... bemerkenswert am gestrigen Abend war für mich, dass die VIC von sechs Laufduellen vs. RBS fünf gewannen. Und dies sogar von Leuten, denen ich es nicht zugetraut habe. Unter Aubin scheint Powerskating offenbar regelmäßig am Trainingsplan zu stehen.
Beiträge von donald
-
-
hast du es im fernsehen gesehen.
ich hatte in der halle ein recht guten blickwinkel. für mich war das war kein unglücklicher "zusammenstoß". der spieler und der ellbogen war nicht wirklich passiv. ich denke, er hat flood voll im rippenbogen erwischt. mal sehen, wie es DOPS beurteilt.
-
im ersten drittel war RBS nicht wirklich auf der platte. erst in den letzten paar minuten haben sie hin und wieder aus dem verteidigungsdrittel herausgefunden. die VIC haben speziell am anfang ein fast brutales forechecking gefahren und unzählige give aways der RBS erzwungen. nur ein tor down war zu dem zeitpunkt ein wenig schmeichelhaft für RBS.
im zweiten drittel kamen die RBS stark verbessert aus der kabine und haben die partie ein wenig mehr in die hände bekommen. fast ein wenig gegen den spielverlauf dann das 2:0. mit dem 3:0 sind die RBS komplett auseinandergebrochen und mußten froh sein zum 4:0 nicht noch ein zwei stück dazu zubekommen.
im dritten drittel haben die VIC dann das system umgestellt, defensiver agiert und auf konter gelauert. die VIC haben die partie staubtrocken zu ende gespielt.
drei anmerkungen noch:
mir hat der check von pollastrone nicht gefallen. der ging mit dem ellbogen genau dort hin, wo es weh tut. ich denke, da kommt noch etwas nach vom DOPS.
man muß dem RBS-coach fast ein wenig dankbar sein, dass er gracnar den starting goalie gab. warum auch immer, aber er steht mit dem wiener eis schon seit langem auf kriegsfuß. so auch heute. erratisch und ruhelos.
selten, aber doch. ein lob von mir für die spielleitung. trotz dem schnellen und hie und da auch ein wenig rotzigen spiel eine unaufgeregte und smarte leitung. so soll es sein!

-
Ich denke, OLL und JES sollten versuchen nächste Saison in der AHL mit geringerem Budget + Derbies weiterzumachen. OLL hat derzeit weder sportlich noch finanziell irgendeine Berechtigung in der EBEL teilzunehmen. Vernünftigerweise sollte man sie im Interesse aller SOFORT aus der EBEL ausschließen.
-
Bzgl. Holzapfel gebe ich Freimüller absolut recht. Er ist einer der komplettesten Spieler, die wir in den letzten Jahren in Wien hatten. Aber er funktioniert deswegen in der heurigen VIC-Mannschaft sehr gut, weil Aubin schnelles Hockey, viel Eislaufen und vor allem schnelles Puckmoving bevorzugt. Holzapfel im letzten Jahr wäre ein grandioser Flop geworden, weil diese Mannschaft nur wenig Speed hatte. Seine Vorzüge wären da nicht wirklich zum Tragen gekommen.
Leute, wie z.B Rafael Rotter tun sich mit dem Stil der heurigen Mannschaft durchaus schwer und bereiten Aubin mit ihrem langen Halten der Scheibe hin und wieder ein sichtlich schmerzverzerrtes Gesicht hinter der Bande. Manchmal beschleicht mich das Gefühl Aubin weiß nicht so recht, in welcher Linie Rotter am effektivsten performen könnte. Rotter wird seinen Spielstil in Richtung schnellerem Puck-Moving adaptieren müssen, ansonsten wird ihn Aubin möglicherweise in Richtung vierte Linie verlagern. Andreas Nödl dagegen funktioniert bei diesem schnelleren und schnörkellosen Spielstil um einiges besser, als in den letzten Jahren, was sich auch an den Scores zeigt.
-
@starting sex
die sache ist gegessen, weil seitz bei seiner ansage sowieso nicht verlieren kann. beide entscheidungen wären lupenrein gemäß dem regelbuch argumentierbar gewesen.offen bleibt der ominöse (ab)pfiff?
entweder pallin oder der (oder die) lines(?) lügt oder das tor war irregulär. wir werden es nie klären und am ende war alles wahrscheinlich nur ein unglückliches mißverständnis.offen und undiskutiert bleibt auch die ausgesprochene unterstellung des hrn. seitz ggü. chiodo, er hätte die maske abgenickt. diese ansage ist von einem offiziellen schon ein wenig grenzwertig.
wie würde seitz reagieren, wenn seinen refs von offiziellen unterstellt wird, daß sie die entscheidung bewußt pro RBS getroffen oder overruled hätten? hin und wieder sollte er seine worte schon ein wenig sorgfältiger wählen in seiner position.

-
OK,
laut `geständnis´ vom linesman war das spiel unterbrochen ... aber es lief weiter ... hat der head eine hörschwäche ??
???Falls den vermeintlichen Abpfiff beide Heads nicht gehört haben (kann ja vorkommen), hat der Lines den Head davon informiert?
Wenn Nein, warum nicht? Möglicherweise haben die HCI-Spieler dem Abpfiff ja vertraut und rückgängig machen kann man den Pfiff ja auch nicht.
Wenn Ja, dann wird's nicht minder interessant ... -
aus meiner Sicht wäre nach dem Stangenschuss die Ideallösung gewesen
... dem schließe ich mich an!
Das einzige, was dann zu dieser etwas verunglückten Situation noch aufzuklären wäre ist, ob der ominöse Ab(?)pfiff eines Lines(?) vor dem Torschuss tatsächlich stattgefunden hat, oder nicht. Da wäre ich auf die Aussage des Ref-Teams bzw. auf Videoaufnahmen neugierig, die diesen Sachverhalt klären können. Zumindest als Schulungsmaterial für eine sensiblere Situationsbeurteilung und evtl. für eine verbesserte Kommunikation der vier am Eis könnte diese "vergossene Milch" dann doch noch dienlich sein. Ob ein Video-Judge hier geholfen hätte? Ich weiß nicht.
-
Mr SEITZ bestätigt auf STV HOCKEYNIGHT facebook, die Richtigkeit des calls ...
Genauso gut hätte er bestätigt, daß ein Abpfiff wegen Gefährdung des Goalies in einer neuen Spielsituation richtig gewesen wäre. Seitz wählt hier "überraschenderweise" die populistische Variante, wo er nicht verlieren kann.

Ich darf Dich bzgl. "möglicher neuer Spielsituation" selbst zitieren
und jetzt kommt der Punkt, wo die Meinungen auseinander gehen könnten auseinandergehen werden und wo die Refs jetzt noch dazu ohne Video in die Bredouille gelangen. , endet hier der Puckbesitz der Bullen? keine 0,5 Sekunden später gelangt Flood wieder in Scheibenbesitz und drückt diese über die Linie. zählt der kurze Zeitraum zwischen Stangenschuss und neuerlicher Puckberührung von Flood als Scheibenbesitz oder wäre es möglich gewesen ab hier den Puckbeistz als unterbrochen zu erklären und somit abzupfeifen? man kann natürlich auch sagen, dass die scoring chance weiterhin noch gegeben war. und somit sind wir bei der Ermessenssache des Refs . Hätte er nach dem Stangenschuss abgepfiffen und hiermit die Scoring chance beendet , hätte er die Bullen gegen sich gehabt aber in gewisser Art und Weise die Regel eingehalten , hätte er , wie es im Spiel war, weiterlaufen lassen , hätte er ebenso das Regelbuch eingehalten und hat halt jetzt die Haie gegen sich.
Das war eine Ermessungsentscheidung, wo beide Varianten richtig oder falsch gewesen und jeder Ausgang gemäß dem Regelbuch im Nachhinein erklärbar gewesen wäre. Im Zweifelsfall haben sie die Refs halt für "Keep the game running" und gegen die potentielle Gefährdung des Goalies entschieden. Aus meiner Sicht bemerkenswert, denn ich denke nicht, daß man mit dem größerem Spielraum, den man hier seitens dem Rulebook den Refs eingeräumt hat, die potentielle Gefährdung eines Spielers vergrößern wollte.
-
nicht fair finde ich dann neue Situationen zu kreieren wie neuerliche slapshots, weil diese nicht stattfanden und somit die möglichen Entscheidungen der Refs nur Mutmaßungen sind .
ich wollte nicht bewußt unfair sein, aber es war der versuch darzustellen, wohin so eine "keep the game always running" philosophie bei so einer spielsituation fatalerweise auch führen kann. von zwei möglichen handlungsoptionen haben sich die refs aus meiner sicht für die riskanteste bzgl. der gesundheit des goalies entschieden. ob dies ihre aufgabe am eis ist? ich bezweifle das. und ich bezweifle, dass die regel so eine intention hatte.
aber natürlich bin ich fest überzeugt, dass die refs einen neuerlichen slapshot auf den ungeschützten goalie selbstverständlich verhindert hätten, so wie sie intuitiv klarerweise gewußt haben, daß der schuss aus 5m direkt ins tor geht und nicht abreissen kann. Aber guat is gangn, nix is gschehen. Eh alles paletti, oder?

@ambOs
wenn der goalie ohne maske ins spiel eingegriffen hätte, wäre er heute mit ein wenig pech möglicherweise im krankenhaus. ein tor hätte trotzdem gezählt, weil der goalie vor seiner einlieferung noch 2min wegen spielens mit unkorrekter ausrüstung bekommen hätte. -
na dann wird es nicht viel zu diskutieren geben, denn bei einer Gefährdung muss er dann abpfeifen
habe es mir in der zusammenfassung angesehen. für mich sieht das ein wenig nach einer zweiten "weltfremden" entscheidung wie beim angeblichen nicht-tor in wien aus. auch auf die gefahr wieder als "geisterfahrer" bezeichnet zu werden.
gemäß den regeln haben die refs womöglich recht, sofern man die spielsituation als ein- und dieselbe einschätzt. die intention der regel war aber sicher nicht gefährdungspotentiale für ungeschützte goalies zu schaffen, sondern den spielfluss und spielsituationen mit augenmaß zu beurteilen.
wenn sich die angreifende mannschaft nach dem stangenschuss die scheibe neu holt (oder erkämpft) ist das für mich nicht mehr dieselbe spielsituation, sondern fast schon eine neue. für einen unmittelbaren rebound (dafür war ja die regel meines wissens gedacht, solange der goalie nicht gefährdet wird) war mir das hier gesehene ein wenig zu viel. angenommen die scheibe wäre nochmals abgespielt und dann mit einem slapshot zentral aufs tor geschossen und der knieende goalie im gesicht getroffen worden, hätten die refs schwere mitschuld an einer grob fahrlässigen gesundheitsgefährdung, da sie die partie nicht unterbrochen haben. die refs haben in diesem fall jedenfalls ordentlich (unnötiges?) risiko zuungunsten des goalies und zugunsten der angreifenden mannschaft genommen. aus meiner sicht daher wieder einmal eine zumindest stark diskussionswürdige (und spielentscheidende) entscheidung.
man kann das "keep the game running" auch übertreiben. dort, wo sichtlich gefährdungspotentiale existieren oder neu entstehen, sollte die sicherheit der spielteilnehmer schon noch im vordergrund sein. sonst haben wir bald einmal ein unglück am eis. getroffene kehlköpfe oder verschluckte zungen sind lebensgefährlich, wenn sie nicht sofort behandelt werden.
der geisterfahrer
-
Laibach hat weder eine sportliche noch wirtschaftliche Basis, um in der EBEL mitzuspielen. Eine moralische Legitimation haben sie nach den diversen Kalamitäten mit den Spielergehältern schon gar nicht. Der einzige Grund, dass Laibach noch dabei ist, ist eine Intervention von politischer Seite. Bei diesem Thema agiert die EBEL aber leider extrem unprofessionell. Ein ordentliches wirtschaftliches Lizenzierungsverfahren mit echten Konsequenzen für die Vereine, wenn sie Spieler betrügen oder keine wirtschaftliche Basis haben, sollte auf jeden Fall Standard sein in der EBEL.
Weiters kritisiere ich seit Jahren die sportlich unattraktive Teilung des GD in zwei Gruppen. Anstatt die Top 8 ganz normal (von mir aus auch mit Punkteteilung) auszuspielen, schafft man in der besten Eishockeyzeit eine "Trainingsspielgruppe" (die oberen sechs) und eine "Bauchstichgruppe" (die unteren sechs). Den unteren sechs nimmt man qualitativ hochwertige und attraktive Gegner, für die oberen sechs geht es um nahezu nichts, außer der Eitelkeit. Gerade das Tabellenmittelfeld, je nach Punkteverteilung, meist zwischen Platz 4 und Platz 10 ist der emotional interessante Bereich, ob sich ein PO ausgeht oder nicht. Auch die Top 3 können sich nicht ausruhen. Für die letzten zwei bis drei gilt, wer hier über eine gesamte Saison nicht in sie Nähe des PO Quali-Bereichs hin kommt, hat im PO aus sportlichen Gründen sowieso nichts verloren. Warum soll man diesen Vereinen, die zwei Drittel der Saison vekackt haben, im letzten Drittel der Meisterschaft noch einmal eine komplett neue Chance geben?
Bei der Import-Regelung gehört unbedingt nachgebessert. Bis zu 12 Imports sind einfach viel zu viel. Ein Deckel mit 9 oder 10 sollte unabhängig von den Punkten jedenfalls eingeführt werden. Bei den Österreichern sollte man die Punkte ein wenig anders sportlich differenzieren. Das Kriterium für die Nationalmannschaft gespielt zu haben ist jedenfalls für die Fisch, da sowieso Hinz und Kunz dort spielt. Von mir aus kann man ja einen fünften Punkt für Ex-NHL'er, U35 mit x-Spielen einführen, um eine gewisse Ausgeglichenheit zu erhalten. Derzeit würde das nicht gebraucht, weil sich solche Leute sowieso nicht in die EBEL verirren. Aber, so wie jetzt mit den zu vielen "Billigimports" ist das auch keine wirklich gute Entwicklung bei den österreichischen Vereinen und senkt auch schleichend die Attraktivität für österreichische Spieler sich diesem Profisport zu verschreiben und auszuüben.
Es ist jedenfalls hoch an der Zeit in mehreren Bereichen nachzubessern, wenn man den Anspruch hat eine sportlich für die Zuseher attraktive und wirtschaftlich halbwegs gesunde Liga im oberen europäischen Durchschnitt zu bleiben, oder sogar eine Topliga alá NLA werden zu wollen.
PS: Stichwort Vorbild NLA
Vorausgeschickt ist, dass nicht alle Vereine dort "groß" sind, aber im Durchschnitt ist das Budget für die Profimannschaft ggü. den größten EBEL Vereinen ca. 2,5 so dick. Als Beispiel der Verein, den ich ganz gut kenne und einer der größten der NLA, der SC Bern. Angefangen hat deren Aufwärtsentwicklung so um die Jahrtausendwende mit ca. 10 Mio CHF Schulden und kurz vorm Konkurs. Heute haben sie ein Budget für die Profimannschaft von 12 Mio CHF, einen Jahresumsatz als Gesamtunternehmen von ca. 50 Mio CHF, keine Schulden und einen satten jährlichen Jahresüberschuss. Geschafft haben sie das, indem sie nach Schuldenhaftungsübernahme eines Schweizer "Freundeskreises" zuerst um über 4 Mio CHF pro Jahr Generalpächter für die Halle (Kapazität 15k) wurden und damit Herr über alle Displaywerbungen und den Gastrobereich wurden. Letzteren haben sie als eigenen Wirtschaftsbereich enorm ausgebaut und dieser subventioniert mittlerweile komplett den Spielbetrieb. Der SC Bern ist heute ein professioneller (Gastro- und Hallenbetreiber-)Wirtschaftsbetrieb mit dem einzigen Zweck einen Eishockeyverein inkl. Nachwuchs zu finanzieren. 15k Zuseherkapazität müssen in einer Stadt mit 140k Einwohnern und einer Agglomeration von insgesamt 350k Einwohnern natürlich erst einmal in die Halle gebracht werden, aber wer einmal in der Post Finance war, weiß, wie vernünftiges Entertainment, Merchandising und Gastro rund um ein Match organisiert werden können. Dort sperren die Gastroeinrichtungen der Halle jedenfalls nicht eine halbe Stunde nach dem Match zu und eine Stunde vor dem Match auf, nur einmal als Denkanstoß für ein paar österreichische Vereine.
Was ist das Fazit?
In Österreich wird seitens der Vereine meist zuviel gejammert und zu wenig Initiative bzgl. wirtschaftlichem Management ergriffen. Man verläßt sich viel zu sehr auf Mäzene oder gewogene (Langzeit)Sponsoren. Ich kann nur jedem raten einmal in die Schweiz zu fahren, wirtschaftlich zu hospitieren und vor allem die Langzeitentwicklung zu recherchieren. Angefangen haben die meisten NLA Vereine vor 15 Jahren ca. auf dem Niveau der heutigen (österreichischen) EBEL Vereine. Heute sind sie im Schnitt allerdings dreimal so schwer, wobei einzelne schon auch ein ordentliches Schuldenpaket mittragen. Auch in der Schweiz ist nicht alles Gold, was glänzt und es gibt auch dort klarerweise Mäzenentum. -
?? also das würd ich gern verstehen, vielleicht bin ich tatsächlich zu dumm dafür.
Nein, ganz sicher nicht. Wir reden nur von zwei verschiedenen Dingen.
Nachdem aber Du der Experte bist und ich der Geisterfahrer, gebe ich mich geschlagen und behaupte nunmehr die beiden haben das Spiel ausgezeichnet geleitet, keine wie auch immer gearteten spielentscheidenden Fehler gemacht und waren immer absolut sattelfest unterwegs. Sie haben daher meinen allergrößten Respekt. Zufrieden?
PS: Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist, aber Aubin hat zumindest in Wien noch nie Ref-Entscheidungen öffentlich kommentiert. Dazu ist er im Gegensatz zu mir viel zu sehr Gentleman.

-
Aber genau das ist doch der Sinn der Coaches Challenge.
... manche wollen nicht verstehen, manche können nicht verstehen. your choice!

-
In der NHL sinds diesbezüglich ziemlich großzügig, aber ich würde drauf wetten, dass sie dieses Tor auch nicht gegeben hätten.
... kann sein.
Habe das Video mittlerweile einigen Bekannten aus der Eishockeyszene (hauptsächlich aus der Schweiz, einer war aus Deutschland) gezeigt. Die Meinungen waren uneinheitlich. Von bewußt herbeigeführter Richtungsänderung bis zu "Wie soll man aus über drei Metern aus dem Winkel zum Tor eine Scheibe bewußt mit der Hüfte ins Tor "kicken" oder lenken?" war da alles dabei. Allerdings hat jeder meiner fünf Befragten gesagt, daß dies keine eindeutige Geschichte ist, so wie es hier versucht wird darzustellen. Dieser Meinung schließe ich mich an.
Aber ich gebe zu, dass ich mich darüber geärgert habe, dass die Refs im Nachhinein im Zweifel auf Bad Goal entschieden haben, obwohl der unmittelbar danebenstehende Ref ursprünglich Good Goal gab. Beide Refs hatten nicht einmal ausreichend Zweifel von selbst den Videobeweis zu bemühen, sondern gingen erst nach Aufforderung von Pallin nachsehen. Und dann haben sie ihre Ursprungsentscheidung umgedreht. Der ganze Hergang und das Handling hinterläßt bei mir einen sehr schalen Nachgeschmack. Besonders bei den beiden, die mittlerweile eine gewisse "Amtsbekanntheit" in Wien haben.
-
Fall 1: Tor 2 vom HCI, Angebliche Behinderung von JPL -> Entscheidung Good Goal -> Richtig!
Mein Kommentar dazu: Klarer Fall nach dem Videostudium. JPL fährt auf Lammers zu umd fliegt um. Keine Regelwidrigkeit von Lammers zu erkennen, daher kein Foul, daher auch keine Unterbrechung der Spielsituation.Fall 2: Tor 7 vom HCI -> Entscheidung Good Goal -> Falsch!
Mein Kommentar dazu: Wenn Sie kein Torraumabseits mehr geben, wenn der Angreifer im Torraum dem Goalie die Sicht nimmt und den Schläger wegdrückt, kann man die Ermessensregel wegen Sinnlosigkeit komplett abschaffen.Fall 3: Ausgleichstor der VIC -> Entscheidung Bad Goal -> Grenzwertig!
Mein Kommentar dazu: Schiri gibt Good Goal. Nach minutenlangen Videostudium dann Bad Goal mit einem angeblichen Hüftkick(?!?). Ich gebe zu, nach mehrmaligen Betrachten des Videos selten mit einer merkwürdigeren Regelauslegung einer angeblich aktiven Bewegungsrichtungsbeeinflussung der Scheibe ins Tor konfrontiert worden zu sein. Aber man lernt nie aus. Ich bin sehr neugierig, wie im Lichte dieser Entscheidung zukünftige Deflection Beurteilungen ausfallen werden. Da wird wohl viel beeinsprucht werden.Fazit: Bei allen drei Fällen hätten von anderen Refs auch komplett gegenteilige Entscheidungen gefällt werden können. Das Falsch/Richtig Fehlerverhältnis wäre dasselbe geblieben, nur hätte die andere Mannschaft gewonnen. Wenn die Refs beim Fall 2 korrekt entschieden hätten, wäre zumindest ein Remis herausgekommen, da es kein Empty Net gegeben hätte.
Pallin hat im Interview unmittelbar nach dem Match gesagt: "All the Hockeygods were on our side". Ich würde noch gerne ergänzen, dass die Hockeygötter sich tatkräftiger Unterstützer am Eis bedienten.
-
jetzt haben doch mehrer user hier geschrieben, dass sie auch eine aktive bewegung zur scheibe erkennen.sind die dann auch alle weltfremd?
kennst das mit dem geisterfahrer?? was einer.. hunderte...
ad 1.) Nein, nur die Refs mit dieser Entscheidung im Kontext ihrer Gesamtleistung gestern. Wenn sie eine ansonsten halbwegs fehlerlose Partie abliefern, kann ich mich vielleicht eher damit abfinden, dass die Refs hier nachträglich (das Tor wurde ursprünglich ja gegeben) eine vorsätzliche Kickbewegung mit der Hüfte (!?!) hinein interpretierten. Mit so einer Auslegung muss man jedenfalls zukünftig sehr viele unsauber deflected Goals aberkennen. Aber nochmals zur Gesamtleistung. Sieh Dir als Vergleich bitte einmal das 7.? oder 8.? Tor des HCI an (welches es war, weiß ich nicht mehr genau, es war bei ca. 2.20 in der Zusammenfassung) und erklär mir bitte, mit welcher Begründung die Refs diese Situation als "unerhebliches" Torraumabseits (Der HCI-Spieler hat im Abseits mit dem Schläger den Tormann berührt und zusätzlich auch noch die Sicht genommen!) interpretieren konnten? Da muss man schon eine blühende Phantasie haben, um diese Situation als regelkonform einzustufen.
ad 2.) Ganz lieben Dank für den "Geisterfahrer", noch dazu ohne Smilie. Daher eine Antwort dazu. Ich habe kein wie auch immer geartetes Problem damit eine - wie Du meinst - Minderheitenmeinung zu vertreten. Offenbar hast Du aber ein Problem damit, wenn man sich einer "Mehrheitsmeinung" nicht widerspruchslos anschließt. Ich mag sicher eine "Vereinsbrille" und einen gewissen "Vorspann" gegenüber schlechten Refs haben, dazu stehe ich grundsätzlich auch, aber Deine "Ich spreche die Refs von allen spielentscheidenden Fehlern frei - Brille" ist auch nicht wirklich ohne.

Abschließend. Hoffen und beten wir bitte alle, dass solche Ref-Leistungen nicht ein Final entscheiden!
-
gute entscheidung, das tor nicht anzuerkennen."weltfremd" wäre noch die höflichste apostrophierung, die mir zu dieser aberkennungsentscheidung einfällt. wenn dieses ref-team in wien pfeift, wundert mich aber gar nichts mehr.
-
@'Starting sex
sei mir nicht böse, aber bei dieser regelauslegung von gestern abend bzgl. dem aberkannten tor muß man 75% aller abgefälschten tore aberkennen. warum hat der head, der neben dem tor stand, ursprünglich good goal gegeben? -
vielleicht kann mir einer von euch erklären wann es torraumabseits gibt.bei der regel blicke ich nicht durch.bei tor nummer 7 der innsbrucker stand der innsbrucker mit beiden eislaufschuhen komplett im torraum und das tor zählte trotzdem.
eIn torraumabseits darf aufgehoben werden, wenn der spieler den goalie nicht behindert. ist ermessensentscheidung der refs.
abgesehen von der tatsache, dass eine heimmannschaft mit anspruch auf die top 3 keine 9 tore bekommen darf, war das leider wieder einmal eine "glanzleistung" des duos trilar/gruber. eishockeykenner wissen, dass die beiden herren offenbar in wien immer ihre "bestform" auspacken. nach einer behinderung am goalie, der sekundenlang regungslos am boden liegt nicht abzupfeifen war schon grotesk. und beim aus meiner sicht korrekten 8:8 ein paar sekunden vor schluss die ursprungsentscheidung good goal umzudrehen und eine kickbewegung zu unterstellen passt perfekt zur "üblichen leistung "der beiden, wenn sie in wien pfeifen. schade nur, dass diese spielleitung so wenig zuseher "bewundern" durften. diese armselige posse hätte sich schon mehr publikum verdient.
@starting sex
ich sehe die beiden ja in anderen hallen nicht wirklich. aber, was sie bisher in wien abgeliefert haben verdient tatsächlich das prädikat "sehenswert". wenn es da in der meisterschaft um etwas geht und zwei gehässige mannschaften gegeneinander spielen, eskaliert die situation. sie können sich beim wiener vereinsarzt bedanken, der heute (wahrscheinlich versehentlich) valium in die trinkflaschen eingefüllt hat. stell dir vor er erwischt das extrakt mit dem rohen fleisch.abgesehen von den halblustigen refs, war die leistung der VIC leider unterirdisch. beim HCI jeder schuss ein treffer. defensiv war das von den VIC heute grauenvoll und arrogant. neun gegentore daheim! unfassbar!
-
ein bemerkenswertes spiel heute mit durchaus auch nachdenskenswerten ref entscheidungen
hci mit beeindruckender scoring effizienz. VIC mit ebenso beieindruckender arroganz, zumindest in den ersten beiden dritteln. VIC haben versucht das match nach dem verlust der +2 im zweiten drittel im den letzten 5min des letzten drittels wieder gerade zu biegen. wäre fast gelungen, wenn die refs in den letzten 10min nicht etwas dagegen gehabt hätten. unwahrscheinlich, was da alles nicht gesehen wurde. prinzipiell ist es eh wurscht, weil es meisterschaftstechnisch momentan eh um nix geht. aber eigentlich ist es trotzdem ärgerlich, was da alles aus sicht der refs nicht strafwürdig war.
wie auch immer. das 8:8 war für mich ohne zeitlupe, so wie für die refs ursprünglich, ein good goal. keine ahnung, was die herrschaften geritten hat nachträglich dann ein bad goal zu unterstellen. wahrscheinlich war es faulheit und der wunsch die partie zu ohne verlängerung zu beenden und heim zu kommen. zumindest ein ref hatte perfekte sicht und dieser hatte in der situation in meiner wahrnehmung auch auf good goal entschieden. in kärnten wären die refs für die umkehrung so einer entscheidung wahrscheinlich geteert und gefedert worden. in der "komfortzone wien" trauen sie sich das halt so zu entscheiden, weil eh wurscht und auch ohne konsequenz. trotzdem aus meiner sicht eine wirklich armselige performance der refs bei den haarigen entscheidungen.
wie auch immer, die VIC hätten die partie einfach insgesamt ernster nehmen müssen. keinerlei tight-checking gegen einen top 6 vertreter der EBEL ist einfach viel zu wenig, der heute an den tag gelegte trainingsspielmodus ist zumindest mir viel zu arrogant! so gut, wie manche glauben sind die VIC bei weitem nicht!
PS: ein extralob von meiner seite für ali wukovits. einer der wenigen, die heute "on fire" waren und für terror gesorgt haben. bitte weiter so!!!
-
...ich habe für das nächste Spiel des VSV in Wien VIP Tickets geschenkt bekommen, was genau darf ich mir darunter vorstellen? War noch nie in der Wiener Halle und von daher eher keine Ahnung was mich erwartet (ausser VSV Sieg
)danke schon mal für eure Antworten
Hast Du VIP-Tickets als Einladung eines VIC-Sponsors oder VIP-Tagestickets im Golden Club?
https://www.vienna-capitals.at/hospitality.html
Im ersten Fall bis Du Gast in einer Sponsor-Loge in einem eigenen abgegrenztem Stockwerk auf der Nordtribüne. In den Logen ist Platz für 6-10 Leute, ein eigener Getränkekühlschrank und Bewirtung. Hinter den Logen gibt es einen eigenen Hospitality-Bereich mit großem Buffet, Bar und Stehtischen. Vor den Logen sind die eigentlichen Zuseher-Sitzplätze für die Sponsorgäste. Karten für diesen Bereich kann man nicht erwerben, sondern der Zutritt geht nur über Einladung eines Sponsors oder der VIC bzw. des VIC-Präsidenten.
Der Golden-Club hingegen ist ein Stockwerk darunter, ebenfalls mit Bar und Buffet für die VIP-Gäste. Es gibt keine Logen. Die Sitzplätze sind auf der Nord, 2. Rang mittig.
-
Herr Pellegrims macht möglicherweise den selben Fehler, wie viele Trainer vor ihm, die aus der DEL in die EBEL kamen. Er denkt, dass DEL-Mittelmaß beim Import-Spielermaterial für die EBEL-Linien Eins und Zwei völlig ausreichend ist. Für einen EBEL-Mittelständler, ohne großen Anspruch auf die Semifinals mag das vielleicht stimmen, aber wenn man den Anspruch hat nachhaltig unter den Top Fünf der EBEL inkl. PO-Finals zu sein, reicht dies ganz sicher nicht. Da muß zumindest eine, wenn nicht zwei Toplinien her. Beim KAC ist derzeit außer Lundmark einfach viel zu viel Durchschnitt im Kader.
Auch die Österreicher begeistern eigentlich nicht so wirklich. Speziell Hunderpfund ist ein Schatten seiner selbst. Der sollte mittlerweile im Alter seiner absoluten Top-Performance sein?
Wobei ich in der gesamten Liga heuer keine einzige herausragende positive neue Überraschung am Importsektor sehe. Vielleicht mit Abstrichen noch Holzapfel. Andere Meinungen?
-
naja vl. ließe sich das aich durch investoren privat finanzieren...
..., die dann den Betrieb und die Einnahmen einer neuen Halle den BWL aus lauter Großzügigkeit schenken?
Ich denke, was du tatsächlich meinst ist Mäzenentum. Mit Investment hat so etwas speziell in Österreich ABSOLUT NICHTS zu tun.
Jeder, der halbwegs die Grundrechnungsarten beherrscht und sich ein wenig im Veranstaltungsgeschäft auskennt weiß, daß eine Veranstaltungshalle sich für private Investoren nur rechnet, wenn sie multifunktional aufgebaut ist und eine gewisse kontinuierliche Auslastung erreicht werden kann. Für einen hauptbespielenden Verein macht eine moderne Halle aber nur Sinn, wenn sie die Halle selbst besitzen und damit alle Einahmen direkt bekommen. Damit wird aber vorausgesetzt, sie finden ausreichend Mieter, die für weitere Food&Beverage Erträge sorgen können. "Artfremde" Mieter bzw. Veranstalter findet man aber nur, wenn man kostenoptimierte Umbaumöglichkeiten für verschiedene Veranstaltungsformate als technische Hallenvoraussetzung bieten kann. Im umgekehrten Fall, wenn der hauptbespielende Verein "bloßer" Mieter einer Investorengruppe ist, dann wäre dieser Verein bald pleite, da er aus der direkten Sportveranstaltung kaum Erträge ziehen kann. Mit "nur" Sponsoreneinahmen oder "nur" TV-Geldern kann kein Eishockeyverein in Österreich (über)leben. Nur, wenn von der öffentlichen Hand massiv subventioniert wird.
Fazit:
Es ist betriebswirtschaftlich ausreichend absurd, wie manche Vereinsverantwortliche (bzw. Funktionäre) in Österreich denken. Das geneigte Publikum sollte diese Absurditäten nicht auch noch übernehmen bzw. fordern. Freut euch an der ausgebaute Halle in Linz und verbessert die Situation weiter, aber bitte träumts nicht von heissen Eislutschern. -
MacQueen interessiert nur kurzfristiger Erfolg sonst hätte er in seiner fünften Saison nicht 13 Legios im KaderDas mag stimmen, aber die Vereinsführung scheint auch nicht wirklich dagegen zu sein, oder?