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  3. donald

Beiträge von donald

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 19:31
    Zitat

    Original von Weinbeisser
    @ Donald: Du hast grad noch die Kurve gekriegt ;) weiter vorne hast geschrieben, dass er das erste 4:4 gäben hätte sollen, weil der vorzeitige Abpfiff die Aktion nicht beeinflusst hätte. Weiter hinten erkennst Du dann die Entscheidung des Schiris an.

    du hast recht!
    im laufe der abkühlung des ersten ärgers über das aberkannte tor hat sich dann bei mir doch die meinung verfestigt, daß der korrekten entscheidung der vorzug vor der populären entscheidung zu geben ist. ein österreichischer schiri, wie zB. der uns allen bekannte villacher head hätte wahrscheinlich in seiner bekannt selbstherrlichen art den einen fehler mit einem zweiten fehler kompensiert und das tor gegeben.

    ich bleibe allerdings dabei, daß der vorzeitige abpfiff, weil genau in den setzinger schuß hinein, die situation nicht beeinflußt hat. aber abpfiff ist halt einmal abpfiff! ich habe aber auch schon vorher im thread geschrieben, daß die aberkennung des tores (aus wiener sicht LEIDER) korrekt war.

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 18:27

    Nate
    du zitierst die vsv-darstellung der geschichte.

    die darstellung der offiziellen ist aber offensichtlich, daß lanzinger, judex & kromp als nächste penalty-schützen vom vsv angekündigt wurden (aus was für gründen hätten sich die offiziellen und der richtertisch diese einbilden sollen?).

    ich denke jonak hat sich die entscheidung den penalty für ungültig zu erklären, genauso wie beim vorschnell abgepfiffenen (fehler!) und auch nachträglich von ihm nicht mehr anerkannten tor der vic (hart, aber wenn abgepfiffen, dann leider richtig) nicht wirklich leichtgemacht und erst nach studium der listen und aussagen der linesmen auf ungültigen penalty entschieden.

    ich habe mir die premiere wiederholung nochmals genau angesehen und muß eingestehen, daß herr jonak beim absoluten großteil seiner entscheidungen während dem spiel richtig lag. bis auf den schweren schnitzer die toraktion zum 4:4 unberechtigt abzupfeifen. er tappte allerdings dann anschließend nicht in die falle die vorschnell abgepfiffene tor-aktion durch einen weiteren fehler einer nachträglichen anerkennung des tors zu kompensieren (unpopuläre entscheidung, aber korrekt!).

    ... allerdings die szenen der blau-weißen, wie scheibe nach dem spiel ins publikum fetzen und zuschauer mit fußtritten attackieren halte ich mindestens für genauso diskussionswürdig (um es höflich zu formulieren), wie den letzten penalty der villacher!

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 17:39
    Zitat

    Original von VincenteCleruzio

    caro donaldo!

    gerne werde ich dem verehrten meister die grüsse der verehrten meister der famiglia guarneri ausrichten. über das wetter in cremona auskunft zu geben, bin ich leider nicht befugt, sie verstehen.

    nur so viel: in cremona sind selbst in zeiten schärfster konkurrenz der geigenbauer die "messer und hacken" nie so tief geflogen, wie in diesem thread wegen der zuordnung eines einzigen punktes.

    salute, vincente.

    lieber vicente!

    das wetter in entenhausen wird derzeit vom klassischen kärntner protesthagel bestimmt (nicht zum verwechseln mit dem ebenfalls klassischen salzburger fälscher-tornado, auch liebevoll "hardy" genannt).

    beste grüße aus entenhausen!

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 16:42
    Zitat

    Original von VincenteCleruzio

    die antwort darauf hat schon der verehrte meister angedeutet (siehe unten). mehr darf ich dazu aber wirklich nicht sagen.

    lieber herr cleruzio!
    richten sie bitte dem sehr verehrten herren stradivari die besten grüße der familie guarneri für diese fabelhafte analyse des geschehenen aus! wie ist eigentlich so das wetter in cremona?

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 15:57
    Zitat

    Original von BWL4EVER

    Und das hat kein Schiri und kein Wiener Spieler geshene!? ?(

    doch!
    es wurde von den vic-spielern auch entsprechend beim head reklamiert, der es aber wahrscheinlich wirklich nicht gesehen hat. ich denke aber, die szene müßte irgendwo auf den videobändern von premiere sein, da es unmittelbar nach abpfiff geschah und die kamera normalerweise auf der scheibe bleibt.

    das kuriose an der ganzen geschichte ist ja eigentlich, daß bei dem nun zu erwartenden protest-wahnsinn der vsv mehr zu verlieren hat, als die vic. schlechtestenfalls könnte für die vic auf eine neuaustragung des penalty-schiessens entschieden werden, wohingegen der vsv durch einen protest der vic gegen die "ausraster" seinen captain und trainer für die PO's durch disziplinare sperren verlieren könnte.

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 15:33
    Zitat

    Original von Geroldov
    nein, und du?
    wieso willst du im zusammenhang mit meiner behauptung das wissen. es macht keinen unterschied. es besteht definitiv ein unterschied ob der puck in die zuschauerränge abgefällscht wird oder der schläger von spieler in die zuschauer befördert wird.

    geroldov!
    die scheibe wurde gestern nicht während des matches ins publikum abgefälscht, sondern in einer der üblichen hirnlosen aktionen von hohenberger nach spielende(!) des regulären spieles mit schlagschuss dorthin befördert, wo sie eine zuseherin so verletzte, daß ärztliche hilfe benötigt wurde.

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 14:42
    Zitat

    Original von BWL4EVER

    Hat Holst auch angekündigt... Dass der VSV jetzt was macht ist verständlich. Wie ich unsere Liga aber kenn e wurd es eh nichts bringen!

    Das mit Herbie kann ich nicht beurtielen klingt aber wirklich lächerlich!

    also anstelle des vsv würde ich es mit protesten gegen die wertung dieses spiels eher ruhig angehen!

    die psycho-aktion von hohenberger bei dem eine (nach dem match) absichtlich ins publikum (mit schlagschuß) geschossene scheibe eine zuseherin verletzte und der ausraster von holst nach dem match hinter der tribüne, wo er einen wiener fan attackierte und niedertrat und mit den füßen die schiri-kabine malträtierte wären schon anlaß genug, um beide herrschaften nach einer genauen untersuchung der vorfälle für längere zeit (nicht nur für das heurige PO!) aus dem verkehr zu ziehen.

    ich weiß schon, daß man bei einer emotionalen situation nicht jede aktion auf die goldwaage legen sollte, allerdings war das verhalten der beiden vsv-herrschaften weit jenseits einer noch tolerierbaren grenze.

    man sollte nicht vergessen, daß den wienern während des spiels ein völlig reguläres tor aberkannt wurde und es danach auch zu keinen "auszuckern" kam.

    holst hatte (nach meinen informationen aus der halle) enormes glück, daß ihn der attackierte wiener fan nicht wegen körperverletzung anzeigte (was er übrigens nachträglich immer noch machen kann!!!).

    @geroldov
    das penaltyschießen gehört meiner information nach genauso zum spielablauf, wie die OT und das reguläre spiel. nach meinung der offiziellen hat aufgrund eines coachingsfehlers der vsv-bank ein unberechtigter spieler den penalty ausgeführt. dieser wurde daher (unabhängig vom ergebnis des penaltys) vom head (im unterschied zu eurem spiel in linz gegen salzburg) sofort danach als ungültig und damit als vergeben gewertet. soweit für mich eine harte aber nachvollziehbare entscheidung.

    eine neuaustragung des penaltyschießens wäre genauso eine nachträgliche spielverlaufsfälschung, wie ein umdrehen des ergebnisses, denn was passiert, wenn ein spieler, der nach der alten reihenfolge antreten müßte sich bis zum nachtrag verletzt?

    und aufgrund welcher begründung sollte man dem vsv erlauben (nach meinung der offiziellen) SEINEN coaching-fehler nachträglich vielleicht zu seinem vorteil zu korrigieren?

    nochmal!
    ich finde den ausgang des spieles auch als nicht wirklich rühmlich, kann mich auch nicht wirklich freuen und hätte mir gewünscht, daß (vielleicht durch die wertung des regulären tores) das spiel auch so für die vic gut ausgegangen wäre. nur was passiert ist war in meiner auffassung zwar nicht fehlerfrei, aber insgesamt regulär.

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 13:51

    @ aberkannter treffer zum 4:4

    ich hab es mir gerade jetzt nochmal in der premiere wiederholung angesehen. ein schwerer fehler des heads! scharfer schuss aufs tor, scheibe geht hinter prohaska an die stange und springt ihm durch die beine wieder ca. 2meter heraus, worauf setzinger einschießt. der schiri hatte ganz kurz die scheibe nicht im blickfeld und piff viel zu früh ab (genau in die setzinger aktion hinein). sein gesicht in nahaufnahme nach dem videostudium, als er seinen abpfiff den wienern erklären mußte, zeigte ganz genau, daß er zu dem zeitpunkt bereits wußte, daß der viel zu frühe abpfiff ein ganz schwerer fehler seinerseits war.

    jonak blieb allerdings bei seiner entscheidung, obwohl sein viel zu früher abpfiff den spielfluß (die setzinger aktion) sicher nicht beeinflußte. die nicht revidierung der entscheidung war imo hart, aber (zu diesem zeitpunkt aus sicht der wiener leider) korrekt.

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 12:57
    Zitat

    Original von christian 91
    @thread:
    wie steht es eigentlich bei den direkten duellen zwischen wien und linz?

    punkte aus direkten begegnungen vic vs. bwl:
    vic: 14
    bwl: 2

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 11:34
    Zitat

    Original von Geroldov
    letzten informationen nach git es einen einspruch gegen diewertung dieses spieles( quelle vorstand linz nach rücksprache mit villach)
    der fehler liegt beim schiri bzw. dem jenigen der die schützen dem punkterichter weitergibt, in weiterer folge ist der punkterichter verantwortlich dafür das der richtige bzw. kein falscher zum penalty antritt( da war doch was dieses jahr*g*). somit ist die wertung Sieg für wien nicht korrekt.

    naja, wenn die schützen vom vsv in der reihenfolge 24, etc, etc, an die offiziellen weitergegeben werden, so daß es sogar der premiere kommentator wußte (was natürlich seitens vsv jetzt heftigst bestritten wird), dann aber die 54 (nach auffassung der offiziellen unberechtigt) am eis steht und schießt ist eben dieser penalty ungültig (wie auch jener (unberechtigter) von banham, der ebenso von den offiziellen nicht gehindert wurde zu schiessen, allerdings in meiner erinnerung nicht spielentscheidend war!). die konsequenz ist in beiden situationen dieselbe -> ungültiger penalty, einmal halt mit und einmal ohne konsequenz auf den spielausgang!

    auch in linz wurden die offiziellen anschließend "nur" verwarnt besser aufzupassen, ob die spieler, die antreten auch grundsätzlich dazu berechtigt sind. in der logischen konsequenz müßte dieser protest eigentlich genauso abgewiesen werden, wie jener der linzer. der unterschied zum linzer match ist eigentlich nur, daß in diesem fall der penalty von banham (nachträglich von der strafkommission) ungültig gewertet wurde (obwohl er eh' verschossen und es damit wurscht war) und in dem spiel caps vs. vsv schon direkt vom head nach kontrolle bei den punkterichtern. in beiden causen kann man den offiziellen "nur" vorwerfen, daß sie die unregelmäßigkeit nicht DAVOR entdeckt und damit verhindert haben. allerdings beiden fällen ist gemeinsam, daß (nach auffassung der offiziellen) unberechtigte spieler den penalty geschossen haben -> UNGÜLTIG!

    auch mir wäre bei weitem lieber gewesen, die sache hätte sich vor dem anlauf von bousquet schon aufgeklärt und der zirkus wäre nie entstanden. für mich hat das spiel auch nicht wirklich ein rühmliches ende genommen, aber den regeln gemäß wahrscheinlich ein korrektes.
    die schuldigen jetzt nur bei den offiziellen zu suchen ist für mich irgendwo zwischen "schutzbehauptung" der vsv-bank und "fortgesetztem mißverständnis"

    übrigens bousquet hat mit dem getroffenen penalty nur ausgeglichen und nicht das spiel für den vsv entschieden. ich bin mir nicht sicher, ob das alle hier wissen!

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 25. Februar 2006 um 10:47

    @waluliso
    der absolut "faire" spieler des vsv, der den puck nach dem regulären spielende mit einem schlagschuss mit voller absicht (!) ins publikum auf der nord beförderte war der mit einem übermaß an geisteskräften gesegnete villacher captain! rettungskräfte mußten sich anschließend um die getroffene dame kümmern!

    normalerweise sollte so eine aktion (auch nachträglich) zumindest mit einer geldstrafe bis hin mit einer sehr langen sperre geahndet werden, da 1.) eine solche aktion für alle am eis stehenden spieler und das publikum äußerst gefährlich ist und 2.) der kollege, wie aufmerksame hallenbesucher wissen (fast-abschuß des ash-eismeisters, nachdem der vsv letztes jahr seine aufwärmzeit um zig minuten überzogen hatte und er das tor wegräumen wollte, um das eis zu machen) wiederholungstäter bei solchen PSYCHOAKTIONEN ist.

    es war übrigens derselbe villacher captain, der mit dem zettel der schützen auf dem weg von holst zum head bzgl. erster oder sechster schütze offensichtlich irgendetwas (ich drücke es einmal so aus) mißverständlich übermittelte. nach dem "unrühmlichen" spielende fuhr hohenberger mit holst zum head, wobei holst in richtung hohenberger schimpfte, wie ein rohrspatz und hohenberger aus meiner sicht (vergeblich) versuchte, ihm etwas zu erklären und ihn zu beschwichtigen. für mich war klar sichtbar, daß hohenberger zu diesem zeitpunkt schon wußte, daß etwas "passiert" ist, an dem er offenbar nicht ganz unschuldig ist.

    sogar der premiere-kommentator, der seine infos direkt vom offiziellen board bezieht, hat vor dem 2. penaltyschiessen die herren lanzinger, judex und kromp als die nächsten schützen des vsv benannt.

    auf einmal stand zur überraschung aller bousquet am eis und traf und der zirkus nahm seinen anfang ..... und das spiel leider ein (wahrscheinlich korrektes aber trotzdem) unrühmliches ende.

    @ manche linzer "kampfposter" hier in diesem thread
    ich verstehe eure emotionen, die sicher einerseits geprägt sind von dem mentalen selbstfaller der bwl in den letzten spielen und diesem spielausgang in wien, der eure chancen ins po zu kommen zusätzlich nochmal etwas mindert.

    aber!
    die bwl haben von acht saisonduellen sieben gegen die vic verloren. zumindest in einer head to head situation bwl vs. vic sind die vic sicher nicht unberechtigt in einem po, wenn sie es überhaupt schaffen. also cool down und bleibt fair!

    @jonak
    er hat das spiel aus meiner wahrnehmung grundsätzlich korrekt und fair geleitet. die lange 5:3 überzahlsituation der vic wäre nie entstanden, wenn der vsv in dieser phase diszipliniert und trocken weiter gespielt hätte. nur in dieser phase des pushing der wiener wurde das spiel speziell im villacher slot doch etwas "dreckiger". die strafen waren (trotz meiner unbestreitbaren vereinsbrille) imo absolut korrekt, wenn auch in der zeitlichen abfolge sicher begünstigend für den spielverlauf der vic. für das aberkannte tor der vic habe ich bis jetzt allerdings noch keine schlüssige begründung gefunden (bin schon neugierig auf die premiere wiederholung heute).

    für das penaltyschiessen zählt letztlich die auffassung der offiziellen, wer antreten darf und wer nicht. wenn die villacher nicht in der lage sind ihre schützen so unmißverständlich zu übermitteln, daß alle denselben kenntnissstand von der abfolge haben, was können die offiziellen dafür?

    besser wäre allerdings unbestreitbar gewesen, wenn der linesman oder die offiziellen schon vor dem anlauf der 54 entdeckt hätte, daß eigentlich die 24 dran wäre und das "mißverständnis" aufgeklärt hätte werden können, bevor der "schaden" eines unberechtigten penalty-schützen passiert.

    ... die 24 hätte sowieso nicht getroffen und alles wäre in ordnung gewesen! ;)

  • 54. Runde: Caps -Villach

    • donald
    • 24. Februar 2006 um 23:57

    also für mich war das heute im großen und ganzen ein einschläferndes spiel mit kuriosem ausgang.

    die caps in den ersten 15min klar besser und bissiger, der vsv war geistig wahrscheinlich noch im bus irgendwo auf der süd.

    nach 12min bereits 2:0 und der spielstand bis dahin hochverdient, da der vsv kaum aktivität zeigte. prohaska und die villacher defense mit einigen unsicherheiten.

    auf einmal das unverständliche. die vic hörten einfach zum spielen auf und luden den vsv geradezu ein angriffe zu fahren. der vsv nahm die einladung zuerst durchaus widerwillig an, schienen sie sich doch mit dem bisher geschehenen grundsätzlich schon abgefunden zu haben und agierten weiter betont locker. dann legten die wiener noch eins nach und schossen sich den anschlußtreffer durch einen kapitalen bock "quasi selbst" kurz vor drittelende.

    2:1

    das zweite drittel im zeichen von ängstlichen und zahnlos agierenden vic und von aufwachenden villachern. die treffer zum 2:2 und zum 2:3 die logische folge dieses unspiels der vic. ein zu diesem zeitpunkt "voll" spielender vsv hätte den wienern im 2.drittel die hucke voll geschossen und dies offensichtlich nur aus eigenem unwillen sich zu quälen unterlassen.

    das dritte drittel startet mit dem verdienten 2:4 durch peintner.

    ein bitterer abend für die vic kündigte sich an, der nur durch die durchsagen der für die wiener eigentlich idealen spielverläufe der anderen partien kurz anlaß zur hoffnung gab.

    ca 10min vor schluß erinnerten sich die vic offensichtlich doch noch an einen gewissen kampfgeist und pushten angeführt durch latusa wieder nach vorne. die 5:3 überzahl konnte zum anschluß genutzt werden und der ausgleich wurde sogar doppelt geschossen. für mich war schon das erste tor regulär, da die scheibe aus meinem blickwinkel frei war und von prohaska nicht gesichert wurde. den grund der aberkennung habe ich nicht ganz verstanden (hatte allerdings auch keine TV unterstützung - bitte um aufklärung!). naja wie auch immer, prohaska kompensierte dies ja durch das geschenk zum ausgleich einige sekunden später.

    overtime:
    engagierte vic, die die entscheidung wollten, sehr defensiv agierende villacher, die sich ins penalty-schiessen retteten (obwohl gauthier 1sek vor schluß die wiener durch sein break in die eishockey-hölle hätte schicken können).

    shootout:
    ein etwas kurioses ende, offensichtlichen durch einen fehler der vsv-betreuerbank.

    für mich "man of the match" der vic (aus einer nicht gerade überagenden mannschaftsleistung):
    oliver setzinger, der nicht nur die nerven hatte unter dem erwartungsdruck der gesamten halle als letzter schütze als erster wiener den ausgleich zu machen, sondern auch seinen direkt anschließenden zweiten penalty eiskalt zu verwandeln. alle achtung!!!

    für das hci match wünsche ich mir wieder barthalomäus im tor, da penker doch in einigen phasen unsicherheiten zeigte und seine hintermannschaft damit ansteckte.

  • VSV-Stellungnahme zu KTZ-Anschuldigungen

    • donald
    • 24. Februar 2006 um 11:39

    ... ich bin ja nur neugierig, ob die "grunddurchgangsluft" beim vsv auch in wien nachwievor genauso draußen ist, wie beim heimspiel gegen den hci.

    wenn ja, wird die meisterschaft wenigstens nicht verfälscht.

    wenn nein, ist da ganze, ob der diversen hci - vsv verbindungen durchaus ärgerlich.

    daß sich der vsv schon für die po's schont ist für mich ja durchaus verständlich, die einzige frage, die bleibt ist, ob er sich gegen alle verbleibenden gegner schont, oder nur gegen den hci?

  • hf.at: Harand nicht mehr Trainer in Linz!Zettel der Nachfolger...

    • donald
    • 20. Februar 2006 um 16:44

    eine an und für sich (trotz des punktestandes!!!) schon verunsicherte mannschaft mit so einer panik-aktion seitens des vorstandes noch mehr zu verunsichern zeigt nicht gerade von einer "wahnsinns-intelligenz" der herrschaften. wenn man in wien dieselben (offensichtlich größenwahnsinnigen) maßstäbe anlegen würde, wie in linz, hätte boni nach der seuchenserie im jänner auch gehen müssen, nur was hätte das gebracht?

    ich hätte mir anstelle des trainer-abschusses überlegt, ob es nicht in der mannschaft "faule eier" gibt, die eher zu entfernen wären, als den coach. für mich schon auffällig ist der trainerverbrauch in linz in den letzten 24 monaten, der offensichtlich genau jene herrschaften in der mannschaft bestärkt, die schon die letzten drei trainer herausgeraunzt haben. :rolleyes:

    ich würde mich nicht wirklich wundern, wenn es nach der saison zu massiven spielerabgängen in linz kommt.

  • hf.at: Harand nicht mehr Trainer in Linz!Zettel der Nachfolger...

    • donald
    • 20. Februar 2006 um 15:26

    ... in so einer geschichte bewahrheitet sich wieder einmal, daß der trainer das schwächste glied in der kette ist!

    tatsächlich sind die linzer mit der harand-defense-taktik das beste auswärtsteam in der ebl. die vielen heimniederlagen werte ich viel eher als mentale schwäche der spieler, nicht als einen coaching-fehler. ich habe schon vor monaten (nach der ersten linzer "hysterie") gepostet, daß der wurm mehr bei der mannschaftsführung (perthaler & assistants) zu suchen ist und nicht alleine beim coach.

    gestern in wien sind die linzer mit einer starken & agressiven taktik ins spiel gestartet, nur haben die spieler nach der ersten drittelpause aufgehört, das vor dem spiel "ausgemachte" weiter konsequent umzusetzen und sind nach dem ausgleich in angst erstarrt! bei so einem mentalen selbstfaller muß der captain, so wie zB. viveiros beim kac, lautstark einschreiten und die mannschaft mit seinen assis wieder nach vorne pushen. wenn perthaler mehr mit seinen kollegen kommuniziert hätte, statt dem kowe die "hucke voll zu raunzen", hätten die bwl durchaus wieder ins spiel finden können!

    an manche linzer hier: sorry für diese einmischung "von außen", aber das ist halt meine beobachtung (ohne vereinsemotionen).

    so werden sie in linz den trainer vertschüssen und alles ist wieder in ordnung .... oder auch nicht?

  • 52.Runde:Vienna Caps-BW Linz

    • donald
    • 20. Februar 2006 um 12:30
    Zitat

    Original von icesailor
    Noch lustiger wird es aber wenn der idiot nächsten Di schon wieder die Linzer pfeifft. Nuch dazu gegen die Bullen, wo der ganze Eklat angefangen hat!

    naja, der kowe ist ein alter "kompensierer". ich denke die linzer werden sich nach dem match am DI nicht wirklich beklagen können ;)

    ... alles andere wäre für mich eine gewaltige überraschung!

  • 52.Runde:Vienna Caps-BW Linz

    • donald
    • 20. Februar 2006 um 10:03
    Zitat

    Original von Fan_atic01


    zum perthaler handschlag-verweigerer:
    versetzt euch in die lage eines spielers, der 60 minuten lang kämpft was das zeug hält um ins playoff zu kommen! auf einmal gibt der schiri 2 strafen wobei eine eine bodenlose freichheit war! das bricht dir das genick --> somit hat der schiri das spiel (mit)entschieden! ich weiß nicht ob ich ihm die hand gegeben hätte (höchstens ins gesicht) ;)!

    zum meinem bericht:
    ich hab gesagt, daß ich die neutralität probiere, aber nie behauptet es auch ganz zu schaffen ;)
    (und nestak war für mich an diesem abend wirklich schwach, ich darf mir diese aussage als wiener ja erlauben, denn ich messe ihn an seiner qualität, nicht an seiner show :D)

    ich kann den linzer unmut über die spielleitung durchaus verstehen, da kowalczyk wieder einmal (wie schon so oft heuer) für beide seiten keine wirklich ansprechende unparteiischen-leistung (um es sehr höflich zu formulieren) abgeliefert hat. allerdings gebe ich zu bedenken: auch linz hatte beim stand von 5:2 eine 5/3 mit anschließender 5/4 überzahl, die die bwl bei effizienten scoring bis auf 5:4 heranbringen hätte können. damit hätte die partie durchaus wieder spannend werden können.

    ... allerdings als captain (nach einem match, wo eigentlich nicht wirklich viel an gehässigkeiten passiert ist, außer, daß linz die partie zwei drittel lang selber aus der hand gegeben hat) dem schiri den handschlag zu verweigern halte ich für grob unsportlich. im fußball kann man dafür nachträglich gesperrt werden und das ist auch gut so. man lobt ja mit dem handschlag nicht den schiri, sondern verabschiedet sich beim head, genauso, wie man ihn vor dem match begrüßt. es ist ein festgeschriebenes ritual, daß zur sportlichen fairness einfach dazugehört und als captain sollte man sich doch besinnen, daß man eine gewisse vorbildwirkung hat und für die fairness und sportlichkeit einer gesamten mannschaft steht. ich persönlich halte die verweigerung des handschlags für eine "beleidigte leberwurscht aktion", die man sich als captain eigentlich nicht erlauben sollte (noch dazu, wenn nicht wirklich viel "passiert" ist). gerade ein perthaler, der schon so lang dabei ist, sollte eigentlich über den dingen stehen und sich von der offensichtlich allgemeinen linzer hysterie (die mir bei dem punktestand nicht ganz verständlich ist!) nicht anstecken lassen!

  • 52.Runde:Vienna Caps-BW Linz

    • donald
    • 20. Februar 2006 um 08:03

    cappin0

    ... ich werd's versuchen ;)

    im ersten drittel waren die linzer klar besser. immer näher am mann, agressiv im neutralen drittel bzw. beim penalty-killing und insgesamt immer einen schritt schneller, als die caps. die beiden tore waren eine logische folge, es hätten auch drei oder vier sein können. die agressive defensive spielweise der linzer ließ einfach keinen spielfluß bei den caps aufkommen.

    das zweite drittel startete mit einem pp für die caps und daraus wurde der schnelle anschlußtreffer erzielt. nach dem bisherigen spielverlauf im ersten drittel eigentlich überraschend. danach stellten die linzer für meinen geschmack zu früh ab, überließen den caps die neutrale zone fast völlig und verlegten sich ausschließlich auf schnelle breaks, die immer seltener wurden. die dritte linie der caps (baumgartner/tsurenkov/latusa - für mich bis dahin im positiven sinn die auffälligste linie) scorte den hart erarbeiteten ausgleich.

    im dritten drittel griff kowalcyk (wie so oft) aktiv in das spiel ein. nach eher fragwürdigen strafen eine 5:3 überzahl (tor) und anschließende 5:4 überzahl nutzten die caps zu einem doppelschlag, der den linzern das genick brach. perthaler zuckte völlig aus und verweigerte dem schiri nach dem match den handschlag (scheint in linz zur aktuellen frühjahrsmode zu werden ;)). die tore 5 und sechs der wiener waren noch eine draufgabe. auch die linzer hatten eine fast 1.16min 5:3 überzahl mit anschließendem 5:4 pp, das sie allerdings nicht nutzen konnten. im gegenteil, fast hätten die wiener in der 5:3 unterzahl einen shorthander geschossen, der hinter nestak nur auf der linie kleben blieb.

    insgesamt eine mäßige partie, bei der die bwl-"auswärtstaktik" (agressives zerstören des spielaufbaues, 4:1 halten der blauen und schnelle, effiziente breaks) nur ein drittel lang gut funktionierte. linz hat dieses spiel eigentlich zwei drittel lang selbst aus der hand gegeben und damit "scheintote" caps wieder zum leben erweckt.

    der schwächste spieler der linzer war für mich nestak, der nie die erforderliche ruhe und sicherheit ausstrahlte, die in so einer partie notwendig ist. er ließ für mich viel zu viele gefährliche rebounds zu und der ausgleich gehört ihm ganz alleine. aber vielleicht mag er die halle einfach nicht, denn wirklich gut habe ich ihn in der ash noch nie gesehen.

  • Aktion: Wir fordern weniger Legionäre!

    • donald
    • 19. Februar 2006 um 12:52

    evolution82

    bei der sache liga vs. oehv geht es schon lange nicht mehr um die frage entweder 7 legos + 5 u23 (liga) oder 6 legos (oehv), sondern mittlerweile fast ausschließlich um die frage, wer hat in österreichs erster eishockeyliga das sagen bzw. die grundsätzliche führung!

    die legofrage ist nur ein vehikel, um diese machtfrage entgültig zu entscheiden.

    ich denke mittelfristig wird sich die liga durchsetzen, da die vereine ALLEINE (und OHNE OEHV beteiligung!) das wirtschaftliche risiko für den spielbetrieb tragen. aus diesem grund werden sich die vereine bei entscheidungen die direkt und indirekt das jeweilige finanzielle gefüge beeinflussen (und das tut die legofrage, bei gleichzeitiger erhöhung des wettbewerbs von ü23 ösis durch die legos quasi von "oben" und durch die 5 x u23 regel von "unten" allemal), auf längere sicht vom oehv nichts mehr vorschreiben lassen.

    ich denke, auf sicht wird die liga dem oehv (wenn die herren so weiter agieren) die verantwortung für ausstellung von spielberechtigungen für die ebl entziehen. die eigenständige liga wird sich nicht mehr nur um die vermarktung alleine kümmern, sondern noch wesentlicher, als bisher in organisatorische belange eingreifen. diese entwicklung gibt es in vielen profiligen in europa und österreich wird imo den diversen vorbildern nach und nach folgen.

  • Aktion: Wir fordern weniger Legionäre!

    • donald
    • 19. Februar 2006 um 10:50
    Zitat

    Original von Weinbeisser
    Der ÖEHV ist gegen die U23-Regel als Kompromiss zu 7 Transferkarten, da sie nicht umsetzbar und kontrollierbar sei. Heuer seien zwar viele U23-Spieler auf den Spielberichten gestanden, haben aber keine Einsätze bekommen, weshalb sie auch nicht punkten konnten.

    sorry, für den ausdruck, aber das ist absoluter schwachsinn.

    ich komme bei meiner rechnung der u23 spielberechtigten (jg84 oder jünger) alleine auf über 30 punkte der herren: dolezal, altmann, nageler, ibounig, raffl, f.schönberger, quantschnig, p. privoznik, m.mayr, schellander, k. kraxner, schlacher, barthalomäus (!), pittl, brunegger, höller, lingren, wilfan, etc............ (und ich habe noch nicht einmal zu ende gezählt!!!!)
    quelle: oehv-homepage (http://www.eishockey.at)

    also was der oehv sogar in einer offiziellen aussendung peinlicherweise reinschreibt können sie nur entweder unter massiven alkoholeinfluß oder aufgrund einer "topaktuellen" punkteliste aus dem september ermittelt haben. anders kann ich mir das nicht erklären.

    bzgl. umsetzbarkeit:
    also im zeitalter der edv ganz einfach zu machen. beim ausstellen der saisonalen spielberechtigung gibt es einen u23 stichtag, der den betroffenen spielern für diese saison ein u23 zuordnet. dieser vermerk kommt auf den spielbericht und muß vom schiri vor dem match nur durchgezählt werden (und bis fünf wird er hoffentlich zählen können?). ob die herrrschaften dann auch eiszeit bekommen, entscheidet wie bisher der coach. was ist an der regel schlecht? viele vereine praktizieren diese regel (auch ohne festschreibung!) schon heute. die regel zwingt nur ALLE vereine dazu, nicht mehr und nicht weniger.

    imo: mit jeder neuen aktion bzw. aussage machen sich die herrschaften im oehv noch lächerlicher, als sie ohnehin schon sind! wenn der oehv nicht vollends jeden anspruch auf seriösität und intelligenz verlieren will, sollten jede menge herrschaften kurzfristigst ihren sessel räumen!!!!!!

  • Aktion: Wir fordern weniger Legionäre!

    • donald
    • 19. Februar 2006 um 09:30
    Zitat

    Original von Maru
    wiegesagt es kann nicht sein,das der verband zunächst die zustimmung für 7 legionäre pro verein gibt,um das ganze kurze zeit später,nichtig zu machen!

    naja, fairerweise muß man sagen, daß die aufstockung auf die sieben legos bei einer ligasitzung von den vereinen beschlossen wurde. ich bin mir nicht sicher, ob dort überhaupt ein vertreter des verbandes anwesend, bzw. stimmberechtigt war.

    man ist damals bei der einführung des selbstständigen ligavereines mit dem oehv eine kooperation bzgl. durchführung der ebl eingegangen. es stellt sich nun die frage, wer in dieser kooperation die ERSTE GEIGE spielt. die vertreter der vereine, die letztlich die wirtschaftliche haftung tragen, oder der oehv, der (zumindest wirtschaftlich) nicht belangbar ist, allerdings immer noch sein eigenes selbstverständnis über die machtverteilung in der ebl hat.

    die meinung der ebl-vereine ist offensichtlich, daß der oehv bestenfalls ein partner ist, dem man die durchführung der meisterschaft nach iihf-regeln delegiert hat, aber sonst nicht mehr. bei grundsätzlichen fragen der weiterentwicklung der liga oder der anzahl der legionäre entscheiden die vereine selbst (und immer weniger unter der mitwirkung des oehv) und der oehv kann in zukunft bestenfalls seine meinung dazu (im stillen oder über die medien) ausrichten. ein eigentliches stimmrecht in dem sinn hat der oehv in der liga schon heute kein wirkliches mehr.

    die liga könnte sich auch vollständig eigenständig machen und vom oehv unabhängige spielberechtigungen für die einzelnen spieler ausstellen bzw. sich die lizenzierung der ligavereine (wenn sie will) völlig selbst organisieren. da eine internationale beschickung von ligavereinen bei iihf-clubbewerben im eishockey sowieso kein thema ist, gibt es absolut nichts, womit der oehv der liga noch wirklich schaden kann!

    das einzige, was der oehv noch tun kann, ist der ebl seinerseits die kooperation aufzukündigen und die vereine damit zu zwingen, sich die ebl völlig selbstständig (spielberechtigungen, transfermodalitäten, lizenzierung, schiedsrichterwesen, etc...) zu organisieren. der oehv könnte auch damit drohen, daß spieler, die in den unteren ligen spielberechtigt sind, eben diese bei einem wechsel in die ebl dauerhaft entzogen wird (lebenslänglich sperre) und damit die rückkehr in die oehv-ligen ausgeschlossen wird (obwohl dies nach EU recht SEHR fragwürdig wäre und vom internationalen sportgericht in frankreich sehr wahrscheinlich nicht halten würde).

    die frage der anzahl der transferkartenspieler entspricht NICHT dem europäischen recht (soweit safrons aussage und kalt weiß das als jurist ganz genau!). juristisch kann der oehv daher die ligavereine zu GAR NICHTS (insbesondere einer bestimmten anzahl) zwingen. die anzahl der transferkartenspieler ist ausschließlich eine juristisch nicht zu sanktionierende vereinbarung der vereine untereinander (gentlemen agreement), das jederzeit vom x-ten legionär, der von einem klub in österreich eingesetzt werden will in zusammenwirken mit dem klub, der ihn beschäftigen will, per gericht aufgehoben werden kann. die vereinbarung besagt eigentlich nur, daß die klubs es ablehnen über eine bestimmte anzahl legionäre zu verpflichten. da die klubs daher den x-ten lego selber nicht wollen, gibt es für diese spieler auch keine möglichkeit zu klagen, da man sich auch in der EU ohne zustimmung des arbeitgebers einen bestimmten arbeitsplatz nicht ERklagen kann.

    auch die transfermodalitäten (stichtage, etc...) sind defacto nur eine vereinbarung der ligavereine untereinander (zivilrechtlicher vertrag), die ausschließlich über die oehv-spielberechtigung für die ebl sanktionierbar ist. da die transfermodalitäten allerdings dem EU-recht nicht widersprechen, ist die einhaltung juristisch über das schadenersatzrecht durchaus einklagbar, obwohl die beweisführung durchaus aufwendig ist.

  • Aktion: Wir fordern weniger Legionäre!

    • donald
    • 18. Februar 2006 um 18:58

    @ interview von safron

    ... der war tatsächlich ang'speist (wie man in wien sagt) auf die relativ arrogante vorgehensweise des oehv in der angelegenheit der transferkartenregelung. ich denke, der oehv hat die zeichen der zeit nach wie vor nicht wirklich erkannt. wenn die herrschaften im verband weiterhin so selbstherrlich agieren und den vereinen ohne große diskussion ihr "ex cathedra" urteil über die medien ausrichten lassen, wird sich die liga über kurz oder lang vollständig vom oehv separieren und nicht einmal mehr die durchführung des bewerbes wie bisher delegieren, sondern sich diesen komplett selbst (ohne mitwirkung des oehv) organisieren.

    der oehv war letztes jahr nicht in der lage eine ordnungsgemäße eishockeyweltmeisterschaft durchzuführen und hat uns zum internationalen gespött in der eishockeygemeinde gemacht. diese herren (bzw. der allseits geliebte "präsidentenpapa") sollten es in der nächsten zeit mit "intelligenten aussagen" bzgl entwicklung der liga ganz ruhig angehen lassen!!!

  • Aktion: Wir fordern weniger Legionäre!

    • donald
    • 18. Februar 2006 um 16:56

    ... was ist eigentlich die alternative zur erhöhung der transferkartenspieler?

    die beibehaltung des status quo? wo sich alle vereine von den durchschnittlichen ösis und ihren spielervermittlern jahr für jahr aufs neue verarschen lassen und überdurchschnittliche gagen für (unter)durchschnittliche qualität (im internationalen vergleich) bezahlen?

    für mich ist die neue regelung gar nicht so schlecht. jeder verein hat die möglichkeit 17 spieler auf den spielerbericht zu schreiben, die aus ü23 ösis zusammen mit max. 7 legios bestehen können. die restlichen fünf auf dem spielbericht müssen u23 ösis sein.

    was ist die konsequenz einer solchen neuen regelung?

    die ü23 österreicher stehen in vermehrten preis/leistungswettbewerb mit den legos. die klasseösterreicher werden damit nicht wirklich ein problem haben, müssen sie sich ja leistungsmäßig an den top-legos messen (die in österreich übrigens gar nicht so teuer sind!). bei größeren verdienstmöglichkeiten werden die top-österreicher vielleicht wieder vermehrt ins ausland wechseln. allerdings die durchschnittsösterreicher werden ihre gagenwünsche nach unten anpassen müssen, um mit den browns, storeys, periards oder cloutiers preis/leistungsmäßig mithalten zu können. und das ist gut so, da die vereine finanziell entlastet werden!!!

    insgesamt werden durch die neue regelung einige ü23 ösis in der ebl frei werden, die dann mit einem vernünftigen preis/leistungsverhältnis wiederum einem 8 österreichischen verein zur verfügung stehen könnten. eine durchaus wünschenswerte entwicklung!

    weiters zwingt die u23 regel die ebl-vereine 1.) diese spieler zu haben, und 2.) diese aus eigenem interesse so bundesligatauglich wie möglich zu machen, da sie ansonsten mit der nötigen kadertiefe und -qualität probleme bekommen werden. allerdings sollte man diese geschichte mit einer erhöhten ausbildungsentschädigung bis u23 ergänzen, denn sonst beginnen die wenigen ebl-tauglichen jungen sich zu versteigern, anstatt daß die vereine bschützt werden, die geld in den nachwuchs stecken.

    so eine u23-einsatzregel begünstigt natürlich vereine, die heftig in eigenen nachwuchs investieren (kac & vsv & tlw. g99, rbs & vic/we-v). speziell die bwl haben mit so einer regel natürlich schwere probleme, vernachlässigen die diversen linzer ebl-klubs doch seit jahren die u18- und u20-nachwuchsarbeit zugunsten des x-ten vermeintlichen stars für die kampfmannschaft.

    wenn man die neuen regeln insgesamt unter diesen aspekten betrachtet, sehe ich die geschichte nicht so schwarz, wie manche hier. für mich überwiegen die positiven aspekte der vermehrten u23 förderung und des vermehrten preis/leistungs-wettbewerbs für durchschnitts-ösis!

    noch etwas: falls man tatsächlich einen achten verein für die ebl motivieren will, wie soll dieser denn derzeit überhaupt zu den ebl-tauglichen ü23 ösis kommen, die ja allesamt von den sieben anderen durch verträge wegblockiert sind? wenn diese durch die neuen regeln nicht "gezwungen" werden, diese abzugeben, wird nie ein neuer verein in die liga kommen können, außer mit einer defacto reinen legio-truppe.

  • Intranuovo zurück nach Linz?

    • donald
    • 17. Februar 2006 um 10:27
    Zitat

    Original von Fan_atic01
    1. gibt es in linz eine hervorragende jugendarbeit! den verein gibts leider noch nicht so lange, dass man jedes jahr 4-6 junge spieler in die kampfmannschaft aufnehmen kann! warten wir mal 5-8 jahre und dann werden wir sehen!

    ... aber hallo!
    in linz wird mittlerweile in wechselnden vereinsstrukturen durchgehend seit fünf(?) jahren erstligahockey gespielt und davor mit einer kurzen unterbrechung zig jahre nationalligahockey. wieviel eigener OÖ-nachwuchs steckt von diesen doch einigen jahren in der derzeitigen linzer erstligamannschaft? tatsächlich haben sich die verschiedenen linzer vereine seit zig jahren vor allem traditionell bei der wiener nachwuchsarbeit (p & r.lukas, harand, privoznik, wiesel, davor noch judex, divis, kniebügl & cseh) bedient. wo sind die jungen ambitionierten OÖ-nachwuchsspieler aus der vorjährigen farmteam-mannschaft in der nl? in der jetzigen u20?

    ... also bitte nicht kleiner machen, als es in der vergangenheit betrieben wurde. tatsache ist, daß vor allem bei der betreuungsintensiven (und damit teuren) phase des heranführens der wenigen geeigneten von der u18 und u20 an die bundesliga in linz immer zugunsten irgendwelcher "erstliga-stars" gespart wurde und man lieber noch den nächsten angeblichen "star" aus was-weiß-ich-woher mit geld ertränkt hat, statt in die betreuung der u18 und u20 und damit in die eigene nachhaltigkeit zu investieren.

    ... seit fünf jahren höre ich aus linz, daß es in den nächsten fünf jahren eigenen nachwuchs in der hiesigen mannschaft gibt. und täglich grüßt das murmeltier ;)

  • 51. Runde: KAC - VSV

    • donald
    • 16. Februar 2006 um 10:39

    ... villach wird sich regulär mit einem pünktchen zufriedengeben und dem kac den extrapunkt in der overtime zukommen lassen. alles andere wäre für mich eine große überraschung ;)

    man könnte dies ja als ein kleines dankeschön für die po-teilnahme in der letzten saison betrachten. :rolleyes:

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