die österreichische eishockey-schiedrichterei ist seit vielen jahren (eigentlich seit der rückkehr zu einer echten liga) ein scherbenhaufen sondergleichen.
sehr wenige gute heads (meist deutsche oder slowaken) stehen einer großen anzahl an schwachen heads gegenüber. heuer wurden erstmals junge österreichische heads konsequent in die liga eingebaut, denen man sicher zeit geben muß. herrschaften wie trilar oder dremelj (offensichtlich das zugeständnis an den slowenischen verband) sind aufgrund ihres zweifelhaften könnens in der ebl genauso verzichtbar, wie ein haas oder der gottseidank schon aus dem verkehr gezogene ira.
auch der heutige schiedsrichterobmann hagen war nicht gerade ein könner seines fachs, zählte er doch jahrelang eher zum unteren qualitäts-durchschnitt.
ich denke die österreichische schiedsrichterei muß sich für einige jahre in der nationalliga erholen, die jungen heads dort erfahrung sammeln, bevor man sie wieder bei der ebl ranläßt. konsequenterweise sollten die erstligaheads in den nächsten jahren vermehrt aus der schweiz, slowakei, deutschland oder tschechien geholt und junge österreichische heads bei "unkritischen" spielen dazugemischt werden.
NUR:
da selbsterkenntnis der erste schritt zur besserung ist und diese den meisten verantwortlichen für die österreichische schiedsrichterei nahezu komplett fehlt, sehe ich auch für die zukunft der spielleitungen in österreichs erster eishockeyliga schwarz.
ich bin neugierig, wann r.h. den nächsten weinerlichen offenen brief verfasst, indem er wieder beklagt, wie schwierig das doch alles ist und wie unfair die leute sind, wenn sie ständig auf den armen heads herumhacken. für ihn wäre wohl besser gewesen, wenn er schriftsteller geworden wäre, anstatt eishockeyösterreich mit seiner funktion als verbandsfunktionär auf die nerven zu gehen.