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  3. donald

Beiträge von donald

  • 1. PO-Finale: EC KAC - EC Red Bull Salzburg 5:4 n.V.

    • donald
    • 23. März 2009 um 14:47

    Quintessenz aus Spiel 1:

    KAC schlecht gespielt und trotzdem gewonnen, RBS exzellent gespielt und trotzdem verloren.


    Mein Resume:

    KAC sicher noch mit ordentlichem Potential noch oben. Shantz und die KAC-Defense gestern in unterirdischer Form, taktisch schwach, oftmals unkonzentriert und unkonsequent. RBS imo gestern nahe am Zenith ihrer Möglichhkeiten, allerdings nur mit einer Linie (Koch, etc...), die echten Druck erzeugen kann. Bin neugierig, ob RBS die gestrige Leistung wiederholen bzw. noch steigern kann. Ich glaube nicht daran und tippe auf eine kurze Serie.

  • Gilligan bleibt in Graz

    • donald
    • 17. März 2009 um 18:18

    ... aufrichtige grats aus wien nach graz zur weiterverpflichtung von gilligan und hochachtung vor JPS, der nach den vielen jahren des mißerfolgs, der häme und der vielen persönlichen kohle, die er mittlerweile hineingesteckt hat den anspruch noch immer nicht aufgegeben hat, den grazern eine konkurrenzfähige hockeymannschaft präsentieren zu wollen!

    der verbleib von gilligan spricht auch für den charakter des coaches, der mittlerweile so selten geworden ist in diesem geschäft.

    ich wünsche den grazern nach der langen durststrecke für nächstes jahr eine mannschaft, die ernsthaft um den titel mitspielen kann und vor allem die dauerhafte "wiedererweckung" des fantastischen publikums im bunker, das den größten teil der letzten jahre eigentlich im dornröschenschlaf verbringen mußte. ich freue mich auch von wiener seite auf "duelle" gegen die grazer, wo der ausgang sportlich wirklich völlig offen ist und wo aufgrund gleichwertiger mannschaften auch ordentlich emotion in beiden hallen im spiel ist.

    let's get ready to rumble! 8o

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 16. März 2009 um 15:37

    7 österreicher: kac, vsv, bwl, g99, vic, rbs, hci (oder cortina) / 3 südtiroler: bozen, ritten, bruneck / 2 slowenen: jes, oly organisiert in zwei sechsergruppen, wie zB:

    1.) gruppe "südautobahn": kac, vsv, g99, vic, oly, jes

    2.) gruppe "westautobahn/brenner": hci, bozen, ritten, bruneck, rbs, bwl

    alba volan könnte man anbieten in der NL mitzuspielen, das würde auch eher ihrem niveau entsprechen.

    gespielt könnte in einer eigenen selbstorganisierten "alpenliga" nach DEL-vorbild werden, in zwei unmittelbaren sechsergruppen (6 durchgänge gegen die gegner der unmittelbaren gruppe (=30 spiele) und 4 durchgänge gegen die gegner der anderen sechsergruppe (=24 spiele) => damit 54 spiele insgesamt) in grunddurchgang und PO (jeweils die ersten vier der zwei sechsergruppen) um den alpenligapokal, alle nationalen meisterschaften treten in den hintergrund.

  • 5. PO-HF Vienna Capitals - EC Red Bull Salzburg 3:5

    • donald
    • 16. März 2009 um 07:11
    Zitat von jaegermeister666

    Wieviele Powerplays hatten wir im ersten Drittel? 5?

    ... lass in jedem match, das an der kippe stand die letzten 7-10min und die entscheidungen (auch die nicht gegebenen strafen!) der heads nochmals revue passieren! fällt schwer nicht gewisse tendenzen zu erkennen. zufall oder vorsatz? ich möchte inständig an zufall glauben, nur leider tue ich mir bei der permanenz an merkwürdigkeiten schwer. ob das vielleicht damit einen bewußten oder unbewußten zusammenhang hat, dass die vic von allen vereinen am vehementesten die regelmäßige besetzung der ebl-matches durch schiris aus deutschland, tschechien oder der slowakei und die versetzung der österreichischen heads in die nl fordern bzw.. die gelder an den verband (damit auch an die österreichische schiedsrichterorganisation) um die hälfte kürzen wollen. wer weiß? allerdings fair play am eis sieht leider anders aus!

    trotzdem grats nach salzburg. sie hätten aufgrund des tieferen kaders auch ohne die "unterstützung" gewonnen, wahrscheinlich halt nicht so schnell.

  • 5. PO-HF Vienna Capitals - EC Red Bull Salzburg 3:5

    • donald
    • 15. März 2009 um 22:20

    grats nach salzburg. wer 4:1 in der serie gewinnt hat den aufstieg redlich verdient. allerdings bin ich überzeugt, dass die rbs gegen den kac im finale nicht den funken einer chance haben. ich bin neugierig, ob es der kac spannend oder schnell macht. ich tippe auf schnell.

    für nächste saison wünsche ich mir bei unseren entscheidenden auswärts- und heimspielen auch solche höflichen schiris, wie sie rbs glücklicherweise gegen die vic immer wieder zugeteilt bekam. ;( ;( ;( das war heute wahrlich wieder eine "echte glanzleistung" der "unparteiischen" auf die sie rechtschaffen stolz sein können. ich hatte den eindruck manche entscheidungen bzgl. strafen waren sogar dem premierereporter beim kommentieren peinlich. komisch, dass fast in der gesamten serie in entscheidenden situationen halt immer die vic den "schwarzen peter" hatten. ein schelm wer hier keinen zusammenhang mit dem verhalten der wiener funktionäre gegenüber dem verband während der saison sieht. :S

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 15. März 2009 um 16:29
    Zitat von VincenteCleruzio

    ... nicht einmal an der sitzung teilnehmen, obwohl man eingeladen ist, um über maßnahmen mitzudiskutieren, die auch die rückkehr des hci erleichtern sollen, sondern in der ferne darüber zu mosern, was in dieser informellen sitzung vorläufig beschlossen worden ist, und sich auch noch gegen die aufnahme von zagreb auszusprechen, das die lücke füllen soll, die der hci hinterlassen hat durch seinen freiwilligen ausstieg aus der liga, weil man trotz sehr viel sponsorgeld nicht das auslangen gefunden und die ebel verlassen hat, und dort bald zurückkehren will, wenn sich die bedingungen in der ebel im sinne des hci so geändert haben, dass er auch wieder bereit ist mitzumachen, ist schon ein starkes stück.


    ... das ist aus meiner sicht nur mehr das klassische "nachbellen", wahrscheinlich auch ein wenig aus gekränkter eitelkeit. das deckt allerdings schon ein wenig die eigentliche frage zu, warum es der hci so gar nicht geschafft hat aus dem gar nicht so kleinen budget über die vielen jahre sportlich so wenig erfolg herauszuholen. wie auch immer es ist mittlerweile irrelevant und die aussagen von hanschitz dienen wahrscheinlich nur dazu um von der notwendigen selbstreflektion abzulenken. der hci hat in der nl durch die vielen "derbies" mit den klubs aus vlbg wahrscheinlich wenig zusehereinbußen, kann allerdings das budget locker dritteln. aus kaufmännischen gründen war dieser schritt daher eigentlich ein"must".

    ich sehe die zukunft der ebl mittel- und langfristig generell pessimistisch. der weg mit der aufnahme von zagreb als zehnten macht die liga sportlich nicht wirklich attraktiver, denn die kroaten werden sich so vie avs wahrscheinlich in den ersten jahren ihrer teilnahme sportlich als "kanonenfutter" präsentieren und deren matches bei den zusehern der östereichischen klubs mangels vorhandener emotionen auf eher mäßiges interesse stoßen.

    ein sportlich und auch kommerziell wesentlich interessanterer weg wäre die aufnahme von 2-3 klubs aus südtirol/ italien gewesen, erstens stehen diese den österreichern, speziell dem hci mentalitätsmäßig näher und zweitens hätte man gemeinsam mit den vorhandenen klubs (vielleicht doch mit dem hci dann insgesamt 12 in der liga) eine art west- und ostdivision mit einem spielmodus alá nhl gründen können, wo man gegen die unmittelbaren divisionsgegner öfters spielt und aus gründen der reisekostenminimierung gegen die gegner der anderen division weniger oft. bei zwölf klubs würde ein playoff mit acht klubs (jeweils die ersten vier der zwei 6-er divisionen) auch sportlich den grunddurchgang nicht so entwerten. das einzige, was dann noch zu lösen sein müßte, ist wie man die vereinsbudgets auf ein vernünftiges maß herunterbekommt, um bei auslastungen von 3.500 bis 4.000 zusehern eine saison halbwegs aufinanzieren zu können. ein salery-cap von maximal 3mio eur über einen treuhandfonds und die verpflichtung mit mindestens einem nl-klub bei u24 spielern sportlich zu kooperieren halte ich für eine gute idee. wer dann noch "schwarzgeld" an die spieler bezahlt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. bei einem salery-cap erübrigt sich auch die unselige punkteregel, die sowieso dem eu-recht widerspricht.

  • 3. PO-HF: Vienna Capitals vs. Red Bull Salzburg 1:4

    • donald
    • 11. März 2009 um 09:46

    open ice hit von werenka vs. harand

    es gibt doch einen gerechten eishockeygott! einer der dreckigsten spieler der liga fährt bei einem der fairsten spieler in eine betonmauer. schade, dass die schiris diesen harten, aber in jeder hinsicht fairen check, nur aufgrund des theaters der "rbs-lusche" ;) mit 12min gebencht haben. na hoffentlich hat dem harand-buam wenigstens der schädel ordentlich gebrummt und ist in ihm die erkenntnis gereift, das man schmerzen auch fair zufügen kann! aber ich befürchte dafür ist er einfach zu simpel gestrickt.

  • 3. PO-HF: Vienna Capitals vs. Red Bull Salzburg 1:4

    • donald
    • 10. März 2009 um 22:58

    @werenka check vs. harand
    aus meiner sicht nicht mal 2min, da ein klassischer harter open ice hit, allerdings ganz sicher kein check gegen den kopf, aus vollen lauf bei dem werenka halt stehen blieb und harand in hohem bogen durch die gegend flog, wie zu erwarten auf sterben spielte und sich von den ärzten vom eis führen ließ. mir geht dieses "luschengehabe" und bewußte strafenprovozieren mancher salzburger spieler schon langsam gehörig auf die nerven. mit dem harten, aber ehrenhaften "männer"-eishockey, so wie es in nordamerika gespielt wird und das ich liebe hat das leider wenig zu tun. ich denke auch deswegen haben die wiener zuseher die rbs-mannschaft beim abgang enden wollend höflich behandelt.

    @spiel
    rbs effizienter und abgebrühter, die vic zwar mit herz und leidenschaft, aber halt nach den vielen ausfällen und sperren mit wenig talent am eis. das ergebnis daher logisch und auch verdient für rbs.

    @schiris
    waren ok heute. warum sich allerdings keiner der schiris die eier hat, diese ständigen diving versuche mit 2min wegen unsportlichkeit zu ahnden kann ich nicht wirklich verstehen.

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 22. Februar 2009 um 10:52
    Zitat von KAC-Lennon


    Ganz so einfach ist es nicht. Es kommt immer auf die Motivation aus, aus welchem Grund man etwas für gut oder nicht gut befindet. Die Punkteregel wird im allgemeinen Tenor deshalb für Schwachsinn gehalten, weil sie nicht die erhoffte Förderung für österreichische Spieler bringt - siehe auch im aktuellen Fall Chris Harand. Und damit führt sie sich selbst ad absurdum. Dieser Argumentation kann ich mich anschließen.

    Schmids Begründung hat einen völlig anderen Grund: er will sie einfach loswerden und stattdessen eine komplette Öffnung des Spielermarktes für EU-Legionäre erreichen - damit er genau das Gegenteil machen kann, nämlich NOCH MEHR Legios und NOCH WENIGER Österreicher. Und dieser Argumentation kann ich mich absolut nicht anschließen.

    Der Punkt ist doch der: Schmid ist ein Geschäftsmann, nicht mehr und nicht weniger. Er will ganz einfach möglichst wenig investieren und möglichst viel Gewinn erzielen. Wenn man sich nicht selber in den Sack lügt, dann weiß man auch, dass ihn das österreichische Hockey an sich so viel interessiert, wie wenn in Peking ein Sack Reis umfällt, und ich denke, er würde auch verlangen, sechs Gorillas aufs Eis stellen zu dürfen, wenn er damit einfach nur billiger ein volles Haus garantieren kann.


    @ dein erster absatz:

    die punkteregel hatte grundsätzlich nicht das ziel österreichische spieler zu fördern, sondern eine art salery-cap einzuführen, der für die vereine sportliche und finanzielle chancengleichheit bringt. beide überlegungen sind aus meiner sicht völlig gescheitert. weder hat die punkteregel einen salery-cap gebracht, wenn man sich den budgetspread der "reichen" (zB. kac, rbs, vic) und der "armen" vereine (zb. jes, oly, avs, g99) ansieht, noch konnte damit so etwas wie chancengleichheit erzielt werden. die "reichen" sind sportlich vorne, die "armen" sind hinten. die grundüberlegungen sind nicht nur gescheitert, sondern es haben sich leider sogar unerwünschte "nebeneffekte" ergeben, die tatsächlich kontraproduktiv für die österreichischen spieler sind. leute, wie c. harand und andere, die durchaus die fähigkeiten haben bis in einer zweiten linie solide und gut mitzuspielen werden aufgrund ihres "preises" auf dem spielbericht auf die tribüne verbannt, während nachwuchsspieler, die zum auffüllen des spielberichtes draufstehen auf der bank das dress ausschließlich zur spielervorstellung anhaben, aber am eis nicht drankommen. das ist absurd!!! die punkteregelung als salery-cap ersatz ist daher völlig gescheitert, jeder, der anderes behauptet, lügt sich selbst in den sack!

    @schmid:

    der "mäzen" schmid betreibt als geldvernichtendes hobby in wien einen eishockeyverein und hat die idealistische vorstellung wenigstens seine jährlichen verluste zu begrenzen. seine kaufmännischen überlegungen hat er seit jahren am eingangstor der ash abgegeben und verdrängt, denn wenn er diese tatsächlich hätte, würde er ganz etwas anderes tun! in wien ist die situation ein wenig anders als zB. in kärnten, wo eishockey 1.) ganz fest im mindset der hiesigen gesellschaft verankert ist und 2.) die anzahl der alternativen kleiner sind. in wien füllst du die halle in der mitbewerbssituation zu zig anderen freizeitaktivitäten (fussball, handball, basketball, volleyball, rockkonzerte, kultur, etc...) nur, wenn das entertainment stimmt, sprich die mannschaft attraktives hockey spielt und vorne mitspielt. dies wiederum erreichst du nur, wenn eine mannschaft am werk ist, wurscht ob diese aus 24 österreichern oder aus 24 legionären (bzw. jedweger mischung davon) besteht, die auch in der lage ist, dies zu tun. wenn nicht, ist halle leer und der finanzielle kollaps für den betreiber unausweichlich, wie ja vielfach schon passiert.

    @öffnung des spielermarktes

    wenn das ziel die förderung österreichischer spieler ist, ohne deren gehaltsforderungen bezogen auf ein internationales preis/leistungsverhältnis (so wie vor drei bis vier jahren geschehen) völlig entgleiten zu lassen, MUSS man 1.) den spielermarkt öffnen, um eine gewisse konkurrenzsituation zu erzeugen und SOLLTE man 2.) ähnlich wie beim fussball aus einem fördertopf jene vereine finanziell belohnen, die österreicher einsetzen. die punkteregel als "gleichmachermittel" hat sich dafür als völlig unbrauchbar erwiesen und MUSS daher abgeschafft werden. die "belohnung" aus dem österreichertopf wäre ökonomisch nichts anderes, als ein gesponserter rabatt auf die gehaltskosten der österreichischen spieler. um diese dann auch zum einsatz zu bringen, sollten sie nur gut genug sein und kein "preis" auf einem spielbericht entscheiden. jene vereine, die diesen beitrag aus dem österreichertopf wollen oder brauchen, werden diesen in anspruch nehmen, jene, die ihn nicht brauchen werden machen, was im rahmen ihrer budgetären möglichkeiten drinnen ist.

    das hauptproblem aber, das ich sehe bzw. aus den aussagen diverser herrschaften ableite, ist das speziell die beiden kärntner vereine und alle ihre assozierten vertreter und funktionäre die ligasituation ausschließlich aus ihrem blickwinkel sehen und beurteilen und für den rest der liga kein wirkliches verständnis zeigen. allerdings ohne diesem verständnis, dass andere vereine andere umgebungsbedingungen für ihren spielbetrieb haben, wird auf dauer kein gemeinsamer weg möglich sein und es immer wieder clashen. daran wird auch der absehbare abgang von schmid in wien nichts ändern, denn das problem der "ökonomischen schwerkraft" wird auch für seinen nachfolger dasselbe bzw. ungelöst bleiben.

  • Ausbau der Schultz-Halle

    • donald
    • 19. Februar 2009 um 14:21
    Zitat von cinderella

    also ich bin schon gespannt wie das modell der "neuen" ash aussieht.


    ... das hauptproblem der derzeitigen halle ist das heruntergezogene dach im norden. deswegen werden sie die komplette dachkonstruktion verändern bzw. heben müssen, um im norden platz für einen echten zweiten rang zu schaffen. weiters ist im westen, wenn man die eismaschinen etwas anders platziert, nach hinten platz, um die westtribüne mehr hinaufzuziehen und damit zu vergrößern. die VIP logen kann man zwischen dem ersten und zweiten rang einbauen, möglicherweise muß man die aufgänge dann etwas verändern.

    das die ASH als reines eishockeysportzentrum mit einer überdachung der jetzigen freifläche für eine dritte halle gewidmet werden soll, halte ich für eine tragfähige idee, da die komplette technische infrastruktur ja schon vorhanden ist.

    was offen bleibt ist die frage, ob der einzige klub, der die halle dann grundsätzlich möglicherweise zu füllen imstande ist, mit der kommerziellen konstruktion über die stadthallenbetriebsgmbh genügend zusehereinahmen bzw. merchandising- oder kantineneinnahmen für sich verbuchen kann, um in der zukunft als profiklub in der ebl so wirtschaften zu können, dass dieser auch in der lage ist eine mannschaft zu präsentieren, die die halle eben wirklich füllt. denn ansonsten ist es toter beton!

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • donald
    • 18. Februar 2009 um 18:50
    Zitat von owi

    Geht nicht, weil die Gehälter zu niegrig sind und diverse Nebeneinkünfte (Auto, Wohunung, Job für Freundin/Frau, Privatschule, ...) nicht kontrolliert werden können.

    ... nebeneinkünfte sind auch einkünfte und müssen zB. als vorteil aus dem dienstverhältnis vom spieler klarerweise versteuert werden. wenn die vereine damit argumentieren, dass nebeneinkünfte bei etwaigen spielergehältern "unkontrollierbar" seien, geben sie damit indirekt zu, dass die spieler steuern hinterziehen oder sie diese vielleicht sogar dazu anstiften. ein salery-cap, so wie in der nhl, mit transparenten kosten der vereine für die spieler läßt sich, wenn die vereine das wollen, natürlich installieren und aus meiner sicht auch kontrollieren, wenn die spieler gekoppelt mit ihrer spielberechtigung für die ebl eine offenlegung ihrer einkünfte für berechtigte organe der liga, die die einaltung eines caps kontrollieren, akzeptieren. damit kann man echte chancengleichheit der vereine im einklang mit dem eu-recht schaffen und das ziel erreichen gewisse akkordierte budgets nicht zu überschreiten. natürlich muß man dafür die unselige punkteregel kappen und eine freigabe am legosektor einführen.

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 8. Februar 2009 um 14:32
    Zitat von tiQui.taQua

    zugeständnisse seiten der liga gibt es auch schon:
    gebühren (50.000,--) werden nochmals diskuttiert
    wien könnte auch eine sondestatus (ausnahmeregel) in sachen nachwuchs bzw. legionären bekommen.


    ... man sollte generell diskutieren in welcher form man den vereinen die teilnahme an der liga so ermöglicht, dass sie unabhängig vom jeweiligen eingeschlagenen weg (entweder subventionierte förderung des nachwuchses und entwicklung einer kampfmannschaft mit lokalkolorit - siehe kärnten oder alternativ der zusammenbau einer "söldnermannschaft" mit gewinnzwang, um die halle zu füllen - siehe wien) kommerziell überleben können. wenn sich zB. villach für den weg des lokalkolorits entscheidet und die halle damit füllen kann, warum will man dann anderen vereinen einen anderen weg verunmöglichen? dazu fehlt mir die logische begründung. möglicherweise regiert zuviel politik und zuviel eitelkeit und zuwenig logik und pragmatismus.

    der jetzt eingeschlagene weg einer regulierung über das punktesystem ist aus meiner sicht völlig gescheitert, denn auch dieser verhindert nicht, dass vereine mit mehr geld sich bessere spieler besorgen (damit halt die österreicher, die zB. in salzburg mit traumgagen zugedeckt werden) und vereine mit weniger geld eben entweder besseres scouting, bessere "speckbrote" haben oder nicht mithalten können.

    vor was hat wer eigentlich angst, wenn die legionärsbeschränkung völlig aufgegeben wird?

    - dass sich die österreichischen spieler an internationalen gehaltsniveaus messen lassen müssen? -> na und!

    - dass österreichische spieler nicht mehr zum zug kommen? -> warum sollten sie, wenn das preis/leistungsverhältnis stimmt!

    - dass der nachwuchs nicht mehr gefördert wird? -> die nachwuchsförderung wird entweder subventioniert (siehe kärnten), oder sie existiert defacto nicht!

    - dass österreichische spielervermittler, die wenig legionäre im portfolio haben, weniger geschäft machen? -> OHOOOO!!!

    vielleicht sollte man sich die fragen einmal durch den kopf gehen lassen und überlegen, wer derzeit vom jetzigen system profitiert und damit angst vor veränderung hat bzw. wer sich da in "geiselhaft" von wem befindet.


    @topic:

    eine sonderregelung für die vic ist schwachsinn, denn diese löste keine probleme, sondern bringt nur noch mehr in unruhe in die liga!!!

  • Kader von Jesenice

    • donald
    • 2. Februar 2009 um 10:48
    Zitat von eisbaerli

    eigentlich ein guter mann aber warum man erst jetz einen goalie holt weiss wohl nur der videotrainer

    ... zum einzug ins po hat glavic auch gereicht, und für die paar spiele eine günstige lösung mit potential, dass man im po weiter kommt, als gedacht?

  • Transfergeflüster: EC VSV 2009/2010

    • donald
    • 30. Januar 2009 um 20:01
    Zitat von andreas22


    Außerdem brauchen sich die Wiener eh nicht aufregen, sollen froh sein, dass sie ihre überteuerten Österreicher los werden, die sie dann durch die superbilligen Slowaken,... ersetzen können.

    Gerechtfertigt sehe ich die Aufregung höchstens wegen dem gebrochenen Gentlemen Agreement.


    ... passt!

    ich leite aus deinem post folgende szenarien für die VIC, wenn sie den selbstzerstörerischen weg der EBL weiter eskalieren wollen, ab:

    1.) die VIC pfeifen in zukunft auf die punkteregelung, verpflichten ihre spieler unabhängig von irgendwelchen punkten und schreiben diese auf die spielberichte

    daraus folgt:

    2.) falls die liga bzw. der verband den VIC keine spielerberechtigungen bzw. strafverifizierungen ausspricht klagen die VIC diese beim europäischen gerichtshof ein. da die unselige punkteregel nur auf einem GA basiert, das rechtlich bzgl. EU-ausländer nicht wirklich haltbar ist (und an das sich, wie das VSV beispiel bzgl. abwerbezurückhaltung bis ende jänner beweist, offensichtlich sowieso niemand gebunden fühlt) ergibt sich daraus:

    entweder:

    ein ausschluss der VIC aus der EBL (ein weiteres GA aller anderen mit rechtlich nicht uninteressanten aspekten)

    oder:

    der fall der punkteregelung und eine freigabe der lego-regelung

    falls die VIC in der EBL verbleiben wollen, würde ich es beinhart darauf ankommen lassen, denn zu verlieren haben die VIC sowieso nichts mehr. was ist eure meinung dazu?

    manchmal muß man offensichtlich den karren an die wand fahren lassen, um aus den resten wieder etwas vernünftiges neues bauen zu können! der ewige (schmerzhafte) kreislauf.

  • Transfergeflüster: EC VSV 2009/2010

    • donald
    • 30. Januar 2009 um 11:19
    Zitat von Schattenkrieger

    Sorry, aber es ist ja wohl gewaltig übertrieben wegen eines MÖGLICHEN Transfers eines Spielers die Kärntner Vereine als Totengräber des Wiener EBEL Eishockeys und in Folge dessen gleich des gesamten österreichischen Bundesliga-Hockeys anzuprangern.


    ... da hast du natürlich recht, der verlust von altmann ist klarerweise nicht gleichzusetzen mit dem untergang des abendlandes! es ist allerdings leider ein weiterer mosaikstein der fokussierten blödheit und unintelligenz, die in dieser liga unter den vereinsverantwortlichen herrscht. anstatt sich gegenseitig den nachwuchs nicht hochzulizitieren werden die spieler noch dazu von jenen vereinen, die mangels einer vertretbaren anzahl von eigenbauspielern mit der unseligen punkteregel sowieso schon probleme haben eine sportlich konkurrenzfähige mannschaft aufzustellen und in der liga mitzuhalten spieler abgeworden, nur weil einmal ein nachwuchsjahrgang offenbar nicht den hohen ansprüchen der verantwortlichen genügt. gleichzeitig versuchen sie ihre älteren und punktemäßig teureren spieler an den rest der liga anzubringen, fordern aber gleichzeitig eine weitere reduktion der punkteanzahl. blöder und selbstzerstörerischer geht es wohl nimmer!!!

    bzgl. ausstieg von wien und evtl. kettenreaktion:

    ihr unterschätzt imo das extrem fragile wirtschaftliche und auch sportliche "kartenhaus" der ebl. seit jahren ist die teilnahme von vier der sieben österreichischen mannschaften stark gefährdet. der hci und die TIWAG haben in der NL wirtschaftlich und auch sportlich eine wesentlich bessere option. linz, wien und graz hängen am seidenen faden. der ausstieg von vier mannschaften ist natürlich der worst case und ich möchte nicht schwarzmalen. ich halte aber den freiwilligen bzw. wirtschaftlich erzwungenen ausstieg mehrerer mannschaften für ein durchaus realistisches szenario. die stabilität der liga hängt an einem extrem dünnen seidenen faden wirtschaftlicher notwendigkeiten und auch eitelkeiten einzelner. da kann sehr viel sehr schnell passieren!

  • Transfergeflüster: EC VSV 2009/2010

    • donald
    • 30. Januar 2009 um 10:40
    Zitat von Stefan#14

    Also wenn es in Wien so wenige Eigenbauspieler gibt, dass man jeden der geht aufs tiefste nachtrauern muss is es sicher nicht die Schuld der anderen.
    Und wenn es einem Spieler in Wien so gut gefällt und das Umfeld in Ordnung ist würde er nicht nach Villach wechseln. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass "das grosse Geld" die Überedungstaktik beim VSV ist.
    Und sollte es nächstes Jahr so sein, dass unsere Alten Herren den Schläger an den Nagel hängen und uns Raffl und was weis ich wer verlässt kann man dass nicht nur mit eigenen Nachwuchs ausgleichen.


    grundsätzlich stimmige ansicht, allerdings trotzdem ein wenig eindimensional und mit wenig weitblick versehen.

    als wiener bleibt den kärntnern nur viel spass und erfolg in den nächsten jahren in der vor der tür stehenden "balkanliga" mit slowenien, kroatien und möglicherweise ungarn zu wünschen. das grab der ebl in das ihr euch dann legen könnt, habt ihr selber tatkräftig mitgeschaufelt! :wall:

    wenn sich der hci dafür entscheidet mit einer um die hälfte billigeren mannschaft zukünftig seine halle mit derbies gegen vorarlberger klubs in der nationalliga zu füllen, die linzer und die wiener den sportlichen bzw. finanziellen exodus erleiden und in graz JPS entgültig beschließt, dass er sein geld auch angenehmer verlieren kann, ja dann könnt ihr eure neuen sieben- bis achttausenderhallen zukünftig mit "derbies" gegen laibach, jesenice und zagreb füllen. [kopf]

  • Transfergeflüster: EC VSV 2009/2010

    • donald
    • 30. Januar 2009 um 09:56
    Zitat von Christoph_20

    lt. heutiger wiener krone ist mario altmann so gut wie fix an der drau!

    was sagt ihr dazu?


    ... einem verein, der wie der rotz ums sportliche und kommerzielle überleben rauft auch noch einen der wenigen leute abzuwerben, mit denen sie sich in dem schwachsinnigen punktesystem in der liga halten können, zeigt wahrlich von großer intelligenz, sportlicher fairness und wirtschaftlichem verantwortungsgefühl für die gesamtbelange der liga.

    ich verstehe nicht, wenn die nachwuchsarbeit des vsv so vorbildlich ist, wie sie dauernd angepriesen wird, warum man dann den wienern einen der wenigen spieler abwerben muss, die sie in den letzten jahren herausgebracht haben, um diese absichtlich zu schwächen. shame on you mion!

  • Ausbau der Schultz-Halle

    • donald
    • 29. Januar 2009 um 14:31
    Zitat von iceman73

    Ich frag mich nur, wie man die Halle umbauen will. In dem Glaskasten ist es jetzt schon zu warm.


    ... der einzig sinnvolle umbau der ash wäre eine komplett neue angehobene dachkonstruktion, damit entsteht mehr luftvolumen und ergeben sich auch keine klimaprobleme durch die höhere zuseherkapazität, sowie wird evtl. auch platz für einen videowürfel in der mitte geschaffen. mit dem dachneubau kann man auch die akustischen und lichtechnischen anlagen auf letztstand bringen.

    im norden wird damit ein 2. rang möglich (so wie im süden). die für die sponsoren und premium tickest wichtigen VIP-boxen können im zwischenraum zwischen 1. und 2. rang sowohl im norden, als auch im süden untergebracht werden. evtl. kann man im westen die steher nach hinten erhöhen (kühlaggregate?).

    dies sollte je nach verhältnis steher/sitzer ca. zwischen 6000 und 7000 plätze kapazität ergeben.

    das grundsätzliche problem der wenigen spielflächen bzw. einer fehlenden modernen mehrzweckhalle in wien wird damit nicht gelöst, sowie die tatsache dass der einzige verein, der die halle füllt nicht eigentümer und damit unmittelbarer nutzniesser seiner eigenen zuseher ist, leider auch nicht.

    ob so ein umbaukompromiss auf sicht (abschreibungszeitraum einer halle sind ca. 25 jahre) wirklich der weisheit letzter schluss ist bzw. ein neubau mit der schaffung neuer eiskapazitäten für die "sportstadt wien" auf lange sicht nicht sinnvoller ist, ich habe meine zweifel. die wiener regierende politik steht leider bzgl. eishockey auf einem justamentstandpunkt und entwickelt nur deswegen hektische betriebsamkeit, weil wahlen vor der tür stehen und sie den zorn der wiener bzw. den zynismus der medien fürchten.

    wenn vor der wahl keine konkreten beschlüsse bzgl. umbau oder neubau erzwungen werden können, ist danach genauso wieder alles vergessen, wie nach der blamablen eishockey A-wm, wo alle nachher besserung gelobt haben nach dem motto "was interessiert mich der schmarrn, den ich gestern dahergeredet habe". blöderweise hat die interessierte eishockeycommunity in wien (und so wenig, wie manche vielleicht glauben oder fatalerweise falsch einschätzen sind das nicht!!!) ein elefantengedächtnis und die landtagswahl naht mit riesenschritten!

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 21. Januar 2009 um 11:48
    Zitat von seanton

    + baumgartner.

    ... beide waren kein innerösterreichischer wechsel, daher fällt das argument der "preistreiberei" innerhalb der liga in dem fall aus meiner sicht weg!

    @Heartbreaker

    ich habe nie behauptet, dass die wiener einen unbedeutenden beitrag zur preistreiberei geleistet haben, sondern nur, dass sie damit weder begonnen haben, noch, so wie es teilweise dargestellt wurde, speziell in der meistersaison innerhalb der liga massiv gekapert haben. das haben andere immer besser beherrscht als die vic, was ja die hohe fluktation in allen saisonen in wien beweist. kalts wiener gehalt war für damalige ligaverhältnisse sicher ein absoluter ausreisser, aber vor ihm bzw. nach ihm hat in wien niemand mehr auch nur annähernd ein so ein gehalt bezogen.

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 21. Januar 2009 um 11:34
    Zitat von christian 91

    Kleine Zeitung Kommentar Gerald Pototschnig!

    Handschrift!

    Nach einer Viererliga (!) zur Jahrtausendwende haben sich Feldkirch und WEV aufgelöst. Im Herbst 2000 bestand die Liga aus Villach und dem KAC.
    Man einigte sich auf eine Generalsanierung. Die Legionäre wurden reduziert, die Spielergehälter angepasst, finanzierbare Budgets erstellt.
    Einer der ersten Vereine, die das Stillhalteabkommen gebrochen und bald wieder begonnen haben, mit Geld nur so um sich zu werfen, waren - nein,
    nicht die Red Bulls, sondern die Vienna Capitals. Ihr bis heute einziger Meistertitel im Jahr 2005 konnte kosten, was er wollte. Auch den Preis, dass
    das Gefüge im Eishockey wieder auseinander brach. Deshalb sollten die Vienna Capitals heute nicht die gesamte Eishockey-Liga in Frage stellen.
    Sie trägt auch Ihre Handschrift!


    ... pointiert formulierter artikel, der zwar gut in die momentane stimmungslage passt, aber leider trotzdem falsch und schlecht recherchiert ist!

    die preistreiberei begann schon jahre vor dem wiener meistertitel, als findige manager aufgrund der legionärsbeschränkung österreichische spieler, die manchmal nur NL niveau hatten, um preis/leistungstechnisch horrende gehälter bei den diversen clubs, damals war linz einer der bestzahler, unterbrachte. der keim der preistreiberei in der "neuen" liga war leider die legionärsbeschränkung. die mit abstand teuersten spieler in wien in der saison 2004/05 waren damals chabot (aus der DEL) und kalt (aus schweden). der wiener rest spielte um ein relativ normales gehalt, das mit den heutigen durchaus vergleichbar war (auch wenn es viele nicht glauben können, aber wren und craig waren verglichen mit kalt gehaltstechnisch ein schnäppchen).

    die neuzugänge in wien aus der ebl waren damals pfeffer & peintner (aus linz), chyzowski & jäger (aus graz) und kasper (von innsbruck). die "preistreiberei" inerhalb der liga hielt sich damit in relativ engen grenzen. bis auf kasper (hatte noch vertrag) spielten all diese spieler nach der wiener meistersaison woanders, was sicher daran lag, dass wien sie offenbar mit geld zuschüttete. zwei gingen wegen luft und speckbrot nach villach, chyzowski, der nie ein hehl daraus machte, dass er dort spielt, wo am meisten bezahlt wird, ging nach linz, jäger mangels EBL-tauglichkeit ging in die NL und kalts eigentlich noch gültiger vertrag in wien wurde von salzburg so massiv überboten, dass er ein "vertragsauflösungstheater", das ich in dieser liga vorher und nachher nie erlebt habe, inszenierte.

    der wiener meistertitel wurde in dieser saison auch mit einer nahezu unveränderten mannschaft (einzig jan ersetzte wren im letzten finalspiel) gewonnen, während in diesem jahr durch den NHL lockout auf einmal bei fast allen anderen clubs NHL'ler am eis (wahrscheinlich um heidelbeeren) herumkurvten. auch die "armen" kärtner deckten sich mit lockoutspielern ein, die natürlich mit speckbroten und dem außergewöhnlich guten hirter und villacher bier abgefüllt wurden.

    fazit: wenn man sich schon in kärntnerischen dolchstoßlegenden suhlt, sollte man schon bei der (möglicherweise unangenehmen) wahrheit bleiben, auch wenn sie momentan nicht ins bild passt!

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 19. Januar 2009 um 14:35
    Zitat von Fan_atic01

    soweit ich weiß müssen die black wings auch bei der Linz AG miete zahlen.

    ... deren 100% tochterfirma LIWEST hauptsponsor der BWL ist, während in wien die stadthallenbetriebsgmbH mit den VIC im unterschied zu den anderen vereinen, die in der ASH spielen (und meist das geld schuldig bleiben) wirklich geld verdient.

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 18. Januar 2009 um 22:51
    Zitat von Theo

    Ich glaube Platzer kann oder will nicht mehr. Schmid gefällt es wenn Nedwed & Co ihm in den Allerwertesten kriechen.

    nach den aussagen von platzer, der in gewissen maße wohl auch für schmid spricht, wird man sich in wien mit ziemlicher sicherheit darauf einstellen müssen, dass es eishockey, so wie es in den letzten fünf jahren in der ash gespielt wurde, nicht mehr geben wird. die beiden haben wirklich genug von dem intrigenstadel. da rettet auch der "notfalls"-brief, der im namen von nedwed verfasst wurde, nichts mehr daran.

    potentielle nachfolger werden entweder (in der nationalliga) stark redimensionieren, was sich sowohl sportlich, wie auch im zuseherinteresse niederschlagen wird oder den von schmid/platzer eingeschlagenen weg weiterführen. dann werden diese mittelfristig auf dieselben hindernisse treffen und finanziell genauso scheitern, denn die rahmenbedingungen bleiben leider die gleichen. ein potentieller nachfolger, so man überhaupt in der derzeitigen finanziellen lage einen findet wird sich die geschichte wohl zweimal überlegen, bevor er einsteigt. es gibt jedenfalls wesentlich interessantere und vergnüglichere wege viel geld zu verlieren, als es in österreichs vereinseishockey zu stecken.

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 18. Januar 2009 um 17:03
    Zitat von MacStasy

    Hätten wir halt einen geringeren Zuschauerschnitt, in Wien würden trotzdem noch mindestens 2000 Zuschauer kommen, nämlich richtige Hockeyfans, denen das österreichische Hockey am Herzen liegt und nicht die supertolle Feuershow, die in der ASH geliefert wird. 4 Legios wären auch dann leistbar, und vor allem auch eine gute Nachwuchsarbeit.

    ... deiner argumentation widerspricht der finanzielle zustand in dem schmid/platzer die vic damals von ihren vorgängern übernommen haben. der von dir angesprochene zuschauerschnitt (sogar ein wenig höher) und die fünf legos und das nachwuchsprojekt, sprich alles, was du anführst gab es damals, trotzdem war der verein praktisch konkursreif! in linz war die situation trotz des meistertitels mit nur fünf legionären eine ähnliche!

    mit nur 2000 zusehern und vielleicht einer fallenden tendenz, weil du am ende der tabelle herumkrebst, kann man auf dauer keinen profiklub durchfinanzieren, außer man hat die möglichkeiten und die spendierhosen von red bull oder mäzene die viel geduld und ein langes leben haben!

    PS: muß jetzt aufhören zu posten, denn ich muß in die halle eines der letzten profieishockeyspiele in wien für lange zeit ansehen gehen :D

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 18. Januar 2009 um 16:49
    Zitat von Eiskalt

    Also irgendwie les ich schon raus bei dir, alle sind so böse zu uns Wienern, besonders die Kärntner.

    ... nein, so war es nicht gemeint! ich habe nur die prognose, dass bei fortführung des jetzigen status quo in der liga bzw. der fortlaufenden negierung der wirtschaftlichen probleme, die vereine aus größeren städten haben, die erst verhältnismäßig kurz existieren (linz, graz und wien) und ohne unterstützung der öffentlichen hand eine völlig andere kalulationsbasis haben, die beiden kärntner vereine die einzigen sein werden, die nachhaltig überleben. ihre gegner werden dann halt anders aussehen und wenn man diese situation vermeiden will müssen auch sie ihren mindset ändern.

    der brief von nedwed spiegelt GANZ SICHER NICHT seine meinung wider, sondern ist (imo) eine notfallsaktion der letzten besonnenen, sonst hätte es nach seinen diversen getätigten aussagen schon heute gewaltig gekracht!

  • Das Ende der Caps?

    • donald
    • 18. Januar 2009 um 15:11
    Zitat von eisbaerli

    da kannst auch anders sehen

    vereine wie wien innsbruck sbg verzeichnen zuschauerrückgänge bzw zuschauerdesinteresse . in diesne hallen zum beispiel hörst sehr oft das sich keiner mehr mit diesne teams "identifizieren" kann. ich geh sogar weiter und sag dass zum beispiel in ibk vile zuschauer einen rückzug in die nl in kauf nehmen würden um endlich wieder "einheimisches und ehrliches" hockey zu sehen

    sorry, eisbärli, aber das ist die naive vorstellung eines ansonsten profunden eishockeyinsiders. da steht dir deine tiefe kenntnis des eishockeys und deine damit verbundene nähe zu diesem sport für eine nüchterne betrachtung der wirtschaftlichen und emotionalen "phänomene" in österreichs eishallen aus meiner sicht gewaltig im weg!

    das von dir angesprochene ehrliche" eishockey von lokalen eishacklern hat man in wien jahrelang beim we-v "bewundern" können und es hat außer ein paar insidern, die zb. einem rotter, einem nödl oder einem starkbaum und altmann auf die kufen sahen, sogar bei freien eintritt, keine sau interessiert. die zuseherrückgänge haben in wien nichts mit dem ausländeranteil oder lokalkolorit der jeweiligen vic-mannschaften zu tun. das interessiert in wien maximal die 25% insider, die abos kaufen bzw. regelmäßig foren lesen oder sogar darin schreiben. der "rest", von dem der klub lebt, wie von einem bissen brot und der die halle regelmäßig füllt bzw. leer läßt, kommt im winter, weil es 1.) kein football gibt 2.) der fußball ebenfalls pause hat und 3.) weil das produkt aus show und sport stimmt. dieser "rest" liest die mannschaftsaufstellung bei der spielerpräsentation und wenn sie die nachnamen nicht auf der tafel einblenden würden, könnten sie gar nicht mitbrüllen.

    der einzige grund warum in wien die halle doch noch halbwegs gefüllt ist, ist der gute tabellenrang der vic. wenn die vic, so wie in graz am unteren ende der tabelle herumkrebsen würden, wären in wien max. die abobesitzer + ein paar unentwegte in der halle, d.h. max 1500. die zuseher wollen zum größten teil erfolg, gepaart mit show sehen. gute spieler bringen show, genauso wie das ganze rundherum stimmen muß. keiner, speziell in wien, aber auch in graz oder linz wo zig alternativen im unterhaltungssektor vorhanden sind, will dauernd niederlagen sehen. da wird das knapper werdende freizeitgeld des potentiellen publikums schwuppdiwupp sofort anders investiert. schmid kommt aus der marketingbranche und kennt all diese mechanismen sehr genau. wenn nun in dieser liga keinerlei konstellation da ist, wo ein klub auch gegen die "größen" aus kärnten, die aufgrund der politischen und finanziellen unterstützung ihrer städte und des landes und der tatsache, dass ihre potentiellen zuseher halt nicht ganz so viele alternativen am unterhaltungssektor haben und damit als wesentlich treuer zu qualifizieren sind, völlig andere verhältnisse auch für ihre nachwuchsabeit vorfinden, dann sollte man aussteigen. ein "totes pferd zu reiten" bringt einen halt selten bis nie weiter. wenn in dieser liga für einen klub, der aufgrund der speziellen urbanen verhältnisse 1.) nicht mehr als 4000 zuseher in die halle bringen kann und damit limitierte eintrittsgelder hat, 2.) aufgrund der fehlenden unterstützung der "sportstadt wien" völlig anders kalkulieren muß, als zB. die beiden vereine in kärnten 3.) offenbar ein feindbild für die restlichen klubs ist, anders lassen sich die diversen ligabeschlüsse nicht interpretieren, aber 4.) trotzdem zum erfolg verdammt ist, sonst bleibt die halle leer und kann in den konkurs gehen, dann muß man zwangsläufig so agieren wie schmid/platzer und auch die konsequenz ziehen, wenn keinerlei platz zum leben für diesen klub bleibt.

    eishockey in wien kann man, wenn man nicht nachhaltig der feind seines eigenen geldes sein will, aus meiner sicht nur so aufziehen, wie es schmid/platzer probiert haben. der versuch ist gescheitert und sie ziehen daraus die konsequenzen. wenn schmid/platzer nachfolger haben, werden auch diese den eingeschlagenen weg weitergehen müssen, denn jeder andere weg ist in den größeren städten österreichs aus wirtschaftlichen gründen mittelfristig zum scheitern verurteilt.

    der worst case ist, dass wien als erster geht, meine prognose ist, dass anschliessend linz und graz kurz- oder mittelfristig aus wirtschaftlichen gründen folgen werden. wenn die liga nicht endlich kapiert, dass sie wirtschaftlich viel mehr voneinander abhängig sind, als sie derzeit glauben, spielen die zwei kärntner mittelfristig alleine mit den slowenen, den kroaten und ein paar italienern um den adriapokal oder was auch immer. wenn die liga (und das ist auch jeder einzelne verein) nicht versteht, dass jeder verein zum überleben auch eine solide wirtschaftliche basis braucht und die in einer großen stadt halt etwas anders aussieht als zB. in villach, dann ist diese liga in der jetzigen form zum tode verurteilt. macht aber nichts! professionelles eishockey wird es in österreich in einer anderen form auch weiterhin geben. es wird nur anders aussehen als in den letzten jahren und es wird ein paar "feindbilder" weniger geben.

    PS: ein ligapräsident, der ernsthaft und in "nicht beinträchtigtem" zustand zagreb als sportlich und wirtschaftlich ernstgemeinten ersatz für wien in der ebl in einem interview in verbindung bringt, hat s wirklich kapiert, wie in österreichs eishockey langfristig die züge verkehren sollten. :wall: :wall: :wall: ich wünsche den kärtnerjedenfalls viel spass mit ihren zuküftigen gegnern!

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