Wobei, wenn man die WM anschaut, nur solche Leute wie Samuelsson, die Knowhow haben und auf Jugend setzen UND eine Ligareform bringen österreichische Spieler wieder näher Richtung Weltspitze.
Auf die Caps bezogen muss ich leider klar sagen:
Trotzdem finde ich, dass Jugendeinsatz und Fire on Ice in Einklang zu bringen sind. Die Caps sind ideologisch schon kein reaktiver Korsett-Hockeyverein, wie der Gründungs-Claim schon sagt. Es muss nicht immer perfekt, aber grundsätzlich offensiv sein, aber so destruktiv, defensiv und fad geht gar nicht. Samulesson darf ruhig einen Schritt weg vom Reißbrett-Hockey machen und seine Mannschaft so spielen zu lassen, dass sie, und das meine ich sicher nicht respektlos, entscheidend mehr Tore macht als z.B. ein Liganeuling, der Vorletzter wird.
Und So manche geschätzte Fan-Kollegen versteh ein zur Zeit auch ned ganz:
Nicht jeder Verwaltungsspieler muss gehalten und als unverzichtbar und das Wichtigste überhaupt bezeichnet werden. Nicht immer isses super, wenn 24-jährige absolute Kreativspieler gehen müssen, weil sie in ihren ersten richtigen Playoffs die Mannschaft nicht genug getragen haben. ( die 35+-jährigen taten das auch nicht und dürfen bleiben)
Und es ist nicht gut, dass jedes fade 2:1 n.V. als ein Segen taktischer Eishockeykunst bezeichnet wird, dem es zu huldigen gilt, und ihr müsst nicht jede Aktion von Verein/Trainer verteidigen. Dass nämlich beim Fall Bjornlie nicht einmal kollektiv gscheit losgeheult wurde gegen die unselige Gangart des Vereins, ist z.B. schon ein bisserl eigenartig.
A bissi mehr kritische Distanz schadet nicht.