Heimsieg gegen VSV von Schlägerei überschattet
Unschöne Szenen bei Verabschiedung
Die Innsbrucker Haie durften sich am Dienstag in einer erstmals bis zum letzten Platz gefüllten Tiroler Wasserkraft-Arena über einen 3:1-Heimsieg über den VSV freuen. Die nicht zuletzt auf Grund der Villacher NHL-Legionäre teils hochklassige Eishockey-Partie war dennoch von unschönen Szenen nach der Schlusssirene überschattet. Bei der Verabschiedung gerieten die Tiroler Zdenek Sedlak, Nicklas Rahm und Florian Schwitzer mit den Kärntnern Mike Stewart, Robin Doyle und Nikolas Petrik aneinander.
Alle sechs Beteiligten wurden rückwirkend mit Spieldauer-Disziplinarstrafen belegt. Mit Ausnahme des Villachers Stewart, der am Donnerstag im Heimderby gegen den KAC auf Grund des zweiten Vergehens zum Zuschauen verurteilt ist, blieb die Aktion aber ohne Folgen. Für Doyle war es bereits die dritte Disziplinarstrafe. Die Schuld am Eklat sahen die Innsbrucker beim "Schlägertrupp" VSV. "Solche Typen sollten aus Österreichs Eishallen verjagt werden", forderten die Tiroler gar in einer Aussendung. VSV-Manager Giuseppe Mion attestierte wiederum Schiedsrichter Ira eine "ungenügende Leistung", trauerte gleichzeitig den "vielen vergebenen Chancen" seines Teams nach.
Martin Hohenberger, der in der letzten Minute mit einem Empty Net-Treffer den Haie-Sieg fixiert hatte, konzentrierte sich vor dem Schlager am Donnerstag beim Tabellenführer Vienna Capitals unterdessen auf das Sportliche. "Wir haben 60 Minuten lang kompkat gespielt. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel, egal was der Gegner macht", zeigte der Stürmer keinen Respekt vor VSV-Neuzugang Ethan Moreau, der sich zwei Tage vor dem Kärntner Derby gegen Meister KAC in guter Form präsentierte, jedoch ohne Treffer blieb.