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  3. richienough

Beiträge von richienough

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 20:27

    Ja, wir drehen uns im Kreis.

    Ich kann aber auch nachvollziehen, dass man beim ORF der Meinung ist, entweder jede Runde ein Live Spiel zu zeigen oder eben ganz darauf verzichtet.

    Eishockey und ORF kann ich auch gar nicht nachvollziehen. Bevor man so stiefmütterlich mit dem Österreichischen Eishockey umgeht, soll man es dann auch lieber lassen. Das Geld für mehr Eishockey in besserer Qualität wäre glaub ich schon da, würde man wo anders einsparen, aber offensichtlich will man das leider nicht.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 20:03

    @ weinbeisser: Deinen Unmut darüber, dass dir das angebotene Programm, die GIS-Gebühr nicht Wert ist, du sie aber rein rechtlich zahlen mußt, um überhaupt fernschauen zu können, verstehe ich ja. Das ist ja auch ein Grund warum ich sage, dass dieses System der GIS-Gebühren nicht mehr zeitgemäß ist. Würde der ORF jedoch nur von Werbegeldern finanziert werden, gebe es auch keinen Bildungsauftrag und der ORF wäre ein Privatsender wie jeder andere auch.

    Es ging nie darum, dass der ORF österreichische Inhalte zeigt und Privatsender nicht. Der Unterschied ist, dass der ORF österreichische Inhalte zeigen muss und die Privatsender es nicht müssen. Würde das nicht so sein, wäre meiner Meinung nach die Gefahr sehr hoch, dass es langfristig betrachtet weit weniger Sendungen mit Bezug zu Österreich im gesamten, in Österreich empfangbaren Fernsehen gibt. In anderen Worten: gebe es den ORF nicht, gebe es auch keine Garantie mehr, dass es Fernsehen mit Österreich-Bezug gibt.

    Ich verstehe den allgemeinen Unmut dem ORF gegenüber. Das liegt natürlich daran, dass die Qualität des Programms, sagen wir mal, schon besser war, aber viel mehr daran, dass keiner so hohe GIS-Gebühren zahlen will. Deswegen bin ich ja auch für eine andere Art der Finanzierung des ORF. Natürlich ist es leicht zu sagen, wer will schon den ORF. Interessant wäre aber sich vorzustellen, was wäre ohne dem ORF. Es gibt in Österreich keinen anderen Sender mit einer derartig breiten Palette an unterschiedlichen Sendungen (von der ZIB bis zum Musikantenstadl, von der Österreichischen Bundesliga bis zu Universum). Zu sagen ich brauch keinen ORF, weil der verlangt zu viel und zeigt nur Schrott ist zu einfach.

    Natürlich kann es einen ORF nur durch sagen wir mal staatliche Finanzierung (wäre mir ja viel lieber als GIS Gebühren) oder auch nur durch Werbeeinnahmen geben, aber warum, wenn man durch Kombination von beidem ein besseres Ergebnis erreichen sollte. Hier ist so oft die Rede, dass das Programm des ORF so schlecht ist und er z.B.: kein Eishockey überträgt und dann soll man ihm auch noch das Geld wegnehmen? Dadurch wird es nicht besser.

    Steht man aber auf dem Standpunkt, dass das Programm nur Schrott ist und man daher keinen ORF mehr braucht, wiederhol ich mich gern nochmals:
    Wie würde es denn langfristig ohne ORF in der Österreichischen Medienlandschaft ausschauen?
    Würde es Privatsender deren Inhalte Bezug zu Österreich haben auch ohne die Konkurrenz zum ORF geben?
    Wäre es dann für eine Deutsche Mediengruppe nicht viel leichter, das deutsche Programm in Österreich einfach und kostengünstig durch zu schalten?
    Warum hat man, wie dem Privatfernsehen der Weg in Österreich geebnet wurde (was ich für sehr wichtig halte) den ORF dann nicht einfach zugesperrt?

    sicsche: bzgl. deiner Statistiken: Ich hab dir schon einmal gesagt, dass man die Deutsche nicht mit der Österreichischen Medienlandschaft vergleichen kann.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 17:49

    Würde der Inhalt beim ORF im Zusammenhang mit der Quote passen, wen interessierts, welche Sendung mit Werbegeldern oder GIS-Gebühren bezahlt werden. Im Endeffekt geht es doch darum, dass jeder GIS-Gebühren Zahler ein zufriedenstellendes Programm erhält, dass mit den Richtlinien, die dem ORF auferlegt sind vereinbar ist. Den Österreichern ist es offensichtlich wert quasi ihren eigenen Fernsehsender zu haben, um ihre Österreichische Identität und Kultur sicher zu stellen. So sollte es doch sein. Dass es neben dem ORF auch Privatsender gibt finde ich sehr gut, da ich ein Gegner von Monopolen bin und das schließlich auch ein wenig Abwechslung und auch andere Ansichten etc. mit einbringt. Aber den ORF kann man schlichtweg nicht mit einem Privatsender vergleichen.

    Ich bin mir sicher, dass nichts, dass nicht direkt mit dem ORF zu tun hat mit GIS Gebühren bei der ORS bezahlt wird.

    Man kann dem ORF viel vorwerfen, aber nicht, dass er nicht einspart. Ob das manchmal Sinn macht wo er einspart, darüber kann man diskutieren, aber dass er einspart steht fest.

    Die GIS Gebühren und der Programm Auftrag wurden so weit ich weiß von der Regierung eingeführt. Diese Gebühren gehen nicht zu 100% an den ORF sondern ca. 1/3 geht an Bund und Länder. Warum soll der ORF einfach so die Gebühren erhöhen können? Das ist sicher Sache der Politik, siehe "Gebührenrefundierung".

    Ich seh nicht ein, warum der ORF auf Werbung verzichten soll und dadurch sein Programm zurückschrauben soll, damit es Privatsender leichter haben. Ich möchte nicht wissen, wie sehr den Österreichern der ORF fehlen würde, würde es ihn nicht mehr geben. Da jeder Gebührenzahler ein Recht auf ein adäquates Programm hat (das es im Moment in der Form leider so nicht gibt) soll der ORF Werbeeinnahmen ohne Ende haben, so lange das Programm dadurch nicht schlechter sondern besser wird.

    Wir sind in Österreich und die Österreicher wollen Österreichisches Fernsehen und dafür müssen die Österreicher zahlen, weil Fernsehen teuer ist und der Österreichische Markte vergleichsweise nicht besonders groß.

  • Transfergeflüster: Vienna Capitals 2010/11

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 17:19

    Ich fand Pascal Rheaume sehr cool. Der stand immer irgendwie über den Dingen, sowohl technisch, als auch körperlich. Man könnte ihm nur vorwerfen, dass er nie wirklich gezaubert hat bzw. all zu viele Scoring Points hat er auch nicht eingefahren, aber da gabs Schlimmere. Zum zuschauen war er aber immer sehr cool.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 17:06

    @ yaolan: Ich sehe das im Prinzip genau so. Ich bin nur der Meinung, dass das System der GIS-Gebühren nicht mehr zeitgemäß ist. Wäre es nicht schlauer, den ORF aus Steuermitteln zu subventionieren? Ok, dann hätte die Politik wahrscheinlich noch mehr Einfluss und es fehlt eine gewisse Kontrolle, weil dann nicht sofort auffallen muss, sollte der ORF mehr Geld bekommen, aber wenigstens muss niemand GIS Gebühren zahlen, ohne eigentlich ORF zu schauen.

    Ich sehe die GIS-Gebühren gewissermaßen als Entschädigung für die Richtlinien (Programm Auftrag, Werbebeschränkungen,...) unter welchen der ORF senden darf. Nachdem eigentlich alle Zuseher zahlen müssen, seh ich auch kein Problem, dass der ORF auch Werbung sendet um auch eigenständig Geld einzunehmen und somit das Programm zu verbessern. Ein Privatsender bekommt keine GIS-Gebühren, ist in seinem Programm aber auch weit weniger eingeschränkt als der ORF. Was ich nicht beurteilen kann ist, ob diese Entschädigung durch die GIS-Gebühren in ihrer Höhe angemessen ist. Ist das aber der Fall, ist der einzige Vorteil des ORF gegenüber allen Privatsendern, dass er der erste TV Sender in Österreich war, sonst nix.

    bzgl.: Opernball: Ich glaub ich wurde etwas missverstanden: es gibt insgesamt 7,8 oder 9 (jedenfalls eine Menge) an Moderatoren, die so weit ich weiß am Anfang der Sendung alle zusammen ins Bild kommen, quasi zur Eröffnung der Sendung. Danach hat jeder seinen eigenen Bereich (Kommentator, Interviews in der Ehrenloge, Interviews wo auch immer,...). Es ist also natürlich nicht so, dass alle Moderatoren immer bei jedem Interview daneben stehen und zuschauen. Dennoch sind's viele Moderatoren...

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 14:51

    @ sicsche:

    Warum soll der ORF trotz GIS Gebühren keine Werbung, in einem gewissen Rahemn natürlich, machen dürfen, wenn er dadurch mehr Einnahmen hat und sein Angebot verbessern könnte. Warum will man dem ORF nehmen, der beste TV Sender Österreichs sein zu können, wo doch jeder TV Nutzer dazu zahlen muss (defacto).

    Ich zahle ja auch wie jeder andere Österreicher z.B.: Krankenversicherung und erwarte mir daher eine bestmögliche Behandlung sollte es mir mal schlecht gehen. Finden sich dann noch zusätzlich private Investoren z.B.: zur Errichtung eines Krankenhauses, hab ich damit auch kein Problem, sondern bin darüber froh, weil das doch hoffentlich zu einer Verbesserung beiträgt.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 14:36

    @ sicsche:

    Offensichtlich klaffen wir in unseren Meinung sehr weit auseinander. Du als Vertreter der privaten Sender und ich als jemand, der versucht den ORF etwas zu verteidigen. Es ist nämlich leicht alles auf die GIS-Gebühren und dén öffentlich rechtlichen Programmauftrag zu schieben. Würde man, aber z.B.: die GIS-Gebühren abschaffen und den ORF privatisieren, glaub ich nicht, dass es den privaten Sendern besser gehen würde. Eher im Gegnteil: ich glaub, dass der ORF mehr als genug Potential hat, seine Performance zu erhöhen, wenn er nur dürfte wie er möchte. Dass er das aufgrund des Programm Auftrages nicht kann, ist ok und nachvollziehbar. Aber mal abgesehen davon, dass es diese "Werbeunterbrechungsregel" gibt, warum soll der ORF in der Pause eines Sportevents, wo der Zuseher nichts versäumt, weil eben Pause ist, nicht Werbung zeigen, wenn er es kann? Das ist die beste Werbefläche und es ist ohnehin Pause, wo niemand was versäumt. Ich versteh wirklich nicht warum das so ein Problem ist. Soll er etwa nix zeigen, weil in der Pause nix stattfindet?


    @dany: club 2 ist ein Remake einer legendären ORF Sendung aus den 80ern, in der über ein aktuelles Thema von verschiedenen Experten ohne Zeitbegrenzung (Open End) diskutiert wird. Seinerzeit wurden da einige Tabus gebrochen und sich auch teilweise kein Blatt vor den Mund genommen.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 14:20

    Dass vor allem die meisten dienstälteren Dienstnehmer sehr gutes Geld für ihren Job beim ORF bekommen, ist ein Problem, dessen Ursprung aus Zeiten, in denen der ORF eine Art Monopolstellung hatte und die gesamte Medienlandschaft überschaubarer war, resultiert. Die meisten dieser Deinstnehmer haben noch dazu Verträge, in die man kaum eingreifen kann. Dieses Problem wird sich erst mit der Zeit von selbst lösen.

    Wo steht geschrieben, dass der ORF ausschließlich Programm im Sinne des öffentlich rechtlichen Programm Auftrages senden darf? Würde er das tun, könnte man vielleicht auch nur mit den GIS Gebühren auskommen, für das Programm würde sich aber wohl kaum noch jemand interessieren. Meiner Meinung nach ist ein öffentlich rechtlicher TV Sender wie der ORF für ein so kleines Land wie Österreich es ist, eine Notwendigkeit, die man sich leisten muss. Das heißt nicht, dass Geld keine Rolle spielt und nur so vergeudet werden kann. Es heißt aber sehr wohl, dass man bereit sein muss etwas dafür beizusteuern. Dass das in Form von den GIS-Gebühren stattfindet, halte ich persönlich auch für nicht mehr zeitgemäß und eher unglücklich.

    Es ist aber die Politik, die solche Dinge ändern sollte, aber die sind nur daran interessiert möglichst oft im ORF vertreten zu sein und dabei auch noch gut weg zu kommen. Meiner Meinung nach müßte man eine Lösung finden, in der der ORF nicht mehr der Art abhängig von den GIS-Gebühren und damit von der Politik ist.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 13:42

    Natürlich kann man nur mit den GIS-Gebühren den ORF in welcher Form auch immer betreiben. Aber sollte nicht das Ziel sein, eben auch aufgrund der GIS Gebühren möglichst das Maximum zu erreichen? Ich glaube, dass man dieses Ziel nur erreichen kann, wenn man zusätzlich Werbung machen darf. Dass man im Moment vom Maximum weit entfernt ist, steht auch für mich außer Frage.

    Am morgigen Opernball werden, ich glaube bis zu 8 Moderatoren gleichzeitig im Bild sein. Natürlich ist das vielleicht ein bißchen zu viel des Guten, aber erstens macht aus finanzieller Sicht bei einem jährlichen Ereignis wie dem Opernball ein Moderator mehr oder weniger das Kraut auch nicht fett und zweitens, wie schon versucht darzustellen, erlaubt die zu erwartende Quote eine höhere Investition. Ähnliches gilt für das Rennen in Kitzbühel. Wenns nach mir geht würden aber natürlich auch die Hälfte der Moderatoren reichen, denn in der Summe dieser Events kosten solche Luxus-Aufpeppungen natürlich auch was. Da liegt das Problem dann wahrscheinlich wieder daran, dass die einzelnen Programmabteilungen natürlich gerade bei ihren Zugpferden auf keinen Fall sparen wollen.

    Warum sollte der ORF bei einer Eishockey-Übertragung nicht zwischen den Dritteln Werbung zeigen? Abgesehen davon, dass er das meines Wissens nach ohnehin darf, weils ja eine Sportübertragung ist, sind das schlichtweg die besten Werbeflächen. Weder die Wirtschaft noch der ORF haben was davon, würde der ORF z.B.: immer von 1 Uhr bis 7 Uhr früh durchgehend Werbung zeigen.

    Ja, der ORF ist was seine "Nachwuchsarbeit" im Sinne der Quoten bei Jugendlichen betrifft wahrlich kein Musterschüler. Ich glaube, dass das erstens langfristig natürlich ein Problem ist und zweitens, aber etwas ist, was in der heutigen Zeit nur sehr schwer zu ändern ist, weil das Angebot an Freizeitbeschäftigungen plus Internet und andere TV Konkurrenz der Art hoch ist. Jugendliche lassen sich glaub ich auch viel schwieriger an fixe Sendetermine binden. Da tun sich Sender wie z.B.: MTV viel leichter, weil klar ist was man sich erwarten kann, egal zu welcher Zeit. Den Club 2 aber wie auch immer aufzumotzen um ihn für Jugendliche interessanter machen zu wollen, halte ich aber trotzdem für eine komplette Themaverfehlung. Das sollte man sich vielleicht bei anderen Sendungen zu anderen Sendeterminen überlegen.

  • Transfergeflüster: Vienna Capitals 2010/11

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 12:24

    Bin ganz deiner Meinung, möchte aber noch hinzufügen, dass speziell die Caps (Legionäre oder Österreicher hin oder her) offensichtlich ein sehr gutes Scouting betreiben, das in den letzten Jahren unter Gaudet nur selten versagt hat oder zu schlechten Einkäufen geführt hat. Ich glaub schon, dass es einige Vereine in der EBEL gibt, die uns um so manchen Spieler beneiden.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 12:16

    sicsche:

    Warum sollte der ORF mit Absicht weniger Quoten-Orientiert programmieren? Um damit Geld zu sparen und nur auf die GIS-Gebühren zurückzugreifen? Wieviele Österreicher würden sich dann erst recht und zu recht darüber beschweren, da sie ja alle GIS-Gebühren zahlen und dann nur so wenig Leistung dafür sehen? Wie du richtig sagst, der Mensch und vor allem der Österreicher ist ein Gewohnheitstier und erwartet vom ORF eine gewisse Programmvielfalt, die ich ohne quotenorientierte Programmierung sehr in Frage gestellt sehe. Ich halte diese Programmvielfalt aber für zwingend notwendig, da ansonsten einiges durch den Rost fallen würde, weil es vor allem aus witschaftlichen Gründen kein Sender mehr senden würde. Es könnte langfristig unter Umständen dazu führen, dass wir fast ausschließlich unabhängig vom TV Sender nur noch deutsche Inhalte zu sehen bekommen. Wie schon erwähnt, ich halte den ORFin gewissem Maße für ein Stück Österreichisches Kulturgut zur Wahrung der Österreichischen Identität.

    Zu den Verstößen des ORF: Natürlich sollten redaktionelle Fehler wie falsche, auf Mutmaßungen beruhende Behauptungen nicht passieren, weil so etwas gerade für einen öffentlich rechtlichen Sender nicht ok ist. Solche Fehler passieren aber in jeder Tageszeitung und bei jedem anderen Sender auch. Offensichtlich ist der ORF dazu verpflichtet diese falschen Aussagen dann in seinem Programm öffentlich zu korrigieren, was ich sehr gut finde. Machen sämtliche privaten Sender so wenige dieser Fehler, müssen sie das dann nicht öffentlich kundmachen oder hab ich das zufällig noch nie gesehen (was durchaus auch sein kann)?

    Zum Thema Club 2: unabhängig davon, wieviel diese Sendung unterm Strich kostet, warum soll sie besser ausschauen? Bei dieser Sendung geht's doch schließlich nur um den Inhalt, man könnte sie eigentlich genau so gut im Radio übertragen.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 11:13

    Ich kann nicht ganz beurteilen, ob der ORF nur mit GIS-Gebühren erhalten werden kann und wie dann sein Programm aussehen würde. Abgesehen davon, dass er Eishockey vermutlich erst recht nicht übertragen werden kann, wird dieses Programm wahrscheinlich auch niemanden mehr interessieren, womit man dann eigentlich überhaupt zusperren kann. Ich hab in diesem Thread aber schon einmal erwähnt, dass ich den ORF trotz der vielen Probleme die er hat, für extrem wichtig zur Erhaltung der Österreichischen Identität und zur Förderung der Österreichischen Wirtschaft halte. Was viel eher abgestellt gehört ist der Einfluss der Politik im ORF.

    @ sicsche: Ich habe nie von "privaten Ausbeuterbetrieben" gesprochen, sondern einfach nur gemeint, dass wie bei so vielem, was den ORF betrifft mit zweierlei Maß gemessen wird im Vergleich zu anderen Unternehmen und das spielt sehr wohl auch eine Rolle. Ich weiß nicht ob der ORF 1 Milliarde im Jahr einnimmt, aber ich weiß, dass mit Sicherheit nicht in allen Bereichen mit Geld um sich geworfen wird. Dass aber für manche Produktionen extrem viel in die Tasche gegriffen wird, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht zeigt der ORF eh wieder die NHL Playoffs, wenn die Sabres bis dahin nicht weiter eine Niederlage nach der anderen einfahren und sich qualifizieren.

    Trotzdem: Der ORF muss aufgrund des Programm-Auftrages ein möglichst breites Spektrum an Themen abdecken und muss in jedem Fall, auch wenn es sich z.B.: um sogenanntes Minderheiten-Programm handelt auf ein entsprechendes Verhältnis zwischen Kosten zu Quote zu Sendeplatz achten. Anders und extrem ausgedrückt: Der ORF kann nur weil es GIS-Gebühren Zahler gibt, die an Eishockey interessiert sind, nicht jeden Samstag um 20:15 ein Live-EBEL-Spiel mit 25 Kameras in HD übertragen. Aber schön wäre es schon.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 10. Februar 2010 um 10:15

    Ihr müsst euch schon mal entscheiden:

    Einerseits beschwert ihr euch, dass der ORF den, aufgrund der GIS Gebühren ihm auferlegten Programm-Auftrag nicht erfüllt, weil er z.B.: Eishockey nicht überträgt und nur auf die Quoten "geil" ist, andererseits beschwert ihr euch, dass er so viele Schulden hat. Soll er jetzt quotenunabhängig nur den Programm-Auftrag erfüllen und noch mehr Schulden anhäufen oder soll er wie jeder andere vernünftige TV Sender im Rahmen seiner Möglichkeiten das zeigen, was am meisten Leute interessiert?

    Die Kombination aus GIS Gebühren/Programm-Auftrag und notwendiger, wirtschaftlicher Effizienz aufgrund der schlechten finanziellen Situation kann nur zu Kompromissen führen. Und Kompromisse sind dann sehr oft nur "halbe Sachen" bzw. führen bei vielen Sehern wiederum, ob der zu zahlenden GIS-Gebühren oftmals verständlicher Weise zu großem Unmut.

    Das soll jetzt aber nicht als Ausrede für alles im ORF gelten. Ich glaube schon auch, dass man die "private" Konkurrenz unterschätzt hat bzw. teilweise noch immer in alten Strukturen wie vor 10 Jahren lebt und denkt.

    Umgekehrt muss man aber auch erwähnen, dass dem ORF in sehr vielen Bereichen die Hände gebunden sind, weil er permanent überprüft und überwacht wird und immer zu 100% z.B.: das Arbeitsrecht erfüllen muss, was im Prinzip ja auch gut so ist. Welches private Unternehmen hält sich noch zu 100% ans Arbeitsrecht? Welches private Unternehmen bezahlt z.B.: jedem Mitarbeiter jede Überstunde oder achtet darauf, dass einzelne Mitarbeiter übers Jahr gesehen nicht zu viele Überstunden machen, denn auch da gibt's ein einzuhaltendes Limit.

    Alles in Allem ist dieses Thema extrem komplex und kann sich nicht nur darauf beschrenken, dass die "Vollkoffer" vom ORF Sport, die jetzt offensichtlich doch nur einen "Vollkoffer" haben, wöchentlich ein zugegebener Maßen, mehr als dürftiges Eishockey-Magazin oder auch nicht zeigen. Sich darüber zu beschweren ist ok und gut, aber nur deswegen ist nicht alles am ORF schlecht bzw. der ORF ein Koffergeschäft.

  • ORF und der Eishockeysport

    • richienough
    • 9. Februar 2010 um 16:45

    @ morti: Du kennst offensichtlich sehr viele "Vollkoffer" der ORF Sport Redaktion persönlich um so etwas zu behaupten. Vielleicht solltest du sie dann mal zum Thema Eishockey befragen und uns nachher Bericht erstatten. Ansonsten solltest du von solchen unnötigen Bemerkungen Abstand nehmen.

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • richienough
    • 4. Februar 2010 um 14:22

    Natürlich hätte er das Geld, aber er setzt es lieber wo anders ein. Es liegen die Prioritäten einfach wo anders - eben leider nicht bei Eishockey.

  • Verletztenliste 09/10 Caps

    • richienough
    • 4. Februar 2010 um 14:18

    http://www.vienna-capitals.at/pages/posts/ca…ay-offs1260.php

    Also, der Darcy ist zumindest auf der Bank in den Play Offs :thumbup:

    Und Bourchard wird morgen gegen Alba auch spielen :thumbup: :thumbup:

  • Fussball ink. Bundesliga ÖFB Cup Nationalteam

    • richienough
    • 3. Februar 2010 um 22:42

    Da wären mir die Rumänen lieber als die Tschechen. Die haben auch schon bessere Zeiten erlebt und mit einem Sieg zu Hause und einem Remis auswärts war das nicht so schlecht in der WM Quali. Dazu noch ein Sieg zu Hause gegen den Gegner des 1. Topfes (aus Tradition Frankreich) und vor allem endlich mal keine Aussetzer bei den vermeintlich schwächeren Gegnern und wir sind zum 2. Mal bei einer EURO. Man wird ja noch träumen dürfen..... :sleeping:

    Fazit: Frankreich, Rumänien, Weißrussland, Liechtenstein, San Marino

    Würd aber auch gern gegen die Deutschen spielen...

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • richienough
    • 2. Februar 2010 um 23:09

    @ sicsche + marksoft:

    • Dass eine Live-Sendung in HD produziert wird, hängt nicht nur von den Kameras und dem Fernseher zu Hause ab. Die ganze Übertragungskette von Kameras, über Ü-Wagen bis Uplink (Satelitenübertragung) und Sendestrecke muss HD tauglich sein.
    • Die größe eines U-Wagens sagt gar nichts darüber aus, ob er HD Qualität produzieren kann oder nicht. Die notwendigen Änderungen bzw. Komponenten wirken sich nur unwesentlich bis gar nicht auf das nötige Volumen eines Ü-Wagens aus.
    • Ob eine Sendung in HD produziert wird, ist unterm Strich eine reine Geldfrage, vor allem wenn man auf externe Produktionsfirmen angewiesen ist, wie SKY Austria. Auch Servus TV ist nach meinem Wissensstand auf solche Firmen noch angewiesen, aber das kann sich rasch ändern...
  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • richienough
    • 2. Februar 2010 um 16:27

    sicsche:

    Geb dir recht, aber vielleicht erleben wir mal einen Super Sunday!

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • richienough
    • 2. Februar 2010 um 15:36

    Ich vermute:

    • Servus TV wird vorwiegend Spiele der Red Bulls zeigen, ist ja logisch
    • Wird dieses Spiel von SKY schon übertragen werden sie die Übertragung übernehmen und ihren eigenen Kommentar und ihre eigenen Interviews etc. hinzufügen
    • Wird es nicht von SKY übertragen, kanns schon sein, dass sie es selber produzieren
    • gesetzten Fall es werden 2 unterschiedliche Spiele einer Runde übertragen, würden beide gut daran tun sie nicht zeitgleich zu senden (hoffe ich)


    Das alles ist eine reine Vermutung und beruht auf keinerlei Insider Information oder Ähnlichem!

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • richienough
    • 2. Februar 2010 um 15:00

    Konferenzschaltung beim Eishockey halte ich für eine schlechte Kombination. Da versäumt man wahrscheinlich mehr als man mitbekommt. Halbfinale wäre doch eher was für einen klassischen Doubleheader, sprich beide Spiele live hintereinander. Allerdings werden wir auf solche Zeiten sicher noch etwas länger warten müssen, falls sowas überhaupt jemals passierne soll. Sind wir doch froh über diesen Fortschritt. [Popcorn]

  • Transfergeflüster: Vienna Capitals 2009/2010

    • richienough
    • 1. Februar 2010 um 17:20

    Ich verstehe ja, wenn sich eigene Fans über die Einkaufspolitik der Caps beschweren, weil sie möglicherweise den Bezug bzw. das Vertrauen verlieren. Würden die Caps im Vollbesitz ihrer Kräfte und ohne Verletzte spielen können, glaub ich nicht, dass es zu diesen beiden Neuverpflichtungen gekommen wäre. Ob das jetzt zum Meistertitel führt, werden wir ja sehen.

    Warum sich allerdings derart viele Leute aus anderen Fanlagern darüber so beschweren, kann ich nicht nachvollziehen. Mir ist eigentlich relativ egal wer bei anderen Vereinen wie oft spielt und wo er herkommt. Außerdem gibt es, wenn die Caps mehr Legionäre spielen lassen bzw. keine Österreicher mehr bei den Caps spielen wollen (was vielleicht für einzelne Spieler, aber sicher nicht für alle zutrifft), mehr Österreicher am Markt, die dann bei den anderen Vereinen spielen können. Also sollten sich alle, die nur Österreicher spielen sehen wollen, und keine Caps Fans sind freuen.

    Außer Red Bull Salzburg würde sich wohl kein anderer Verein der EBEL einen rein Österreichischen Kader leisten können und Meister würdens damit auch nicht werden, um das andere Extrem auch mal darzustellen (es sei denn sie kaufen auch diverse Österreicher, die im Ausland spielen).

    Hätten die Caps statt den beiden neuen Legionären 2 gleichwertige Österreicher zum selben Preis bekommen, hätten sie sicher die Österreicher genommen. Das Problem ist aber, die beiden Österreicher gibt's am Markt nicht und teurer wären sie wahrscheinlich auch gewesen. Was hätten die Caps also machen sollen, wenn ihnen so kurz vor den Playoffs ein Verteidiger und ein Center (von dem man vielleicht nicht weiß, ob er in den PO spielen kann), die beide absolute Leistungsträger sind, ausfallen? In Wien hat man schließlich den Anspruch zumindest ins Finale zu kommen.

  • 45.R.: Vienna Capitals-HK Acroni Jesenice

    • richienough
    • 20. Januar 2010 um 14:52
    Zitat von tiKi.taKa

    Sarault gehört in eine Checking-Line. Wenn Werenka und Kranjc wieder da sind, würd ich Bouchard in die Offense stellen.


    Prinzipiell bin ich ja der Meinung, dass Bouchard bis jetzt der Caps-Spieler der Saison ist. Nicht nur, weil er ein wirklich guter Defender mit einem ausgezeichneten Schuss von der blauen Linie ist, sondern weil er bisher auch unverletzt blieb und gerade in der Phase, wo am meisten Verletzte zu beklagen waren als zusätzliche Offensivkraft erneut überzeugen konnte. Trotzdem glaube ich, das er als Verteidiger für uns wertvoller ist, da wir da nicht so zahlreich bestückt sind. Ich glaube nicht, dass Riener und Schweda in den Playoffs Eiszeit bekommen.

    Ich teile ebenfalls die Meinung, dass Sarault das Spiel der Caps bisher nicht verbessern konnte, glaube aber, dass man ihn vor allem als Goone zum Schutz von Lebeau geholt hat, weil Gratton zu wertvoll ist um das auch noch zu machen und Lakos seine Zähne verloren hat :baby: :P ;( . Trotzdem erwarte ich mir mehr von ihm.

  • 45.R.: Vienna Capitals-HK Acroni Jesenice

    • richienough
    • 20. Januar 2010 um 12:03
    Zitat von ofiskaa

    A bit OT maybe, but since you are talking about good old days:

    How was Jonathan Zion in Capitals?

    He got signed during a tough time for the caps, fighting for the playoffs. In his first homegame the caps came back after a bad first period and it seemed that they could turn the game, but in the third period Zion unfortunately played the puck in our own goal which was the end of all hopes. It was very bad luck because he chased the puck which I think got off the post and then was deflected by him into the caps goal. I cannot remeber who we played but I can remember how bad I felt for him since everybody in the crowd hated him after that. I liked his technical skills but with this start, there was nothing left to win for him.

  • Verletztenliste 09/10 Caps

    • richienough
    • 18. Januar 2010 um 15:21

    Im Vorbericht zum Spiel gegen Jesenice auf
    http://www.vienna-capitals.at/pages/posts/vi…olge-an1233.php
    wird nichts von einer Verletzung Rotters erwähnt, obwohl alle Verletzungssorgen aufgelistet sind. Daher wird er wohl morgen spielen.

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