Mag sein, - ich seh das aus KAC Sicht aber auch im Kontext der Titel über die letzten Jahre, - und da hat man unter anderem durch die Erfolge in der PM Ära einfach „etwas Luft“ nicht immer auf die Schale schauen zu müssen. Bei den Schlümpfen und Innsbruck ist es halt umgekehrt, - was hilft dir das Hurrahockey wenn in Summe über die Jahre halt dann doch wenig zählbares rauskommt und dir final nix in den Büchern bleibt. Am Ende gehts um Titel.
Also ein Grunddurchgang wie man es von PM kennt.
Ein Viertelfinalaus wie es Villach kennt.
Und dann im Vergleich eine Saison wie bisher?
Oh my, ich denke ich wäre noch glücklicher als jetzt, egal wie es ausgeht
vorallem hätte PM seine letzten beiden Jahre nicht erlebt und man dürfte Spieler wie Petersen/Postma/Fraser/Koch in einem anderen System schon früher auf die Kuven schauen. ABER, bitte weiter unten weiterlesen, denn es war nicht alles schlecht.
Ein paar positive Zahlen, die mir so gar nicht bewusst waren - die zu Saisonbeginn wenig sattelfeste Teamdefense hat sich mittlerweile auf einem mehr als soliden Leistungslevel konsolidiert.
In den letzten 17 Spielen seit 13. Oktober hat die Mannschaft insgesamt nur 4mal mehr als zwei und nie mehr als 3 Gegentore kassiert.
Wenn man bedenkt, dass beim KAC in den Top-6 einheimische Verteidiger wie Thomas Vallant, David Maier und Tobias Sablattnig gesetzt sind, die zumindest nominell nicht mit den legionärsgespickten Defensiv-lineups der Konkurrenz mithalten können, ist das für mich noch einmal zusätzlich erstaunlich und lobenswert.
Das bedeutet nichts anderes, als dass die Mannschaft unter Furey/Fischer defensiv ähnlich stark performt, wie in der Matikainen-Ära, aber dazu offensiv um ein Vielfaches produktiver und attraktiver agiert.
Das Projekt "Trainer-Lehrlinge" kann man also bisher als überaus gelungen bezeichnen.
Ich war immer ein Kritiker von PM. Man darf Petri in Ehren halten für seine Meistertitel und seine Interviews bei Spielen gegen Villach/Salzburg, vorallem im Playoff und auch für seine Ticks. In der Nachbetrachtung darf man aber auch die Spieler in die Pflicht nehmen, die offensichtlich auch nur gegen Lieblingsgegner den notwendigen Einsatz gezeigt haben. Plus und jetzt komme ich zu deinem Post bin ich sicher, dass ein Teil des heurigen Erfolgs auch auf das eingelernte Defensivverhalten der Spieler beruht. Abgesehen von den Gegentoren anfangs der Saison, die einfach auf übermotivierte Aktionen beruhten.