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  3. KAC-Lennon

Beiträge von KAC-Lennon

  • 4. PO-HF: EHC LIWEST Black Wings Linz : EC KAC 3:5

    • KAC-Lennon
    • 13. März 2009 um 08:37
    Zitat von TheShark184

    iceman: keine Angst KAC wird maximal Bademeister. Die Bullen machen das schon ;) und sollte der KAC Meister werden, dann war der Meistertitel nicht gerade billig. Denn heuer wurde in Celovec alles daran gesetzt Meister zu werden. und dann werden wieder alle den KAC hochloben, vonwegen überragend dominiert, Rekordmeister, bestes TEam der Welt und NHL reif. Aber was in den letzten Jahren mit dem KAC war nimmt dann keiner in den Mund. Naja das is halt die Klagenfurter Mentalität :)

    Was du für einen dämlichen Schwachsinn redest, das versüßt mir direkt schon den Tag (auch wenn ohnehin Freitag und die Arbeitswoche fast vorbei ist). Blanker Frust, sonst gar nix. Kehr mal vor der eigenen Türe ... wie oft man sich dieses "Rekordserienderbymeistersiegerblablarhabarberrhabarberlaberlaber..."-Gesülze von den Blauen anhören mußte, das ging schon auf keine Kuhhaut mehr. [kopf] Also tu hier bitte nicht so scheinheilig.

  • 4. PO-HF: EHC LIWEST Black Wings Linz : EC KAC 3:5

    • KAC-Lennon
    • 12. März 2009 um 15:23
    Zitat von megga

    bin gespannt ob du noch immer so obergscheid daher redest wenn ihr in absehbarer zeit je 18x im jahr gegen den vsv, salzburg und zagreb spielt.
    sollten wien und linz wirklich nimmer wollen, die grazer werden irgendwann auch wieder mal aussteigen wollen (sowie in den letzten 6 jahren ca. 5 mal), der hci ist schon weg, jesenice und laibach krachen finanziell - glaubst die sudern alle nur zum spaß. die meisten vereine müssen sowas aber über die medien machen - die hohen herren vom kac deponieren ihre wünsche (zb ösi-tormann-regelung, etc.) einfach bei ihren freunden dr. kalt und nedwed...
    und sportliche erfolglosigkeit kannst jetzt linz auch ned wirklich andichten, denn 2 halbfinale in folge sind jetzt auch nicht so schlecht.
    schau ma einfach mal was bei den nächsten ligasitzungen so passiert und dann kannst weiterstänkern.

    Es ist nicht zu fassen, es gibt Leute, die es IMMER NOCH NICHT KAPIERT HABEN! :wall: In der Liga entscheidet kein Herr Nedwed und kein Herr Kalt. In der Liga entscheiden die Vereine, und das mit Mehrheitswahlrecht! Und wenn wir heute so dämliche Regelungen haben, dann ist auch die Mehrheit der Vereine daran schuld. Also sollten sich gefälligst alle Teams selber an der Nase nehmen, was für ein Blödsinn in den Ligasitzungen beschlossen wird, denn wenn wenigstens sechs von den zehn Vorstandsmitgliedern im Gremium mal weiter als bis zur Mitte der nächsten Saison denken würden, dann hätten wir diese ganze besch***ene Situation nicht. Deshalb braucht auch kein Verein herumsudern oder mit irgendwelchen lächerlichen Drohungen kommen: die Teams wollten die Demokratie - jetzt haben sie sie. So schauts aus. Und nachdem jetzt nur noch die Teams selber die Karre aus dem Dreck ziehen können, gibt es genau zwei Möglichkeiten: entweder es nehmen sich ALLE mal selber an der Nase und einigen sich endlich auf eine ordentliche langfristige Regelung - oder es jammern alle weiter herum und lassen die Liga den Bach runtergehen. Ganz wie es die Vereine wünschen - die Mehrheit entscheidet. :!:

  • 3. PO-HF: KAC - Black Wings Linz 5:1

    • KAC-Lennon
    • 12. März 2009 um 15:12

    Die österreichischen Stats für die Argumentation herzuziehen, lieber Theo, ist völlig umsonst. Hier gibt es weder TOI, Shots der Spieler oder Face Offs. Hier gibt es nur Punkte und Plusminus, und die werden nur bei Toren vergeben. Dass die Linie um Schuller und die Youngsters den Gegnern regelmäßig um die Ohren fährt, scheint hierzulande nirgends in den Statistiken auf. Schade, dass sie nicht mehr scoren (sie hätten es sich verdient!), dann würde Theo auch erkennen, dass die 4. Linie beim KAC in einem Spiel mehr Eiszeit bekommt und mehr für das Spiel leistet, als die vierte Linie das Caps in der ganzen Saison. Allein schon, wie oft die Jungen in Über- und Unterzahl eingesetzt werden, davon träumen gestandene Österreicher in anderen Mannschaften nur. Und btw: nein, Austros zählen NICHT als Österreicher. Punkt.

  • Transfergeflüster: Vienna Capitals 2009/2010

    • KAC-Lennon
    • 11. März 2009 um 22:01
    Zitat von sport

    Das sehen glaube alle so... bis auf diejenigen die das einführten.

    ... also die Vereine selber. Mit Mehrheitsbeschluß.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • KAC-Lennon
    • 6. März 2009 um 21:11

    Wobei man aber auch nicht vergessen sollte, dass sicher viele eine Niveauverbesserung sehen, weil sie eine sehen wollen. Umgekehrt würden sicher einige eine Niveauverschlechterung sehen, weil sie befürchten eine zu sehen.

  • Innsbruck in der EBEL

    • KAC-Lennon
    • 4. März 2009 um 22:20
    Zitat von sport

    @w.p.14

    Da wären einige gute Ideen dabei. Allerdings muss man dann diesen Spielern auch das Vertrauen schenken, denn sonst können sie sich selbst nicht weiterentwickeln und dem Verein helfen sie nicht viel - wobei da die Vereine meist selbst Schuld sind.
    Da wäre ein großes Sparpotential möglich und es wäre kein schlechteres Eishockey.
    Die vielen Legios - ist einfach zu viel und auch zu teuer!
    Vergangene Saison hat vor allem Salzburg den jungen das Vertrauen geschenkt und damit guten Erfolg gehabt, diese Saison vor allem der KAC! Mit Abstrichen noch Salzburg, Villach und klein wenig auch Graz.
    Das wars aber dann eigentlich. Wobei diese Vereine - vor allem KAC und Salzburg fast immer mit 4 Linien spielen die anderen nur sehr wenig mit 4 Blöcken, die jammern lieber über zu viele Spiele.
    Allerdings, mit der neuen Punkteregelung wird dies noch ein mahr an Legios bringen - ich verstehe das eigentlich nicht - aber der Verban, EBEL wird schon wissen was gut ist.
    Ich bin nur ein Fan, das sind Fachleute.

    Alles anzeigen

    Ich hab den Post jetzt zitiert, weil mir vor allem der letzte Satz wichtig erscheint. Da tut sich nämlich mMn ein kleines Problem auf. Die Geschicke der EBEL werden von allen Vereinen gemeinsam geleitet, nach dem Mehrheitswahlrecht - eh schon bekannt. Das Problem dabei liegt aber mMn darin, wer in diesem Gremium oder wie man es nennen soll sitzt. Bei fast allen Vereinen sind das Leute, die von irgendwo aus der Wirtschaft kommen und die vom Sportlichen an sich gelinde gesagt teilweise wenig Ahnung haben.

    Will sagen: die Fachkompetenz in ihren jeweiligen Berufsgebieten will den einzelnen Vereinspräsidien ja keiner absprechen, aber ich bezweifle manchmal, ob diejenigen, die in den Vereinen das Sagen haben auch tatsächlich vom Sport an sich eine Ahnung haben. Bei manchen Teams hat man das Gefühl, dass die Kader weniger vom Trainerstab als vielmehr vom Buchhalter mit einem Scheckbuch und einem Internet-Zugang mit HockeyDB zusammengestellt werden.

    Ich glaube ein großer Teil der derzeitigen Misere (und beim HCI wurde das ja teilweise vom Vorstand entweder zugegeben, oder man hat sich durch einige Aussagen selber entlarvt) ist einfach dadurch entstanden, dass permanent in dem Glauben "Mehr Kohle rein, mehr NHL rein = Meisterteam" gehandelt wurde. Deshalb denke ich, dass einige Teams lieber gut daran täten, mal einen ordentlichen sportlichen Leiter anzustellen, der zusammen mit dem Trainerstab ein langfristiges Konzept mit Jugendförderung und allem Drum und Dran entwickelt. Ein Buchhalter wird das nicht schaffen. Ich glaube einfach, dass streckenweise die Vereinsbosse sich viel zu sehr in die sportlichen Geschicke einmischen anstatt sich darum zu kümmern, was sie eigentlich gelernt haben und können (sollten): das Finanzielle erledigen. Viel zu viel Cash geht derzeit für völlig unnötige Aktionen flöten: da werden Legios geholt, die dann ein, zwei Partien spielen und dann auf der Bank sitzen usw.

    Fazit: ich denke mal, gerade in diesem Bereich fehlt es an wirklichen Fachleuten. Da gehört eine bessere Trennung her. Trainer und sportliche Leiter sollen ihr Konzept entwickeln und zum Laufen bringen - und die Vereinsvorstände sollen sagen, was finanziell geht und ihre Energie weniger auf Kaderplanung & Co verschwenden als vielmehr eine geschickte Finanzierung und Budgetplanung auf die Beine stellen. Ich denke, dann könnten einige Mannschaften mit weniger Geld auch mehr erreichen und die EBEL insgesamt könnte auch billiger werden und mehr Nachwuchs ausbilden ohne dass damit eine Qualitätseinbuße einhergehen muss.

  • Innsbruck in der EBEL

    • KAC-Lennon
    • 3. März 2009 um 20:32

    Damit setzt sich ein Trend im österreichischen Eishockey fort: Im Westen die NaLi, im Osten die Bundesliga. Damit dürfte nun auch die letzte Hoffnung dahin sein, in absehbarer Zeit einen der Vorarlberger Clubs in die EBEL zu holen - womit die jetzt mit sechs österreichischen Vereinen übrig bleibt. Und auch bei diesen sechsen ist die Existenz einzelner über die nächsten ein oder zwei Saisonen hinaus alles andere als gesichert.

    Die Liga wird sich heuer im Sommer ganz schön was überlegen müssen, wenn sie den Spielbetrieb sicherstellen will. Und um Budgetreduktionen wird man auf kurz oder lang wohl auch nicht mehr herumkommen.

    Dem HCI und seinen Fans kann man wohl nur das Beste wünschen - und hoffen, dass in einiger Zeit die Rückkehr in eine hoffentlich neu und besser organisierte Bundesliga gelingt.

  • Torhüterstatistik - etwas anders betrachtet

    • KAC-Lennon
    • 26. Februar 2009 um 10:31

    Ich habe es schon mal anderswo geschrieben. In der Goalkeeping-Statistik ist ein Programmierfehler drinnen.

    1.) Goalkeeping ist die Summe beider Goalies + Empty Net Goals. Also Beispiel:

    Torhüter: 59:00 Minuten, 30 Schüsse, 27 Saves, 3 Tore -> Goalkeeping: 60:00, 31 Schüsse, 27 Saves, 4 Tore

    Wobei ein Save NUR von einem Goalie gemacht werden kann. Ein vom Feldspieler geblockter Schuss zählt nicht. Deshalb gibt es ohne Goalie auch nur so viele Torschüsse wie Tore.

    2.) Vergleicht in der offiziellen Goalkeeping Tabelle mal SVS und SOG, dann werdet ihr draufkommen, dass es da permanent weniger Schüsse als Saves gibt, allerdings eben genau um die Anzahl der Gegentore wieder. Das Goalkeeping wurde vermutlich so programmiert: GA = alle Gegentore einer Mannschaft, SVS = Summe der Saves aller Goalies. Statt bei den SOG aber beides ZUSAMMENZUZÄHLEN, wurden die Tore von den Saves ABGEZOGEN (daher auch weniger Torschüsse als Saves). Danach wurde er Rechenmodus programmiert - das allerdings auch noch verkehrt, da hier SOG / SVS gerechnet wird (sonst würden ja durch die falsche Programmierung überall mehr als 100% stehen). Das, was da herauskommt, ist natürlich viel zu niedrig und im Übrigen komplett falsch (nur die Reihenfolge des Rankings kommt so halbwegs hin.).


    Auch bei den Empty Nets stimmen ein paar Kleinigkeiten nicht, aber einen halbwegs genauen Richtwert für das Goalkeeping könnt ihr euch errechnen, indem ihr GA und SVS zusammenzählt und so die richtigen SOG erhaltet, und dann die SVS durch diese SOG dividiert.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 25. Februar 2009 um 11:51

    Prinzipiell natürlich richtig. Man darf dabei aber eines nicht vergessen: man muss eine überwindbare Hürde zwischen der U20 und der Kampfmannschaft gewährleisten. Junge Spieler einfach so in eine Mannschaft mit 18 Legionären zu werfen bringt ihnen überhaupt nichts, erst recht nicht, wenn sogar zwischen NaLi und BuLi künstlich ein viel zu großes Leistungsgefälle geschaffen wird. Das ist so, wie einen Volksschüler Matura machen zu lassen.

    Die Relation muss stimmen. Das gilt natürlich auch nur, solange die Jungen auch Eiszeit bekommen und eine BuLi-Mannschaft nicht die komplette Saison mit 2 1/2 Linien durchspielt.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 25. Februar 2009 um 11:27

    Deshalb habe ich ja versucht, verschiedene Lösungen aus der Misere aufzuzeigen. Nur - um einige Eckpunkte, die einfach in jedem Konzept berücksichtigt werden müssen, wird man nicht herumkommen. Glaub mir, dass in Wien auch die politische Situation eine andere ist, ist mir auch klar. Aber damit muss man sich in Kärnten auch herumschlagen, wie diese blödsinnige und im Grunde kolossal fehlgeschlagene Geldfressmaschine Austria Kärnten beweist. Es ist halt nur so, dass ein Jammern über mangelnde Infrastruktur & Co genau keinen Millimeter weit führt. Auch große Probleme müssen angepackt werden. Wenn in Wien die ASH umgebaut wird, wird es wohl auch möglich sein, eine Überdachung des nebenliegenden Eisrinks durchzusetzen. Und dann hat man schon mal einen Trumpf mehr in der Hand, um vielleicht die Lücke zwischen den Bambinis und der Kampfmannschaft in Wien schließen zu können. Langfristig? Natürlich - aber genau darauf läuft es ja hinaus. Langfristig zu planen und in die Zukunft zu investieren, denn nur so werden die Liga und das österreichische Eishockey auf Dauer bestehen können.

    Vor allem sollte man mMn einmal aufhören, alles als getrennte Probleme aufzufassen. Das Nationalteam, der Verbleiben in der A-Gruppe, die EBEL, der Nachwuchs und die verfügbaren Legionäre etc. sind alles Dinge, die aufeinander Einfluß ausüben, daher sollte man das Problem auch als Gesamtheit betrachten. Darauf will ich eigentlich hinaus. Und für Lösungen, von denen alle profitieren, bin ich immer zu haben.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 25. Februar 2009 um 08:43
    Zitat von Weinbeisser

    Aber über diese Thema brauchen wir eigentlich gar nicht zu diskutieren: Ich bin schon lange für verpflichtende und effektive Nachwuchsarbeit der Vereine - nur in der Reihenfolge unterscheiden wir uns. Ich bin dafür ZUERST den Nachwuchs zu produzieren und DANACH Legionärsbeschränkungen einzuführen, falls der Nachwuchs dann noch immer nicht zum Einsatz kommt.


    ( ... )


    Natürlich ist niemand damit zufrieden: Weder die Zuschauer noch die Presse und somit auch nicht die Manager. ABER die Fragen nach Österreichern und Einheimischen wird nur dann gestellt, wenn es sportlich nicht läuft. Im umgekehrten Fall würde man wenig bis kaum darüber diskutieren.


    Ad 1.) Das klingt in der Theorie ja ganz gut, aber 1.: wieso sollte irgendein Verein damit beginnen, Nachwuchs zu produzieren, wenn er so viele fertige Cracks aus dem Ausland holen kann wie er will? und 2.: auch Nachwuchs kostet Geld - wer soll das bezahlen? Die meisten Vereine stecken ihre Kohle natürlich lieber in Legios, weil das den sofortigen Erfolg ermöglicht (oder ermöglichen kann) - was uns unverzüglich zu Punkt 3 bringt: in der jetzigen Situation läßt sich so kaum einer der Nicht-Nachwuchs-Vereine motivieren, und aufgrund des Mehrheitswahlrechts wird sich auch erst recht keiner dazu verpflichten lassen. Deshalb hab ich auch gemeint: der Fehler ist schon vor langer Zeit passiert, nämlich bevor Clubs wie die Capitals überhaupt in ihrer derzeitigen Form in die Liga eingestiegen sind. In dieser Reihenfolge ist das ziemlich unrealistisch.

    Ad 2.) Nachwuchsarbeit ist immer ein Thema - muss es ja sein, weil man den Laden sonst zusperren kann. Allerdings leider fast ausschließlich in Kärnten.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 24. Februar 2009 um 18:29

    Es geht ja nicht nur um diesen aktuellen Fall. Seit ein paar Jahren hat jeder Verein jede Saison an irgendeinem Ende der Liga etwas herumzukritteln, und so wird jedes Jahr eine Notlösung nach der anderen aus der Traufe gehoben und eine Regelung ist abstruser als die vorhergehende. So sieht doch keine gesunde Liga aus! Und die Tatsache, dass permanent irgendwo gemeckert wird (Die einen: "Zu viele Legios!", die anderen: "Öffnung für alle EU-Inländer!", die einen: "Österreicher sind zu teuer!", die anderen: "Wieso sollen WIR Nachwuchs produzieren?"), diese Tatsache sagt doch eigentlich nur eines aus: dass zwar alle zur Not mit diesem Konstrukt leben können, aber KEINER ist wirklich zufrieden damit.

    Gibt es eigentlich irgend einen Verein in Österreich, der die Saison mit einem Plus oder wenigstens einer Null am Konto beschließt? Einige Posts vorher wurde gesagt, dass z. B. Schmid bisher immer am Ende ein Minus hatte. Dann hat jemand erwähnt, dass auch Linz FÜR eine Verringerung der Ausländerzahl war, eigentlich auch ein Hinweis, dass dort nicht unbedingt positiv bilanziert wird. Villach hat sowieso nur ein geringes Budget, Innsbruck und Graz pumpen Unsummen in Legios, um am Ende dumm dazustehen (damit ist nicht unbedingt die jetzige Playoff gemeint, es geht ums Grundsätzliche - also bitte nicht so verstehen, dass Innsbruck beim heutigen Spiel keine Chance hätte oder so ein Blödsinn). Damit kann man als Manager doch kaum zufrieden sein, oder?

    Das ist es auch, was ich ein paar Posts vorher gemeint habe mit: Die Liga wird künstlich aufgeblasen. Hier leben praktisch alle über ihre Verhältnisse und versuchen ein Niveau zu erreichen, das für die in Österreich zur Verfügung stehenden Mittel eigentlich viel zu hoch ist. Und es gibt eigentlich kaum noch Raum nach oben - außer noch mehr Schulden zu machen und auch in der vierten Linie Legios einzusetzen. Ich habe es weiter oben geschrieben: mehr gute oder bessere Legios wird man kaum noch nach Österreich kriegen, weil die um das hierzulande maximal investierbare Geld nicht hierherkommen und sowieso in den besseren Ligen spielen. Erst recht, wenn sich Österreich tatsächlich endgültig aus der A-Gruppe verabschieden und damit schlußendlich völlig aus dem internationalen Augenmerk verschwinden sollte.

    Ein Argument wie Bob Wren zieht für mich nicht: der gehört zu den zehn Prozent der rund neunzig Legios in der EBEL, die vielleicht das Potential dazu haben, der Rest fällt in die Kategorie Healey, Ignatjevs, Riddle, Martens, Thomson, TJ Caig und und und.

    Fazit: natürlich kann man sich zurücklehnen und zwischen den Scheuklappen hindurchschauen, wo alles oberflächlich betrachtet "ganz in Ordnung" ausschaut. Aber sobald man anfängt, sich die langfristige Entwicklung vom heutigen Status ausgehend durchzudenken, sieht die Sache recht düster aus. Und bevor jemand damit kommt: es geht hier nicht ums kaputtreden, sondern darum, den kontinuierlichen Prozeß der Entwicklung einer Liga so zu steuern, dass man auch morgen noch was davon hat.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 24. Februar 2009 um 16:42

    sicsche: das hat mit aufspielen nichts zu tun. Aber genausogut könnte man das Keld im Klo runterspülen, also was soll diese Argumentation? So eine "Nachwuchsarbeit" ist eigentlich noch mieser als gar keine, weil man junge Talente auf halber Strecke einfach verhungern läßt! Das ist keine Augenauswischerei mehr, sondern im Grunde einfach eine bodenlose Frechheit.

    Im Übrigen: von den Wienern hört man keinen einzigen Vorschlag außer "Brecht alle Barrieren nieder, EU-Legios für alle!" Na, toll. Das ist ganz klassiches Denken von Zwölf bis Mittag. Über die Konsequenzen oder zukünftige Entwicklungen wird keine Sekunde nachgedacht. Und nachhaltiges Wirtschaften ist scheinbar sowieso ein Fremdwort. Vor allem hier drinnen wird alles an Vorschlägen entweder von vorneherein in der Luft zerrissen, oder es wird mit Polemik á la "Kärntner Mafia" dagegen vorgegangen, wenn sich keine inhaltlichen Ansatzpunkte finden - anstatt selber einmal zu versuchen, Lösungen zu finden, die einen gesunden Ligabetrieb über die nächsten fünf Jahre hinaus sicherstellen können. Genau daran hapert es sowohl bei den Fans als auch bei den Führungsfiguren Schmid und Co.

    Und genau deshalb habe ich auch gemeint, dass diese Liga eigentlich aufgespalten gehört - ohne Auf- und Absteiger oder Hin- oder Herwechsler. Dann können die einen ihr kurzsichtiges Fünftage-Management betreiben und sich mit immer mehr Legios und immer horrenderen Kosten gegenseitig ausbooten - und die anderen können einen auf Nachhaltigkeit und Nachwuchs aufbauenden finanziell gesunden Ligabetrieb aufbauen. Von den Wienern (ja, auch denen hier im Forum!) kommt scheinbar eh nicht mehr als Herumnörgeln, Kritisieren, Drohen und irgendwelche intriganten Machtspielchen.

    Oder beweist doch mal das Gegenteil: sudert nicht herum über die grausliche Kärntner Mafia und die ach so teuren Österreicher! Überlegt euch mal eine Strategie, wie der Ligabetrieb langfristig gesichert UND gleichzeitig der österreichische Nachwuchs gefördert werden kann. Nachdem ihr ja alle die Weisheit mit Löffeln gefressen habt, dürfte es ja wohl kein Problem sein.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 24. Februar 2009 um 15:59

    Hier wurde aber schon dutzendfach geschrieben, dass z. B. die Junior Capitals außer dem Namen rein GAR NICHTS mit den Capitals zu tun haben. Etwas, das auch recht einfach logisch nachvollziehbar ist. Warum sollte man schließlich Geld in eine Juniortruppe pumpen, wenn man nicht gleichzeitig einen Mechanismus installiert, durch den die Youngsters in die BuLi wechseln können. Ich glaube viel eher, dass es an BEIDEN Aspekten ganz gewaltig hapert.

    Und nebenbei: dann soll eben ein Fonds eingerichtet werden, der Mittel zur Verfügung stellt, um die Jugend zu fördern. Ist doch völlig gleichgültig wie - solange nur endlich halbwegs gleiche Voraussetzungen für alle Teams geschaffen werden. Die Kohle an sich ist da völlig nebensächlich, es muss nur eine Art Ausgleich geben (wie auch immer der aussieht).

    @HCIFan: es sollte zwischen den beiden Ligen auch keinen Auf- und Absteiger geben, weil die beiden Ligen aufgrund der völlig verschiedenen Statuten auch gar nichts miteinander zu tun haben sollen, bis auf einige Testspiele oder Turniere vielleicht. Überleg doch mal: würden die Caps aus dieser internationalen Liga absteigen, dürften sie aufgrund der Statuten (verpflichtende Nachwuchsregelung!) gar nicht einmal mitmachen. Primär geht es mir mit der Idee darum, zwei Arten von Mannschaften voneinander zu trennen, die eigentlich nie in einer gemeinsamen Liga hätten spielen dürfen. Sie dürften auch völlig unterschiedliche Arten von Fans anziehen. Die internationale Liga als Snack für Gelegenheitszuschauer (so wie jene, die Schmid zu erreichen versucht), die "EBEL-neu" für jene mit Interesse am Sujet und dem Blick aufs nationale Hockey. Ich glaube, man kann es am ehesten so beschreiben: die einen gehen zu den 99ers - die anderen zum ATSE, die einen zu den Caps - die anderen zum WEV (bildlich gesprochen)

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 24. Februar 2009 um 15:07

    Eine weitere Möglichkeit wäre vielleicht Folgende: es gibt doch genügend Spieler aus Klagenfurt, Villach oder Salzburg, die nach Wien, Graz oder Innsbruck studieren gehen möchten. Wieso wird da nicht über einen Kooperationsvertrag diskutiert? Irgendwie in der Art von: "Ihr bekommt von uns Kohle in der Größenordnung eines guten Legionärsgehalts, dafür übernehmen wir junge Spieler, die gern in der Bundeshauptstadt studieren möchten." Bei KAC und VSV gäbe es genügend junge Talente, die sich um ein Leiberl in der Kampfmannschaft raufen oder mit der Entscheidung zwischen Studium oder Eishockey-Karriere hadern. Auf diese Weise könnte man Talente fördern und wenigstens kurzfristig auch jenen Teams helfen, die keinen Unterbau haben. Voraussetzung dafür wäre natürlich auch, die Legios auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren, sodass für die Eishockey-"Azubis" in den dritten und vierten Linien genügend Eiszeit bleibt. Dadurch könnten auch die Caps einen Beitrag zum Eishockey-Nachwuchs leisten - macht ja schließlich keinen Unterschied, ob man bei den Bambinis oder der U20-Generation mithilft. Wichtig ist, dass alle ihren Beitrag leisten.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 24. Februar 2009 um 09:47

    Generell stimme ich euren Argumentationen zu. @mig: die Sache mit "Warum sollen nun 5 Clubs ausbaden, dass in grauer Vorzeit etwas in den Statuten vergessen wurde?" gilt natürlich auch als Umkehrschluss: wieso sollen das jetzt die anderen Teams ausbaden, die seit Jahrzehnten Jugendarbeit betreiben? Aber solche Argumente helfen natürlich in der aktuellen Situation nichts.

    Zur Frage A- oder B-Nation: mMn nach ist es schon von gewisser Bedeutung, ob Österreich wenigstens hin und wieder unter den Top 16 ist oder nicht. Es geht da ja auch um eine gewisse Reputation. Denkt mal so: irgendein Schwede, der von der EBEL nur weiß, dass es sie gibt, wird sich ziemlich sicher eine andere erste Meinung bilden, wenn Österreich zumindest in der A-Gruppe vertreten ist, als wenn es sich um eine klassische B-Nation handeln würde. Manchen wird es egal sein, aber ich denke ein nicht unwesentlicher Anteil an guten Legionären wird sich eher nach Österreich locken lassen, wenn der Auftritt auf der internationalen Bühne passt (und damit meine ich nicht nur die WM, sondern auch diverse Turniere, bei denen auch viel Scouting betrieben wird). Eine Verweilen im B-Pool macht es umgekehrt sicher auch Österreichern schwieriger, ins Ausland zu wechseln, einfach weil den B-Nationen weniger internationales Interesse zuteil wird. So beißt sich die Katze wieder in den Schwanz.

    Die Kardinalfrage lautet: kann man die Interessen aller Teams auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner bringen, mit dem alle so weit zufrieden sind, dass ein langfristiger Ligabetrieb garantiert ist? Meiner persönlichen Meinung nach ist das derzeit leider so gut wie ausgeschlossen. Ich habe einfach das Gefühl, die EBEL steuert auf den nächsten großen Crash zu, weil irgendwann wird es mit halben Sachen einfach nicht mehr getan sein. Die EBEL ist nicht einfach nur Show, sie erfüllt auch eine wichtige Funktion im Gesamtgefüge, die man nicht außer Acht lassen sollte.

    Deshalb schätze ich, auf kurz oder lang wird es vielleicht sowieso nur eine Lösung geben: einerseits eine Liga für die Caps und Co, vielleicht etwas Internationales, wo Legiobeschränkungen sowieso per Definitionem absurd sind. Es wird sicher auch in Deutschland, Tschechien und Co einige Mannschaften geben, die vom Konzept her ähnlich funktionieren. Da könnte man dann durchaus eine interessante Liga aufziehen, die vielleicht auch international einiges Aufsehen erregen könnte. Und andererseits eine neue erste Liga, zwei Stufen billiger als die EBEL, zusammen mit den übrigbleibenden Teams und einigen NaLi-Mannschaften, in der mit maximal drei oder vier (guten) Legios der österreichische Meister ausgespielt wird - und in der die Nachwuchsarbeit ein Aufnahmekriterium ist.

    Das hätte für alle Vorteile: die "EBEL-neu" könnte gute Legios beziehen, die vorher in der internationalen Liga quasi "gescoutet" werden können (man braucht ja nur ein paar) - und umgekehrt hätten einige österreichischen Spieler, die in der "EBEL-neu" ausgebildet worden sind, in der internationalen Liga Gelegenheit, sich für Auslandseinsätze zu empfehlen. Für Schmid und Co wäre die Nachwuchsarbeit vom Tisch, und die anderen Clubs bräuchten sich nicht mehr mit der Legioflut herumzuschlagen. Dazu noch ein paar Kooperationsverträge ... und vielleicht - nach einigen Jahren, wenn das Werkl läuft, haben einige Teams auch Mannschaften in beiden Ligen.

    Vielleicht haltet ihr das für völligen Schwachsinn. Soll ja auch nur ein Denkanstoß sein.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 23. Februar 2009 um 22:12

    Wenn ich es richtig verstanden habe (das mal vorausgesetzt), geht es ja Schmid und Co in erster Linie darum, EU-Inländer den Österreichern komplett gleichzustellen. Die Torhüterregel mit den max. 2,5 Punkten will Schmid ja auch nicht (s. seine Aussage "Lex Prohaska", wobei allein schon diese Aussage bezeugt, dass er entweder nicht verstanden hat, worum es bei dieser Regelung geht - oder es einfach nicht verstehen will).

    Ich glaube, solange nicht bei allen Teams halbwegs gleiche Voraussetzungen in puncto Spielermaterial-Herkunft geschaffen werden, wird es in der Liga nie gelingen, auf einen grünen Zweig zu kommen. Nur: wie soll das geschehen? Dass KAC, VSV und Co die Nachwuchsarbeit aufgeben und nur noch auf Legios setzen, glaube ich kaum. Umgekehrt glaube ich auch nicht, dass die Caps in den nächsten zehn Jahren mehr als fünf Cent für Nachwuchsarbeit ausgeben werden.

    Das Ganze ist einfach wie Seilziehen: auf der einen Seite stehen die Teams, die gar keine andere Möglichkeiten mehr haben, als mehr Ausländer zu fordern, weil sie einfach sonst kein Spielermaterial mehr haben. Auf der anderen Seite stehen die Teams, aus deren Kaderschmieden im Laufe von Jahrzehnten einige der besten Österreicher gekommen sind. Ich habe irgendwie das dumpfe Gefühl, dass der eigentliche Fehler schon vor sehr langer Zeit gemacht wurde, als ein wichtiger Punkt in den Statuten der höchsten österreichischen Liga fehlte: die verpflichtende Nachwuchsarbeit. In allen guten Eishockeynationen haben die großen Teams ein ganzes Netzwerk von Jugendmannschaften - und dort sind Legios auch nicht einfach zum Selbstzweck da, sondern es sind Spielertypen, die den Kader ergänzen und nicht den Spielbericht auffüllen.

    In Österreich wird das Ganze einfach nur künstlich aufgeblasen, und es wird vorgegeben etwas zu sein, was man dem derzeitigen System nach nie sein kann. Denkt mal nach: in Österreich spielen sieben einheimische Teams in der ersten Liga - in Deutschland sind es doppelt so viele, und die Legio-Quote ist dieselbe (pro Team natürlich). In Deutschland geht das, da sind insgesamt schon wieder genügend gute einheimische Spieler für das Nationalteam vorhanden. Aber wie soll das mit läppischen sieben Teams gehen?

    Das eigentliche Ziel ist irgendwie aus den Augen verloren worden, und die EBEL entwickelt sich langsam zu einem nutzlosen Kropf, regiert von Massen an Legios, über denen permanent der Pleitegeier schwebt. Stellt euch mal vor, was passiert, wenn der Markt endgültig geöffnet wird: glaubt irgendwer im Ernst, dass dann z. B. in Wien auch nur einer der jungen Spieler wie Teppert und Co überlebt, wenn man aus Schweden, Tschechien und Co gleich junge aber ob der größeren Masse des Angebots vielleicht bessere Spieler um den selben Preis bekommt?

    Die meisten der talentierten Österreicher, die hier eigentlich den letzten Schliff ihrer Ausbildung bekommen sollten, falls sie nicht schon vorher ins Ausland gegangen sind, werden dann sowieso nicht mehr zum Zug kommen, und die gestandenen Spieler werden auch nach und nach ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen, weil irgendein Björn Lülleljöey um einen Schleuderpreis als 20. Legio ins Team kommt. Die EBEL verliert einfach ihren Sinn im Gefüge des österreichischen Eishockey. Das ist Schmid und Co natürlich wurscht, weil die Bilanz stimmt, aber Österreich ist dann vermutlich für ein paar Jahre die einzige A-Nation mit einer ersten Liga, die nichts zum landeseigenen Eishockeysport beiträgt - bis Koch & Co in den Ruhestand gehen, und Österreich endgültig in den B-Pool absteigt.

    Mir geht es einfach darum: es wird nie einen Konsens geben, weil einfach die Interessen der einzelnen Teams sich in keiner wichtigen Frage halbwegs überschneiden. Und während immer wieder ein Flicken nach dem anderen auf den geplatzten Reifen geklebt wird, treibt das ganze Gefüge langsam auf einen Zustand zu, bei dem viel Geld in ein nutzloses Stück Show gepumpt wird. Da muss es doch bessere Lösungen geben.

  • Chris Harand vor Gericht (vs. VIC OLG Wien gibt ihm recht)

    • KAC-Lennon
    • 23. Februar 2009 um 19:14

    Zum Salary Cap mal ein paar Überlegungen. Seht es einfach mal als ein paar Argumente und Schlußfolgerungen, die ich hier zur Diskussion stellen möchte, ohne irgendwem auf den Schlips zu treten.

    Vorweg mal eines: ich denke, dass die einzelnen Teams der Liga derzeit schon ziemlich das an Geldern überhaupt vorhandene Potential ausgereizt haben dürften, also viel mehr (RBS mal ausgenommen) dürfte ohnehin nicht drin sein. Aber gehen wir ruhig mal davon aus, dass die Punkteregel fällt und EU-Länder in beliebiger Zahl nach Österreich geholt werden dürfen.
    Als erstes dürfte wohl mal bei allen Teams aufmagaziniert werden, und ich glaube, auf kurz oder lang wird man sich sogar eine nur mittelmäßige vierte Linie nicht mehr leisten können. Die ersten Teams, die dann nach dem Salary Cap schreien werden, werden naturgemäß jene sein, die über geringere finanzielle Mittel verfügen. Da in der Liga aber der Mehrheitsbeschluß gilt, wird der SC wohl erst dann Wirklichkeit werden, wenn die Mehrzahl der Vereine bereits über ihre finanziellen Verhältnisse gelebt hat. Und ich schätze mal, dann wird es für einige schon zu spät sein. Und vorher werden sich da wohl diejenigen querstellen, die noch Luft nach oben haben.

    Dann zu den finanziellen Mitteln: die EBEL ist mMn nach eine im europäischen Vergleich ziemlich billige Liga. Und sogar jetzt schon kurven einie Rohrkrepierer als Legios herum, dass einem das Lachen im Halse steckenbleibt. Wer soll denn da bitte noch kommen? Wieviele Riddles und Co. stehen der EBEL noch bevor. Ich denke mir: hier wird immer von einem Niveau gesprochen, das durch mehr Legios angeblich angehoben wird, aber wenn man das Durchschnittsniveau der Ausländer in AUT nimmt, ist es im Vergleich zu früher schon ziemlich gesunken. Das wird mMn nach viel schlimmer werden, wenn erst dutzende drittklassige Schweden und Finnen hier herumkurven.

    Außerdem: für viele Ausländer ist Österreich doch eigentlich die Karriere-Endstation oder in manchen Fällen der erste Versuch, überhaupt ins Ausland zu gehen (wie bei Colton Yellow Horn & Co). Legios in den besten Jahren gibt es hierzulande eigentlich kaum (oder sie sind - mit Verlaub - mies). Warum? Na klar, wenn einer halbwegs was drauf hat, nimmt er doch lieber ein Angebot in der DEL oder in Skandinavien an. Siehe z. B. die Abbots. Solange nicht alle Vereine noch zusätzliche potente Geldquellen an Land ziehen, wird das auch nicht besser werden. Gute Spieler sind nun mal teuer. Also bleiben zwei Wege: entweder wird alles mit Spielern überflutet, die sich woanders nicht durchsetzen können - und dann wird das Niveau auch wieder sinken. Oder der SC wird jedes Jahr angehoben werden, und über kurz oder lang wird sich ein Club nach dem anderen verabschieden.

    Woher werden dann überhaupt die Nationalteam-Spieler kommen? Aus der Nationalliga? Wie gut das mit unseren Legios bei der WM funktioniert sieht man ja: mindestens die Hälfte kann nicht ins Team kommen, weil in irgendeiner Liga noch Playoffs anstehen. Und woher soll ein genügend großer Pool österreichischer Legionäre entstehen, wenn kaum einer noch die Chance erhält, in der österreichischen höchsten Liga Erfahrungen für ein Engagment im Ausland zu sammeln. Glaubt ihr im Ernst, dass alle talentierten jungen Österreicher so mir nix dir nix versuchen werden, in den nordamerikanischen Jugendligen unterzukommen?

    Ich sehe da einfach das Gleichgewicht abhanden kommen. Aus der EBEL wird eine aus hunderten mittelmäßigen Legios zusammengeschusterte Liga ohne sportlichen Wert für das nationale Eishockey - und die jungen Talente schauen in die Röhre, weil es kaum Möglichkeiten gibt, um sich nach der U20 sportlich weiterzuentwickeln. Solange man diese beiden Dinge nicht unter einen Hut bringen kann, steuert die EBEL mit Vollgas auf eine Mauer zu. Und ein Denken, das rein aus finanziellen Vorteilen motiviert wird, kann daran absolut nichts ändern.

    CONCLUSIO:
    Vielleicht wäre es besser, die EBEL aufzuspalten: jene Teams, die unbedingt mit dutzenden Ausländern spielen wollen, schließen sich zu einer Liga zusammen, in der um irgendeinen vergoldeten Teller oder so was gespielt wird - und die anderen, die sich vor allem auch über Nachwuchsarbeit definieren, treten finanziell etwas kürzer und steigen in die Nationalliga ab, wo dann der österreichische Meister ausgespielt wird - in einer Liga, die für das österreichische Hockey auch einen sportlichen Wert besitzt. Und dort sollte neben einer Halle und so weiter die verpflichtende Nachwuchsarbeit dann auch in den Statuten stehen.

  • 3. PO-VF: EC KAC - HC TWK Innsbruck 5:2

    • KAC-Lennon
    • 22. Februar 2009 um 21:21

    Lächerlich vielleicht nicht - aber auf alle Fälle war es von Salfi ziemlich dämlich. Wie sehr er damit seiner Mannschaft geschadet hat, zeigt sich allein schon daran, dass den HCI-Spielern in den Minuten danach nichts Besseres eingefallen ist, als noch mehr dumme Fouls zu begehen. Naja, uns kann es recht sein.

  • Das Ende der Caps?

    • KAC-Lennon
    • 21. Februar 2009 um 18:35

    Nein, damit hat er absolut recht. Auch damit, dass die Gelder so verteilt werden sollen, dass auch alle Clubs davon profitieren. Allerdings hat von uns keiner Einblick in die tatsächliche Funktion des Verwaltungsapparates, von daher weiß auch keiner, ob die von ihm genannten Zahlen auch wirklich stimmen. Wie dem auch sei: wenn man da was tun kann, dann sollte es auch getan werden. In diesem Punkt: pro Schmid.

  • Das Ende der Caps?

    • KAC-Lennon
    • 21. Februar 2009 um 17:56

    Ganz so einfach ist es nicht. Es kommt immer auf die Motivation aus, aus welchem Grund man etwas für gut oder nicht gut befindet. Die Punkteregel wird im allgemeinen Tenor deshalb für Schwachsinn gehalten, weil sie nicht die erhoffte Förderung für österreichische Spieler bringt - siehe auch im aktuellen Fall Chris Harand. Und damit führt sie sich selbst ad absurdum. Dieser Argumentation kann ich mich anschließen.

    Schmids Begründung hat einen völlig anderen Grund: er will sie einfach loswerden und stattdessen eine komplette Öffnung des Spielermarktes für EU-Legionäre erreichen - damit er genau das Gegenteil machen kann, nämlich NOCH MEHR Legios und NOCH WENIGER Österreicher. Und dieser Argumentation kann ich mich absolut nicht anschließen.

    Der Punkt ist doch der: Schmid ist ein Geschäftsmann, nicht mehr und nicht weniger. Er will ganz einfach möglichst wenig investieren und möglichst viel Gewinn erzielen. Wenn man sich nicht selber in den Sack lügt, dann weiß man auch, dass ihn das österreichische Hockey an sich so viel interessiert, wie wenn in Peking ein Sack Reis umfällt, und ich denke, er würde auch verlangen, sechs Gorillas aufs Eis stellen zu dürfen, wenn er damit einfach nur billiger ein volles Haus garantieren kann.

    DARUM geht es letzten Endes: es muß ein Weg gefunden werden, der das österreichische Hockey langfristig sichern und fördern kann. Und Schmids Ideen sind mit Verlaub der glatte Genickschuß dafür. Die Liga entscheidet letzten Endes nicht GEGEN DIE CAPS, sondern FÜR IHRE ZUKUNFT. Und nebenher sollte Schmid auch eines endlich mal kapieren: in der Liga gilt der Mehrheitsentscheid, und seine Stimme allein ist nun mal nicht die Mehrheit. Er sollte auch mal lernen, eine Niederlage zu akzeptieren und nicht permanent wie ein Baby herumtröten, wenn ihm irgendwas gegen den Strich geht.

    Und so ganz nebenbei: vielleicht sollte er mal nachzudenken beginnen, WARUM seine Ideen bei den anderen neun Clubs auf so wenig Gegenliebe stoßen.

  • 2. PO-VF: HC TWK Innsbruck-EC KAC 3:2

    • KAC-Lennon
    • 20. Februar 2009 um 10:24
    Zitat von Bully-Boy

    Das 3. Innsbrucker Tor war GENIAL

    Von der Schiri leistung her: PFUI TEUFEL. Es wird alles getan um den KAC ins 1/2 Finale zu bringen. Und dann am Endeoutete sich der KAC (wie immer) als schelchter Verlierer

    Also damit wäre ich vorsichtig ... nur so ein Wink mit dem Zaunpfahl - oder hast du die erste Partie schon wieder vergessen, hm?

  • 2. PO-VF: HC TWK Innsbruck-EC KAC 3:2

    • KAC-Lennon
    • 20. Februar 2009 um 09:35

    Naja, 2 Spiele, 8 Tore klingt jetzt auch nicht viel besser ... :whistling:

    Sei es wie es sei: Gratulation nach Innsbruck zum verdienten Sieg!

  • 1. PO-VF: EC KAC - HC TWK Innsbruck 8:2

    • KAC-Lennon
    • 18. Februar 2009 um 17:23

    Das sagt ja auch niemand. Ob der KAC-Spieler 12, 20, 200 oder 45 war ist vollkommen unerheblich. Der Punkt ist einfach: die Aktionen von diesem Subjekt waren gestern unter aller Sau. Jetzt endlich begriffen? Es gibt einen Unterschied zwischen "gesunde Playoff-Härte" und "ich will jetzt einfach nur sinnlos provozieren und schlägern gehen".

    So weit kommt es noch. Wie es ausschaut, wird in diesem Thread sinnlose Gewalt auch noch gutgeheißen und verteidigt. :thumbdown: Was bitte schön soll das mit Sport zu tun haben?

  • 1. PO-VF: EC KAC - HC TWK Innsbruck 8:2

    • KAC-Lennon
    • 18. Februar 2009 um 14:23

    Wenn du das Wort gut findest ... jeder wie er will ...

    Also, noch mal zum Mitlesen: ein bißchen gesunde Härte gehört dazu, was sich einige HCI-Spieler gestern geleistet haben, war einfach nur dumm. Man braucht keinem Spieler im Torjubel den Schläger vor's Gesicht dreschen, man braucht nicht volley von der Strafbank kommend noch mal einen Spieler zu attackieren (Henderson, wurde nicht geahndet), man braucht schon gar nicht einen Spieler zwei Mal hintereinander mit dem Kopf in die Bande zu befördern (wurde nur mit 2 Minuten geahndet). Und nebenbei ist "F*ck You" eine inadäquate Antwort auf den Hinweis, man möge sich doch bei der Strafbank einfinden. Einige versuchte Stockstiche kommen auch mit dazu, wobei die Innsbrucker Seniors da Gott sei Dank meistens zu langsam waren und ins Leere trafen. Und Villach habe ich deshalb erwähnt, weil gerade Holsts Interview, nona net, von ein paar VSV-Anhängern mal wieder für das Beste seit geschnitten Brot gehalten wurde (irgendwo ein paar Seiten vorher ... sucht's euch bitte selber raus). Ich bin einfach der Meinung, dass auch im Playoff ein wenig die sportliche Fairness gewahrt bleiben sollte. Und daran kann ja wohl nichts falsch sein.

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