Dafür haben wir einige Konzepte erstellen lassen. Dabei existiert jedoch vorläufig ein grundsätzliches Problem: ist es dann ein Betreiber oder ein Art Konsortium?
Prinzipiell kann ich schon mal sagen, dass die Betriebskosten der neuen Halle mit Sicherheit sogar um einiges unter denen der jetzigen Halle liegen würden. Wir haben einen Plan für die Wärmerückgewinnung und einige ähnliche Dinge erstellen lassen, der - da waren wir selber ein wenig überrascht - so gut funktioniert, dass die Halle unter bestimmten Bedingungen sogar einen Energieüberschuß produziert, den man teilweise speichern kann. Beispielsweise sind wir von einer Versorgung mit Warmwasser unabhängig. In der Luftaufbereitung nutzen wir eine neue Technologie mit selbst regenerierenden Filterstoffen, die tw. ohne Stromzufuhr funktioniert und im Grunde wartungsfrei ist (von Materialdefekten einmal abgesehen, das kann man nie ausschließen). Die Bauindustrie, die solche Systeme entwickelt, hat mittlerweile Gott sei Dank verstanden, dass man bestimmte physikalische Effekte (Adsorption, Absorption, usw.) für solche Aggregate nutzen kann.
Natürlich kann man solche Systeme nicht einfach einbauen und hoffen, dass es funktioniert. Da waren umfangreiche Detailplanungen nötig, um den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen zu können. Ist zwar im Einbau teurer, aber rein rechnerisch amortisieren sich die Kosten binnen etwa acht bis zehn Jahren.
Um direkt auf deine Frage zurückzukommen: dem KAC würden daraus keine zusätzlichen Kosten entstehen, da es sich in erster Linie um Baukosten und nicht um Betriebskosten handelt. Und allen möglichen Interessenten für die Position des Betreibers wurde auch mitgeteilt, dass im Kern der KAC die heutigen Konditionen behält, also für ein bestimmtes Stundenkontingent frei über die Halle verfügen kann (frag mich bitte nicht genau, wie das jetzt geregelt ist - in die finanziellen Planungen bzw. Gespräche bin ich persönlich nicht involviert, da haben wir andere Fachleute).