Ich enthalte mich bei den nun wohl in Zukunft desöfteren zu erwartenden Neuverpflichtungsmeldungen weiterhin des Jubels. Nach wie vor ist das Auffüllen des leeren Kaders mit günstigen Legionären keine Ursachenbekämpfung.
Mir ist unklar, warum man in Österreich so auf die Offensivwerte eines Defenders fixiert ist. Ist ein Verteidiger nur gut, wenn er offensiv Punkte erzielt? Noch verfälschender wird es, wenn man ihn damit als Spielertyp beschreibt - wie bei New - der 6 Tore und 32 Punkte in 100 AHL-Partien erzielte.
Das ist doch kein stolzer offensiver Wert, er macht pro Saison 1-2 Tore und legt 6-7 auf, und einmal 12. Relevanter sind doch seine Eigenschaften als Defender und wie die Grazer planen, ihn einzusetzen. Oder vielleicht ein Blick auf Vertragsdetails wie Laufzeit.