ZitatVanek startet mit den Buffalo Sabres gegen die Boston Bruins. Obwohl es das Duell des Dritten mit dem Sechsten ist, gibt es keinen Favoriten. Buffalo verlor vier der sechs Duelle im Grunddurchgang. Vanek bestätigt, dass Boston nicht der Wunschgegner war: "Wir haben es ihnen schon oft zu leicht gemacht."
Sich selbst macht es der 26-jährige Steirer nie leicht. In seiner zweiwöchigen Pause kurierte er nicht nur seine Verletzungen aus, sondern versuchte, die Zeit zu nutzen: "Ich habe Eislaufen und Koordination trainiert." Das hat funktioniert. In den zwei Spielen vor dem Play-off-Start schoss er fünf Tore.
Die dreijährige Absenz der Sabres im Play-off machte Vanek hungrig: "Wir sind glücklich, dass es heuer geklappt hat. Wenn ich auf das Eis gehe, dann will ich unbedingt gewinnen. Denn das ist der interessante Teil des Spiels. Wenn du nach der Partie in die Kabine kommst und da sitzen 20 glückliche Männer, dann ist das ein absolut besonderes Gefühl."
Schließlich geht es auch als mehrfacher Dollar-Millionär noch immer um jenen Traum, für den Vanek als 14-Jähriger das Elternhaus in Graz Richtung Amerika verließ. "Egal, ob ich viele Tore schieße, oder nicht. Ich will nur den Stanley Cup gewinnen." Die Grazer Eishockey-Fans hätten ihre liebe Freud' damit. Denn jeder Spieler eines Stanley-Cup-Champions darf den riesigen Pokal für einen Tag in seine Heimatstadt bringen.
kurier.at
Die Aussage mit den 20 Männer finde etwas eigen ![]()