EDMONTON OILERS
Die Oilers lieferten unter Neo-Coach Ralph Krueger ihre beste Saison seit drei Jahren ab. Ein schwacher Trost für die Fans, da man zum siebenten Mal in Folge die Playoffs verpasste.
Torhüter: Hinter Devan Dubnyk, der Kanadier lieferte in der vergangenen Saison seine Karrierebestmarke ab, haben die Oilers mit Jason LaBarbera einen erfahrenen Mann als neuen Backup verpflichtet. Diese Rolle hatte Richard Bachman ebenfalls bei den Dallas Stars im letzten Jahr schon inne, vorerst wird der 26jährige Neuzugang aber in der AHL die Saison beginnen. Olivier Roy und Tyler Bunz spielen in den Überlegungen um den NHL-Kader derzeit keine Rolle und sind nur für die Minor Leagues geplant.
Verteidigung: Mit Andrew Ference hat man einen erfahrenen Mann in den Kader geholt, der vor allem im Defensivbereich die Verteidigung stabilisieren soll und Führungsqualitäten mitbringt. Der Ex-Bostoner wird zusammen mit Jeff Petry, Ladislav Smid sowie Justin und Nick Schultz den Kern der Defensive bilden. Für den letzten Platz im Lineup hat man mit Philip Larsen, Corey Potter und Denis Grebeshkov, der bereits von 2007 bis 2010 für die Oilers spielte, mehrere Spieler die in Frage kämen. Zudem gelten auch Anton Belov, der 27jährige Russe bestreitet seine erste Saison in Nordamerika, und der schwedische Rookie Oscar Klefbom als mögliche Kandidaten für einen Platz im NHL-Kader.
Sturm: Momentan deutet alles darauf hin, dass Ryan Nugent-Hopkins auf Grund einer Schulteroperation zu Saisonbeginn noch ausfällt und vorerst Sam Gagner als Mittelstürmer zwischen Taylor Hall und Jordan Eberle aufläuft. Als Alternative würde sich Mark Arcobello anbieten, der zusammen mit den beiden Flügelstürmern während des Lockouts in Oklahoma eine Linie gebildet hat. Zudem hat man mit Frozen Four-MVP Andrew Miller einen weiteren Mittelstürmer ins Team geholt, dem Offensivpotential nachgesagt wird. Als Fixposten für die zweite Reihe gelten derzeit Nail Yakupov und Neuzugang David Perron, eventuell können auch Ales Hemsky, Ryan Smyth oder Linus Omark einen Platz in dieser Linie erhalten. Für die Bottom6 hat man mit Tough Guy Mike Brown, Ryan Hamilton, Ryan Jones, Jesse Joensuu sowie Anton Lander einige Kandidaten im Kader, einzig Boyd Gordon darf als fix angesehen werden. Der 29jährige wechselte von Phoenix nach Edmonton, gilt als guter Bully-Spieler und soll vor allem das Unterzahlspiel verstärken.
Vorschau: Auf Neo-Coach Dallas Eakins wartet viel Arbeit. Er soll aus einer Reihe von talentierten Einzelkönnern ein homogenes Team formen, ein Ziel das sein Vorgänger Ralph Krueger nur teilweise schaffte. Da der 46jährige dafür bekannt ist, besonders gut mit jungen Spielern zu arbeiten, darf man gespannt sein wie er diese Aufgabe meistert.