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Beiträge von Martis

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 21. Februar 2012 um 15:51

    SCC78
    Tja den mageren Verband herzunehmen bzw. vielleicht noch weiter auszubluten und dann im Gegenzug Nachwuchsförderung von ihm zu verlangen wird uns nicht weiterbringen.
    Wie gesagt, die Vereine haben doch das Geld. Was fehlt ist das jemand ihnen die Rahmenbedingungen vorgibt. Das hat der ÖEHV bist jetz in gewissen Maß verabsäumt. Aber vielleicht besinnt man sich ja jetz wo der Kooperationsvertrag ausläuft.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 21. Februar 2012 um 15:31

    WiPe
    genau ... EU-Bürger =/ Nordarmerikaner ... btw. die besten Europäer wandern in die Europ. Topligen ab (Eliteserien, SM, ...).

    ...

    Ich favorisiere eine "home-grown" Regelung, weil sie indirekt die Nachwuchsarbeit belohnt. Oder direkte Förderung, Belohnungssystem wieviele Nachwuchsspieler eine Mannschaft herausbringt die den Sprung in die EBEL schaffen (was ich mir jetz aber schwerer vorstelle zu kontrollieren als eine "home-grown" Regelung).

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 21. Februar 2012 um 15:18

    SCC78 weiters ...
    Vereine der EBEL in die Pflicht nehmen ... wieso nicht? So wie viele hier immer wieder sagen, sind ja die Vereine einzigen die das große Geld und quasi die Macht haben. Dann müsste man doch genau die zwingen was zu ändern.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 21. Februar 2012 um 15:10
    Zitat von SCC78

    Warum sollten in einer Profiliga Kaderplätze für "Talente" nur aufgrund des Alters und der Nationalität reserviert werden? Wo gibt es das sonst noch? Ich hab es noch nie erlebt, das jemand einen Arbeitsplatz bekommt, für den er nicht gut genug ist, aber halt dann doch weil er die richtige Nationalität hat.

    Um bessere Nachwuchsspieler hervorzubringen muss woanders angesetzt werden und nicht primär bei den Vereinen der EBEL.

    Arbeitsplatz abhängign von Staatsbürgerschaft: Polizei, Bundesheer, ... :P ... verfehlt zwar das Thema, sorry, aber musste ich bringen, is das überhaupt EU-konform?

    Einer Verdrängung der Österr. bzw. regionalen Spieler sollte halt schon bissl entgegengewirkt werden, vorallem da auch öffentliche Gelder in den Sport fliessen.

    Ich für meinen Teil sehe halt lieber gute regionale Spieler. Das das nicht die besten der Welt sind ist halt so.
    Wenn aber das Ziel ist die beste Profi-Liga der Welt mit den besten Spielern der Welt zu werden, dann seit ihr vielleicht mit den Ideen für komplette Freigaben usw. gut unterwegs, nur wird das Geld nicht reichen.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 18. Februar 2012 um 17:29
    Zitat von Malone


    Tut mir leid, aber da nutzt dein Smiley auch nix. Wenn man va. den Nachwuchs hernimmt, hat sich der Verband als sehr Therapie resisent erwiesen.


    Sorry, aber die Nachwuchsarbeit ist doch auch zum großen, überwiegenden Teil Aufgabe der Vereine. Gib dem Verband Geld und er steckt es ins Eishockey, vorallem in den Nachwuchs. Das is ein Verein, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist! Gäbe es den Verband nicht, wäre das Eishockey in Österreich weit, weit unter dem wo es heute noch irgendwo ist. Das man ohne Geld in die Hand zu nehmen, was einfach nicht da war/ist, nicht viel möglich ist bzw. nicht viel weitergeht sollte auch irgendwo klar sein.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 18. Februar 2012 um 17:15

    caps53

    Fakt ist das Traditionsvereine aus Österreich ( Innsbruck , Lustenau , Feldkirch , Kapfenberg, usw. ) an einer EBEL-Meisterschaft nicht teilnehmen können weil es ein finanzielles Wettrüsten mancher Vereine gibt.

    Nebei gabs vor ca. 15 jahren eine Österreichische 10erLiga mit Ehrwald , Kitzbühl oder DSG Rotschitzen, wo das Nationalteam sich für die A-WM nominerte und große Erfolge (8. platz ) feierte und 5 Jahre nicht abgestiegen ist.

    Deutschland war nach Gründung der DEL schnurstracks in der B-Gruppe und schaffte den Aufstieg erst im 2ten Jahr wieder. Erst als man hier auch wieder Beschränkungen eingeführt hat, die Krupp auch immer gefordert hat, fand man zu alter Stärke zurück.

    Ich seh das ganz wie Krupp: "Die Zahl der Ausländerlizenzen zu reduzieren, wäre eine absolute Chance für den Nachwuchs, mehr Eiszeiten zu erhalten." (Uwe Krupp, 2007, RP ONLINE).

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 18. Februar 2012 um 16:50
    Zitat von Malone

    Martis: Welche Erfahrung meinst du? Diverse Vereine, die sich finanziell übernommen haben und wieder neu gegründet wurden? Jahrelanges Ignorieren diverser Strukturprobleme im Nachwuchs? Die peinlichste Eishockey-WM aller Zeiten, was dazu führte, dass Österreich wohl nie wieder eine solche Veranstaltung erhalten wird?

    Tut mir leid, Kalt ist seit über 15 Jahren tätig, aber was er jetzt verkündet ist der Weisheit letzter Schluß und an allem "Bösen" ist die Liga schuld?

    Erfahrung sammeln heißt Fehler begehen. ;)

    Ich denke auch nicht das es der Weißheit letzter Schluß ist, aber mal eine Verhandlungsbasis. Vielleicht ist sogar eine Kombination mit dem Punktesystem möglich. Etwas Gutes hat so ein Punktesystem ja irgendwie, nämlich das die Spielstärke der Teams quasi beschränkt ist, und dadurch die Teams relativ ausgeglichen sind.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 18. Februar 2012 um 16:27
    Zitat von sicsche


    Und das machst du woran fest? In Jesenice krachts seitdem man sich finanziell übernohmen hatte, die Rods und Raza mit aller Gewalt heimgeholt hat. Die beiden Rods werden in Wien sicher nicht schlecht verdient haben (bzw Marcel tuts noch) und ich kann mir nicht vorstellen das sie grossartige finanzielle Abstriche genohmen haben um heimzukehren (wird mMn allein dadurch unterstrichen das se auch wieder nach WIen zurückgekehrt sind danach)

    Man hat sich schlicht und ergreifend übernohmen. Selbiges gilt doch für Innsbruck.

    Schlecht gewirtschaftet und dann auf die Regeln und die Liga ausreden ist halt schwach.

    In Jesenice is es jetz mal richtig deutlich geworden, einige andere Klubs stehen finanziell auch nicht sooo toll da. Wenn bei gewissen Klubs der Mäzen wegfällt dann is das Eishockey dort auch von 1nem Tag auf den anderen fertig.

    Viel Spass dann wenn du mit deinem Klub der brav gewirtschaftet hat dann quasi allein dastehst und niemand mehr hast der mit dir eine Liga macht. Alles schon gesehn, damals als genau noch 2 Bundesligavereine übrig waren.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 18. Februar 2012 um 13:04

    zu den letzten paar Beiträgen, ohne näher auf die Person eines Hr. Kalt einzugehen:

    Wenn man das Eishockey in Österreich über einen sehr langen Zeitraum betrachtet, und der geht über die Phase der Punkteregelungen weit hinaus, die letzten 30 - 40 Jahre in etwa. Dann sieht man das die jeweilige oberste Liga immer wieder in regelmäßigen Abständen einen Vollcrash hingelegt hat. Vereine Pleite waren. Meiner Meinung nach ist auch die EBEL mal wieder ziemlich knapp davor bzw. auf guten Weg dorthin. Die Situation in Jesenice ist eigentlich schon mehr als ein Alarmzeichen.
    Immer wieder kamen nach so einem Crash "neue" Leute mit "guten" Ideen zu den "alten Hasen" im Österr. Eishockey dazu. Diese wollten das Eishockey mit ihren "neuen" Ideen umkrempeln, beherzigten aber nahezu immer keine Ratschläge der Leute die schon viel länger mit den gleichen Problemen kämpften.
    Meine Bitte daher, ignoriert nicht immer Leute die auf sehr wertvolle Erfahrung vieler Jahre zurückgreifen können! Der ÖEHV hat diese Erfahrung. Aber scheinbar sind wir alle wie Kinder, die erst ihre Fehler selbst machen müssen um zu Lernen.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 17. Februar 2012 um 14:18

    @cappinO
    Das war mehr meine subjektive Einschätzung welche Vereine einer 15 Regelung zustimmen könnten.

    Probleme mit einer 15er Regel eine Mannschaft aufzustellen hat denk ich mal keiner der Vereine.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 17. Februar 2012 um 14:02

    Mehrheit und wollen. Jeder Verein will doch bissl was anderes.


    Nur denke ich wird sich eine Mehrheit finden die mit dieser Regelung leben kann und mitzieht. Schwere Ablehnung seh ich momentan nur bei Wien. Bei Linz und Salzburg is das schon nimmer so sicher. Zagreb hätte aufgrund der vielen Eingebürgerten für nächste Saison auch kein Problem. Den Rest: Jesenice, Znaim, Laibach, Graz, VSV, KAC und die Ungarn sehe ich mehr im Lager derer die bei so eine 15er Regel mitgehn.


    30-40 gute Österreicher werden den anderen weggekauft von den finanzstarken Clubs? Die Aufstellung der Vereine die hier schon gepostet wurden zeigen keinen sooo riesigen Bedarf an für nächste Saison. Nach der nächsten Saison kann man die Regel dann sicher weiter ausbauen, anpassen um den befürchteten Ausverkauf zu verhindern. Nur es gehört mal ein Anfang gemacht.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 17:36

    SCC78

    ja, beim Nachwuchs hätte man schon schlängst viel stärker Ansetzen müssen. Dann gäbe es auch noch mehr Spielermaterial für EBEL und NL, davon bin ich überzeugt. Österreich hat da schon noch großes Potential in der Nachwuchsarbeit.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 17:32

    cm89 macht dir keine Sorgen um das Niveau des VSV :D

    War ja nur eine Aufzählung von allen was da is. Denkbar wäre auch das VSV nächstes Jahr 5-7 gute Legionäre hat aufgeteilt auf die Linien 1 bis 3, weitere 5 bessere Österreicher, 5 schlechtere, 5 Junge ... und schon hat man 4 Linien ;)

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 17:20
    Zitat von WiPe


    und dieser druck soll mit der 15 österreicher Regel plötzlich weg sein?? irgendiwe widersprichst du dir grade selber


    Nein, ich sage nur das ich glaube, das manche Vereine eventuell leichter mithalten können; weil sie viele Einheimische zur Verfügung haben, und die anderen sich überspitzt formuliert nicht eine ganze Ausländer-Mannschaft kaufen können.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 17:11
    Zitat von SCC78

    Spielen hätten sollen? Warum haben sie dann nicht gespielt - wohl weil sie nicht stark genug sind!

    Es gibt in der heurigen Saison bei fast allen Vereinen Beispiele von jungen Spielern, die sich ihre Eiszeit verdient haben - durch Talent, Ehrgeiz; Einsatz und die richtige Einstellung. Und nur aus diesen Gründen sollte jemand in der höchsten Spielklasse spielen und nicht weil er den richtigen Pass hat.

    Das ist hier eh auch schon 1000mal gesagt worden...wenn die Jungen gut genug sind werden sie auch spielen. Und wenn sie es nicht schaffen arrivierte Österreicher oder Legionäre zu verdrängen, dann haben sie in der EBEL auch nichts zu suchen. Ganz abgesehen davon, dass derartige Spieler wohl kaum das Niveau der Nationalmannschaft heben werden.

    Sorry, das is echt nicht so. Das hängt von vielen, vielen Dingen ab ob einer dann den Sprung schafft, oder nicht. Trainer, Verletzungen, und vieles, vieles mehr. Bsp.: ein Michi Grabner ist auch gut gewesen z.B. ist aber letzlich dann doch mit Glück nochmals in die NHL gekommen und spielte letztes Jahr wahrscheinlich die Saison seines Lebens. Wenn sich Unterluggauer nicht verletzt, hätte Wiedergut auch nicht viel gespielt. Es soll auch Spieler geben die mit gewissen Nebenspielern zu Höchstleistungen im Stande sind, mit anderen Nebenspielern geht dann plötzlich gar nix (Eishockey ist auch Mannschaftssport).

    zu VSV: Die haben heuer nicht in den Umfang gespielt, weil der Trainer wohl meinte anders den "nötigen" Erfolg eines Play-Off-Platzes zu erreichen. Sie waren/sind auch in der Tiroler-Liga im Einsatz und hätten vielleicht auch zuviel Belastung gehabt. Fakt ist, es gibt sie, keine Sorge, und ihr Niveau ist nicht sooo schlecht wie scheinbar viele hier denken.
    Was beim VSV in der EBEL dann rausgekommen ist gibt dem Trainer nicht gerade Recht. Aber man kann aus Fehlern lernen.

    Wenn wir das Niveau in Österreich nicht haben, müssen wir das akzeptieren und verbessern und nicht künstlich erzeugen.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 16:57
    Zitat von Mathi86

    Was mich interessieren würde was die Vereine, die die Punkteregel abschaffen wollen, daran hindert mehr Österreicher einzusetzen. Wenn es davon eh mehr als genug gibt und man diese unterklassigen Legionäre nicht braucht. Die Punkteregel hindert sie auf keinen Fall daran. Das soll nicht heißen, dass ich es gut heiße, aber mit einer Legionärsbeschränkung treibe ich die Preise der Österreicher in die Höhe. Das hatten wir alles schon mal...

    Der Druck mitzuhalten und vorne mitzuspielen zu wollen.
    Jeder Verein denkt sich doch insgeheim, das einige seiner Ausländer mehr als 4 Pkt. Spielstärke wert sind. Manche können sich momentan solche 4+ Spieler leisten, andere wieder nicht. Gute Österreicher kosten auch wiederum Geld und Punkte ;)

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 16:44

    cm89

    VSV: viele vom eigenen Nachwuchs, die eigentlich schon heuer durchgehend 4te Linie spielen solten (allein vom Nachwuchs, is das Füllmaterial für sogar 2 Linien da) ... vom quasi Farmteam ATSE, usw. ... Ich hoffe auch nicht das VSV sooo dumm ist jetz alle Einheimischen die in der Kritik (einiger Fans, nicht aller) stehen rauszuhauen, dann hätte man endlich einen großen Kader mit Aufstellung nach Leistungsprinzip.

    Ich denke es gibt genug weitere Spieler für die EBEL wenn sie die Chance bekommen sich auf dem Niveau zu beweisen!

    Das ein Junger bei 1-2 Einsätzen pro Drittel wenn er als "Kalter" reinkommt, wie es leider immer noch passiert, nicht glänzen kann in einem Spiel, darf normal keinen wundern. Bestes Bsp. für mich hier Wiedergut. Vorige Saison am Abstellgleis, heuer dann die Verletzung von Unterluggauer. Dadurch kam er zu regelmäßigen Einsätzen und spielte immer stärker, ist jetz auf einmal beim VSV kaum mehr wegzudenken.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 15:54

    SCC78: Da bin ich absolut bei dir, es muss sicher viel über die Nachwuchsarbeit laufen.

    Tja, die Situation sich Inländer zukaufen zu müssen, haben nicht sooo viele Vereine. Ich glaub sogar für VSV, Jesenice usw. wär das eventuell sogar leichter nächstes Jahr konkurrenzfähig zu sein, da man viele "günstigere" Einheimische greifbar hat. Langfristig muss man natürlich dem entgegenwirken, dass die Vereine mit dem meisten Cash den anderen die besten Einheimischen wegkaufen können damit die Liga ausgeglichen bleibt. Deshalb muss die 15er Regel sicher in Zukunft weiter verfeinert werden.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 15:26
    Zitat von SCC78

    Mir ist auch diese generelle Schlussfolgerung "weniger Legionäre gleich bessere Legionäre" nicht ganz klar. Bessere Legionäre kosten auch mehr Geld. Wenn nun allerdings die Österreicher teurer werden, wovon auszugehen ist - woher sollen die Vereine das Geld für die besseren Legios nehmen.
    Oder gibt es mit der neuen Regelung auch ein neues Füllhorn für alle??

    Tja, da frag' ich mich schon wie ein VSV z.B. zu 6 Meistertiteln geschafft hat, wenn das alles nur über Geld machbar ist. Die Vereine müssen genug eigene Spieler ausbilden, dann erledigt sich die Preisproblemtatik der "Einheimischen" von alleine.
    Wenn viele nicht mal schlechte Spieler in den besten Jahren aufhören (wie heuer Ofner, Jakobitsch), weil sie im Österr. Eishockey nix verdienen können, dafür laufen aber hier 10 - 12 Leginäre bei den Vereinen herum die Durchschnitt sind und niemand helfen, frag ich mich schon warum nicht der eine oder andere Österreicher ein paar Euro mehr im Eishockey verdienen sollte.

    Ist doch eine einfache Rechnung, 12 Legionäre á 1000 Euro im Durchschnitt (Fantasiesumme) macht 12000 Euro. Weiter mit dann um Mehrausgaben für Österr. reduzierte 10000 Euro / 7 Legionäre macht 1428 / Legio. ... Daraus folgt das man im Durchschnitt ~ 40% mehr in einen Legionär investieren könnte. Die Wahrscheinlichkeit dann einen besseren zu bekommen liegt wohl höher.

    Von den Kosten die enstehen, dass man einen Ausländer fast immer Unterkunft und Sponsorauto usw. zur Verfügung stellt, die bei einem Inländer oft nicht anfallen red ich noch gar nicht.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 14:44
    Zitat von voga19

    Jedes Jahr kommen neue Ideen, werden die Rahmenbedingungen geändert. Einmal in die Richtung , dann in die andere. Zum Erfolg gehört auch daß man zumindest mittelfristig planen kann. Und es spricht nicht gerade für die Weitsicht der Handelnden daß dieses Jahr verteufelt wird was vor ein oder zwei Jahren als großartiger Schritt in die richtige Richtung angesehen wurde. Ganz gleich was nun beschlossen wird, es wird ohne positive Wirkung bleiben wenn es in ein oder zwei Jahren schon wieder umgestoßen wird.

    Absolut muss es langfristige und mittelfristige Ziele auch geben. Deshalb sollte die neue Regelung dann auch nicht komplett umgestoßen, sondern erweitert und angepasst werden (z.B. mit einer "home grown" Regelung, die momentan wahrsch. nicht alle erfüllen könnten). ;)

    Wahrscheinlich läuft es auf längere Verhandlungen und einen Kompromiss zwischen Liga und ÖEHV hinaus, und da wäre der ÖEHV vielleicht gut beraten nicht gleich alle seine mittel- und langfristigen Pläne und Ideen vorab preiszugeben.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 16. Februar 2012 um 14:07

    @Icemans Beitrag: Bin ich in quasi jeden Punkt anderer Meinung.

    Gerade die Vereine die du ansprichst hätten für nächstes Jahr keine Probleme so einen Kader aufzustellen, VSV, Graz und KAC sicher nicht. Beim KAC hat man fast den Eindruck das hier schon vor längerer Zeit mit den Rückkäufen von ehem. KAC Spielern (Kalt, Koch) sich auf diese Entwicklung vorbereitet wurde.
    Ich bin überzeugt das die Mehrheit der Vereine und Fans der EBEL bei dieser Regelung mitziehen. Widerstände sehe ich eigenltich nur bei Wien, Salzburg, eventuell Linz.

    Wie bereits erwähnt gibts den VSV seit 1977 in der höchsten Österr. Spielklasse, und ich sehe nicht warum das nicht weiterhin so sein sollte.
    Ausserdem sagt ja niemand das jetz diese 15er Regelung eingefrohren wird bis in alle Ewigkeit. Die Bestrebungen gehen denke ich dahin, das diese Regelung jedes Jahr neu bewertet wird und entsprechende Anpassungen, Erweiterungen vorgenommen werden, um die von vielen befürchteten Probleme zu entschärfen. Nur muss das auch klar sein, dass das ein längerer Prozess ist und nicht von einem Jahr aufs andere mit der Holzhammermehtode Beschränkungen die keiner erfüllen kann durchgeboxt werden.

    Die Liga ist also ohne dem Verband besser dran, tja das glaube ich auch nicht. Vielleicht ist es noch nicht ganz durchgedrungen, aber bis jetzt gibt es noch keine Vertragsverlängerung mit dem Liga-Hauptsponsor Erste Bank.

    Der Österr. Verband hat natürlich auch den Druck von den großen Geldgebern des Österr. Sportes (BSO, ÖOC usw.) Förderungen für den Eishockeysport in Österreich zu bekommen. Von dieser Seite gibt es schon auch den Druck das Österr. ein gutes Nationalteam stellt und an einer Teilnahme der größten Sportveranstaltung der Welt, den Olympischen Spielen mal wieder teilnimmt.


    Immer wird kritisiert der Österr. Verband verlange Unsummen für die Dienstleistungen die er der Liga bietet. Das is um es höflich zu formulieren das Argument derjenigen die der Liga dieselben Leistungen unter anderem Namen nur um noch mehr Geld verkaufen und selbst dabei mitverdienen wollen.

    Der Kooperationsvertrag ist ausgelaufen, und der Verband versucht nun vorzugeben. Das es hier noch starke Diskussionen gibt steht für mich ausser Frage.

    Ein letztes Mal zu dem Thema Legionäre und Niveau der Österr. Spieler: Wieviele Österr. Spieler haben momentan tragende Rollen bei ihren Vereinen in den ersten 2 Linien in der EBEL? Tja ohne das jetz nachzuzählen, kommen da sicher weniger zusammen als man für einen kompletten Mannschaftkader wie z.B. das Nationalteam braucht!
    Genau das is das Problem warum Österr. international in den letzten Jahren abgefallen ist. Abgesehen davon ist es schon auch zu überdenken Legionäre aus Übersee mit teilweise öffentlichen Geldern zu finanzieren, währen die eigenen Leute nicht zum Zug kommen.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • Martis
    • 14. Februar 2012 um 11:26

    Der Ansatz der UEFA wäre denke ich eine starke Überlegung wert. Die haben ja ein Modell mit einer "homegrown" bzw. "localy trained" Regelung entwickelt.

    Das würde dann heißen es müsste pro Club eine gewisse Anzahl von bei den Ligavereinen ausgebildeter Spieler (min. 3 Jahre Ausbildung beim Verein zwischen 15 und 21) spielen.
    Die Hälfte dieser Spieler wiederum müsste aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Unabhängig von deren Nationalität.

    Also eine gewisse Anzahl (wäre noch zu diksutieren wieviele, wieviele in den folgenden Jahren, usw.) von "homegrown" Spielern muss am Spielbericht stehn, der Rest kann dann mit Transferkartenspielern aufgefüllt werden.

    Das wäre ein Modell das keine Diskriminierung Aufgrund der Nationalität mitbringt (EU Klagsproblem gelöst), und die Vereine zu Nachwuchsarbeit zwingt.

  • 22.R.: EC Rekord-Fenster VSV-HK Acroni Jesenice

    • Martis
    • 17. November 2011 um 17:38
    Zitat von Stefan#14

    Dann noch einmal zurueck zu meiner urspruenglichen Frage:
    Wenn das Torverhaeltnis zweier Teams gleich ist, wie soll dann ein Team mehr Tore geschossen haben?
    (3) Besteht noch immer Gleichheit, dann entscheidet das Torverhältnis der direkten Begegnungen
    (4) Besteht noch immer Gleichheit, dann hat die Mannschaft, die in den direkten Be-gegnungen mehr Tore erzielte, den Vorzug.

    Zitat von Stefan#14

    Dann noch einmal zurueck zu meiner urspruenglichen Frage:
    Wenn das Torverhaeltnis zweier Teams gleich ist, wie soll dann ein Team mehr Tore geschossen haben?
    (3) Besteht noch immer Gleichheit, dann entscheidet das Torverhältnis der direkten Begegnungen
    (4) Besteht noch immer Gleichheit, dann hat die Mannschaft, die in den direkten Be-gegnungen mehr Tore erzielte, den Vorzug.

    Die Verwirrung kommt daher, dass bei der Aufzählung zwei Sachen: (a) 2 Teams und (b) 3 und mehr Teams mit Gleichstand vermischt wurde. Is leider in den IIHF regulations auch nicht besser festgehalten.

    Aber, und somit die Auflösung, auch von der IIHF Homepage kopiert:
    ----------
    Tie breaking formula

    If two teams are tied on equality of points in the standings after completion of the round-robin, the following tie breaking criteria applies:

    1. Head-to-head (mutual) games between the teams concerned.
    2. Overall goal differential.
    3. Higher number of goals scored for.
    4. Game Winning Shot competition between the teams concerned.

    If three or more teams have the same number of points in the group after completion of the round-robin, then their ranking is determined by the higher number of points in a special standing composed just from the results of their head-to-head (mutual) games. If the number of points is equal between the teams in this special standing just from the results of their head-to-head (mutual) games, then the following tie breaking criteria applies (with no secondary return to the head-to-head results):
    Should three or more teams be tied on points, then a tie breaking formula will be applied as follows, creating a sub-group amongst the tied teams. This process will continue until only two teams remain tied. The game between the two remaining tied teams would then be the determining tie-breaker as the game between these two teams could not end as a tie.

    1.Taking into consideration the games between each of the tied teams, a sub-group is created applying the points awarded in the direct games amongst the tied teams from which the teams are then ranked accordingly.
    2. Should the teams still remain tied then the better goal difference in the direct games amongst the tied teams will be decisive.
    3. Should the teams still remain tied then the highest number of goals scored by these teams in their direct games will be decisive
    4. Should three or more teams still remain tied then the results between each of the three teams and the closest best-ranked team outside the sub-group will be applied. In this case the tied team with the best result (1. points, 2. goal difference, 3. more goals scored) against the closest best ranked-team will take precedence
    5. Should the teams still remain tied, then the results between each of the three teams and the next highest best-ranked team outside the sub-group will be applied.
    6. Should the teams still remain tied after these five steps have been exercised then Sport considerations will be applied and the teams will be ranked by their positions coming into the Championship.

    --------------
    Also hat es sich bei 2 Teams doch nicht wirklich geändert. Zuerst direkte Begegnung, dann Torverhältnis direkte Begegung, dann Torverhältnis gesamte Tabelle, dann wer mehr Tore geschossen hat (alle Spiele), sonst Penalty Shot Out. Uns hat damals das bessere Gesamttorverhältnis gereicht :thumbup:

    Alle Klarheiten beseitigt? :whistling:

  • 22.R.: EC Rekord-Fenster VSV-HK Acroni Jesenice

    • Martis
    • 17. November 2011 um 11:17
    Zitat von Stefan#14

    Scheint so!

    Eine andere Frage: Wenn das Torverhaeltnis zweier Teams gleich ist, wie soll dann ein Team mehr Tore geschossen haben?
    (3) Besteht noch immer Gleichheit, dann entscheidet das Torverhältnis der direkten Begegnungen
    (4) Besteht noch immer Gleichheit, dann hat die Mannschaft, die in den direkten Be-gegnungen mehr Tore erzielte, den Vorzug.

    ?(

    Edit:
    War es nicht einmal so: Punkte - direktes Torverhaeltnis - gesamt Torverhaeltnis?
    Und die Punkte 2 - 7 gelten nur wenn mehrere Teams gleich auf sind?

    Alles anzeigen

    War früher mal anders, aber in der EBEL geht es heuer laut Durchführungsbestimmungen (gibts auf der eishockey.at Seite zum download) nach der "neuen(?)" IIHF Regel 611genauso wie von gm99 gepostet.

    Hab früher mal eine Meistertitel mit der alten Regelung gewonnen. Gegenüber dem 2ten hatten wir auch Gleichstand und gleiche Tordifferenz in den dirketen Begegnungen. Damals gings dann darum wer gesamt das bessere Torverhältnis hat, bzw. wäre dort auch Gleichstand, dann darum wer mehr Tore in der Saison geschossen hat. Haben damals versucht halt die restlichen Spiele so hoch wie möglich zu gewinnen um vorne zu bleiben. .... Letzte Alternative laut Reglement zur Ermittlung eines Meisters/Aufsteigers wäre dann glaub ich sogar der Losentscheid gewesen, was aber wohl nicht wirklich sportlich is.

  • EBEL: Strafen 2011/2012

    • Martis
    • 11. November 2011 um 12:02

    Vom Strafsenat wurde die Aktion als "Check gegen die Bande mit Verletzungsfolge" gewertet. Mildernd für den 23-Jährigen wurde jedoch gewertet, dass er keinen Anlauf genommen und den Check auch nicht gegen den Kopfbereich durchgeführt hat.

    ? also nicht mal Check von hinten, noch dazu ohne Anlauf ... dafür 6 Spiele ... pfff

    Hab die Szene im TV gesehn, und das war wirklich nicht viel. Früher mal hätte man gesagt das Lukas absolut gefährlich zur Bande gestanden ist ... traurig in welche Richtung das Eishockey geht.
    Wenn man am nächsten Tag noch EIshockey spielen will, dann sollte man nicht mit Rücken oder Bauch einen Check nehmen, bzw. so zur Bande sehen. Aber scheinbar is das old school, und die Spieler werden darauf eingestellt, dass sie so Strafen rausholen können, ... wie gesagt, so leids mir für einen Verletzten tut, aber die Entwicklung is einfach traurig.

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