Gleichwertige Gegner ist eine Sache des Hockeykodexes und hat nix mit dem IIHF Regelment zu tun. Eine Frage der Ehre für den Spieler, natürlich gibts auch welche die drauf sch..., eh klar.
Gemeint ist, daß wenn du beim Fussball einen anstubst und der sich fallen lässt, du die Rote bekommst, ->Tätlichkeiten werden nicht toleriert.
Der Nutzen fürs eigene Team wenn man beim Fussball jemanden eine auflegt ist also net gegeben.
Beim Eishockey wiederum donnerst mitm Hansch dem Gegner eine, kommst normalerweise mit 2 min davon, bei einem fight ohne Hansch halt 5 plus. Die Verhältnismäßigkeit ist eine ganz andere, und wie man schon oft genug sah, können fights und Massenkeilereien auch Matches drehen bzw. für das auslösende Team positiv beeinflussen.
In jeder Sportart kanns Sinn machen am Rande des Regelments zu spielen, wenn eine 1 vs. 1 Keilerei für die Mannschaft des Auslöser schlimmere Folgen hätte, bspw. eine permanente UZ oder zumindest 5 min unterschied zu seinem Gegner, der sich nur gewehrt hat, dann würde die Toleranz des Regelments diesem Verhalten gegenüber bspw. geringer sein.
MS sind in solchen Fällen zwar möglich, aber normalerweise net usus, DEL, NHL sind da toleranter, auch wenn man an legendäre Serien wie das PO 91 denkt, wo sich die brutale kärntner Volksseele austobte,gg.
Da ich im Sinne des Hockeykodexes faire Fights sehen will, plädiere ich auch für eine möglichst tolerante Auslegung der IIHF Regeln, und dafür, daß die Schiris es die Streithähne austragen lassen und net dazwischen gehen.
Dass du einen anderen Zugang hast und es eine prinzipielle Frage ist, das ist schon klar.
Übrigens fällt mir grad ein Paradebsp. für einen unfairen Fight ein, Lustenau vs Feldkirch, als 2 Feldkircher dem Auer glaub ich ziemlich einschenkten, einer hielt ihn, der andere gab "Gas", da hat sich komischerweise und zu unrecht kein Schiri dazwischen getraut.