Ein Großer verändert die Kleinigkeiten
Christoph Brandner (39) kehrt zum KAC zurück. Nachwuchsleiter Dieter Kalt konnte den Ex-NHL-Spieler als Nachwuchscoach gewinnen.
Es sind oft nur Kleinigkeiten, die entscheidend sind." Eine Floskel, die in der kommenden Eishockey-Saison gefühlt wieder Tausende Male zu hören sein wird. Ob von Spielern, Trainern oder Funktionären. Allerdings: Sie alle wissen, wovon sie sprechen. Erst vor wenigen Tage hat eine KAC-Presseaussendung, für eine Rochade im Trainerstab gesorgt hat. Gerald Ressmann ist fortan Co-Trainer und Dieter Kalt übernimmt die große Verantwortung des Nachwuchsleiters. Nur eine vermeintliche Kleinigkeit für den Beobachter.
Dieser frische Wind, für den der KAC-Vorstand gesorgt hat, verstärkte sich
mittlerweile zu einer beachtlichen Brise. Und punktuell nimmt die neue Richtung
der Rot-Weißen Gestalt und Form an, in außergewöhnlich hoher Schlagzahl. Denn
Kalt hat seinen früheren Teamkollegen, Ex-NHL-Spieler und Ex-Rotjacken-Kapitän
Christoph Brandner, an Bord geholt. Zumindest vorübergehend. Brandner hat zwar
2012 nach der bitteren Finalniederlage gegen die Black Wings Linz seine
Eisschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Zwei Jahre später kehrt der
1,95-Meter-Hüne wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Damals wollte ich
mit Eishockey nichts mehr zu tun haben", erzählt der 39-jährige Steirer und fügt
grinsend hinzu: "Ich habe meine Meinung geändert. Ich kann ohne Eishockey nicht.
Dieser Sport ist mein Leben." Zuletzt präsentierte ihn der Österreichische
Eishockeyverband (ÖEHV) bereits als Co-Trainer, gemeinsam mit Dieter Kalt.
Eine restriktive Zuteilung des Verantwortungsbereiches gibt es für Brandner
nicht: "Ich helfe, wo ich kann." Der Ex-Stürmer sei in den Altersgruppen bis zu
U16 unterstützend bei den Trainings dabei. "Je mehr Trainer auf dem Eis, desto
intensiver kann an Schwächen gearbeitet werden. Es ist nicht meine Aufgabe,
Trainings zu leiten oder den Nachwuchscoaches hineinzupfuschen. Ich werde den
Jungen aber taktische und technische Tipps geben, will die Kinder
motivieren."
aus der "KLZ"!