doch, ist es.....
die definition, wie beurteile ich ein eishockeypiel, obliegt sicher auch dem "antrittsalter" des jeweiligen fan.
ich war es von anfang (1983) an gewohnt, einen technisch versierten wie eisläuferisch starken KAC zu sehen.
gepaart mit einem guten griff zu tollen legionären hat das damals viele fans regelrecht entzückt, der eishockeyästhet in mir wurde geboren, man ist von anfang an geprägt.
dieser hang zu einem gewissen spieltstil manifestetiert sich praktisch über jahrzehnte, ist irgendwie in deinem hirn eingebrannt, wird zum bestandteil deiner jeweiligen eishockeyzugehörigkeit.
frag einen "alten" villacher *fanhaudegen*, der schwärmt heute noch (und nicht nur der momentanen krise wegen) vom kampfbetonten, teils überharten stil in blau-weiß! der ist mit dieser art hockey zu spielen aufgewachsen und ist/war auch jahrelanger hauptbestandteil derer philosophie so zu spielen.
so gesehen, so gefühlt und ausgelebt, ist es ein schweres, einen "alten sturen" wie mich zu bekehren ![]()
ich habe eh schon viele abstriche in kauf genommen, bin aber nicht bereit, an meinen selbst für mich definierten basics/mindeststandards auch noch reduktionen in kauf zu nehmen!