Lebt in Thor's Hammer's-sphäre
Beiträge von VSVrulz
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überschätzt meine Einflusssphäre
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denkt es gäbe diesbezüglich Regeln
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verkehrt mit Schrift-Reglern
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natürlich freut man sich jedes jahr auf die POs, aber ehrlich gesagt ist Salzburg - Villach zumindest für mich etwas besonderes. Ich hoffe, dass wir spannende Spiele sehen, in denen der VSV mithalten kann und freue mich sehr auf das erste Face-Off.
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ich glaube, dass das blödsinn ist.
wie gesagt: sorgen mach ich mir, wenn wir am sonntag 0:2 hinten liegen. das momentum kannst dir mit einem 2:1 vorsprung am dienstag immer noch holen. auch gegen wien waren wir vermeintlicher underdog und haben letztes jahr das 1. spiel verloren.
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so macht das spaß! darüber nachgedacht und die punkte begründet
dass wir verschiedener meinung sind, heißt für mich übrigens nicht, dass einer von uns dümmer ist, oder überhaupt unrecht hat. ich mach's (wie du schon) step by step.Weils so schoen plakativ ist frage ich an der Stelle ob Transportkosten nicht eventuell eine Rolle spielen wenn ich den Liter Milch dann tatsaechlich in Finnland trinken will. Oder anders: Wenn ich nach Finnland liefere und ich dort hoehere Preise verlangen kann, dann mach ich den Reibach gleich selber als Unternehmer.
1. Zentraler Punkt an der Inflationstheroie - Arbitrage
Ja, es gibt Transport kosten. Allerdings kann ich Waren auch von Italen nach Österreich bringen. Ein LKW von Triest nach Villach bekommst ab € 200. Wenn du Arbitrage im großen Stil bereibst (und es sich lohnt), dann kostet dich auf einem größeren Schiff, der Container von Griechenland nach Rotterdamm ca. € 100,- (in Krisenzeiten bekamen wir Shanghai -Triest für € 100,- angeboten). Also es gibt Transportkosten, diese sind aber vernachlässigbar.
Somit gibt es die Möglichkeit von Arbitrage. Lass die Transportkosten 1 % - 2 % sein. Dann nähern sich die Preisniveaus in der gleichen Währung trotzdem bis auf diese Marge an. Wie gesagt: gegeben freier Warenverkehr - keine Zölle. Das ist mehr oder weniger die Idee, wie Händler im Mittelalter und danach zu Reichtum kamen - Preis- und Angebotsunterschiede in Regionen ausnützen.Das führt einfach zu Convergence.
Wenn ich jemandem sage dass ich sein Gehalt naechstes Jahr um 20% kuerze, spart der sofort und nicht erst dann wenn er tatsaechlich weniger bekommt.
Da liegt der Fehler für mich schon vor der 1. Überlegung. Ich behaupte, dass die steigende Arbeitslosigkeit das fallende Lohnniveau bedingt, nicht umgekehrt. Wie kann man ein Gehalt um 20 % kürzen? In dem viele Arbeitslos sind und ich als Unternehmer sagen kann "dann nehm ich halt wen anders". Wenn 800 das Existenzminimum zum Überleben ist (Reservationslohn), und ich 3 Bewerber habe, die es alle nicht für weniger als € 1200,- machen wollen, dann muss ich € 1200,- zahlen. Wenn ich allerdings 30 Bewerber habe, dann bekomme ich einen der aus Not die € 800,- annimmt.
Versuch die Grafik, die er zeigt einfach so zu lesen (umgekehrte Kausalität), und du siehst, dass die Zahlen beides aussagen können. Ich finde diese Version wesentlich plausibler.Du musst eine Hochlohnpolitik fahren. Du musst die gleiche Inflation wie alle anderen in der gemeinsamen Waehrungszone haben,
Dass die Inflation erst möglich ist, wenns ich die Länder angeglichen haben, habe ich oben schon beschrieben. Eine Hochlohnpolitik würde die Länder in der Kaufkraft übrigens noch mehr außeinander leisten. Meiner Meinung nach wäre die Folge dieser Hochlohnpolitik, dass mittelfristig, die "starken" Länder noch reiche würden und es dann das ganze Werkl ganz schnell zerreisst.
Es besteht ja auch die Moeglichkeit, dass sich auf einmal neue Berufe / Geschaeftszweige lohnen.
Ja, allerdings sehen wir gerade in der Masse (Niedrig-Bildungssektor) diese Entwicklung nicht zur Genüge, um darauf wirklich eine Wirtschaft aufzubauen. Die USA hat so ein Griechenlandproblem nicht, da alles auf einem gleichen Preislevel ist und sich aufgrund der gleicehn Sprache auch der PErsonenverkehr anders abzeichnet. Aber auch hier siehst du, dass die Löhne im Niedrig-Bildungsbereich real stark gesunken sind. Das ist kein europäisches Phänomen. Somit kann die technische Entwicklung anscheinend nicht mithalten mit den Anforderungen der wirtschaftlichen Entwicklung. Oder es gibt zu wenig Wissen in der Breite der GEsellschaft für diese "Wissensgesellschaft". Wenn du auf niedrig qualifizierte Berufe schaust, dann werden die in der REalität einfach weg rationalisiert und durch Maschinen ersetzt (gerade in der Krise habe in Österreich viele INdustriebetriebe in mehr Automation investiert).
Aber halt nur dann, wenn bei der Bevoelkerung die Marie da ist diese Leistungen auch nachzufragen.
das ist ein Punkt in dem wir uns zu 100 % einig sind. Ich kann (wie im Bücher-Thread) zu dem Thema nur das Buch von Piketty empfehlen, der aufgrund einer unglaublichen Fülle von Daten, sehr einfache Schlüsse zieht. Im Prinzip ist eine Vermögenszuwachssteuer rein mathematisch (wenn das System stabil bleiben soll) unumgänglich. Das hat viele Gründe und es hätte sehr, sehr viele positive Auswirkungen. Wenn du das mathematisch skizziert haben willst (finde ich sehr interessant), dann er PN.
siehst du eine Alternative dazu, diese Fragen kuenftig in Bruessel zu klaeren?
Realistisch sehe ich keine. Unrealistisch würde, wie oben kurz anklingen gelassen, eine europäische oder in weiterer Folge globale Vermögenszuwachssteuer sehr viele Auswirkungen auf sehr viele Bereiche der Wirtschaft haben, die sowohl das ganze stabilisiert, als auch Wachstum kreiert.
Geldmenge: Geld das nicht an den "einfachen Mann" geht, aendert nix an den Preisniveaus.
Und das ist falsch. Prinzipiell stimme ich mit der Theorie überein, dass frisches Geld erst bei den Bürgern ankommt, wenn es schon entwertet ist. Das ist ein teuflisches Spiel. Allerdings hat frisches Geld sehr wohl eine Auswirkung auf die INflation.Beispiel dass man in den letzten Jahren in Wien verfolgen konnte: Bill Gates (oder reiche Russen) kauft in Wien eine Wohnung. Aufgrund der Beliebtheit von Wohnungen in Wien, tun es ihm viele seiner Freunde gleich. Bei Wohnimmobilien kann man prinzipiell beobachten, dass sie an Miete ca. das erbringen, womit sie in 20 - 25 Jahren den Kaufpreis real abbezahlen. Somit sprechen wir von real 4 % - 5 % (das ist fast ein Naturgesetz, deswegen ist eine Immobilie auch eine sehr involatiel Veranlagung). Also steigen die Wohnpreise, dann steigen auch die Mieten. Steigen die Mieten, dann steigt auch die...
Ist jetzt ein einfaches Beispiel. Ich sage auch garnicht, dass die Theorie, die er anbringt ganz falsch ist. Ich bin nur der Meinung, dass man Geldmenge und Inflation nicht komplett getrennt betrachten sollte.Soooo - Zeit für's produktiv sein
Schönen Tag derweilen!
Edit:
Der Eurozonen-Beitritt kam so ohne effektive Kontrolle der Euro-Staaten
Das ist ein Lügenmärchen. Alle involvierten Entscheidungsträger haben gewusst, wie es um die Griechen steht.
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Schon mal daran gedacht das es eventuell die Vorgabe von Jä ist und Waugh nicht den Rächer , sondern die Rolle des von dir so schön beschriebenen "Weicheis" spielen muss?
ja, eh - aber wenn's um's eishockey spielen geht, dann haben wir den falschen engagiert
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der letzte Absatz bezog in meinem vorletzten Post bezog sich auf Österreich.
Natürlich kann man nicht alle Griechen außeinander dividieren. Ich sage nur eines
Es gibt Menschen in Griechenland, die von den Entwicklungen profitiert haben und es gibt Menschen in Griechenland, die dafür drauf zahlen.
Es gibt Mesnchen in Zentraleuropa, die von den Entwicklungen profitiert haben und es gibt Menschen in Zentraleuropa, die dafür drauf zahlen.Ich glaube, dass wenn man auf's Bankkonto sieht, sich die jeweiligen Gruppen in beiden Ländern sehr ähnlich sind.
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ich hab's mir nicht zur Gänze angesehen (da recht lang). ich bin dabei diese Inflationstheorie ein bisschen durchzudenken. Jedoch eines muss klar sein. Wenn du einen Euro hast (also eine Währung) und so verschiedene Niveaus wie in den Euroländern am Anfang, dann hast du, bis du ein gewisses Level erreicht hast, keine einheitliche Inflation.
Sonst betreibst du nämlich in einem Markt mit freiem Warenverkehr ganz einfach Arbitrage (kaufst den Liter Milch in Griechenland und verkaufst ihn in Finnland) und machst damit Geld (Beispiel ist rein plakativ).
Ich werde mich aber bemühen die Bildungslücke von oben nachzuholen.
edit: war anscheinend schon bei der hälfte. schau's dann gleich fertig.
edit2: mir fällt gerade wieder ein, warum ich abgeschalten habe. bin mit manchen argumentationen einfach nicht einverstanden.er sagt bspw.: lohnsenkungen führen zu höherer Arbeitslosigkeit (Bsp. Griechenland, Spanien). Ich bin da allerdings der Meinung, dass das Sparen zu höherer Arbeitslosigkeit und diese zu niedrigeren Löhnen führt (Angebot und Nachfrage).
Die Lohnsenkung ist ja auch nicht die Schraube an der die Politik in der Regel dreht. Das funktioniert 1. über oben genannten Mechanismus und 2. über ausbleibende Lohnerhöhungen bei bestehen von Inflation.Wo ich ihm natürlich recht gebe ist, wie die "starken" Eurostaaten von Lohnrückhaltung bei hoher Produktivität profitiert und den Süden ausgequetscht haben. Allerdings (und ich bin strikt gegen die gefahrene Politik): was ist die Alternative? Du fährst eine Hochlohnpolitik und hast die ganzen Arbeitslosen dann in Kerneuropa. Wie soll das politisch Durchsetzbar sein? Wäre dann eine politische Union mit Wirtschaftspolitik zentral in Brüssel die Lösung?
Auch die Verschuldung am Ende macht wieder Sinn. In Summe kann ich dem, was er sagt einiges abgewinnen. Manche Theorien sind für mich allerdings einfach nicht nachvollziehbar (zB auch dass Inflation garnichts mit der Geldmenge zu tun hat, oder eben die Lohn- udn ARbeitslosigkeitstheorie).
edit3: ich finde es sehr charmant wie er nie eine vermögenssteuer nennt, aber fast alle seiner vorschläge eine solche impliziert
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Milliardenvermögen steuerschonend ins Ausland verschieben, ect.
Die Suppe, die man sich einbrockt, muss man auch meistens auslöffeln - in diesem Fall löffeln wir alle mit - da wir und damit meine ich auch den österreichischen Steuerzahler kräftig zur Kassa gebeten wurden und auch weiter gebeten werden...
da seh ich halt immer das problem. es wird nicht zwischen griechen udn griechen unterschieden.
die, die es in griechenland seit jahren auslöffeln, haben sicher nichts ins ausland verschoben...aber leider ist dieses thema sehr, sehr kompliziert. wir haben uns die suppe alle selbst eingebrockt. wir haben die griechen genau so mit in den euro genommen. wir haben gesehen in welche richtung es dort läuft und sind nicht auf die bremse gestiegen. wir haben uns in allen südländern über die kaufkraft für unsere exporte gefreut und an der verschuldung mitverdient.
das ist umgekehrt auch der grund warum beim auslöffeln alles zusammen hängt. natürlich kann man sich fragen ob die steuerzahler, die bei der vorhandenen struktur ja in der breite und eher nicht an der spitze zahlen die jetzt dafür zahlen, auch die sind, die davor profitiert haben. dann sind wir wieder beim thema einkommensverteilung,.... kann man ewig so weiter machen.
so wie überall in der welt hängt halt alles mit allem zusammen. -
Olimpija hat ziemlich unglücklich gegen uns das Finale verloren
gab's da die pickround schon?
der wohl arroganteste User hier im Forum.
hey! ich lass mich sicher nicht auch den zweiten platz verdrängen! einspruch!
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Die Villacher gewinnen sicher mehr als 1 Partie gegen Salzburg. Maximal das Spiel 4, damit die Bullen daheim aufsteigen.
entweder ich steh auf der leitung, oder du hast getrunken
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Naja, was haben Varoufarkis und Tsipras von Anfang an gesagt?
- Sie wollen kein neues Geld
- Es war ein Fehler Griechenland so viel Geld zu geben
- Die "Hilfen" waren wie einem Süchtigen immer mehr Drogen zu geben
- Es braucht Reformen und einen Weg Griechenland strukturell schuldenfrei zu halten
Wenn es diese Reformen gibt, und wenn man wirklich diesen großen Schritt als machbar und auch eingeleitet sieht, dann kann es einen Schuldenschnitt geben (sollte, muss sogar). Denn wenn das Land es schafft sich strukturell im Plus zu halten, dann wird es trotzdem unter der vorhandenen Schuldenlast zusammen brechen, da diese nicht bedient werden können.
Hier muss man alelrdings auch die Troika in die Pflicht nehmen - der gute Weg des Gesundsparens hat Griechenland's Staatsverschuldung nämlich stark erhöht (trotz großem Haircut).
Die Frage, die mMn viel zu selten gestellt wird ist: Wollen wir die Griechen bestrafen, oder wollen wir eine nachhaltige Lösung? Und die nachhaltige Lösung, die sehe ich ohne verbesserte Struktur UND Haircut, einfach nicht.
- Sie wollen kein neues Geld
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ja, eh toll wenn der oberdepp der bild am montag etwas sagt...
@Potze: Wie gesagt sind zu Hypo-Kreditvergaben zig Verfahren anhängig. Da ging vieles nicht mir rechten Dingen zu und deswegen gehen auch Leute ins Gefängnis.
Zu den Griechen: Du darfst mir gerne ein Szenario vorrechnen, welches Griechenland ohne Haircut entschuldet (würde es übrigens an deiner Stelle sofort patentieren lassen).
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spricht für sich
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Wien, Villach, Bozen und Klagenfurt
nach dem gezeigten der letzten wochen, hätte ich nur Bozen nicht genommen, da die doch einigermaßen souverän aufgetreten sind.
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Der Goalie ist der wichtigste Faktor in den Playoffs und hier liegt der Vorteil ganz klar auf unserer Seite.
also ich halte viel von Gracnar... Den riesigen Vorteil sehe ich da nicht bei uns.
Wenn Hannu Järvenpää so wie vor der Zwischenrunde mit konstant 4 Linien spielt, könnten wir auch in einer längeren Serie und einer auf Konter aufgebauten Taktik ohne weiteres mithalten. Spielt HJ mit nur 3 Linien, werden wir mit dem Tempo der Bullen nicht lange mithalten können
das wird wohl sehr vom Spielverlauf abhängen.
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Das ist eine Ur - Angst (tradiert, wahrscheinlich völlig irrational, aber welche Angst ist das meist nicht...), dass der Nachbar Türkei ein Auge auf die Inseln oder sonst was wirft.
ja, gehört habe ich von dieser Angst und diesem ewigen Konflikt schon. Ich habe hier nur 2 Problem:
Keiner sagt, dass das griechische Heer herum gurken soll, wie unser Bundesheer. Aber zwischen dem und 80 Eurofightern, sowie zig Atom U-Booten und französischen Fregatten, liegt halt ein riesiger Unterschied (größter Waffenimporteur der EU, weltweit Nummer 5, geht's noch?!).Und wenn man so viel Angst vor den Türken hat, dann hätte man ja trotzdem die deutschen Aufträge stornieren und stattdessen NATO-Hilfe schicken können zur Überwachung der Grenze zu einem anderen NATO-Land! Das ist blanker Irrsinn. Viel offensichtlicher können Entscheidungen nicht von der Waffenlobby getroffen werden mMn.
Und ich glaub so manchem selbst-erhängtem Griechen, oder einem der seine Kinder weg gegeben hat, weil er sie nicht mehr ernähren kann, wäre ein U-Boot weniger lieber gewesen.
Warum nimmt die Stadt Villach dann nicht weitere 800 Millionen auf und legt sie in den Fond, die zusätzlichen Zinsen könnten locker bedient werden und es wäre noch Überschuss da um die Schulden abzubauen.
Nun, die Stadt Villach hat eine Nettoverschuldung von irgendwas zwischen 10 % und 15 %. Das ist ein guter Wert, relativ leicht bedienbar und kontrollierbar. 800 Millionen würden jedoch Netto dann ca. 300 % bedeuten. Das ist nicht mehr so leicht zu schlucken. In dem Fall steigen nämlich deine Zinsen auch.
Weiter's weiß ich garnicht, ob Gemeinden finanzelle Mittel zu Spekulationszwecken aufnehmen dürfen. Mit vorhandenen Geldern hat man ja in Linz (Swap-Kredite) und dem Land Salzburg herum gespielt. Und man hat gesehen was dabei heraus kommt, wenn man mäßig in dem Bereich geschulte Beamte, mit zig Millionen herum spielen lässt.
Weiters wrude die Anlagestrategie der STadt Villach zwar vom REchnungshof gelobt. Jedoch liegt der Großteil am Ende bei einer amerikanischen Investmentbank. Dass ein paar heraus gekauft wurden in der Krise war Zufall und wenn statt Lehmann, eben diese Bank (Glaube Stanley & Morgan, müsste aber nachsehen) nicht heraus gekauft wird, dann ist das Villacher Geld auch weg. Am Ende bleibt ein Risiko stehen.Durch eine Versicherung, ich zahle für meine Lebensversicherung keine 20€
das passiert bei den Krediten indirekt auch. Die ÖBB und der Bund (Polizei, Heer) haben keine Versicherung. Aufgrund ihrer Größe ist es für sie günstiger, etwaige Schäden einfach selbst zu bezahlen. Genau so funktioniert das bei der Bank. Die unbesicherten Kreditkunden zahlen dafür dann ganz einfach höhere Zinsen und so sollte sich das in der Regel mit den Ausfällen ausgleichen.
Es geht um Kredite welche für Bauruinen vergeben wurden.
Auf mauricepointner.at/hgaa.php kann man nachlesen welche Firma welchen Kredit bekommen hat und was sie für Sicherheiten hatte und da sind wir weit von einer 100% Sicherheit entfernt.Das ist dann wieder ganz ein anderes Thema.
Hier muss zwischen Landeshaftungen (Politik) und dem Geschehen in der Bank getrennt werden.
Zur Politik: Wenn ich im Bund eine 2/3 Mehrheit habe, dann kann ich (soweit ich weiß) die Verfassung ändern und Hexenverbrennungen wieder einführen. Somit ist das legal, was als Gesetz beschlossen wird. Ob das richtig ist, ist eine andere Frage. Daher kommt auch oftmals die Kritik an Kärnten im Rechtspopulistenthread.In er Bank selbst (Hypo) wurden offensichtlich sehr viele unsaubere Geschäfte gemacht. Das ist auch der Grund, warum einige der Herrschaften schon verurteilt sind und gegen viele andere noch Verfahren laufen (mehr dazu findest im Wirtschaftskriminalitäts-Thread).
Also was ich damit sagen will. Die Haftungen an sich waren nicht illegal, da durch den Kärntner Landtag legal beschlossen (selten dämliches Konstrukt). Die Vorgänge in der Bank sind offen illegal. Leider befriedigt es halt den Gläubiger nicht, wenn ein Kulterer sitzen geht. -
verwechselst du mich, oder meinst du die Schwitzerin?
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ich suche mir kurz die Punkte heraus, die ich an der obigen Konversation für am erwähnenswertesten halte:
Kann ein Staat nicht einfach mit den Geld was ein einnimmt haushalten?
Sollte. Prinzipiell sollte ein Staat strukturell (also Investitionen ausgenommen) mit einem 0 Defizit auskommen. Dass man sich vor langer Zeit von dieser Politik verabschiedet hat ist bedauerlich. Allerdings zu der Frage ob ein Staat ohne Schulden auskommen kann, würde ich eher nein sagen. Der Grund: Investitionen. Es ist einfach nicht denkbar, dass man Ausgaben für Straßen, Schienen, Kanäle, Stromtrassen, Schulen, Kindergärten, Universitäten, Kraftwerke, Müllverbrennungsanlagen, Sportstätten und was weiß ich, was noch alles - aus der Portokassa zahlen kann. Von daher ist eine staatliche Verschuldung nicht nur notwendig, sondern auch sinnvoll. Die 2 Punkte strukturelles (wird auch bei Maastricht getrennt) Defizit und Investitionen wären halt streng zu trennen.
Wie viel muss Österreich alleine an Zinsen für die Schulden zahlen? lt. Staatsschulden.at sind es EUR 8.300.000.000 pA. Die 8 Milliarden sind einfach weg, dass einzige für was die gut sind, die steigern die Kreditlast für nächstes Jahr noch weiter. Dass kann ja nur in einer Bombe enden.
Das hast du richtig erkannt. Die Spirale dreht sich immer weiter. Ich glaube jedoch nicht, dass es an der Zinslast liegt. In Österreich (und da muss ich unserem lieben Alekhin recht geben) versickert viel zu viel Geld in der Verwaltung. Wir haben Lehrer, die wesentlich mehr verdienen, als ihre schwedischen Gegenstücke, jedoch wesentlich kürzer in der Klasse stehen. Es gibt Beamte, die bei sehr hohen Bezügen für die Polizei Schülerlotse spielen. Es gibt einen Bundeskanzler der mehr verdient als Merkel und einen Bundespräsidenten der mehr verdient als Barack Obama.
So viel Blödsinn von der Wirtschaftskammer, den Neos und der ÖVP auch oft kommt. Mit einem haben sie recht - eine Steuerreform muss in erster Linie bei den Strukturen ansetzen. Natürlich stimmt es auch, dass man hier kurz- bis mittelfristig kein Geld holen kann. Jedoch gilt dieses ARgument seit über 20 Jahren. Diese Reformen würden heute schon lange ziehen, wenn sie bei Zeiten umgesetzt worden wären... (Die Aufzählung der ineffizienzen ist übrigens nicht annähernd abschließend, sondern als Beispiel zu verstehen)
Hab ja schon mal geschrieben, dass wir (und damit meine ich die Weltwirtschaft) mit Vollgas auf eine äußerst massive Mauer zurasen - nur wissen wir nicht, wo, die Mauer steht...
Da gebe ich dir prinzipiell recht. Wobei es ganz schwierig ist hierzu etwas konkretes zu sagen. Was man sagen kann: Das System ist höchst instabil und in der derzeitigen Form eigentlich durch Designfehler dazu prädestiniert zu zerfallen. Jedoch kann man hier nicht sagen, ob es morgen oder in 20 Jahren wieder Probleme geben wird (seriöser Weise).
Was mir schon Sorgen bereitet, ist dass fast alle Neo-Klassiker mit denen ich spreche, davon einfach nichts hören wollen. So als gäbe es das ganze nicht (das Argument, dass die Finanzkrise nur wegen zu wenig Regulierung entstand wird übrigens ernsthaft von Menschen verwendet)Sparkurse, wie die, die EU Griechenland auferlegt hat sind meistens kontraproduktiv, da man damit meist die ohnehin schwache Wirtschaft absticht.
Das möchte ich so nicht stehen lassen weil
ja, natürlich hat der Sparkurs Griechenland komplett abgewürgt. Vor allem WO gespart wurde, war am Ende tödlich (mMn).
Es gibt in der Neoklassik diese Theorie, dass Investitionen, die der Staat zurück fährt, von magischer Hand durch Deflation und private Investition abgefedert werden. Mir hat noch nie jemand schlüssig erklären können, wie das funktionieren soll. Dies ist aber das Konzept hinter der Griechenland-Idee. Im Endeffekt hat man mit dem Sparen bei den Ärmsten den kompletten Konsum abgewürgt und Ende war's...ABER
Griechenland war rein von der Staatsordnung her so etwas von am Ende, dass Reformen dringend notwendig waren. Was man auf keinen Fall hätte machen können, ist den Beamtenapparat und ähnliches so zu belassen wie es war. Was man sich schon fragen kann, ist: Wenn man so am Ende ist, dass man Inseln verkaufen muss (Troika), warum muss man dann noch immer das größte Militärbudget in % des GDP der ganzen NATO (nach den USA) haben (auch Troika)?Was ich bei Griechenland am Ende wirklich unendlich Schade finde ist, dass man mit dem vielen Geld nicht einfach wirklich den Menschen dort geholfen hat....
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den würde ich wirklich nehmen. latendresse wäre auf jeden fall eine verstärkung
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Der Markt bestimmt immer unsere Versorgung, weil das schlicht das Verteilungsinstrument ist, das am Besten zu funktionieren scheint.
das muss ich dir vehement widersprechen. ein Markt ist da effizient, wo die Grundannahmen des Marktes erfüllt sind:
Keine Präferenzen der Marktteilnehmer
Vollkommene Markttransparenz
Homogenität der Güter
und zusätzlich und am öftesten Verletzt - keine Externalitätenedit: keine abschließende Aufzählung. Nur die für mich die zentralsten und am öftesten nicht-eintretendsten
So einen Markt (der auch super-effizient funktioniert) findest bei Rohstoffbörsen oder teilweise an Finanzmärkten.
Für alles andere ist es in der Regel jedoch nicht so, dass ein Markt funktioniert.Eine Grundannahme dafür, dass wir die Welt nicht zu Grunde richten, wäre nämlich zB, dass alle externen Kosten (ökologische, soziale,...), die durch Raubbau, Ölkonsum, etc... verursacht werden, direkt im Kaufpreis inbegriffen sind. Dem ist aber nicht so.
Potze: In euren Beispielen sind viele Dinge sehr vereinfacht dargestellt.
Leider habe ich heut enicht so viel Zeit auf alles einzugehen. Kurz zum Schulden machen und gleichzeitig Geld auf der Seite haben. Ein Beispiel, das du sicher gut nachvollziehen wirst können.
Die Stadt Villach hat die Kelag-Anteile verkauft und in einem Fonds angelegt (rd 80 Millionen schwer). Aus dem Fonds hat die Stadt in der Zeit fast 100 Millionen entnommen für Projekte. Trotzdem hat Villach Schulden, die das Gesamtvermögen leicht übersteigen (glaube rd 10-12% der ordentlichen Gebarung - Stadtbudget).
Die Stadt Wels hat Teile an der Welser Stromgesellschaft Anfang der 2000er Jahre verkauft und damit alle Schulden getilgt. Also stand dort am Anfang eine Nullverschuldung. Nachdem jedoch die Stadt natürlich weiter gewirtschaftet hat wie bisher und die Schulden in den Kommunen durch die Krise allgemein gestiegen sind, ist Wels jetzt fast wieder auf dem gleichen Schuldenniveau wie vor dem Verkauf (ca. gleich groß wie die Villach's). Wels hat aber keinen 100 Millionen Euro Fond übrig. Den hat nur Villach
Also hat sich die Entscheidung, die Schulden nicht zu tilgen und das Geld selbst anzulegen für Villach gelohnt.
Wie kann das sein? Als Gebietskörperschaft kommst in Österreich an sehr niedrig verzinste Kredite, die dich idR weniger Kosten, als du mit einer eigenen Veranlagung an Ertrag erzielen kannst.
Ahja - und du fragtest wie man jemandem Geld borgen kann, ohne dass er es besichern kann? Wenn das besichern mit vorhandenem Vermögen eine Minimumanforderung wäre, wie würen dann Menschen ohne eigenes Haus an einen Kredit kommen?
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sofern linz aufsteigt