KAC: Rechtliche Schritte gegen Internet-Trolle
Notwendiger Schritt gegen Gerüchteküche
Klagenfurt, 4. Februar (dpa). Der Klagenfurter Traditionsverein setzt auch in den sozialen Medien neue Maßstäbe. Wie aus dem Umfeld des Managements zu erfahren ist, hat man bei der Telekom-Regulierungsbehörde Anzeige gegenüber einzelne Internet-User erstattet. Der Grund: monatelange Diffamierungen sowie Unterstellungen, die bis Privatleben der Spieler sowie deren Angehörigen reichen und Kurpfuscherei. Auch lustig ist es nicht.
Verwaltungsstrafen bis 27.000 EUR
Der KAC betritt demnach rechtliches Neuland. Die einzelnen User sollen schon in den nächsten Tagen Post von der Behörde bekommen. Es drohen empfindliche Strafen bis in der Höhe von 27.000 EUR bzw. bis zu einem halben Jahr bedingtem Freiheitsentzug.
Offiziell bestätigen möchte man die Vorgehensweise seitens des KAC nicht. Es heißt jedoch, dass man schon zufrieden ist "wenn einzelne Personen beim Lesen dieser Zeilen kurz innehalten, ihr eigenes Privatleben auf Ereignislosigkeit beleuchten oder sicherheitshalber überprüfen, ob sie sich gerade aus kurzer Angst, vielleicht doch nicht in die Hose gemacht haben“.