ZitatOriginal von Heartbreaker
Mit anderen Worten:
Wird Salzburg Meister, war es ein grandioser Erfolg, dass man schon im ersten Jahr unter Page quasi nebenbei den Titel einfahren konnte, obwohl das bei diesem langfristigen Projekt gar nicht eingeplant war.
Klappt es nicht, ist es auch okay, weil schließlich war der Titelgewinn ohnehin nur ein zweitrangiges Ziel.
In Wahrheit wird mit solchen salbungsvollen Statements doch nur der durchaus nachvollziehbare Versuch unternommen, Druck von einer Mannschaft zu nehmen, für die bei der Kaderzusammensetzung der Titel das einzige Ziel sein muß und ein zweiter Platz schon ein Fiasko wäre.
Weder wäre ein neuerlicher Meistertitel ein ach so grandioser Erfolg, sondern eben eín Erfolg, noch wäre ein zweiter Platz gegen zb. einen aufopfernd kämpfenden VSV ein Fiasko. Wir geben nicht ein Jahr lang mit dem Meistertitel unserer Mannschaft an, genausowenig sudern wir ein ganzes Jahr herum wenn wir nur Vize werden.
Wir sind gottseidank ein anderer Kulturkreis, da steht das Interesse am Eishockey im Vordergrund und nicht der Erfolg, der eh den Spielern und Funktionären gehört und nicht uns Zusehern, obwohl auch uns ein Sieg lieber ist als eine Niederlage.
In anderen Threads ist die Rede von einer total überlegenen Mannschaft, wegen der man die Meisterschaft gar nicht mehr spielen braucht (was ich persönlich nicht so extrem sehe) und du glaubst, Pagé müsse ihr den Druck nehmen. ![]()
Pagé ist grundsätzlich der Nachwuchs wichtiger als ein Titel (mir übrigens genauso), was ist da schwer zu verstehen.
Sei mir nicht böse, aber mich freuen Projekte wie die von Pagé und Melinder, genauso wie die WEG (ex WE-V) mit Siitarinen als Trainer. Wenn diese Projekte Erfolg haben, dann müssen wir uns nicht mehr von euch die Ohren vollsingen lassen, daß nur in Kärnten erfolgreich Nachwuchsarbeit betrieben wird.
Obwohl irgendwas wird dir immer einfallen, weil ein Leben ohne bösen Feind ist für Leute wie dich vermutlich kein Leben.
PS. Ich freue mich sogar, wenn heuer die jungen Villacher sich so entwickeln, wie man es sich von ihnen erhofft