Heute Freitag kommt es ja zum Saisonabschluss-Gespräch zwischen Pilloni und Matikainen.
Ich habe nach den ersten Statements direkt nach dem Ausscheiden eher das ungute Gefühl, dass eine tiefergehende Analyse über das verheerende Verletzungspech nicht hinaus gehen wird. Diese Erklärung ist angenehm und drängt sich bei oberflächlicher Betrachtung eigentlich auf.
Aber alleine das Thema Verletzungen bedarf schon einer eingehenden Untersuchung - dass der KAC seit Jahren jede Saison mit überdurchschnittlich vielen langfristigen Ausfällen konfrontiert ist, kann echt nicht nicht mehr nur an simplem Pech festgemacht werden. Trainingssteuerung- und Intensität können da evtl. ihren Teil beigetragen haben. Ich erwarte mir aber keine großen Erkenntnisse.
Wagt es nicht, Hundertpfund vom Hof zu jagen, dann spielts Granada
Ja natürlich kann Trainingssteuerung eine Rolle spielen,- allerdings stehen hier doch einige Experten mit Rat und Tat zur Verfügung, sodass man dies hier schwer festmachen wird können. Für mich ist vielmehr Grund, dass die Mannschaft in Summe physisch zu fragil aufgestellt ist, bei einer zunehmend physischeren Gangart in der Liga, gepaart mit mittelmäßigen Schiri Leistungen, welch die Spieler nur bedingt schützen. Petersen, Postma, Fraser sind generell eher körperlich fragile Spieler, teilweise verletzungstechnisch vorbelastet,- Haudum, Obersteiner, Koch aber auch Burkats wurden beinhart “abgeklopft”. Im Grunde waren “die talentierten Hände” des Teams für die Gegner heuer Freiwild, weil die Mannschaft generell wenig entgegenzusetzen hatte,- und die Gegner wissen das.
Das Fehlen der physischen Komponente wurde nach der letzten Saison als eine Baustelle ausgemacht,- geändert hat man daran nichts, von daher sollte OP diesbzgl. auch sein eigenes Handeln in Frage stellen.