Beiträge von Scott#13
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Das sehen wohl die meisten hier so oder ähnlich.
Anderseits ist er 26! Also im besten Eishockeyalter. Da muss man doch noch sportliche Perspektiven haben, ansonsten muss man sich wohl fragen, ob man den richtigen Beruf gewählt hat. In der Weise kann ich OP verstehen, wenn er sagt, dass er Haudum im nächsten eher im Ausland sieht.
Irgendwer hat Haudum einmal mit Setzinger verglichen - oder war ich das selbst

Das ewige schlampige Genie. Aber auch ein Setzinger hat es zumindest immer wieder versucht und zumindest lange Zeit in der Schweiz gespielt und ist erst mit 33 zu Graz gewechselt.
Viel Geld hin oder her. Das Projekt Graz kann gut gehen, muss es aber nicht. Und wenn es schief läuft ist halt die Frage, ob Vereine wie Salzburg oder der KAC ihn mit offenen Händen zurücknehmen würden. Wechselt er wirklich zu Graz, dann wäre es wohl eine kleine sportliche Selbstaufgabe zugunsten einiger fetter finanzieller Jahre. Für mich auch eine Charaktersache.
Oder es bliebe ihm ja immer noch seine Heimatstadt, wo Lebler wohl auch nicht mehr allzu lange spielen wird. Und dann könnte man ja den Sondervertrag für Haudum verwenden.
So oder so, ich schaue ihm sehr gerne auf die Kurven, sein Talent ist wirklich überdurchschnittlich für österreichische Verhältnisse, aber nachtrauern würde ich ihm nicht.
Hm, ich bin da immer ein bissl vorsichtig, Karriereentscheidungen nach ua finanziellen Kriterien gleichzeitig mit dem Wort Charaktersache zu verwenden. Und sportliche Wertigkeit ist schon auch subjektiv, - für einen Spieler der eine neue Herausforderung sucht, vom Spielerischen her, aber auch bzgl. der Rolle stellt dies wohl keine sportliche Selbstaufgabe dar. Lateral moves sind schon okay,- der Wunsch nach Ausland und höheren Ligen muss nicht bei jedem gleich laut sein (Talent hin oder her), was wiederum nicht 1:1 mit der sportlichen Ambition gleichzusetzen ist. Wenn Haudum nach Graz geht, wird er sich das gut überlegt haben,- dies sollte man ihm dann doch zugestehen. Ich finde auch absolut nicht, dass man bei ihm „von einem schlampigen Genie“ sprechen kann. So verhält und spielt er absolut nicht. Da mag noch mehr Potential aufgrund seines Talents irgendwo schlummern, das es zu entfalten gäbe, aber ob das so ist, weiß wohl nur er selbst. Vielleicht ist es der Schritt den es braucht. Ich würde ihn gerne weiter in Rot sehen, - habe aber einiges an Sympathie für die Überlegung einer Veränderung zur richtigen Zeit.
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Den Zeitpunkt verstehe ich nicht, wieso man jetzt gerade die Haudum Geschichte so aufpusht 🤔
Lt. Medien ist es ja schon ziemlich sicher, das er nach Graz geht.
Bin gespannt, ob es wirklich stimmt.
Für mich wäre es total unverständlich. Hätte ihn sehr gerne in Linz, aber wenn nicht dann soll er doch in Klagenfurt bleiben 😉
Wenn Geld vorhanden ist und man einen schlagfähigen Österreicherstamm an Land ziehen will, brauchst medialen Wind und ein paar Zugpferde die sich für dich entschieden haben. Ich verstehe es absolut, dass da Graz, interessierte Spieler, als auch die Medien offensiv auftreten. Part of the game.
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Profisport ist ua. als Beruf wie jeder andere zu sehen, wobei es darum geht (sofern man privilegiert ist, die Wahl zu haben) eine spannende, fordernde Aufgabe mit guter Dotierung in passendem Umfeld anzustreben. Hinzu kommt beim Sportler natürlich das Streben nach sportlichem Erfolg/Titeln,- aber der kleinste gemeinsame Nenner ist immer noch auch (zumindest bei den meisten), den Lebensunterhalt zu verdienen. Ich finde es absolut legitim, vertragliche Dotierung als key Entscheidungskriterium anzusehen und Karriereentscheidungen diesbzgl. auszurichten. Sollte es sich im Fall Haudum tatsächlich so verhalten, dass Graz signifikant über das aktuelle Gehalt zahlen kann, gepaart mit Aufbruch und dem Ansinnen da über die nächsten Jahre etwas entstehen zu lassen,- was österreichisches leadership verlangt, wäre eine Wechselentscheidung absolut nachvollziehbar,- aus meiner Sicht ohnehin notwendig, wenn Haudum sportlich noch einen Entwicklungsschritt machen möchte.
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Und dann im Dezember würdest wohl sagen, dass die Jungs sich so reingehaut haben, dass sie es nicht verdient haben, dass man ihnen einen Import vor die Nase setzt

Man muss sehen, ob man an eine weitere Entdeckung wie Sablattnig glaubt. Dann wird es eher für Vallant eng, als dass man auf den zweiten Legio D verzichtet.
Klar würde ich das😄.
Aber im Ernst,- wenn bei Sablattnig wie angedeutet noch mehr Potential vorhanden ist, die Konkurrenz nicht zwingend qualitativ überinvestiert, man von unten nachrücken lässt und Maier, Vallant zusätzliche Verantwortung gibt, könnte man es durchaus probieren. JJA, auch wenn er sicherlich solide abliefert, könnte man defensiv „kompensieren“ mit entsprechender Linienausrichtung. Wenn heuer der Erfolg stimmt, warum nicht nächste Saison zumindest anfänglich wieder etwas mehr Risiko nehmen.
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Gut, dass ich nicht GM bin,- aber ich würde im Falle eines guten Abschneidens/Titelgewinns in dieser Saison, nächstes Jahr mit nur einem Import D starten, sofern sich ein weiteres qualitatives Downsizing in der Liga abzeichnet.

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Die Mannschaft spielt ein wirklich gutes Hockey und man holt aus dem Kader wirklich sehr, sehr viel raus. Das hätte ich dem Team vor Beginn der Saison nicht mal ansatzweise zugetraut. Da muss man Furey und Fischer wirklich gratulieren. Ist auch einfach mal schön den Platz an der Sonne zu haben, auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist. Ist aber alles sehr knapp, hoffe man bleibt von gravierenden Verletzungen verschont und kann sich eine gute Ausgangsposition für die Play Offs sichern.
Im Grunde führen F&F das Konzept von PM weiter,- das Kollektiv über eine hierarchische Linienstruktur zu stellen und Ausgewogenheit über Performancepooling zu priorätisieren. So funktioniert diese Mannschaft am besten und das „Vertrauen“ macht insbesondere bei L4 Kräfte frei und deren spielerischer Auftritt bereitet den Gegnern große Probleme.
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Weil wir heuer ohnehin eine gesteigerte Grundphysis im Spiel haben, oder weil unser Spiel an sich anders ausgerichtet ist?
Vermutlich eine Kombination aus Beidem.
Schwer zu benennen, sicherlich eine Kombi aus vielen Faktoren, System, Grundphysis etc… . Meiner Erfahrung nach ist aber die Motivation, Form der Spieler und das positive Momentum in der Truppe das größte Element. Beispiele hier z.b. Witting und Fraser. Witting nicht nur torgefährlich, er stellt auch seinen Körper (trotz nicht gerade Gardemaßen) geschickt in jeden Zweikampf, weil es bei ihm einfach läuft. Fraser, im letzen Jahr noch ziemlich herumgestolpert, macht gute Arbeit an der Bande am Mann und fährt auch in jedes „Handgemenge“ um Präsenz zu zeigen. Letze Saison hätte er sich weggedreht und wäre vom Eis gefahren. Die Truppe hat es nicht notwendig, auf harte Gangart mit selbiger zu reagieren, dazu hat man einfach zu viele spielerische Optionen um dem zu begegnen, aber man muss klarstellen, dass man sich nicht alles gefallen lässt und ich denke, das werden wir in den Playoffs sehen.
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Das wäre natürlich aus rein sportlicher Sicht ein guter Move, allerdings funtionuert das Team perkekt, jede dieser Entscheidungen könnte das Gefüge zerütteln. Und so nebenbei hat sich auch Kraus seinen Spot aktuell mehr als verdient
Du sprichst hier einen guten Punkt an. Gehst du als GM all in und setzt Spielern, welche sich bisher jede Einsatzminute verdient haben, einen Import vor die Nase, greifst dadurch in ein funktionierendes Teamgefüge ein,- um den finalen sportlichen Erfolg zu „erzwingen“, oder honorierst du bisher gezeigte Leistung und vertraust der Mannschaft, diese Saison positiv abzuschließen (muss nicht der Titel sein). Ich denke, es wird keine Verstärkungen mehr geben, wenn sich niemand verletzt, oder die unmittelbare Konkurrenz um den Titel nicht signifikant nachlädt. Ich muss auch sagen, dass ich mir heuer weniger Sorgen um die Physis mache, als ursprünglich angenommen.
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oft steht der C an der anderen blauen und Chipt den Puck auf den Winger im Speed weiter. Wenn der Mann an der Blauen nicht erreicht wird, kommt es gerne zum Icing.
Caps haben da mit einem moderat aggressiven 1:2:2 gegengegalten und mit dem forechecker die Auslösung in den ersten 30 Minuten relativ gut „gesteuert“.
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Was mich wundert ist, dass die Capitals plötzlich so auseinander gefallen sind. Sie haben ja die ersten 30 (?) Minuten durchaus ansehnlich gespielt. Da war meines Erachtens der KAC immer einen Schritt hinterher.
Die ersten 30 Minuten war der KAC läuferisch einfach nicht auf Höhe. Das 2:1 hat Kräfte frei gemacht und Momentum erzeugt, danach war auch das läuferische Übergewicht vorhanden, um Caps die mit ihrer derzeitigen Qualität Spiele nur über den Kampf eng halten können, einfach zu overpowern. Spielerisch waren nämlich auch die Roten durchwegs fehlerhaft unterwegs. Und mit dem Auseinanderfallen ist das so eine Sache: das Team weiß natürlich, dass man auswärts wenn überhaupt nur wenige Tore im Tank hat. Jetzt investierst du viel, lässt die ein oder andere Möglichkeit aus, gerätst ins Hintertreffen und weißt unterbewusst, dass du ab dann nicht mehr viel entgegenzusetzen haben wirst. Da schaust dann schnell schlecht aus.
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Die Caps haben den selben Blödsinn gemacht, wie zuletzt die Villacher - den Trainer raushauen ohne Plan B zu haben. Dann kommen irgendwelche überforderten Co-Trainer ins Amt und merken, dass das ein vollkommen anderer Job ist.
Selten ein Team nach einem Tor so derart auseinander fallen sehen, wie diese Wiener. Die sind arg beinander.
Da tust dem Dole aber ein bissl Unrecht. In der Truppe fehlt es einfach an allem: Qualität, Moral, Identifikation… .
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Wobei, ehrlich gesagt, mir schon klar war, dass 2 gestandene Verteidiger als Trainer, imstande sein werden, der Verteidigung die nötige Stabilität zu verleihen. Er brauchte und um das ungeliebte Wort zu verwenden, es war ein Prozess, der nun seine Früchte trägt.
Wobei auch klar war, dass ein Team das in einer mehrjährigen Trainerära in der Defensivverhalten fast zur Religion erklärt wurde bei nahezu gleichbleibender Mannschaft mit defensiver Stabilität wenig Probleme haben würde. Diese Herren aber bzgl. schnellem Umschaltspiel und geradlinigen, schnellen und präzisen Auslösungen fit zu bekommen, können sich F&F groß auf ihre Fahnen schreiben. Ich hätte vor der Saison viel verwettet, dass die Truppe mit den wenigen Adaptierungen sowas in der Form nicht drauf hat.
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Zwei Sachen möchte ich noch anmerken:
- die 4. Linie hat als einzige aus dem Spiel heraus getroffen
- Petersen wurde in der finalen Phase, als uns Fehervar hinten reindrängte, vom defensiv besseren Witting ersetzt
In einer Playoff Serie könnte die fehlende körperliche Ausdauer von Petersen ein Problem werden.
Es ist in der kritischen Phase eines Spiels ein Problem wenn man nicht komplett auf die Einserformation setzen kann. Das sieht wohl auch Furey so. Die Meinung, dass man somit überhaupt keinen Grund hat, etwas in Richtung Verbesserung zu tun, kann ich somit nicht teilen.
Irgendwo hab ich es eh schon geschrieben, aber das wäre aus meiner Sicht genau der Ansatzpunkt, wenn man für die Meisterschaft „all in“ gehen möchte.
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Freut mich, wie sich das Team entwickelt hat. Man hat Risiko bei der Mannschaft und den Trainern genommen und dies hat sich bezahlt gemacht. Genauso hätte das aber auch leicht in die andere Richtung gehen können und die jetzt gefeierten wären in der Kritik gestanden. Ich finds in erster Linie cool, dass ein paar mutige Entscheidungen belohnt werden.