[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/F/z/UmFzZXIgbfxzc2VuIFNwb3J0d2FnZW4gaW4gWvxyaWNoIGxhc3Nlbg==_Pxgen_t_500xA_35.gif]
sda | 19.05.2008 | 16:10:32 |
ZÜRICH - Die Lenker von neun Sportwagen, die mit teilweise mehr als 200 Kilometern durch die Schweiz gerast sind, sind am Freitagabend aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Vier Sportwagen bleiben beschlagnahmt.
Bei zwei Wagen sind die Eigentumsverhältnisse umstritten, wie die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat mitteilte. Vier Mietwagen und ein weiteres Auto wurden freigegeben. Die Lenker dieser fünf Wagen bezahlten Fluchtkautionen zwischen 15 000 Und 20 000 Franken, wie es weiter heisst.
Das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich habe ergeben, dass die sechs Fahrzeuge, welche unmittelbar vor der Polizei fuhren, eine Spitzengeschwindigkeit von 229 km/h erreichten. Sie überholten einen Lastwagen und einen dahinter fahrenden Personenwagen mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von 134 km/h.
Drei Sportwagenlenker, welche zu dieser Gruppe gehörten, trafen mit einer Verzögerung am Kontrollort ein. Die Gruppe war am 5. Mai im Konvoi von Horgen ZH nach Zürich gerast. Ein Rennen war es aber nicht, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Lenker stammen aus China, Grossbritannien, Kanada und den USA.