Es ist kalt und stinkt: Der SCB verliert Zuschauer
Von Martin Arn. Aktualisiert vor 30 Minuten
- Lediglich 8500 Fans wollten am letzten Dienstag den SCB sehen. Doch den Zuschauern stinken nicht nur die aktuellen Resultate der Berner. In der Arena ist es zu kalt und zu miefig Arena ist es zu kalt und zu miefig[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/2/7/2/27293176/7/topelement.jpg]
Frierende und enttäuschte Fans: Am Dienstag gab es einen Saisonminusrekord auf den Tribünen der Postfinance-Arena.
Bild: Keystone
Die Kulisse am Dienstag passte zum Spiel: Geschätzte 8500 Zuschauer (Saisonminusrekord) sahen zu, wie der SCB gegen Genf-Servette mit 1:5 verlor. Dass es in der Arena kalt ist, wissen die Fans nicht erst seit dieser Saison. Doch der Umbau des Stadions und die tiefen Aussentemperaturen verwandeln die Eishalle derzeit in einen Eisschrank. Das räumt auch Rolf Bachmann ein, der beim SCB das operative Geschäft leitet.
«Viel mehr Durchzug»
«Die Arena hat zehn neue Ein- und Ausgänge erhalten. Die Sicherheit und der Komfort konnten so wesentlich verbessert werden, aber es entsteht dadurch natürlich viel mehr Durchzug», sagt Bachmann. Erschwerend komme hinzu, dass man im Herbst auf diesen Durchzug angewiesen sei, damit sich auf dem Eis kein Nebel bilden kann: «Jetzt haben wir das Problem, dass wir die Kälte nicht mehr rausbringen.»Derzeit sei man daran, mit Vorhängen den Durchzug zu vermindern. Bachmann sagt, die Betreiber (BernArena-Stadion AG) und der SCB müssten bezüglich dieser «neuen klimatischen Situation noch Erfahrungen sammeln».
Für den mageren Zuschaueraufmarsch vom letzten Dienstag gebe es aber noch andere Gründe, als die Situation im Stadion, vermutet Bachmann: «Die Affiche war vielleicht nicht die Beste.» Ausserdem bringe Servette selber nicht allzu viele Fans mit. Und schliesslich hätten es wohl viele Leute vorgezogen, bei dieser Kälte erst gar nicht aus dem Haus zu gehen.
Gestank auf der Stehrampe
Entwarnung kann Bachmann zumindest in einem Punkt geben: Der unangenehme Geruch, der am letzten Samstag und auch am Dienstag die Stehplatzrampe hochgekrochen war, soll am Samstag beim Spiel gegen den SCL verschwunden sein. Wegen der extremen Minustemperaturen waren im Nordteil des Stadions die Leitungen eingefroren. «In den WC-Siphons hatte es kein Wasser, deshalb stieg der Gestank der Kanalisation hoch. Das war natürlich äusserst unangenehm», gibt Bachmann zu. Bis Samstag seien die Leitungen aber aufgetaut und die Toiletten wieder benutzbar. (Berner Zeitung)
da kann man nur hoffen, das bis zur WM dann wirklich alles piccobello ist. denn man sagt, die berner seien langsam