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Beiträge von TsaTsa

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 22. Januar 2009 um 10:56

    ZSC versetzt Russland in Staunen

    Donnerstag, 22. Januar 2009, 10:18 Uhr - Martin Merk


    Die grossen Russen ganz klein. Nach dem 2:2 zwischen Metallurg Magnitogorsk und den ZSC Lions in Russland herrscht eine gewisse Unsicherheit im Land des Weltmeisters vor.

    Ganz Russland hätte eigentlich mit einem lockeren Sieg gerechnet, nun ist man bei Metallurg Magnitogorsk etwas kleinlauter geworden. "Die ZSC-Stürmer waren ein Mehrfaches schneller als unsere Verteidiger", sagte der tschechische Metallurg-Topscorer Jan Marek zu Sowjetskij Sport, nachdem er das Spiel unter Schmerzen spielte und nun wohl in der KHL geschont wird und hofft, in einer Woche im Rückspiel wieder dabei zu sein. "Wir konnten sie nicht überholen. Nun müssen wir die Fehler mit dem Trainer analysieren, um fürs Rückspiel den Weg zum Sieg zu finden."

    "Das ganze Team schlief vor dem zweiten Drittel", kritisierte der junge Torhüter Ilja Proskurjakov. "Auch ich muss gestehen, dass ich zittrige Knie hatte bei meinem ersten Finalauftritt. Wir müssen das nächste Mal kaltblütiger spielen."

    Der Trainer Valeri Belousov gab der Anspielzeit die Schuld für den schlechten Start seiner Mannschaft. "21:40, das ist Blödsinn!" wird er zitiert. Der Grund war die vierstündige Zeitverschiebung und Wünsche der zumeist westlichen Fernsehgesellschaften.

    Auch die andere grosse Sportzeitung Sport-Express gestand zu, dass der Gegner deutlich gefährlicher war, als erwartet und lobt die Aggressivität der Zürcher. Nun sei es Metallurg klar, wieso die Zürcher gegen ihre bisherigen Gegner Linköping, Slavia Prag und Espoo so weit gekommen sind, und die Entscheidung wird in der Schweiz fallen. Der Sieger erhält alles.

    die russen haben mich in den ersten 2 dritteln so ziemlich enttäuscht, hatte mehr erwartet aber da kam nix. aber dass laut trainer belousov die anspielzeit schuld daran sein soll ist ja wohl ein witz. vielleicht haben sie den ZSC unterschätzt oder waren ob dem forschen vorwärtsgang der zürcher geschockt ;)

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 22. Januar 2009 um 08:31

    [Blockierte Grafik: http://slapshot.ch/cgi-bin/mobilescout/slapshot/20090122074318.jpg] Magnitogorsk, Russland, Die Spieler der ZSC Lions bedanken sich bei den mitgereisten Fans

    Die Chancen der ZSC Lions noch 40:60?

    Wie stehen die Chancen der ZSC Lions fürs CHL-Finalrückspiel am nächsten Mittwoch?

    Das Online-Portal "20Minuten" bezeichnete die Chancen fürs Hinspiel 50:50. Das war, wie sich gezeigt hat, sogar eine mathematisch richtige Prognose. 2:2 endete dieses Finalhinspiel. Fürs Rückspiel in einer Woche in Rapperswil werden die Chancen nun noch 40:60 bezeichnet.

    Warum das?

    Um das zu erklären, wird das Finale von der Seite des Gegners betrachtet. Keine andere Mannschaft ausserhalb der NHL (und nicht viele in der NHL) könne so druckvoll vorwärts spielen wie Magnitogorsk.

    Aber die Energie reiche nicht, um 60 Minuten totales Offensivhockey zu zelebrieren. Keine Mannschaft könne das. Deshalb pflege Magnitogorsk im ersten Drittel das Gaspedal nur etwa zu einem Drittel runterzudrücken und dann erst so ab Spielmitte Vollgas zu fahren.

    Die Russen seien sicher gewesen, das Heimspiel zu gewinnen. Dann hätten sie schon heimlich gefeiert. Denn im Falle einer Niederlage in Rapperswil wäre es zu einem Penaltyschiessen gekommen - und im Duell Mann gegen Mann, Stürmer gegen Torhüter, sei Magnitogorsk fast unbesiegbar: Elf der letzten zwölf Penaltyschiessen hat Magnitogorsk gewonnen. Inklusive jenes gegen Salavat Ufa um den Einzugs ins CHL-Finale.

    Ein Penaltyschiessen sei jetzt unwahrscheinlich. Denn dann müsste das Rückspiel am nächsten Mittwoch erneut remis enden. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass es nach 60 Minuten einen Sieger gebe.

    Magnitogorsk sei nun gewarnt. Deshalb die Favoritenrolle. Deshalb 60:40 Chancen für Magnitogorsk.

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 22. Januar 2009 um 06:53

    CHL-Qualifikation wird aufgestockt
    Mittwoch, 21. Januar 2009, 19:24 Uhr - Pascal Zingg

    In der Saison 09/10 werden 29 Teams aus 22 Länder an der Champions Hockey League teilnehmen, dies wurde am Rande des Finalspiels in Magnitogorsk bekannt.

    Die Aufstockung passiert dabei bei der Qualifikation, währenddem das Hauptturnier im gleichen Modus gespielt wird wie dieses Jahr.

    Gesetz für das Hauptturnier sind die Meister der sieben Topligen (Russland, Schweden, Finnland, Tschechien, Schweiz, Deutschland, Slowakei).

    Die restlichen Teams müssen in die Qualifikation, welche in zwei Phasen gesplittet wird.
    In einer ersten Phase wird es sechs Dreiergruppen geben, wobei der Sieger eine Runde weiterkommt. Diese Turniere werden an drei Tagen jeweils an einem Ort gespielt, wie diese Saison die Qualifikation in Nürnberg. Die Turniere bestreiten die Qualisieger aus der Schweiz, Deutschland und der Slowakei, sowie die Meister aus den Ligen 8-22 (das Ligaranking ist zur Zeit noch nicht fest).

    Quelle; Hockeyfans.ch
    Die Sieger der ersten Phase werden dann in der zweiten Phase zusammen mit den Qualisiegern aus Russland, Schweden, Finnland und Tschechien in einem Hin- und Rückspiel die restlichen fünf Plätze ausmachen.

    ------------------------------------------------------
    21. Januar 2009, 23:22, NZZ Online


    Zwei späte Tore verhindern Zürcher Coup
    2:2 der ZSC Lions im Champions-League-Final-Hinspiel gegen Magnitogorsk


    Ari Sulander - wie gewohnt ein sicherer Wert der ZSC Lions (Bild: EQ Images)
    [Blockierte Grafik: http://www.nzz.ch/images/Ari%20Sulander_defaultFormatImage_1.1749059.jpg]

    Die ZSC Lions haben sich im Hinspiel des Champions-League-Finals nach einer 2:0-Führung gegen Metallurg Magnitogorsk mit einem 2:2 begnügen müssen. 43 Sekunden vor Schluss vermochte Keeper Sulander einen Weitschuss Rolineks nicht zu behändigen. Zuvor hielt der Finne alles, was es zu halten gab. Bis zur 52. Minute führten die Gäste nach Toren Trudels (10.) und Wichsers (13.) verdient 2:0.

    pic. Magnitogorsk, 21. Januar

    In letzter Minute hat der grosse Favorit Metallurg Magnitogorsk mit dem Ausgleich zum 2:2 im Final-Hinspiel der Champions Hockey League eine Blamage verhindert. Bereits vor dem Spiel wurde den beiden Mannschaften der Pokal für den Gewinner der Champions Hockey League auf einem Podest in der Mitte des Eisfeldes präsentiert. Das im klassischen Stil gestaltete Objekt der Begierde wird am nächsten Mittwoch in Rapperswil-Jona zum ersten Mal verliehen werden.

    Und die Chancen, dass die ZSC Lions den Pokal siegestrunken in die Höhe stemmen werden, sind trotz dem knapp verpassten Sieg weiterhin intakt. Endet nach dem Hinspiel (2:2) auch das Rückspiel gegen Metallurg Magnitogorsk unentschieden, wird ein Penaltyschiessen die Entscheidung herbeiführen. Mit einem Sieg würden die Zürcher als Gewinner der Champions Hockey League in die Annalen des Schweizer Eishockeys eingehen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, wie die Drittel 2 und 3 des Hinspiels im Südural bewiesen. Mit dem Startabschnitt allerdings kann die Equipe von Trainer Sean Simpson mehr als zufrieden sein, wie der Kanadier nach der hochklassigen Begegnung ausführte.Effizient – einmal mehr

    Simpsons Spieler gingen genau so in die Partie, wie sie unisono angekündigt hatten: mit viel Selbstvertrauen. Nach von Vorsicht geprägten Startminuten kamen sie zu mehr Spielanteilen als die Einheimischen. Metallurg hingegen besass zu viel Respekt vor dem Gegner. Die schnellen Russen verhielten sich unerwartet zurückhaltend. Sie liessen die Zürcher regelmässig das Spiel entwickeln, was denn auch prompt bestraft wurde – nach zwölf Minuten und einem weiteren Beweis aussergewöhnlicher Effizienz führte der Schweizer Meister gegen den Favoriten 2:0.

    Die Aktion, die zum zweiten Treffer führte, verdiente das Prädikat «besonders sehenswert». Gardner, Sejna und der Torschütze Wichser trugen einen Angriff mit Tempo und Präzision wie aus dem Lehrbuch vor, als sei dies die einfachste Sache der Welt. Der Center schaffte nach zuvor elf Assists in sechs Spielen seinen ersten Torerfolg und festigte die Stellung als Topskorer der Champions Hockey League. Auf Seiten des Heimteams wirkte der Torhüter Proskurjakow nervös und zuweilen unsicher.

    Nach der ersten Sirene herrschten in der ausverkauften, 2007 eröffneten Arena Metallurg betretene Mienen. Dies änderte sich in der 24. Minute schlagartig, als der Puck hinter dem ZSC-Keeper Sulander lag. Eine ohrenbetäubende Welle des Jubels brandete durch das Stadion, ebbte aber sogleich wieder ab, da der Treffer wegen Offsides keine Anerkennung fand. Dennoch zeigten sich die Einheimischen nun wesentlich druckvoller als zuvor und versuchten immer erfolgreicher, mehr Tempo und Intensität zu erzeugen. Sie verloren den Puck seltener und zeigten je länger, je mehr spielerische Klasse.
    Jan Alston vergibt Penalty-Chance

    Auch gezielte Provokationen fehlten nicht. So wurde Ari Sulander regelmässig im Torraum bedrängt, liess sich davon aber nicht beeindrucken. Suchy und Bastl wiederum lieferten sich kleinere Boxeinlagen mit ihren Gegenspielern. Insgesamt aber verlief die Partie fair. Mit fortlaufender Spieldauer schien die Zeit für das Heimteam allmählich zu zerrinnen, doch die ZSC Lions zeigten für einmal Nerven. Zehn Minuten vor Schluss kündigte sich die Entscheidung an, als die Zürcher einen Penalty zugesprochen erhielten. Jan Alston trat als ausgewiesener Spezialist an, verlor aber die Puckkontrolle, bevor er zum Abschluss kam.

    Keine Minute später lagen sich die meisten Fans in den Armen, diesmal ohne störende Intervention des tschechischen Schiedsrichter-Quartetts – Captain Atjuschow hatte Sulander mit einem satten Schuss von der blauen Linie bezwungen. Statt 0:3 hiess es aus Zürcher Sicht plötzlich nur noch 2:1, womit der weitere Verlauf des Geschehens vorgezeichnet war. Das Spiel präsentierte sich nun mehr denn je als permanenter Abwehrkampf der ZSC Lions gegen einen immer verzweifelter den Ausgleich suchenden Gegner.

    Das rund 60 Personen zählende Häuflein der mitgereisten Zürcher Zuschauer tat sein Bestes, ging im Lärm des aufgeputschten Heimpublikums aber völlig unter. Und als Ari Sulander 43 Sekunden vor Schluss einen Schuss des Tschechen Tomas Rolinek aus einer an sich ungefährlichen Situation heraus zwischen den Schonern passieren liess, brachen auf den Rängen alle Dämme – die Arena mutierte zum Tollhaus.

    Das 2:2 war der Schlusspunkt einer packenden Partie, die fast mit einer ganz grossen Überraschung zugunsten der Zürcher geendet hätte. Es war auch ein Spiel der Emotionen gewesen. Das Publikum aus allen Altersklassen zeigte sich sehr engagiert und offenbarte lautstark das sprichwörtliche russische Temperament. Die Partie machte deutlich, dass Eishockey in Magnitogorsk mehr als nur Sport und Freizeitvergnügen ist.
    Magnitogorsk - ZSC Lions 2:2 (0:2, 0:0, 2:0)

    Metallurg-Arena. - 7700 Zuschauer (ausverkauft). - Schiedsrichter: Husicka/Sindler (Tschechien), Blumel/Pouzar (Tschechien). - Tore: 10. Trudel (Schelling, Pittis) 0:1. 13. Wichser (Sejna, Gardner) 0:2. 52. Atjuschow (Marek) 2:2. 60. (59:17) Rolinek (Warlamow) 2:2. - Strafen: je 4-mal 2 Minuten.

    Metallurg Magnitogorsk: Proskurjakow; Atjuschow, Warlamow; Malenkich, Birjukow; Bulin, Selujanow; Kudrna, Rolinek, Marek; Mirnow, Kaigorodow, Platonow; Chlistow, Tschistow, Sawaruchin.

    ZSC Lions: Sulander; Suchy, Blindenbacher; Seger, Schnyder; Geering, Schelling; Down, Pittis, Trudel; Wichser, Gardner, Sejna; Krutow, Kamber, Grauwiler; Bastl, Alston, Monnet.

    Bemerkungen: ZSC ohne Bühler (Hirnerschütterung) und Stoffel (rekonvaleszent). Alston verschiesst Penalty (51.). Time-outs: ZSC Lions (52.) und Metallurg Magnitogorsk (59:17).
    Rückspiel am 28. Januar in Rapperswil

    Champions League. Final. Hinspiel: Metallurg Magnitogorsk - ZSC Lions 2:2 (0:2, 0:0, 2:0). - Rückspiel am Mittwoch, 28. Januar (19 Uhr 30 Uhr), in Rapperswil. - Modus: Bei Punktgleichheit nach dem Rückspiel entscheidet unmittelbar nach der regulären Spielzeit ein Penaltyschiessen (mit je drei Schützen).

    Quelle; NZZ.ch

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 20:27

    Magnitogorsk - ZSC Lions 2:2 (0:2,0:0,2:0)
    Metallurg-Arena. - 7700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Husicka/Sindler (Tsch), Blumel/Pouzar (Tsch).
    Tore: 10. Trudel (Schelling, Pittis) 0:1. 13. Wichser (Sejna, Gardner) 0:2. 52. Atjuschow (Marek) 2:2. 60. (59:17) Rolinek (Warlamow) 2:2.
    Strafen: je 4mal 2 Minuten.

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 20:03

    ja, diese tore sind gemein. aber ich hab's noch befürchtet.

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 19:44

    alston vergibt penalty. russen schiessen das 1-2. jetzt haben sie bestimmt lunte gerochen dann kehren sie das spiel und ich gewinne meine wette vielleicht doch noch :P

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 19:10

    keine tore im mitteldrittel. der russische goalie ist ja voll verunsichert. werden sie jetzt im letzten drittel die tore schiessen und siegen, die russen? wenn nicht habe ich eine wette verloren :huh:

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 18:17

    das erste drittel fast zu ende. hätte nie und nimmer die führung vom zsc erwartet. dachte die russen kommen schneller als die feuerwehr. aber sind ja noch 2 drittel zu spielen.

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 18:07

    0-2 für den zett. ca.100 fans meinte der reporter

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 18:03

    schwache vorstellung der russen momentan. ZSC führt 0-1.

  • Meldungen aus der NHL

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 17:34

    Tiefrote ZahlenDie NHL steht vor dem Bankrott
    Der bekanntesten Eishockeyliga der Welt droht die finanzielle Pleite. Immer mehr NHL-Klubs stehen wegen schlechten Einschaltquoten und schwindenden Fans vor existenziellen Schwierigkeiten.
    [Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/2/5/8/25894018/12/topelement.jpg] 
    Die NHL-Teams im finanziellen Sturzflug.

    «Wenn wir denken, dass die Finanzkrise den Sport verschont, dann träumen wir oder haben unseren Kopf in den Sand gesteckt», klagt Ken Holland, General Manager der Detroit Red Wings. Eines der erfolgreichsten Teams der NHL, welches mehrfach den Stanley-Cup gewonnen hat, prognostiziert düstere Zeiten für die Liga. Das in der Autostadt ansässige Team kämpft mit dem Verlust der Sponsorengelder der US-Autoindustrie, wie «Financial Times Deutschland» berichtet.


    Zu wenig Kapital

    Bereits jetzt droht einigen Clubs das Aus. So befürchten die Phoenix Coyotes, deren Mitbesitzer und Trainer Hockey-Legende Wayne Gretzky ist, einen Verlust von rund 35 Millionen Dollar. Tiefrote Zahlen erwarten ebenfalls die New York Islanders und Teams in Florida, Nashville, Atlanta und Carolina. Das Hauptproblem der Liga ist: Die meisten Clubs haben zwar reiche Besitzer, jedoch werden sie mit zu wenig finanziellen Mitteln gestützt. Dadurch können Verluste nicht kompensiert werden und die Kreditwürdigkeit ist nicht gegeben. Ergebnis: keine Kredite, kein Eishockey.

    NHL unbeliebt

    Immer weniger Amerikaner interessieren sich für ihre nationale Eishockeyliga. So muss sich die NHL, was die Gunst der Zuschauer angeht, hinter der National Basketball League (NBA), der National Football League (NFL) und der Major Baseball League (MBL) einreihen. Zudem spielen immer weniger US-Amerikaner in der Liga. Gut 50 Prozent sind Kanadier und immer mehr Spieler kommen aus Europa und Asien, welche die US-Stars verdrängen. So ist Russland zum grössten Rekrutierungslager der NHL geworden. Das schlechte Nachwuchsprogramm der NHL ist einer der Gründe, warum sich die Liga gerne im Ausland bedient.

    Trotz sinkender Ticketpreise, wenige Zuschauer

    Die Zuschauerzahlen zeigen deutlich, dass das Interesse des amerikanischen Volkes zunehmend schwindet. In den meisten Stadien sind die Besucherzahlen rückläufig. Selbst stark reduzierte Ticketpreise konnten diese Entwicklung nicht stoppen.

    (zac)

  • Kontraktverlängerungen, Spieler- und Trainertransfers NLA/NLB

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 13:00

    Neuer AusländerSchwedischer Nationalspieler für Lugano
    Der HC Lugano hat bis Ende Saison den schwedischen Verteidiger Johan Fransson (23) vom Spitzenklub Linköping verpflichtet.
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    Verteidigt neu für Lugano: Johan Fransson.

    Der vierfache Nationalspieler war 2004 von den Dallas Stars als Nummer 34 gedraftet worden, kam bis anhin in Übersee aber noch nicht zum Einsatz. Fransson wird am Donnerstag zum ersten Mal mit Lugano trainieren.

    Quelle: SI

  • Allerlei aus aller Welt

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 11:02

    Der Berner Waldgeist

    BLICK fand das Versteck der verschollenen Gabriele S.

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    Von Hannes Heldstab | 00:21 | 21.01.2009
    Im Grauholz zeigte die seit 12 Jahren verschollene Gabriele S. (52) vor ihrer letzten kalten Nacht BLICK ihr Wintercamp. Heute holen Verwandte den «Waldgeist von Bolligen» ab.
    [Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/gen/J/p/HBJpMkEK_Pxgen_rc_500xA,500x333+0+0.jpg] 
    «Waldgeist» Etwas misstrauisch erst, dann immer freundlicher begegnet Gabriele S. den BLICK-Reportern im Dickicht des Grauholzwaldes. (Peter Gerber)

    Der Schnee im Wald ist pflotschig. Steil gehts bergauf. Kahle Buchenstauden stehen dicht an dicht. Irgendwo hier im Grauholzwald lebt seit letztem Februar Gabriele S. in einer Erdmulde, notdürftig geschützt mit Plastikplanen.

    So viel jedenfalls haben die Gemeinde Bolligen BE und der für den Wald zuständige Forstmeister bestätigt. Auch die Berner Kapo, welche die vor zwölf Jahren aus dem brandenburgischen Belzig verschwundene Frau kontrollierte.

    Sie alle haben versucht, die Einsiedlerin vor Neugierigen abzuschirmen. Immer mit der Begründung, sie wolle nichts von ihrer Familie wissen. Sie habe verlangt, ihr Aufenthaltsort dürfe nicht publik gemacht werden.

    Plötzlich steht sie da, im Dreck zwischen Stauden und Baumstämmen. «Hallo, was wollen Sie?», ruft sie. Dann kommt Gabriele S. auf dem Trampelpfad in durchnässten Adidas-Turnschuhen flink näher.

    Ihr Haar schimmert grau durch die graubraune Häkel-Kappe. Das Gesicht hager, die Augen misstrauisch – aber zugleich freundlich.

    «Es sind heute schon viele von der Gemeinde und der Polizei da gewesen», sagt sie. «Sie wollen, dass ich aus dem Wald verschwinde. Seid ihr von der Presse oder vom Fernsehen?»

    Es folgt kein Wutausbruch, kein schroffes «Haut ab!», als sie vernimmt, dass Zeitungsleute mit ihr reden wollen. «Was soll denn bei mir so interessant sein?», fragt sie. Und kann es nicht fassen, dass ihr Leben bei bitterster Kälte im Wald und ihre 12-jährige Odyssee durch diverse Länder neugierig machen. «Ich wollte nach Rom, als ich aus Belzig gegangen bin. Aber nicht zum Papst, wie Leute behaupten.»

    Einen klaren Grund für ihr Abtauchen will die eigenartige Frau nicht angeben. «Aber ohne Gott, der mir immer beigestanden ist, hätte ich es nicht durchgestanden», erklärt sie. «Das hat mich stark gemacht. Und unabhängig.»

    Am steilen Abhang hat sich die Einsiedlerin in einer Mulde in einem Verschlag aus halbverfaulten Balken und Brettern, den seinerzeit wohl Holzer hergerichtet hatten, häuslich eingerichtet. Mit ihrem Schirm und aufgetrennten Abfallsäcken.

    Hier kriecht Gabriele S. unter. Hier schläft sie in einem alten Schlafsack: «Die Kälte tut mir nichts. Mir gehts besser als jedem Alki oder Drogensüchtigen.»

    In der Mulde macht sie gelegentlich ein Feuer, kocht sich einfachste Mahlzeiten. «Ich hatte noch etwas Geld, als ich wegging», erklärt sie. «In wärmeren Jahreszeiten lebe ich häufig auch von den Früchten im Wald. Und manchmal stecken mir nette Leute etwas zu. So überlebte ich im Wald.» Vegetarierin sei sie nicht, «ich mag gern auch ein Würstchen» lacht sie. «Aber gejagt habe ich nie.»

    Je länger man mit der Frau in der verschmutzten Jacke und den erstaunlich sauberen Jeans spricht, desto fröhlicher wird sie. «Jetzt freu ich mich doch ein bisschen, dass meine Verwandten mich abholen kommen», sagt sie. «Ich werde auch keine Probleme damit haben, bald wieder in einer Wohnung zu leben. Aber bestimmt werde ich wieder in den Wald gehen.»

    Irgendwie liegt ihr das im Blut: «Mein Vater war Forstingenieur.»

    * Name der Redaktion bekannt

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 10:35

    Simpson dämpft Euphorie
    Von Martin Merk

    Wenn die ZSC Lions heute um 17:30 Uhr Schweizer Zeit auf Metallurg Magnitogorsk treffen, wird den Zürchern alles abverlangt. Trainer Sean Simpson versucht aber die Euphorie zu bremsen. Die ZSC Lions seien immer noch der klare Underdog.

    Fotogalerie vom ersten ZSC-Training

    „Wir müssen in Russland bereit sein auf alles. Das ist nicht ein Trip nach Helsinki oder Prag. Es waren vier Stunden Flug und Zeitdifferenz“, sagt Sean Simpson, um anzufügen, dass dann auch alles gut lief. „Die Eishalle ist super und auch das Training in der Trainingshalle war gut. Hier herrscht nun eine andere Kultur und die Jungs müssen für das bereit sein.“

    Oliver Kamber etwa, der sich Sorgen um das Essen machte, hat sich ein Fresspäckli gemacht mit Schweizer Snacks und 2 Litern Wasser.

    Verzichten muss Simpson in der Stahlstadt einzig auf Cyrill Bühler. „Nach diesem unfairen Schlag von Lindström“, ergänzt Simpson. „Dafür ist Blaine Down vom Farmteam GCK Lions wieder zurück. Er war eine Schlüsselfigur in einigen CHL-Spielen.“

    Unheimlich wird Simpson einzig die Euphorie in der Schweiz und insbesondere in den Medien. „Langsam glauben alle, dass wir die Russen schlagen können. Wir müssen auf den Boden bleiben. Wir wissen alle, dass sie der grosse Favorit sind und wir die Underdogs. Der Gegner ist wie eine NHL-Mannschaft mit einem Budget von 60 Millionen Franken. Sie haben keine Schwäche!“

    Das Wunder vollbringen will aber natürlich jeder. Wie das gehen soll, verrät Simpson natürlich nicht. „Aber wir haben einen Plan für diese zwei Spiele. In Russland wird es aber sehr schwer“, sagt er.

    Die Anreise ist soweit so gut verlaufen. Um etwa 18:30 Uhr Ortszeit war die Maschine gelandet und im Gegensatz zu anderen Teams gab es für die Zürcher keine Schikanen bei der Visumkontrolle. Der von den Eisbären Berlin ausgeliehene Sicherheitsmann teilte den Behörden mit, dass 20 Journalisten an Bord sei und es nicht gut fürs Image sei, wenn das Team wie die Eisbären Berlin sechs Stunden warten müsse. Auch die Anwesenheit der IIHF-Delegation um Generalsekretär Horst Lichtner, und dass diese vom Metallurg-GM Gennadij Welitschkin persönlich abgeholt wurden, trug wohl einen Teil zur Beschleunigung bei.

    Um etwa 20 Uhr Ortszeit konnte mit dem Training begonnen werden. Dieses fand in einer Trainingshalle fünf Autominuten entfernt statt. Nach einem Heimspiel gegen den SKA St. Petersburg am Montag mussten am Dienstag die Logos geändert und das Eis neu aufbereitet werden. Fürs heutige Warm-up zügeln die Lions aber in die schmucke, 7700 Zuschauer fassende Arena Metallurg.

    Das Wetter bei -13 Grad ist nicht gerade angenehm, aber für die dortigen Winterverhältnisse eher als warm anzusehen. In der Arena selbst herrschen angenehme „Schweizer“ Temperaturen und auch vom sonstigen Geruch von Abgasen, Chlor (in der Trainingshalle) oder sonstigen Duftstoffen bleibt man dort verschont. So werden vor allem die Fans für einen Heimvorteil der Russen sorgen.

    Das Spiel der im letzten KHL-Spiel von nur rund 3000 Fans besuchten Halle war innert einer Stunde ausverkauft

    -------------------------
    Metallurg: Das Hobby des Oligarchen

    Viktor Raschnikow pumpt Millionen in Metallurg Magnitogorsk. Heute sind die Russen im Final der Champions Hockey League Gegner der ZSC Lions (17.30 Uhr, Tagesanzeiger.ch/Newsnetz berichtet livel [Blockierte Grafik: http://tagesanzeiger.ch/bildstrecke/19804/pixel.gif?nocache=1232530324] [Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/bildlegende/19804/1.jpg] 
    1/14 Erfolgreich: Metallurg Magnitogorsk gewann mehrere europäische Trophäen, darunter vor einem Jahr auch den zum letzten Male ausgetragenen European Champions Cup. In St. Petersburg schlugen die Russen im Final Sparta Prag mit 5:2.
    Bild: KEYSTONE/AP

    CHL-Final, Fakten
    Hinspiel. Mittwoch, 21. Januar, 17.30 Uhr MEZ: Metallurg Magnitogorsk - ZSC Lions (live auf SF2). - Rückspiel. Mittwoch, 28. Januar, 19.30 Uhr (in Rapperswil-Jona): ZSC Lions - Metallurg Magnitogorsk (live auf SF2). - Modus: Bei Punktgleichheit nach dem Rückspiel entscheidet unmittelbar nach der regulären Spielzeit ein Penaltyschiessen (mit je drei Schützen).

    Erfolge von Magnitogorsk: Meister 1999, 2001 und 2007. 1999 und 2000 Gewinner der European Hockey League. 2008 Sieger im Europacup der Meister.
    ZSC: Meister 1936, 1949, 1961, 2000, 2001 und 2008. 2001 und 2002 Gewinner des Continental-Cups.

    Der Weg der Finalisten. Magnitogorsk : Kärpät (Fi) - Magnitogorsk 0:2. Magnitogorsk - Eisbären Berlin 5:2. Magnitogorsk - Kärpät 3:1. Eisbären Berlin - Magnitogorsk 2:1. - Halbfinal: Magnitogorsk - Ufa (russischer Meister) 1:2. Ufa - Magnitogorsk 1:3, 0:2 n.P.

    ZSC Lions: Linköping (Sd) - ZSC 2:7. ZSC - Slavia Prag 4:5 n.P. ZSC - Linköping 4:3. Slavia Prag - ZSC 1:5. - Halbfinal: ZSC - Espoo Blues (Fi) 6:3. Espoo Blues - ZSC 1:4.

    Skorerliste (Top 4/je 6 Spiele): 1. Adrian Wichser (ZSC) 11 Punkte (0 Tore/11 Assists). 2. Jean-Guy Trudel (ZSC) 10 (2/8). 3. Jan Marek (Magnitogorsk) 9 (3/6). 4. Peter Sejna (ZSC) und Jan Alston (ZSC) je 8 (4/4).

    Goalie-Statistik: 1. Ilja Proskurjakow (Magnitogorsk) 6 Spiele/95,18 Prozent Abwehrquote. 2. Alexander Jeremenko (Ufa) 5/95,17 Prozent. 3. Bernd Brückler (Espoo) 5/92,65 Prozent. 4. Ari Sulander (ZSC) 6/91,71 Prozent.

    Hinter dem Verein aus dem Südural steht ein milliardenschwerer Stahlbau-Unternehmer. Geschätzte 25 bis 30 Millionen US-Dollar lässt sich der spendable Oligarch Viktor Raschnikow sein Hobby Eishockey jährlich kosten. Obschon die Stahlpreise im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise tief gefallen sind, sprudelt die Geldquelle für Metallurg weiter. Seine Genossen beim Sportklub lässt der «Papa» (vorerst) nicht im Stich.

    Der Stolz der Bevölkerung

    Das Volk mag den Klub sehr. Die Menschen lenken sich beim Eishockey von ihren Alltagssorgen ab. Wenn die Rauchwolken der Schmelzöfen im asiatischen Stadtteil den Schnee auch auf der europäischen Seite dunkel verfärben und die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich fallen, vergnügen sich die Leute halt auf den diversen Eisflächen in der Stadt. Das Spiel mit dem Puck ist der Sport des Volks.

    Raschnikow beschäftigt Tausende dieser passionierten Schlittschuhläufer und Hockey-Anhänger in seinen stinkenden Fabriken. Wenn die Löhne wieder sinken (oder die Aufträge ausbleiben), kann er die Angestellten wenigstens mit den Erfolgen von Metallurg besänftigen. Der erfolgreiche KHL-Klub ist der Stolz einer ganzen Arbeiterschicht.

    Auf internationaler Ebene hat sich der beträchtliche Aufwand Raschnikows gelohnt. Vor Jahresfrist beendete «Magnitka» die europäische Saison auf dem obersten Podium. An einer erfolgreichen Titelverteidigung zweifeln die Menschen im schmutzigen Industriemoloch keine Sekunde. Die grösste Hürde habe Metallurg wohl bereits im russischen Halbfinal-Derby übersprungen, vermuten nicht nur die lokalen Kommentatoren.

    Der Europacupsieger schaltete auf dem Weg in den Final das favorisierte Salawat Julajew Ufa aus. Nach dem Coup gegen den Leader der Kontinental-Hockey-Liga (KHL) haben sich Protagonisten offenbar noch nicht sonderlich mit der nächsten Aufgabe befasst. Er kenne ausser Ari Sulander eigentlich keinen Zürcher, gestand Magnitogorsks Goalie Ilja Proskurjakow einem TV-Korrespondenten.

    Eine Pleite kann man sich nicht leisten

    Aber in den verbleibenden Stunden bis zum ersten Bully wird der smarte Coach Waleri Belusow sein Personal vermutlich noch zum Nachhilfeunterricht bitten. Eine böse Überraschung wollen sich die stolzen Russen keinesfalls leisten. Eine Niederlage gegen einen NLA-Verein würde im Land des Weltmeisters wohl einen Sturm der Entrüstung auslösen.

    «Hockey ist in Russland nicht nur ein Sport. Es ist ein Teil unserer grossartigen Geschichte, unseres nationalen Bewusstseins - und ein Teil unseres Stolzes.» So wurde Russlands Vize-Premierminister Sergej Narischkin einmal in der New York Times zitiert.

    Goalgetter Marek nimmt die Lions ernst

    Metallurg hat durch seine zahllosen internationalen Erfolge aufhorchen lassen und begeisterte das Schweizer Publikum auch beim Spengler Cup 2005, als die Russen im Final des Davoser Turniers das Team Canada mit 8:3 deklassierten. Auch im erstmals ausgetragenen Victoria Cup am 1. Oktober 2008 in Bern gegen die New York Rangers (3:4) hinterliessen die Russen einen vorzüglichen Eindruck. Im heutigen Kader hat bisher der junge Torhüter Ilja Proskurjakow die Fachwelt überrascht. Der 21-Jährige gilt als grösstes Goalie-Talent Russlands seit Jahren. Im Halbfinal-Rückspiel der Champions Hockey League brachte er mit seinen Paraden den favorisierten Gastgeber zum Verzweifeln. Und im Penaltyschiessen liess Metallurgs Schlussmann, der als Nummer 2 in die lange Saison hinter dem Weissrussen Andrej Mesin gestartet war, keinen Treffer zu. Proskurjakow ist statistisch gesehen der beste Goalie des neuen europäischen Klubwettbewerbs.

    Die Verteidigung ist routiniert und spielt schon lange zusammen. Für die Torproduktion zeichnet sich beim Team des 60-jährigen Trainers Waleri Belusow vor allem der tschechische Sturm mit Jaroslav Kudrna, Tomas Rolinek und Liga-Topskorer Jan Marek verantwortlich. Marek, hinter Adi Wichser und Jean-Guy Trudel die Nummer 3 in der Skorerliste der CHL, warnt seine Teamkollegen vor dem Underdog aus der Schweiz: «Ich habe die Lions am TV gegen Slavia Prag beobachtet. Sie stellen ein sehr routiniertes Team. Wenn wir uns gegen sie durchsetzen wollen, müssen wir ebenso stark spielen wie jüngst gegen Ufa.»

    (fal/si)

  • Allerlei aus dem Schweizer Eishockey 2008/09

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 08:39

    [Blockierte Grafik: http://slapshot.ch/cgi-bin/mobilescout/slapshot/20090121083423.jpg] Genfs Torhueter Gianluca Mona

    Genfs Torhüter Gianluca Mona bis Saisonende out?
    Genf-Torhüter Gianluca Mona stellt gegenüber der Zeitung "Le Matin" in Frage, ob er diese Saison noch von seiner Verletzung an der Patellasehne zurückkommen wird. Er spüre keine Verbesserung, so der Goalie. In der ersten Februarwoche werde Mona Tests auf dem Eis machen, die für den weiteren Heilungsverlauf ausschlaggebend sein werden, so "Le Matin" weiter.

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 07:41

    [Blockierte Grafik: http://slapshot.ch/cgi-bin/mobilescout/slapshot/20090121073119.jpg] Magnitogorsk, Russland, Anzeigetafel in der Arena von Metallurg Magnitogorsk


    Die Lions wären als Titelverteidiger nicht gesetzt

    Selbst wenn die ZSC Lions die Champions Hockey League (CHL) gewinnen sollten - für die nächste Saison wären sie nicht gesetzt. Der Titelverteidiger ist nicht automatisch für die nächste CHL qualifiziert. Die Schweiz hat auch nächste Saison zwei CHL-Plätze. Der Meister kommt direkt für die Gruppenphase und der Qualifikationssieger muss erst, wenn auch er in die Gruppenspiele will, zwei Qualifikations-Turniere überstehen. Stärkstmögliche Gegner in diesen zwei Turnieren sind die Meister aus der Slowakei und Deutschland.

  • Allerlei aus dem Schweizer Eishockey 2008/09

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 07:39

    [Blockierte Grafik: http://slapshot.ch/cgi-bin/mobile…90120082702.jpg]

    Del Curto kündigt HCD-Umbruch an
    HCD-Coach Arno Del Curto äussert sich in einem Interview mit der Zeitung "Suedostschweiz" über die Zukunft des HC Davos und führt die Beispiele des Neo-Davosers Sandro May sowie des Neo-Zürchers Pascal Müller an. Dass Elite-Junior Sandro May (19) zuletzt zwei Spiele in der NLA-Mannschaft verteidigte, sei als Zeichen zu werten, genauso, dass Verteidiger Pascal Müller nach der Anfrage der ZSC Lions der sofortige Abgang nach Zürich gewährt wurde, so Del Curto. «Das Team wird Umbauten erfahren», sagt er gegenüber der Publikation. Aufgebote wie jene Mays werden also keine Ausnahme bleiben, weitere Elite-Junioren dürften demnächst getestet werden. «Mindestens», so Del Curto, «im Training, oder noch besser, wie bei May, in Training und Match.»
    20.01.2009

    Auch Romano Lemm out

    Mittwoch, 21. Januar 2009, 1:11 Uhr - Maurizio Urech
    [Blockierte Grafik: http://archiv.hockeyfans.ch/spieler/romano_lemm/portrait.jpg]
    Beim heutigen Auswärtsspiel Luganos in Genf fiel während des dritten Drittels auch noch Romano Lemm nach einen Schlag gegen den Rücken aus, aber es sollte nichts gravierendes sein.

    Armin Helfer hilft Italien
    Mittwoch, 21. Januar 2009, 7:58 Uhr - Martin Merk

    Der italienische Verband hat Armin Helfer vom HC Thurgau für die Olympia-Qualifikation aufgeboten.

    Die Italiener bereiten sich vom 28. Januar bis 3. Februar in Bressanone vor, bevor es am 5. Februar nach Riga zu einem der Olympia-Qualifikationsturniere geht. Dort treffen die Azzuri auf Lettland, Ungarn und die Ukraine.

    Quelle; Hockeyfans.ch

  • Resultate aus der NLA Saison 2008/09

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 06:50

    Vorgezogenes Spiel zur 44. Runde

    National League A

    Davos mit einem Bein in den Playoffs
    Dem NLA-Vierten Davos ist nach dem 7:2-Kantersieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers die Playoff-Qualifikation in seinen verbleibenden acht Qualifikationsspielen so gut wie nicht mehr zu nehmen.Qualifikationsspielen so gut wie nicht mehr zu nehmen. [Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/2/5/6/25627850/2/1.jpg] 
    Der HC Davos hat die Playoffqualifikation so gut wie in der Tasche. (Bild: Keystone)

    Davos - Rapperswil-Jona Lakers 7:2 (3:0, 2:0, 2:2)
    Eisstadion. - 3324 Zuschauer. - SR Mandioni, Kurmann, Wehrli/Wirth.
    Tore: 4. Grossmann (Daigle) 1:0. 12. Daigle (Marha, Sykora) 2:0. 19. Guggisberg (Bürgler, Rizzi) 3:0. 33. Sykora (Daigle, Andreas Furrer/Ausschluss Grossmann; Berglund) 4:0. 34. Bürgler (Sykora, Taticek/Ausschluss Roest) 5:0. 43. Forster (Reto von Arx) 6:0. 47. Marha (Daigle) 7:0. 58. Bütler (Hürlimann) 7:1. 59. Burkhalter (Nordgren, Roest/Ausschluss Forster) 7:2.
    Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
    PostFinance-Topskorer: Ambühl; Roest.
    Davos: Genoni; Blatter, Forster; Stoop, Grossmann; Jan von Arx, Andreas Furrer; Lukas Gerber, May; Riesen, Reto von Arx, Ambühl; Sykora, Marha, Daigle; Guggisberg, Rizzi, Bürgler; Dino Wieser, Taticek, Carbis.
    Rapperswil-Jona Lakers: Streit (21. Züger); Geyer, Voisard; Guyaz, Sven Berger; Schefer, Parati; Nordgren, Roest, Friedli; Siren, Berglund, Kim Lindemann; Voegele, Burkhalter, Rizzello; Hürlimann, Bütler, Tschuor.
    Bemerkungen: Davos ohne Gianola und Leblanc (beide verletzt), Rapperswil ohne Fischer, Raffainer und Reuille (alle verletzt) sowie Lindström (gesperrt). - 15. Lattenschuss Forster. - Pfostenschüsse: 24. Rizzello, 53. Reto von Arx, 55. Voegele

    ;( na, dann spielen wir zur Abwechslung mal wieder in den Playouts, weiss der gugger was mit unsrer mannschaft los ist.


    Nachtragsspiel zur 38.Runde
    Formstarke Genfer
    Genève-Servette verzeichnet seine bislang stärkste Phase in der laufenden NLA-Saison. Die Genfer bezwangen den HC Lugano mit 2:1 und feierten damit erstmals in der laufenden Saison vier Siege in Serie.

    Genève-Servette - Lugano 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)
    Les Vernets. - 6200 Zuschauer. - SR Reiber, Stalder, Mauron/Schmid. - Tore: 4. Bezina (Cadieux, Trachsler) 1:0. 18. Thoresen (Murray, Helbling/Ausschluss Ritchie, Aubin) 1:1. 24. Aubin (Keller, Cadieux/Strafe angezeigt) 2:1.
    Strafen: je 7mal 2 Minuten.
    PostFinance-Topskorer: Kolnik; Thoresen.
    Genève-Servette: Benjamin Conz; Vukovic, Bezina; Gobbi, Keller; Schilt, Breitbach; Heynen; Rubin, Ritchie, Kolnik; Vigier, Aubin, Déruns; Cadieux, Trachsler, Savary; Debrunner, Fedulow, Suri; Kast.
    Lugano: Aebischer; Helbling, Julien Vauclair; Chiesa, Cantoni; Nodari, Hänni; Murray, Robitaille, Thoresen; Sannitz, Romy, Romano Lemm; Näser, Conne, Tristan Vauclair; Kostovic, Profico, Jörg.
    Bemerkungen: Genève-Servette ohne Höhener, Rivera, Mona, Augsburger, Florian Conz, Mercier (alle verletzt) sowie Salmelainen (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Pohl, Nummelin, Paterlini, Hischi und Domenichelli (alle verletzt). - Pfostenschüsse:32. Rubin, 35. Ritchie. - Lugano ab 59:38 ohne Torhüter.

  • Fussballkrawalle: sollen Petarden in den Stadien verboten werden?

    • TsaTsa
    • 21. Januar 2009 um 00:06

    St. GallenOnline-Fahndung: Erste Hinweise auf Hooligans
    Schneller Erfolg für die St. Galler Behörden: Drei Stunden nachdem sie die Bilder von 18 mutmasslichen Hooligans online gestellt haben, sind bereits Hinweise zu vier Personen eingegangen.
    [Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/diashow/18447/4175309.jpg] 
    Randale in St. Gallen am 20. Mai 2008: Rund 70 Polizisten in Kampfmontur und weitere 50 Sicherheitsleute hinderten die Fans zuerst am Betreten des Spielfelds. (Bild: Keystone/Regina Kühne)

    Die Hinweise werden nun überprüft und die mutmasslichen Randalierer anschliessend befragt, wie der zuständige Untersuchungsrichter Simon Burger am Dienstag erklärte. Er rechne in den nächsten Tagen mit einer Vielzahl von weiteren Hinweisen. Es gelte dann, diese zu sammeln und auszuwerten. Falls sich der Verdacht gegen einen mutmasslichen Hooligan erhärte, werde dieser mit den Tatvorwürfen konfrontiert.

    Wie lange die St. Galler Staatsanwalt und die Polizei die Bilder der verdächtigten Personen im Internet stehen lassen wollen, ist laut dem Untersuchungsrichter noch offen. Stelle sich einer der noch nicht identifizierten Männer bei den Behörden, werde sein Bild möglichst rasch von der Fahndungsliste genommen, so Burger.

    (sda)


    Super League

    Internet-Pranger bald auch für Basler Hooligans
    von Anna Luethi

    Künftig will die Staatsanwaltschaft randalierende FCB-Fans mit Online-Bildern öffentlich suchen. Dem Klub passt dieses Vorgehen nicht.


    [Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/1/8/5/18588606/1/1.jpg] 
    Ausschreitungen beim Super-League-Match FCB – FCZ. (Keystone)

    18 St. Galler Krawallbrüder werden momentan im Internet und in den Medien mit Foto gesucht – weil sie mutmasslich an Ausschreitungen im Espenmoos beteiligt waren. Auch in Luzern und Zürich hatten Polizei und Staatsanwaltschaft respek­tive der Club selbst mit Fahndungs­fotos Randalierer identifiziert. «Beim nächsten Match, bei dem es zu massiven Problemen kommt, machen wir es auch so», sagt Peter Gill von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt. Aus Sicht des Datenschutzes ist das Vorgehen ­unbedenklich, weil es vom zuständigen Untersuchungsrichter angeordnet wird. Doch wie gross ist das Risiko von Falschverurteilungen?

    Diese Frage stellt man sich beim FC Basel. «Wir wollen Leute nicht an den Pranger stellen», sagt FCB-Sprecher Josef Zindel. Man fahre eine Strategie der Repression und der Integration: «Wen wir eindeutig überführen, sanktionieren wir», sagt Zindel.

    In Zürich hat sich das Veröffentlichen von Fahndungsbildern gelohnt: Letztes Jahr konnten so sechs FCZ-Anhänger identifiziert werden, die im Joggeli Fackeln ge­worfen hatten. «Bei schwer­wiegenden kriminellen Delikten werden wir das wieder tun», sagt FCZ-Sprecher Alex Kusz­ka


    Richtig so, wenn möglich sollte man eigentlich beim Eishockey auch so vorgehen

  • A-WM 09 in der Schweiz

    • TsaTsa
    • 20. Januar 2009 um 23:56

    Hockey WM

    Gegner im Hockey – Nachbarn im Bett
    Nach dem Kampf auf dem Eis geht das Gerangel am Buffet weiter: Während der Hockey-WM teilen sich die Top-Teams das Hotel Allegro in Bern.
    [Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/1/1/3/11388312/12/topelement.jpg] 
    Die Welt zu Gast: Vier Top-Eishockey-Teams logieren im Allegro. (sah)

    «Ich freue mich auf den speziellen Spirit, der während dem Turnier bei uns herrschen wird», sagt Patrik Scherrer, CEO Kongress und Kursaal Bern AG. Neben der Schweizer Nati ziehen im April auch die Turnierfavoriten aus Russland, Schweden und den USA bei ihm ein.


    Über 100 Zimmer, die im Moment renoviert werden, sind für sie reserviert. Gegenüber der Fussball-EM, bei der die Holländer kurz im Allegro gastierten, sind die Ansprüche der Hockeyspieler bescheiden. So reisen die Teams nicht mit eigenen Köchen an, sondern vertrauen auf die Künste der Kursaal-Crew.

    «Es ist bei der WM üblich, dass die Heimmannschaft eine besonders gute Betreuung erhält», erklärt Scherrer. Deshalb werden die Schweizer in den besten Zimmern in der obersten Etage residieren. «Mit kleinen Aufmerksamkeiten wollen wir sie moralisch unterstützen», sagt Scherrer. So werden die Eiscracks in ihren Zimmern jeden Tag ein Geschenk vorfinden.

    Im Hotel Bern werden die Teams aus Deutschland und Österreich wohnen, im Ambassador die Letten und die Franzosen. Im Fünfsternehaus Bellevue Palace residieren die Funktionäre – und die Schiedsrichter sind im Sternen Muri einquartiert.

    mar/sah

  • Allerlei aus dem Schweizer Eishockey 2008/09

    • TsaTsa
    • 20. Januar 2009 um 11:25

    Liga-Boss Vaucher: «Die ZSC Lions haben ein Problem»

    Von Benjamin Muschg und Werner Schweizer. Aktualisiert vor 19 Minuten


    • Denis Vaucher, Geschäftsführer der National League GmbH, über den Erfolg der ZSC Lions, die Stadionfragen, die zukünftige Grösse der Liga und eine mögliche Obergrenze der Löhne[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/1/8/8/18892455/1/topelement.jpg] 
      Denis Vaucher mit klaren Worten: Der Liga-Boss fordert ein Schweizer Draftsystem.
      Bild: Keystone

      Denis Vaucher, die ZSC Lions sind im Final der Champions Hockey League. Wo steht die NLA im internationalen Vergleich?
      Als ich angefangen habe, sagte ich, wir wollen bis 2015 in Europa die erfolgreichste Liga sein - Russland ausgenommen. Damals wurde ich belächelt. Ich glaube nicht, dass wir das schon erreicht haben. Aber der Erfolg des ZSC hat das internationale Ansehen des Schweizer Klubeishockeys enorm gesteigert. Er ist vergleichbar mit dem Gewinn einer WM-Medaille durch das Nationalteam.

      Welche Auswirkungen wird die Wirtschaftskrise aufs Schweizer Klubeishockey haben?
      Bis nächste Saison sehe ich keine gravierenden Auswirkungen. Mittelfristig stellt sich die Frage, was mit wirtschaftlich schwächeren Klubs wie zum Beispiel Ambri oder Langnau geschieht, die noch nicht über die nötige Infrastruktur verfügen. Auch der ZSC hat bezüglich Infrastruktur ein Problem, obwohl er eigentlich ein gutes Stadion hätte. Wenn er nicht in den nächsten 5 bis 10 Jahren ein neues Stadion bekommt, wird er Schwierigkeiten haben, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.

      Wird die Liga irgendwann harte Kriterien bezüglich Infrastruktur aufstellen?
      Ja. Wir haben im letzten Juni den Grundsatzentscheid getroffen, solche Kriterien auszuarbeiten. Dabei geht es nicht nur um die Sicherheitsstandards, die ja Sache der öffentlichen Hand sind, sondern auch um Komfort. Letztlich entscheiden aber die Klubs selbst, ob diese Kriterien Bestandteil der Spielberechtigung werden oder nicht.

      Also bleibt es eine Alibiübung.
      Nein, wir können damit den Klubs helfen, politischen Druck auf die öffentliche Hand zu machen. Natürlich wollen wir keinen Klub kaputt machen. Aber in absehbarer Zeit brauchen wir einfach in der National League moderne Hallen.

      Werden Langnau und Ambri je ein neues Stadion bauen?
      Ich gehe davon aus, dass Hans Grunder und seine Crew in Langnau das nötige Geld für ein konkretes Projekt praktisch beisammen haben. In Ambri müssen wir schauen, wie es mit dem neuen Verwaltungsrat weitergeht. In der Valascia, die nicht einmal geschlossen ist, muss auf jeden Fall etwas passieren. Ob in Ambri in Zukunft noch Spitzeneishockey gespielt wird, hängt davon ab, ob es eine neue Valascia gibt oder nicht.

      Ist die Liga nicht einfach um diese zwei Klubs zu gross?
      Sportlich betrachtet wäre eine Zehnerliga sicher sinnvoll, und aus wirtschaftlicher Sicht müsste man sie wohl beschliessen. Politisch ist es im Moment allerdings nicht denkbar, und die Meinungen gehen auseinander, welche zehn Teams in der höchsten Liga spielen sollen.

      Auch weil keiner in die NLB will.
      Auch Mannschaften aus der 1. Liga haben grosse Schwierigkeiten, den Schritt in den halbprofessionellen Sport zu machen. Vor zwei Jahren hatten wir noch die Illusion, die B-Liga auf 16 Teams aufstocken zu können. Im Moment sind wir bei 11 - und ich bin nicht sicher, ob es nächste Saison noch so viele sein werden. Vielleicht müssen wir uns überlegen, ob wir die NLB neu strukturieren wollen. Dafür könnten wir künftig die Meisterschaft der Elitejunioren massiv aufwerten.

      Braucht es eine Form von Lastenausgleich zwischen den Klubs?
      Das ist etwas, das mich sehr stark beschäftigt. Einerseits finde ich als liberal denkender Mensch, dass der Markt alles selbst regeln sollte. Andererseits könnte die wirtschaftliche Schere in der Tat weiter auseinandergehen. Ein Salary Cap (Obergrenze der Löhne, die Red.) ist rechtlich nicht machbar. Aber ich denke, wir müssen prüfen, ob wir eine Art Draftsystem machen wollen, sodass die wirtschaftlich und sportlich schwächeren Klubs die Möglichkeit haben, gute Spieler zu bekommen. Natürlich bereitet uns die Entwicklung der Saläre Sorgen.

      Der Fall Beat Forster hat vor einigen Wochen auch eine Schwäche im Transfersystem gezeigt. Wie wollen Sie künftig verhindern, dass Spieler Verträge brechen und gegen einen Schadenersatz von 500'000 Franken zu einem anderen Klub wechseln?
      Man könnte die Summe verdoppeln. Aber unter Umständen findet sich ja sogar dann noch ein Fantast, der auch eine Million auf den Tisch legt - dann geht die Schere nur noch weiter auf. Wir müssen uns bezüglich Transfers noch andere Fragen stellen. Wie oft soll ein Spieler den Klub wechseln dürfen? Ist es normal, dass wir im November schon wissen, dass zum Beispiel Patrik Bärtschi den Arbeitgeber wechselt? Was passiert, wenn er im Playoff gegen seinen künftigen Klub spielt? Vielleicht müssten wir einfach sagen: Vertragshandlungen über einen Klubwechsel finden erst am Ende der Saison statt.

      Kloten hat mit Roman Schlagenhauf gerade wieder ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs verloren. Müssen die ausbildenden Klubs besser vor Abwerbung ihrer jungen Spieler geschützt werden?
      Kloten verdient durch die Ausbildungsentschädigung an Schlagenhauf Jahr für Jahr etwas, wenn er gesund bleibt. Das neue Klubwechselsystem sollte ja die Unsitte der riesigen Transfersummen abschaffen und dafür die Einnahmen mit den Ausbildungsentschädigungen staffeln. Aber das Geld ist natürlich nicht mehr sofort Cash auf dem Tisch. Und die Kritiker dieses Systems sagten von Anfang an, dass das Geld, das die Klubs bei den Ablösesummen sparen, in die Gehälter investiert wird. Das ist nun leider Realität. Ich glaube trotzdem, dass es falsch wäre, von diesem System wieder abzurücken.

      Einige Klubs möchten gerne auch in der Altjahreswoche Ligaspiele austragen. Wie geht es mit dem Spengler-Cup weiter?
      Die Verträge des Schweizer Fernsehens mit der Nationalliga und der Nationalliga mit dem Spengler-Cup sind aneinandergekoppelt. Für die nächsten drei Jahre wird sich daran nichts ändern, was danach kommt, ist offen. Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, dass einige Klubs - gerade Zürich mit der schwierigen Terminsituation im Hallenstadion - dann gerne spielen möchten. Aber wir haben vorher über Solidarität gesprochen. Damit der Spengler-Cup überleben kann, muss man die Unterbrechung aufrechterhalten. Und wenn wir wollen, dass der HC Davos weiterbestehen kann, dann ist er auf die Einnahmen aus dem Spengler-Cup angewiesen. Wer nun findet, dass Davos dadurch einen übermässigen Vorteil hat, der muss auch damit leben können, dass künftig in Davos vielleicht kein Spitzeneishockey mehr gespielt wird.

      Braucht es in Zukunft die beiden Meisterschaftsunterbrechungen für das Nationalteam im November und Dezember noch?.
      Ich glaube, dass die Novemberpause früher oder später aufgeweicht wird. Wichtig ist, dass wir auf Stufe Nationalteam auch einen attraktiven europäischen Wettbewerb bekommen und die Schweiz nicht bis zum Abwinken gegen die Slowakei und Deutschland Freundschaftsspiele austrägt. Das Publikum goutiert das einfach nicht. Da hat die IIHF bisher ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

      Mit der neuen Rechtsform des Verbands bekommt die Liga künftig eine starke Mitsprache über das Nationalteam. Was wird sich ändern?
      Wir müssen auch auf Stufe Nationalmannschaft und Ausbildung neue Wege gehen und die Erträge ausbauen. Die Nationalliga zahlt einen siebenstelligen Betrag an die Kosten des Verbands und der Nationalmannschaft. Wenn wir nicht wollen, dass noch mehr Mittel von der Liga Richtung Verband fliessen, ist es zwingend notwendig, dass dort die Kosten im Rahmen bleiben und neue Gelder generiert werden.

      Man könnte beispielsweise den Nationalcoach zurückstufen und so Geld sparen.
      Der aktuelle Nationalcoach macht einen hervorragenden Job und hat noch einen Vertrag bis 2010. Danach beginnt eine neue Ära. Wir sind eine von wenigen Nationen, die noch einen vollamtlichen Nationaltrainer haben. Es wäre auch vorstellbar, dass ein Coach in Doppelfunktion einen Klub und das Nationalteam betreut. (Tages-Anzeiger)

  • Champions League auch im Eishockey...

    • TsaTsa
    • 19. Januar 2009 um 20:39

    Champions Hockey LeagueMagnitogorsk hat Sorgen

    von Klaus Zaugg

    Magnitogorsk ist vor dem ersten Finalspiel gegen die ZSC Lions nicht ganz ohne leise Zweifel. Trainer Waleri Belousow klagte vor den Medien sein Leid.
    [Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/1/5/8/15888700/1/1.jpg] 
    Sorgen bei Metallurg vor dem ersten CHL-Finalspiel. (Bild: Keystone)

    Trainer Waleri Belousow, dessen Weichheit Generalmanager Gennadi Welichkin ohnehin ein Dorn im Auge ist,
    erklärte am Montag vor den Medien, die letzten Spiele in der Meisterschaft gegen ZSKA Moskau und Salawat Ufa hätten sehr viel Kraft gekostet.

    Zudem leidet der tschechische Stürmer Jaroslav Kudrna, der sechstbeste Skorer des Teams in der CHL, an einer Erkältung und ist für das erste Finalspiel fraglich oder dann mindestens nicht ganz hundertprozentig fit.

    Zur Zeit liegt Magnitogorsk in der Gesamttabelle der KHL auf dem 5. Platz (von 24 Teams) und liefert sich in der
    Division Tarasow ein Kopf-an-Kopf Duell mit SKA St. Petersburg um den 1. Platz.

    dann könnten die zürcher ja doch noch gewinnen, wenn die metaller keinen saft mehr haben ;)

  • Eine etwas andere Sportart

    • TsaTsa
    • 19. Januar 2009 um 18:22

    2. Swiss Pond Hockey Championship

    Montag, 19. Januar 2009, 18:02 Uhr - Medienmitteilung


    Back to the roots! Vom 23. bis 25. Januar 2009 findet unter dem Patronat der 2009 IIHF World Championship Switzerland das 2. Pond Hockeyturnier auf dem Champfèrersee in Silvaplana statt.

    Pond (engl. für Teich oder Weiher) Hockey ist Eishockey wie in den guten alten Zeiten, als sich Jung und Alt auf zugefrorenen Gewässern am Spiel mit Stock und Puck erfreuten. Ihren Ursprung haben die Pond Hockeyturniere in Kanada. In Plaster Rock nehmen alljährlich 120 Teams aus der ganzen Welt auf 22 Spielfeldern teil und sorgen für ein regelrechtes Volksfest. Das Dorf ist mittlerweile ein Begriff für Pond Hockeyfans. Silvaplana organisiert nun zum zweiten Mal unter Mithilfe der vier begeisterten Zürcher Sportstudenten Hannes Tschudin, Renato Maggi, Micha Dettwiler und Stefan Krouzel, die schon 2006 im Osten Kanadas teilgenommen hatten, die Swiss Pond Hockey Championship im Engadin.

    Während bei der letzt jährigen Premiere auf dem Champfèrersee 16 Equipen dabei waren, haben sich heuer 44 Mannschaften, darunter auch Teams aus Deutschland, angemeldet. Die Teams bestehen aus je vier Spielern, einen Torhüter gibt es nicht. Als Ausrüstung dienen lediglich Schlittschuhe, Stock und Handschuhe; Schienbein- und Ellenbogenschoner sind erlaubt, ein Helm wird empfohlen. Gespielt wird auf zehn Spielfeldern, 20 mal 40 Meter gross, die Banden sind aus Schnee und die Tore sind gleich breit wie die offiziellen Eishockey-Goals, die Höhe beträgt aber nur gerade 20 Zentimeter. Die Spieldauer beträgt zwei Mal 15 Minuten.

    Die Zubereitung der Spielfelder bedeutete für die Werkgruppe der Gemeinde Silvaplana rund zwei Wochen knochenharte Handarbeit. Zuerst musste der Schnee von der Eisfläche abgetragen werden, danach galt es das Eis aufzurauen und mit Wasser aus dem See zu bespritzen. Silvaplana ist als Austragungsort geradezu prädestiniert, die kalten Engadiner Wintertage garantieren optimale Verhältnisse auf dem See und die traumhafte Landschaft sorgt für eine einzigartige Stimmung. "Das Pond-Hockey-Turnier entwickelt sich prächtig! Es ist uns eine Ehre, diesen Anlass zu fördern und zu unterstützen", sagt Gian Gilli. Der Generalsekretär der Eishockey-Weltmeisterschaft in Bern und Zürich-Kloten weiter: "Mit der IIHF-Weltmeisterschaft möchten wir in der Schweiz nachhaltige Effekte auf allen Ebenen dieser grossartigen Sportart erzielen. Eben auch mit solchen Fun-Events."

    Das Turnier beginnt am Freitagabend, 23. Januar, um 19 Uhr, und endet am Sonntag, 25. Januar, um cirka 15 Uhr. Die Zuschauer und Teilnehmer können sich im Festzelt mit Essen und Getränken versorgen.

    Für mehr Informationen: http://www.pondhockey.ch/

  • Allerlei aus dem Schweizer Eishockey 2008/09

    • TsaTsa
    • 19. Januar 2009 um 18:19
    Zitat von HCIFan

    TsaTsa: Nun, wenn ich es richtig im Kopf habe, sind generell Verpflichtungen egal ob Inländer oder Ausländer nur bis zum 31. Jänner möglich. Ein Anlass war ja die gerne praktizierte Art, NLB Spieler die mit ihren Teams schon ausgeschieden sind, zu verpflichten und sein Team damit im PO zu verstärken (Linz mit Desmarais vor 2 (?) Jahren).

    ja du hast recht. ich dachte zuerst dass bei ausländern eine andere regel gelte ;)

  • Allerlei aus dem Schweizer Eishockey 2008/09

    • TsaTsa
    • 19. Januar 2009 um 18:08

    Internationale Transferfrist
    Der IIHF hat eine internationale Transferfrist eingeführt. Zukünftig sind internationale Spielerwechsel während der Saison nur noch bis zum 31. Januar möglich.
    "Das war ein nötiger Wechsel", kommentiert der IIHF-Präsident René Fasel, "es wurde fast zur Routine, dass Spieler, die mit ihren Mannschaften die Playoffs verpassen, in ein anderes Land wechseln. Das ist nicht gut für die Glaubwürdigkeit."

    Vor allem die Schweizer Clubs sind als Transferkönige berühmt und werden sich zur Freude vieler Kritiker am stärksten umgewöhnen müssen. Jeweils bis Mitte Februar konnte man sich früher Spieler aus dem Ausland holen. Jene Clubs der NLA und NLB im Auf-/Abstiegskampf gar bis Mitte März.

    Für Ligen auf der südlichen Erdhalbkugel wie Australien, Neuseeland oder Südafrika gilt der 31. Juli als Frist
    Quelle:Hockeyfans

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