hier noch einige zeilen aus dem tagesanzeiger und 20min. mit video
Beiträge von TsaTsa
-
-
na prima ! tsss.....
-
http://www.sf.tv/sfsport/artikel.php?catid=sporteishockeyartikel&docid=20090128-04
hat oben 3 videos zum anklicken. weiss aber nicht ob es in österreich funktioniert.
-
asooooo
mein gott dann hab ich des ja komplett falsch verstanden. dachte komplette narrenfreiheit für die mannschaft :wacko:komplette narrenfreiheit für die mannschaft in zürich wo ja auch eine freinacht gewährt wird. die müssen jetzt in zürich weiterfeiern. narrenfreiheit für die anhängerschaft und die dies noch werden wollen.ich jedenfalls nicht
aber ich gratuliere dem zett trotzdem zu der grossartigen leistung und dass die den bekanntheitsgrad unserer DCA in die höhe geschraubt haben. sie war den CHL wirklich würdig.also die hockey-und fussballgemeinde und ein teil des fussvolkes wissen schon wie man es anstellt, dass die kehle nie austrocknet.

auch möchte ich mich mal ganz herzlich bei euch bedanken, weil ihr grosses interesse am schweizer hockey zeigt und auch daran teilnehmt. das ist nicht so selbstverständlich. österreicher und schwizer sind einander ja ziemlich ähnlich.
-
rappi gewährt den zürchern auch in rapperswil eine freinacht. der speaker bedankte sich bei rappi für die aufnahme und gastfreundschaft und er hoffe dass sich die fans ebenfalls gebührend und dankend verhalten. mal schaun
-
TsaTsa wer sagt das euer Hockey schlecht ist ? oO (bin der Meinung das Ch auf einer Ebene mit Fin/Swe vor den meisten europäischen ligen ist)
von unseren nördlichen nachbarn
-
danke danke, bin zwar kein zettfan aber ich nehm die grats gerne entgegen. demfall ist unser hockey doch nicht so schlecht.
-
der zett ausser kontrolle und die russen von der rolle.
das hätte ich allerdings nicht erwartet
-
3-0 für den zett. das wars für die russen. ich hoffe nur, unser stadion steht nach dem sieg noch

-
und die russen finden kein rezept. ob sie kommen wie die feuerwehr im letzten drittel , oder ist der dampf schon draussen? was macht der russengoalie denn für hechtsprünge? der war arg daneben.
-
das zeugs aufs eis schmeissen ist so eine unsitte bei uns, regt mich jedesmal auf. da kannst noch reich werden, wenn du münzen einsammeln gehst. da haben die schiris wenigstens noch ein trinkgeld. handys findet man ab und zu auch .
-
Countdown in Rapperswil: «Wir wollen die besten Plätze
-
Last CHL-Updates:
Das heutige Spiel wird von finnischen Unparteiischen geleitet: Jari Levonen, Tom Laaksonen (beide Head-Schiedsrichter), Mikko Kekäläinen und Jussi Terho (beide Linienrichter).
[list]
[*]Bei den ZSC Lions ist der Verteidiger Andri Stoffel nach wie vor rekonvaleszent, während Cyrill Bühler nach seiner Gehirnerschütterung einsatzbereit wäre, falls ihn Simpson spielen lässt.
[*]Bei Metallurg Magnitogorsk fiel der Drittlinien-Verteidiger Alexander Selujanow nach einem Schlag in den Rücken am Sonntag in Kasan verletzt aus und muss passen.
[*]Metallurg ist am späteren Montagnachmittag von Kasan in Zürich gelandet, verzichtete aber auf ein Training am Dienstag. Die Russen werden heute wie auch die ZSC Lions ein Morgentraining in Rapperswil absolvieren.
[*]Adrian Wichser hat seinen Verzicht auf die Heim-WM bestätigt. "Es war ein Entscheid, der schon zu Saisonbeginn gefallen ist und es wäre unfair, jetzt zu kommen und einem Spieler den Platz wegzunehmen, der die Länderspiele mitmachte", so Wichser. Mit der Pause will er seinen lädierten Rücken auf Vordermann bringen.
[*]Hinter dem Hallenstadion findet ein Public Viewing für maximal 2700 Personen statt. 1000 Tickets wurden bislang abgesetzt. Wo die ZSC Lions einen Titelgewinn feiern würde, steht nicht fest. Man soll ja die Feste bekanntlich feiern, wie sie kommen. Und wenn sie kommen -
ob die CHL wohl überleben wird?
Gibt es CHL 2009? Fasel: "Was ist schon sicher?"
[Blockierte Grafik: http://slapshot.ch/cgi-bin/mobilescout/slapshot/20090128092700.jpg]
Entweder die ZSC Lions oder die Russen aus Magnitogorsk werden heute gegen 22 Uhr eine Million Euro reicher sein. So viel beträgt das Preisgeld für den Sieger der ersten Champions Hockey League (CHL). Insgesamt liessen sich die beiden Investoren, die russische Gazprom und eine schwedische Gruppe, die Premierensaison 20 Millionen Euro kosten. Im Prinzip stehen sie beim Internationalen Verband IIHF für zwei weitere Jahre im Wort.Das neue Produkt übertraf die Erwartungen der Beobachter. Die Qualität der Spiele war überdurchschnittlich, der optische Auftritt professionell und die Zuschauerzahl höher als erwartet. Rund 420000 Zuschauer, 7100 im Durchschnitt, sahen die 55 Spiele im Stadion. Der Schlittschuhclub Bern bewegte sich sowohl sportlich wie zuschauermässig im untersten Ranglistendrittel. Er ist der einzige Club, der in der CHL weniger Zuschauer mobilisierte, als in der Meisterschaft.
Unter den Erwartungen blieb das Interesse der Sponsoren. Mit Gazprom und Reebok waren nur zwei Firmen auf den Banden präsent. Das reicht nicht, um dauerhaft zu überleben. Der Sportartikelmulti lieferte in erster Linie Dresse und erbrachte andere Sachleistungen.
Modus und Spieldaten für die zweite Saison stehen, das Teilnehmerfeld soll um 15 weitere nationale Meister und eine zweite Qualifikationsrunde erweitert werden. Und doch ist gemäss IIHF-Präsident René Fasel nicht gesichert, dass die Liga im Herbst weitergeht. Die IIHF und ihre Partner leiden wie die ganze Welt unter der Wirtschaftskrise. Auf die Frage, ob die CHL 2009 sicher durchgeführt werde Fasel: "Was ist heute schon 100 Prozent?" - "Rückblickend haben wir die CHL zu einem schwierigen Zeitpunkt lanciert." Zur Verdeutlichung: Der russische Energieriese Gazprom hat seit der Lancierung der Liga zwei Drittel seines Börsenwerts verloren, statt 25 ist er heute noch 8 Milliarden Franken wert.
Quelle: Berner Zeitung
28.01.2009
-
Die ZSC Lions jagen den Silbernen Stein
Von Benjamin Muschg. Aktualisiert vor 45 Minuten
- Die Zürcher spielen im Final der Champions Hockey League um einen neuen Pokal, viel Geld, ein Rendezvous mit einem NHL-Team - und einen Sieg für die Schweizer Sportgeschichte[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/bildlegende/19910/5947531.jpg]
Grosses Interesse für den Europapokal: Topskorer Adrian Wichser, Coach Sean Simpson, CEO Peter Zahner und Captain Mathias Seger an der Medienkonferenz.
Photo: Reto Oeschger - Metallurg Magnitogorsk mag die Vorgängerwettbewerbe der Champions Hockey League schon dreimal gewonnen haben. Aber die ZSC Lions waren dem «Silver Stone», wie der Eishockey-Weltverband die neue Trophäe des europäischen Meistercups nennt, schon immer näher. Zu Hause ist der aus einer Silberlegierung gefertigte, rund 7 Kilogramm - oder eben einen englischen Stone - schwere und fast 1 Meter hohe Pokal am IIHF-Hauptsitz im Zürcher Enge-Quartier.
Am Dienstag vor einer Woche reiste der «Silberne Stein» mit dem ZSC-Charterflug nach Magnitogorsk, wo er während des Final-Hinspiels von Cheerleaders umrahmt hinter jenem Tor thronte, das Ari Sulander zwei Drittel lang hütete. Am Donnerstag hatten die Lions den Siegerpokal auf dem Rückflug wieder im Gepäck. Und gestern um 12.15 Uhr wurde er schliesslich in der Oerliker Trainingshalle Kebo in einer Reihe neben Champions-League-Topskorer Adrian Wichser, ZSC-Coach Sean Simpson, CEO Peter Zahner und Captain Mathias Seger den Schweizer Medienvertretern präsentiert.In Wirklichkeit war der Europapokal gestern für die ZSC Lions zum ersten Mal zum Greifen nahe, da es sich bei ihrem Reisebegleiter nach Russland nur um eine Replik gehandelt hatte. Den Silbernen Stein tatsächlich zu berühren, verbot ihnen aber der Sportleraberglaube. Das wollen sie erst heute tun, nachdem sie Magnitogorsk in Rapperswil-Jona besiegt haben. «Wir werden alles geben und diesen Pott holen», sagte Wichser entschlossen. Zu verlieren hat seine Mannschaft nach ihrer unglaublichen Siegestour durch Europa im heutigen Showdown nichts; gewinnen kann sie aber noch viel mehr als das überdimensionale Champagnergefäss.
Es winkt NHL-Glanz im Hallenstadion
Zum Beispiel eine Siegprämie von rund einer Dreiviertelmillion Franken, mit der die Lions ihr Preisgeld aus der Champions League auf fast 2,5 Millionen erhöhen würden. Oder die Teilnahme am Victoria Cup gegen einen Vertreter aus der NHL, der im Fall eines Zürcher Sieges nach dem Wunsch des ZSC und der IIHF im Hallenstadion ausgetragen werden soll - falls es dann nicht schon belegt ist. In dem prestigeträchtigen Spiel könnten die Lions neben einer unvergesslichen Erfahrung noch eine weitere Million gewinnen. Vor allem könnten sich die ZSC Lions heute aber in den Geschichtsbüchern des Schweizer Sports verewigen. Siege in europäischen Meistercups gab es für Schweizer Teams bisher nur in Randsportarten wie Unihockey.
Simpson rückte das Spiel vor den rund 50 Journalisten ins rechte Licht: «Es freut mich, dass so viele von Ihnen gekommen sind. Das zeigt, dass wir etwas Besonderes erreicht haben. Für den ZSC, für die Stadt Zürich, aber auch fürs Schweizer Eishockey.» Im Sommer habe sich noch keiner dafür interessiert, als er von der Champions Hockey League sprach. Der Erfolg sei aber nicht nur einer der Trainer und ihrer Mannschaft, ergänzte Simpson. «Der ganze Klub hat von Anfang an alles dafür getan.» Zahner bestätigte das, indem er nicht zum ersten, aber zum letzten Mal vor einer Partie dieser Champions Hockey League vom «wichtigsten Spiel in der Geschichte der ZSC Lions» sprach.
Der Druck lässt Sulander nicht kalt
Für die ZSC-Mannschaft, die vor der Medienkonferenz ihr letztes Training in Zürich absolvierte, bevor sie heute Morgen nach Rapperswil-Jona und anschliessend ins Hotel nach Pfäffikon fährt, bedeutet das eine riesige Chance - aber auch enormen Druck. Obwohl die russischen Gewinner des letztjährigen Europacups als Favoriten einzustufen sind, hat der ZSC durch seine eindrückliche Vorstellung in Magnitogorsk die Erwartungshaltung erhöht. Nicht nur die Mannschaft, sondern auch ihre Fans wissen jetzt, dass der ZSC dieses Spiel gewinnen kann.
Auf keinem lastet dabei eine solche Verantwortung wie auf Goalie Ari Sulander. Der Finne zeigte im Hinspiel eine grosse Leistung und machte in der Schlussminute einen grossen Fehler. Wenn er den Lions nach drei Schweizer Meistertiteln nun noch zum Europacupsieg verhelfen will, muss er es diesmal noch besser machen. Das lässt auch einen 40-jährigen Profi nicht kalt. Aber er weiss: «Wenn du nicht nervös bist, bist du nicht bereit.»
(Tages-Anzeiger)
28. Januar 2009, Neue Zürcher Zeitung
Noch ein grosser Schritt
Die Lions vor der letzten schwierigen Aufgabe gegen MagnitogorskIm Final-Hinspiel vor einer Woche trennten sich die ZSC Lions und Metallurg Magnitogorsk in Russland 2:2 unentschieden. Für den Gewinn der Champions Hockey League haben die Zürcher am Mittwoch im Rückspiel in Rapperswil-Jona zwei Möglichkeiten: Endet die Partie nach 60 Minuten erneut unentschieden, wird das unmittelbar folgende Penaltyschiessen entscheiden; eine Verlängerung findet nicht statt. Der direkte Weg zum grossen Zürcher Triumph führt über einen Sieg während der regulären Spielzeit.
Obwohl der Schweizer Meister den grossen Favoriten aus dem Südural im Hinspiel vor unerwartete Probleme stellte und zu Beginn gar überlegen war, macht sich bei den Zürchern weiterhin niemand Illusionen über die Rollenverteilung. Der Trainer Sean Simpson sagt: «Wir wissen, dass wir die Aussenseiter sind.» Der Kanadier wird in derselben Aufstellung spielen lassen wir vor Wochenfrist, obwohl der Flügelstürmer Bühler wieder genesen ist. Auch der Captain Seger ist sich der schwierigen Aufgabe bewusst: «Der Weg zum Sieg wird eine Frage der Konzentration. Wir müssen ein perfektes Spiel zeigen, um Magnitogorsk schlagen zu können.»
Das Spiel (Beginn 19 Uhr 30) wird von allen drei Schweizer Senderketten live übertragen. Neben dem Zürcher Hallenstadion, das als Spielort wegen anderweitiger Belegung (Aufbau Art on Ice, vgl. S. 45) nicht in Frage kam, steht ein Zelt für Public Viewing zur Verfügung. Für die rund 2500 Plätze umfassende Lokalität waren laut dem ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner bis Dienstag mehr als 1000 Tickets verkauft worden.
Gewinnen die ZSC Lions die Champions Hockey League, käme dies dem prestigeträchtigsten Erfolg einer Schweizer Klubmannschaft in der Geschichte des hiesigen Eishockeys gleich. Der Sieger wird mit einer Prämie von 500 000 Euro belohnt und darf im Herbst zu einem Duell gegen ein NHL-Team um den Gewinn des Victoria Cup antreten.
Champions Hockey League nächste Saison ohne ZSC?
Eine Kuriosität der Champions Hockey League (CHL): Der Titelverteidiger ist nächste Saison nicht gesetzt. Wenn die ZSC Lions die NL A-Qualifikation oder die Meisterschaft nicht gewinnen, sind sie nächste Saison nicht europäisch. Wenn die ZSC Lions nächste Saison wieder in der CHL spielen wollen, dann müssen sie entweder Schweizer Meister oder NL A-Qualifikationssieger werden.IIHF-Angestellter Szymon Szemberg begründet den Entscheid seiner Vorgesetzten: "Wir haben darüber diskutiert, ob der Titelverteidiger für die nächste Saison gesetzt werden sollte. Unsere Meinung ist, dass mit dem Finale der Wettbewerb abgeschlossen ist und die CHL wieder bei null beginnt. Deshalb kann nächste Saison nur in der CHL spielen, wer entweder die Meisterschaft oder die Qualifikation in seinem Land gewonnen hat."
Sollten die ZSC Lions die CHL gewinnen, dann dürfen sie in Zürich gegen ein noch zu bestimmendes NHL-Team um den Victoria Cup spielen. Falls ein freies Datum im Hallenstadion gefunden werden könnte.
28.01.2009
so finito, lassen wir die beiden mannschaften erst mal spielen heute abend. möge der bessere gewinnen
- Die Zürcher spielen im Final der Champions Hockey League um einen neuen Pokal, viel Geld, ein Rendezvous mit einem NHL-Team - und einen Sieg für die Schweizer Sportgeschichte[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/bildlegende/19910/5947531.jpg]
-
Champions Hockey League FinaleZSC und Metallurg im Vergleich
Die ZSC Lions kämpfen um die Krone im europäischen Klub-Hockey. Wie stehen die Chancen des Schweizer Meisters gegen den russischen Spitzenklub Metallurg Magnitogorsk? 20 Minuten hat genau hingeschaut. Der ultimative Team-Check vor dem Final-Rückspiel der Champions Hockey League (CHL) zeigt: Die Löwen brüllen lauter als der russische Bär.
[Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/2/5/9/25937694/2/1.jpg]
Geld
Geld spielt in Russlands Sport keine Rolle. Oligarchen beherrschen das Land nach dem Motto «Brot und Spiele». In Magnitogorsk bezahlt Viktor Raschnikow (rechts) die Rechnungen. Mit einem Vermögen von 11,6 Milliarden Franken ist der Stahl-Baron die Nr. 73 der Welt. Das Budget von Metallurg beträgt mehr als 60 Mio. Franken, wovon Raschnikow einen grossen Teil finanziert. ZSC-Präsident Walter Frey (links) ist mit einem geschätzten Vermögen von 600 Mio. Franken ein vergleichsweise armer Schlucker. Er alimentiert die Lions jährlich mit einem Millionen-Betrag. Vorteil Magnitogorsk (0:1)Trainer
Metallurg-Coach Waleri Belusow ist klubintern nicht unumstritten. Der Grund zeigte sich unter anderem im Hinspiel gegen die ZSC Lions, wo er von seinem Gegenpart Sean Simpson ausgecoacht wurde. Trotz Heimspiel und dem damit verbundenen Recht, als Zweiter zu wechseln, gelang es Belusow nie, seinen tschechischen Wundersturm um Jan Marek gegen die dritte oder vierte Zürcher Linie zu bringen. ZSC-Coach Sean Simpson hat aus dem Schweizer Meister ZSC Lions in den letzten sechs Monaten ein europäisches Spitzenteam gemacht. Vorteil ZSC Lions (1:1)Goalies
Eine Generation liegt zwischen Ari Sulander (40) und Ilja Proskurjakow (21). Der junge Russe war Anfang Saison als Ersatz hinter dem weissrussischen Routinier Andrej Mezin vorgesehen, verdrängte diesen aber aus dem Team. In der CHL besticht Proskurjakow mit einer Quote von 94,85 Prozent abgewehrter Schüsse. Am Wochenende feierte der russische Shooting-Star gegen Bars Kazan einen Shutout und seinen ersten Treffer – zum 2:0-Schlussresultat ins leere Tor! Sulanders Abwehrquote in der CHL liegt bei 92,13 Prozent. Auch das ist ein Weltklasse-Wert. UnentschiedenVerteidigung
Metallurg-Captain Witali Atjuschow (rechts) führt eine sehr robuste und vor allem eingespielte Defensive an. Die sechs Stammverteidiger sind im Durchschnitt 185 cm gross und 91 kg schwer. Die Russen liessen nur gerade 1,43 Gegentore pro CHL-Spiel zu (ZSC Lions: 2,43). Die Zürcher Abwehr ist im Schnitt drei Zentimeter kleiner und sechs Kilogramm leichter als die russische, aber dafür um einiges kreativer: In der Skorerliste der Verteidiger finden sich drei Zürcher in den Top 5: Seger (3 Tore, 1 Assist), Blindenbacher (links, 2/2) und Suchy (0/4). Vorteil ZSC Lions (2:1)Angriff
Kein Team in der Champions Hockey League ist offensiv gefährlicher als die ZSC Lions: 32 Tore (Metallurg: 17) und eine Erfolgsquote von 32,35 Prozent im Powerplay sind Spitzenwerte (Metallurg: 17,24%). Mit Adrian Wichser (links) führt ein Zürcher die Skorerliste an (1 Tor, 11 Assists), sein Sturmpartner Ryan Gardner hat am meisten Tore geschossen, nämlich sechs. Metallurg Magnitogorsk steht und fällt offensiv mit der Formation um den Tschechen Jan Marek (rechts). Mit seinen Landsleuten Rolinek und Kudrna bildet der schnelle Flügel ein Spektakel-Trio sondergleichen. Vorteil ZSC Lions (3:1)Bei einem Sieg wird improvisiert
Weil die 6100 Plätze der Diners Club Arena innert weniger Minuten verkauft waren, organisieren die ZSC Lions ein Public Viewing. 2800 Fans finden im Zelt hinter dem Hallenstadion Platz. Im Vorverkauf gingen laut ZSC-CEO Peter Zahner rund 1000 Tickets weg. Ob bei einem allfälligen Titelgewinn die Mannschaft in Oerlikon auftauchen wird, ist noch ungewiss. «Falls wir gewinnen sollten, werden wir impro­visieren», sagt Zahner. Auf eine organisierte Feier habe man verzichtet, weil es schon am Samstag in der Meisterschaft weitergeht.Am 28.01.2009 siehst du das entscheidende Final-Rückspiel zwischen ZSC Lions Zürich (SUI) und Metallurg Magnitogorsk (RUS) via gratis Video-LIVE-Stream auf http://www.laola1.tv/ .
tv sf2.
wieso sollte das dem zsc nicht gelingen? auch ich ziehe heute mal meine clubbrille aus und brülle mit den lions

-
Heute wandeln sich Feinde zu Fans
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/x/1/S2…_t_500xA_35.gif]
Von Marcel Allemann | 00:55 | 28.01.2009
Es ist der wichtigste Match in der Vereinsgeschichte der ZSC Lions. Die ganze Schweiz drückt heute Abend den Zürchern die Daumen – sogar erbitterte Konkurrenten!
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/gen/j/O/HB…500x333+0+0.jpg]So muss es sein! Trudel und Monnet im Halbfinal gegen Espoo. (EQ Images)
Normalerweise sind die ZSC Lions für sie ein rotes Tuch. Doch eine BLICK-Umfrage unter den NLA-Klubs zeigt: Heute Abend ist alles anders, auch in Bern, Genf und Kloten drückt man für einmal den ZSC Lions die Daumen. Ja selbst beim HC Davos verwandelt man sich für zwei Stunden in ZSC-Fans – obwohl es zuletzt unter diesen beiden Klubs massive atmosphärische Störungen gegeben hat.
Auch das Herz des vor Weihnachten von Zürich nach Davos übergelaufenen Beat Forster schlägt kurzfristig nochmals für seinen Ex-Klub. Und sogar Präsident Tarzisius Caviezel outet sich für heute Abend als ZSC-Fan – obwohl er sich am Jahresende mit Lions-CEO Peter Zahner einen Kleinkrieg geliefert hat.
Die Stunde der versöhnlichen Töne ist gekommen. Denn es geht um mehr als einen Sieg. Es geht um einen historischen Triumph für unser Eishockey.
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/F/y/VG…_o_312xA_14.gif]
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/gen/v/Z/HBvZWZPP_Pxgen_r_312x208.jpg]
Tarzisius Caviezel.
«Losgelöst von allen Differenzen, die mit den ZSC Lions bestehen, gönne ich ihnen jeglichen Erfolg in der Champions League und wünsche mir daher einen Sieg. Das wäre für den ZSC und das Schweizer Eis­hockey hervorragend. Leider kann ich das Spiel nicht anschauen, da ich zur gleichen Zeit mit Doris Leuthard an einer Podiumsdiskussion über die Personenfreizügigkeit teilnehme. Aber ich werde mich auf dem Laufenden halten und mir anschliessend die TV-Aufzeichnung ansehen.»Tipp: ZSC gewinnt mit einem Tor Unterschied
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/J/u/QX…_o_312xA_14.gif]
«Bei einem solchen Spiel zieht man seine Klubbrille ab. Und es ist auch nicht mehr relevant, welche Meinungsverschiedenheiten es zwischen den beiden Klubs gegeben hat. Klar bin ich für die ZSC Lions, alles andere wäre dumm! Denn durch ihre starken Leistungen wird das Schweizer Eishockey aufgewertet. Natürlich werde ich mir am Fernsehen auch den Match anschauen.»Tipp: Unentschieden, der ZSC gewinnt im Penalty­schiessen
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/h/y/Q2…_o_312xA_14.gif]
«Was der ZSC erreicht hat, ist genial für das Schweizer Eishockey. Ich habe schon vielen Kollegen
in Nordamerika erzählt, dass unsere NLA zu den besten Ligen der Welt gehört. Jetzt liefert Zürich den Beweis dafür. Die Arbeit von Sean Simpson und Colin Muller muss man anerkennen. Heute wird jeder für den ZSC «fanen» – sogar ich! Es bleiben mir ja noch 364 Tage des Jahres, um Zürich zu «hassen».»Tipp: Unentschieden, ZSC gewinnt im Penalty­schiessen
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/F/2/RG…_o_312xA_14.gif]
«Die Final-Quali freut mich vor allem für die ZSC-Spieler sowie den Klub. Zudem wird unser Eis­hockey in Europa nun stärker wahrgenommen. Wenn ich Zeit habe – und das hängt vor allem von unserem Söhnchen Noam ab – werde ich mir das Spiel am TV anschauen. Ich hoffe, dass Zürich gewinnt. Sollte der ZSC in den Playoffs unser Gegner sein, werde ich aber bestimmt nicht mehr den Zürchern helfen!»Tipp: ZSC gewinnt 3:2
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/F/y/TW…_o_312xA_14.gif]
Die Final-Quali des ZSC ist natürlich hervorragend. Ich hoffe, die Zürcher gewinnen heute. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich ein ZSC-Fan bin (schmunzelt), auch nicht für einen Abend. Für mich zählt nur der SCB. Den Match heute kann ich mir leider nicht ansehen, ich weile im Ausland. Aber wenn ich könnte, würde ich natürlich.»Tipp: Unentschieden, ZSC gewinnt im Penalty­schiessen
Loic Burkhalter,Captain der Lakers:
«Was die ZSC Lions erreicht haben, zeigt, dass das Schweizer Eishockey in Europa mehr als nur mithalten kann. Wir sind nicht schlechter als andere. Die kompakte Abwehr der Zürcher ist eine der Besten, deshalb überrascht mich die Final-Quali nicht. Und natürlich bin ich heute für die Lions, ich würde ihnen den Titel gönnen – in unserem Stadion.»
[b][i]Tipp: ZSC gewinnt 4:2
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/V/h/Qm…_o_142xA_14.gif]
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/gen/K/M/HBKMnjtQ_Pxgen_rc_142xA,142x213+0+0.jpg]
Beat Forster posiert mit dem HCD-Dress. (Keystone)
«Die ZSC Lions hätten es verdient, und für das Schweizer Eishockey wäre es super, wenn sie gewinnen würden. Natürlich helfe ich den Zürchern, denn während meiner Zeit beim ZSC ist mir vieles ans Herz gewachsen. Ich würde es ihnen gönnen. Allerdings tippe ich auf einen Sieg der Russen, doch ich kann meine ehemaligen Kollegen beruhigen – ich bin ein ganz schlechter Tipper. Ich habe auch vor, mir das Spiel am TV anzuschauen.»Tipp: 4:2 für Magnitogorsk
[/i][/b]
-
Akt. 27.01.09; 17:00 Pub. 27.01.09; 16:53
Gefährliche RussenMagnitogorsk mit makelloser Penalty-Bilanz
Sollte auch der zweite Champions-League-Final zwischen den ZSC Lions und Metallurg Magnitogorsk unentschieden enden, steht den Zürchern eine heikle Aufgabe bevor.[Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/1/6/6/16605628/3/topelement.jpg]
Im Penaltyschiessen sind die Russen seit der Sommerpause unschlagbar gut.
In der Kontinental-Hockey-Liga (KHL) hat sich das Team von Trainer Waleri Belussow als Meister der «Shootouts» entpuppt. Die Erfolgsquote ist national und international 100-prozentig. In der KHL entschied Metallurg die zehn Penalty-Zusatzschichten ausnahmslos zu seinen Gunsten. Gegen UFA qualifizierten sich Europas «Shootout-Könige» ebenfalls im Penaltyschiessen für den Final gegen die Lions.Die statistischen Chancen, dass die Lions unentschieden spielen, sind in dieser Saison allerdings nur 22,91 Prozent gross. Lediglich in 11 von 48 Partien hatten die Zürcher eine Overtime zu bestreiten. Mit fünf Penaltysiegen in fünf Anläufen weist auch der ZSC eine makellose (NLA-)Bilanz aus. Nur im Europacup, beim 4:5 gegen Slavia Prag, unterlag der Schweizer Meister.
Quelle: SI«Time-out» mit Klaus Zaugg
Verspekuliert sich Magnitogorsk erneut?
von Klaus ZauggMagnitogorsk ist offensiv eine der besten Mannschaften ausserhalb der NHL und fürs Final-Rückspiel 60:40-Favorit. Aber das Offensivspektakel ist nicht perfekt. Das ist die Chance der ZSC Lions.
[Blockierte Grafik: http://www.20min.ch/images/content/2/0/8/20838410/3/topelement.jpg]
Magnitogorsk hat, wie die ZSC Lions, das Meisterschaftspiel zwischen den beiden Finalpartien gewonnen: 2:0 auswärts gegen Kazan und Torhüter Ilya Prosukuryakow erzielte das 2:0 ins leere Tor. Die Lions gewannen 3:1 in Langnau und Goalie Ari Sulander hielt 39 von 40 Schüssen. Beide Teams sind also in Form.Die Chancen der ZSC Lions standen fürs Hinspiel 50:50. Im Rückspiel sind sie 40:60 Aussenseiter. Weil Magnitogorsk die Chance hat, aus den Fehlern des Hinspiels die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Aus zwei Gründen haben die ZSC Lions trotzdem eine realistische Chance.
Erstens: In ihrer heimischen Liga geniesset Magnitogorsk viele Freiheiten und trifft nicht auf defensiv so gut organisierte Gegner wie den Schweizer Meister. Wird der Angriffsaufbau durch ein aggressives Forechecking bereits in der eigenen Zone gestört, fehlt der Raum, um Schwung zu holen, dann gerät die Offensiv-Maschine ins stottern.
Zweitens: Viel Spekulation im Spiel der Russen. Sie haben sie nicht die Energie, um 60 Minuten lang Vollgas Druck zu entwickeln und spekulieren deshalb meist erfolgreich, dass es in der zweiten Spielhälfte gelingt, die zum Sieg nötigen Tore zu erzielen. Hinter dieser Spielweise steckt eine gewisse Arroganz. Gegen die ZSC Lions ging diese Spekulation (fast) in die Hosen: Als der Sturmlauf begann, führten die Schweizer schon 2:0 und es reichte nur noch mit viel, viel Glück zum späten Ausgleich (2:2). Im Rückspiel wird Magnitogorsk in der ersten Spielhälfte nicht mehr so passiv sein.
Bei den Sturmläufen wird viel spekuliert: Kaum defensive Mitarbeit im eigenen Drittel, völlige Ausrichtung auf die Offensive und spekulatives Stellungsspiel. Das macht das Angriffspiel von Magnitogorsk so gefährlich und so spektakulär. Kommen die Pässe an, dann kann mit wenigen Spielzügen selbst eine so gut organisierte Abwehr wie jene der ZSC Lions in Grund und Boden kombiniert werden. Aber im Hinspiel gelang es nur, einen einzigen Treffer herauszuspielen. Der Ausgleich fiel nach einen haltbaren Verzweiflungsschuss. Die ZSC-Verteidigung kann also diesem Druck stand halten - und kontern. Acht Spieler von Magnitogorsk haben in dieser Champions League entweder eine negahtive +/-Bilanz, standen also bei mehr Minus- als Plustoren auf dem Eis. Bei den ZSC Lions sind es sieben.
Das Offensiv-Spektakel der Russen ist also nicht perfekt. Offensive Kopflosigkeit war einst die einzige Schwäche des russischen Eishockeys zu Zeiten der Sowjetunion und gehört heute noch zur russischen Hockeykultur.
Zahlen sagen allerdings, dass die ZSC Lions das offensives Spektakelteam sind: Sie führen alle CHL-Offensiv-Statistiken an: Adi Wichser ist CHL-Topskorer (1 Tore, 11 Assists) und hat am meisten Assists (11). Ryan Gardner ist mit 7 Treffern bester Torschütze und Mathias Seger (3/1) ist vor Severin Blindenbacher (2/2) der produktivste Verteidiger der gesamten CHL. Sechs der zehn besten CHL-Skorer tragen das Dress der ZSC Lions und nur einer (Jan Marek) jenes von Magnitogorsk.
Ein Widerspruch? Nein. Schon vor 24 Jahren ist in einer Studie der Sporthochschule Prag nachgewiesen worden, dass mehr als 60 Prozent aller Tore nach schnellen Gegenangriffen und nicht nach Druckphasen erzielt werden.
Magnitogorsk ist vorwärts eine der besten Mannschaften ausserhalb der NHL und macht mehr Druck als der Schweizer Meister. Aber die ZSC Lions kontern besser.
-
Football und Fussball sind am wertvollsten
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert vor 7 Minuten
[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/bildlegende/19904/Manchester.JPG]
1/10 1. Manchester United (Fussball)
1,8 Milliarden Dollar
Malclom Glazier bezahlte bei der Übernahme 2005 den Rekordpreis von 1,45 Mia. Dollar. Manchester United ist einer des besten Brands auf der ganzen Welt.
Bild: KEYSTONE/APNoch vor fünf Jahren war kein Team auf der Welt eine Milliarde Dollar wert; Ende 2008 waren bei der jüngsten Bewertung der Sportmannschaften durch «Forbes» 24 Teams über dieser Marke. Breit ist die Liste der Sportarten in den vorderen Rängen jedoch nicht. Neben dem Baseball-Team der New York Yankees sind nur einige europäische Fussball-Mannschaften sowie vor allem die Teams der NFL, die am Sonntag mit der 43. Super Bowl in Tampa ihr Saison-Highlight haben wird.
American Football als Geldmaschine
19 der 30 Mannschaft der National Football League haben mehr als eine Milliarde wert; der am tiefsten eingeschätzte Team der Minnesota Vikings ist mit 839 Millionen Dollar nur knapp unter der magischen Grenze. American Football profitierte in den letzten Jahren von stets wachsenden Einnahmen aus den TV-Verträgen und neuen, modernen Stadien. Der Wert aller NFL-Teams verdreifachte sich in der letzten Dekade von 11 auf 33 Milliarden Dollar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
-
Victoria Cup nach Zürich? Dienstag, 27. Januar 2009, 15:02 Uhr - Martin Merk
Sollten die ZSC Lions die Champions Hockey League gewinnen, würden sie auch um den Victoria Cup gegen ein NHL-Team spielen. Dies wahrscheinlich in Zürich.
"Es ist unser Ziel, den Victoria Cup bei der Heimmannschaft zu haben", erklärte der IIHF-Kommunikationsdirektor Szymon Szember. "Falls die ZSC Lions gewinnen sollten, hoffen wir natürlich, dass es im Hallenstadion freie Daten gibt."
Für das morgige Spiel wird der Sportminister Ueli Maurer den Bundesrat vertreten. Für den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin stehen zumindest Plätze und Sicherheitsvorkehrungen bereit, ob er aber tatsächlich kommt, wird man wohl erst kurzfristig wissen.
und sonst ist rappi wieder parat

-
Alexej Krutow: «Manchmal habe ich Heimweh»
Interview: Florian A. Lehmann; Aktualisiert vor 34 MinutenDer russische Stürmer (24) mit Schweizer Lizenz steht mit den ZSC Lions vor dem Gewinn der Champions Hockey League. Und Krutow junior kann morgen gegen Metallurg Magnitogorsk auf den Support seines Vaters Wladimir zählen[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/bildlegende/19891/Krutow%20Papa.JPG]
Vater und Sohn vereint: Anlässlich des Meisterschaftsspiels zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am 21. Februar 2008 posieren Alexej und sein Papa Wladimir im Hallenstadion für den Fotografen. Leider fehlt Mutter Nina, sonst wäre die Familie Krutow komplett.
Bild: KEYSTONE/APHerr Krutow, freuen Sie sich auf das Final-Rückspiel am Mittwoch gegen Magnitogorsk?
Ja natürlich. Und ich hoffe, dass wir gewinnen werden. Auf jeden Fall werden wir alles tun, um zu siegen.Reist Ihr Vater Wladimir aus Moskau an, um sich diese Partie anzuschauen? (Anm. d. Red.: Wladimir Krutow war ein berühmter Eishockey-Profi und spielte u. a. von 1990 bis 1992 für den ZSC).
Ja, er kommt am Dienstag an.Sie haben doch sicher auf russischen Homepages Berichte oder Vorschauen über den morgigen Showdown gelesen?
Nein, das habe ich nicht. Ich habe auch nicht im Internet gesurft, um Berichte zu lesen.Aber vielleicht haben ja Ihre Eltern, die in Moskau wohnen, Sie mit Informationen beliefert.
Nein, auch das nicht. Aber ich gab kurz vor dem Hinspiel in Magnitogorsk fünf Interviews für russische Medien.Dann sind Sie in Russland bekannt und populär?
Nein, die Journalisten haben mich einfach gefragt, weil ich Russe bin und russisch spreche. Ich bin keine Berühmtheit in meiner Heimat.Was erwarten Sie von Metallurg im Rückspiel? Im letzten Drittel ist Magnitogorsk sehr stark aufgetreten.
Sie werden sicher anders beginnen als im Hinspiel, als sie verhalten auftraten und wir sie dominieren konnten. Das hatten sie offensichtlich nicht erwartet. Nun werden sie ihre Taktik ändern, vor allem im ersten Drittel. Es wird ein anderes Spiel geben.Also wird für die Lions die Aufgabe noch schwieriger sein als vor einer Woche in Magnitogorsk?
Nicht schwieriger, aber einfach anders. Der Gegner wird sich aber nicht mehr so überraschen lassen wie zu Beginn des ersten Duells.Bekannterweise findet diese Partie nicht im Hallenstadion, sondern in der kleineren Arena von Rapperswil-Jona statt. Ist das ein Nachteil für den ZSC?
Das ist nun einfach mal so. Dagegen können wir nichts machen. Aber ich erinnere mich an den Halbfinal gegen Espoo. Damals war die Atmosphäre in dieser kleinen Arena in Rapperswil ausgezeichnet, mindesten ebenso gut wie sonst im Hallenstadion. Wir Spieler waren angenehm überrascht. Und jetzt erwarten wir wieder die gleiche grossartige Unterstützung wie damals.Wie lange läuft Ihr Vetrag noch bei den Lions?
Der Kontrakt läuft bis zum Saisonende 2011.Können Sie sich vorstellen, noch länger in Zürich zu bleiben?
Das weiss ich noch nicht. Wir werden sehen, was in zwei Jahren passiert.Aber es gefällt Ihnen doch in dieser Stadt, in dieser Mannschaft?
Hier ist alles gut. Aber wenn man oft alleine zu Hause ist, kann es auch langweilig werden.Haben Sie manchmal Heimweh nach Moskau, nach Russland?
Das ist manchmal schon der Fall. Meistens trainiere ich nur und sitze dann später zu Hause.Aber Sie studieren doch sicher Englisch oder Deutsch. Sie sprechen ja recht gut Englisch.
Nein, ich picke englische Ausdrücke in der Garderobe auf. Wenn ich mal etwas nicht verstehe, so frage ich meine Mitspieler, und die erklären mir das Wort. Aber so richtig intensiv Lektionen studieren, nein, das mache ich nicht.Aber ich habe etwas Englisch gelernt, als mein Vater noch bei Vancouver spielte. Damals war ich vier, fünf Jahre alt. Und dann lernte ich noch etwas Englisch in der Schule in Russland. Aber ich habe diese Sprache nicht speziell studiert.
Und wie stehts mit Ihrem Deutsch?
Da habe ich nur ein paar Lektionen gehabt. Es reicht gerade, um mit den Leuten ein wenig zu diskutieren. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)Ja logischerweise kommt die stimmung in kleineren hallen mehr zur geltung. im Hasta gibts nur gute stimmung bei rockkonzerten

das hallenstation ist seit dem umbau total ungeeignet fürs eishockey.
-
«Die Schiedsrichter werden nicht akzeptiert»
Von Reto Pfister. Aktualisiert um 08:48 Uhr
- Dem Schweizer Eishockey fehlen 200 Schiedsrichter. Letzte Woche rief Reto Bertolotti gar den Schiedsrichternotstand aus. Wenig fehlte, und der Schiedsrichter-Chef von Swiss Ice Hockey hätte Spiele absagen müssen.[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/1/9/5/19565522/5/topelement.jpg]
[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/1/9/5/19565522/5/1.jpg]
Reto Bertolotti (47) ist seit 2005 als «Referee in Chief» oberster Verantwortlicher für die Schiedsrichter im Schweizer Eishockey. Bertolotti spielte als Aktiver in der 3. und 4.Liga und wurde «durch einen Zufall» Schiedsrichter. «Ich hielt mich oft im gleichen Café auf wie einige Spitzenschiedsrichter und wurde von diesen angesprochen.» Der Seeländer Bertolotti war von 1983 bis 2005 aktiver Schiedsrichter. Von 1987 bis 2005 leitete er insgesamt 800 Nationalliga-Spiele und pfiff in dieser Zeit auch je neun Mal an Weltmeisterschaften und am Spengler-Cup.
Schiedsrichter-KarrierenEin Schiedsrichter kann im Laufe seiner Karriere unterschiedliche Wege einschlagen. Reto Bertolotti unterscheidet drei Kategorien. «Erstens die ehemaligen Spitzenspieler, die auf höchster Ebene als Profis gespielt haben. Zweitens Spieler, die als Junioren eine gute Grundausbildung genossen haben. Sie schaffen erfahrungsgemäss schneller den Sprung in höhere Ligen als die Referees der dritten Kategorie, die aus unteren Ligen stammen. Aber auch letztere braucht es, um den Spielbetrieb in der 2., 3. und 4.Liga aufrechtzuerhalten.» Neben Didier Massy hat auch Andreas Fischer, der unter anderem für Bern, Ambri und Zug gespielt hat, die Schiedsrichterlaufbahn eingeschlagen. «Er wird bald in der 1.Liga auftauchen.»
Es ist auch möglich, erst als Linesman Karriere zu machen und später Headschiedsrichter zu werden. «Die Nationalliga-Linesmen Tobias Wehrli, Daniel Wirth und Roger Arm lassen sich als Head ausbilden. Wenn sie diesen Weg einschlagen, pfeifen sie zuerst in der 1.Liga und können dann später wieder in die NL aufsteigen.»
Reto Bertolotti, ein Meisterschaftsspiel ist angesetzt, und es kann nicht stattfinden, weil keine Schiedsrichter anwesend sind. Wie gross war die Gefahr, dass dies geschieht, als Sie am vorletzten Wochenende auf der Internetseite von Swiss Ice Hockey den Schiedsrichternotstand ausriefen?
Es hätte nur noch ein Schiedsrichter zusätzlich ausfallen müssen, und ich hätte damit beginnen müssen, Spiele in den unteren Ligen abzusagen. Es waren alle verfügbaren Schiedsrichter im Einsatz. Sehr viele Spiele standen auf dem Programm, zudem waren einige Schiedsrichter krank oder verletzt.Ist eine solche Situation erstmals eingetreten?
Leider nein. Es gab zuletzt in jeder Saison eines bis zwei Wochenenden mit solch einer prekären Situation.Mussten auch schon Spiele abgesagt werden?
Dies ist vorgekommen. Diese Partien mussten dann ersatzlos gestrichen werden. Es betraf Spiele der 3. und 4.Liga. Beim Nachwuchs achten wir beim Verband darauf, dass diese Partien auf jeden Fall stattfinden können.Wie viele Schiedsrichter fehlen derzeit?
In der ganzen Schweiz sind es etwa 200 Unparteiische, die wir zusätzlich bräuchten, um eine optimale Situation zu haben.Welches sind die Gründe, dass zu wenige Personen Schiedsrichter werden wollen?
Es gibt verschiedene Gründe. Der wichtigste aber ist die fehlende Akzeptanz den Schiedsrichtern gegenüber. Bei Klubs, Trainer und Spielern geniessen die Refs wenig Kredit. Sie sind, auf berndeutsch gesagt, «d’Löle im Umzug». Wenn dann ein Klubfunktionär versucht, in seinem Verein Leute für eine Schiedsrichterlaufbahn zu gewinnen, winken diese dankend ab und denken sich: «Mich als Schiri dauernd anpöbeln zu lassen, das brauche ich nicht.»Was kann der Verband dagegen unternehmen?
Leider nicht viel. Ich kann nur einen Appell lancieren, die Schiedsrichter als Partner zu akzeptieren. Jeder soll sich selbst bei der Nase nehmen. Ich hoffe, dass es nie zu Vorkommnissen wie in Kanada kommt. Von dort habe ich gehört, dass Schiedsrichter aufgehört haben, nachdem sie von Zuschauern angegriffen wurden.Wie kommt der Verband trotzdem zu mehr Schiedsrichtern?
Wir sind stark auf die Mithilfe der Klubs angewiesen. Denn diese kennen die potenziellen Kandidaten für eine Schiedsrichterlaufbahn. Wir kommen nicht direkt an diese heran.Sind die Klubs nicht verpflichtet, Schiedsrichter zu stellen?
Doch, das sind sie. Pro Mannschaft, die am offiziellen Spielbetrieb teilnimmt, muss ein Schiedsrichter gestellt werden. Sonst wird der Verein gebüsst. Das Problem ist, dass uns immer noch 100 Schiedsrichter fehlen würden, auch wenn alle Vereine ihre Stellungspflicht erfüllten. Das Reglement stammt aus einer Zeit, wo fast alle Spiele von nur zwei Refs geleitet wurden. In der 1.Liga und bei den Elite-Junioren stehen längst drei Schiedsrichter auf dem Eis, und in der NLA zum Teil bereits deren vier.Können Vereine, die zu wenige Schiedsrichter stellen, vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden?
Theoretisch könnte man das tun. Wir machen es aber nicht, weil wir die Eishockeyspieler im Verband halten möchten. Die Zahl der Aktiven ist ja tendenziell rückläufig, und Eishockey ist eine Sportart, die mit dem Eis eine spezielle Spielfläche und auch eine spezielle Ausrüstung braucht. Wer diese angeschafft hat und auf einer Kunsteisbahn Eiszeit zur Verfügung bekommt, soll auch spielen können.Leidet die Qualität der Spielleitung unter der Tatsache, zu wenig Unparteiische zur Verfügung zu haben?
In den oberen Ligen nicht. In der 3. und 4.Liga gibt es aber schon Leute, die wir mitlaufen lassen müssen, obwohl über deren Qualifikation diskutiert werden kann. Es ist daher wichtig, dass von den Vereinen auch geeignete Leute gemeldet werden. Schiedsrichter ist ein Job, der eine grosse Entscheidungsfreudigkeit verlangt. Wer Angst davor hat, Entscheidungen zu treffen, wird sicher kein guter Schiedsrichter.Am 20.Dezember 2008 wurde von den Regionen Zentralschweiz und Ostschweiz kurzfristig ein Schiedsrichterkurs organisiert. Hat diese Massnahme etwas gebracht?
Es sind 20 Personen gekommen, und 13 neue Schiedsrichter konnten gewonnen werden. Diese stehen jetzt bereits im Einsatz. Sie werden jeweils mit einem erfahrenen Kollegen zusammen aufs Eis geschickt. (Berner Zeitung)
- Dem Schweizer Eishockey fehlen 200 Schiedsrichter. Letzte Woche rief Reto Bertolotti gar den Schiedsrichternotstand aus. Wenig fehlte, und der Schiedsrichter-Chef von Swiss Ice Hockey hätte Spiele absagen müssen.[Blockierte Grafik: http://files.newsnetz.ch/story/1/9/5/19565522/5/topelement.jpg]
-
[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/txt/F/z/RG…_t_500xA_35.gif]
Von Thomas Renggli | 07:34 | 27.01.2009
RAPPERSWIL - Das ist peinlich. Weil das Zürcher Hallenstadion nach dem CSI nach Rossmist stinkt, findet der Final der Champions Hockey League in Rapperswil statt. Ein Stück Seldwyla.[Blockierte Grafik: http://is.blick.ch/img/gen/i/N/HBiNqYNj_Pxgen_rc_500xA,500x383+0+0.JPG]
Die Lions wollen im Exil für eine harte Landung der russischen Übermannschaft sorgen. (Keystone)
Weil sich das Zürcher Hallenstadion nach dem CSI noch in der Entlüftungsphase befindet und der örtliche Rink für eine Eislauf-Exhibition hergerichtet wird, müssen die Lions mit dem bedeutendsten Spiel in der Geschichte des helvetischen Klubeishockeys nach Rapperswil-Jona ausweichen.Nichts gegen die vor ein paar Jahren zur Diners-Club-Arena aufgemöbelte Lido-Halle, doch für einen Anlass dieser Grössenordnung taugt sie ungefähr so gut wie der Kinderzoo für die Amtseinführungszeremonie von Barack Obama. Oder ist es vorstellbar, dass der FC Bayern seine Champions-League-Spiele künftig in Augsburg austrägt? Oder dass der SC Bern in den Playoffs nach Olten ausweicht?
Sportdepartement rührt keinen Finger
Es ist fast schon zynisch. dass das Sportdepartement nicht einschritt. Denn schliesslich brachte man den öffentlichen Beitrag zur Sanierung des Hallenstadions (56 Millionen Franken) vor sechs Jahren nur deshalb so problemlos durch die politischen Instanzen, weil die Lions im Abstimmungskampf als Propagandamittel vorgeschoben wurden.
Beim Internationalen Eishockey-Verband äussert man sich diplomatisch: «Es ist schade, dass das Spiel nicht in Zürich stattfindet. Das Hallenstadion wäre die perfekte Bühne für diesen Anlass», so der Marketing- und Kommunikations-Verantwortliche Simon Szemberg.
Loch in der Kasse der Lions
Für Lions-CEO Peter Zahner ist das Problem zweischichtig -finanziell und sportlich: «Den Halbfinal gegen Espoo einberechnet, kostet uns die Übung 900 000 Franken. 750 000 Franken verlieren wir an Matcheinnahmen; 150 000 Franken beträgt der infrastrukturelle und logistische Mehraufwand. Ausserdem haben wir zum wichtigsten Spiel in der Klubgeschichte auswärts anzutreten. Wir spielen in einem fremden Stadion und müssen vor dem Match ein Tageshotel beziehen.»
Tatsache ist einfach, die Lions haben keine eigene Eishalle und sind nur Mieter im Hallenstadion. Aber diese Problem besteht nicht nur seit gestern sondern schon seit Jahren. Man hätte dieses Problem bestimmt lösen können, wenn man sofort bei diesen problemen gehandelt hätte. Möglichkeiten gab es genug. Land zum Verkauf wurde auch immer angepriesen, also am Geld dürfte es nicht fehlen, beim reichsten Club der Schweiz. jedoch habe ich das Gefühl, dass die Zett Organisation einfach nicht aus Oerlikon zügeln möchte.
Sie hatten ein Angebot aus Kloten für die CL, die Kolping Arena ist ein bisschen grösser als die DCA. jedoch hätte die Miete ein paar Fränkli mehr gekostet. also Zett; aufhören zu jammern und handelt mal endlich, und natürlich froh sein, dass unsere Organisation euch Asyl gewährt, denn auf dem Zürichsee kann man vorläufig nicht Schlittschuh laufen.
-
bei gilligan dauert es immer sehr lange, bis er sich entscheidet irgendwo irgendwas zu unterschreiben.
er ist ein gegner der frühen transfers und wartet immer bis die saison abgelaufen ist. das war bei uns auch der fall.
aber wir konnten nicht warten, weil andere clubs ihre transfers scho ausführten und wenn sich gilligan so spät gegen rappi entschieden hätte, wären wir ohne trainer da gestanden.
-
[Blockierte Grafik: http://slapshot.ch/cgi-bin/mobilescout/slapshot/20090126173552.jpg] Tiger Jeff Toms gegen Flieger Ronnie Rüeger
Saisonende für Langnaus Jeff Toms
SCL-Stürmer Jeff Toms MRI-Untersuchung hat einen Innenbandriss am Knie und einen Meniskusschaden ergeben. Der Kanadier wird am Mittwoch operiert. Toms kann bei optimalem Heilungsverlauf im Playoffinal bzw. der Ligaqualifikation gegen den B-Meister aufs Eis zurückkehren. In Langnau bedeutet dies wohl das Saisonende für den 34-Jährigen.
Toms erzielte in bisher 23 Partien für die SCL Tigers fast 1.5 Scorerpunkte pro Spiel.
26.01.2009Genf-Servette's Paul Savary einen Monat verletzt
Wie bereits auf slapshot.ch berichtet bestätigte sich nun der Verdacht: Der Stürmer von Genf-Servette, Paul Savary, hat sich im Spiel gegen Ambrì-Piotta den Fuss gebrochen. Der 26-jährige Stürmer wird den Genfern rund einen Monat fehlen und wird wie Florian Conz für die Playoffs zurückerwartet.
Weiter sollte Gaëtan Augsburger nach der Nationalmannschaftspause dem Team von Chris McSorley wieder zur Verfügung stehen. Über den Zustand von Goalie Gianluca Mona wird nach medizinischen Tests in den nächsten Tagen informiert.NLA-Spieler für Stockholm aufgeboten
Montag, 26. Januar 2009, 15:03 Uhr - Martin Merk
Mehrere NLA-Spieler erhielten ein Aufgebot für die LG Hockey Games in Stockholm und Prag.
Gastgeber Schweden hat mit Christian Berglund und Niklas Nordgren zwei Spieler der Rapperswil-Jona Lakers aufgeboten. Finnland bot den Langnau-Verteidiger Janne Niinimaa und Kloten-Stürmer Tommi Santala auf. Bei Tschechien steht Ambrìs Zdenek Kutlak im Aufgebot, wobei für viel grösseres Aufsehen die Rückkehr von Jaromir Jagr sorgen wird