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Beiträge von TsaTsa

  • TsaTsa erklärt Vincente die Schweiz

    • TsaTsa
    • 19. Juni 2012 um 14:24

    Leben ohne Gott
    19. Juni 2012 10:39; Akt: 19.06.2012 11:11 Print

    Die Kirchen leeren sich unaufhaltsamJeder Fünfte in der Schweiz ist konfessionslos. Das sind beinahe doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. In Basel-Stadt ist bald jeder Zweite religionslos.

    Vier von zehn Einwohnern des Kantons Basel-Stadt – genau 42,2 Prozent – sind konfessionslos. In keinem anderen Kanton der Schweiz ist der Anteil der Menschen, die keiner Religion angehören, so gross. Das zeigen Zahlen des Volkszählung 2010, die das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag veröffentlichte.

    7 %Auch in den Westschweizer Kantonen Neuenburg, Genf und Waadt ist mehr als ein Viertel konfessionslos. Den Gegenpol bilden die ländlichen Kantone Appenzell-Innerrhoden, Uri und Obwalden. Dort haben neun von zehn Bewohnern angegeben, einer Religion anzugehören.

    Insgesamt waren Ende 2010 in der Schweiz über 1,3 Millionen Personen oder 20,1 Prozent konfessionslos. Im Jahr 2000 hatte das BFS noch einen Anteil von rund 12 Prozent gezählt.

    Landeskirchen verlieren
    Die grösste Konfessionsgruppe bildet nach wie vor die römisch-katholische Kirche mit einem Anteil vom knapp 39 Prozent oder rund 2,5 Millionen Mitgliedern. Zur evangelisch-reformierten Kirche gehörten Ende 2010 rund 2 Millionen Personen, dies entspricht einem Anteil von rund 31 Prozent.

    Beide grossen Landeskirchen verloren in den letzten zehn Jahren Mitglieder: Die römisch-katholische Kirche verzeichnete einen Rückgang um 3,7 Prozentpunkte, die evangelisch-reformierte Kirche musste ein Minus um 3,2 Prozentpunkten hinnehmen.

    Mässiger Aufschwung des Islam
    Warnungen vor einer angeblichen Islamisierung der Schweiz widerlegt die Statistik. Zwar wuchs der Anteil der islamischen Glaubensgemeinschaften um 0,9 Prozent. Er beträgt aber weiterhin bescheidene 4,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die jüdische Gemeinde blieb in den zehn Jahren mit einem Anteil von 0,2 Prozent stabil.

    Angaben zu Freikirchen und Sekten sind nicht im Detail ersichtlich. 2,4 Prozent (+0,1) der Bevölkerung gaben an, einer «anderen christlichen Glaubensgemeinschaft» anzugehören, 1,1 (keine Veränderung) nannten auf Anfrage eine «andere Religionsgemeinschaft». Hinzu kommen 2,0 Prozent (+0,1), welche die Statistik als «unbekannt» ausweist.

    Die Strukturerhebung ist eine neue, 2010 im Rahmen der modernisierten Volkszählung eingeführte jährliche Stichprobenerhebung. Sie beruht auf einer Stichprobe des BFS von mindestens 200 000 Personen (2,7 Prozent der Wohnbevölkerung). Die Erhebung ergänze die Informationen der registerbasierten Bevölkerungsstatistiken im Volkszählungssystem, schreibt das BFS.


    [kaffee] Auch ich werde demnächst auch aus der Kirche austreten, da ich "meinen glauben" nicht mit der kirche in einklang bringen kann, egal ob katholisch oder evangelisch. Dass soviele leute nun aus der katholischen kirche ausstreten, ist sicher mit den vielen negativen schlagzeilen zu tun, warum es bei der evangelischen noch mehr austritte gibt, weiss ich nicht.

  • Schweizer Fussball

    • TsaTsa
    • 15. Juni 2012 um 16:32

    Gattuso-Comeback nach sechsmonatiger Verletzung
    Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso vom italienischen Fußball-Meister AC Mailand feiert sein Comeback nach einer schweren Augenverletzung und sechsmonatiger Zwangspause. Coach Massimiliano Allegri berief den Weltmeister von 2006 wieder in den Kader für das Match am Samstag gegen den AC Parma.

    Gattuso hatte sich im Herbst wegen eines gelähmten Sehnervs mit stark eingeschränkter Sehkraft einem Eingriff am linken Auge unterzogen. Die Verletzung hatte Gattuso im ersten Saisonspiel am 9. September gegen Lazio Rom beim Zusammenstoß mit seinem Teamkollegen Alessandro Nesta erlitten.

    Ursache für die Augenerkrankung war ein ausgefallener Nerv, der einen Muskel im Auge steuert und dazu führte, dass Gattuso auf dem linken Auge doppelt sah.


    so wurde es auch bei uns kommuniziert, demfall sollte der sehnerv wieder funktionieren, sonsr hätte CC diesen mann nicht engagiert.

  • Schweizer Fussball

    • TsaTsa
    • 15. Juni 2012 um 09:27

    Constantin holt Gattuso ins Wallis
    Aktualisiert um 08:02 Drucken
    Christian Constantin hat einen veritablen Transfercoup realisiert. Für zwei Jahre verpflichtete der Präsident des FC Sion den italienischen Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso.

    Weltmeister 2006, Champions-League-Sieger 2003 und 2007, Klub-Weltmeister 2007 und italienischer Meister 2004 und 2011: Noch nie machte ein Spieler mit diesem Palmarès Halt in der Schweizer Liga. An die Erfolge von Gennaro Gattuso kommen auch Giancarlo Antognoni, Marco Tardelli und Karl-Heinz Rummenigge nicht heran, die in den Achtzigerjahren den Schweizer Fussball beehrten. Am Freitagnachmittag wird Gattuso im Wallis anlässlich einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

    Der letzte Weltmeister in der Schweiz war der Franzose Christian Karembeu, der 2004/2005 für Servette spielte. Sein Engagement in der Schweiz endete mit dem Konkurs der Genfer. Ein solches Szenario hat Gattuso in Sitten mutmasslich nicht zu befürchten. Nach langen Gesprächen konnte Constantin den hemdsärmligen Mittelfeldspieler, der aus Kalabrien, im tiefen Süden Italiens, stammt, von den Vorzügen des Wallis, des FC Sion und der Schweizer Super League überzeugen.

    Gattuso hatte seit 1999 für Milan gespielt und gewann mit dem Mailänder Grossklub alle Titel, die es zu gewinnen gibt. Nach 13 Jahren wurde sein Vertrag bei Milan infolge eines radikalen Generationenwechsels vor wenigen Wochen nicht mehr verlängert. Nicht nur er, auch Filippo Inzaghi, Alessandro Nesta, Mark van Bommel, Gianluca Zambrotta und Clarence Seedorf verlängerten ihre Verträge nicht mehr.

    Mit 34 Jahren machte Gattuso kein Geheimnis aus seinen Absichten. Er hatte als zweifacher Familienvater keinen Bock mehr auf den mentalen Stress der italienischen Serie A. Gattusos Frau kommt aus Schottland, der Wunsch der Familie war es, zu den Glasgow Rangers zurückzukehren, für die Gattuso schon 1998/99 gespielt hatte. Der Transfer scheiterte an den finanziellen (Un-)möglichkeiten der Schotten. Die Rangers standen lange vor dem Konkurs, ihre Zukunft ist weiterhin ungewiss. Die Verhandlungen mit Galatasaray Istanbul führte Gattuso ebenfalls nicht zu Ende.

    Ob Gattusos Verpflichtung einen sportlichen Mehrwert darstellt, bleibt abzuwarten. Nach einem Kreuzbandriss im Dezember 2008 kam Gattuso nie mehr ganz zurück. In der Saison 2010/2011 war er zwar nochmals Stammspieler, doch dann warf ihn eine mysteriöse Augenverletzung erneut aus der Bahn. Gattuso fiel Monate lang aus und kam erst in der Endphase der Saison noch zu sechs Teileinsätzen.

    Sicher ist, dass Gattuso der Super League aber einen unerwarteten Glamourschub verleihen wird. Seine harten und emotionalen Auftritte sind mitreissend. Obwohl er über ein Jahrzehnt lang für einen Grossklub engagiert gewesen war, erreichte Gattuso in Italien landauf, landab hohe Sympathiewerte. Gattuso war auf dem Spielfeld nie ein Blender. Er spielte das, was er konnte. Er hielt jahrelang dem Regisseur Andrea Pirlo den Rücken frei. Gattuso war ein harter Kämpfer, der aber auch ohne Augenzwinkern einstecken konnte. Das wurde bei Freund und Feind selbst im heiklen Klima des Calcio respektiert.


    ;) Ich bin zwar kein Fussballfan, aber ich freue mich dass Gattuso nun in der Schweiz Fussball spielen wird. Aber italienischen Fussball schaue ich mir eigentlich ganz gerne an, und Gattuso hatte mir eigentlich immer gut gefallen. Mal schauen ob er im Wallis was reissen kann ;)

  • IIHF Hockey Forum 2012

    • TsaTsa
    • 14. Juni 2012 um 14:31

    Ich kann mich für das Ganze, nenne es mal Experiment nicht unbedingt begeistern. Auch ist mir nicht ganz klar wie das denn neben den landeseignen Meisterschaften funktionieren soll.

    Wie Ueli Schwarz vom schweizerischen Eishockey-Verband meinte:" Es gibt 242 Tage zwischen September und Mai, und wenn ein Spieler auf einem Liga-Team und seine Nationalmannschaft und Champions-League-Team spielt, wird er mehr als 100 Spiele absolvieren. Das ist übertrieben. Man kann nicht verlangen, dass die Spieler das tun. "

    Auch Bruno Marty von Infront Sports & Media steht dieser Sache eher skeptisch gegenübe. Er stellte fest, dass er entweder die Art der Struktur zu akzeptieren habe, aber eine wachsende Champions League langsam zu formen sei finanziell klüger als die grandiosen Ambitionen Medwedews. Schon die Suche nach Investoren, um die Teams mit Hunderten von Millionen von Euro unterstützen, nicht zig Millionen - sondern hunderte werde mehr als problematisch, auch wisse er nichr, wer diese Leute sein sollen.

    Ausserdem will Medvedev diese Liga schon 2013/14 betriebsbereit sehen, und das mit 64 Teams, was ich als unmöglich errachte. Ebenso die Vorstellung, dass die NLA laut Medwedew,
    die nationalen Ligen ohne die Top-Clubs bestehen blieben und eben die übrigen Vereine als Farm-Teams agieren und existieren könnten. Also das passt mir ganz und gar nicht, da kann man die NLA gleich schliessen. Auch das Mindestbudget für jeden Club von 15 Millionen Euro ist mir nicht behaglich, egal wenn Top-Vereine in Russland mit 50 Millionen Euro pro Jahr operieren. Da werden einige Vereine Schwierigkeiten bekommen, welche das geforderte Geld nicht einfach auf den Tisch legen können, wie der neureiche Staat Russland.

    Klar wäre ein europäischer Wettbewerb das Tüpfelchen eines jedes Hockey-Fan in Europa, jedoch nicht nach den Vorstellungen des KHL Präsi.


    .

  • Kontraktverlängerungen, Spieler- und Trainertransfers NLA/NLB

    • TsaTsa
    • 11. Juni 2012 um 18:45

    Blaine Down verlässt die Lions in Richtung DEL

    Der bei den ZSC Lions zuletzt oft überzählig gewesene kanadische Stürmer Blaine Down wechselt nach vier Saisons in der Organisation der Stadtzürcher zu den Straubing Tigers in die DEL.

    Gewinn der Champions League als grösster Erfolg
    In der abgelaufenen Spielzeit kam der 29-jährige Down auf 24 NLA-Qualifikationsspiele (15 Skorerpunkte) sowie acht Einsätze in den Playoffs (4 Punkte). Down feierte 2009 mit den ZSC Lions mit dem Gewinn der Champions League den grössten Erfolg seiner Karriere.

    Meister in Dänemark
    Meister war der frühere Stürmer der GCK Lions auch schon in Dänemark gewesen (zweimal mit Herning Blue Fox).
    Downs neuer Arbeitgeber Straubing erreichte in der abgelaufenen DEL-Saison die Playoffs-Halbfinals. (Si)

    Den gleichen Weg dürfte möglicherweise Ambris Joel Perrault einschlagen
    Der in Ambri mittlererweile unerwünschte Perrault findet in der Schweiz keinen Unterschlupf mehr. Ambri versucht ihn von daher in der DEL zu parkieren.

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 11. Juni 2012 um 11:32

    Neu gibt es vier Torlinien in den Eishockeystadien

    Neu gibt es im Schweizer Eishockey ab nächster Saison bei jedem Tor zwei Torlinien. Dies haben die Klubvertreter an der ordentlichen Versammlung der Schweizer Eishockey-Liga in Lugano entschieden.

    Zu der bisherigen Linie zwischen den beiden Pfosten kommt eine zweite Markierung eine Puckbreite dahinter im Tor. Dadurch sollen die Schiedsrichter dank der Bilder der Hintertorkamera besser sehen, ob die Scheibe die relevante Torlinie vollumfänglich überschritten hat oder nicht. (si/so)
    Quelle: suedostschweiz.ch

    Der Steuervogt beim HC Davos
    Dem Eishockey-NLA-Klub Davos droht Ungemach. Vor­aussichtlich muss er mehr als eine Million Franken an Mehrwertsteuern nachzahlen.

    In ihrer Strategie hatte die Führung des HC Davos seit 1999 einen Steuervorabzug bei den Mehrwertsteuern vorgenommen, der im Nachhinein von den Steuervögten nicht toleriert wurde. Schon seit mehreren Jahren wurde deswegen mit dem Bund auf höchster Ebene verhandelt. Jetzt scheint sich das ganze zu Ungunsten des Bündner NLA-Klubs zu entwickeln, wie Präsident Gaudenz Domenig gestern auf Anfrage bestätigte.

    Über eine Million Franken

    Im schlechtesten Fall muss der HCD rund 1,2 Millionen Franken nachsteuern. Weil dieser hohe Betrag als Rückstellung in der Jahresrechnung verbucht wird, wird diese mit einem hohen Verlust abschliessen.

    Genügend Reserven

    Ein neuer «Fall EHC Kloten», der zurzeit massiv überschuldet ist, zeichnet sich dennoch nicht ab. Der HCD verfügt über Reserven, die er für den Stadionausbau zur Seite gelegt hat. Doppelt schmerzhaft ist Nachforderung der Mehrwertsteuer für den Klub trotzdem, zumal er künftig am Spengler Cup weniger verdienen wird, weil er die anderen NLA-Vereine für das Freihalten des Turnier-Datums hoch entschädigen muss. (ca)

    Quelle: suedostschweiz.ch

  • Div.Freundschafts-Cup-und Testspiele

    • TsaTsa
    • 10. Juni 2012 um 17:10

    Testspiele Vorbereitung der Rapperswil-Jona Lakers

    Fr. 10. Aug. Thurgau - Rappi 19:00 Uhr in Weinfelden
    Fr. 17. Aug. Rappi - CSKA Moskau 20:00 Uhr DCA
    Fr. 24. Aug. Wolfsburg - Rappi 19:30 Uhr Küssnacht a. R.
    Sa. 25. Aug. Rappi - Nürnberg 18:00 DCA (dies dürfte auch der Termin sein für dein Saison-Kickoff für die Fans)
    Mi. 29. Aug. Rappi - Rögle 17:45 DCA
    Do. 06. Sep. Gegner, Spielort und Zeit noch offen
    Sa. 08. Sep. Ambri - Rappi in Ambri oder Bellinzona, Spielbeginn noch offen

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 8. Juni 2012 um 09:11

    Uneinigkeit über den Zeitpunkt von Gaydouls Abschied
    Übersicht Gestern, 19:42 Die Eishockey-Nationalliga gewährt den Kloten Flyers erwartungsgemäss mehr Zeit, um ihre Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Die Nationalliga-Gesellschafter beschlossen an ihrer ordentlichen Sitzung in Lugano, dass sie die Frist für den mit 8,7 Millionen überschuldeten Klub bis Ende Juni verlängern.

    gen.Die Sanierer der Kloten Flyers erhalten für ihren Versuch, die mit 8,7 Millionen Franken überschuldete EHC Kloten Sport AG zu retten, einen weiteren Frist-Aufschub. Die Nationalliga-Gesellschafter beschlossen am ersten Tag der ordentlichen Versammlung in Lugano einstimmig, dem Klub bis Ende Juni Zeit zu gewähren. Diese neuste Deadline deckt sich mit jener des Bezirksgerichts Bülach, das den Flyers Anfang Woche einen Konkursaufschub gewährt hat. Allerdings nährt das auch die Wahrscheinlichkeit, dass die kommende Nationalliga-A-Saison im Falle eines Klotener Rückzuges nur mit elf Teams gespielt würde.

    Der Entscheid kommt nicht überraschend. Nachdem am Dienstag die Unternehmer Philippe Gaydoul und Thomas Matter signalisiert hatten, dass sie bereit sind, unter gewissen Umständen bis zu sechs Millionen Franken einzuschiessen, hat sich die Situation etwas entspannt. Der Grossteil der Gesellschafter geht trotz der weiterhin schwierigen Situation offensichtlich davon aus, dass es den Flyers gelingen wird, bis zum Stichtag das Fremdkapital auf drei Millionen Franken zu senken. Peter Bossert, der Chef der Task-Force, soll bei seiner Präsentation Signale ausgesendet haben, dass weitere Zugeständnisse von Gläubigern in Aussicht sind.

    Philippe Gaydoul, der gleichzeitig auch Präsident des Eishockeyverbandes ist, äusserte sich absichtlich nicht zum Thema. Er will sich im Moment offensichtlich zurückhalten. Sein Engagement ist politisch sensibel und unter den Klotener Nationalliga-Konkurrenten nicht nur auf Applaus gestossen. Die Meinungen, wie lange er bei einer Übernahme der Flyers den Verband im Doppelmandat führen darf, gehen auseinander. Die Frage wird wohl erst an der Generalversammlung des Verbandes im September beantwortet.

    Gaydoul hat in der drei Jahre dauernden Amtszeit einige ambitiöse und auch kostspielige Projekte wie die Reorganisation des Verbandes oder das neue Ausbildungszentrum in Winterthur angerissen. Der Denner-Erbe war mit seinem finanziellen Hintergrund gewissermassen ein Garant dafür, dass sich der eben erst entschuldete Verband mit den Investitionen nicht schon wieder in finanzielle Schwierigkeiten bringt. Sollte Gaydoul nun bereits wieder ausscheiden, birgt das für die Klubs ein schwer kalkulierbares Risiko, das zu tragen nicht alle bereit sind.

  • ECHL & Co 2011/12

    • TsaTsa
    • 7. Juni 2012 um 19:45

    Der Tote war ein Hockeytalent
    von Nathalie Jufer
    Der kanadische Hockey-Profi Bryan Rufenach (23) war auf Europareise. Im Berner Oberland fand diese in der Nacht auf Dienstag ein jähes Ende. In seiner Heimat herrscht grosse Trauer.

    Der 23-jährige Bryan Rufenach war mit einem Freund aus Kindertagen auf Backpacker-Tour durch Europa. Eine der letzten Stationen war Grindelwald, wo die beiden im Mountain Hostel eincheckten. Ende Woche wollten sie die Heimreise antreten. Dazu wird es für Rufenach nicht kommen: In der Nacht auf Dienstag wurde der junge Kanadier in Grindelwald von einem Stromschlag getötet.

    Er war mit seinem Kumpel auf einen stehenden Bahnwagen beim Bahnhof Grindelwald-Grund geklettert und berührte dort die Fahrleitung. Sein unverletzter Begleiter kämpfte noch auf der Unfallstelle um Rufenachs Leben – vergeblich: Der Sportler erlag seinen schweren Verletzungen.

    «Das ganze Team ist verstört»

    In Kanada und den USA war Bryan Rufenach kein Unbekannter: Der 23-Jährige aus dem Osten Kanadas unterschrieb letztes Jahr seinen ersten Profi-Vertrag beim US-Team Toledo Walleye und wurde gar von den Detroit Red Wings (NHL) gedraftet. Die Bestürzung über den plötzlichen Tod des Walleye-Verteidigers ist in der Heimat gross: «Das ganze Team ist verstört», so Walleye-Head-Coach Nick Vitucci gestern.

    «Wir sind in Gedanken bei Bryans Familie.» Auch auf Twitter bringen Freunde und Bekannte des Profisportlers ihre Trauer zum Ausdruck: «Er war ein super Typ. Ich bin noch immer schockiert», twitterte beispielsweise Teamkollege Riley Emmerson am Dienstag.

    http://www.toledowalleye.com/news.asp?id=724

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 7. Juni 2012 um 18:46

    Servette: Pothier, Savary out; kommt Déruns?

    Genf-Servette teilt mit, dass Brian Pothier und Paul Savary länger ausfällen und den Saisonstart verpassen.

    Pothier wird die gesamte Saisonvorbereitung sowie den Saisonstart verpassen aufgrund einer Verletzung aus den Playouts gegen Rapperswil-Jona. Savary muss sich einer Adduktorenoperation unterziehen und wird erst Ende November ins Team zurückkehren.

    Ausserdem teilte der Club-Boss Chris McSorley mit, dass man sich mit dem Ex-Servettien Thomas Déruns im Gespräch befinde, der eigentlich beim SC Bern unter Vertrag steht. "Wir haben mit Thomas über seine Zukunft gesprochen", sagt McSorley. "Er ist bei Bern verpflichtet, die ihn nicht gehen lassen, ohne Ersatz gefunden zu haben. Wir verstehen diese Ansicht komplett und haben diesbezüglich positive Gespräche mit dem Berner Club gehabt." Man werde aber weiter dran bleiben. Ausserdem sei man mit einem Kanada-Schweizer im Gespräch.

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 7. Juni 2012 um 12:23

    Nach Rauswurf bei Flyers
    Wick: «Ich bin enttäuscht»
    Ohne mit ihnen zu reden, werden Wick, von Gunten, Nordgren und Eldebrink bei Kloten aussortiert.

    Dass es für die Rettung der Flyers chirurgische Eingriffe braucht, ist allen Beteiligten klar. Doch Task-Force-Boss Peter Bossert (74) holt zum radikalen Rundumschlag aus.

    Knallhart setzte er dem Team das Messer an den Hals, fordert aussergewöhnliche Opfer. Roman Wick (26), Patrick von Gunten (27), Niklas Nordgren (32) und Coach Anders Eldebrink (51) müssen den Klub verlassen. Alle anderen auf 15 Prozent ihrer Saläre verzichten.

    Diese Forderung müsse akzeptiert werden, sonst gebe es die Flyers nicht mehr. Die Spieler bekommen eine Stunde Zeit, um sich zu entscheiden.

    Das Gespräch mit ihnen wird gar nicht erst gesucht. «Wir können nicht mit Investoren reden und gleichzeitig mit Spielern verhandeln», sagt der Ex-Patron.

    Pikant: Welche Cracks gehen müssen, hat Bossert und nicht wie von ihm behauptet die Investoren Philippe Gaydoul und Thomas Matter entschieden.

    Wick wäre bereit gewesen, eine deutlich höhere Lohneinbusse in Kauf zu nehmen (sein Salär beläuft sich auf rund 600'000 Franken). «Es ist eine krasse Vorgehensweise», sagt der Natistar. «Ich bin sehr enttäuscht, aber nicht wütend. In der Kabine kamen Emotionen hoch, die man sonst im Team nicht sieht. Mir liegt so viel am Klub, dass ich der Rettung nicht im Weg stehen will.» Man habe nicht mit ihm gesprochen.

    Task-Force-Boss Bossert sagte gestern Mittwoch in der Sendung «Sport aktuell» zur Personalie Wick: «Wir können sein Salär in Zukunft nicht mehr bezahlen.» Er gehe davon aus, dass man von Wick nicht erwarten könne, auf 30-40 Prozent des Lohnes zu verzichten, wenn ihm ein anderer Klub dies biete.

    Die ZSC Lions haben ihr Interesse an Wick längst deponiert. Als Hans-Ueli Lehmann am 15. Mai bekanntgab, dass er Kloten nicht übernehme, griff ZSC-CEO Peter Zahner zum Hörer und erkundigte sich nach Wick.

    Verteidiger Patrick von Gunten sagt: «Ich ahnte, dass dies passieren kann. Wenns hilft, damit Kloten überlebt, gehe ich.»

    Vielleicht ist das letzte Wort bei Wick und von Gunten noch nicht gesprochen. Möglich, dass man sie zu tieferen Konditionen doch behalten wird. Klar ist: Félicien Du Bois, der sich eine Bedenkzeit einräumte, hat der Lohnreduktion ebenfalls zugestimmt und bleibt. Offen ist, ob dies auch Tommi Santala und Sämi Walser tun werden. Die Jungen trifft die Lohnreduktion am härtesten.

    Blick.ch / von Angelo Rocchinotti

  • Nationalmannschaft der Zukunft

    • TsaTsa
    • 7. Juni 2012 um 12:12

    Suhonen Sportdirektor in Österreich
    Donnerstag, 7. Juni 2012, 11:40 - Martin Merk
    Alpo Suhonen wurde heute zum Sportdirektor des österreichischen Eishockeyverbands ernannt.

    Suhonen war bis 2011 Sportdirektor bei den Kloten Flyers. Davor trainierte er in der Schweiz Ambrì, den ZSC, Kloten und Bern sowie die Chicago Blackhawks und die finnische Nationalmannschaft.

  • KHL 2012/13

    • TsaTsa
    • 6. Juni 2012 um 14:45

    ZSC-Legende Krutow ist tot

    Die russische Eishockey-Grösse Wladimir Krutow ist im Alter von 52 Jahren an inneren Blutungen gestorben. «Wir haben eine schreckliche Nachricht: Krutow ist tot», teilte der russische Verband mit.

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/Z…/story/19693553

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 6. Juni 2012 um 11:41

    die kloten geschichte geht weiter.


    Wie es den Anschein macht wird der verbandboss Gaydoul die flyers übernehmen, muss aber sein amt als präsident der liga abgeben, da kein doppelmandat erlaubt ist. Worüber am kommenden Freitag bei der Ligaversammlung abgestimmt wird.

    Kaum sind die Flyers gerettet, werden personelle Massnahmen ergriffen. Prominente Spieler müssen sich einen neuen Club suchen

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/K…/story/18301739

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 5. Juni 2012 um 19:49

    Wladimir Krutow auf der Intensivstation

    Laut russischen Medienberichten muss der frühere Star-Stürmer Wladimir Krutow und ZSC Stürmer um sein Leben bangen.

    Der 52-Jährige ist wegen Magenblutungen auf eine Intensivstation in einem Moskauer Spital eingeliefert worden. Krutow ist einer der erfolgreichsten Spieler in der Geschichte des russischen Eishockeys. Mit der «Sbornaja» gewann er unter anderem 1984 und 1988 Olympia-Gold. 1990–1992 war er bei den ZSC Lions engagiert.

    Sein Sohn Alexej stand bis vor einem Jahr ebenfalls bei den Zürchern unter Vertrag. Zuletzt spielte er für Automobilist Jekaterinburg.

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 5. Juni 2012 um 18:55

    http://www.nzz.ch/aktuell/sport/…1.17191976.html


    Verband rettet Kloten - ein grosser Fehler

    Philippe Gaydoul: Die Rettung der Flyers ist ein Interessenskonflikt, der so nicht hingenommen werden kann

    Philippe Gaydoul rettet die Kloten Flyers. Was bei den Spielern, Funktionären, Anhängern und Sympathisanten der Zürcher Unterländer für grosse Erleichterung sorgen dürfte, ist ein Affront gegenüber allen anderen Klubs in der NLA.

    Wie weit darf man gehen, um den Traditionsverein zu retten? Soweit wie möglich, doch alles hat seine Grenzen. Und wenn der Verbandsboss persönlich einschreiten muss, dann entsteht ein Interessenskonflikt, der so nicht hingenommen werden kann.

    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich würde die Kloten Flyers in der kommenden Saison nur zu gerne weiterhin in der NLA sehen. Und mir ist auch klar, dass einige Existenzen von diesem Verein abhängig sind. Aber die Rettung darf nicht zu diesem Preis erfolgen. Denn das Vorgehen des Verbandes ist ein Freifahrtschein für alle anderen Vereine, nun ebenfalls Misswirtschaft zu betreiben. Hier müssten ganz einfach die alltäglichen Gesetze der Wirtschaft greifen: Wer falsch kalkuliert, geht Konkurs.

    Wenn der Verein so am Herzen liegt, wie in den vergangenen Wochen kolportiert wurde, muss es doch möglich sein, einen anderen Investor zu finden. Wie viele finanziell potente Exponenten der Wirtschaft haben ihre Unterstützung in Aussicht gestellt. Doch wirklich verbindlich zeigte sich schliesslich niemand, trotz Milliardenumsätzen und Millionengewinnen. Ganz zu Schweigen von der verpassten Chance, sich als grosser Retter zu profilieren, auch wenn man dafür tief in die Taschen hätte greifen müssen.

    Stattdessen wurde wie schon in Ambri denjenigen das Geld aus der Tasche gezogen, die am wenigsten verantwortlich für die Misere sind und die geringsten finanziellen Mittel besitzen.

    Und anstatt ein Exempel zu statuieren, reicht Swiss Icehockey in der Person von Gaydoul den fehlbaren Flyers nun die Hand. Ein Fehler, den die Liga teuer zu stehen kommen könnte. Es sei denn, Gaydoul legt sein Amt als Verwaltungsrats-Präsident von Swiss Icehockey per sofort nieder.

    Von Daniel Bossi / Slapshot.ch

  • Sommerloch

    • TsaTsa
    • 1. Juni 2012 um 09:28

    http://www.stupidedia.org/stupi/Sommerloch

  • Kontraktverlängerungen, Spieler- und Trainertransfers NLA/NLB

    • TsaTsa
    • 31. Mai 2012 um 19:37

    Hartley und Cloutier verlassen die Lions
    Trainer Bob Hartley und sein Assistent Jacques Cloutie wechseln auf die Saison 2012/13 zu den Calgary Flames . Die ZSC Lions entsprechen damit dem Wunsch der Trainer, trotz eines noch 1 Jahr laufenden Vertrages in die NHL zu wechseln. Über die Modalitäten der Vertragsauflösung wurde Stillschweigen vereinbart. Mit den Calgary Flames übernehmen die beiden Coaches ein Team, das diese Saison mit dem 9. Platz in der Western Conference knapp die Playoffs verpasste. Es macht uns stolz, dass für Bob Hartley und Jacques Cloutier dank ihrer Leistung und dem Erfolg mit den ZSC Lions der Weg zurück in die NHL gelungen ist. Wir sind überzeugt, dass sie auch mit den Calgary Flames Erfolg haben werden. Bob Hartley und Jacques Cloutier kamen auf die Saison 2011/12 zu den ZSC Lions, wo sie die Mannschaft zum 7. Rang in der Qualifikation und mit Playoff-Siegen über Davos (4:0), Zug (4:0) und Bern (4:3) zum Schweizer Meistertitel führten. Über die Nachfolge der beiden Trainer werden die ZSC Lions zu gegebener Zeit informieren. Wir danken Bob Hartley und Jacques Cloutier für die hervorragende Arbeit, welche sie für die ZSC Lions geleistet haben und wünschen ihnen viel Erfolg in Calgary.(zvg)

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 31. Mai 2012 um 11:48

    Kloten mit fast elf Millionen in der Kreide

    Die Flyers müssen sieben Millionen Franken aufbringen, um den Konkurs abzuwenden. Dazu braucht die EHC Kloten Sport AG weitere drei bis vier Millionen für den Spielbetrieb.

    Vizepräsident Jan Schibli, einer von zwei nach dem Rücktritt von Jürg Bircher und dessen Adjutanten Kurt Hildenbrand verbliebenen Klotener Verwaltungsräten, legte an einer Medienorientierung ernüchternde Zahlen vor. Die Rechnung für die abgelaufene Saison 2011/12 wies per 30. April ein Minus von beinahe 7,9 Millionen Franken aus, womit die Verschuldung auf fast 10,9 Millionen Franken anstieg. Der als Sanierungsbeauftragter eingespannte Rechtsanwalt Daniel Hunkeler bezeichnete in seiner Situationsanalyse die EHC Kloten Sport AG folglich als «erheblich überschuldet und zahlungsunfähig».

    Potenzielle Investoren müssten mindestens sieben Millionen Franken einschiessen, um die schweren finanziellen Altlasten zu tilgen. Die Sanierer rechnen damit, dass verschiedene Gläubiger auf Darlehen in der Höhe von 3,1 Millionen Franken verzichten werden. Dagegen muss der Betrag von rund 5,1 Millionen an verschiedene Institutionen (Steuerbehörden, Sozialversicherungen etc.) zurückerstattet werden.

    Schonfrist bis zum 6. Juni
    Ob der Klub gerettet werden kann, wird sich schon bald zeigen. Bis am Mittwoch, 6. Juni (17.00 Uhr), muss die Taskforce um den ehemaligen Präsidenten Peter Bossert der Liga das Sanierungskonzept vorlegen. Zwei Tage später entscheidet die National League an der Delegiertenversammlung in Lugano über das sportliche Schicksal des fünffachen Schweizer Meisters.
    (si)

  • Kontraktverlängerungen, Spieler- und Trainertransfers NLA/NLB

    • TsaTsa
    • 30. Mai 2012 um 21:00

    Ambri holt Williams und Weber

    Ambri-Piotta meldet zwei Zuzüge: Für die kommenden zwei Saisons verstärken sich die Tessiner mit dem Kanadier Jason Williams (31), für ein Jahr wechselt Tim Weber (22) in die Leventina.

    Stürmer Williams hat eine lange Vergangenheit in der NHL; in der weltbesten Liga betritt er rund 450 Partien. 2002 gewann er mit den Detroit Red Wings den Stanley Cup. Zuletzt stand Williams bei den Pittsburgh Penguins unter Vertrag.
    Für ein Jahr hat Ambri Tim Weber (22) an sich gebunden. Letzter Arbeitgeber des Schweizer Centers war NLB-Meister Langenthal. Zuvor war Weber bei MoDo, mit dem er in der schwedischen Elitserien zehn Spiele absolviert hat, und bei den Chicago Steel in der amerikanischen Junioren-Topliga USHL engagiert gewesen.

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 29. Mai 2012 um 13:25

    Machtverschiebung bei den Kloten Flyers
    Rücktritte von Bircher und Hildenbrand / Weg frei bei den vom Konkurs bedrohten Kloten Flyers für neue Investoren

    Kloten-Flyers-Präsident Jürg Bircher und das VR-Mitglied Kurt Hildenbrand sind mit sofortiger Wirkung aus dem Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG zurückgetreten. Sie stellen ihre Aktien für neue Investoren entschädigungslos zur Verfügung.
    (si) Der frühere Kloten-Präsident Peter Bossert, nun Leiter der Task-Force «Rettung Kloten Flyers», hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass er Jürg Bircher entmachten will, nötigenfalls mit einer Betreibung. Denn der umstrittene Unternehmer schuldet dem dienstältesten Verein in der höchsten Spielklasse noch Geld.

    Bircher, der in den letzten Wochen auch Drohungen gegen Leib und Leben ausgesetzt war, hat nun kapituliert. «Wir hoffen, dem Verwaltungsrat einen grösseren Handlungsspielraum zu verschaffen, um eine Sanierung der Kloten Flyers zu erzielen», schreiben Bircher und Hildenbrand in einer gemeinsamen Medienmitteilung.
    In den letzten Tagen sei klar geworden, dass die Unterstützung von Sanierungsbemühungen des Verwaltungsrats durch andere Kräfte vom Rücktritt von Jürg Bircher und Kurt Hildenbrand abhängig gemacht werde, heisst es im Communiqué weiter. Bircher hält auch nach dem Verkauf eines Aktienpakets an TV-Mann Adrian Fetscherin noch rund 30 Prozent der Aktien.
    In der Tat würde es nicht erstaunen, wenn nun neue Investoren einsteigen würden, umso mehr als die Solidarität gegenüber dem Verein immens ist, wie unter anderem der von den Spielern organisierte Marsch mit Fest am vergangenen Samstag gezeigt hat. Zudem dürften nun einige Gläubiger eher bereit sein, auch ohne Nachlassverfahren auf ihre Forderungen zu verzichten.
    Die provisorische Rechnung des Geschäftsjahres 2011/2012 weist eine Überschuldung zwischen 6,5 und 9,2 Millionen Franken auf – je nach Bewertung.
    Jürg Bircher übernahm das Amt als Klotener Präsident im Jahr 2008 von Peter Bossert. Dabei verlor er die finanziellen Realitäten komplett aus den Augen, Geld spielte in den Vertragsverhandlungen keine Rolle. Nötigenfalls «schönte» er die Bilanz der EHC Kloten Sport AG mit temporären Transaktionen aus seiner JUBE-Holding, ein Firmenkonglomerat aus der Bau- und Immobilienbranche.
    Nun scheint dies nicht mehr möglich zu sein. Geschäftspartner Hildenbrand war Birchers wichtigster Mitspieler im Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG. Inwieweit die beiden Rücktritte bereits geholfen haben, wird sich am Mittwoch zeigen. Dann informieren Rechtsanwalt Peter Hunkeler, der Vertreter der EHC Kloten Sport AG, und die Task-Force über den Stand der Sanierungsbemühungen.

    «Die Liga ist mitschuldig am Kloten-Debakel»
    Weil die Liga versagt hat, fordert HCD-Coach Arno Del Curto, dass den Flyers alle Fristen für eine Sanierung verlängert werden.

    Dem dienstältesten NLA-Klub droht nach 50 Jahren das Aus. Brisant: Obwohl schon die letzten beiden Geschäftsabschlüsse Fragen aufgeworfen haben, hat die Liga keine Dokumente eingefordert und den Flyers die Spiellizenz stets gegeben.

    Das stösst HCD-Coach Arno Del Curto (55) sauer auf. Er spricht Klartext: «Die Liga trägt eine Mitverantwortung. Der ­Lizenzausschuss hätte merken müssen, dass etwas nicht stimmen kann. Wenn die Debitoren kleiner werden, sich die Kreditoren markant erhöhen, keine Rückstellungen gemacht werden, die Spieler zu hoch aktiviert sind und viel Fremdkapital vorhanden ist, dann sind das doch Alarmzeichen», so der Engadiner.
    Für ihn ist klar: «Die Liga hat zwei Jahre lang weggeschaut und damit mitgewirkt, dass es so weit kommen konnte. Wäre sie frühzeitig eingeschritten, hätte Kloten mit Spielerverkäufen und Lohnkürzungen reagieren müssen und keine neuen Transfers tätigen dürfen. Das Debakel wäre einfacher lösbar gewesen.»
    Die Forderung des fünf­fachen Meister-Trainers: «Jetzt muss die Liga den Flyers helfen und im Sinne einer einmaligen Ausnahme die Fristen für die Sanierung des Klubs sehr lange verlängern.» Im Gegenzug müsste Kloten regelmässig Fortschritte vorweisen. «Mir geht es ums Schweizer Eis­hockey. Was hier geschieht, tut mir aus tiefstem Herzen weh», so Del Curto.

    Del Curto will Geld für Kloten sammeln
    Er will Klotens Kultur, die attraktive Spielweise und den Nachwuchs am Leben erhalten. «Kloten gegen Zürich, Davos und Bern sind Derbys. Auch Spiele gegen Lugano und Zug fegen. Man kann Kloten nicht kaputtgehen lassen, sonst werden wir das knallhart büssen. Der Klub hat in den letzten 40 Jahren enorm viele Top-Spieler hervorgebracht.»

    Dass viele Exponenten behaupten, man könne im Konkursfall den Nachwuchs retten, verärgert den 55-Jährigen. «Bla, bla, bla. So einfach wird das nicht, wenn die 1. Mannschaft wegfällt. Die Jungen hätten keine Perspektiven mehr. Für das Eishockey wäre es ein Verlust, der schwer wiegen würde und nicht aufgefangen werden kann.»

    Der Erfolgs-Coach will Kloten helfen und nimmt die Zügel gleich selbst in die Hand. «Ich werde bei meinen Spielern, im Klub und bei Supportern Geld sammeln und hoffe, dass andere Klubs mitziehen.» Del Curtos Forderung: «Wir müssen ein Herzstück des Hockeys retten.»


    :evil: Die liga betreffend gebe ich curto teilweise recht, der lizenzauschuss hätte bemerken müssen, dass bei kloten etwas nicht sauber ist, oder hat die liga einfach die augen zugedrückt und gehofft, dass sich alles alleine wieder ins rechte licht rückt.
    Nicht der gleichen meinung bin ich, dass die liga nun den flyers helfen müsse. Weswegen? Weil sie sich selber an den abgrund geritten haben, indem sie gelder ausgaben, welche nicht vorhanden waren und das über jahre hinweg und das nicht zum ersten mal. Und weswegen soll man da nun eine ausnahme machen betreffend der fristen und sehr lange verlängern? Von wem wurde der gebissen? Alles nur wegen dem traditionsblabla, damit kann kein Klub überleben, siehe andere Vereine wie z.b. Arosa.
    Andere clubs haben auch nicht die gelder welche lugano, der zett oder bern zur verfügung stehen, trotzdem wurde mit dem vorhandenen budget sauber gearbeitet. Warum kloten nicht?
    Da war ja auch der VR da, gönner, sponsoren usw. Da macht mir keiner weis, die hätten nichts gemerkt.

    Das ist meine Meinung und das ganze stösst nich nur mir sauer auf.

  • Aleksandar Dragovic @ FC Basel

    • TsaTsa
    • 28. Mai 2012 um 10:12

    bin auch der meinung, dass dragovic eher einen benimmkurs aufgebrummt bekommt, denn anstand scheint für ihn ein fremdwort zu sein. Politiker braucht er nicht namentlich oder vom aussehen her zu kennen.

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 27. Mai 2012 um 13:51

    da sind wir zwei wohl nicht die einzigen, welche es eine frechheit finden. Fans der clubs im unteren tableau sind der gleichen meinung. Diese ganze organisierte farce sollte langsam beendet werden. Die kloten flyers möchten einen neuanfang, den kann man aber nur in der vierten liga in ausnahmefällen der ersten liga machen.
    Mit lausanne hätte man einen entsprechenden ersatz für die NLA, sie haben es halt sportlich gesehen nicht geschafft und langenthal wegen dem finanziellen verzichtet. Ich verstehe nicht warum kloten sonderrechte zugesprochen bekommt, jeder verein sollte gleich behandelt werden. Mich würde es nicht wundern, wenn der aufschub zugunsten der flyers nochmals verschoben wird, nur würde sich dabei die liga als unfähig betiteln lassen müssen.

    Hier ein portrait des (noch)präsidenten der kloten flyers

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/B…/story/30427969

  • Aleksandar Dragovic @ FC Basel

    • TsaTsa
    • 27. Mai 2012 um 08:07

    Dragovic bekommt nun vom FC Basel unter anderem eine weiterbildung in sachen politik :thumbup:

  • Aleksandar Dragovic @ FC Basel

    • TsaTsa
    • 26. Mai 2012 um 19:04

    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id1896592.html

    ich jedenfalls würde mich nicht getrauen, einer wildfremden person eine backpfeife zu verabreichen. höchstens wenn ich mich angegriffen fühle.
    Gekannt hat der dragovic den maurer bestimmt nicht, glaube ich jedenfalls. Ist jedenfalls respektlos von Dragovic, welcher mir zeitweise ein bisschen dümmlich rüberkommt. sorry

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