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Beiträge von TsaTsa

  • Pressespiegel und interessante Interviews

    • TsaTsa
    • 27. Dezember 2014 um 09:04

    Reto von Arx: «Es sieht nach Trennung aus»

    Seit fast 20 Jahren prägen die Brüder Jan und Reto von Arx den HC Davos. Es ist die beeindruckendste und erfolgreichste Spielerära der Neuzeit im Schweizer Eishockey. Dies dürfte nun zu Ende gehen, wie Reto von Arx im Interview mit «suedostschweiz.ch» beim 88. Spengler Cup in Davos verrät: «Es sieht nach Trennung aus.»

    Mit Reto von Arx sprach Kristian Kapp

    Reto von Arx, dem HC Davos ist der Einstand in den 88. Spengler Cup gelungen: 2:1-Sieg gegen das Team Canada. Ihre Meinung zum Spiel?

    Reto von Arx: Zwei sehr schöne Einzelleistungen bei den Toren und ein Top-Goalie. Wir sind froh, konnten wir uns mit dem Sieg den freien Tag am Samstag erkämpfen. Das muss auch das Ziel am Sonntag gegen Zagreb sein.

    Sie spielten, wie zuletzt in der Meisterschaft, als Verteidiger, standen immer wieder mitten in turbulenten Situationen.
    Es ist gewöhnungsbedürftig. Ich habe aber mit Félicien Du Bois einen hervorragenden Spieler neben mir, der mir hie und da aus der Patsche helfen kann.

    Das Spiel beendeten Sie wieder als Center, als es darum ging, den 2:1-Vorsprung über die Zeit zu retten.

    Ja, aber nur kurz im allerletzten Shift.

    Können Sie sich nicht so recht anfreunden mit dieser Rolle als Verteidiger?
    Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt. Und das ist nun in der Verteidigung. Ich probiere, das so gewissenhaft wie möglich zu erledigen.

    Ihr Vertrag mit dem HC Davos läuft Ende Saison aus. Die Verhandlungen scheinen ins Stocken geraten zu sein …
    Das ist so.

    Liegt es an Ihrer neuen Rolle als Verteidiger?

    Nein. Überhaupt nicht.

    Sie würden bei einer Einigung über einen neuen Vertrag also auch als Verteidiger beim HC Davos spielen?
    Absolut. Wie gesagt: Ich spiele dort, wo ich aufgestellt werde und versuche meinen Teil dazu beizutragen, dass wir erfolgreich sind. Ich habe in meiner Karriere immer probiert, das Beste für meine Mannschaft zu geben. Wenn mir das gelingt, ist es mir egal, auf welcher Position ich spiele.

    Wo stehen die Verhandlungen?
    Es ist eine komische Situation. Wir, also mein Bruder Jan und ich, haben mit dem Klub nun geredet. Einfach zusammengefasst kann ich sagen: Wir fanden keine Lösung, es sieht nach einer Trennung aus. Wir werden nun ab sofort mit anderen Klubs verhandeln, da der HC Davos wahrscheinlich ohne uns plant. Wir aber wollen beide noch spielen.

    Gab es einen Knackpunkt in den Verhandlungen?
    Sie kamen nie richtig in Gang. Wir hätten gerne hier verlängert. Wir sind hier in Davos verwurzelt, wir spielen seit rund 20 Jahren hier. Wir haben aber immer auch gesagt: Wir wollen weiter Eishockey spielen. Darum müssen wir nun auch anderweitig schauen und Verhandlungen mit anderen Klubs beginnen.

    Gehts um die Länge des Vertrags? Sie wollen einen Mehrjahresvertrag, der HCD aber nur einen Kontrakt für ein Jahr?

    Nein.

    Irgendeinen Grund muss es ja geben.
    Ich kann und möchte im Moment nicht mehr dazu sagen. Es ist eine schwierige Situation.

    Als Verteidiger schienen Sie eine Zukunft in Davos zu haben. Trainer Arno Del Curto sagte kürzlich in einem Interview, dass er sich das nicht nur vorstellen, sondern auch begrüssen würde.
    In dem Fall ist es nun anders herausgekommen.

    So einen Schlusstrich zu ziehen nach fast 20 Jahren im selben Klub muss gut überlegt sein …
    Ich hatte nun eine Woche Zeit zum überlegen. Ich kam zum Schluss: Ich habe immer noch Spass am Eishockey, ich habe das auch im ersten Spengler-Cup-Match am Freitag gespürt. Und wenn die Trennung der einzige Weg ist, dann muss ich, müssen wir ihn gehen. Oder besser gesagt, DÜRFEN wir ihn gehen.

    Also keine Chance auf eine Einigung mit Davos?

    Die ist eher klein.

    Alles was Sie sagen, betrifft auch Ihren Bruder Jan?
    Ja, wir haben immer gesagt, dass wir weiterhin zusammenspielen wollen.

    Sie scheinen zu wissen, dass Sie den Klub Ende Saison verlassen. Dies ist eine neue Situation in Ihrer langen Karriere. Wie wird es sein, diese Saison zu Ende zu spielen?

    An meiner Einstellung wird dies nichts ändern. Ich werde weiterhin Spiel für Spiel mein Bestes geben.

    Gibt es schon Angebote anderer Klubs?
    Ja, aber wir habe diese bislang immer abgeblockt. Jetzt werden wir aber mit anderen Klubs zusammensitzen.

  • Diverses aus der National League und Swiss League

    • TsaTsa
    • 27. Dezember 2014 um 09:00

    Gebrüder von Arx vor Clubwechsel?
    Samstag, 27. Dezember 2014, 07:33 - Martin Merk
    Die gehören nach zwei Jahrzehnten so gut wie zum Inventar beim HC Davos. Doch nun stehen die Gebrüder Reto und Jan von Arx vor dem Abgang.
    Die Vertragsverhandlungen zwischen dem HCD und den Gebrüdern von Arx laufen nicht gut, nachdem die beiden offenbar gemeinsam einen Mehrjahresvertrag gefordert hatten.
    "Wir fanden keine Lösung, es sieht nach einer Trennung aus. Wir werden nun ab sofort mit anderen Klubs verhandeln, da der HC Davos wahrscheinlich ohne uns plant. Wir aber wollen beide noch spielen. Darum müssen wir nun auch anderweitig schauen und Verhandlungen mit anderen Klubs beginnen", lässt Reto von Arx gegenüber der "Südostschweiz" verlauten.

    Tallinder zum ZSC?
    Samstag, 27. Dezember 2014, 08:28 - Martin Merk
    Laut dem "Tages-Anzeiger" könnte der ehemalige NHL-Verteidiger Henrik Tallinder zu den ZSC Lions wechseln.

    Tallinder versuchte sich zuletzt über die AHL bei Hartford für höhere Aufgaben aufzudrängen, sein Probevertrag wurde nach vier Spielen beendet.
    Der 35-jährige Schwede, der über 700 NHL-Spiele bestritten hat und während des Lockouts 2004/05 für den SC Bern spielte, könnte aufgrund der Sorgen in der Abwehr verpflichtet werden. Dort fällt unter anderem Derek Smith länger aus.

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 21:49

    Kein ramba-zamba in der halle. Wo bleibt die stimmung :huh:

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 16:41

    http://zattoo.com/watch/sf-2

    ist mir soeben eingefallen, vielleicht funktioniert dieser stream. Man muss sich glaube ich aber anmelden

  • Sag was über den User über dir!

    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 15:51

    weiss nicht, dass elfen flügelverleihendes red bull trinken

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 13:48

    vielleicht auch hier, auf sf2 klicken

    http://www.srf.ch/player/tv/live

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 11:44

    logo überträgt eurosport nichts, da kein deutscher verein dabei ist. Hätte aber gern mal die freezers dabei ;)

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 11:30

    Pargätzi über Auswahl und Favoriten
    Ab dem zweiten Weihnachtstag ist im Sportkalender traditionellerweise der Spengler Cup in Davos eingetragen.

    sport.ch sprach mit OK-Präsident Fredi Pargätzi über seine Herausforderungen, die Auswahl der teilnehmenden Teams und die diesjährigen Favoriten.

    Das sagte Fredi Pargätzi über...

    ...die Vorbereitungen: "Wir benötigen die verbleibende Zeit noch, um 100'000 kleine Details in Ordnung zu bringen, aber grundsätzlich sind wir auf Kurs."

    ...die Favoriten: "Es ist immer schwierig, das zu beurteilen, aber dieses Jahr ist es besonders schwierig. Ich glaube es gibt kein Team, von welchem man von Anfang an das Gefühl hätte, dass es nicht mithalten könnte. Das ist das, was das diesjährige Teilnehmerfeld auszeichnet, dass grundsätzlich jedes Team für den Titel in Frage kommt. Rein von Talent her ist sicherlich Jokerit zu nennen, das eine sehr starke Mannschaft hat, der HCD als Heimteam ist sicher auch ein ernstzunehmender Favorit. Letztendlich ist es aber eine Frage der Einstellung, wie diese Teams ins Turnier hineingehen werden."

    ...die Änderungen: "Der Spengler Cup ist ein traditionsreiches Turnier, da muss man aufpassen, dass man nicht zu viel daran verändert. Es wurden in diesem Jahr Kleinigkeiten im Reglement angepasst, der Zuschauer wird davon aber nichts merken."

    ...den Evaluationsprozess: "Es gibt Mannschaften, die mich anfragen, die ich mir dann gerne auch anschaue und es gibt Mannschaften, die wir auf dem Radar haben – einzelne auch schon länger. Es ist ja auch nicht so, dass jede Mannschaft, die ich anfrage, sofort zusagt, denn eine Spengler-Cup-Teilnahme möglich zu machen ist ein ziemlich komplizierter Prozess."

    ...die drei KHL-Teams: "Es ist eher Zufall, aber ist schon eine Strategie, dass wir eng mit der KHL zusammenarbeiten wollen. Die KHL ist für uns ein sehr wichtiger, guter und auch immer loyaler Partner. Dass nun heuer drei Mannschaften aus dieser Liga am Spengler Cup teilnehmen, hat sich so ergeben. Es wird also nicht so sein, dass in jedem Jahr drei KHL-Teams teilnehmen werden. Wichtig für mich war, dass man nicht drei russische Mannschaften hat, sondern den Mix aus verschiedenen Hockey-Philosophien beibehalten konnte."

    ...die Abwesenheit eines AHL-Teams: "Wir haben ja mit dem Team Canada jedes Jahr ein Team aus Nordamerika dabei. Das nordamerikanische/kanadische Element ist für uns sehr wichtig und das wollen wir auch auf jeden Fall beibehalten. Bei sechs Teilnehmern gibt es immer gewisse Rotationen, wir haben dieses Jahr beispielsweise auch keine deutsche oder tschechische Mannschaft, vielleicht ist das im nächsten Jahr wieder anders. Es soll ja auch so sein, dass man immer wieder neue Teams und vielleicht auch andere Nationen präsentiert. Wir haben mit Davos und Canada einen Stamm, mein Ziel ist es, jedes Jahr zwei, drei neue Mannschaften präsentieren zu können. Es ist sicher auch denkbar, wieder einmal eine AHL-Mannschaft dabei zu haben, das würde ich nicht ausschliessen."

    ...die mögliche Gefährdung des Team Canada aufgrund der immer weniger werdenden Kanadier in der NLA: "Ich würde es so sagen: Es macht es natürlich einfacher, das Team zusammenzustellen, wenn viele Kanadier in der Schweiz spielen. Sonst muss man die Spieler aus anderen europäischen Ligen oder Nordamerika selber rekrutieren – und das ist definitiv aufwändiger. Die Frage, ob das Team Canada gefährdet ist, kann ich nicht beantworten. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringt und ob dieser Trend wieder kehrt, aber es ist schon so, dass es dieser Umstand definitiv schwieriger macht."

    ...die Wichtigkeit eines HCD-Sieges: "Das ist schwierig zu sagen. Letztendlich organisieren wir einen Sportanlass und der Beste soll gewinnen. Wenn das ab und zu der HCD ist, ist das sicher hilfreich und auch gut für die Stimmung. Auch ich als Davoser freue ich mich dann natürlich, aber am besten ist, wenn derjenige gewinnt, der es am meisten verdient hat. Wichtig ist lediglich, dass der HCD mitspielt und nicht gerade abfällt, aber das war ja in den letzten 20 Jahren nie der Fall."

    ...die Möglichkeit, dass die Davoser das Turnier gewinnen: "Ja, das kann ich mir durchaus vorstellen, die Mannschaft ist gut im Schuss, das Team ist jung, hungrig und dynamisch. Ich spüre es irgendwie, dass Davos Gas geben will, um den Spengler Cup zu gewinnen und ich denke, die Chancen dazu stehen nicht schlecht." (ade/gip)


    statt dreien KHL-Clubs sollte man doch mal einen österreichischen Club einladen. Wäre toll wenn ein verein interesse für diesen cup zeigen würde :)

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    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 11:08

    hätte auch gerne einen käsetraum

  • Was essen Eishockeyfans so zu Mittag?

    • TsaTsa
    • 26. Dezember 2014 um 11:05

    Reste von gestern ;) Raclette gibts an silvester

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 25. Dezember 2014 um 13:56

    Gruppe Cattini: Dauerbrenner und Neuling
    Am 26. Dezember geht es los mit dem 88. Spengler Cup. Auch die diesjährige Ausgabe bringt während der Altjahreswoche wieder interessante Teams nach Davos. sport.ch stellt Ihnen die teilnehmenden Mannschaften vor. Heute die Equipen aus der Gruppe Cattini.

    Der HC Davos befindet sich im Umbruch. Trotzdem hat es Arno Del Curto fertig gebracht, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Die Bündner haben bisher eine starke Saison und spielen ihr gewohnt offensives Hockey. Nun folgt mit dem Spengler Cup ein erstes Highlight. Nachdem man im letzten Jahr im Halbfinale an CSKA Moskau scheiterte, will man dieses Jahr unbedingt den Titel.

    "Ja, das kann ich mir durchaus vorstellen, die Mannschaft ist gut im Schuss, das Team ist jung, hungrig und dynamisch. Ich spüre es irgendwie, dass Davos Gas geben will, um den Spengler Cup zu gewinnen und ich denke, die Chancen dazu stehen nicht schlecht", schätzt OK-Präsident Fredy Pargätzi das Heimteam ein.

    Für das Turnier haben sich die Bündner wieder weltmeisterlich verstärkt. Von den Rapperswil-Jona Lakers stossen die Schweden Nicklas Danielsson, Niklas Persson und Johann Fransson zum HCD. Die ersten beiden spielten bereits im letzten Jahr für die Davoser. Aber auch für Fransson ist es keine Premiere. Der Verteidiger nahm bereits 2010 mit SKA St. Petersburg am Turnier teil und gewann mit den Russen den Titel. Auf der Goalieposition wird Tim Wolf von den Lakers die Davoser verstärken. Somit sind die Voraussetzungen für den ersten Sieg seit 2011 geschaffen. Bleibt abzuwarten, was der HCD seinem Publikum in diesem Jahr bieten kann.

    Team Canada
    Die Kanadier sind der Dauerbrenner am Spengler Cup. In diesem Jahr treten die Ahornblätter bereits zum zwanzigsten Mal in Serie an und werden versuchen, den 13. Titel dingfest zu machen. Zuletzt konnte die Trophäe 2012 in die Höhe gestemmt werden, als das mit NHL-Stars gespickte Team den HC Davos im Finale gleich mit 7:2 bodigte. Die Zusammenstellung des diesjährigen Team Canada gestaltete sich jedoch etwas schwieriger. Grund dafür ist, dass die NLA-Teams in dieser Saison vermehrt auf Schweden setzen.

    Von daher müssen auch einige Akteure aus Übersee eingeflogen werden. An der Bande stehen mit Guy Boucher vom SC Bern und Serge Pelletier vom HC Ambri-Piotta dennoch zwei in der NLA tätige Coaches. Diese nehmen auch gleich einige Spieler aus ihren Mannschaften mit. Bei Boucher sind dies Keeper Nolan Schäfer, Byron Ritchie, Bud Holloway und Marc-André Gragnani. Pelletier nimmt seinerseits Stürmer Alexandre Giroux mit.

    Trotz aller Schwierigkeiten ist mit dem Team Canada immer zu rechnen, denn jeder Spieler, der das Ahornblatt auf der Brust trägt, ist bereit, alles zu geben. Zum Auftakt treffen die Kanadier im Klassiker gleich auf den HC Davos. Somit kommt es bereits am ersten Tag zu einem Highlight des Turniers.

    Medvescak Zagreb
    Die Kroaten sind auf den ersten Blick die grosse Unbekannte am 88. Spengler Cup. Doch bei genauerem Hinschauen erkennt man, dass nicht weniger als drei Verteidiger und fünf Stürmer bereits einmal in der NLA tätig waren. Darunter befinden sich beispielsweise Geoff Kinrade, Andrew Hutchinson oder auch Eric Beaudoin und Kurtis McLean. Auch an der Bande steht mit Doug Shedden, der bis letzte Saison noch den EV Zug trainierte, ein bekannter Mann.

    Der Verein aus Zagreb wurde 1961 gegründet und kann auf eine glorreiche Vergangenheit zurückblicken. Mit insgesamt 18 Titeln ist man kroatischer Rekordmeister. Medvescak spielt seit der letzten Saison in der KHL und tritt in der gleichen "Division" wie Jokerit Helsinki an. Im Gegensatz zu den Finnen liegen die Kroaten allerdings aktuell auf dem letzten Platz ihrer Konferenz.

    Wer nun denkt, Kroatien und Eishockey, das passt nicht, muss sich eines Besseren belehren lassen, den die Bewohner des Adria-Staates sind sportverrückt und in der Hauptstadt derzeit vor allem eishockeyverrückt. Mit Medvescak, das selbst auf das OK zukam, geht der Spengler Cup ein Experiment ein. Man darf also gespannt auf den Auftritt der Kroaten sein. (ueh)

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 25. Dezember 2014 um 12:00

    Servette-Coach McSorley«Die Angst treibt mich an!
    Er ist hinter Arno Del Curto der dienstälteste Coach der NLA. Morgen Freitag starten Chris McSorley (52) und Servette als Titelverteidiger in den Spengler Cup.

    BLICK: Sie sind in der NLA seit 13 Jahren im Umlauf. Bekommen Sie überhaupt den gebührenden Respekt für Ihre Leistungen?
    Chris McSorley: In Genf schon. Für mich ist wichtig, was die Leute innerhalb meines Einflussbereichs über mich denken. Was sonstwo über mich gedacht oder geschrieben wird, kann ich nur bedingt beeinflussen.

    Was treibt Sie an?
    Die Angst. Bei jeder Niederlage fürchte ich um meinen Job. Als Trainer ist man ein Söldner, schlägt mal hier eine Schlacht, dann da eine. Angst ist ein Motivator, du schärfst automatisch deine Sinne und versuchst, der Entwicklung immer einen Schritt voraus zu sein.

    Was bedeutet Ihnen der Spengler Cup?
    Als ich in der Schweiz begann, fragte ich mich das auch. Mittlerweile weiss ich, dass dieses Turnier ein Grundbestandteil des Schweizer Eishockeys und der NLA ist. Es ist eine Woche, in der die Eishockey-Welt in Davos zusammenkommt, und alle schauen zu. Das ist pures Kapital für unser Eishockey und wichtig für Davos, aber auch für alle anderen Klubs. Die Werbewirkung für unser Eishockey ist unbezahlbar.

    Ist es kein Grümpelturnier, wie viele sagen?
    Das sagen doch nur die, die nie eingeladen werden. Diese Ignoranz stammt daher, dass die tiefe Bedeutung nicht erfasst wird. Als Argument wird dann angefügt, dass Meisterschaftsspiele zu diesem Zeitpunkt für alle besser wären. Das mag kurzfristig richtig sein, aber der Verlust des Turniers wäre auf lange Sicht ein enormer Imageverlust für uns.

    Spengler Cup, Liga, Champions League und Schweizer Cup – Servette ist überall dabei. Ist das nicht zu viel?
    Nein. Klar hat uns die Teilnahme an der Champions League Substanz gekostet. Da muss ich in der Zukunft einfach sorgfältiger planen, vielleicht mehr Spieler beschäftigen, kurzfristig einen Ausländer mehr anstellen. Der Schweizer Cup zum Beispiel wird uns in den nächsten Jahren viel Freude bereiten und birgt eine enorme Wertschöpfung, das ist eine grossartige Veranstaltung. Das Resultatbulletin ist das eine, die Möglichkeit, deinen Klub in den hintersten Ecken der Schweiz bekannt zu machen, das andere. Ich habe noch nie einen Spieler gehört, der sich über zu viele Spiele beklagt hat. Pferde rennen, Hunde bellen, Spieler spielen – so einfach ist das.

    Wie ist Ihr Verhältnis zu Arno Del Curto?
    Er ist einzigartig. Wenn gespielt wird, bekämpfen wir uns für 60 Minuten, danach ist alles anders. Arno ist wohl der lustigste, einfallsreichste und klügste Mensch im Business. Der würde selbst für seinen ärgsten Gegner sofort alles stehen und liegen lassen, wenn der ihn brauchen würde.

    BLICK-Reporter Dino Kessler spielte zwischen 2001 und 2003 unter Trainer McSorley für Genf.

  • Ein gesegnetes Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2015!

    • TsaTsa
    • 25. Dezember 2014 um 11:42

    Auch ich schliesse mich den wünschen von christian 91 an. Viel Glück und vor allem gesundheit im neuen Jahr

    Volle bäuche muss nicht unbedingt sein, daher lege ich morgen einen fastentag ein ;)

  • Was essen Eishockeyfans so zu Mittag?

    • TsaTsa
    • 25. Dezember 2014 um 11:03

    heute gibts pomes-frites mit schweinebraten, mit in der sauce gekochtes rüebligemüse, sellerie und zwiebeln. Dazu endiviensalat mit orangenscheiben und zum zvieri selbstgebackene waffeln mit nusseiscreme.

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 18:28

    Spengler Cup: Hächler schliesst sich Jokerit an
    Cedric Hächler wird den Spengler Cup im Team von Jokerit Helsinki bestreiten. Der Verteidiger der Rapperswil-Jona Lakers ist nach Marco Maurer der zweite NLA-Profi, der sich den Finnen anschliesst.

  • Was essen Eishockeyfans so zu Mittag?

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 18:27

    gleich gibts ein feines fondue bourguignonne :veryhappy:

  • Sag was über den User über dir!

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 18:24

    muss sich noch gedulden bis der herr weihnachtsmann kommt

    [Blockierte Grafik: http://pic.humor.li/p/humor-li-picture-97687.jpg]

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 14:00

    Der Spengler Cup findet ohne Servette-Stürmer Juraj Simek statt!
    Der Genfer Angreifer verlässt Servette nämlich per sofort und wechselt nach Finnland. Dort wird er künftig bei TPS Turku auf Torejagd gehen.
    Schon am Samstag soll er für Turku im Einsatz stehen. (N.V.)

  • Was essen Eishockeyfans so zu Mittag?

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 13:56

    Pizzoccheri mit wirz und kartoffeln und viel käse

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 13:06

    NHL-Star Patrick Kane adelt den Spengler Cup«Die Kulisse war einmalig»
    Patrick Kane (26) kennt HCD-Trainer Arno Del Curto sehr gut. 2012 bestritt der Amerikaner mit dem HCD den Spengler Cup. Der ehemalige Biel-Stürmer erinnert sich an einen Weihnachtsabend weit weg von zu Hause.

    Patrick Kane, können Sie sich überhaupt noch an den Spengler Cup erinnern?
    Natürlich. Das war eine wunderbare Zeit in Davos, eine sehr schöne Stadt in den Alpen. Ich war das erste Mal überhaupt zu Weihnachten nicht zu Hause bei meinen Eltern, sondern allein mit meiner Freundin in der Schweiz, weit weg von meiner Heimat. Das war erst mal etwas seltsam, aber auch eine schöne Abwechslung. Wir haben dann zusammen im Hotel ein Nachtessen genossen und sind dann etwas rumspaziert, ein zauberhafter Abend.

    Haben Sie auch den Sport so wunderbar erlebt?
    Ja, die Kulisse war einmalig, ich konnte es fast nicht glauben. In der NHL ist zu dieser Zeit meist Pause, aber diese Winterlandschaft und die Begeisterung im Stadion waren wundervoll, die Leute haben einfach nur gefeiert. Wir spielten, so glaube ich, fünf Spiele in fünf Tagen, aber die Belastung habe ich damals kaum gespürt. Da war einfach zu viel los, sehr aufregend. Dazu erinnere ich mich an eines meiner Tore, da stand es kurz vor Schluss unentschieden, ich konnte mich durchsetzen und traf ins Netz. Ich erinnere mich, wie Joe Thornton und Loui Eriksson wie von Sinnen auf mich zukamen, um zu feiern. Das fühlte sich damals so an, als ob die ganze Eishockey-Welt in Davos versammelt gewesen wäre. Es war ja auch eine spezielle Situation, weil die NHL uns Spieler damals ausgeschlossen hatte.

    Wissen Sie noch, wie der Trainer von Davos heisst?
    Ja, der heisst Arno.

    Wie haben Sie ihn erlebt?

    Bevor ich dahin ging, hatte man mir gesagt, der Typ sei total verrückt und etwas ganz anderes.

    Und wie war er?
    Etwas verrückt vielleicht, aber ganz sicher sehr aussergewöhnlich. Aber er ist ein besonderer Mensch, ich habe ihn in sehr guter Erinnerung. Er ist anders, aber auf eine gute Weise anders. Er hat immer Spass, auch wenn er fast durchdreht. Und er gibt dir das Gefühl, genau für dich da zu sein. Einmal sitzen wir da in der Garderobe, Arno spricht mit der Mannschaft, redet deutsch. Ich habe kein Wort verstanden – ich kann ja weder Deutsch noch Französisch oder so was – und schaue dann einfach auf den Garderobenboden. Auf einmal sagt Arno etwas auf Englisch, das ich allerdings nicht verstehe, und plötzlich schauen mich alle an und lachen. Das war ein guter Weg, mich mit der Mannschaft zu verbinden.

    Würden Sie beim Spengler Cup wieder mitmachen?
    Wenn ich könnte, sofort. Die NHL hat für mich oberste Priorität, das ist ja klar. Vielleicht, wenn es wieder zu einem Lockout kommt. Aber diese Situation wird sich hoffentlich vermeiden lassen. Allerdings weiss man nie, was geschehen wird, also kann man auch nichts ausschliessen. Der Spengler Cup hat eine ganz besondere Ausstrahlung, das sollte man schätzen.

  • Welche Musik hört ihr momentan?

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 12:13

    Und passend zu weihnachten höre ich zwischendurch dieses wunderschöne Weihnachtslied und wünsche auf diesem wege allen usern, den mitarbeitern, mods usw. in diesem forum ein schönes und besinnliches weihnachtsfest

    Externer Inhalt www.youtube.com
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  • Kontraktverlängerungen, Spieler- und Trainertransfers NLA/NLB

    • TsaTsa
    • 24. Dezember 2014 um 08:01

    Olten übernimmt Ulmer
    Mittwoch, 24. Dezember 2014, 02:09 - Medienmitteilung
    Der 26-jährige Stürmer Martin Ulmer hat für den EHC Olten in dieser Saison bereits 13 Spiele absolviert und dabei 12 Scorerpunkte erzielt.
    Ulmer spielte sein erstes Spiel für Olten am 11.10.2014 gegen die SCL Tigers und steuerte zum 5:2 Sieg gleich zwei Tore bei. Die ersten 13 Partien absolvierte er noch mit einer B-Lizenz. Nun hat der EHC Olten den flinken Stürmer vom EHC Biel definitv übernommen. Martin Ulmer, der zur Zeit noch an einer Verletzung leidet, hat einen Vertrag bis Ende Saison 2015/2016 unterzeichnet.

    Ambri-Piotta mit zwei Vertragsverlängerungen
    Der Topscorer von Ambri-Piotta Adam Hall und Sturmkollege Adrian Lauper haben Ihre Verträge mit den Leventinern verlängert.
    Beide Angreifer haben Ihre Verträge bis zum Ende der Saison 2016/17 verlängert.

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 23. Dezember 2014 um 19:38

    Team Canada gibt Kader bekannt
    Das Team Canada hat sein Kader für den diesjährigen Spengler Cup bekanntgegeben. Mit dabei sind 13 Spieler aus der NLA sowie einige Akteure aus anderen europäischen Ligen und der AHL. Trainiert werden die Kanadier von Guy Boucher und Serge Pelletier.

    Goalies: Drew MacIntyre (Charlotte Checkers/AHL), Nolan Schaefer (SC Bern).
    Verteidigung: Joel Kwaitkowski (Gottéron), Micki Dupont und Jim Vandermeer (Kloten), Derrick Walser (Rapperswil), Marc-Andre Gragnani (Bern), Brendan Mikkelson (Toronto Marlies/AHL), Steve McCarthy (letzter Club Springfield Falcons/AHL), Ryan Parent (St.John’s IceCaps /AHL)

    Sturm: Alexandre Giroux (Ambri-Piotta), Jeff Tambellini (Gottéron), Byron Ritchie (Bern), Marc-Antoine Pouliot (Gottéron), Brett McLean (Lugano), Bud Holloway (Bern), Colby Genoway (Lausanne), Curtis Hamilton (Oklahoma City Barons/AHL), Chris Didomenico (Langnau), Mike Hedden (Assat, Finnish Liiga), Ben Walter (EC Salzburg), Ryan Martindale (San Antonio Rampage/AHL), Stefano Giliati (Blues), Jerome Samson (Syracuse Crunch/AHL).

  • Kontraktverlängerungen, Spieler- und Trainertransfers NLA/NLB

    • TsaTsa
    • 23. Dezember 2014 um 19:02

    EVZ: Bouchard verlängert um zwei Jahre
    Dienstag, 23. Dezember 2014, 15:40 - Medienmitteilung
    Der kanadische Topscorer hat seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre verlängert.
    Mit der Weiterverpflichtung des kanadischen Centers hat der EVZ einen wichtigen Eckpfeiler für die Zukunft eingeschlagen. Pierre Marc-Bouchard ist nicht nur der Topscorer der Mannschaft, sondern mit seiner Spielintelligenz und Kreativität auch ein hervorragender Vorbereiter und Spielgestalter.
    Er verfügt über langjährige NHL-Erfahrung (619 Spiele/365 Punkte) und befindet sich mit 30 Jahren im besten Sportleralter. Bouchard kam auf diese Saison von der Organisation der Chicago Blackhawks zum EVZ und hat in den bisherigen 30 Saisonspielen 35 Scorerpunkte erzielt (11 Tore/24 Assists). Damit steht er in der aktuellen NLA-Scorerliste auf Platz 3.

  • Spengler-Cup 2014

    • TsaTsa
    • 23. Dezember 2014 um 14:49

    Offene Ausgangslage in Davos
    Der 88. Spengler-Cup steht ganz im Zeichen der KHL-Expansion. Gleich drei Teams der erweiterten russischen Elite-Liga fordern zwei führende NLA-Klubs und die kanadischen Dauergäste heraus.

    Mit dem Rekordsieger Davos ist wieder an vorderster Turnierfront zu rechnen. Arno Del Curto hat den Rekordmeister im Kern erneuert, ohne dabei in ein unruhiges Fahrwasser zu geraten. Vor allem im eigenen Stadion sind die Bündner kaum zu stoppen – im Prinzip gute Vorzeichen für den 16. Triumph als Gastgeber. Und mit dem schwedischen Weltmeister-Trio Danielsson, Fransson und Persson der Lakers dürfte die Schubkraft der Bündner zusätzlich ansteigen.

    Genf-Servette wird selbstredend das Veto einlegen. Die Westschweizer wollen ihren Coup vom Vorjahr wiederholen. Trainer, Mitbesitzer und Klubvermarkter Chris McSorley, schätzt die wichtigste Schweizer Eishockey-Plattform ausserhalb der Liga enorm: «Das ist Schweizer Sport-Kultur pur.»

    Keine politische Note
    Auf politischer Ebene wird Russland wegen seiner Rolle im Ukraine-Konflikt von weiten Teilen Westeuropas mit Wirtschaftssanktionen belegt. Für den Spengler-Cup-Rink gelten die Restriktionen nicht. In Davos sind russische Eishockey-Exponenten willkommener denn je. Die Hälfte des Teilnehmerfeldes stammt aus der Kontinental-Liga des aktuellen Weltmeisters.

    «Grundsätzlich mache ich keine Politik», lässt sich Turnierchef Fredi Pargätzi gar nicht erst auf eine Debatte ein, ob eine so enge Kooperation mit dem russischen Hockeynetzwerk ein sinnvolles Signal sei. «Es ist nicht an mir, zu werten, wer recht hat. Wir im Westen haben wohl manchmal etwas die Tendenz, das Ganze nur von einem Standpunkt aus zu betrachten.»

    Spannungen hin, Einwände her. Der Arm der KHL ist stark, und die Energieversorgung aus dem Osten kommt der Show vor dem Jahreswechsel zweifellos zupass. Der frühere Champion Salavat Yulaev Ufa gehört zu den finanziellen Schwergewichten. Jokerit Helsinki und Medvescak Zagreb sind die jüngsten Expansions-Teams der NHL-Herausforderer. Die Bilanz der KHL in Davos ist imposant: In den letzten sechs Jahren erreichten ihre Repräsentanten fünfmal mindestens den Final.

    Team Canada mit Sorgen
    Die Affiche des Spengler-Cups hängt immer auch von Bewegungen im globalen Eishockey-Business ab. Vor zwei Jahren erwies sich der Lockout in Nordamerika als einmaliger Glücksfall. Statt in der NHL entzückten die kanadischen Olympia-Helden und Stanley-Cup-Sieger das Publikum im Bündner Kurort. Die TV-Reichweite war gigantisch – ein Eldorado für Sponsoren zur Primetime.

    2014 interessiert sich selbstredend keiner der Multi-Millionäre mehr für die Exhibition in Davos. Steve Tambellini, derzeit als GM in der Verbandsauswahl engagiert, stiess bei der Rekrutierung einer kompetitiven Equipe auf einige Probleme. Die bis 2016 vertraglich gebundenen Selects gehören zwar zum Inventar des bekanntesten Klubturniers, aber das Reservoir an geeignetem Personal ist trotz 228 (!) kanadischen Professionals in den fünf wichtigsten Ligen Europas spürbar kleiner geworden. Zahlreiche Vereine signalisierten selbst bei einer angemessenen Entschädigung wenig Bereitschaft, ihre wichtigsten Akteure während der Altjahreswoche freizustellen.

    Und in der NLA nimmt die Bedeutung der Professionals mit kanadischem Pass jährlich ab. Die Hauptrollen nehmen inzwischen vermehrt Puck-Künstler aus Skandinavien ein. Die Statistik der Torschützen und Assistgeber ist ein Beleg für die anhaltende Entwicklung – bei 50 Prozent der Top-16-Skorer ist Schwedisch oder Finnisch die Amtssprache.

    Organisatoren sondieren neue Plätze
    Aber nicht nur die Besetzung des Team Canada ist eine logistisch anspruchsvolle Herausforderung. Der Relaunch der aufgeblähten Champions League (mit mehreren Teilnehmern pro Liga) wirkt sich auch auf die Agenda von OK-Chef Fredi Pargätzi aus. Der Kreis valabler Kandidaten wurde weiter eingeengt, weil die Terminflut für viele Organisationen nicht mehr mit einer weiteren Turnier-Teilnahme vereinbar ist.

    «Die Verhandlungen mit möglichen Interessenten aus der deutschen oder schwedischen Liga sind nicht wunschgemäss verlaufen», gibt Pargätzi zu. Deshalb sondierte er den überschaubaren Markt auch abseits der bekannten Zentren – und wurde in Zagreb fündig: «Medvescak hat sich aufgedrängt. Sie haben dort in den letzten Jahren etwas aufgebaut, das mich überzeugt – kommerziell, organisatorisch und vor allem auch sportlich.»

    Die Destination sei womöglich exotisch, so Pargätzi, aber «ich habe den Verein besucht und war von der Qualität begeistert. In Zagreb ist Eishockey kein fremder Sport.» Für Medvescak gilt ohnehin: Hinter dem pro Spielzeit zehn Millionen Dollar teuren Produkt stehen jede Menge russische Investoren und nordamerikanisches Knowhow. Einige der 19 US- und Kanada-Professionals besitzen einen kroatischen Reisepass, die Landessprache beherrscht kaum einer. An der Bande steht der im letzten Frühling beim EVZ freigestellte Kanadier Doug Shedden.

    Helsinkis Klasse
    Derweil Zagreb im zweiten KHL-Winter aber ans Tableau-Ende abgesackt ist, hat sich der erstklassig bestückte Debütant Helsinki bereits an der Spitze etabliert. Das Team der zahlreichen Weltmeister wird von finnischen Grössen wie Niklas Hagman und Niko Kapanen angeführt. Auf der Gehaltsliste steht auch Linus Omark, Zugs letzter NLA-Topskorer. Orchestriert wurde der in Finnland heftig umstrittene Liga-Transfer von Jari Kurri.

    Der 54-Jährige, in den Achtzigern zusammen mit Wayne Gretzky Protagonist des wohl spektakulärsten NHL-Sturms, lenkt das Führungsgremium. Der Einfluss des fünffachen Stanley-Cup-Gewinners tut Jokerit gut. Nur stellt sich dem Vernehmen nach die Frage, ob sich der Klub den teuren Apparat überhaupt leisten kann. Im November wurde der Lohn verspätet überwiesen. (si)

    Zum Spielplan gehts hier.

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