Naja, nach den 4 PP Toren war offensichtlich das Feuer draussen. Ist auch verständlich, gegen die Tschechen ist nix zu gewinnen auch wenn sie viel vom früheren Glanz verloren haben. Unser Team muss gegen FIN schauen anständig ohne großen Kräfteverschleiss durchzukommen und dann alles, aber wirklich alles in die beiden Relegationsspiele werfen. Wenn das aufgeht, darf man nächstes Jahr wieder mitmachen...
Beiträge von RexKramer
-
-
Feldkirch - Dornbirn ... heute vor fast 5.000 Zuschauern... für die Ebl leider nicht interessant...
Eher umgekehrt, FK & DO (und passt eigentlich nicht, wenn dann ein oder) sind an der EBEL nicht interessiert. Die EBEL ist eine Profiliga, d.h. um die 50 Spiele pro Saison, weite Auswärtsfahrten...das kostet mehr als die Vlbg Klubs offensichtlich bereit bzw. in der Lage sind aufzustellen.
Der Output an passablen jungen Spielern aus dem Ländle ist zwar schön, aber selbst wenn es die alle zurück ziehen sollte (auch die müssen bezahlt werden) hat man halt Spieler für mehrere 4. und ein paar für eine 3. Linie. Ist schön, aber bei weitem nicht ausreichend...so what?
-
Weiss jemand wo er in der 2006/07 Saison gespielt hat? Oder wenigstens seine Heimatstadt? Danke
Kommen tut er aus Wien, wenn ich mich recht erinnere von den Junior Capitals.
-
hab mal meinen eröffnungsbeitrag editiert, bei den fettgedruckten spielen hat mir das archiv der kleinen zeitung helfen können.
auf der passionhockey seite gibts leider keine aufstellungen (sofern ich nicht blind bin)
worum es eigentlich geht - lanzinger ist -sofern ich richtig liege - mittlerweile bedenklich nahe am 1000er. ende des letzten jahres hatte er laut ep-blog 944 einsätze in alpenliga/ebel/bundesliga/whatever. heuer hält er bei 31 einsätzen, womit wir bei 975 spielen wären. wenn dann noch die europacup spiele hinzukommen dann dauert es wohl nicht mehr allzulang bis zum jubiläum.
Hmm, hab ich nicht gesehen, dass du an Lanzinger und damit den Aufstellungen interessiert bist...bei den Nationalteamdaten hat passionhockey Aufstellungen beizeiten dabei....
Webresource wüsste ich somit keine mehr.Aber 1000 Spiele, ist schon ein Hammer
-
Ok, also reine Spekulation...
Und selbst WENN der HCI zurück käme, warum sollte deshalb ein anderer Klub aussteigen müssen?
Alles sehr suggestiv, blutender Adler

-
Vermutlich alles da:
http://www.passionhockey.com/index.php?option=com_wrapper&view=wrapper&Itemid=51
Runterscrollen bis zum gewünschten Jahr, dann den entsprechenden Link (zB Coupe d'Europe unter "Competitions des Clubs") folgen
Der Betreiber dieser Seite hat echt was geleistet, immer wieder Hut ab. Gibt zu vielen Bewerben (diverse Ligen und Nati-Turniere) auch Spiel und Hintergrundberichte und Französisch Üben gibt's gratis dazu

-
Ob Jesenice nächstes Jahr noch mitspielt, ist auch nicht fix. Und wenn der HCI wiederkommt wird ein weiterer Verein gehen müssen. Die besten Karten langfristig dabei zu sein, hat wohl Volan 19. Wobei ein 7, 9er Modus auch kein Problem darstellen sollte, bekommen die Spieler mehr Erholungspausen.
Und woher hast du, dass der HCI wiederkommt, wenn ich fragen darf? Darauf deutet in Tiroler Landen meiner Info nach nämlich überhaupt nix hin.
Ebenso, warum sollte Jesenice nächstes Jahr nicht mehr dabei sein? Welche Überlegungen und Informationen stehen hinter dieser Vermutung? -
mir gehts ja auch nicht darum irgendwelche u20-spieler in der ebel zu sehen.
es geht um die strukturen von klein auf damit man wirklich viel qualität im nachwuchs "produziert", die wirklich ebel-tauglich ist und man sich damit den einen oder anderen import "ersparen" kann.
bestes beispiel hab ich selber vor augen.
nicht nur das ich einen pirmann oder hundi zehnmal lieber am eis sehen als eine flasche wie morgan, sie übernehmen mehr verantwortung und sind sicher um nix, aber um gar nix schlechter als er. pirmann hat in der zeit mit bates/morgen mehr punkte gemacht als beide zusammen.Ja, darum gehts mir auch...und das hat nix mit dem "Problem" zu tun, dass Klubs manchmal Imports bzw. einheimische Veteranen holen oder Spielen lassen von denen der geneigte Fan sagt sie seien nicht besser als der eine oder andere Nachwuchsmann. Diese Kritik an Klubs hört/liest man genauso oft wie die das die eigenen Schiedsrichter die schlechtesten sind. Aber das ist imho nicht mal annähernd der Grund warum wir gegen die Schweden an einem sehr guten Tag für uns immer noch 7:3 kriegen.
Und wegen Kanda-Schweiz...was die Kanadier da abbrennen ist eine ganz andere Kategorie als das Spiel der Schweden gegen uns.
-
da sage ich jetzt "dem ist nichts/nicht viel hinzuzufügen !
Schön, dass du damit auch meiner Kernaussage zustimmst

-
@titus
Ich glaub auch, dass der Werfring keiner ist, der die "einfachen" Erklärungen sucht...ich bezog mich in dem Fall auf den hf.at Artikel "Stimmen zum Spiel" nach SWE-AUT und da kam (auch von Schramm) wieder die alte Leier...(böse EBEL). Prinzipiell glaub ich, dass wir in Ö viel mehr Werfrings bräuchten.
Die Implementierung der entsprechenden Strukturen ist ja eh nix was einfach so ginge (dauert Jahrzehnte und viel Arbeit von vielen Leuten und entsprechend Kohle), ausserdem bin ich nicht mal der Ansicht, dass Ö solche unbedingt haben muss (wenn's nach mir ginge schon ;-). Ich finde es nur falsch, wenn man sagt das Problem liegt in der EBEL und nicht dort wo's wirklich ist.
-
sehe ich nicht so, hätt mich gewundert wenn rex die worte der trainer befürwortet hätte ...
Und wie siehst du's? Meinst du auch, das dringendste Problem des Hockeynachwuchses in Ö sind die (mMn angeblich) mangelnden Chancen EBEL Eiszeit zu bekommen?
Werfrings Erfolge mit der U20 Nationalmannschaft sprechen für sich, keine Frage. Die Ansage halte ich trotzdem für "politisch" motiviert (in dem Sinne, dass es für seinen Aufgabenbereich eine Aufwertung wäre...). In seinem eigenen Verein (Linz) machen zum Teil immer noch Hobbyspieler das Training für einen Teil der Nachwuchsmannschaften (Hut ab davor) - traurig ist, dass es dafür keine Profis gibt. Uu ist das (neben vielen anderen Dingen die NICHTS mit der EBEL zu tun haben) der Unterschied zwischen den schwedischen und österreichischen U20ern...finde ich zumindest. Aber das ist im Forum in dem die Spezies der Legionärszähler fröhliche Urständ feiert nach wie vor unpopulär (Anmerkung, du bist keiner von denen, also nicht falsch verstehen).
Wenn AUT mit den Auswahlmannschaften wirklich weiter kommen will braucht man in allen Positionen in allen Linien sehr talentierte Spieler. An diese Talente kommt man nur mit einer ausreichend großen Zahl von Nachwuchsspielern und damit braucht man eine ausreichende Zahl von Vereinen, die überhaupt richtig Nw-arbeit machen (in Ö grad mal ein Dutzend).
Und diese Spieler müssen von Anfang an top ausgebildet werden (genug Eiszeiten, allg. Training, Lehrgänge, Spiele auf hohem Niveau und das alles unter professioneller Anleitung). In wie vielen Vereinen hat man das in Ö? In nicht mal einem halben Dutzend...Weiters, Ö hat mit der U18 noch nie die Topgruppe gesehen, es gab vor allem in den letzten Jahren gute Erfolge aber von der Beletage sind wir da weit weg. Und gegeben, dass die U18 nix anderes ist als gutes oberes Niveau in der Division I soll bei der U20 die EBEL Schuld sein, dass man nicht noch knapper gegen die Eishockey Großmacht Schweden spielen kann?? Ja, sollen leicht die 16, 17 jährigen auch schon alle in der EBEL auflaufen...ist es das was Ö braucht? Oder doch eine größere Breite und bessere Strukturen im Nachwuchsbereich?
-
Die Stimmen zum Spiel gegen SWE von Schramm und Werfring passen für mich nicht zum sehr guten Auftritt des Teams. Immer die selbe Leier, wenn nur mehr von den Burschen in der EBEL zum Einsatz kommen würden, dann würd's noch viel besser ausschauen, weil 8 von den Schweden spielen in der Eliteserien - eh klar, das wir gegen die verlieren....
Klar, die beiden betreiben auch nur Politik in ihrem Sinne (als Nachwuchsfunktionäre bzw. trainer) aber so gut unsere Jungs sich auch verkaufen (denke, dass wir in der Dichte noch nie so gut da standen wie in der Gegenwart, dieser Jahrgang hat wenige ganz große Talente aber das Level auf dem sie passabelst mithalten können ist dennoch sehr hoch) aus den soliden Eis"hacklern" die im Rahmen der eisläuferischen und stocktechnischen Möglichkeiten mit Kampfgeist und gutem Einhalten der taktischen Vorgaben das Beste rausholen macht man keine top level prospects nur indem man sie in die EBEL wirft. Aus "Haflingern" werden keine Super-Galopper nur weil sie im Kentucky Derby an den Start gehen...leider.
Abseits davon kann man die Spiele gegen die Russen und Schweden nur als Kür sehen, da ging's von Anfang an nie wirklich um was und auch gegen Finnen und Tschechen sind Punkte eher utopisch. Somit wird man aller Vorraussicht nach mit 0 Punkten in die Relegation gehen und da kommts wirklich drauf an. Die beiden Relegationsspiele gegen aller Voraussicht nach Letten und Schweizer werden die wahre Gesellenprüfung - da ist nix mehr mit gut mithalten und nicht hoch verlieren, da zählt nur gewinnen. Das wird vom Kopf her um einiges schwieriger, denn diese Spiele entscheiden ob der historische Erfolg Klassenerhalt glückt. Chancen sind definitiv da, aber die Nerven dürfen nicht versagen...hoffe die Burschen nehmen Selbstvertrauen von den bisherigen und noch ausstehenden Spielen mit ohne zu vergessen, dass nur mit einer Topleistung was zu holen sein wird.
-
also 47:20 Torschüsse klingen für mich nicht nach einem Spiel auf Augenhöhe. Da kommt ne Menge arbeit auf unsere Torhüter zu

Ah geh, die Schweizer werden halt jedesmal schon aus dem Mitteldrittel drauflosgeballert haben, weil sie in unserer Zone auf zu starken Widerstand getroffen sind...da machst dann schnell mal mehr als doppelt so viele Schüsse

Wird echt zach für die Burschen, da werden Moral, Kampfgeist und ausgeprägt gutes Defensivverhalten nötig sein, um nicht unterzugehen. Die Letten als nominell ebenbürtiger Gegner haben übrigens gestern die Russen geschlagen. -
Also die Hintermannschaft inkl Goalies ist überhaupt nicht jung , das sind alles 90er, wenn ich mich nicht verschaut habe. Bei den Stürmern sind die Hälfte+1 zumindest nächstes Jahr auch noch spielberechtigt - geht mMn als "junger" Mannschaftsteil durch. Sorgen macht mir, dass die Stürmer mit wenigen Ausnahmen eher Leichtgewichte sind...wenn die Angaben stimmen haben wir kaum Stürmer mit +80kg und keinen über 90...grad im kleinen Rink keine guten Aussichten...
-
Aber er wird sicher nächstes Jahr seine Chance kriegen, wenn auch wahrscheinlich wieder in der Division 2
Kann mir ja auch nicht vorstellen, dass unsere Burschn sich oben halten können, aber das sie gleich 2 Klassen tiefer absteigen müssen, so schlimm wirds dann wohl auch nicht

-
spannrndes match auf jeden fall und gute leistung vom dostal bisher, hoffe die kroaten drehens nochmal, wär biertechnisch wichtig.
-
das 2. Tor der Bären war aber sehr geil....
Sonntag Nachmittag EBEL live mit einem super stream, was will man mehr? -
extrem lässig eingenetzter Shoot-out Versuch aus der dänischen Liga, selten jemanden so langsam runterfahren sehen, aber der Abschluss - allererste Sahne, dem Goalie is wahrscheinlich jetzt noch schwindlig
-
eishockey.at vermittelt wenigstens einen sehr guten Zustand des OEHV. Dieser ist genauso katastrophal wie diese Website.
Im Vergleich zu manchen Webauftritten anderer (vermeintlich größerer und besserer) Eishockeyverbände ist eishockey.at gar nicht so übel.. Die Frage ist nur welche Aussage die Güte des Webauftrittes auf die Qualität der restlichen (wichtigeren) Arbeit des/der Verbandes/Verbände zulässt. UU performt der OEHV relativ zu den Verbänden anderer vergleichbarer Länder gar nicht so schlecht.
-
Ich vermute das Finalturnier wird um nix bis wenig schwieriger als die Runde jetzt. Statt Sokol Kiew (2. der BOL) kommt halt jetzt Yunost Minsk (1. der BOL), sicher ein schwerer Gegner, aber so viel Unterschied wird da nicht sein.
Grenoble hat in der eher schwachen franz. Liga bisher auch nicht geglänzt, sollte schlagbarst sein. Ebenso Sheffield, denen ist gegen Bozen echt einer ausgekommen, schwere Fall von lucky punch würde ich sagen. -
Video von Liepaja gegen die Bullen:
-
Salzburg schlägt Metallurg Liepaja 4:3 und ist damit fix in der nächsten Runde.
-
der sender ist HRT2, oder? Ich seh grad nur irgendeinen Bericht von einer Sportgala oder sowas...
-
5:4 für RBS nach dem 2. Drittel...nach 3:0 in Minute 10 wohlgemerkt
-
Bis die EBEL mal soweit kommt, dass die Eiszeit aufgezeichnet wird ist es noch ein weiter Weg. Derzeit geplant ist gerade mal, ab nächster Saison die Schüsse der Feldspieler zu zählen.
Ja, leider. Allerdings ist Eiszeitenaufzeichnung auch nicht unbedingt simpel, bedarf wahrscheinlich einiger Fixkosten (Spieler mit Chips ausstatten etc...) und die Vereine werden sich fragen wozu man das braucht...
Und zu den Beiträgen: ich persönlich würde sie sogar noch höher ansetzen, aber ich denke, mit 10.000 Euro könnten alle gut leben, und es kommt auch genug Geld zusammen, um ordentlich was umsetzen zu können.
Im Prinzip ist das ein Zoll, mit allen Konsequenzen. Nachdem die NAchfrage im Preis und damit im Zoll fallend ist wird das Zollaufkommen mit der Höhe des Zolles nicht unbedingt monoton steigen. D.h. wenn der Zoll zu hoch gewählt ist kommt wenig bis gar nix mehr in die Kasse - was aber vermutlich dem Sinne des Erfinders gar nicht so entgegenläuft.
Und zum Prinzip: klar, kann man einfach sagen "Mir egal, ich will einfach Eishockey schauen." Aber wenn man so eine Liga organisieren muss, dann wird man auch zwangsläufig daran denken müssen, sie irgendwie abzusichern. Und als Importeur ist man immer in der schlechteren Position, weil man in erster Linie auf Geld angewiesen ist. Keine Kohle, keine Show.
Das klingt, als ob man als nicht-Importeur und damit Selbsterzeuger bzw. -versorger nicht auf Geld angewiesen sei. Aber wie deckt man die Kosten für, Trainer, Ausbildungsprogramme etc, also den ganzen Apparat, den man braucht um die Spieler selbst auszubilden, die man sonst vom Weltmarkt bezieht? Ist ja nicht so, als ob das alles gratis wäre. Irgendwer muss das alles bezahlen, nur wer bloss? Der Staat, die Klubs, die Spieler bzw. deren Eltern selbst, oder alle ein bisschen? Das es relativ billiger ist fertige, gute Spieler aus dem Ausland zu holen, wenn man die Person einfachnur instrumentell betrachtete und von den(existierenden) positiven Nebeneffekte der "Eigenproduktion" absieht ist mMn nicht ziemlich klar. Und das man als Importeuer immer in der schlechteren Position ist (was heisst das überhaupt) ist doch eine Aussage, die in der Allgemeinheit überhaupt nicht stimmt. Viele Entwicklungsländer mit ihrer Agrarexportproduktion werden da eher nicht zustimmen....nur als ein Gegenbeispiel. Ausserdem ist das doch übrhaupt nicht der Punkt, wer besser oder schlechter dasteht, der Punkt ist, ob du mit deinem Handelsprtner einen Deal zu Stande bekommst mit dem beide besser dran sind als ohne.
Den Fans kann es natürlich egal sein, wie der Verein zu seinen Spielern kommt, solange sie ihr Spiel sehen. Diese Einstellung ist aber für alle Vereinsfunktionäre quasi tödlich. mMn ist das eigentlich gar keine Frage der Ideologie, es ergibt sich einfach zwangsläufig aus den Gegebenheiten, wenn man den Argumentationsketten bis zum Ausgangspunkt folgt. Alle Schwierigkeiten, die die EBEL in den letzten Jahren zu bewältigen hatte, führen zur selben Ursache, und das sind die mangelnden einheimischen Spieler. Und du hast recht, der erste Schritt in der logischen Kette ist die Frage: selber machen oder importieren? Der Haken an der Sache sind die Konsequenzen.
Das ist sicher nicht völlig falsch, aber die Kern des Problems ist, was es Kosten würde das "Übel" zu beseitigen...angenommen "selber machen" ist extrem teuer (aus welchem Grund auch immer, know-how Defizit, mangelndes Interesse, mangelnde Infrastruktur...), warum soll man sich das antun (Annahme: es geht nur um den Endeffekt, möglichst gute Eishackler auf der Platte stehen zu haben)? Da sind wir wieder beim alten Problem, wie viel kostet's und wer soll's bezahlen?
Es wäre ein Narr in der Wirtschaft, wer nicht jede Chance ergreift, um sich und seine Position so unabhängig wie möglich zu machen. Und deshalb verstehe ich einfach nicht, wieso einige Vereine trotz aller Erfahrung aus der Vergangenheit heute immer noch auf Risiko spielen und sich zu 95% abhängig machen müssen von der Möglichkeit, mit Hilfe eines ausreichenden Budgets Spieler nachzukaufen. Das leuchtet mir einfach nicht ein, wenn die offensichtliche Lösung eigentlich klar, deutlich und riesengroß vor allen Beteiligten auf dem Tisch liegt.
Ein Narr ist, wer auf Teufel komm raus versucht sich so unabhängig wie möglich zu machen ohne zu berücksichtigen, dass er seine Resourcen dabei uU sprichwörtlich verbrennt, weil die Kosten prohibitiv hoch sind. Extremes Autarkiestreben führt zwar möglicheweise zu Unabhängigkeit, der Preis dafür ist aber uU genauso extrem. Enver Hoxa wollte Albanien auch so unabhängig sein lassen wie möglich und so (sprichwörtlich) auch seine Position, das Resultat sieht man heute noch und wird es noch lange sehen - ein verarmtes Land. Brasilien hat in den 80ern auch versucht "unabhängig" vom Weltmarkt für Computer zu sein und hat im Schutze von hohen Zöllen die eigene Industrie protegiert. Resultat war eine riesige Verschwendung von Resourcen für bescheidene heimische Rechner, die einen Bruchteil von dem konnten was state of the art war aber dafür viel teurer kamen und damit einhergehend ein technologisches Nachhinken, dass viel Wohlstand gekostet hat.
Ich vermute bei großen Bauprojekten werden gewisse Teile, Komponenten, Ausstattungen etc. auch importiert und die Dinger stehen dennoch -oder gerade deshalb- irgendwann fertig da und keiner kommt auf die Idee, dass man besser dran wäre das alles selber zu machen, oder?
Fazit, ohne deine Argumentation völlig abtu zu wollen, du argumentierst immer nur mit der Seite der "Benefits" von verstärkter Eigenproduktion und gehtst wenig auf die Kosten ein. Die 500.000 Euro im Jahr die der "Lennon Fonds" vielleicht brinen würdet werden auf jeden Fall nicht reichen, das Ruder herumzureissen....Ich meine, dass Jugendarbeit weit über das jetzige Niveau hinaus kein absolutes Muss und dominantes Instrument zur Stärkung des EH in Ö ist. Jugendarbeit ist gut und wichtig auch rein als Selbstzweck für sich, aber sicher nicht das Killertool, mit dem man bei den gegenwärtigen Strukturen ohne enorme Kosten alle Probleme auf einmal erschlagen kann. Ein System, dass den Output gewährleistet, den es bräuchte um auch nur annähernd autark zu sein muss man erst einmal resourcenmässig derstemmen - da brauchts einen impliziten politisch-gesellschaftlichen Konsens über die Relevanz von Spitzensport/hockey von dem wir momentan (und das ist durchaus ok, auch wenn ich es mir anders wünschen würde) meilenweit weg sind. Eine einfache "Strategieänderung der paar Hockeyvereine in Ö und des Verbandes greifen da viel zu kurz.