und der Rest, wie wenig doch 10k Zeichen sein können
Schau dir doch mal die Leistung unseres Nationalteams bei der WM an und vergleich sie mit Ländern wie Norwegen und Dänemark. Sorry, aber bei uns läuft im aktuellen System was falsch, das sieht ein Blinder...
Also dass in unserem System was falsch läuft, ja das sieht man...Frage ist nur was.
2004 haben wir am Viertelfinale gekratzt, da haben viele Leute gesagt, die Österreicher sind am Sprung....
In Wahrheit war das damals ein Turnier bei dem's gepasst hat (Teamspirit, Taktik und Glück, zumindest in der Vorrunde, keine Druck). Seither haben wir uns durch Unvermögen seitens der Teamführung, schelchte Stimmung und auch eine gehörige Portion Pech in die Position gefahren in der wir sind. Mit dem Potential vom Spielermaterial her hat das viermalige Verfehlen des Klassenerhaltes mMn nicht viel zu tun. Ich habe mir die WM Ergebnisse der 2000er Jahre bzw. der späten 90er wieder angeschaut, damals als wir konstant oben waren hatten wir auch oftmals nur einen Sieg, nur den halt im im richtigen Spiel in der Vorrunde (zB 2x gegen Slowenien, 1 mal gegen Japan), dafür gabs aber auch oft richtig Schläg gegen die Großen (zweistellig gegen Schweden etc...). Damals haben wir die Kurve ein paar mal hintereinander gekratzt, jetzt 4 mal hintereinander nicht. Wir treten auf der Stelle und die kleinen Dinge hat man im Team zuletzt im Gegensatz zu früher nicht richtig gemacht (vielleicht sollte man Lavoie, Searle, Wheeldon etc zurückholen ;-). Die Dänen und Norweger machen die kleinen Dinge derzeit richtig und sie bilden im Schnitt bessere Spieler aus als wir, die sich großteils in Schweden den letzten Schliff holen. Die Leistungsträger der beiden Länder sind Spieler die gut genug und motiviert genug sind/waren sich im schwedischen System durchzusetzen. Daraus die Lehre zu ziehen, dass bei uns der Schritt von der U20 in die Profis zu groß ist erschließt sich mir nicht, vor allem nicht der Schluss, dass man bei den Profis das Niveau zurückfahren muss (statt sich zB Gedanken über eine sinnvolle Überbrückung des Spaltes mittels einer 2. Liga zu machen). In Schweden drängen die Junioren aus mehreren Dutzend guter Klubs in die Profimannschaften und die besten Dänen und Norweger setzen sich dabei durch. Bei uns "drängen" die Absolventen von einem halben Dutzend Juniorenteams auf die nie und nimmer so hart und gut trainiert wurden wie die Jungs in Schweden und wir wundern uns, dass ein angeblich so schwacher Nordamerikaner mit AHL Vergangenheit die Nase vorn hat. Das ist abstrus. In allen guten Ländern herrscht um die Plätze in den Profiteams ein Griss weil's dort eine Pyramide gibt in der sich die besten gegen die Konkurrenz (ob die dann aus dem In oder Ausland kommt ist doch völlig egal) durchsetzen müssen. Konkurrenz und Selektion der Besten ist das. Und unsere Antwort laut Werfring soll sein, die Konkurrenz (Legionäre) auszuschalten??? Unsinn mMn. Die Legionäre sind bei uns nicht das Problem sondern ein Symptom des Problems.