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  3. RexKramer

Beiträge von RexKramer

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 13. Juli 2011 um 13:16

    Die Caps und damjt untrennbar Schmids Verdienste sind ein wichtiger Teil des Eishockey in Wien aber beileibe nicht der einzige und (nicht nur) Profivereine kommen und gehen, das ist nicht der Punkt. Die Bereitstellung von Infrastruktur (und damit eines öffentlichen Gutes) ist auf Grund von Marktversagen eine Kernaufgabe des Staates und dass so eine Infrastruktur effizient bewirtschaftet gehört ist auch klar (dass impliziert auch Rationierung über Preise). Was nicht geht, ist einer privaten Institution mit Steuergeld und politischem Einfluss ein Monopol über eine gesamte Branche zu geben in der es durch die nicht nur politische Konstellation keine Konkurrenz geben kann ohne irgendwelche Checks und Bedingungen in den Vertrag zw. Eigentümer (Stadt Wien -> dem Steuerzahler verantwortlich) und Pächter/Monopolisten einzubauen. Nur leider kennt diesen Vertrag mWn außer den direkt Involvierten keiner. Das stinkt schon mal für sich und wenn der die Caps tatsächlich bedingungslos Preise setzen und Eiszeiten vergeben können ist man am besten Weg dazu die schlechtest mögliche Variante von "privvate-public partnership" umzusetzen, die man sich vorstellen kann. Ich bin selbst mit meinem Verein von der Sache betroffen, keine Frage, der Hobbysport muss nicht auf Teufel komm raus von der öH subventioniert werden aber genausowenig soll ein privates Unternehmen, dem wir Steuerzahler die Infrastruktur hingestellt haben die Macht bekommen, den Breitensport zu melken bis der letzte Tropfen rauskommt.

    Eine rein privatwirtschaftliche Lösung inklusive einer befriedigenden Konkurrenzsituation ist in dem Markt leider illusorisch aber gegeben, dass es keine Konkurrenz gibt (und die noch bestehende wird eh schon abgesagelt) ist zum jetzigen Konstrukt

    Zitat

    willkommen in der privatwirtschaft. die caps müssen diesen standort ja erhalten und demnach auch gewisse einnahmen erzielen. jetzt zahlt nicht mehr der steuerzahler wenn rote zahlen geschrieben werden.

    zu sagen zeugt von wenig Verständnis. Bewirtschaften und Abzocken sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe. Wir wissen noch nicht wie's kommt aber die Zeichen deuten auf Zweiteres. Und das zu kritisieren hat jede Berechtigung der Welt, und zwar genau in diesem Thread, denn die Zukunft des Wr. Eishockey sind sicher nicht die Caps alleine, sondern das Ganze inklusive dem Grassroot Sektor.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 12. Juli 2011 um 22:05
    Zitat von MacStasy

    @Rex: So wie ich das verstehe, misst dieser Koeffizient ja nix anderes als die Verteilung der Daten (in diesem Falle wohl Punkte). Je schlechter die Daten verteilt sind (sprich, je höher die Punkteabstände der einzelnen Teams), desto höher der Koeffizient und umgekehrt. Wo liegt da also das Problem? Ich denke, dass dieser Koeffizient sehr wohl aussagekräftig ist, immerhin ists eine wissenschaftliche Studie, die, sofern veröffentlicht, mit Sicherheit nicht unseriös ist.

    Mac, ich kenne berufsbedingt die sportökonomische Literatur recht gut. Ich bin zwar kein Statistiker aber ich kenne die Formeln für mehrere Korrelationskoeffizienten und ich weiß von keinem Papier, dass sich mit der Ausgeglichenheit von Ligen beschäftigt und diese mittels eines solchen Korrelationskoeffizienten misst. Da werden alle möglichen Maße benutzt (Standardabweichung der win%, aus der Industrial Organiazation geborgte Maße wie zB der Herfindahl Index etc...). Ist ja schön, dass du der IIHF Studie vertraust und die "Erklärung", die der Autor in dem Artikel hinschmeisst nachbetest, ich für meinen Teil sehe einfach nicht welches Korrelationsmaß da Sinn macht (welche Variablen werden da betrachtet, win% kanns nicht sein, dann hast für jedes Team nämlich nur noch einen Datenwert...). Vielleicht haben sie irgendwas mit odds ratios gemacht, könnte ich mir eventuell noch vorstellen aber wie gesagt, ich bin mit der Materie durchaus vertraut und erlaube mir hier einfach kritisch zu sein, da der Artikel zwar ein bissl mit Details der Studie herumwedelt aber halt nur wischi-waschi oberflächlich und in Wahrheit genau nichts dazu erklärt. Das macht mich stutzig.

    Zitat von MacStasy


    Dass aufgrund der unterschiedlichen Punkteregelungen in den verschiedenen Ligen sich die Wins als Grundlage der Berechnungen eher eignen würden als Punkte muss ich dir recht geben. Allerdings ist die Vorgehensweise anhand von Punkten auch nicht falsch, sondern Auslegungs- bzw. Interpretationssache. Wenn du nur die Ausgeglichenheit zwischen den Teams in einer Liga messen möchtest, dann wären die Wins die richtige Wahl, wenn du aber nur die Ausgeglichenheit in der Liga messen willst, dann sind die Punkte mMn auch gültig, weil eben Rahmenbedingungen wie die Punkteaufteilung von der Liga selbst geregelt werden, sich dann letztendlich auch auf die Ausgeglichenheit auswirkt und demnach ein Gesamtmaß für die Ausgeglichenheit einer Liga ist, unabhängig von ihrem Punkteschema.

    Der Artikel spricht davon die Ausgeglichenheit über Ligen hinweg zu vergleichen und zwar mittels einer (für mich nicht nachvollziehbaren) deskriptiven Statistik. Eine Liga ist eine black box, deren Spiele die dir Ausprägungen mehrer Zufallsvariablen liefern. Diese Ausprägung (wer gewinnt, wer verliert., mit wie vielen Toren Unterschied etc...) willst zu einem Maß aggregieren, dass dir auf einen Blick sagt wie ausgeglichen die Liga ist. Ein Teil der Ausprägung dieser Zufallsvariablen wird durch die Anreize determiniert, die das Punkteschema, das Setzsystem für's Play-off (falls existent), die Vergabe von Preisgeldern etc... in die black box einbringt, insofern bin ich bei dir. Streng korrekt ist dann ein Vergleich der Ausgeglichenheit mehrer Ligen durch eine deskriptive Statistik schon mal potentiell irreführend, weil du damit nicht für unbeobachtete Variablen kontrollieren kannst (im Prinzip müsstest die Daten noch auf alles mögliche, das Unausgeglichenehit reinbringen kann regressieren). Die deskriptive Statistik ist schön und gut aber damit kannst in Gefahr laufen zB die SEL als ausgeglichener wie die DEL zu erkennen, damit zu sagen, dass die Teams in der einen Liga rein von ihrem sportlichen Pouvoir her näher beisammen liegen als der anderen und damit Äpfel mit Birnen zu vergleichen...
    Wenn ich rein pragmatisch an die Sach herangehe, bin ich geneigt einige Dinge die in unterschiedlichen Ligen unterschiedlich geregelt sind unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie wahrscheinlich kaum eine Rolle spielen. Das Schema wie Punkte vergeben werden gehört nicht dazu. Unter der Standard 3-2-1 Regel bekommst du alles andere konstant gehalten eine andere Verteilung der Punkte als unter der 2-2-1 Regel. Dann herzugehen und eine deskriptive Statistik über die Punkt der Teams als Ausgeglichenheitsmaß herzunehmen ist grob irreführend selbst wenn es ein relatives Streuungsmaß ist.

    Zitat von MacStasy

    Würde man für einen Sieg 1 Punkt bekommen, wäre die Liga noch ausgeglichener. Das heißt zwar nicht, dass die Teams dann automatischer ausgeglichener wären, aber die Liga wäre es dennoch, zwar nur aufgrund des angewendeten Punkteschemas, aber das tut ja nix zur Sache.

    Der erste Teil stimmt nur für jemanden mit einem schweren Fall von nominal Illusion, die wahre Stärke der Teams würde das überhaupt nicht betreffen wie du richtig sagst, aber wenn du ein relatives Streuungsmaß hernimmst würde sich auch nix ändern im Vergleich zu sagen wir 100Pkt für einen Sieg...nominal Illusion ist ein Hund.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 11. Juli 2011 um 14:13

    Ja, ja die Caps haben das ökonomische Risiko übernommen...
    Ein Risiko, dass ihnen die öffentliche Hand durch die Abnahme der Finanzierung der Baukosten auf die reine Deckung des laufenden Betriebes abgesenkt hat.
    Mal sehen wie's kommt, aber die Tatsache, dass der Vertrag zw. Stadt und den Caps mWn nicht öffentlich einsehbar ist, ist ein Witz. Die Stadt gibt den Caps das Monopol über den Eishockeysport, finanziert aus Steuergeld, ich würde gerne wissen welche Bedingungen das Rathaus daran geknüpft hat.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 9. Juli 2011 um 10:24
    Zitat von Coldplayer

    Sehr interessanter Artikel.
    Speziell auch, dass die sehr oft kritisierte Punkteregel sogar als ein positives Beispiel aufgezählt wird und einer der Gründe ist, warum die Liga so ausgeglichen ist.

    Mir will nicht recht eingehen wie die Ausgeglichenheit mit einem "correlation coefficient" gemessen werden soll. Welche Variablen sollen da wie miteinander korreliert sein?
    Maße für die Ausgeglichenheit gibts ja viele, üblicherweise wird die Standardabweichung der win% benutzt bzw. irgendeinem Maß, dass auf die Varianz von win% bzw. Punkten aufbaut (Punkte sind dabei heikel sind ja die Regeln nicht in allen Ligen gleich) aber ein Korrelationskoeffizient (welcher?) kommt mir schräg vor. Kommt mir eher so vor, als ob der Schreiber von der Studie, die er zitiert keine Ahnung hat...
    Und die EBEL Punkteregel hat er auch nicht verstanden. Die (vermeintlich) leistungsgemäße Bepunktung der Spieler ist in der Regel gerade mal für geschätzte 30-40% des Kaders relevant und nachdem sogar durchwegs mittelmässige Spieler was man so hört 2-3 Punkte haben und Spitzenleute halt 4 tut sich da ja quasi nix. Wenn es ein Klub unter der Punkteregel draufanlegt kann ein Team mit 60Pkt einem anderen das ebenfalls 60 Pkt zählt himmelhoch überlegen sein.
    Die Punkteregel sorgt für Ausgeglichenheit, weil sie de fakto eine Legionärsfreigabe ist und die Teams sich daher nicht so um die wenigen guten Ö Spieler konkurrenzieren müssen, wobei die Klubs mit den dünneren Brieftaschen stärker zurückfallen würden. Am Weltmarkt kriegt man für die Budgetunterschiede, die die Klubs aufzuweisen haben offensichtlich Spieler, die leistungsmäßig in einer engeren Bandbreite sind.

    Insofern, interessantes Thema, die Qualität des Artikels überzeugt mich nicht wirklich. Auch nicht die generelle Schlussfolgerung, dass mehr Wettbewerb (zB durch auf und Abstieg) für mehr Parität sorgt...da gibt's für und wider und das die NA Ligen in punkto Ausgeglichenheit vorne sind widerspricht dem auch (NA Profiligen werden als profitmaximierende Kartelle verstanden, während in EU eher die Siegwahrscheinlichkeit maximiert wird, was schärferen Wettbewerb impliziert).

  • Transfergeflüster SAPA Fehérvár AV19 2011/12

    • RexKramer
    • 7. Juli 2011 um 09:24

    Der italienische Nationalverteidiger Christian Borgatello wechselt von Bozen zu Fehervar.

  • Transfergeflüster: KHL Medvescak Zagreb 2011/12

    • RexKramer
    • 4. Juli 2011 um 21:38
    Zitat von ZigaretteDanach


    Gratuliere zum 16ten legio von 21 spieler. :thumbup:

    Gratuliere zum 3076 Deppenposting von 3077 Einträgen. Kannst ned bitte was über's Kochen schreiben??

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 1. Juli 2011 um 17:51
    Zitat von Meandor

    Das scheinst du falsch verstanden zu haben, darauf wollte ich nicht raus. Ich hätte den VSV komplett aus dem Spiel lassen sollen, ungeschickt von mir. Ich finde Linz hat vom Papier her eigentlich jede Saison einen Meisterkader, zumindest aber einen Finalkader. Man findet unter den Legios im Vergleich zu den anderen Teams die besten Leute. Auch heuer stehen wieder Top-Legios unter Vertrag. Ich wollte egentlich nur von den Linzer Fans wissen, ob ich den Kader zu stark einschätze, oder ob andere das auch so sehen bzw. woran es liegen könnte, dass die Linzer nicht mehr reißen? Für meine Begriffe sind die erreichten Resultate für diese Spieler zu schwach.

    Also Rexi, nicht gleich die gewohnte Schiene fahren und mit dem Gegenteil kontern, indirekt war es eh ein Kompliment. ;)

    Also ich kontere nur mit dem Gegenteil, wenns einen guten Grund dazu gibt. Das ist nur die gewohnte Schiene, weil's ein GEbot der Logik ist :P
    Aber auch unabhängig vom VSV, die BW waren in den letzten Jahren für mich vom Kader her definitv nie ein Meister- und auch kein wirklicher Finalkandidat. Das hat das Spielermaterial nicht hergegeben. Man hat/hatte gute Legionäre, aber mMn keine League leaders (abgesehen tw. von Westlund) und am Ö Sektor ist man mit den Lukassen und Baumgartner als den größten Namen auch nicht sooo gut aufgestellt. Oberkofler und jetzt Mairitsch, MGM sind gut bzw am Weg nach oben, aber herausragend ist das sicher nicht.

    Damit bleib ich dabei, die Wings haben in den letzten Saisonen grosso modo im Rahmen des erwartbaren abgeschnitten und der größte Ausreißer war für mich mit dem Finanleinzug einer nach oben. Heuer haben sie eher ein bissl unterperformt aber systematisches Abstinken sehe ich beileibe nicht. Wenn's einen Verein in der Liga gibt, bei dem das für mich der Fall ist wär's Zagreb oder vielleicht noch die Caps.

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 1. Juli 2011 um 14:02
    Zitat von milano1976

    den unterschied im budget kann ich nicht beziffern, kenn ich doch weder das eine oder das andere... aber ich meine doch, dass linz mehr investiert hat als villach...

    ...und in den letzten 4 Saisonen drei mal weitergekommen ist. So what also.

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 30. Juni 2011 um 23:34
    Zitat von ZigaretteDanach


    sonst waren sie auch jedes jahr im finale oder?


    vielleicht zitierst du den ganzen text und nicht nir einzelne textpassagen.

    Die etwas verquerte Einschätzung der BW Performance von Meandor in den letzten Jahren vor allem in Bezug zum VSV wird nicht besser, wenn ich den Rest auch noch zitiere. Abgesehen vom Vizemeister letztes Jahr, auf den ich nochmal hinweisen wollte, waren die Wings 08/09 im HF (vom KAC allerdings gesweept) und haben im VF den VSV rausgeworfen, 07/08 auch HF (VSV im VF rausgeflogen), dort gegen Laibach (und Westlund) gescheitert, die im F knapp dran waren die Bullen zu biegen...d.h. 3 Saisonen, drei mal weiter gekommen als der VSV.
    Voriges Jahr haben die Wings mit viel Glück überperformt, in den Jahren davor war das Abscheiden mMn sehr konsistent mit der nominellen Mannschftsstärke. Heuer ist man tatsächlich etwas abgefallen, aber eine gewisse Volatilität ist nichts ungewöhnliches. Und die Serie gegen den VSV war so eindeutig auch nicht.
    Fazit, wer in den letzten Saisonen der Wings ein systematisch im Vergleich zur nominellen Teamstärke zu schwaches Abschneiden sieht schätzt die Mannschaft falsch (stärker) ein oder redet die tatsächliche Performance schlechter als sie wirklich war.

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 30. Juni 2011 um 22:50
    Zitat von Meandor

    Also die große Frage: Was muss in Linz passieren, damit der große Aufwand mal Früchte trägt? Liegts am Trainer? Liegts am Umfeld? Oder sind Lukas, Baumgartner, Leahy, Westlund... schon zu lange in Linz?

    Vizemeister 2009/10, Spiel 6 in OT verloren...echt miserabel die Bilanz der letzten Jahre 8o

  • Ausbau der Schultz-Halle

    • RexKramer
    • 27. Juni 2011 um 16:10
    Zitat von Büffel

    Rex, dein Team muss ziemlich cool sein! :D

    Abgesehen von den Torleuten, ja.... [winke]

  • Nationalmannschaft der Zukunft

    • RexKramer
    • 26. Juni 2011 um 09:51
    Zitat von Martis

    Österreich sollte vielleicht nicht immer zwingend das beste Team zu einer WM schicken, sondern das richtige. Spieler nur mitzunehmen weil so die besten sind finde ich falsch. Klar muss ein gewisse Spielstärke vorhanden sein ... aber wie sieht es mit der Motivation aus. Eigentlich sollten sich die Spieler drum reissen ins Team zu kommen, es als Ehre sehen ihr Land repräsentieren zu dürfen. Daher finde ich könnte/sollte man mit Spieler antreten die alles fürs Team geben. Spieler die schon in Vorbereitungsspielen sich durch Einsatz usw. aufdrängen.

    Ich finde der Verband, sollte zusehen eine Teamführung zu installieren, die es hinbekommt, dass die besten auch dir richtigen sind. Seit Jahren ist klar, dass viele Dinge in und um das NT nicht wirklich stimmen und seit Jahren schickt man einfach einen neuen Trainer nach dem anderen (und keine schlechten) in die Mission ohne das Rundherum neu zu organisieren. Die richtige Challenge für die Teamführung muss sein eine positive, leistungsförderliche Atmosphäre zu schaffen, und den Spielern gute Bedingungen und Transparenz zu geben (wer ist dabei, wer nicht, warum...), so dass die richtig heiß drauf sind sich bei der WM zu beweisen.
    Grade das untere Mittelfeld und der Keller der A Gruppe sind extrem eng beinander, wenn da ein Team wir Ö nicht geschlossen und mit Nervenstärke und Siegeswillen auftritt ist es schon mal extrem schwer.

    Das sie den Setzinger jetzt rausschmeissen ist für mich ein Zeichen der nicht-Lernfähigkeit dieser Organisation. Setzinger ist technisch und auch athletisch einer der besten, die wir haben, er spielt offensichtlich immer gerne für's Team und ist aber leider einer dessen Spielweise und mangelnde taktische Disziplin ihn daran hindern sein Potential für den Teamerfolg voll auszunutzen. Gerade so einen Spieler müsste man in ein System einbinden, das ihm hilft sein Können auch wirklich auszuspielen. Er sit offensichtlich ein emotionaler Typ und obwohl er mit seinen Sagern vermutlich Recht hat ist es nicht angebracht währned des Turniers auf diese Art Schmutzwäsche zu waschen, das hätte er subtiler auch tun können.
    Der Rausschmiss als Signal für die eigene Führungsstärke ist das falsche Krisenmanagement. Der VErband muss erkennen, dass personelle und strukturelle Erneuerung nötig ist und das Werkl nur durch Einbeziehung der Schlüsselspieler wieder zum Laufen zu bringen ist. Es muss eine NT Führung mit frischen Persönlichkeiten und einer langfrisitgen Strategie her, die von den Spielern mitgetragen wird und dann müssen sie sich alle zusammensetzen und die Scherben wieder kitten.

  • Österreicher im NHL Entry Draft 2011

    • RexKramer
    • 26. Juni 2011 um 09:26
    Zitat von Coldplayer

    Völliger Schwachsinn! Zumindest Vanek hat bei der A-WM in Prag gespielt und war dort in der Vorrunde punktebester Spieler des Turniers (oder zumindest ganz weit vorne). Der hat dort aufgezeigt wie kaum ein anderer...

    Nur ist er halt schon 2003 gedrafted worden....
    Ich hätte den Komarek sehr gerne bei der WM gesehen uU hätte er sich mit einer couragierten Leistung in einem desoltaen Team gut präsentieren können, aber davon auszugehen, dass ein WM Einsatz seine Chancen signifikant erhöht hätte, kann ich nicht recht nachvollziehen.

  • Nationalmannschaft der Zukunft

    • RexKramer
    • 25. Juni 2011 um 12:54
    Zitat von cappin0

    Frechheit, da wird einem ohne Vorwarnung die Basis zur künstlichen Aufregung entzogen, ;)

    Nur nicht zu früh aufhören sich aufzuregen, vielleicht wird's ja wieder der Pöck sen.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 25. Juni 2011 um 12:40
    Zitat von Coldplayer

    RexKramer: Das ist aber Aufgabe der Stadtregierung, dafür zu sorgen, dass das öffentliche Interesse gewahrt bleibt. Was willst du jetzt den Caps vorwerfen. Deren Ziel ist nicht primär den Breitensport zu unterstützen. (ganz brutal gesagt)


    Wenn die Caps die ASH mit 3 Eisflächen vernünftig auslasten wollen, was mMn notwendig sein wird um die Anlage ohne Verluste zu betreiben täten sie gut daran auf den Breitensport zuzugehen und 1. im ganzen Verlauf des Prozedere eine vernünftige Informations- und Kommunikationspolitik zu betreiben und 2. wenn's Ernst wird Preise zu verlangen, bei denen sich die betroffenen Teams nicht einfach nur völlig abgezockt vorkommen. Von Preisen wie die kolportierten Beträge reden wir da mal gar nicht reden, denn die würden mMn dazu führen, dass (einige, viele?) Teams aufgeben würden, weil sie sich das einfach nicht leisten können oder wollen.
    Mein Team (kennst du, hast ja schließlich mal mehr Eiszeit für G. gefordert ;) spielt/trainiert am ER Süd eine doppelte Einheit (100') Eis zu einer vernünftigen Zeit (ab 20:00) kostet uns pro Saison nicht mal ein Drittel von dem was die ASH kosten würde, wenn die kolportierten Preise nur halbwegs stimmen. Das wäre nichtmal im Sinne der Caps, denn von eiern leeren Halle hat keiner was.

    Das die Stadt ihrer Pflicht die Interessen der Steuerzahler und des Sportes in seiner Gesamtheit wo wie sich die Situation präsentiert nicht gut nachgekommen ist ist auch klar und der eigentliche Skandal. Aber die Achse Häupl Schmid funktioniert anscheinend gut, die Stadt baut den Caps die Infrastruktur, kann sich bei Erfolgen des Profiteams im Rampenlicht sonnen und der Schmid wird so nebenbei zum Hockeymonopolisten (Eishockey raus aus der Stadthalle, ER Süd wird in den Verwirrungen um Um- oder Neubau dichtgemacht) und alle sind glücklich.
    Das kanns ja wohl nicht sein.
    Ich bin volld er Meinung, dass der Breitensport seinen Beitrag zu den Erhaltungskosten der Anlagen zahlen muss, vermutlich auch in größerem Maße als bisher aber Abzocke über eine steuerfinanzierte Monopolanlage ist Wahnsinn und genau danach schaut's derzeit aus.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 25. Juni 2011 um 11:05
    Zitat von ein ahnungsloser

    es wird vieles bei weitem nicht so heiß gegessen wie gekocht.

    man sollte sich die ganzen geschichten auch im original von betreiberseite anhören, dann relativiert sich einiges wiederum. gerüchte gibt es viele, einige mögen stimmen, andere aber auch nicht, leider war die letzte wehv sitzung mitunter auch nicht - im positiven sinne - förderlich. :love:

    lg

    ein ahnungsloser

    Ich halte das für einen Witz. Erstens, soweit ich weiß hat niemand außer den direkt Beteiligten (Stadt, Caps) je den Vertrag für die neue ASH gesehen....ist ja nicht so uninteressant zu welchen Bedingungen die Stadt einem privaten Betreiber mit Steuergeld finanzierte Infrastruktur zur Bewirtschaftung anvertraut, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Caps damit zu einem Monopol für Hockey-Eisvermietung verholfen wird.

    So wie sich die Situation für mich präsentiert wird ein Großteil der Vereine und Personen, die in Zukunft auf die Caps als Hockey-Monopolisten angewiesen sein werden einfach ohne Informationen im Regen stehen gelassen und da wunderst du dich, dass die Gerüchte hochgehen? Wer zum Teufel hat die Stadt und die Caps daran gehindert zumindest den WEHV als Vertreter der Vereine entweder überhaupt in die Gestaltung des Deals einzubinden oder zumindest die Karten auf den Tisch zu legen unter welchen Rahmenbedingungen die Eiszeitvermietungen (nicht nur in der ASH) in Zukunft laufen sollen.

    Wenn der Schmid die Anlage aus privater Kohle dort hinstellet soll er machen was er will, aber die ASH ist aus Steuergeld gebaut, da ist ein Einbinden der Öffentlichkeit und der direkt Betroffenen für mich ein Muss und die Art und Weise wie das alles abgelaufen ist bzw. noch immer läuft ist eine Mauschelei die vielleicht formal irgendwie noch korrekt sein mag, mit Transparenz und Einbindung der Betroffenen hat das, was Häupl und Schmid da abziehen aber mal gar nichts zu tun.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 23. Juni 2011 um 23:46
    Zitat von remington.style

    Ja, sollte man meinen, das es da möglich sein sollte, einen Kompromiss zu finden.

    Andererseits - Wenns heißt die Trockenräume bleiben eher leer stehen, als das man sich runterhandeln lässt...

    Kompromiss...nennen wir's einen Gleichgewichtspreis, der den Deckungsbeitrag maximiert. 330.- ist das sicher nicht. Und wenn die Trockenräume mal leer stehen und keine Kohle reinkommt bin ich gespannt wie lange es bei diesem "commitment" bleibt. Ex ante sowas raustönen ist erstmal nix anderes als cheap talk.


    Zitat von remington.style


    Und das Schulprojekt war eigentlich unterm Sitariinen sehr OK (Haiszan/Krupinec davor war echt nicht so der Bringer).
    Die Unterstufe war jedes Mal gut besucht
    In der Oberstufe war die Fluktuation größer, aber war auch nicht sooo arg, und die die da waren, waren immer mit vollem Einsatz dabei.
    Und auch wenn mal weniger Feldspieler da waren - die haben das ab und zu genossen, das sie in Ruhe Schusstraining o.ä. machen haben können.
    Gebracht hats auf jeden Fall was
    Und von 8-9 machst nicht mal den Senioreneisläufern oder Sculeislaufgruppen Konkurrenz. Die sind um die Zeit alle noch nicht in der Halle - also da müssts (in einer richtigen Sportstadt, mit richtigen Funktionären) eigentlich möglich sein einen Kompromiss zu finden, um das Projekt nicht sterben zu lassen

    Hab inzwischen schon 3 Leut getroffen die immer dabei waren, und jeder ist entsetzt, das es das nicht mehr geben soll...
    [kopf]

    Alles anzeigen

    Nicht falsch verstehen, jede Form eines solchen Projektes ist besser als nix, meine Hoffnung wäre nur, dass sie nun Nägel mit Köpfen machen werden und ein wirkliches Hockeygymnasium aufziehen (d.h. mit ganzen Klassen aus EH Spielern, die im Rahmen des Unterrichts zusätzliche vollwertige Trainingseinheiten machen). Wunschtraum vermutlich.
    Wenn nicht, definitiv ein Schritt in die falsche Richtung.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 23. Juni 2011 um 20:58

    @RemStyle

    Hab die Infos auch grad von meinen Leuten, die bei der WEHV GV waren bekommen...dennoch, der Schmid braucht Auslastung der ASH neu. Es mag die eine oder andere besonders "zahlungskräftigere" Partie geben, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie man mit diesem Preis 3 Eisflächen in den für den Breitensport relevanten Zeiten (grob 20:00 bis Betriebsschluss) auslasten kann. "Normale" Teams würden da sicher die Segel streichen...
    Verglichen mit dem Preis des ER Süd ist das eine Steigerung um grob überschlagen 300%, mein Verein würde das nicht zahlen (bzw. ich würde den entsprechenden Beitrag nicht zahlen) und das obwohl wir keine sportlichen Ambitionen haben ;-).

    Was den ER betrifft wurde mir gesagt, dass bei einer nicht-Einigung zw. Bauträger und Stadt alles beim Alten bleiben würde und die Anlage nur renoviert werden würde...das wäre wohl das Beste, was passieren könnte (an die Realisierung des anscheinend geplanten Projektes mit 2 Hallen glaub ich erst wenn die Sahara zufriert), für uns und die Hamster.

    Was das Schulprojekt betrifft (unter dem Link finde ich dazu nix), vielleicht fangens jetzt was gscheides an. Das Schulprojekt wie ich es gekannt habe war ja wenig mehr als ein Feigenblatt.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 23. Juni 2011 um 01:00
    Zitat von remington.style

    ASH: Schmid will €330 für 50Minuten Eis
    Trockenraum-Monatsmieten sollen verzehnfacht!!! werden (das wär dann schon in der Monatsmietenkategorie für ne Dreiraumwohnung)

    Simple Sache, da wird der Hr. Schmid seine Hallen zu vielen Stunden nicht vermieten können werden. Selbst wenn der ER Süd zusperrt, diese Preise werden sich viele Teams nicht leisten können/wollen

  • Nationalliga 2011/2012

    • RexKramer
    • 20. Juni 2011 um 20:38
    Zitat von remington.style

    ja, und wer baut solche Vereine auf? Wie entsteht sowas?
    Wieviele Vereine kennst Du, wo sich ein Sponsor und ein 'Präsident' treffen und beschließen: "In der Halle in Bumstfidel am Misthaufelstein ziehen wir jetzt professionelles Hockey auf. Super Nachwuchsarbeit und reges Faninteresse inklusive."?

    Wer baut solche Vereine auf? Leute mit Sachverstand, Liebe zum Sport und Tonnen von Energie und Geduld...unterstützt von Fach- und Dachverbänden, Sportpolitik (inkludiert Schul- und Bildungspolitik).

    Zitat von remington.style


    An irgendeinem Punkt war doch jeder Verein einmal 'amateur' und 'hobby'.
    Und wieviele Ligen gibts in AT die wirklich nur Profis aufbietet?
    (Und war nicht Znaim bis vor ein paar Jahren auch noch ein Amateurverein?)

    Klar, abgesehen von Situationen, in denen ein potenter Geldgeber was aus den Stand aufzieht (was völlig ok ist) haben Vereine eine typische Entwicklung, die mit klein anfangen beginnt und dann mit klein bleiben oder wachsen und besser werden weitergeht. Der Punkt ist, (leistungs)sportlich wirds nur interessant, wenn sich zu einem günstigen Zeitpunkt eine Gruppe von engagierten und kompetenten Leuten zusammentut und sagt, Hobbysport reicht uns nicht, wir fangen an dran zu arbeiten jedes Jahr ein bissl besser und größer zu werden. Wie schnell und steil die Kurve nach oben geht ist von tausend Sachen abhängig, einige davon liegen dabei sicher außerhalb der Kontrolle der auf lokaler Ebener werkenden "Builder" (zB Bregenzerwald und Halle).
    Nicht falsch verstehen, wenn sich ein Verein entscheidet Hobby oder Amateursport zu machen, völlig ok gibt ja keine Verpflichtung. Tatsache ist, dass in Ö zu viele Vereine, auch welche mit super Infrastruktur, den Sprung vom lokalen Hobby- und Amateursport nicht schaffen bzw. gar nicht angehen wollen. Gründe dafür gibt's vermutlich viele, von der Gemütlichkeit, die über alles geht, bis hin zu schlechten Rahmenbedingungen und einfach fehlender Nachfrage...
    Mit Profis in einer 1er Mannschaft hat das wenig zu tun. Viel wichtiger wären mehr Vereine mit dem einen oder anderen Profi als Trainer für den Nachwuchs.

    Zitat von remington.style


    Ich glaube auch, das sehr viele Vereine die kein Profi Einserteam haben recht gute Nachwuchsarbeit leisten.
    WE-V, 48er, Mödling, Tarco, Kapfenberg, Weiz?, Zeltweg zum Beispiel

    Die 48er (so schwer mir das aus persönlicher Sicht fällt ;) sind für mich ein Vorzeigemodell, aus einer Juxtruppe einen Vollverein aufgebaut, alle Achtung (selbiges gilt für die Antonitsch Erfindung YT oder den Bregenzerwald oder auch den W-EV), ob die eine KM in OL oder NL haben ist finde ich da völlig zweitrangig. Wenn der Output an gut ausgebildeten Spielern da ist, werden die Senioren-Kms folgen und besser werden und zwar unabhängig davon, welches Pickerl man denen auf Grund der Ligenzugehörigkeit umhängt. Wichtig ist was drinnen ist, nicht was drauf steht.
    Wie gut die NW Arbeit von den anderen genannten Vereinen ist (bzw. überhaupt sein kann, gegeben der Umstände) ist eine andere Frage, für Ö-Verhältnisse und den Status als Kleinverein vielleicht ganz gut mit Leistungssport auf internationalem Niveau hats wohl eher nichts am Hut...

    Zitat von remington.style


    In einem geb ich Dir absolut recht:
    Es wäre sehr gut fürs Eishockey insgesamt, Nachwuchs und Breitensport und Profiebene inklusive, wenn es mehr Vereinen gelingen würde in höhere Ligen aufzusteigen, und professionellere Strukturen (auch bei der Nachwuchsarbeit, weil wir die heute noch garnicht erwähnt haben) aufzubauen.

    Aber da fehlts halt hierzulande leider am Lobbying und am Sponsoring

    Die höheren Ligen bzw. das Besserwerden der Ligen ommt von alleine, wenn sich in den Vereinen Leute finden, die nach vorne schauen, besser werden wollen und in der Lage sind die Zeit und Energie aufzubringen das auch umzusetzen UND denen von berufener Seite geholfen wird (Verband etc...). Das Lobbying und das Fundraising sind Teil dieser Arbeit. Wenn EH in manchen Gegenden Ös einfach keine Sau interessiert und keine Tradition da ist ist es schwierig und uU hilft das größte Engagement nichts, aber ohne die Arbeit wirds sicher nichts und im Prinzip muss man allen Danken, die sich irgendwo in einem Verein engagieren. Um den ganzen Sport weiterzubringen passiert halt in Ö zu wenig auf allen Ebenen und das Problem nur an der Spitze (Verbandsbashing, Legionäre als Sündenböcke...) festzumachen wie ich oft den Eindruck habe, dass es grad recht in ist, ist maximal ein Hermumkratzen an den Symptomen. Im Prinzip müsste man sich anschauen wie Vereine (kleine, mittlere, große) in den guten EH Ländern arbeiten und sich dann fragen, was man tun müsste, dass die Entsprechungen bei uns zumindest in die Richtung gehen. Wie arbeitet der finnische Dorfverein, was kann man von denen lernen und auf einen Ö Dorfverein umlegen etc...
    Wir regen usn drüber auf obs heuer eine OL gibt oder nicht bzw. sind ganz erleichtert, wenn die StEL zur OL wird, weil uns dann die 3. Liga nicht verloren geht...völlig Nebensächlich. Irgendwie wirds immer weitergehen, aber wenn's langfrisitg nach oben gehen soll spielt sich mMn am Grassroot Level ab.

  • Nationalliga 2011/2012

    • RexKramer
    • 20. Juni 2011 um 18:33
    Zitat von Goisern

    Glaub nur in Vorarlberg und Kärnten ist die "Hallenstruktur" deutlich besser geworden.

    Stimmt nicht. In Tirol gab's vor gut 10 Jahren eine Halle, mittlerweile stehen in Nordtirol (leider nicht in Osttirol) eine ganze Reihe von weiteren Hallen bzw. überdachten Plätzen (Ebbs, Kufstein, Kitzbühel, Kundl, Innsbruck, Götzens, Steinach...naja, Telfs). Dazu noch eine ganze Latte Kunsteis-Freiplätze....und die letzten (zumindest für Ö hochkarätigen) Spieler waren Perthaler und Dalpiaz, die mWn zumindest einen Teil ihrer Ausbildung in Rosenheim bekommen haben. In OÖ sinds jetzt auch mehr Hallen als je zuvor (Wels erst vor kurzem rundum geschlossen, Linz Trainingshalle, Traun, Gmunden steht auch noch nicht ewig, Vöcklabruck)
    Infrastruktur alleine bringt (außer für Hobbyspieler) gar nichts, solange in den Hallen nicht Vereine sitzen, die es schaffen können und wollen vor allem im Nachwuchssektor mehr als nur einen Betrieb auf Amateurebene zu organisieren. Das ist die wichtigste Baustelle im ganzen Ö Eh und die ganzen wirklichen bzw. vermeintlichen Probleme mit EBEL, Legionären, Nationalteams, Ligenchaos etc. sind wenn überhaupt ein Symptom dessen.

  • EBEL: Neuer Modus, neue Beginnzeiten - Spielplan ist da!

    • RexKramer
    • 5. Juni 2011 um 11:20

    Hmmm, aus dem Artikel kann man mMn nicht genau herauslesen, ob die 20:30 Beginnzeit jetzt für alle Wochentags PO Spiele gilt, oder nur für die im Finale. 1/2 9 ist durchaus spät, keine Frage aber wenn das nur im Finale gelten sollte ist die Euphorie sicher groß genug, um die Hallen dennoch vollzukriegen. Wenn's für's ganze PO gilt, könnte man netto Zuschauer in den Stadien verlieren...

    Das Spielformat gefällt mir nicht, die Liga ist ausgeglichen genug, um keine vertikale Teilung zu brauchen. Solange man nach 40 Spielen unter den top 6 ist, ist der Rang an sich eher wurscht, das wird uU gegen Ende der ersten 40 Spiele zu schwachen Anreizen führen. Selbiges am Ende der Tabelle...wenn man in die untere Gruppe muss ist es ziemlich wurscht auf welchem Rang...

    Ich hätte nach 40 Spielen eine einfache Runde mit je 5 Heim und Auswärtsspielen drangehängt. Heimrecht hat eine Mannschaft gegen die 5 Teams, die in der Tabelle nach 40 Spielen unmittelbar nachher platziert sind wobei man die Tabelle als Ring betrachtet in dem nach 11 wieder 1 kommt. Damit würden die vom Tabellenstand nach 40 Spielen her als eng zu erwartenden Games im Stadien des jeweils besser platzierten Teams stattfinden und die mit eher klar verteilteren Rollen beim Außenseiter. Am Ende hätten alle Teams die selbe Anzahl von Heim und Auswärtsspielen (je 50). Alles schön symmetrisch, der Spielplan könnte von Anfang an stehen nur wo die einzelnen Partien gespielt würden stünde halt vielleicht erst nach den ersten 40 Spielen fest.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 3. Juni 2011 um 21:54
    Zitat von Powerhockey


    ist sie ja auch, brauchst dir nur den namen anschauen ;)
    na im ernst adlerblut:
    von welchen jahren sprichst du, dass die liga viel spannender war?

    38 bis 45 vermutlich.

  • EM Qualifikation: Österreich - Deutschland am 03.06.2011

    • RexKramer
    • 3. Juni 2011 um 21:30
    Zitat von ZigaretteDanach

    gibts schon wo a aufstellung?


    ps: mit dem ehec virus ist nicht zu spaßen ihr scherzkanonen.

    EHEC Virus, eh klar...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 31. Mai 2011 um 22:33
    Zitat von beobachter1021


    Antwort Rex, die ich einmal zu 100% unterschreiben kann. Was mir an der EBEL nicht behagt, stört mich in der NL um ein Vielfaches, und das schon seit Jahren. Die NL bietete Spielern Möglichkeiten - egal ob Legios oder auch Österreichern - ihre Karriere "künstlich" hinauszuzögern, und das oftmals um einige Jahre zuviel. Meinem Empfinden nach ist die NL ein überschätztes, verstaubtes Relikt, das schon längst auf neue Beine getellt werden hätte müssen. Eine Liga, die weit mehr Strukturveränderung bedarf, als die EBEL.

    Ich wünsche mir von der EBEL mehr Engagement der Jugend gegenüber. Aber wir sehen die Jugend nicht einmal in der NL. Dort verhält es sich genauso wie "oben". Wenig Junge, und wenn, dann Bankerldrücker, 4.Linie-Spieler. Die in Linz so hoch gepriesenen Jungstars aus Dornbirn - Wolf, Spannring - waren in Dornbirn keine Spielmacher, sondern typische 4.Linie-Rackerer. Und Auers, Lindners & ein ausrangierter Gaultier braucht die BEL nun wirklich nicht mehr, sind aber in der NL "die Stars".

    Ich wünschte mir für die NL: Frisches, freches und schnelles Eishockey. Und einen neuen Namen. Nationalliga - ein Horror. Marketingtechnisch ein "no-go-word".

    Sehe ich sehr ähnlich, wer hätte das gedacht [winke]. In der NL fehlt leider der Druck von unten, zu wenige junge und gut ausgebildete Spieler, die den Arrivierten Feuer unterm Hintern machen.
    Man müsste die NL viel mehr als Ausbildungsliga nutzen, in der sich die 2. Garnitur der Nachrücker und eventuelle late bloomer auf gutem Niveau an die EBEL heranspielen können. Dazu bräuchte man aber wie du sagst eine viel größere Durchlässigkeit zwischen den den beiden Ligen. Das die NL "Hauptklubs" voriges Jahr nur wegen den ungeliebten RBS II eine völlig kontraproduktive Farmteamregelung erwzungen haben spricht halt Bände dafür, dass eine NL als Bindeglied zwischen Jugend und EBEL die Traditionsteams und den Verband nicht wirklich interessiert. Die örtliche Verteilung der Teams in EBEL und NL ist halt leider auch nicht unbedingt für bessere Kooperation förderlich. Ideal wär's wenn "Förderlizenzler"parallel zum NL Einsatz auch mit ihrem EBEL Team trainieren könnten...auch wenn in Salzburg sicher nicht alles super läuft, aber das Modell hatte was.
    Große Baustelle mMn deren Sanierung mMn mehr bringen würde als eine EBEL Runterskalierung. Im Gesamten gesehen ist der Status der NL leider ein Zeichen für die fehlende Breite im (Leistungs)sport Eishockey. Der Zach hat zu seiner Zeit als deutscher Nationaltrainer gesagt (O-Ton!) das deutsche Eishockey würde hauptsächlich Hobbyspieler ausbilden (Link siehe unten)...würd gerne wissen was er zu unserem Ausbildungssystem heute sagen würde. Seither haben die Deutschen einiges wieder richtig gemacht, und bei uns?

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7971791.html

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