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Beiträge von RexKramer

  • Transfergeflüster: EC REKORD-Fenster VSV 2011/2012

    • RexKramer
    • 21. Juli 2011 um 13:01

    Zu Medvescak:

    http://forums.internationalhockey.net/showpost.php?p=207279&postcount=287

    Laut Insidern momentan also ca. 65 Punkte, Naglich ist wie schon geschrieben auf try-out und Filewich noch nicht fix.
    Am Beispiel Zagreb zeigt sich deutlich wie unsinnig die Punkteregel ist. Die Liga ist so ausgeglichen wie sie ist, da tut das Punktesytsem abgesehen von der quasi Liberalisierung des Arbeitsmarktes nichts dazu und ob bei Zagreb Kanadier, Amis mit oder ohne kroatischer Oma bzw. Schweiz-, Deutsch- oder ganze "echte" Kroaten spielen ist doch aus Ö Perspektive völlig scheißegal. Medvescak hat mehr Zagreber als Linz Linzer und Salzburg Salzburger...so what? Der Klub passt super in die Liga, die haben was davon mitzuspielen und umgekehrt.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 20. Juli 2011 um 16:33
    Zitat von schreibfaul

    Sollte der politische Hintergrund der Unterscheidung in In- und Ausländer auf mich bezogen sein, dann weise ich das aufs schärfste zurück.

    Nein, ist nicht auf dich bezogen. Dafür haben wir ausgemachte Spezialisten.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 20. Juli 2011 um 12:14
    Zitat von Meandor

    Warum streben auch wir nicht in diese Richtung? Wenn man praktisch an den Top-Nationen sieht, wie es gemacht wird. Zum Abschauen ist ja auch der dümmste Schüler in der Klasse schlau genug!

    Wir in der EBEL sind aber schlauer: Wir erfinden ein Punktesystem, das das ganze Hockey in Europa völlig revolutionieren wird. :D

    Manchmal ist abschauen simpel aber umsetzen nicht. Das "Schweizer System" auf Ö zu übertragen würde implizieren tatsächlich die X genannten Eishallen zu bauen, die es dort mehr gibt und oder in die bei uns vorhandenen, leistungssportmäßig aber brach liegenden Hallen Vereine zu setzen, die ein Jugendprogramm a la SUI aufziehen.
    Das wäre eine epische Aufgabe und würde erfordern pro solchem Verein erstmal dutzende engagierte und kompetente Mitarbeiter auzutreiben, die so einen Betrieb aufziehen und am Leben erhalten und dazu noch die Geldmittel auftreiben, die es braucht, um überall die erforderliche Anzahl top ausgebildeter Trainer zu bezahlen. Dann müsste man den Eltern und Kindern (so 2 Dutzend pro Jahrgang) noch erklären, dass jeden Tag Training ist (am besten mehrere Einheiten) und das Programm durchzuziehen ist aber es leider keine Schule gibt, in die man den Nachwuchs schicken kann die Rücksicht auf den Sport nimmt bzw. den sogar ins schulische Programm integriert....usw, etc...
    Klar, machen wir einfach mal die Schweiz nach, ist ja so simpel.

    Der wichtigstes Schritt für ein Vorwärtskommen wäre endlich mal zu begreifen, dass man gute Spieler nur bekommt, wenn man systematisch und in möglichst großem Stil eine top Ausbildung für den Nachwuchs bietet. Dahingehend gibt es selbst bei unseren wenigen größeren und großen Vereinen kaum ein Programm, dass international konkurrenzfähig ist. Wir können in den Kampfmannschaften einer EBEL oder NL wie auch immer die Ligen heißen viele, wenige oder irgendwas dazwischen an Legionären haben am grundlegenden Problem ändert das überhaupt nichts. Keine gute Ausbildung, keine guten Spieler bzw. nur mal alle heiligen Zeiten ein wirklich herausragender Spieler (der möglichst früh den Absprung schaffen sollte). Der Rest ist herumdoktern an einem System, dass einfach nicht mehr hergibt und Spielweise für Leute in deren Leben es nix wichtigeres gibt als Leute in In und Ausländer einzuteilen.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 20. Juli 2011 um 11:43
    Zitat von Gord

    :thumbup:

    Ja aber, aber die Schweiz hat ja viel mehr Eishallen! :pinch:

    Ja genau, Schweizer Verhältnisse. Und das sich die Schweizer Profispieler aus einer Grundgesamtheit rekrutieren, die durch eine um vielfaches größere Anzahl von Vereinen mit insgesamt viel besserer Jugendarbeit, weit größer ist als bei uns tut ja nichts zur Sache oder wie.

    In der Schweiz gibt's in den höchsten beiden Spielklassen der U20 gute 40 Teams und die Pyramide wird umso breiter je weiter man nach unten geht. Bei uns hast im Nachwuchsbereich auf Bundesebene von oben bis unten die selben 10 Vereine und abseits davon gibts sowieso nur Hobbysport. Von NLA Verhältnissen kannst da nur träumen und selbst wen die nackten Zahlen hinsichtlich der Spieler in die Richtung gingen, die Qualität würd's nie und nimmer.

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 20. Juli 2011 um 11:14
    Zitat von schreibfaul


    Ja, er war sogar dermaßen schlecht, dass ihn der Teamtrainer mit zur WM genommen hat, also eindeutig zu schwach für unsere Liga, mit der Punktebewertung hat das alles natürlich nichts zu tun. *kopfschüttel*

    Wenns am Preis läge (daran liegts nicht) wäre es für den EBEL Manager, dem er zu teuer war, ein leichtes, die Kritik schnell verstummen zu lassen. Da dies aber nicht der Grund ist, wird man nichts hören.

    Jetzt komm wieder mal runter...dass die Punkteregel die nicht fix bepunkteten Spieler bei entsprechender Überbewertung unter Druck bringt, den diese wenn überhaupt nur mit einer zusätzlichen Reduktion ihrer Gehaltsforderung auffangen können, ist ein alter Hut. Punkteregelkritiker haben drauf schon immer hingewiesen. Und das es im Bewertungssystem strategische Anreize gibt die Punkte gewisser Spieler nach oben zu treiben ist auch schon ewig diskutiert worden. Spieler anderer Vereine die in Zukunft auch keine Wunschkandidaten für mein Team sind würde ich als Punkteverantwortlicher eines Vereines alle eher zu hoch bewerten, ist doch völlig klar. Ein automatisches Bewertungssystem wird das vielleicht ändern, bringt aber mit Sicherheit neue Probleme.
    Die Punkteregel ist und bleibt Schrott, um sich den ganzen Scheiss zu ersparen hätten sie einfach die Legionäre freigeben sollen und von mir aus, wenn man schon kein finanzielles Anreizsystem zusammenbringt, eine bestimmte Quote von Uxx Spielern am Spielbericht einführen sollen. Damit würde im Ende auch rauskommen was jetzt passiert 7-10 Imports um die Gehälter der besseren Ös im Zaum zu halten, die älteren Ös hättens dennoch weniger schwer und die jüngeren müssten mehr fighten um in die Teams zu kommen. Aber der Liga muss ja noch immer den großen Wurf Punktesystem verteidigen.
    Ändert aber immer noch nichts an der Tatsache, dass im Großen und Ganzen die Ausbildungsabteilungen massiv unterinvestiert sind und Ö keine international konkurrenzfähige Struktur im Bereich Schule und Leistungssport hat (wofür die Vereine und der Verband nicht wirlich was können, da wäre die Politik gefragt).

  • Nationalteam

    • RexKramer
    • 19. Juli 2011 um 21:03

    Vielen Dank, super!

  • Nationalteam

    • RexKramer
    • 19. Juli 2011 um 17:23

    Hi Leute!

    Ein Datensammler sucht den Spielort von 2 Matches der OEHV U15 Mädchenauswahl gegen Tschechien heuer im Winter:

    12./13.02.2011 gegen CZE U15 (4:7/1:3)

    Weiß irgendjemand wo diese Spiele stattfanden?
    Danke im voraus für Infos!

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 14. Juli 2011 um 19:29
    Zitat von MacStasy

    Naja, dass Leute wie Lakos und Peintner nicht mehr in unserer Liga unterkommen, ist aber schon ein Indiz dafür, dass irgendwas nicht richtig läuft bei uns in der Liga. Klar haben sie ihre negativen Eigenschaften (Lakos teilweise faul, Peintner in seinem Können beschränkt), aber das sind schon mal Spieler vom überdurchschnittlichen Niveau. Und jetzt kommt die Misere an der ganzen Sache: Es gibt ganz einfach preiswertere Optionen aus Übersee, die mehr Leistung bringen. Natürlich handeln die Klubs erfolgmaximierend und ziehen diese Spieler einem Lakos vor.
    ....
    Also wirklich, das sind Lakos und Peintner, die da keinen Platz in unserer heimischen Liga bekommen, obwohl Lakos einer unserer besseren Spieler ist (bis vor kurzem war er noch Legionär in sämtlichen Ligen) und Peintner aktueller Nationalteamspieler ist! Also sorry, aber da läuft wirklich was faul!

    In welchen Stein siehst du eigentlich den Preis eines Peintner oder Lakos gemeißelt? Wenn wir uns jetzt auf's rein ökonomische im engeren Sinne beziehen, vielleicht müssten die beiden es einfach nur ein bissl billiger geben, so dass ein Deal für die Vereine wieder interessant wird. Wenn's am internationalen Markt AHL Qualität um Hausnummer 75k pro Saison und 4 Punkte gibt muss halt jeder Ö Spieler seinen "Wert" realistisch evaluieren und die Gehaltsvorstellungen anpassen. Für einem vernünftigen Lebensstandard wird's noch immer reichen.
    Detto in der Diskussion um Divis zu den Caps....verletzt, schon alt etc. und zu teuer heisst's da immer wieder. Ich vermute die Spieler wissen genau was die Konkurrenz so verdient und wie die Leistungsfähigkeit inklusive Verletzungsrisiko etc. bepreist wird. Wenn einer nicht überbleiben will, muss er halt die eigene Marktposition mit den Augen der Klubs analysieren und seine Forderungen entsprechend anpassen. Ist völlig normal.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 13. Juli 2011 um 13:44

    Ja, ja die 4.klassigen Kanadier...mit major junior, NCAA DI Hintergrund und typischerweise x Saisonen AHL Erfahrung.
    Jeder Österreicher, dessen Resume nur annähernd so ausschaut wie das des Durchschnittslegionärs würde als Rolemodel auf eine Säule gestellt werden... Blöderweise haben die Ö Vereine seit Anbeginn der Geschichte nur relativ wenige Spieler mit so einem Format herausgebracht und daran wird sich auch nichts ändern, wenn das einzige Rezept die Kastraktion der Bundesliga auf ein Blut und Boden ideologisch opportunes Maß ist.
    Der Durchschnittsticketkäufer will in den Eishallen guten Sport und ausgeglichene Spiele sehen und ist genau dafür bereit zu zahlen. Local heroes sind ein schöne Draufgabe und unmotivierte Obazahrer sind unabhängig vom Riesepass keine Renner und es gibt die unter den Ös genauso.

    Sport ist Wettbewerb und das Konkurrenzverhalten der Teams, die nur auf das reagieren, was das Publikum ihnen vorgibt, lässt die vermeintlich simplen "Lösungen" nicht zu. Die EBEL ist ein Tanz auf dem Drahtseil, aber die NL ist das genauso. Das liegt in der Natur dieser Branche und der Output an Spielern, die Ö eventuell in der A Gruppe halten können (und wollen) hat damit höchstens marginal was zu tun. Die besten jungen Ös kommen ohenhin in die EBEL und damit sind wir mit einem Ausreiße nach oben u8nd einem nach unten in den U NTs eine Div. I Nation. Die nächstsbesten können sich gegen offensichtlich 4.klassige, saufende und unmotivierte Kanadier nicht durchsetzen aber von denen soll man erwarten, dass sie, sofern man ihnen das Recht auf 12 Jahre Ruhm als Profi zugesteht, das Senioren NT unter die Top 12 katapultieren? C'est grotesque...

    Gebt den Jungen eine gscheide Ausbildung, gebt ihnen von Anfang an genug Eiszeiten und kompetente Trainer, gebt ihnen die Möglichkeit eine gute Schulasubildung neben dem Leistungssport zu machen, gebt ihnen die Möglichkeit sich in Farmteams ans Seniorenhockey gewöhnen zu können...den Rest soll der offene Wettbewerb regeln. Und die, die's nicht schaffen sollen in Landes- und sonstigen Ligen ihrem Hobby nachegehen und an die lässige Zeit in der Jugend denken.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 13. Juli 2011 um 13:16

    Die Caps und damjt untrennbar Schmids Verdienste sind ein wichtiger Teil des Eishockey in Wien aber beileibe nicht der einzige und (nicht nur) Profivereine kommen und gehen, das ist nicht der Punkt. Die Bereitstellung von Infrastruktur (und damit eines öffentlichen Gutes) ist auf Grund von Marktversagen eine Kernaufgabe des Staates und dass so eine Infrastruktur effizient bewirtschaftet gehört ist auch klar (dass impliziert auch Rationierung über Preise). Was nicht geht, ist einer privaten Institution mit Steuergeld und politischem Einfluss ein Monopol über eine gesamte Branche zu geben in der es durch die nicht nur politische Konstellation keine Konkurrenz geben kann ohne irgendwelche Checks und Bedingungen in den Vertrag zw. Eigentümer (Stadt Wien -> dem Steuerzahler verantwortlich) und Pächter/Monopolisten einzubauen. Nur leider kennt diesen Vertrag mWn außer den direkt Involvierten keiner. Das stinkt schon mal für sich und wenn der die Caps tatsächlich bedingungslos Preise setzen und Eiszeiten vergeben können ist man am besten Weg dazu die schlechtest mögliche Variante von "privvate-public partnership" umzusetzen, die man sich vorstellen kann. Ich bin selbst mit meinem Verein von der Sache betroffen, keine Frage, der Hobbysport muss nicht auf Teufel komm raus von der öH subventioniert werden aber genausowenig soll ein privates Unternehmen, dem wir Steuerzahler die Infrastruktur hingestellt haben die Macht bekommen, den Breitensport zu melken bis der letzte Tropfen rauskommt.

    Eine rein privatwirtschaftliche Lösung inklusive einer befriedigenden Konkurrenzsituation ist in dem Markt leider illusorisch aber gegeben, dass es keine Konkurrenz gibt (und die noch bestehende wird eh schon abgesagelt) ist zum jetzigen Konstrukt

    Zitat

    willkommen in der privatwirtschaft. die caps müssen diesen standort ja erhalten und demnach auch gewisse einnahmen erzielen. jetzt zahlt nicht mehr der steuerzahler wenn rote zahlen geschrieben werden.

    zu sagen zeugt von wenig Verständnis. Bewirtschaften und Abzocken sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe. Wir wissen noch nicht wie's kommt aber die Zeichen deuten auf Zweiteres. Und das zu kritisieren hat jede Berechtigung der Welt, und zwar genau in diesem Thread, denn die Zukunft des Wr. Eishockey sind sicher nicht die Caps alleine, sondern das Ganze inklusive dem Grassroot Sektor.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 12. Juli 2011 um 22:05
    Zitat von MacStasy

    @Rex: So wie ich das verstehe, misst dieser Koeffizient ja nix anderes als die Verteilung der Daten (in diesem Falle wohl Punkte). Je schlechter die Daten verteilt sind (sprich, je höher die Punkteabstände der einzelnen Teams), desto höher der Koeffizient und umgekehrt. Wo liegt da also das Problem? Ich denke, dass dieser Koeffizient sehr wohl aussagekräftig ist, immerhin ists eine wissenschaftliche Studie, die, sofern veröffentlicht, mit Sicherheit nicht unseriös ist.

    Mac, ich kenne berufsbedingt die sportökonomische Literatur recht gut. Ich bin zwar kein Statistiker aber ich kenne die Formeln für mehrere Korrelationskoeffizienten und ich weiß von keinem Papier, dass sich mit der Ausgeglichenheit von Ligen beschäftigt und diese mittels eines solchen Korrelationskoeffizienten misst. Da werden alle möglichen Maße benutzt (Standardabweichung der win%, aus der Industrial Organiazation geborgte Maße wie zB der Herfindahl Index etc...). Ist ja schön, dass du der IIHF Studie vertraust und die "Erklärung", die der Autor in dem Artikel hinschmeisst nachbetest, ich für meinen Teil sehe einfach nicht welches Korrelationsmaß da Sinn macht (welche Variablen werden da betrachtet, win% kanns nicht sein, dann hast für jedes Team nämlich nur noch einen Datenwert...). Vielleicht haben sie irgendwas mit odds ratios gemacht, könnte ich mir eventuell noch vorstellen aber wie gesagt, ich bin mit der Materie durchaus vertraut und erlaube mir hier einfach kritisch zu sein, da der Artikel zwar ein bissl mit Details der Studie herumwedelt aber halt nur wischi-waschi oberflächlich und in Wahrheit genau nichts dazu erklärt. Das macht mich stutzig.

    Zitat von MacStasy


    Dass aufgrund der unterschiedlichen Punkteregelungen in den verschiedenen Ligen sich die Wins als Grundlage der Berechnungen eher eignen würden als Punkte muss ich dir recht geben. Allerdings ist die Vorgehensweise anhand von Punkten auch nicht falsch, sondern Auslegungs- bzw. Interpretationssache. Wenn du nur die Ausgeglichenheit zwischen den Teams in einer Liga messen möchtest, dann wären die Wins die richtige Wahl, wenn du aber nur die Ausgeglichenheit in der Liga messen willst, dann sind die Punkte mMn auch gültig, weil eben Rahmenbedingungen wie die Punkteaufteilung von der Liga selbst geregelt werden, sich dann letztendlich auch auf die Ausgeglichenheit auswirkt und demnach ein Gesamtmaß für die Ausgeglichenheit einer Liga ist, unabhängig von ihrem Punkteschema.

    Der Artikel spricht davon die Ausgeglichenheit über Ligen hinweg zu vergleichen und zwar mittels einer (für mich nicht nachvollziehbaren) deskriptiven Statistik. Eine Liga ist eine black box, deren Spiele die dir Ausprägungen mehrer Zufallsvariablen liefern. Diese Ausprägung (wer gewinnt, wer verliert., mit wie vielen Toren Unterschied etc...) willst zu einem Maß aggregieren, dass dir auf einen Blick sagt wie ausgeglichen die Liga ist. Ein Teil der Ausprägung dieser Zufallsvariablen wird durch die Anreize determiniert, die das Punkteschema, das Setzsystem für's Play-off (falls existent), die Vergabe von Preisgeldern etc... in die black box einbringt, insofern bin ich bei dir. Streng korrekt ist dann ein Vergleich der Ausgeglichenheit mehrer Ligen durch eine deskriptive Statistik schon mal potentiell irreführend, weil du damit nicht für unbeobachtete Variablen kontrollieren kannst (im Prinzip müsstest die Daten noch auf alles mögliche, das Unausgeglichenehit reinbringen kann regressieren). Die deskriptive Statistik ist schön und gut aber damit kannst in Gefahr laufen zB die SEL als ausgeglichener wie die DEL zu erkennen, damit zu sagen, dass die Teams in der einen Liga rein von ihrem sportlichen Pouvoir her näher beisammen liegen als der anderen und damit Äpfel mit Birnen zu vergleichen...
    Wenn ich rein pragmatisch an die Sach herangehe, bin ich geneigt einige Dinge die in unterschiedlichen Ligen unterschiedlich geregelt sind unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie wahrscheinlich kaum eine Rolle spielen. Das Schema wie Punkte vergeben werden gehört nicht dazu. Unter der Standard 3-2-1 Regel bekommst du alles andere konstant gehalten eine andere Verteilung der Punkte als unter der 2-2-1 Regel. Dann herzugehen und eine deskriptive Statistik über die Punkt der Teams als Ausgeglichenheitsmaß herzunehmen ist grob irreführend selbst wenn es ein relatives Streuungsmaß ist.

    Zitat von MacStasy

    Würde man für einen Sieg 1 Punkt bekommen, wäre die Liga noch ausgeglichener. Das heißt zwar nicht, dass die Teams dann automatischer ausgeglichener wären, aber die Liga wäre es dennoch, zwar nur aufgrund des angewendeten Punkteschemas, aber das tut ja nix zur Sache.

    Der erste Teil stimmt nur für jemanden mit einem schweren Fall von nominal Illusion, die wahre Stärke der Teams würde das überhaupt nicht betreffen wie du richtig sagst, aber wenn du ein relatives Streuungsmaß hernimmst würde sich auch nix ändern im Vergleich zu sagen wir 100Pkt für einen Sieg...nominal Illusion ist ein Hund.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 11. Juli 2011 um 14:13

    Ja, ja die Caps haben das ökonomische Risiko übernommen...
    Ein Risiko, dass ihnen die öffentliche Hand durch die Abnahme der Finanzierung der Baukosten auf die reine Deckung des laufenden Betriebes abgesenkt hat.
    Mal sehen wie's kommt, aber die Tatsache, dass der Vertrag zw. Stadt und den Caps mWn nicht öffentlich einsehbar ist, ist ein Witz. Die Stadt gibt den Caps das Monopol über den Eishockeysport, finanziert aus Steuergeld, ich würde gerne wissen welche Bedingungen das Rathaus daran geknüpft hat.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 9. Juli 2011 um 10:24
    Zitat von Coldplayer

    Sehr interessanter Artikel.
    Speziell auch, dass die sehr oft kritisierte Punkteregel sogar als ein positives Beispiel aufgezählt wird und einer der Gründe ist, warum die Liga so ausgeglichen ist.

    Mir will nicht recht eingehen wie die Ausgeglichenheit mit einem "correlation coefficient" gemessen werden soll. Welche Variablen sollen da wie miteinander korreliert sein?
    Maße für die Ausgeglichenheit gibts ja viele, üblicherweise wird die Standardabweichung der win% benutzt bzw. irgendeinem Maß, dass auf die Varianz von win% bzw. Punkten aufbaut (Punkte sind dabei heikel sind ja die Regeln nicht in allen Ligen gleich) aber ein Korrelationskoeffizient (welcher?) kommt mir schräg vor. Kommt mir eher so vor, als ob der Schreiber von der Studie, die er zitiert keine Ahnung hat...
    Und die EBEL Punkteregel hat er auch nicht verstanden. Die (vermeintlich) leistungsgemäße Bepunktung der Spieler ist in der Regel gerade mal für geschätzte 30-40% des Kaders relevant und nachdem sogar durchwegs mittelmässige Spieler was man so hört 2-3 Punkte haben und Spitzenleute halt 4 tut sich da ja quasi nix. Wenn es ein Klub unter der Punkteregel draufanlegt kann ein Team mit 60Pkt einem anderen das ebenfalls 60 Pkt zählt himmelhoch überlegen sein.
    Die Punkteregel sorgt für Ausgeglichenheit, weil sie de fakto eine Legionärsfreigabe ist und die Teams sich daher nicht so um die wenigen guten Ö Spieler konkurrenzieren müssen, wobei die Klubs mit den dünneren Brieftaschen stärker zurückfallen würden. Am Weltmarkt kriegt man für die Budgetunterschiede, die die Klubs aufzuweisen haben offensichtlich Spieler, die leistungsmäßig in einer engeren Bandbreite sind.

    Insofern, interessantes Thema, die Qualität des Artikels überzeugt mich nicht wirklich. Auch nicht die generelle Schlussfolgerung, dass mehr Wettbewerb (zB durch auf und Abstieg) für mehr Parität sorgt...da gibt's für und wider und das die NA Ligen in punkto Ausgeglichenheit vorne sind widerspricht dem auch (NA Profiligen werden als profitmaximierende Kartelle verstanden, während in EU eher die Siegwahrscheinlichkeit maximiert wird, was schärferen Wettbewerb impliziert).

  • Transfergeflüster SAPA Fehérvár AV19 2011/12

    • RexKramer
    • 7. Juli 2011 um 09:24

    Der italienische Nationalverteidiger Christian Borgatello wechselt von Bozen zu Fehervar.

  • Transfergeflüster: KHL Medvescak Zagreb 2011/12

    • RexKramer
    • 4. Juli 2011 um 21:38
    Zitat von ZigaretteDanach


    Gratuliere zum 16ten legio von 21 spieler. :thumbup:

    Gratuliere zum 3076 Deppenposting von 3077 Einträgen. Kannst ned bitte was über's Kochen schreiben??

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 1. Juli 2011 um 17:51
    Zitat von Meandor

    Das scheinst du falsch verstanden zu haben, darauf wollte ich nicht raus. Ich hätte den VSV komplett aus dem Spiel lassen sollen, ungeschickt von mir. Ich finde Linz hat vom Papier her eigentlich jede Saison einen Meisterkader, zumindest aber einen Finalkader. Man findet unter den Legios im Vergleich zu den anderen Teams die besten Leute. Auch heuer stehen wieder Top-Legios unter Vertrag. Ich wollte egentlich nur von den Linzer Fans wissen, ob ich den Kader zu stark einschätze, oder ob andere das auch so sehen bzw. woran es liegen könnte, dass die Linzer nicht mehr reißen? Für meine Begriffe sind die erreichten Resultate für diese Spieler zu schwach.

    Also Rexi, nicht gleich die gewohnte Schiene fahren und mit dem Gegenteil kontern, indirekt war es eh ein Kompliment. ;)

    Also ich kontere nur mit dem Gegenteil, wenns einen guten Grund dazu gibt. Das ist nur die gewohnte Schiene, weil's ein GEbot der Logik ist :P
    Aber auch unabhängig vom VSV, die BW waren in den letzten Jahren für mich vom Kader her definitv nie ein Meister- und auch kein wirklicher Finalkandidat. Das hat das Spielermaterial nicht hergegeben. Man hat/hatte gute Legionäre, aber mMn keine League leaders (abgesehen tw. von Westlund) und am Ö Sektor ist man mit den Lukassen und Baumgartner als den größten Namen auch nicht sooo gut aufgestellt. Oberkofler und jetzt Mairitsch, MGM sind gut bzw am Weg nach oben, aber herausragend ist das sicher nicht.

    Damit bleib ich dabei, die Wings haben in den letzten Saisonen grosso modo im Rahmen des erwartbaren abgeschnitten und der größte Ausreißer war für mich mit dem Finanleinzug einer nach oben. Heuer haben sie eher ein bissl unterperformt aber systematisches Abstinken sehe ich beileibe nicht. Wenn's einen Verein in der Liga gibt, bei dem das für mich der Fall ist wär's Zagreb oder vielleicht noch die Caps.

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 1. Juli 2011 um 14:02
    Zitat von milano1976

    den unterschied im budget kann ich nicht beziffern, kenn ich doch weder das eine oder das andere... aber ich meine doch, dass linz mehr investiert hat als villach...

    ...und in den letzten 4 Saisonen drei mal weitergekommen ist. So what also.

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 30. Juni 2011 um 23:34
    Zitat von ZigaretteDanach


    sonst waren sie auch jedes jahr im finale oder?


    vielleicht zitierst du den ganzen text und nicht nir einzelne textpassagen.

    Die etwas verquerte Einschätzung der BW Performance von Meandor in den letzten Jahren vor allem in Bezug zum VSV wird nicht besser, wenn ich den Rest auch noch zitiere. Abgesehen vom Vizemeister letztes Jahr, auf den ich nochmal hinweisen wollte, waren die Wings 08/09 im HF (vom KAC allerdings gesweept) und haben im VF den VSV rausgeworfen, 07/08 auch HF (VSV im VF rausgeflogen), dort gegen Laibach (und Westlund) gescheitert, die im F knapp dran waren die Bullen zu biegen...d.h. 3 Saisonen, drei mal weiter gekommen als der VSV.
    Voriges Jahr haben die Wings mit viel Glück überperformt, in den Jahren davor war das Abscheiden mMn sehr konsistent mit der nominellen Mannschftsstärke. Heuer ist man tatsächlich etwas abgefallen, aber eine gewisse Volatilität ist nichts ungewöhnliches. Und die Serie gegen den VSV war so eindeutig auch nicht.
    Fazit, wer in den letzten Saisonen der Wings ein systematisch im Vergleich zur nominellen Teamstärke zu schwaches Abschneiden sieht schätzt die Mannschaft falsch (stärker) ein oder redet die tatsächliche Performance schlechter als sie wirklich war.

  • Transfergeflüster LIWEST Black Wings 2011/12

    • RexKramer
    • 30. Juni 2011 um 22:50
    Zitat von Meandor

    Also die große Frage: Was muss in Linz passieren, damit der große Aufwand mal Früchte trägt? Liegts am Trainer? Liegts am Umfeld? Oder sind Lukas, Baumgartner, Leahy, Westlund... schon zu lange in Linz?

    Vizemeister 2009/10, Spiel 6 in OT verloren...echt miserabel die Bilanz der letzten Jahre 8o

  • Ausbau der Schultz-Halle

    • RexKramer
    • 27. Juni 2011 um 16:10
    Zitat von Büffel

    Rex, dein Team muss ziemlich cool sein! :D

    Abgesehen von den Torleuten, ja.... [winke]

  • Nationalmannschaft der Zukunft

    • RexKramer
    • 26. Juni 2011 um 09:51
    Zitat von Martis

    Österreich sollte vielleicht nicht immer zwingend das beste Team zu einer WM schicken, sondern das richtige. Spieler nur mitzunehmen weil so die besten sind finde ich falsch. Klar muss ein gewisse Spielstärke vorhanden sein ... aber wie sieht es mit der Motivation aus. Eigentlich sollten sich die Spieler drum reissen ins Team zu kommen, es als Ehre sehen ihr Land repräsentieren zu dürfen. Daher finde ich könnte/sollte man mit Spieler antreten die alles fürs Team geben. Spieler die schon in Vorbereitungsspielen sich durch Einsatz usw. aufdrängen.

    Ich finde der Verband, sollte zusehen eine Teamführung zu installieren, die es hinbekommt, dass die besten auch dir richtigen sind. Seit Jahren ist klar, dass viele Dinge in und um das NT nicht wirklich stimmen und seit Jahren schickt man einfach einen neuen Trainer nach dem anderen (und keine schlechten) in die Mission ohne das Rundherum neu zu organisieren. Die richtige Challenge für die Teamführung muss sein eine positive, leistungsförderliche Atmosphäre zu schaffen, und den Spielern gute Bedingungen und Transparenz zu geben (wer ist dabei, wer nicht, warum...), so dass die richtig heiß drauf sind sich bei der WM zu beweisen.
    Grade das untere Mittelfeld und der Keller der A Gruppe sind extrem eng beinander, wenn da ein Team wir Ö nicht geschlossen und mit Nervenstärke und Siegeswillen auftritt ist es schon mal extrem schwer.

    Das sie den Setzinger jetzt rausschmeissen ist für mich ein Zeichen der nicht-Lernfähigkeit dieser Organisation. Setzinger ist technisch und auch athletisch einer der besten, die wir haben, er spielt offensichtlich immer gerne für's Team und ist aber leider einer dessen Spielweise und mangelnde taktische Disziplin ihn daran hindern sein Potential für den Teamerfolg voll auszunutzen. Gerade so einen Spieler müsste man in ein System einbinden, das ihm hilft sein Können auch wirklich auszuspielen. Er sit offensichtlich ein emotionaler Typ und obwohl er mit seinen Sagern vermutlich Recht hat ist es nicht angebracht währned des Turniers auf diese Art Schmutzwäsche zu waschen, das hätte er subtiler auch tun können.
    Der Rausschmiss als Signal für die eigene Führungsstärke ist das falsche Krisenmanagement. Der VErband muss erkennen, dass personelle und strukturelle Erneuerung nötig ist und das Werkl nur durch Einbeziehung der Schlüsselspieler wieder zum Laufen zu bringen ist. Es muss eine NT Führung mit frischen Persönlichkeiten und einer langfrisitgen Strategie her, die von den Spielern mitgetragen wird und dann müssen sie sich alle zusammensetzen und die Scherben wieder kitten.

  • Österreicher im NHL Entry Draft 2011

    • RexKramer
    • 26. Juni 2011 um 09:26
    Zitat von Coldplayer

    Völliger Schwachsinn! Zumindest Vanek hat bei der A-WM in Prag gespielt und war dort in der Vorrunde punktebester Spieler des Turniers (oder zumindest ganz weit vorne). Der hat dort aufgezeigt wie kaum ein anderer...

    Nur ist er halt schon 2003 gedrafted worden....
    Ich hätte den Komarek sehr gerne bei der WM gesehen uU hätte er sich mit einer couragierten Leistung in einem desoltaen Team gut präsentieren können, aber davon auszugehen, dass ein WM Einsatz seine Chancen signifikant erhöht hätte, kann ich nicht recht nachvollziehen.

  • Nationalmannschaft der Zukunft

    • RexKramer
    • 25. Juni 2011 um 12:54
    Zitat von cappin0

    Frechheit, da wird einem ohne Vorwarnung die Basis zur künstlichen Aufregung entzogen, ;)

    Nur nicht zu früh aufhören sich aufzuregen, vielleicht wird's ja wieder der Pöck sen.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 25. Juni 2011 um 12:40
    Zitat von Coldplayer

    RexKramer: Das ist aber Aufgabe der Stadtregierung, dafür zu sorgen, dass das öffentliche Interesse gewahrt bleibt. Was willst du jetzt den Caps vorwerfen. Deren Ziel ist nicht primär den Breitensport zu unterstützen. (ganz brutal gesagt)


    Wenn die Caps die ASH mit 3 Eisflächen vernünftig auslasten wollen, was mMn notwendig sein wird um die Anlage ohne Verluste zu betreiben täten sie gut daran auf den Breitensport zuzugehen und 1. im ganzen Verlauf des Prozedere eine vernünftige Informations- und Kommunikationspolitik zu betreiben und 2. wenn's Ernst wird Preise zu verlangen, bei denen sich die betroffenen Teams nicht einfach nur völlig abgezockt vorkommen. Von Preisen wie die kolportierten Beträge reden wir da mal gar nicht reden, denn die würden mMn dazu führen, dass (einige, viele?) Teams aufgeben würden, weil sie sich das einfach nicht leisten können oder wollen.
    Mein Team (kennst du, hast ja schließlich mal mehr Eiszeit für G. gefordert ;) spielt/trainiert am ER Süd eine doppelte Einheit (100') Eis zu einer vernünftigen Zeit (ab 20:00) kostet uns pro Saison nicht mal ein Drittel von dem was die ASH kosten würde, wenn die kolportierten Preise nur halbwegs stimmen. Das wäre nichtmal im Sinne der Caps, denn von eiern leeren Halle hat keiner was.

    Das die Stadt ihrer Pflicht die Interessen der Steuerzahler und des Sportes in seiner Gesamtheit wo wie sich die Situation präsentiert nicht gut nachgekommen ist ist auch klar und der eigentliche Skandal. Aber die Achse Häupl Schmid funktioniert anscheinend gut, die Stadt baut den Caps die Infrastruktur, kann sich bei Erfolgen des Profiteams im Rampenlicht sonnen und der Schmid wird so nebenbei zum Hockeymonopolisten (Eishockey raus aus der Stadthalle, ER Süd wird in den Verwirrungen um Um- oder Neubau dichtgemacht) und alle sind glücklich.
    Das kanns ja wohl nicht sein.
    Ich bin volld er Meinung, dass der Breitensport seinen Beitrag zu den Erhaltungskosten der Anlagen zahlen muss, vermutlich auch in größerem Maße als bisher aber Abzocke über eine steuerfinanzierte Monopolanlage ist Wahnsinn und genau danach schaut's derzeit aus.

  • Umbau der ASH und die Zukunft des Wr. Eishockeys

    • RexKramer
    • 25. Juni 2011 um 11:05
    Zitat von ein ahnungsloser

    es wird vieles bei weitem nicht so heiß gegessen wie gekocht.

    man sollte sich die ganzen geschichten auch im original von betreiberseite anhören, dann relativiert sich einiges wiederum. gerüchte gibt es viele, einige mögen stimmen, andere aber auch nicht, leider war die letzte wehv sitzung mitunter auch nicht - im positiven sinne - förderlich. :love:

    lg

    ein ahnungsloser

    Ich halte das für einen Witz. Erstens, soweit ich weiß hat niemand außer den direkt Beteiligten (Stadt, Caps) je den Vertrag für die neue ASH gesehen....ist ja nicht so uninteressant zu welchen Bedingungen die Stadt einem privaten Betreiber mit Steuergeld finanzierte Infrastruktur zur Bewirtschaftung anvertraut, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Caps damit zu einem Monopol für Hockey-Eisvermietung verholfen wird.

    So wie sich die Situation für mich präsentiert wird ein Großteil der Vereine und Personen, die in Zukunft auf die Caps als Hockey-Monopolisten angewiesen sein werden einfach ohne Informationen im Regen stehen gelassen und da wunderst du dich, dass die Gerüchte hochgehen? Wer zum Teufel hat die Stadt und die Caps daran gehindert zumindest den WEHV als Vertreter der Vereine entweder überhaupt in die Gestaltung des Deals einzubinden oder zumindest die Karten auf den Tisch zu legen unter welchen Rahmenbedingungen die Eiszeitvermietungen (nicht nur in der ASH) in Zukunft laufen sollen.

    Wenn der Schmid die Anlage aus privater Kohle dort hinstellet soll er machen was er will, aber die ASH ist aus Steuergeld gebaut, da ist ein Einbinden der Öffentlichkeit und der direkt Betroffenen für mich ein Muss und die Art und Weise wie das alles abgelaufen ist bzw. noch immer läuft ist eine Mauschelei die vielleicht formal irgendwie noch korrekt sein mag, mit Transparenz und Einbindung der Betroffenen hat das, was Häupl und Schmid da abziehen aber mal gar nichts zu tun.

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