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  3. RexKramer

Beiträge von RexKramer

  • Nationalteam 2011/12

    • RexKramer
    • 25. Oktober 2011 um 11:46

    Blöde Frage, ist das YOG Team altersmäßig auch U15?

  • Masseurtätigkeit

    • RexKramer
    • 17. Oktober 2011 um 23:39

    Alles eine Frage des Preises...wenn du nicht auf den marktüblichen Stundensatz bestehst, findest du sicher auch in den angesprochenen Sphären des EH genug Wadeln, die sich kneten lassen wollen, da habe ich wenig Zweifel...

  • 10.R.: KHL Medvescak Zagreb-Klagenfurter AC

    • RexKramer
    • 11. Oktober 2011 um 20:30
    Zitat von Tine

    Aber einem österreichischen Team mit 10 imports und zusätzlich 13 "Austros" würde ungleich mehr Gegenwind entgegenschlagen, meinst nicht?

    Gewisse Kreise würden Zeter und Mordio schreien, abgesehen davon, wenn ein Klub das so machen will und diese Anzahl Austros aus dem Hut zaubert, soll's halt so sein.

    Zitat von Tine


    Fakt ist, dass sich niemand erklären kann, wie die Kroaten mit den Punkten zurecht kommen - dass ein starkes Zagreb besser für die EBEL ist, als ein weiterer ausländischer Prügelknabenverein ist klar, aber entweder die Punkteregel gilt für alle gleich oder man lässt es bleiben. Denn sonst könnte man Jesenice eigentlich auch erlauben, unbegrenzt Legios zu holen, "damit die Liga qualitativ besser wird". Das einzig wirklich Positive, das ich an diesem Verein erkennen kann, ist das begeisterungsfähige Publikum.

    Wirklich Fakt ist, dass der Kader von Medvescak offensichtlich passt. Das impliziert, dass die Liga die Kaderzusammenstellung gutgeheißen hat. Ob du dir erklären kannst wie das geht lässt den Schlusss, den Heartbreaker in seinem Posting suggeriert, dass nämlich Zagreb (und das war der Anlass meiner Frage) irgendwie einseitig (auf Kosten der anderen Teams) die Punkteregel "interpretiert" einfach nicht zu. Das ist der Punkt.
    Abgesehen davon sehe ich in der Liga keinen einzigen Prügelknaben (außer momentan den VSV vielleicht) und mir geht schon nicht wirklich ein, wie die Reisepässe der Spieler der Ö Teams so dermaßen monolithisch die Eishockeywelt mancher Leute hier beherrschen können. Bei einem nicht-Ö Verein ist das für mich noch viel weniger erklärlich. Für mich kommen da 20 Typen mit blauen Dressen aufs Eis, die versuchen zu gewinnen und x tausend Leuten in Zagreb taugt das. Passt doch.

  • 10.R.: KHL Medvescak Zagreb-Klagenfurter AC

    • RexKramer
    • 11. Oktober 2011 um 14:54
    Zitat von Bewunderer

    Ich glaube das geht mit den Kanadiern kroatischer Abstammung, frag mich aber nicht weiter ich bin da kein Experte

    Wenn die Leute einen kroatischen Pass haben sind die Regeln entsprechend anzuwenden und die Leute bekommen ihre Punkte. Wäre bei jedem Austro auch so. Medvescak nutzt das in Ermangelung tauglicher "Kontinentalkroaten!" oder wie immer man es nennen will halt in großem Ausmaß. So what, das Regulativ erlaubt's und so bekommen sie ein konkurrenzfähiges Team zusammen, dass sie sonst nicht haben könnten. Sehe da keinen Grund herumzumeckern....

  • 10.R.: KHL Medvescak Zagreb-Klagenfurter AC

    • RexKramer
    • 11. Oktober 2011 um 14:30
    Zitat von Heartbreaker

    Im allgemeinen bleibt immer ein fader Beigeschmack, wenn Spiele am grünen Tisch entschieden werden, noch dazu unter solchen Umständen wie hier (zwei Goalies out, 18jähriger Goalie spielt und ausgerechnet bei dem klappt etwas mit der Anmeldung nicht).

    Hier trifft es aber, wenn es zur Strafverifizierung kommen sollte, meiner Meinung nach wenigstens keinen falschen. Zagreb ist professionell genug, die Grenzen der Punkteregel höchst eigenwillig zu seinen eigenen Gunsten zu interpretieren; dann sollte man auch professionell genug sein, wenn es darum geht, die gigantische Herausforderung zu bewältigen, einen Spieler korrekt anzumelden und vorher nicht einzusetzen. In dem Fall ist das Herumgejammere wirklich fehl am Platz.

    Inwiefern lässt das Punktesystem den einzelnen Klubs einen "Interpretationsspielraum" den Medvescak zu seinen Gunsten nutzen könnte?

    Staatsbürgerschaft, Alter und Bewertung durch die anderen Klubs ergeben die Punkte, dann wird aufsummiert, wie soll da was unterschiedlich interpretiert werden?

  • Transfergeflüster: HC Orli Znojmo 2011/12

    • RexKramer
    • 4. Oktober 2011 um 12:23

    Schade irgendwie, der Mann war der einzige Trainer der Liga, der Interviews in vernünftigem Deutsch geben konnte ;)

  • Nationalteam - Dieter Werfring als Coach abgelöst

    • RexKramer
    • 30. September 2011 um 10:32
    Zitat von Malone


    Außerdem ist ja bei Kalt und Brandner der Weg ins Ausland gemeint (oder gilt die EBEL auch schon als solches?)

    btw: Was ist das Alter U18?

    Ich glaube er will damit sagen, "schaut her alle diese Spieler haben entweder ihre Ausbildung zur Gänze in Österreich erhalten (Kalt, Brandner) bzw sind erst im späteren Jugenalteralter (als sie schon in der U18 waren, und nicht wie Vanek schon mit 14) ins Ausland gegangen und dennoch alle gute Spieler geworden".
    Das sagt er vermutlich zur Ehrenrettung des Ö Nachwuchseishockey (und wenn ich böse bin um die EBEL Klubs anzupinkeln, die den vermeintlich vielen weiteren vermeintlich guten Nachwuchsösis keine Chance geben).

  • Nationalteam - Dieter Werfring als Coach abgelöst

    • RexKramer
    • 30. September 2011 um 09:46

    Wenigstens legt er jetzt einen Ton an den Tag, der für einen Mensch in der Öffentlichkeit adäquat ist. Und mit vielen Dingen hat er ganz einfach recht, die hauptamtlichen Trainer, das verstärkte Augenmerk auf die Grundausbildung bei den Kleinsten etc (bete ich seit ewig runter ;-)... da liegt der wahre Hund begraben. Werfring hat jetzt alle Chancen in Linz zu zeigen wie es gehen sollte, leider fällt die Bilanz was die Ausbildung EBEL adäquater Spieler in Linz betrifft bisher ziemlich mager aus...
    Die Nationalliga idealisiert er, wenn er sagt, dass der EC Dornbirn super arbeitet und gelegentlich mal aus Lustenau, FK oder Zell höherkarätige Spieler herauskommen würd's es ganz gut treffen. Interessant, dass die Dornbirner aber auch den "internationalen" Weg über das Schweizer System gehen...dazu kein Wort von Werfring aber gleichzeitig gegen eine internationale Nachwuchsliga schiessen...passt nicht zusammen. Und im Prinzip müssen wir froh sein, wenn vor allem die schwächeren Vereine im Nachwuchs ein bissl Verstärkung aus dem Ausland bekommen, das Leistungsgefälle in den U Ligen ist sowieso viel zu groß...
    Und Heinrich (der sich bei RBS unter Page gut entwicklet, keine Frage), Wolf, Hofer in eine Reihe mit Kalt und Brander zu stellen halte ich für eher unangebracht. Grabner, Rotter und Nödl hätte es dahingegen vermutlich karrieremässig nicht geschadet, wenn sie ein, zwei Jahre früher ins Ausland gegangen wären....da stellt sich halt die Frage, ob diese Leute trotz oder wegen der Ö Schule so gut geworden sind.

    Weber als U20 NT Trainer....Schweizer Ausbildung, erfahrener Mann, sorry, das kann keine schlechte Entscheidung sein.

  • Wiener Liga 2011/12

    • RexKramer
    • 21. September 2011 um 14:58
    Zitat von remington.style

    Darüber kann man durchaus diskutieren.
    KSVs an sich sind für Dich aber schon okay, oder? ;)

    KSVs zur Bereitstellung von Gütern und/oder Dienstleistungen, die nicht auf privaten Märkten effizient bereitstellbar sind absolut okay (natürliche Monopole, öff. Güter, die ganze Palette von Marktversagen)

    Zitat von remington.style


    Genausogut könnte man auch drüber reden was für einen Sinn es macht, wenn 11 Hanseln in Mattersburg, Salzburg oder sonstwo in Europa das Wien Energie Logo spazierentragen - ich postuliere mal, dass deswegen kein einziger Salzburger, Kapfenberger oder sonstwer den Anbieter wechseln

    Völlig richtig...Wettbewerb zwischen den Energieversorgern ist gut, aber er funkt nicht wirklich und die von den halböffentlichen Unternehmen a la Wien Energie unternommenen Werbemaßnahmen sind eine letztendlich ziemlich intransparente Wege (uU durchaus gute/sinnvolle/lässige) Aktivitäten und Veranstaltungen durch die öffentliche Hand zu unterstützen was für mich immer ein bissl den Geruch von special interest policy mitschingen lässt. Verbieten ist auch keine Lösung, es hilft nur Kontrolle durch den Eigentümer und seine Vertreter, ob die diversen Sponsortätigkeiten auch wirklich vertretbar sind und einen Mehrwert haben oder da nur der eine Haberer dem anderen sein Hobby finanziert...

    Zitat von remington.style

    Wie schaut denn das am ERS überhaupt aus? Ist die Saison da oben überhaupt garantiert? Meine letzten Informationen sind/waren, dass es ab dem Moment wo die 3. Halle steht, bzw sobald sich Bauträger und Stadt geeinigt haben, an den Abriss geht.

    Meines Wissen nach ist die kommende Saison garantiert und ein Bauträger für das Projekt Eisring Neu (ob jetzt mit oder ohne Eissportanlage oder wie auch immer, Hauptsache ein Einkaufszentrum) nach wie vor nicht in Sicht. Insofern besteht die Hoffnung, dass am ER Süd alles noch möglichst lange weitergeht wie's ist. Auch die Hamster wird's freuen.

  • Wiener Liga 2011/12

    • RexKramer
    • 21. September 2011 um 14:14
    Zitat von remington.style

    Aber alle Sponsoren waren stadtnahe Betriebe - und nachdem die Stadt 42 Millionen in die Holztäfelung und Designerwasserhähne der NASH gesteckt hat, putzt sich jeder ab und keiner gibt mehr was - nicht mal mehr die MA48 selber.
    Und alleine stemmen die Kaderspieler die Kosten nicht.

    Sorry, aber ob es die Aufgabe "stadtnaher" Betriebe ist über ihre PR Budgets irgendwelche Sportmannschaften zu finanzieren halte ich ohnehin für mehr als zweifelhaft unabhängig davon, das die Bestrebungen zu Monopol- und Capitalisierung der Wiener Eishallen für den Hockeysport eine Witz sind...

    Ach ja, wenn du am Markt bist, Rookie Mitgliedsbeitrag bei meinem Verein sind nur 100 Euro. Quasi eine Okkasion, auch ohne stadtnahe Sponsoren.Try-out kannst ab morgen 20:00 am ERS machen ;)

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • RexKramer
    • 19. September 2011 um 22:31

    gehört zwar nicht zu Servus TV direkt, aber der Mario Riecher in der laola Zusammenfassung von Graz vs. Fehervar ist so jenseits, dass ich schon fast wieder einen Schmäh dahinter vermute...

  • 1.R.: EHC Bregenzerwald

    • RexKramer
    • 19. September 2011 um 14:11
    Zitat von WiPe

    drum braucht man sich auch nicht wundern wenn wir keinen nachwuchs haben wenns einem so schwer gemacht wird. und die kappheit der eiszeiten/eishallen verteuert das ganze noch künstlich


    Künstlich? Unter Umständen ist der herrschende Grad der Knappheit ja einfach nur das, was der Markt hergibt ;)
    Ausrüstung etc ist auch teuer, muss es den Eltern einfach Wert sein und dem älteren Nachwuchs, der schon über eigene Kohle verfügt, selbst auch. Und wenn ich mir anschaue mit welchem Edelzeug die Kinder zumeist unterwegs sind kann das Problem nicht so heftig sein...
    An Stelle der sich beklagenden würde ich eher schauen Druck zu machen, dass ein gscheider Trainer da ist und übers ganze Jahr gut trainiert wird statt zu raunzen, dass dem Filius pro Jahr x high-end Carbonstecken gereicht werden...

  • Bundesliga 2011/12

    • RexKramer
    • 13. September 2011 um 21:37

    Thx für die Infos, hervorragende Arbeit!

    Leider ist der Blick auf die Meisterschaft eher deprimierend. 13 Mannschaften und davon sind ein knappes Drittel offensichtlich völlig überfordert...echt krass die Ergebnisse zum Teil.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 6. September 2011 um 09:20
    Zitat von dany_

    ich muss zu meiner schande gestehen das ich viveiros so gut wie gar nicht verstanden habe - vl hab ich deswegen seine meinung auch nicht mitbekommen :S

    Er ist eh kaum zu verstehen, aber er sagte was von schrittweiser Reduktion der Imports in der Zukunft, wenn gleichzeitig jetzt schon in den Uxx Teams angefangen würde auf höherem Niveau zu arbeiten...abgesheen davon wärs sicher besser der Viveiros würd Englisch sprechen (obwohl der Übersetzer wirklich schlecht war).
    Interessant fand ich in der Beziehung auch, dass Pagé die sportliche Laufbahn von Viveiros Söhnen erwähnte...warum die wohl nicht in Ö spielen ;)

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 6. September 2011 um 08:54
    Zitat von dany_

    allerdings läuft doch generell was falsch wenn page so ziemlich der einzige ist der erkennt, dass das problem nicht die ausländer sind sondern das fehlen von eisflächen und professionellen trainern im nachwuchsbereich

    Stimmt nicht, finde ich. Nachdem sie ihre obligatorischen Ausländers Statements losgeworden sind haben sowohl Harand, als auch noch klarer (also inhaltlich, nicht sprachlich) Viveiros gesagt, dass es ohne Verbesserungen im NW Bereich nicht gehen wird auf Imports zu verzichten. DIe wissen genau, dass eine LB schon bevor sie eingeführt wird mit einer substantiellen Verbesserung der Arbeit im Jugensektor vorbereitet werden muss, da sonst der einzige Effekt ein Niveauverlust in der Liga und ein Gehaltseskalation bei den Ös sein wird.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 5. September 2011 um 22:33
    Zitat von sicsche

    Etwas traurig an der Sache das der Page in der Runde der einzige ist der wirklich am Tisch packt wo die Wurzel des Übels ist. Das schon im Nachwuchs nicht gut genug gearbeitet wird um nur dran zu denken weiter oben anzusetzen.

    Yep, und in Wahrheit sagt der Viveiros dasselbe und der Harand Kurtl mit seiner Aussage, dass es mit dem 300 Euro Feierabend Coaches nicht geht auch.

  • Caps Präsident vs EC VSV

    • RexKramer
    • 5. September 2011 um 14:13
    Zitat von ozzy74

    profisport vs. breitensport - die caps können nur für ersteres verantwortlich gemacht werden. alles andere betrifft die öffentliche hand - wie bei jeder sportart...

    Schwer off-topic, aber das stimmt so nicht. DIe Caps sind der private Betreiber der NASH und nachdem nach Kräften versucht wird den gesamten Hockeysport in Kagran zu "bündeln" (bisher NOCH nicht gelungen gsd) habe die Caps mit ihrem 40mio Euro Palast aus öffentlichem Geld sehr wohl eine Verantwortung gegenüber den anderen Dimensionen des Eishockeysportes abgesehen von den Profis und sie täten gut daran dieser Verantwortung mit entsprechendem Gebahren gerecht zu werden. Bis es soweit ist wünsche ich dem Schmid was den Breitensport betrifft verwaiste Eisflächen und schöne Fehlbeträge bei der Deckung der laufenden Kosten.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 2. September 2011 um 22:01
    Zitat von Grisu


    Diese Behauptung laß ich nun mal nicht so stehen. Wer sagt das?
    Es ist nämlich andererseits so, dass durch einen Legiobeschränkung die Anzahl an verfügbaren Spielern sinkt und daher mehr Wert auf den Aufbau der Jugend gelegt werden MUSS. Genauso könnte man daher behaupten, mehr eigene Spieler sind die Konsequenz aus der L-Beschränkung und nicht umgekehrt. (dieser Gedanke ist übrigens auch der Hintergrund der meisten Funktionäre, die für eine L-Beschränkung sind)

    Ich behaupte das ;-). Ich sage, dass eine LB weder eine notwendige und schon gar keine hinreichende Bedingung ist um in einem Land in größerer Zahl international kompetitive Eishockeyspieler auszubilden. Weiters behaupte ich, dass folgende Dinge notwendig und hinreichend sind, um diese Ziel zu erreichen:

    Eishockey muss als Sport zur Ausübung populär sein
    Es muss Infrastruktur (Hallen) in ausreichendem Maße vorhanden sein
    An den Standorten der Hallen müssen Vereine/Organisationen arbeiten, bei denen auf internationalem Standard agierende Trainer die möglichst vollzähligen Teams in den einzelnen Alterstufen ganzjährig auf und abseits des Eises entwickeln
    Es muss Möglichkeiten geben Leistungssport und Schule ohne Reibungsverluste nebeneinander bzw. integriert zu absolvieren
    Eine Ligenstruktur, die den Übergang vom Nachwuchs- zum Seniorenbereich fördert

    Wenn das alles gegeben ist wird es a la longue einen Grundstock an Spielern geben, mit dem eine Profiliga mit gutem Niveau ohne vergleichsweise hohe Legionärszahlen möglich ist. Wenn es diese Dinge nicht gibt, kann man eine Liga mit gutem Niveau und relativ vielen Legionären haben oder mit restriktiver LB eine international bedeutungslose Liga. Dazwischen gibt es mMn wenig Spielraum.

    Warum ich glaube das das so ist?

    Beobachtung 1: ALLE starken Eishockeynationen erfüllen die oben genannten Bedingungen, haben viele Spieler und Klubs, effiziente Sportsysteme und tonnenweise Know-how
    Beobachtung 2: KEIN Land, dass die obigen Bedingungen nicht erfüllt ist als starke Eishockeynation einzuschätzen
    Beobachtung 3: nicht alle im EH aufstrebenden Nationen haben in ihrer Top Liga eine LB (zB Dänemark und Norwegen, beide Länder haben sich in einem Zeitraum in der der A Gruppe etabliert in dem in der jeweiligen Liga relativ viele Legionäre unterwegs waren)
    Beobachtung 4: nicht alle Länder, die eine LB haben machen im EH Fortschritte (Paradebeispiel Polen, seit Jahren eine sehr strikte LB, relativ schwache, unausgeglichene Liga, NT im Niemandsland der Div I, seit Ewigkeiten keinen Topspieler mehr herausgebracht)
    Beobachtung 5: die Ö-Nali, seit Jahren mit strikter LB ist zwar heutzutage weit besser als in den 90ern, allerdings weit entfernt regelmässig Spieler von selbst für Ö überdurchschnittlichem Format herauszubringen (was laut der LB macht gute Spieler Theorie ja in größerem Ausmaß passieren müsste)

    Das alles zusammen macht mich was die LB betrifft skeptisch und zwar sowohl, dass sie als eine Art Initialzündung für mehr Augenmerk auf Nachwuchsarbeit sorgen würde, weil die Klubs dann "müssen", als auch und noch viel mehr, dass sie überhaupt gleich einen Selbstläufer in der Richtung produzieren würde.

    Zitat von Grisu


    Es gab zumindest genug junge Spieler, die keinen Platz in der Mannschaft fanden und / oder keine Eiszeit bekamen und daher keine Spielpraxis in der höchsten Liga sammeln konnten. Genau das ist ja der Hintergrund, warum viele Funktionäre und Trainer wieder auf die L-Beschränkung drängen. Das kann man jetzt hin-und-her diskutieren, es is aber so.

    Aber die jungen Spieler, die ihre Eiszeit in der 1. Liga bekommen haben (=sich erarbeitet haben) konnten auf international beachtlichem Niveau spielen und lernen. "1. Liga" ist prinzipiell nicht mehr als ein Pickerl, dass auf dem Wettbewerb, in dem die Spieler sich beweisen müssen, klebt und dieses Pickerl an sich garantiert noch überhaupt keine Qualität, die aber für die Entwicklung der Spieler fundamental wichtig ist. Was bringt's viele junge in einer Liga zu haben, die von Tempo, Technik und Taktik international 3. oder 4. klassig ist (obwohl national 1. klassig draufsteht)? Und warum kann man die Ausbildungsliga für eine größere Masse von Nachrückern nicht auf der 2. Leistungsstufe einrichten und von dort die allerbesten in eine wirklich kompetitive 1. Liga aufrücken lassen?

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 2. September 2011 um 09:13

    In der Schweiz hast du in der obersten U20 Spielklasse schon mal an die 40 Teams, bei denen das schlechteste vermutlich keine Probleme hätte bei uns vorne mitzuspielen. D.h die haben ein vielfaches an U20 Spielern, die noch dazu im Schnitt alle eine bessere Ausbildung durchlaufen haben und sich aus einem viel größeren Pool von Spielern, die insgesamt anfangen selektieren. Daraus folgt, dass der typische Schweizer U20 Abgänger noch dazu im Schnitt ein viel besserer Eishackler ist als bei uns...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 2. September 2011 um 08:48
    Zitat von maxtwenty

    wie lösen solche probleme eigentlich die schweizer? skandinavier?

    Ganz einfach, indem sie es erst gar nicht in dieser Form haben. Österreich versucht den Bedarf an professionellen bzw. halb-professionellen Spielern für 6 EBEL und 10 Nali Teams aus einem Ausbildungssektor zu bekommen, der von weniger als einem Dutzend mehr oder weniger professionell arbeitenden Vereinen getragen wird. In der Schweiz noch viel mehr in Schweden hat sowieso jeder Spitzenverein eine Top Jugendabteilung und daneben gibt's dutzende weitere Vereine und Organisationen, die auf hohem Niveau ausbilden. Insgesamt kommt man damit klarerweise auf ein viel größere Verhältnis von "Absolventen" pro Profi-Rosterspot als bei uns und es besteht ein vernünftiger Wettbewerb am inländischen Markt, der es erlaubt eine L-Beschränkung zu haben weil man weit nicht in dem Ausmaß auf Imports angewiesen ist als bei uns. Die Beschränkung ist nicht die Ursache dass die mehr Spieler haben sondern die Konsequenz. Wobei es in der Schweiz auch immer wieder Stimmen gibt, dass es den besseren Schweizer Spielern durch die Importbeschränkung zu gut gehe (enorme Gagen, kaum ein Anreiz sich zB in die NHL durchzubeißen)...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 1. September 2011 um 15:06
    Zitat von eisbaerli

    das war ja eigentlich der ursprüngliche gedachte ansatz und der hätte auch erfolg gehabt

    leider wurde es vollkommen falsch angegangen

    in dem Falle wäre die Punktebewertung noch viel, viel wichtiger für den Marktwert der Spieler als sie es jetzt ist und wenn man davon ausgeht, dass zumindest manche Vereine bei der Punktevergabe strategisch vorgehen (Überbewertung der Konkurrenz) bzw. die Bewertung ganz allgemein verzerrt ist hätte man bald mal Feuer am Dach was die Arbeitsplätze für (vermeintlich) bessere Ös betrifft.

    Die ganze Punktebwerterei ist ein völliger Schwachsinn. Man will Ausgeglichenheit, erträgliche Kaderkosten und einen gewissen Anteil von jungen Spielern, die Nachrücken? Dann setze man sich hin und verhandle einen Payrollcap aus, gibt den Markt frei und staffelt das TV Geld bzw. die Kohle vom Ligasponsor zum Teil nach dem Einsatz von Perspektivspielern (zum monitoring ein TOI Erfassungsystem wäre auch allgemein sehr interessant). Dazu noch ein besser ausgearbeitetes System zur Ausbildungskostenentschädigung und man hätte sich vernünftig aufgestellt.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 1. September 2011 um 13:29

    @ Grisu: Wenn ich was als unseriös abstemple ist es den typisch österreichischen Eishockeyjournalismus. Die Aussagen der Mions etc. erlaube ich mir einer kritischen Würdigung zu unterziehen und zwar unter Berücksichtigung, das mit solchen Wortmeldungen immer auch (eher mehr als weniger) Politik gemacht wird (was du anscheinend nicht so siehst). Unter dem Caveat zählen letztendlich die Argumente. Ich würde sehr gerne wissen was die Zampanos zur Theorie der Verwechslung von Kausalität und Korrelation in der (vermeintlich) substitutiven Beziehung von Legionären und Österreichern sagen würden, wenn man sie ganz genau danach fragt. Leider hat das der Ö Sportjournalismus bisher nicht gepackt (worüber ich ich natürlich nicht aufrege, sonst müsste ich sofort anfangen das selber zu machen). Und klar glaube ich dem Mion in der Sache mit den Trainern. Ich glaube auch dem Werfring in großen Teilen seines Briefes (und finde andere Teile davon völlig daneben), ich glaub auch dem Znene, wenn er sagt in den Vereinen muss man teilweise froh sein, wenn man in der U15 genug Spieler für ein Training zusammenbekommt. Ich glaub auch dem Trattnig, wenn er sagt, dass zu wenig nachkommt. Ich glaub auch den Ergebnissen, die unsere Nachwuchsmannschaften (auf Klub und Auswahlebene) so üblicherweise einfahren...einfahren ist dabei ein gutes Stichwort (siehe Red Bull Rookies Turnier, siehe YOG Auswah in Finnland...). Daran, dass das besser werden würde, wenn man eine Ausländerbeschränkung einführt glaub ich nicht. Und dass die EBEL dadurch besser und leistbarer werden würde glaub ich auch nicht (Nali lässt grüßen).

    Und bleib bitte beim Rex, der kommt aus Kentucky fried movie und ist ziemlich unköniglich.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 1. September 2011 um 12:54
    Zitat von Grisu

    So, nun auch nocheinmal für unseren "König": es behauptet keiner, dass die Ausländerbeschränkung allein das Allheilmittel wäre, aber es wäre ein Schritt in die richtige Richtung der natürlich von anderen Maßnahmen begleitet werden muß. Bitte fang jetzt nicht wieder mit "warum, wieso, wie denn bitte" an, einfach mal die vergangenen Beiträge lesen bzw. den Artikel von laola, der beschreibt eigentlich alles ganz gut (obwohl ich auch nicht allen Dingen zustimmen würde).

    Die Artikel zu dem Thema in Medien wie laola kratzen wenn's gut geht an der Oberfläche, wenn du das für eine systematische, logisch schlüssige Analyse des gesamten Zustandes hältst gute Nacht. Und in den diversen Interviews und Aussagen von Spielern, Trainern etc wird immer auch in eigener Sache Politik gemacht, wenn du das dann selektiv für bare Münze nimmst gute Nacht zum 2.
    Und ja, in der Rezeption der Problematik geht's hauptsächlich um die Ausländerbeschränkung, vor allem, wenn unsere Forumsnazionalisten am Schreiben sind. Was du als andere Maßnahmen bezeichnest wäre alles ungleich wichtiger aber leider kümmert das kaum jemanden. Schau doch mal in die entsprechenden Threads zu den Nachwuchsteams und den Nachwuchsauswahlmannschaften...nix los (du auch nicht), dort spielt die Musik, wenn's drum geht, ob ein NT der Zukunft sich vielleicht einmal weiter oben festsetzt. In dem Interview das die ganze Diskussion hier wieder losgetreten hat sagt der Mion ja auch, dass man vielleicht mehr Geld für Trainer im Nachwuchs ausgeben sollte...und worüber drehen sich 90% der Beiträge hier? Um 9, 8, 7 oder 6 Legionäre und man tut so, als ob das DER Hebel wäre.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 1. September 2011 um 11:36
    Zitat von Grisu

    Jaja, wer lesen kann ist klar im Vorteil: Es wird nicht auf sie verzichtet, sie kosten einfach (für ihr Können) zu viele Punkte und haben daher keinen Platz.
    Ich bin mir sicher, mit einer Legiobeschränkung hätten sie einen Platz mit einem Peintner/Iberer aufgefüllt.

    Genau und deshalb würden kein neuer junger Spieler statt einem Legionär nachrücken, sondern halt die etablierten Ösis, Effekt für das NT mit dem ja immer argumentiert wird gleich 0.
    Und wenn das "österreichische" Eishockey in dem Ausmaß ein Motiv wäre wie immer vorgegeben wird müsste das was ein Iberer und Peintner schwächer sind als die eh schon immer als so schwach dargestellten 3. und 4. klassigen Imports locker kompensierbar sein. D.h. zwei der eh so teuren Legionäre raus, Peintner und Iberer mit entsprechend niedriger dotierten Verträgen rein und das gesparte Geld für die wenigeren aber dann besseren Imports aufheben. Warum tun sie das nicht? Weil's wurscht ist und die ganze Story mit der Nationalmannschaft ein Schmafu ist. Die Nationalmannschaft interessiert hierzulande nur einen kleinen Teil der Hockeyinteressierten und den Vereinen an sich ist sie behaupte ich ziemlich Powidl. Die ganze Darstellung von schwachen Ausländern, die den eigentlich eh voll guten Einheimischen den Platz verstellen ist auch ein ausgemachter Holler und die Beispiele zeigen das auch. Die 4 Punkte für einen Nobody wie Short gehen sich aus aber die 2.5 oder 3 für den Iberer nicht? Das passt nicht mit der Standardargumentation zusammen.

    Abgesehen davon hab ich die Punkteregel nie unterstütz, ganz im Gegenteil...
    Aber solange sich die Zukunftsvisionen der Insider nur auf das Ausländerthema beschränken und die Energien nicht drauf gerichtet werden wie man mehr UND bessere Spieler ausbilden kann ist das ohnehin alles Makulatur.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 1. September 2011 um 10:44

    Legionärsbeschränkung: gut für die Marktposition der Ö-Spieler -> Ö Spieler sind dafür, was für ein Wunder
    Punkteregel: gut für 0 Punkter, schlecht für überbewertete Ö-Spieler -> etablierte Ö Spieler dagegen, Junge fragt keiner
    Legionärsbeschränkung: gut für die Vereine, die sich die knappen guten Ö-Spieler leisten können, schlecht für jene, die das nicht können.

    Was nicht zusammenpasst:

    Die Grazer wollen eine L-Beschränkung aber gleichzeitig verzichten sie auf Ö-Spieler wie Peintner und Iberer??
    Mit Penker, A. Lakos und vermutlich Iberer spielen jetzt wieder 3 zusätzliche ÖEHV Cracks im Ausland (von Rebek und Werenka reden wir mal gar nicht), nachdem die EBEL ohnehin eine Pimperlliga ist (überschätzt, sportlich schwach, von mittelmässigen Ausländern überflutet etc.) sollte das doch für's NT super sein?

    Das NT hat bei der WM echt scheiße gespielt, interessanterweise mit Spielern, die in der EBEL ständig in den special teams zum Einsatz kommen.

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