Wegen Freimüller (oder auch Znehnalik), die Herren haben sicher ihre Qualitäten aber ich frage mich schon, ob das Anforderungsprofil des Sportdirektors nicht auch hinreichend viele Aspekte abseits der Hockey-bezogenen Kompetenzen hat so dass man nicht bei jedem, der in letzter Zeit was Schlaues über das Ö EH gesagt hat, fix davon ausgehen kann, dass derjenige für den Job die Idealbesetzung wäre.
Bei Freimüller denke ich mir der Mann hat mit seiner Vergangenheit als Scout ein ganz spezielles Set an Kompetenzen, das bei dem Job zwar schon nützlich ist, aber es ist zumindest für mich nicht klar, ob der auch den Rest auch notwendigerweise mitbringt (kann sein, muss nicht sein, weiß ich nicht, frage mich was euch so sicher macht ![]()
Ist jetzt keine Kritik an den genannten Herren sondern vielmehr eine an die Community hier. Znehnalik zB ist ja nach seinen (auch mMn sehr treffenden) Analysen bei der WM schon als Kandidat für alle möglichen Jobs genannt worden, so quasi vom Präsi über NT Coach bis hin jetzt zum Sportdirektor. Halte das nicht für sehr sinnvoll und würde mir beim Namedropping wünschen ein paar Argumente zu hören.
Ich zB bin der Ansicht, dass die Hockeyspezifischen Kompetenzen gar nicht so wichtig sind und man wenn zB einer der eigentlich Trainier ist den Job bekommt auch ein Konfliktpotential mit den NT Trainern reinbringt. Die Person sollte natürlich kein Eishockeyfrischling sein aber ich halte allgemeine Organisationsfähigkeit bzw. Managementqualitäten in Verbindung mit guten konzeptionellen Fähigkeiten plus zB einer allg. sportwissenschaftlichen Ausbildung auch für eine gute Mischung. Und die Person muss klarerweise in der Lage sein gut mit den verschiedenen Institutionen des Ö Sportes (BSO, ÖOC, Ministerium, Sporthilfe usw...) und deren Repräsentanten zu können.