Ob das jetzt ein "Freundschaftscup" ist oder nicht, ist doch überhaupt nicht der Punkt, Kalt hängt sich hier an einer Nebensächlichkeit auf. Die Bullen spielen mit ihrer U18 bzw. jetzt U20 einen über die ganze Saison laufenden Bewerb mit "vielen" Spielen in Tschechien...genau das hat der HCI auch vor. Der Verband sollte weder das eine, noch das andere verhindern können. Wenn die Haie ihre Zukunft in der Serie A sehen und die Serie A sie dabei haben will/wollte sollen sie dort spielen, immerhin zahlt der HCI die Gehälter von Spielern und Trainer und der Vorstand steht dafür gerade und nicht der OEHV.
Beiträge von RexKramer
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dieses vetorecht hat der private verein OEHV nur insofern, als er ebenso wie der private verein "Federazione Italiana Sport del Ghiaccio" mitglied des ebenso privaten vereins "IIHF" ist und als alle diese als private vereine organisierten nationalen verbände und der internationale eishockeyverband zur festigung ihrer jeweiligen autorität auf ihrem verbandsgebiet und zum wechselseitigen respekt dieser autorität zwischen den nationalen verbänden untereinander vereinbart haben, dass an einer von einem nationalen verband organisierten meisterschaft nur die vereine teilnehmen dürfen, die ihren sitz im gebiet dieses nationalen verbands haben; und außerhalb dieses gebiets nur, wenn sowohl der nationale verband zustimmt, der die meisterschaft organisiert/überwacht/erlaubt, als auch der andere nationale verband, aus dessen gebiet eine mannschaft stammt, die ihm "hoheitsgebiet" des anderen verbands spielen will. das haben sich nationale sportverbände abgeschaut vom völkerrecht, dessen wesentliche aufgabe es ist, nationalstaaten dazu zu bringen, wechselseitig nationale interessen zu respektieren.
das alles ist freilich nicht in stein gemeißeltes völkerrecht etc, sondern gelebtes "soft law", so wie es die iihf und ihre nationalen mitgliedsverbände in ihren vereinsstatuten niedergeschrieben haben und/oder tatsächlich handhaben. selbstverständlich könnte auch dieses "soft law" geändert werden, was die nationalen verbände aber nicht tun, weil dann könnten sie sich gleich selbst abschaffen.
die "Federazione Italiana Sport del Ghiaccio" würde den ausschluss aus der iihf riskieren (samt verlust des rechts auf teilnahme zB an den von der iihf organisierten weltmeisterschaften etc), wenn sie den HCI ohne zustimmung des OEHV an der serie A teilnehmen ließe. vor die wahl gestellt: hci ohne zustimmung des OEHV in der serie A oder teilnahme aller teams ITALIA an den diversen von der IIHF veranstalteten WMs und sonstigen meisterschaften, die wahl der "Federazione Italiana Sport del Ghiaccio" fiele nicht schwer.
Klar, der internationale und die nationalen Verbände haben sich da eine schöne vertikale Monopolstruktur gebaut und die gehört (mitsamt der impliziten Bündelung von Nationalmannschaftshockey und Klubhockey) aufgebrochen. Weder der OEHV, noch die FISG, noch die IIHF sollten in der Lage sein den HCI daran zu hindern in der Serie A mitzuspielen, gegeben die Serie A Klubs selbst sind dafür. "Nationales Interesse" (was auch immer das ist - im banalen Fall die Entscheidung einer Gerontokratie, die sich alle Daum lang von einer Masse von idifferenten Vereinen in ihrem Amt bestätigen lässt) darf nicht über den Willen eines Vereines zur Gestaltung der eigenen Aktivitäten stehen.
Und die Probleme, die der OEHV mit sich, seinen Strukturen und dem nicht gerade berauschenden Erfolg seiner Tätigkeit hat kommt mMn aus dem Dasein als alteingesessener Monopolist, der auf Grund der Verflechtungen der nationalen und internationalen Institutionen (BSO, Dachverbände, NOC/IOC, IIHF etc...) keinen Wettbewerb kennt und dementsprechend keine Innovationskraft hat. Mit der Entwicklung der EBEL sehen die Verbandsgranden wie's anders gehen kann und klammern sich, um ja nicht die Felle zu verlieren, an den Rest des Klubhockeys. Die nationalen Verbände sollen sich um das Nationalmannschaftshockey kümmern und als Dienstleister und Koordinationsinstanz für die Klubs agieren, aber nicht als de facto Autokrat mit einer lachhaften demokratischen Kontrolle. -
... ich hab das von den Tockan gelesen und gleich auf 'Melden' statt 'Zitieren' gedrückt
als Ochse lass ich mich normal nicht beschimpfen!
Alles was wir brauchen wär eh nur ein gemütliches Beisl mit freiem Tisch und einen der es sich antut, sein Spiel mitzuschleppen...
und für #23 und alle anderen der obligatorische Link - denn GIYF
http://www.tischhockey.at/Um genau zu sein, der RS hat zumindest schon mal bei uns Ochsen mittrainiert, hat das Try out aber nicht bestanden. Und deshalb hat er bis heute keine goldene Ananas des Wr. Eishockey daheim

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Eine weitere bescheidene Frage: warum zum Teufel hat der OEHV als privater Verein überhaupt ein Vetorecht darüber in welcher Liga der HCI (ebenfalls ein privater Verein) seine Kampfmannschaft spielen lässt??
Ich finde das völlig irrsinnig und einen groben Eingriff in die wirtschaftliche und sportliche Entscheidungsfreiheit eines Vereines, der seine Aktivitäten (vor allem jene der Kampfmannschaft) zum überwiegenden Teil aus selbst erwirtschafteten Mitteln finanziert. Wenn das nicht der Erwerbsfreiheit (oder einem analogen Rechtsprinzip) zuwiderläuft, weiß ich auch nicht mehr. Schon klar, dass der Staat in der institutionalisierten Sportwelt den Verbänden eine privilegierte Stellung zugesteht (was ja auch nicht völlig sinnlos ist) aber solch grundlegende Entscheidungen müssen mMn in der Verantwortung des betroffenen Vereines selbst sein, kann ja nicht sein, dass der HCI bei den OEHV Bonzen zu Kreuze kriechen muss damit er mit seinen Angestellten, die er selbst bezahlt und nicht der OEHV, in der Serie A spielen darf.
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Wunschkader wie gesagt

Brückler, Starkbaum, Swette
Pöck, Trattnig, Unterluggauer, Ulmer, Schumnig, Lakos (unklar welcher, aber nur einer;-), R. Lukas, Wiedergut;
Vanek, Grabner, Nödl, Koch, Setzinger, Th. Raffl, M. Raffl, Baumgartner, Hundertpfund, Komarek, Welser, Herburger;
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@ schootn
Es hat ja noch nie einen richtigen Neuaufbau gegeben, bestes Beispiel ist da Werenka. Immer wieder wurden auf die alten Säcke in der Abwehr gesetzt, die bei einern A-WM auf 5m 4m verlieren.
Und den vielgepriesenen "Neuaufbau" hat's vor allem deshalb nicht gegeben, weil es zu den arrivierten "A-WM Versagern" in Wahrheit keine bzw. viel zu wenige Alternativen gibt, die deutlich jünger sind.
Wie der Trattnig schon des öfteren gesagt hat, es kommt nicht genug nach. Bei den Verteidigern kannst außer mit Ulmer mit quasi keinem unter 25-jährigen einen top 4 Defender à la Pöck, Unterluggauer, A. Lakos oder (wie bis voriges Jahr bzw. vor 2 Jahren) Werenka oder Rebek ersetzen.MMn muss man alles dran setzen die Chemie im Team wieder herzustellen und ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Beteiligten gemeinsam auf den Erfolg hinarbeiten als pathologisch zu verjüngen und schon knapp über 30-jährige zum alten Eisen zu zählen. Die Dänen halten sich seit 8 Jahren oben und hätten voriges Jahr, wenn er sich nicht verletzt hätte noch den Jesper Duus zur WM genommen (mit deutlich über 40). Zählen muss zu allererst was ein Spieler momentan drauf hat und wie motiviert er ist WM zu spielen, Alter ist eher sekundär. Wenn zwei Leute ähnlich gut sind soll der jüngere mit, keine Frage, aber das wars auch schon.
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er, sie, es hat EINEN Vertrag
Bitte, bitte...

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HK Partizan Beograd hat gestern seinen Titel in der Slohokej Liga im 5. Spiel (Best of 5) gegen das Farmteam von Olimpija Ljubljana erfolgreich verteidigt. 6:1 Tore und 139:114 Strafminuten. Gab zum Schluß wohl noch eine größerei Meinungsverschiedenheit
Leider auf serbisch: http://www.hkpartizan.com/index.php?option=com_content&view=article&id=792:partizan-odbranio-titulu&catid=34:vesti&Itemid=27Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Eine Frage an die Slowenen im Forum: Gibt es den keine halbwegs aktuelle englischsprachige Seite für diese Liga? Auf der Seite slohokej.net blick ich überhaupt nicht durch und scheint mir auch nicht allzu aktuell zu sein.
Im International Hockey Forum wird die Slohockej stets aktuell behandelt:
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Wenn das Geld, statt für den Nachwuchs, für x Legionäre verwendet wird, dann mMn schon!
Das ist trivial. Nicht trivial und da spießt es sich ist, dass bei einer (vor allem drastischen Importbeschränkung) das Geld 1) uU überhaupt nicht in den Kassen der Vereine landet (weil weniger attraktive Liga -> weniger Zuschauer etc...) und überhaupt nicht in die Nachwuchsausbildung kanalisiert werden kann und 2) selbst wenn das bei den Legios gesparte Geld verfügbar ist, es Hindernisse auf dem Weg zu einem produktiven Ausbildungsystem gibt, die mit diesem Geld kurz- mittelfristig nicht zu überwinden sind.
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Aus gegebenem Anlaß (Spiegel 1998)
ZitatAlles anzeigenKeine Märchen mehr
Bundestrainer Hans Zach über Nachwuchssorgen in der Deutschen Eishockey-Liga und die Zukunft des Nationalteams
Zach, 49, ist seit Juni Trainer des deutschen Eishockey-Teams. Außerdem betreut er den DEL-Club Kassel Huskies. Drei Meistertitel mit der Düsseldorfer EG weisen ihn als erfolgreichsten deutschen Vereinscoach der neunziger Jahre aus.
SPIEGEL: Herr Zach, bevor am Wochenende die Saison beginnt im Herren-Eishockey, produzierte die Spielerin Maren Valenti die größten Schlagzeilen, weil sie bei den Eisbären Berlin mittrainierte. Nun unterschreibt sie einen Vertrag in Freiburg.
Zach: Das ist ein billiger PR-Gag. Keine Frau kann im deutschen Profi-Eishockey mithalten.
SPIEGEL: Die Clubs scheinen angewiesen zu sein auf derartige Public Relations, weil es am Sportlichen hapert. Verkommt die DEL zu einer Operettenliga?
Zach: Das sportliche Niveau kann sich sehen lassen. Die Außendarstellung der Liga ist nicht mein Problem. Ich habe andere Sorgen. Ohne die Masse ausländischer Spieler könnten wir hier kein attraktives Eishockey mehr bieten. Mit Erstliga-tauglichen deutschen Spielern lassen sich nicht mal mehr ein Drittel der Vereine besetzen.
SPIEGEL: Als Bundestrainer muß Ihnen daran gelegen sein, daß Talente aus Deutschland in der DEL zu ihren Einsätzen kommen. Als Trainer der Kassel Huskies suchen Sie für Ihren Kader weltweit nach Verstärkungen. Wie paßt das zusammen?
Zach: Natürlich will ich unsere Talente fördern. Aber eines ist klar: Was zählt, ist das Leistungsprinzip. Ich bin nicht der Wirtshausmeinung, daß die Spieler aus dem Ausland den Deutschen die Plätze wegnehmen. Sie spielen, weil sie besser sind.
SPIEGEL: Und der deutsche Eishockey-Nachwuchs kann sich kaum auf den Schlittschuhen halten?
Zach: In den letzten 25 Jahren hat sich in den Vereinen keiner um die Kinder und Teenager gekümmert. Niemand will gutes Geld für qualifizierte Jugendtrainer zahlen. Niemand will Trainingshallen bauen. In der Schweiz hat jedes Dorf zwei Eishallen. Dort treffen sich die Kleinen nachmittags zum öffentlichen Schlägerlauf. Und in Köln oder Düsseldorf? Wer unter 18 ist, darf einmal pro Woche zum Training. Die Quittung dafür haben wir jetzt.
SPIEGEL: Anfang der neunziger Jahre waren Sie selber Trainer in Düsseldorf. Warum haben Sie dort kein langfristiges Nachwuchskonzept durchgesetzt?
Zach: Ich kann keine Hallen bauen. Ich kann keine Trainer einstellen. Schon in Düsseldorf habe ich jedem ins Gesicht gesagt: Kein Spieler der Welt ist so wertvoll wie ein Dach über der zweiten Eisfläche. Wenn der Sohn des Präsidenten damals nicht 24 Jahre alt gewesen wäre, sondern 7, wäre eine zusätzliche Halle hochgezogen worden. Davon bin ich überzeugt.
SPIEGEL: Wie viele deutsche Spieler von internationalem Format bleiben Ihnen noch?
Zach: Höchstens fünf, und die meisten stehen vor ihrem Karriereende. Dieter Hegen ist 36, Joseph Heiß ist 35, Peter Draisaitl ist 32. Auf die kann ich nicht verzichten.
SPIEGEL: Und wie viele kommen nach?
Zach: Absolut keiner. Zur Zeit sind wir eher drittklassig als erstklassig. Wir haben nicht einmal eine B-Mannschaft, denn wir würden uns nur blamieren - außer wir spielten gegen Hinterhuglhapfing. Wenn wir uns jetzt nicht um den Nachwuchs kümmern, sind wir bald total am Boden, mit null Aussicht auf Besserung. Dann wird hier nur noch Hobby-Eishockey gespielt.
SPIEGEL: Beim Deutschen Eishockey-Bund machen Sie sich damit keine Freunde.
Zach: Das ist mir egal. Soll ich wie mein Vorgänger George Kingston sagen, wir gehören unter die sechs besten Mannschaften der Welt? Nur weil wir Deutsche sind? Ich will keine Märchen mehr hören. Die Wahrheit ist: Wenn wir wie bei den Olympischen Spielen 2:8 gegen Weißrußland verlieren, ist das normal. Das ist dann der Unterschied zwischen der russischen und der deutschen Schule.
SPIEGEL: Haben Sie die Chance zur Qualifikation für die A-Weltmeisterschaft im November gegen Frankreich, Slowenien und die Ukraine bereits abgeschrieben?
Zach: Auf gar keinen Fall. Der Deutsche hat einen unglaublichen Siegeswillen, die beste Mentalität, die es für Eishockey gibt.
SPIEGEL: Sie klammern sich also an die unvermeidlichen deutschen Tugenden wie Kampfkraft, Willensstärke und Disziplin?
Zach: Andersherum gesagt: Die Schweizer schulen ihren Nachwuchs perfekt, aber sie kommen gegen diesen Biß, der im internationalen Eishockey nötig ist, psychisch nicht an. Das liegt auch an der Geschichte. Die Schweiz hat nie einen Krieg erlebt, sie mußte nie um irgendwas kämpfen. Bei uns war das schon immer drin. Wenn wir die Qualifikation schaffen, bringen wir wieder 22 Höllenhunde zusammen, die sich, salopp formuliert, den A*r*s*c*h aufreißen.
Die Deutschen haben sich aus dem Tief vor 10-15 Jahren herausgerappelt (wenn wir mal vom Abstieg 2005, dem Fiasko in Halifax/Qubec City und dem quasi Abstieg in der Schweiz absehen), weil sie 1) ihre Hausaufgaben in der Nachwuchsausbildung angegangen sind und 2) es geschafft haben eine produktive Atmosphäre in ihrem NT aufzubauen...
Mit der Ausländerregel in der DEL hat das alles wenig zu tun. -
Frage, spielt der Junge jetzt noch in der EmpireJHL oder schon in der EasternJHL?
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Ja, die Parteisoldaten sind am Marsch und der Forumsblaue ist ein sehr bemühter Vertreter seiner Art, will wohl der Klassenprimus der Bezirkspartei Villach werden das Streberlein und greift dafür tief in die NLP Trickkiste. Müssen wir wohl mit leben

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Blauwurzn, les es nochmal, dann verstehst es vielleicht - wenn du ein Interesse daran hast die billigste Demagogie im Forum zumindest zu erkennen und bereit bist einen Funken Intelligenz mehr zu investieren als es nötig ist um das Durchschnitts-Propagandaposting ungefiltert ins Kleinhirn fließen zu lassen. Wenn du den "mia sama mia" Beißreflex (auch wichtig immer wieder mal betonte Dialektphrasen einstreuen um Bodenständigkeit zu signalisieren) auch verinnerlicht hast ist es vermutlich sinnlos mit dir zu diskutieren und eine Argumentation deinerseits wohl nicht zu erwarten. Aber vielleicht kannst du es ja besser...
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Leute, die Statements vom Vogelbluter kommen direkt aus der äußersten rechten Ecke und sind schön propagandaoptimiert - da hat er wohl in den Kommunikationsseminaren der Partei recht gut aufgepasst und sich brav gemerkt, dass eine differenzierte Argumentation, kritisches Hinterfragen der eigenen Position, Respekt und Toleranz vor den Ansichten anderer im Kreuzzug für die eigene Ideologie nichts bringen. Stattdessen ist es viel wichtiger permanent die eigene Meinung und Ansichten als objektiv gültige, allgemeine Wertmaßstäbe zu präsentieren, Personen die anderes vertreten mit irgendwelchen eigenideologiekonformen Vorwürfen abzuqualifizieren (vorzugsweise als Gutmenschen), sich einen Dreck um den eigenen Propaganda-Anliegen entgegenstehende Tatsachen und Fakten zu kümmern, sondern sich ohne die logischen Zusammenhänge zu respektieren Passendes rauszupicken und als Argument zu tarnen und den Rest zu ignorieren - oder passend zu verdrehen. Das Ganze wird dann mit den immer wiederkehrenden Keywords durchsetzt und in leichter, themenbezogener Variation x mal täglich in die vermeintliche Schlacht um die Meinungshoheit im Forum rausgewuchtet. Und das alles ist natürlich völlig unpolitisch, weil es geht ja nur um's Eishockey...irgendwie immer wieder witzig zu lesen wie bemüht der F-Propagandaposter hier seine Nummer abzieht. Diskurskultur auf Niveau einer Parteitagsrede, bitte nicht drauf reinfallen.
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stimmt teilweise es waren beides birnen .

@rex beim aussuchen des po-gegners gehört wegen der vollzähligkeit auch noch die ch dazu

Stimm, CH hat das auch übernommen...ist schon eine Weile her, dass ich mich genauer damit beschäftigt habe (habe meine Diss zT über die strategischen Anreize von Setzsystemen in Turnieren mit Grunddurchgang und Play-off geschrieben und laaange Zeit damit herumgerechnet). Muss mich ja eigentlich beim OEHV und dem Setzsystem in der Reformliga 2000/01 für das Thema bedanken...das war ja genial.
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@Rex
Are you sure, deiner Logik nach könnte sich ja auch der Meister der Wiener Unterliga B "Österreichischer Meister eben jener" taufen. Von meinen Gefühl her bin ich mir ziemlich sicher das man den Passus sehr wohl so verstehen kann das der aus einer Alpenliga Zeit kommt und somit in der aktuellen Situation net greifen kann und darf.Ist definitiv so. Als Österreichischer Meister kann sich alles und jeder bezeichnen, ob das jetzt irgendwie sportlich sinnvoll ist, ist egal und ich bin der Ansicht die Bezeichnung Ö-Meister der Nationalliga explizit schon so gelesen zu haben. Nur bei Staats- und Landesmeisterachaften haben die offiziell anerkannten Verbände ein Monopol bzw. sind den Regeln der BSO unterworfen. Wenn du zB irgendeine Sportart erfindest und mit 2,3 Kumpels eine Meisterschaft durchführst darfst du dich Ö Meister im was auch immer nennen, die schöne goldene ÖSTM Medaille von der BSO (ist für alle SPortarten gleich, sehr schönes Teil) kriegst aber nicht, dazu muss die BSO deinen Sport erst anerkennen. Als offizieller Verband kannst das genauso machen und für Bewerbe, in denen kein Staatsmeistertitel vergeben werden kann (weil's zB nur die 2. Liga ist) einen Ö Meister ausloben, ist überhaupt kein Problem, wird überall so gemacht (zB in Disziplinen, die noch nicht von der BSO anerkannt sind).
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Ziemlich guter Einwand! In der NL wird ja tatsächlich kein österreichischer Meister ermittelt.
Doch der österreichische Meister der Nationalliga. Ö-Meister kann man den Sieger in jedem beliebigen Bewerb nennen, nur für den Staatsmeister gibt es über die BSO ein genaues Reglement.
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falsch.
der musste das spiel nicht gewinnen und hat es trotz dem lineup trotzdem gemacht.
nur weil man mit einem schwächeren kader antritt, heisst das nicht das man das spiel unbedingt verlieren will.
beim kac ist der goalie bei linz-chancen ja auch nicht aus dem kasten gefahren, oder ?
nit äpfel mit birnen vergleichen.Ich mach dem KAC überhaupt keinen Vorwurf, aber man ist (genauso wie Linz) nicht mit dem besten Kader angetreten und haben ergo nicht mit allen Mitteln versucht zu gewinnen. Klar ist ein Unterschied zwischen beim Penaltyschuss aus dem Tor fahren und eine B Truppe aufstellen, aber der ist mMn nur qualitativ und nicht quantitativ. Beides ist ein Zeichen dafür, dass der Sieg in dem Spiel nicht mit letzter Konsequenz verfolgt wird. Aber wie gesagt, ich finde beides gerechtfertigt. Solange ein Team irgendwas tut, um die Chancen zu verbessern im Gesamtbewerb weiter nach vorne zu kommen ist das mMn völlig ok, auch wenn es in der momentanen Situation bedeutet nicht alles zu geben. Das ist Strategie und gehört zum Sport dazu.
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also wenn ich das richtig sehe dann treffen erst im Finale eine Österreichische und eine nicht Österreichische Mannschaft auf einander, oder?
Nicht unbedingt. Die Teams im Semifinale werden nach den ursprünglichen Platzierungen neu gesetzt...somit können zB gewisse Tabellennachbarn (Linz, Zagreb) nicht im SF aufeinander treffen. Aber sonst können viel mehr der 16 prinzipiell möglichen Paarungen wirklich auftreten als bei einem starren Setzsystem.
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Ich glaube es gibt in den IIHF Regeln irgendwo einen Passus der sinngemäß sagt, jedes Team muss immer versuchen zu gewinnen. Aus Basis dessen wurde erst gerade letztens eine Untersuchung gegen Schweden wegen der Olymp. Spiele von Turin durchgeführt...die Schweden hatten damals ein Spiel geschmissen (gegen die Slowaken), um in der Knock-out Phase in der ersten Runde gegen die Schweiz zu spielen und nicht gegen Kanada. Das IOC konnte den Schweden dann aber doch nix nachweisen, und der Forsberg glaube ich (hatte damals nach dem Spiel gesagt, dass man gar nicht gewinnen wollte) hat irgendwie gesagt, dass er sich mißverständlich ausgedrückt hatte

Bei fixen Setzsystemen wird's immer wieder Konstellationen in der Art geben und in Wahrheit gehört das Chancenoptimieren in der Dimension genauso dazu weil's ja darum geht den Bewerb an sich zu gewinnen und nicht irgendwelche einzelnen Spiel. Insofern völliges Verständnis für Laibach. Wenn ich mir anschaue mit welchem Line-up der KAC heute gespielt hat waren die doch genauso drauf aus das Spiel zu verlieren... -
Kannst du mir erklären?
Alles in allem, wir wissen alle, dass Herr Pagé nicht so sehr gerne nach Ljubljana kommt. Also damit haben unsere Jungs auch dafür gesorgt

Es geht um absichtliches verlieren im Grunddurchgang, um einen leichteren Gegner im Play-off zu bekommen. Beim schwedischen System dürfen sich die Play-off Teilnehmer der oberen Hälfte (#1 bis #3) nacheinander den Gegner aussuchen. Detail am Rande, das System wurde zuerst in Dänemark eingeführt, die Schweden haben es dann übernommen.
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Er, sie, es hat EINEN Vertrag....bitte, bitte, bitte "Vertrag haben" tut beim Lesen weh...sorry.
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Sagen wir so, wir haben eine Chance dabei zu sein, wenn wir heuer nicht aufsteigen

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Eine Saison mit etwas weniger Erfolg der Blackwings als heuer und das Thema Hallenneubau ist (sinnvollerweise) wieder vom Tisch. Die Anlage bietet mit 2 Hallen plus Freieisfläche eine super Infrastruktur, die Kapazität der Halle war in den letzten 10 Jahren mit wenigen Ausnahmen für die BWL völlig adäquat. Sollen sie halt auf der Nordseite noch so einen Sitzplatz Balkon machen und wenn's ganz hoch kommt auf der Ostseite noch eine Tribüne für ein paar hundert Leute (wofür, man das dort errichtete Gebäude wohl wieder wegreissen müsste). Reicht völlig, vor allem in Zeiten angeknackster Budgets der öffentlichen Hand.
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Ich bin jetzt eben auch mal vom Anforderungsprofil des Verbands ausgegangen sowie von der Tatsache, dass jemand ohne diese hockeyspezifischen Kompetenzen diesen Job nie und nimmer bekommen wird, ganz egal ob diese nun unbedingt erforderlich sind oder nicht.Ob ein Freimüller jetzt alle Kompetenzen jetzt einwandfrei erfüllt, kann ich auch nicht beantworten. Allerdings kann das glaube ich kaum einer von uns ist bei irgendeinem Kandidaten dazu in der Lage, da wir deren Lebenslauf nicht gesehen und somit keine Ahnung haben, über welche Ausbildungen und Qualifikationen sie nun im Detail verfügen.
Das soll jetzt auch keine Kritik an dir sein, da ich deine Argumentation durchaus nachvollziehen kann, aber da du den Stein ins Rollen gebracht hast, würde es mich interessieren, ob du irgendeinen Wunschkandidaten im Kopf hast oder ob eine Diskussion über mögliche Kandidaten gar nicht dein angestrebtes Ziel bei der Threaderöffnung war, sondern vielmehr eine Diskussion darüber was im Verband geändert werden müsste bzw. welches Skillset ein Bewerber mitbringen müsste.
Ich trau mir absolut nicht zu einen Namen zu nennen eben weil ich als nur Fan nichtmal die CVs von Kandidaten, die mir zwar vom Namen her ein Begriff sind (zB Freimüller), kenne. Ich hab kein Problem, wenn wer Namen in die Diskussion schmeißt aber da täten mMn ein paar zusätzliche Worte warum derjenige als passend erachtet wird (grad bei Znehnalik kommt mir vor, dass viele den Gedankengang haben, der hat den Verband kritisiert der MUSS gut sein, was ich nicht völlig nachvollziehen kann) gut.
Aber allgemein finde ich die Diskussion über die Funktion des Sportdirektors und was der Bewegen könnte, wenn er seinen Job gut macht (und natürlich was es braucht um den Job gut machen zu können) sinnvoller. Ich zB finde die Schaffung des Postens an sich mal sehr gut, die langfristigen sportlichen Agenden unabhängig vom Tagesgeschäft, das bei anderen Kräften besser aufgehoben ist, zu bündeln macht Sinn. Ich erhoffe mit, dass der Sportdirektor eine langfristig angelegte klare Linie in die Personalpolitik (Trainer der NTs) bringt, entscheidend mithilft im Nachwuchsbereich landesweit professionellere Strukturen (Leistungszentren in Verbindung mit Schulen) aufzubauen (das scheint mir nicht im Aufgabenbereich des im Herbst engagierten Nachwuchskoordinators zu sein) und die ganzen direkt mit dem Sport Verbundenen Aktivitäten des Verbandes so koordiniert, dass möglichst wenig Reibungsverluste entstehen. Für sowas braucht es mMn vor allem einen exzellenten Manager mit der Fähigkeit mit den Sportinstitutionen und Klubs produktiv zusammenzuarbeiten. Gegeben eines gewissen Verständnisses für das Eishockey selbst ist mMn zweitrangig ob derjenige auch zB Nationalspieler bzw. Profi war.