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  3. RexKramer

Beiträge von RexKramer

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 3. Mai 2013 um 20:59

    Caro Vincente:

    Um eine liberalere Wirtschaftspolitik zu vertreten muss man österreichische Parteien, die zwar "weniger Staat mehr privat" predigen aber Fliz, Freunderlwirtschaft und Korruption leben nicht unterstützen. Ich warte leider vergeblich seit Jahren auf eine politische Partei in unserem Lande, die WIRKLICH wirtschafts- (und nicht nur das) liberal ist und eine Politik macht, die den Staat machen lässt was er machen soll (und das gut) und ihn aus Dingen, die er nicht machen soll und muss heraushält. Dem Thatcherismus kann man genug vorwerfen, die Tatsache, dass mit defizitären, eine anachronistische Wirtschaftsstruktur (inkl. Umweltverschmutzung) auf Kosten der Allgemeinheit zu reformieren gehört nicht dazu.

    Und dein Glaube, den unproduktiven Auswüchse des Agierens von Finanzmarktteilnehmern und Wettbewerbsmindernden Praktien nachhaltig mit Regulierung, Rechtsnormen der Art wie wir sie in der Vergangenheit hatten und jetzt zum Exzess aufbauen in allen Ehren, das kostet mich ein müdes Lächeln - und ich arbeite in der Bankenaufsicht. Das ist der typische (in der Politik leider dominante) Juristenzugang - da mach ma ein Gesetzerl da, eine Verordnung dort, eine Behörde hier und noch eine da und schütten alles was nur irgendwie nach Unternehmertum riecht mit Bürokratie zu. Eine Denke, die mit auf den Keks geht. Die wirklich große Baustelle was v.a. die Finanzmarktstabilität betrifft wäre nämlich mehr "liberales Prinzip" und nicht weniger. Das heißt, wer die Benefits abstaubt soll auch für schlagend gewordenen Risiken gerade stehen - und nicht die Allgemeinheit, wie es jetzt der Fall ist. Genau wie die Allgemeinheit nix davon hat unproduktive (nicht nur staatliche) Industrien aufrecht zu erhalten. Und das hat nix mit "sozialer Kälte" und mangelnder Empathie zu tun, sondern mit der Erkenntnis, was Ineffizienz bedeutet.Und wo ist denn die Empathie der Leute, die Inflation und Verschuldung in die Höhe treiben mit den Folgegenerationen, die das dann ausbaden müssen? Die gegenwärtige Krise ist übrigens zum großen Teil eine von zu viel Staatsaktivität und vor allem fehlgeleiteter Staatsaktivität (in wechselseitiger Beeinflussung mit einem fehlgeleiteten Bankensektor).

    Dass wer auch immer andere, vor allem wenn die sich's nicht aussuchen können, einem Risiko aussetzt dafür zu sorgen hat, dass dieses auf ein akzeptables Maß gemildert wird und im Fall des Falles haftbar ist, damit habe ich überhaupt kein Problem - ganz im Gegenteil, siehe oben. Da geht's wiederum die negativen externen Effekte bzw. die Bereitstellung von öffentlichen Gütern - die gehört durch das Rechtsystem angereizt keine Frage.
    Dass ein Risikotransfer bzw. eine freiwillige Risikonahme durch geschäftsfähige Menschen möglich sein muss wenn in der Gesellschaft die Grundrechte (u.a. die Vertragsfreiheit) noch was zählen sollen sollte auch dir als Staatsgläubigem klar sein. Dir mag das Gebaren von Red Bull nicht passen, du magst es für einen Verfall von Kultur und Sitten halten, ok, aber zu verbieten und mit dem Strafrecht zu sanktionieren, wenn Erwachsenen Menschen aus eigenem Antrieb, ohne sich in einer Notsituation zu befinden (und damit anfällig wären das nicht völlig freiwillig zu machen), ohne dass eine quantitativ auch nur irgendwie nennenswerte Ansteckungsgefahr für andere damit einhergeht in riskante Aktionen abziehen ist einfach nur unerträglich paternalistisch. Die Problematik die du in der Angelegenheit siehst ist im Diskurs zu thematisieren und aufzuarbeiten, wenn du glaubst, dass sei eine Fehlentwicklung überzeuge die Leute (v.a. die Zielgruppe davon) oder was auch immer. Aber das ist keine Problematik (wenn's eine ist), die über das Rechtssystem anzugehen ist.
    Und um meinen Punkt mit dem Alkohol zu verdeutlichen - völlig egal wie für Alkohol geworben wird, die Tatsache, dass man es überhaupt tut impliziert die Alkoholkranken, die Verkehrstoten etc weil das alles dem Konsum der Substanz durch einen breite Masse inhärent ist. Und das ist ein schwerwiegendes soziales Problem, das angegangen werden sollte (nur als ultima ratio mit Verboten), diese Industrie muss für die Schäden, die sie anrichtet haften und zwar scheißegal ob's in Ö eine starke Winzer und Bierbrauer Lobby gibt.

    Ich habe übrigens schon mehrmals im Verein mit einem geschätzten Kollegen des HC Nuovi Venuti an einem Red Bull Event teilgenommen. Wenn ich dabei als Flachwasserpaddler auf abwegen im Wildwasser dasoffen wäre oder es mich (eher wahrscheinlich und auch unangehm) über die Steine gezogen hätte (Wasserrettung vor Ort) wär's einfach nur meine Schuld gewesen. Das habe ich zuvor mit meiner Unterschrift unter die Teilnahmebedingungen bei klarem Verstand bestätigt. Wenn ich dann die Veranstalter erfolgreich klagen könnte bzw. gar der Staatsanwalt zu erwarten wäre, wäre die Veranstaltung wohl tot. Der von dir festgestellte Verfall der Kultur wäre zwar eingedämmt aber gut 500 Teilnehmern und tausenden Zuschauern wäre etwas genommen, dass das Leben interessant macht.

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 3. Mai 2013 um 15:31

    Das nennt man dann wohl Kategorienfehler...

    Frage aber: wäre die Erhaltung des aufgeblähten, von staatlichen Subventionen am Leben gehaltene Kohlebergbau wünschenswert gewesen?

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 3. Mai 2013 um 11:02

    Oha, der Neoliberalismus also. Na dann kann's ja nur böse sein...

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 2. Mai 2013 um 20:52
    Zitat von Heartbreaker


    Wenn ich mir beim Billa die Leute anschauen, die die Wagerln schieben, in denen die Red Bull-Paletten drinnen liegen, würde ich allerdings vermuten, dass noch mehr von denen anschließend heimgehen und sich mit Wodka Red Bull abfüllen anstatt zu klettern oder Breakdance zu machen.

    Das kann durchaus sein. Somit wäre es aber auch ganz sicher kein Thema, dass ganze Generationen von Jugendlichen durch Red Bull manipuliert dem Basejumpen etc. verfallen und die Gesellschaft alle Hände voll zu tun hat ständig diese Leute vor ihrem sinnlosen Tun und sich selbst schützen zu müssen. Dann schon lieber gscheid saufen, das hat bei uns ja zumindest Tradition.

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 2. Mai 2013 um 20:16

    Caro Vincente

    Ich muss verkürzt replizieren.

    Die Inkonsistenz habe ich angeführt, da es meiner Ansicht nach viele andere Repräsentationen des selben Prinzips (A profitiert davon, dass B ein Risiko nimmt und A kompensiert bzw. unterstützt B dabei) gibt die du nicht so vehement anprangerst. Du hast das Thema aufgebracht, insofern würde ich auch erwarten, dass du zB zum Thema Skirennen (mehr dazu später), Motorsport, zum Boxen, zum Alkohol-, Tabak und auch der Waffenindustrie die selben Standards anlegst. Nur weil du das noch nicht getan hast (wäre auch sehr aufwändig) heißt das nicht, dass Inkonsistenz deinerseits ausgeschlossen werden kann. Ich nehme das aber zurück.

    Zu den Skitouren:

    Wenn ich die Angelegenheit qualitativ sehe, mir quasi die grundlegenden ökonomischen Aspekte der Beziehung zwischen Red Bull und den Extremsportlern sowie den Zielen, die RB und die Athleten verfolgen ansehe erkenne ich keinen wesentlichen Unterschied zu den vielen anderen Repräsentationen dieses Prinzips. Der Unterschied ist -da sind wir uns nehme ich an einig- hauptsächlich quantitativ: WIE gefährlich ist was die Leute tun, wie viele Leute tun es etc...

    Red Bull ermöglicht es den Extremsportlern inhärent gefährliche Dinge zu tun, bezahlt ihnen uU sogar etwas dafür und verwendet die Bilder etc. zum eigenen Benefit. Die Extremsportler bekommen Geld und Ruhm und können ihre Stunts abziehen.

    Die ganze Industrie hinter dem Alpintourismus bzw. Bergsport lebt genau von dem selben Prinzip. Die Leute gehen in die Berge, das ist inhärent gefährlich wie die vielen Toten jedes Jahr zeigen, aber die Leute genießen es (genauso wie die Basejumper ihre Aktivitäten genießen). Die Tourismusindustrie schafft den Zugang zu den Bergen, sorgen für Unterkunft und Verpflegung etc., die Ausrüster verkaufen ihre Geräte. Und alle werben mit schönen Bildern von Tiefschneeabfahrten, Eisklettereien usw., also mit inhärent gefährlichen Aktivitäten. Und nachdem wir wissen, dass Leute zwangsläufig Fehler machen, sich überschätzen etc. nimmt die Industrie die Toten und Verletzten in Kauf. Qualitativ ist da kein Unterschied. Es gibt Reiseveranstalter, die Bergsteigen im Himalaya anbieten...sehr gefährlich, viele Tote.
    Viel krasser aber analog verhält es sich mit der Alkoholindustrie. Du schreibst dir sein kein Alkoholproduzent bekannt, "der in seinen Werbekampagnen den gesundheits- oder gar lebensgefährlichen Alkoholkonsum propagiert". Den Alkoholkonsum der breiten Masse Anzuspornen (genau darum gehts in der Werbung) impliziert aber auch den gewissen Prozentsatz an Alkoholkranken zu akzeptieren. Die Werbespots zeigen die coolen Leute mit den guten Drinks bei lässigen Parties oder das selbstverständliche Bier unter Freunden und suggerieren den Genußaspekt der Produkte, die Gefährlichkeit, das Suchtpotenzial bleibt außen vor. Die meisten Leute könenn damit umgehen, manche können es nicht (aus welchen Gründen auch immer), dass die an dem Zeug kaputt gehen wird in Kauf genommen.Tabakindustrie detto.
    Bei Alkohol und Tabak bin ich auf deiner Seite, diese Substanzen verursachen massive Schäden nicht nur für die Betroffenen, die Zahl dieser ist unvergleichlich höher als die paar Extremsportler, die sich für und mit Red Bull entleiben. Dafür die Grundrechte einzuschränken und die Leute zu bevormunden ok, da geht's um was und da ist die Selektion eine ganz andere als bei den Extremsportlern, da mit der Werbung ein Massenpublikum angesprochen wird und zum Konsum der Substanzen angespornt wird.
    Der Content, den Red Bull mit den Extremsportevents produziert wendet sich zwar auch an ein Massenpublikum, die Athleten darin werden aber immer eine kleine Szene bleiben. Niemand, der nicht ganz spezielle Eigenschaften hat, und das sind nicht viele, wird Basejumper oder Wingsuitflieger nur weil Red Bull damit Werbung macht. Die Leute, die das machen machen es mit oder ohne Red Bull und Ansteckungseffekte sind unwahrscheinlich.
    Und wer weiß, vielleicht motivieren die Filme das junge, lebensunerfahrene, risikoliebende Publikum zu einem allgemein sportlicheren aber nicht notwendigerweise Extremsportlichen Leben. Ich würde vermuten, der Großteil, der Leute, die von der Welt von Red Bull inspiriert werden geht dann Klettern, Snow oder Skateboarden oder Breakdance machen und nicht Wingsuit Fliegen, Basejumpen oder Freeriden.

    Die Story mit den Skirennen finde ich übrigens interessant, ist eine ähnliche Sache hat aber was die Rechtfertigung des Einschreitens des Rechtsstaates betrifft einen für mich entscheidenden Unterschied. Der Skiverband ist implizit ein Monopolist was das Anbieten von Skirennen betrifft (aus dem institutionellen Design des Sports heraus). Wer Skirennen fahren will kommt an den Veranstaltungen der Skiverbände schlicht und einfach nicht vorbei wodurch diese eine besondere Sorgfaltspflicht trifft (es gibt schließlich auch keinen Wettbewerb). Das ist bei Red Bull und dem Extremsport anders. Wenn du nicht für Red Bull zwischen den Felsen durchrasen willst mach es gar nicht, mach es für einen anderen Sponsor oder einfach nur für dich zu deinen Bedingungen. Das geht bei den Tiroler Meisterschaften im Abfahrtslauf nicht. Daran teilnehmen kannst nur zu den Bedingungen des monopolistischen Veranstalters oder gar nicht. Insofern kein Problem, wenn die zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie es mit der Sicherheit der Teilnehmer nicht Ernst nehmen (die Förderungen, Start- und Sponsorengelder kassieren sie ja auch).

  • WM 2013 in Stockholm und Helsinki

    • RexKramer
    • 1. Mai 2013 um 22:19

    Beide Absteiger aus einer Gruppe kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre eine nicht rechtfertigbare Asymmetrie zwischen den Gruppen. Sollte BLR in der Gruppe letzter werden muss mMn der vorletzte in dieser Gruppe mitabsteigen.

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 1. Mai 2013 um 21:36
    Zitat von VincenteCleruzio

    Wie oben schon gesagt, macht die Dosis (an Lebensgefahr) den Unterschied aus:

    Wie soll die Gefährlichkeit der verschiedenen Extremsportarten gemessen werden? Zählen dabei nur Tote oder auch Schwerverletzte? Wie willst du sicherstellen, dass eventuelle Reglementierungen bzw. Verbote über verschiedene gefährliche Aktivitäten konsistent sind? Ist Wingsuitfliegen gefährlicher als Basejumpen oder 8000er Besteigen?
    Soll man Reiseveranstalter, die Bergsteigen im Himalaya anbieten verklagen können, weil einer abstürzt und die Gletscherspalte nicht gesichert war?

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 1. Mai 2013 um 20:53

    Vincente, deine Besorgnis um die negative Signalwirkung der von Red Bull gepushten Extremsportmaschinerie und deren medialer Verwertung sei dir zugestanden, aber du bist in deinem Eifer wirklich inkonsistent. Bei alpinen Skirennen wie @Blauwurzn anmerkt gibt es auch hin und wieder Tote, Querschnittgelähmte usw. und es gibt auch genug gewinnmaximierende Profiteure solcher Spektakel. Und die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen.
    Du bist ja auch ein Liebhaber guter Tropfen so viel ich weiß...der Alkoholge- und -mißbrauch wird von unzähligen, gewinnmaximierenden Unternehmen erst ermöglicht. Wo bleibt dein Ruf nach dem Staatsanwalt wenn wieder mal ein Tschecherant zu früh in die Grube torkelt?

    Ich wiederhole mich, aber der Deal zwischen Red Bull und den Extremsportlern ist klar und aus Perspektive beider Seiten schlüssig. Es gibt Geld, logistische Unterstützung und Ruhm gegen die Rechte an den Bildern von den Stunts, die diese Freaks wenn nicht mit Red Bull Unterstützung, dann halt in Eigenregie machen würden. Ob das sicherer wäre? Ob das Motov von Red Bull der Profit ist oder irgendwas anderes ist völlig unerheblich. Das Wort hat einen negativen Spin bekommen, "Profitmaximierung" wird für alle Übel dieser Welt verantwortlich gemacht. Aus ökonomischer Sicht muss man sich Fragen, ob es einen negativen externen Effekt aus den Aktivitäten von Red Bull gibt, der einen Eingriff rechtfertigt. Den mag es auf einer schwer zu fassenden kulturellen Ebene geben (die Abstumpfung der gelangweilten Spaßgesellschaft) aber dann hat es sich auch schon. Red Bulls Engagement im Extremsport hat die Anzahl der Basejump, Freeride usw. Toten und Verletzten nicht epidemisch nach oben getrieben, das ist immer noch eine Sache für eine ganz kleine Zahl von Verrückten. Wenn man das mit dem Wirken zB der Tabak und Alkoholindustrie vergleicht...

    Man kann aus x Gründen das Agieren von Red Bull nicht mögen, aber der Staatsanwalt und die Sannktionsgewalt des Staates ist definitiv nicht das geeignete Korrektiv dafür. Und in einer Welt in der's so wäre möcht' ich nicht leben. Der Schritt dass dann aus "Profitmaximierung" verbreitete schlechte Musik, ungesundes Essen, etc.verboten wird und die Anbieter vor den Kadi gezerrt werden ist fürchte ich nicht sehr groß.

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 1. Mai 2013 um 13:50
    Zitat von VincenteCleruzio

    Wie so oft im Leben: Die Dosis (an Lebensgefahr) macht den Unterschied.

    Motorrennsport und alles, was dazu gehört (das waren noch Zeiten, als die F1-Autos wie Zigarettenschachteln ausgeschaut haben), gehört für mich in dieselbe menschenverachtende Kategorie der Profitmaximierung.

    Skitourengehen bringt unendlich vielen Menschen Entspannung und Gesundheit, auch wenn zu viele Menschen dabei umkommen. Ich kenne kein Unternehmen, das mit gesundheits- und lebensgefährlichen Schitouren wirbt.

    Ich bin völlig auf deiner Seite was das Argument mit der Dosis der Lebensgefahr betrifft und jeder möge sich seine Meinung bilden, was er tun bzw. unterlassen will und was er durch u.a. das eigene Konsumverhalten (aber nicht nur dadurch) unterstützen bzw. nicht unterstützen will.
    Aber wie ist auf der Ebene der kollektiven, politischen Entscheidung festzustellen was zu viel ist und was nicht, wo wird die Grenze gesetzt und welche Gründe rechtfertigen den Eingriff in die persönliche Freiheit des Individuums?
    Ich finde man muss in solchen Dingen sehr genau überlegen was es bedeutet die eigenen Urteile zur allgemeinen Norm erheben zu wollen und man muss sich fragen, ob diese Urteile über verschiedene Ausprägungen des selben zu Grunde liegenden Problems konsistent sind.

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 1. Mai 2013 um 13:08
    Zitat von Heartbreaker

    RexKramer (und andere):
    Wenn das so ist, dann spricht eigentlich nichts dagegen, Gladiatorenkämpfe wieder zu erlauben, oder?
    Sind doch alles Freaks, die wissen, was sie tun und die Risken abschätzen können. Und Spass macht es den Leuten auch und mit Red Bull wäre sicher ein potenter Sponsor zur Hand, der natürlich in keinster Weise verantwortlich wäre, falls einmal einem Athleten ein Unterarm abgesäbelt werden sollte.

    Gegenfrage: warum nicht Motorsport und die Bewerbung und mediale Berichterstattung boykottieren oder gar verbieten? Warum nicht sämtliche Alpinsportarten inkl. Skitourengehen und die Industirien, die dahinter stehen boykotieren und verbieten? Das sind alles gefährliche Aktivitäten bei denen immer wieder Menschen ums Leben kommen und viele Unternehmen und Personen machen damit Profit.

  • Vorbereitung auf die WM 2013

    • RexKramer
    • 1. Mai 2013 um 00:45
    Zitat von MacStasy

    Zitat von »RexKramer«
    Zur Sache: Ich nehme an du bist auch der Meinung, dass der F.Iberer ist auch erst ein teamfähiger Verteidiger ist seit er beim KAC auf wundersame Weise Eishockey spielen lernte?
    Dass Iberer von den früheren Nationalteamtrainern nie einberufen worden ist und Viveiros ihn jetzt berechtigterweise berücksichtigt, hältst also auch dem Viveiros vor, und nicht den früheren Trainern? Viveiros hat ihn nur zur B-WM nicht mitgenommen, und zu diesem Zeitpunkt wird er in der zweiten deutschen Liga halt doch etwas unterm Radar geflogen sein.

    Aber schön, dass du mit dieser Aussage genau das zeigst, was ich vorhin gemeint habe. Jede Situation wird so interpretiert, wie man sie braucht und die notwendig ist, um in die Richtung Kärntner Mafia zu argumentieren. Du bist der Meinung, Iberer sollte im Nationalteam spielen? Nun, Viveiros ist der erste, der das offensichtlich erkannt hat und auch tut, trotzdem kritisierst ihn dafür? Das soll mal einer verstehen

    Dann werd ich dir mal auf die Sprünge helfen. Ich kritisiere nicht Viveiros isoliert, sondern das gesamte "System OEHV", die Führungsclique oder wie immer du das bezeichnen willst mit der offensichtlichen KAC Lastigkeit, denn der Trainer agiert nicht im luftleeren Raum. Insofern halte ich fest, dass der Fall vom Iberer zeigt, dass da was stinkt. Jahrelang ist der kein Thema gewesen und auf einmal landet er beim KAC und schon geht's. Mir geht's überhaupt nicht speziell um die Person Viveiros, sondern um den KAC Drall des Verbandes und seiner Spitze an sich und die zeigt sich am Beispiel Iberer sehr wohl. Der Spieler ist seit einigen Jahren objektiv einer der besten Ö Verteidiger hatte aber vor seinem Engagement beim KAC anscheinend nicht die Lobby, die er gebraucht hätte. Jetzt hat sie offensichtlich oder warum musste der erst zum KAC kommen um ein Leiberl im NT zu haben.

  • Die dunkle Seite von RED BULL

    • RexKramer
    • 1. Mai 2013 um 00:31

    Hab's mir auch auch angesehen und finde die Vorwürfe auch nicht gerechtfertigt. Die Leute, die sich mit der Hilfe von und/oder für Red Bull Geld in Lebensgefahr begeben würden das auch ohne Involvierung der Fuschler tun und ob das dann insgesamt mehr oder weniger gefährlich wäre ist völlig unklar. Und in materiell so prekärer Situation, dass sie ihre Stunts für Red Bull machen müssen, um nicht zu verhungern, sind Schweizer Base Jumper und Kanadische Freeskier wohl auch nicht, dass man sagen könnte Red Bull nutzt eine Notsituation aus und zwingt die Kerle ökonomisch zu diesem Leben.

    Also so what, das sind Freaks, die sich für ihr Leben gern in Lebensgefahr begeben und wenn sie das für Red Bull tun gibt's nioch Geld und Ruhm dafür, da gibt's nix zu meckern. Man kann die Red Bull Huldigung dieses Adrenalinjunkietums aus x Gründen nicht mögen, aber zu sagen, dass RB mit den Leben der armen Extremsportler spielt ist absurd.

  • Vorbereitung auf die WM 2013

    • RexKramer
    • 29. April 2013 um 22:14

    Schön kurz gehalten, das ist ja neuer Knappheitsrekord ;)
    Zur Sache: Ich nehme an du bist auch der Meinung, dass der F.Iberer ist auch erst ein teamfähiger Verteidiger ist seit er beim KAC auf wundersame Weise Eishockey spielen lernte?

    Man kann über jeden einzelnen Fall diskutieren und Gründe finden warum der eine einberufen wird und der andere nicht, keine Frage und die richtig krassen Fälle sind eh nicht dabei. Es bleibt aber über, dass die KAC Vereins-Verband Verhaberung und (historisch durchaus erarbeitete) Dominanz des KAC ihren Niederschlag in der Auswahl sowohl der Trainer und wenig verwunderlich dann auch in jener der Spieler ihren Niederschlag findet. Nicht immer, nicht in jedem einzelnen Fall aber es ist ein typisches Muster. Das ist wenig verwunderlich aber nichts desto trotz langfristig nicht leistungsförderlich.

  • Vorbereitung auf die WM 2013

    • RexKramer
    • 29. April 2013 um 19:28
    Zitat von schooontn

    Versetz dich mal in die Situation von Viveiros (oder jedem anderen Coach, der vor seiner Nationalteamtätigkeit bereits einen Verein längere Zeit trainiert hat). Du hast die Wahl zwischen zwei nahezu gleichwertigen Akteuren. Den einen kennst du schon seit Jahren, hast ihn trainiert, mit ihm viele Siege gefeiert, weißt genau was du dir von ihm erwarten kannst - und den anderen siehst ein paar mal im Jahr in der Liga als Gegner und bei den kurzen Teamtrainingslagern. Also ich würd da den Akteur nehmen, mit dem ich schon Erfolge gefeiert hab/lang zusammen gearbeitet hab. Jeder Trainer hat seine "Lieblinge",das ist ganz normal und absolut nachvollziehbar (und es ist ja jetzt nicht so als ob z.b. ein Holzer einem Vanek vorgezogen wird..)..nach den ersten beiden Linien gibt es bei uns eine Vielzahl an nahezu gleichwertigen Cracks, wo man natürlich stundenlang diskutieren könnte, es aber im Endeffekt für den positiven/negativen Ausgang der WM schnurzpiepegal ist ob der 8. Verteidiger oder der 14. Stürmer nun Reichel oder Philippe Lakos bzw. Geier oder Schiechl heißt.

    Ich vermute, dass Viveiros vom OEHV ein Gehalt dafür bezahlt bekommt sich ein genaues Bild über alle zur Verfügung stehenden Spieler zu machen. Einen Vereinstrainerjob, der damit unter einen Hut zu bringen wäre hat er ja mWn schon länger nimmer.
    Und ja, der KAC Bonus ist mMn das Zünglein an der Waage bei "Ghupft wie Ghatscht" Entscheidungen (wobei ich Schiechl heuer wirklich gut und deutlich besser als zB Schuller fand, jünger is er auch noch...) und somit ist die Sache direkt nicht wirklich wichtig. Indirekt allerdings hat das eine finde ich kontraproduktive Signalwirkung: Implizit lernt ein junger Spieler, dass es nicht reicht ein bissl besser zu sein als ein direkter Konkurrent, wenn der beim richtigen Verein ist und er selber leider nicht. Das ist das Problem (in Ö leider allgegenwärtig).

  • Vorbereitung auf die WM 2013

    • RexKramer
    • 28. April 2013 um 23:43
    Zitat von coach

    schon komisch das der club der die meisten einheimischen spieler am eis hat, der noch dazu aktueller meister ist, das dieser club die meisten nt-teamspieler stellt.
    da geht österreich ganz neue wege wie es scheint ... [Popcorn]

    Die meisten wäre gar nicht das Problem. Interessant ist nur, dass wann immer es mehrere Kandidaten von verschiedenen Vereinen für eine Rolle im Team gibt, einer vom KAC fast immer den Zuschlag bekommt. Für Geier, Reichel und Schuller gäb's durchaus Alternativen, die wenn man ohne Vereinsbrille draufschaut mindestens so gut wären (zB Schiechl, der eine sehr gute Saison gespielt hat, für Schuller, etc.) aber nein, die drei sind dabei...das ist nicht der Meisterbonus sondern der KAC Bonus. Oder glaubst im Ernst, wenn die Caps das Finale gewonnen hätten wären jetzt Schiechl, Woger, Pinter und der P:Lakos dabei? Wären sie nicht und keiner der Spieler ist schlechter als Schuller, Geier oder Reichel.
    Aber solange uns der Viveiros nicht wieder den Kirisits antut ;)

  • Vorbereitung auf die WM 2013

    • RexKramer
    • 28. April 2013 um 21:56
    Zitat von guenterp

    dieses Bild auf der Verbandsseite hat irgendwas. (...wenn man an die Nähe zwischen Verband und KAC glaubt)
    Ein Schelm wer Böses denkt... [winke]

    http://www.eishockey.at/nationalteams/…h-skandinavien/
    http://www.eishockey.at/fileadmin/Reda…40413_aut10.jpg

    Eine Offenbarung des Offensichtlichen...interessant.
    Auch wenn die Tragweite der Entscheidung pro/contra Schiechl, Geier, Schuller etc. jetzt nicht so riesig ist, die KAC Lastigkeit der Teamführung ist evident. Das beste Beispiel F. Iberer. Jahrelang immer schon einer der besten Ö Verteidiger (schon in der Zeit in Linz...), aber für das NT nie ernsthaft ein Thema. Kaum der Wechsel zum KAC und auf einmal geht's.

  • Vorbereitung auf die WM 2013

    • RexKramer
    • 26. April 2013 um 21:24

    Bei den Slowenen haben (noch) einige Spieler gefehlt: die Rodmänner, Kranjc, Ticar...

    Aus den Chancen kein Tor zu machen ist schon heftig und die bei den Penaltyschützen (Raffl ausgenommen) dachte ich dann Viveiros will gar nicht gewinnen.

  • Vorbereitung auf die WM 2013

    • RexKramer
    • 26. April 2013 um 19:28
    Zitat von DieblaueRapunzl

    hab ich das gerade richtig gehört...slowenien spielt nur mit 2 ebel spielern???
    da merkt man den unterschied in der entwicklung...

    naja, nachdem nur noch eine SLO Mannschaft in der Liga ist, ist das Potential jetzt auch nimmer so groß. Und gut sind die Slowenen heute auch wirklich nicht.

  • Erste Bank Young Stars League 2013/14

    • RexKramer
    • 25. April 2013 um 08:08
    Zitat von sicsche

    Das sich die LA Stars auf 1 Team reduzieren find ich gut - man hat heuer gesehen das man nicht genug Material hat für 2 Teams. Warum steigt aber Mladi aus? Hat man dort nicht von einen EBEL Eintritt in paar Jahren geträumt?

    Pesche
    Kannst uns bissl was über die beiden neuen erzählen? thx

    Mladi Jesenice geht doch in die INL, oder?

  • World's largest indoor ice facility

    • RexKramer
    • 24. April 2013 um 11:31

    Aus den Zeitungsberichten, die ich gelesen habe geht nicht genau hervor wie das weitere Prozedere ist. Muss es für das Projekt ein Referendum geben, oder reicht es wenn die Bürgermeister von Stadt und Borough dem Entwickler grünes Licht geben? Diese Statdtentwicklungsgesellschaft scheint ja dahinter zu stehen und Vereinbarungen zwischen dem Entwickler/Betreiber und lokalen Interessensgruppen gibt's ja anscheinend auch schon. Damit scheint das Projekt weiter zu sein als alles was bisher vorgschlagen wurde.

    Wie auch immer, 9 Eisflächen in einem Gebäude, ist einfach voll geil und von den Renderings her schaut's super aus. (Obwohl ich mir die oberen Flächen statisch nicht ganz geheuer vorkommen. So eine dünne Decke mit einer Eisfläche drauf und das nur an den Ecken abgestützt...

  • World's largest indoor ice facility

    • RexKramer
    • 24. April 2013 um 09:10

    ...ist in einem hundert Jahre alten ursprünglichen Zeughaus der US Nationalgarde im Stadtteil Bronx in New York geplant. Die monströse fast 2 Hektar große Halle der Anlage soll mit insgesamt 9 Eisflächen, eine davon mit Tribünen für 5000 Zuschauer, gefüllt werden.

    http://gothamist.com/2013/04/23/kin…s_l.php#photo-2

    Nachdem die wenigen Eishallen in NYC Tag und Nacht ausgelastet sind und Wahnsinnspreise verlangen könnte das durchaus funktionieren...eine Welle von Hockeyprofis aus der Bronx steht bevor ;)

  • Nationalteam 2012/13

    • RexKramer
    • 15. April 2013 um 22:14

    Fouls abgestellt und schon geht's wieder. So ein Drittel wie das 2. darf's auf jeden Fall nicht nochmal geben, wenn man um den Aufstieg mitspielen will.

  • Nationalteam 2012/13

    • RexKramer
    • 15. April 2013 um 21:23

    Und Nummer 9.

  • Nationalteam 2012/13

    • RexKramer
    • 15. April 2013 um 21:16

    Strafenorgie im 2. Drittel: bisher in den ersten 14' des Abschnitts 7 2' Strafen...die Polen haben's noch nicht nützen können.

    EDIT: ein Gedicht, die #8 ist auch schon da

    34:51 2 min AUT 5. VALLANT Thomas Elbowing
    33:18 2 min AUT 3. WOLF Raphael Boarding
    32:18 2 min AUT 13. WUKOVITS Ali High Sticking
    29:20 2 min AUT 22. LINS Johannes Slashing
    28:59 2 min AUT TEAM PENALTY Infringement of Change of Players Procedure
    28:59 2 min POL 15. BIELEC Maciej Interference
    27:05 2 min POL 8. DOLNY Kamil Holding an opponent
    27:05 2 min AUT 18. RICHTER Marco Holding an opponent
    22:56 2 min AUT 4. KRAMMER Albert Cross-Checking
    21:25 3 - 1 PP1 POL 11. GAZDA Remigiusz
    (18. SAWICKI Radoslaw)
    (15. BIELEC Maciej)
    21:11 2 min AUT 3. WOLF Raphael Boarding

  • Nationalteam 2012/13

    • RexKramer
    • 15. April 2013 um 14:30

    Also von den Kasachen liest man, dass die heuer einen sehr guten Jahrgang in der U18 haben und das 7:1 gegen Südkorea (Zwischensatnd im 2. Drittel) spricht eine klare Sprache wer da der Aufstiegsfavorit ist.
    Das Ö Problem ist nach wie vor, dass unter der EBEL bzw. jetzt vielleicht auch EBYSL immer noch zu wenig professionell mit dem Nachwuchs gearbeitet wird und somit die Breite fehlt. Alte Geschichte...

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