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Beiträge von RexKramer

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 15. Mai 2013 um 14:16
    Zitat von fishstick


    Ich denke dass sich erfolgreiche Ligen nicht rein über die Gesetze des Marktes regeln lassen, siehe auch Salary Cap und Draftsystem in NA Ligen. Wenn sich die finanzkräftigen nach Belieben eindecken können, dann spielen sie irgendwann nur mehr gegen Punktelieferanten.

    Die andere Frage ist komplex, ob unsere nicht gut genug sind für Special Units oder ob sie es nicht werden weil sie nie dürfen. Denke wer wirklich talentiert ist bekommt auch bei uns seine Chance (evtl mit Umweg Ausland). Manche brauchen aber länger und verbessern sich mit Erfahrung (grad Verteidiger machen z.B. eine lange Entwicklung durch). Wir hatten aber bisher weder eine starke Nachwuchsliga noch ein Farmsystem nach der U20. Da ist es für die Vereine einfacher sich aus dem riesigen Pool der fertigen Spieler aus Übersee zu bedienen.
    Gibt ja auch in der NHL Rookies die überfordert sind und nach einem oder 2 Jahren im Farmteam in der Top 6 zurückkommen. Bei uns würde so jemand wahrscheinlich bis 24 in der 4. Linie mitgeschleppt werden und dann aufhören.
    Aber klar, ohne Qualität im Nachwuchs geht es nicht. Und jetzt einfach die Legios drastisch zu reduzieren halte ich auch für kein Allheilmittel.

    Ja, es gibt durchaus Gründe warum eine Liga, die ein Produkt mit ganz speziellen Eigenschaften produziert, in den Wettbewerb am Spielermarkt eingreifen sollte (zB Draft). Aber: die Punktregel ist einfach kein guter Eingriff, da sie das was sie vorgeblich tun soll nicht tut aber dafür den Markt verzerrt. Der existenzgrund für die Punkteregel ist, dass man die Verhandlungsposition der knappen guten Österreicher bei einer Legionärsbeschränkung schwächen wollte aber der Verband (in Vernachlässigung seiner Aufgaben) Zeter und Mordio geschrieen hat von wegen Nationalteam und man einen Kompromiss brauchte, der die Öffnung des Spielermarktes mit einer Förderung von Nachwuchsspielern verband. Der Kollateralschaden ist die Verzerrung des Marktes durch die intransparente und "unrealistische" Bepunktung der älteren Spieler und verkaufen tut man das Ganze noch dazu als Instrument, dass die Auswirkungen der finanziellen Unterscheide der Klubs auf die Spielstärke der Teams glättet (was es nicht tut, die Liga ist einfach so schon sehr ausgeglichen).
    Insofern: ein Tool die Liga ausgeglichen zu halten braucht man nicht, das ist sie im internationalen Vergleich eh in sehr großem Ausmaß (mit Ibk hat sich das etwas geändert...Ausreißer nach unten). Um die Kosten unten zu halten und die Qualität bieten zu können , die am Markt gefragt ist, braucht man die Legionäre, dazu brauch ich keine Punkteregel, da reicht es den Markt für EU Spieler freizugeben. Und für das Problem der Integration junger Spieler brauchich auch keine Punkteregel, denn das ist in erster Linie ein Ausbildungs und kein Integrationsproblem und 2. kann man das auch mit finanziellen Anreizen unterstützen.

    Der Salary Cap der NHL kommt primär aus einem Verteilungskampf zwischen Teambesitzern und Spielern (historisch sind Caps die Antwort der Ligen auf die Einführung der free agency, die es nicht immer gegeben hat...) und das Draft System ist eine Institution zur Wahrung der Ausgeglichenheit der Liga.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 15. Mai 2013 um 13:44
    Zitat von VEUforever

    Sorry Rex ich respektiere deine Meinung aber du hast ein wenig unrecht du gehst zu wenig tief in die Materie.
    Klar macht die Ausbildung eines Spielers im Nachwuchs sehr viel aus, aber der Spieler braucht doch auch einen Anreiz um etwas zu tun. Wenn ich nun schon Jahre lang zusehen muss wie mir ein Legionär nach dem anderen vor die Nase gesetzt wird vergeht mir die Lust auch irgendwann und ich geh lieber in eine Ausbildung. Solche Entscheidungen trifft man nicht erst mit 24! Entweder ich sehe für mich einen Weg, wie ich vom Eishockey spielen leben kann oder ich sehe ihn nicht und wenn ich ihn nicht sehe mach ich lieber was anderes und den Weg gibt es in Österreich NICHT! Wenn ich höre das einzelne Spieler zB bei Linz nebenher arbeiten gehen ist das für mich eine Katastrophe! Da muss man ganz klar sagen der Verein bezahlt zu wenig und wenns dem Spieler nicht passt bekommt er keinen Vertrag ist aber anscheinend gut genug das er spielen darf wenn er bereit ist weniger zu verdienen.
    Es gehört eine Beschränkung her, damit die jungen einen Anreiz haben, dann darf gleichzeitig der Nachwuchs mit Profitrainern forciert werden. Es gibt kein entweder oder sondern es muss beides Hand in Hand gehen! Einen T. Vanek kann nämlich nicht jeder Verein alle 2 Jahre herausbringen um den Kader dann zu verstärken und manche bringen nicht mal einen heraus, was ist das bitte für ein Armutszeugnis für diesen Verein? Denen sollte man die Förderungen streichen! Und das Argument "dann kosten die guten Spieler zu viel und teilen sich auf die reichen Clubs auf" gilt nicht! Entweder ich hab guten Nachwuchs und komm so günstig davon oder ich kauf mir die besten Ösis zusammen. Wenn ich ganz toll bin hab ich beides. Aber es ist in jeder Liga und in jedem Sport so, dass es reiche Clubs gibt die sich von Nachwuchsschmieden Spieler zusammenkaufen aber es sind Österreicher!
    Übrigens kenne ich genug Nachwuchsspieler die sich auf österreichische vereine aufgeteilt haben und was die "verdienen" ist eine Frechheit! Man will die Jungen nicht entsprechend entlohnen verlang aber Höchstleistungen...da sollte man ansetzen und nicht mit 15+ Legios ins Rennen gehen.

    canuck die Aussagen bzgl L'au und der VEU sind einfach nur lächerlich, du hast offenbar keine Ahnung was hier betrieben wird.
    Die Nachwuchsteams aus Feldkirch und Lustenau spielen allesamt in den Schweizer Nachwuchsligen. Warum? Ganz einfach, der Weg ist kürzer. Ich erreiche beinahe jedes Ziel in unter 2 Stunden, in Österreich komme ich damit bis nach Innsbruck :wall: weiters ist natürlich die Organisation, die Kontinuität und auch das Niveau wesentlich besser und höher. Das alles spricht klar für diesen Weg und ganz ehrlich: mit dem Sauhaufen in Restösterreich würd ich am liebsten auch nichts zu tun haben.

    Ich finde keineswegs, dass ich zu wenig tief in die Materie gehe. Das von dir geschilderte Problem mit Verdienstmöglichkeiten als Eishockeyprofi und der damit zusammenhängenden Motivation junger spieler in sich selbst zu investieren ist mMn fundamental für die Situation in Ö. Und zwar fundamental schlecht. Ich behaupte, dass in keinem "großen" Eishockeyland der Welt das Verhältnis von Spielern, die tatsächlich Profis werden zur Gesamtheit der Spieler, die eine seriöse Ausbildung durchlaufen, so groß ist wie bei uns. Wennst einen für Ö Verhältnisse sehr gut talentierten Jugendspieler hernimmst und dann dessen Chancen mit seinem Sport tatsächlich einmal Geld zu verdienen mit denen eines eines gleichaltrigen und gleich talentierten zB Schweden vergleichst kannst nur zu dem Schluss kommen, dass der Schwede es ungleich schwerer haben wird, da der sich gegen dutzende gleich oder sogar noch talentierterer Konkurrenten aus dem eigenen Land durchsetzen muss und das Verhältnis von nachdrängenden Spielern zu verfügbaren Arbeitsplätzen sicher größer ist als bei uns. Aus Perspektive des einzelnen Spielers völlig egal ist, ob dir ein Import oder ein Landsmann vorgezogen wird und trotz dieser viel ungünstigeren Konkurrenzsituation wird dort viel mehr in die Ausbildung investiert als bei uns. Dieses Argument zieht also nicht und zeigt höchstens, dass die Leute mit einer völlig verquerten Einstellung an den Sport herangehen. Die extrinsiche Motivation über die Kohle, die ich irgendwann vielleicht mal als Profi verdienen werde muss in der Reihe der Motivatoren eines Jugendsportlers mMn ganz zum Schluß kommen. Es gibt kein und soll kein "Menschenrecht"
    auf einen Job als Profisportler geben. Was es geben soll ist ein System, dass hochklassige sportliche und schulische Ausbildung für Jugendliche, die das wirklich wollen und entsprechend gut sind, vereinbar macht und den Absolventen das Rüstzeug für den Konkurrenzkampf am Arbeitsmarkt für Profisportler gibt und sie im Falle, dass das nicht klappt in die Lage versetzt einer ganz normalen Karriere zu folgen.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 15. Mai 2013 um 10:33

    Die Punkteregel gehört ersatzlos gestrichen, die Vereine tragen das finanzielle Risiko des Spielbetriebes und zahlen die Gehälter, die sollen sich aussuchen dürfen, wie sie ihre Kader zusammenstellen und wem sie wie viel bezahlen. Von mir aus möge man in einer ligaweiten Vereinbarung die Anzahl der nicht-EU Spieler begrenzen, aber für den Rest gilt Freizügigkeit des Arbeitsmarktes. Wenn der Verband oder sonstwer glaubt über die Schiene das Nationalteam retten zu müssen, möge man Geld auftreiben und finanzielle Anreize zum Einbau junger Ö Spieler in die Kampfmannschaften setzen. Modelle dazu gibt's genug, ist nicht die große Hexerei.

    Abgesehen davon, gilt es sich nach wie vor die Frage zu stellen welche Kausalität stärker ist:

    Spieler werden gut weil man sie in der Kampfmannschaft inkl. special teams einsetzt
    Spieler werden in der KM inkl. special teams eingesetzt weil sie schon auf Grund einer state of the art Ausbildung und guter individueller Anlagen gut sind

    Bei uns glaubt man die Defizite, die die Spieler auf Grund einer im Vergleich zur internationalen Spitze schlechten Ausbildung haben, aufholen zu können, indem man die Leute einfach ihre Einsatzzeiten garantiert. Das ist doch absurd. Und: unsere Spitzenspieler sind die jeweils besten von ein paar Dutzend in jedem Jahrgang, die Spitzenspieler in anderen Ländern sind die besten aus hunderten...wo wird man mehr Spieler finden, deren Begabung in der Verteilung ganz oben zu finden ist?

    Jetzt rechnen wir die beiden Faktoren (wenige Spieler, international eher schlechte Ausbildung) zusammen und dann sind wir genau dort wo wir sind und zwar unabhängig, ob in der EBEL 5,6,7 oder 10 Imports pro Team spielen. Die Legionäre sind da, weil es die Österreicher, die ein Eishockey spielen können für das die Zuschauer und Sponsoren zahlen wollen, in dem Ausmaß einfach nicht gibt. Das ist eine Konsequenz des Wettbewerbes zwischen den Klubs, der durch die Vorliebe der Zuschauer, ihr Team gewinnen zu sehen, befeuert wird. Und das ist gut so. Sport ist Wettbewerb, dem muss man sich stellen und wenn man bessere Spieler haben will, dann muss man schauen dass man mehr Spieler besser ausbildet indem man in das System investiert.

    Und zum Thema Vanek: der hat Anlagen wie kein 2. seit ewig in Ö und der hat seit er 14 war in einem System Eishockey gelernt in dem die Spieler super ausgebildet werden aber, wenn längere Zeit nicht die Entwicklung eintritt, die erwartet wird, sie schneller weg vom Fenster sind als sie schauen können. Einen Konkurrenzkampf schon in den Mannschaften wie im Ausbildungsweg USHL -> NCAA DI gibts bei uns nirgends und vom Profibereich in NA brauchen wir wohl nicht reden...

  • Resümee der WM

    • RexKramer
    • 14. Mai 2013 um 22:19
    Zitat von weile19

    Es geht mir viel mehr um die Einstellung: jawohl EBEL, wenn intressiert schon das Nationalteam!? Diese Sichtweise ist für mich ein Hammer. Spielma lieber 10 mal im Jahr ein Derby KAC - VSV und die Hockeysaison ist gerettet. Wie kann man sich ein ganzes Jahr mit sowas zufrieden geben? Ich verstehs nicht, tut mir leid, vlt liegts auch daran dass ich schon mehrmals Spitzeneishockey gesehen habe......

    Über Geschmack lässt sich (nicht) streiten, mir taugt internationales Eishockey auch vielen Fans der Liga geht das halt nicht so, da ist das Nationalteam halt höchstens eine Randnotiz. Damit muss man leben (und leben lassen). Fakt ist für mich auf jeden Fall, dass eine gute Profiliga im Land notwendig ist um ein gutes NT zu haben (umgekehrt aber nicht)...
    Und wer wirklich nur an Spitzeneishockey interessiert ist braucht weder die EBEL noch das Nationalteam ;)

  • Resümee der WM

    • RexKramer
    • 14. Mai 2013 um 22:03
    Zitat von weile19

    Das EBEL Produkt funktioniert. Das ist genau der Grund warum seit Jahren nix weitergeht.....

    Würde das Produkt EBEL nicht funktionieren, würde's mit der Ausnahme von ein paar Leuten in irgendwelchen 2. Ligen Europas keine professionellen Eishockeyspieler mehr aus Ö geben. Wir hätten vielleicht sogar mehr Ö Spieler in der höchsten Spielklasse aber das wären halt Feierabendprofis, die Eishockey auf Nationalliga (Ö Nationalliga wohlgemerkt) Niveau betreiben. Beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches OEHV Team, keine Frage...

  • Resümee der WM

    • RexKramer
    • 14. Mai 2013 um 13:18
    Zitat von iceexperte

    So hart es klingt, es würde nur eines helfen: Den sofortigen Wiederaufstieg zu verpassen, und einige Jahre in der B-Gruppe hängenzubleiben. Spätestens dann müssten alle aufwachen, und auch der öffentliche (mediale) Druck, um ein Umdenken bei den Vereinen zu erzwingen, würde steigen.

    Was soll das bringen? Das Nationalteam ist in Ö ohnehin nur ein Minderheitenprogramm, die Masse der Hockeyinteressierten kümmert sich höchstens peripher darum. Wenn man einige Jahre in der B Gruppe bleibt würde das bissl bestehemde Interesse der Öffentlichkeit auch noch schwinden (mitsamt eventuellen Fördergeldern) und niemand hätte irgendwas gewonnen. Die Vereine in der EBEL können ihr Geschäft ganz bequem ohne Nationalteam betreiben, die würde das in ihrem Kern nicht treffen und somit auch keinen direkten Anreiz bieten was zu ändern. Klubs und Liga alleine funkt, NT funkt nur mit Vereinen und Liga zusammen.

  • Resümee der WM

    • RexKramer
    • 14. Mai 2013 um 12:49
    Zitat von BigBert #44


    richtig. :thumbup:
    denn mir kann keiner erzählen, daß man mit 7 (von mir aus auch 8) legios kein auslangen finden kann.
    vollkommen egal, wie der jeweilige ebel-verein auch immer heißen mag.

    Da ist das Problem. Angenommen wir hätten nur 7 oder 8 Imports pro Team ind er EBEL: das Tempo der Russen und Finnen, könnte man trotzdem nicht gehen und die körperliche Präsenz kriegen die Spieler dadurch auch nicht. Außerdem, wer von den aktuellen Teamspielern kommt in der Liga nicht regelmässig in den Special Teams zum Einsatz? Unser Problem beginnt vermutlich schon bei den 10-jährigen und zieht sich durch die gesamte Ausbildung, so daß bei den "fertigen" Spielern anzusetzen nur mehr ein herumdoktoren an den Symptomen aber keine Lösung des Problems ist. 600 Eisstunden/Jahr in Finnland, 200 in Ö (siehe Suhonen Interview)...da spielt die Musik, nicht ob 7, 8, 9 oder 10 Legionäre (schön, dass der Vanek seinen Kollegen zur Ehrenrettung kommt).

  • Resümee der WM

    • RexKramer
    • 14. Mai 2013 um 11:28
    Zitat von c.murach

    Natürlich haben Österreich einige Spieler gefehlt, die ihnen geholfen hätten. Aber das ging jedem anderen Team genau so.

    Geht jedem Team so, dass nicht alle, die man gerne hätte verfügbar sind, allerdings fehlen den Franzosen wenn ich mich nicht täusche nur 2 Leistungsträger (Stephane Da Costa und der Baptiste Amar), da schaut's bei uns mit Grabner, Nödl, Trattnig, Setzinger, St. Ulmer, T. Raffl, Rotter, die wenn fit vermute ich quasi alle Fixstarter gewesen wären, leider etwas anders aus...

    Ändert nix, im Endeffekt hat man die besten Leistungen in den falschen Spielen auf's Eis gebracht und war über das ganze Turnier gesehen zu wenig konstant. Dass Ö prinzipiell die Spieler hat und auch in der Vergangenheit hatte die Klasse zu halten, steht für mich außer Frage. Man muss dafür halt die Hausaufgaben ordentlich erledigen (Teamchemie, Einstellung) was in der Vergangenheit nicht wirklich der Fall war (heuer zwar besser)... und der Rest wie Auslosung, Spielerverfügbarkeit und das nötige Glück müsste halt auch mal passen.

  • Österreich - Russland, Spiel der letzen Chance (Spiel 7) -> A-WM wir sehen uns in 2 Jahren

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 22:25

    Vom Kampfgeist und der mentalen Stabilität war das Turnier besser als alle 4 letzten A WMs, aber es war immer noch nicht wie wir es bräuchten um oben zu bleiben. Gegen Lettland hat man sich auch mental unterkriegen lassen und hat nicht die Aggressivität gezeigt, die es gebraucht hätte, das ist mit viel Glück nicht bestraft worden. Detto der Start gegen die Franzosen, klar waren da auch die Beine schwer, aber im 1. Drittel war man da nur Passagier und ex-post gesehen war das Spiel entscheidend.
    Ich denke Viveiros hat das definitiv was zum Guten bewegt und auch wenn ich seinen KAC Hintergrund nicht mag, im Prinzip haben wir dank der Vertragspolitik des KAC mit ihm einen hauptamtlichen Trainer...das ist gut. Und Sotschi kann er sich auch auf's Revers stecken.

  • Österreich - Russland, Spiel der letzen Chance (Spiel 7) -> A-WM wir sehen uns in 2 Jahren

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 22:08
    Zitat von Tine


    Also Lakos war wirklich nicht schlecht bei diesem Turnier.

    Absolut, im Vergleich zu früheren Auftritten bei WMs hat sich der Lakos sehr im Griff gehabt und seine Blackouts sehr minimiert. Und technisch bzw. körperlich ist er besser als so gut wie alle anderen. In der Defense waren mMn Schumnig, Altmann, Lukas und Unterluggauer (und zwar in der Reihenfolge) die schwächeren wobei man den Verteidigern leicht zu viel Fehler zuschreibt, da die Probleme im Defensivspiel viel zu oft mit Fehlern der Stürmer anfangen. Baumgartner war leider einen Schwachstelle, er ist ein feiner Eishackler aber sein körperloser Stil und das mangelnde Tempo gehen auf dem Niveau einfach nicht mehr durch. Positiv überrascht war ich von Schuller, er zwar auch wieder blöde Strafen genommen, aber das sind unverneidbare Kollateralschäden, wenn einer versucht richtig Körper zu spielen und seine Bully Bilanz ist absolut top. Welser war für mich auch wieder eine Stütze, der ist einer der körperlich präsentesten und spielt seinen Part sehr solide runter. Leider war Koch nicht in der Form wie man sie von ihm gewohnt ist, das hat vielleicht das eine oder andere entscheidende Tor gekostet. Aber das zeigt halt wie sehr wir von einem einzigen Spielmacher Center abhängig sind. Hundertpfund hat auch ein starkes Turnier gespielt, vermutlich wär's besser gewesen ihn gleich in die erste Linie zu stellen.

    Die Disziplin hat großteils sehr gut gepasst, ein paar mentale Hänger, die zu Strafen geführt haben waren leider dabei, aber wenn man sich erinnert was diesbezüglich bei vergangenen Turnieren abgelaufen ist, dann kann man fast nicht meckern.

  • Österreich - Russland, Spiel der letzen Chance (Spiel 7) -> A-WM wir sehen uns in 2 Jahren

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 21:43

    Naja, #5 ist perfekt. Das ist auf jeden Fall ein Rekord. Ich finde vom Glück verfolgt waren wir auch bei den letzten 4 Abstiegen nicht, da hats auch immer ein einer knappen Partie oder an irgendwelchen Spielen anderer Mannschaften gelegen, die nicht für uns laufen wollten. Von 2009 mit den nicht-absteigbaren Deutschen gar nicht zu reden. Diese WM war im Gegensatz zum Lowlight 2011 eine herzeigbare Visitenkarte des Ö-EH, denn einen Absteiger mit 5 Punkten wird's lange nicht mehr geben, da wette ich. Verspielt hat man's gegen D und FRA, in der einen Partie prinzipiell gut gespielt aber leider offensiv schwach und etwas glücklos, in der anderen anfänglich mental nicht bereit, 2 Dinger eingefangen und zwar dann besser geworden aber nicht entscheidend nachgesetzt. 2014 wird glücklicherweise auch nicht so trist wie die letzten 4 geraden Jahre, Bietigheim sei Dank. Spielermässig war das gegeben der Ausfälle und Absagen (da hat's uns auch wieder mal hart getroffen...) was da war, für einige (zB Baumgartner...leider nicht mehr brauchbar auf dem Niveau) vermutlich zum letzten Mal. Insgesamt ist zu sehen, dass wir mehr körperliche Präsenz und Punch brauchen, wenn man sich die Verteilung der Körpergewichte anschaut sind wir da ganz unten - das merkt man. Einen Typen wie Lebler brauchen wir wie einen Bissen Brot.

  • Lettland vs. Frankreich

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 15:43

    Cipulis netzt ein...der hat doch gegen D die Spieldauer am Schluss bekommen für den Ellbogencheck abseits der Scheibe? Und Welser sperrens wegen dem lächerlichen Klopfer mit dem Stock. Das sind fast schon EBEL Strafsenat würdige Zustände.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 08:24
    Zitat von Tine


    Kannst des erklären bitte, danke.


    Naja, in der Berichterstattung über den Suhonen Plan wurde gesagt, dass dieser über seine ganze Laufzeit (bis 2017) durch Mittel, die von Seiten des "Austrian Hockey Board" (v.a. Erste Bank, Sportfördermittel wird auch noch dabei sein) kommen, ausfinanziert sei. Die genannte Summe war wenn ich mich recht erinnere 4 Mio Euro.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 13. Mai 2013 um 08:13
    Zitat von lamplighter

    Und ich finds gut, dass mit Suhonen zumindest mal ein Konzept ausgearbeitet wurde. Bisher gabs das ja net wirklich.

    Stimmt nicht. Unter Bergström gab's auch ein Konzept zur längerfristigen Entwicklung des Nationalteams. Wurde erfolgreich schubladisiert.
    Von der Konstruktion her ist es diesmal besser, da Suhonen nicht Trainer ist und somit längerfristiger werken kann. Ob sein Konzept umgesetzt werden kann liegt hauptsächlich bei den Vereinen - dort müssen sich die Knoten lösen. Aber dem Ö EH Brett sei Dank gibt es zumindest Kohle mit der was bewegt werden kann. Mal schauen ob's reicht. Wie auch immer, der Suhonen taugt mir könnte der Querkopf sein, den es braucht um in Schnitzelland was weiterzubringen.

  • Lettland vs. Frankreich

    • RexKramer
    • 12. Mai 2013 um 19:24

    Ich fürchte da werden wir zuschauen müssen wie es denn 5. Abstieg in Folge setzt. Meine Hoffnung liegt hauptsächlich auf Huet und wem auch immer im lettischen Tor.

  • Der Tiroler Weg im Nachwuchs

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 20:53

    Das ist das geringste Problem, würde ich sagen. Wenn er will und ins richtige Umfeld kommt hat er zumindest sehr gute körperliche Voraussetzungen, auch wenn's etwas Arbeit braucht die in Form zu bringen. Wenn er nicht will ist es eh wurscht. Also viel lieber dieses "Problem", als er hätte 75kg und wäre super austrainiert.

  • Der Tiroler Weg im Nachwuchs

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 19:32
    Zitat von megatooth

    hat ohnehin noch genug defizite, vor allem mental, physisch und eisläuferisch.

    Was kann ich mir bei knapp 190cm Größe und wenig unter 100kg bei einem 17-jährigen unter physischen Defiziten vorstellen? Übergewicht? ;)

  • Der Tiroler Weg im Nachwuchs

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 15:59

    In Ermangelung eines wirklich passenden Fredls hier die Neuigkeiten, dass der Innsbrucker Mario Huber auf Rang 9 der europäischen Feldspieler für den KHL Junioren Draft 2013 gelistet ist.

    http://www.khl.ru/upload/draft/draft_2013_european.pdf

    In Khanty Mansisk wird er zwar vermutlich nicht landen aber immerhin auf sich aufmerksam gemacht.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 10:58
    Zitat von dany_

    sollte so etwas nicht grundvorraussetzung sein ?(

    wichtig wäre halt auch nicht wieder in einen hühnerhaufen zu verfallen wenn man ein gegentor bekommt

    Nicht unbedingt, weil am Anfang vom Turnier gibt's ja noch mehr Morgen und da macht es keinen Sinn sich gegen einen sehr starken Gegner an einem Tag völlig auszukotzen, wenn am Tag drauf ein Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe dran ist. Die Kraft der Spieler ist eine begrenzte Ressource mit der man haushalten muss, denn bei so einem dichten Spielplan ist eine vollständige Wiederherstellung von einem Spiel zum nächsten nicht möglich.

  • Österreich - Finnland, Spiel 6

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 10:27

    AUT hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch genau 2 Spiele, für die Finnen fängt das Turnie rmit dem 1/4 Finale erst richtig an. D.h. die Devise muss heute sein den Finnen die Kosten für einen Sieg so weit wie möglich in die Höhe zu treiben und sie so weit zu bringen, dass sie sich vielleicht mit einem x nach 60' zufrieden geben. Kratzen, beissen, checken, laufen als ob's kein morgen gäbe. Im Übermorgen gegen die Russen das selbe dann nochmal.

  • Österreich - Slowakei, Spiel 5

    • RexKramer
    • 11. Mai 2013 um 00:03

    Gutes Spiel heute, gekämpft und nie gänzlich den Kopf verloren, damit hat man es den Slowaken maximal schwer gemacht. Starkbaum sehr gut, die Leistung war auf einem Niveau wie von Divis vor 10+ Jahren. In der OT war der eine Tag mehr Pause sichtbar, schön zu sehen, dass da die Slowaken sich nur noch ins SO retten wollten. Penalty vom Vanek extratrocken, auch wenn er vorher nur wenig von seiner Klasse gezeigt hat, das Ding war super.
    Schuller muss man loben, spielt sein körperbetontes Spiel sehr solide runter, fällt aber nicht wie vergangenen Turnieren schon oft gesehen vor lauter Energie ständig über die eigenen Füße. Den Bandencheck gegen den Slowaken hätte ich gar nicht so arg gesehen, war eher der Ansicht Schuller hätte in den Kerl reingebremst und der hat sich den nach vorne fallen lassen....wie auch immer, das PK war ok, im PP ging leider wieder nicht wirklich was.

    Dass die 5 Pkt reichen ist mMn immer noch nicht extrem wahrscheinlich...traue sowohl den Letten als auch den Deutschen zu die Franzosen zu schlagen und dann sind wir leider weg. Hoffen auf die Blauen ist angesagt.

  • WM 2013 in Stockholm und Helsinki

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 23:06

    Die Wahrscheinlichkeit, dass 3 Punkte für den Nichtabsteig reichen ist sehr, sehr niedrig und irgendwie kann ich gar nicht dran glauben, dass die OEHV Truppe gegen auch nur einen der kommenden Gegner punkten wird. Heute hat den Favoriten in den jeweiligen Spielen vermutlich irgendwer ein gscheid gutes Gras in den Frühstückstee getan so wie die alle herumgekurvt sind. Und die Franzosen, Dänen und Letten haben auch alle gut gespielt...
    So sehr's mich angeht, ich seh AUT leider absteigen. Nach dem erduselten Sieg gegen die Letten hätte es gegen D halt auch mitm Tore schießen klappen müssen...hättiwari...Scheiße.

  • WM 2013 in Stockholm und Helsinki

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 19:18
    Zitat von Rosol

    naja aber die Amis zähle ich eher nicht zu den Top Nationen...in den 80er Jahren waren die Amis öfter mal drauf und dran in die B-Gruppe runter zu gehen... aber die Tschechen in der B-Gruppe wäre schon eine mittlere Katastrophe für sie... denke aber das auch trotz einer möglichen Niederlage gegen die Dänen der Klassenerhalt kein Problem sein wird.....beim Nachwuchs der Tschechen siehts ja seit ein paar Jahren auch nicht mehr so rosig aus...in 5 bis 6 Jahren könnte es auch für die Tschechen mal eng werden...

    USA keine Eishockey Top Nation? Da fragt sich eher ob die jährliche WM ohne die im Play-off engagierten überhaupt der richtige Gradmesser ist das festzustellen. Angesichts dessen wie sich die USA bei Olympischen Spielen so präsentieren gibt's wohl keinen Zweifel, ob sie eine Topnation sind.

  • WM 2013 in Stockholm und Helsinki

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 19:02
    Zitat von sicsche

    Einrahmen, aufhängen und wenn mal wieder ein angeblicher "Experte" oder ein Profi aus Politikum den Spruch bringt nochma lesen

    Kommt mir inhaltlich bekannt vor 8))

    Das ganze Interview mit Suhonen zeigt die wahre Problematik. Alleine 600 zu 230 Trainingsstunden ist der Wahnsinn, vom Unterschied in der Qualität des Trainings nicht zu sprechen. Die Frage ist jetzt nur ob die Vereine und die Sportinstitutionen bei der Umsetzung des Konzeptes richtig mitziehen wollen und/oder können. Bleibe eher skeptisch...

  • Kehrt die Alpenliga zurück?!

    • RexKramer
    • 9. Mai 2013 um 18:22

    Gerüchteweise ist auch Team Zagreb (Spielgemeinschaft der 3 Zagreber Hockeyclubs) dabei...

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