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Beiträge von RexKramer

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 5. November 2014 um 22:24
    Zitat von ehcbielfan


    Wie es in Österreich ausschaut, könnte hier ein Insider darüber berichten.

    Um zu sehen wie es in Ö ausschut muss man kein besonderer Insider sein. In Ö gibt's ein knappes dutzend Vereine, die Jugendeishockey auf international vernünftigem (nicht top) Niveau machen. Die Spitze der Pyramide (aus vielen, vielen Anfängern werden nach Jahren von Training und Ausbildung Junioren, die als Kandidaten für den Sprung in den Herren Leistungssport anzusehen sind) besteht in Österreich aus 8 (in Worten acht) Teams die im Jahr 2014 ein Team in der höchsten (und einzig sportlich relevanten) U20 Liga stellen (davon eine kommerzielle Eishockeyschule). Und mit der Basis soll ein Modell à la Schweiz funktionieren? Long way to go...

    Und die Spieler, die du genannt hast, haben sicher mehr Einblick als wir, aber sind halt auch die Vertreter ihrer Interessen...was für ein Wunder, dass sie sagen was sie sagen.

  • 12.R.: Liwest Black Wings Linz-HC Orli Znojmo

    • RexKramer
    • 21. Oktober 2014 um 11:16
    Zitat von balboa


    naja, hat in sbg in 4 jahren 125 spiele gemacht (war also nicht immer im kader und wenn dann is er in linie 4 aufgelaufen). Dabei hat er lt. EP in keiner saison mehr als 15 punkte gemacht. Heuer spielt er in der topreihe und macht in 11 spielen 12 punkte, davon 7 tore. Mehr tore hat er in einer kompletten saison noch nie erzielt. Also kann man schon von einschlagen sprechen. Mit 24 is er zwar von einem talent weit weg, aber einer der wenigen jungen österreicher die fix spielen und auch im pp eingesetzt werden.

    Klar war er in Sbg kein Fixstarter (unter Page auch nicht einfach...), dass er aber ein für Ö überdurchschnittlicher Spieler sein kann hat man finde ich auch in Salzburg schon auh sehen können. Das es jetzt in Linz gut funkt, was sich natürlich auch wieder ändern kann (ist das gerade seine langfristige Normal- oder doch eine kurzfristige Hochform?), ist unbestritten und absolut positiv, da bin ich voll bei dir. Wollte nur sagen, dass es mit 24 auch an der Zeit war, weil "jung" ist das wirklich nimmer. Wirklich jung ist für mich U20, darüber gibts nur mehr gut oder nicht so gut...

  • 12.R.: Liwest Black Wings Linz-HC Orli Znojmo

    • RexKramer
    • 21. Oktober 2014 um 00:27
    Zitat von balboa

    Mir taugts dass der hofer bei euch derart eingeschlagen hat! Zwar auch aufgrund der verletzung von rau, aber da siehst dass zu 2 guten legios jederzeit einen jungen österreicher reinstellen kannst der fleißig punktet! Das ist der richtige weg.

    Punkten ja, eingeschlagen auch aber jung? Der Mann ist 24 und war auch in Sbg schon ganz ok unterwegs...

  • Russen in der EBEL

    • RexKramer
    • 18. Oktober 2014 um 10:38

    Das Prestigeprojekt KHL hat eine Ausländerbeschränkung und die russischen Klubs zumeist viel Kohle --> wenig Anreiz für russische Spieler in den Westen zu gehen. Wenn dann nur in die NHL, wo's im Schnitt nochmal etwas mehr zu verdienen gibt. Spieler, die diese Chance haben sind für die EBEL nicht so das Thema und die, die es wären verdienen daheim mehr und müssen sich nicht mit den Nordamerikanern konkurrenzieren.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 3. Oktober 2014 um 10:12
    Zitat von nordiques!

    Trotzdem muss man im Denken an das heimische Gesamt-Eishockey aufpassen, dass man nicht ein unbefriedigendes System mit einem anderen unbefriedigenden System ablöst. Diese verpflichtenden x Minuten für U-irgendwas Spieler machen auch nur dann Sinn, wenn sie in einem Leistungskontext fallen, in dem diese jungen Spieler auch wegen ihrem Wert und nicht nur wegen der Vorgabe oder der zu erhaltenden Kohle spielen. Österreich hat sowieso ein natürliches Ungleichgewicht in diesem Sport und Regeln, die dieses verstärken und nicht aufzulösen versuchen, haben dann auch nicht viel mehr Positives als die PuRe. Weil ja auch nirgendwo (vor)geschrieben steht, was denn der tiefere Zweck heimischen Eishockey-Schaffens sein soll. Nachwuchsförderung ist imo darin eine der Varianten, aber eben auch nicht die determinierende.

    Also, wenn man Kohle dafür erhält Nwspieler wirklich einzusetzten (und nicht nur auf den Spielbericht zu schreiben) hast einen direkten finanziellen Anreiz das auch zu tun. Das ist was ganz anderes als ein bürokratisches Gebot wie du es erwähnst (verpflichtende x Minuten) und wovon ich wenig halte.
    Das Problem mit Nachwuchseinbau ist doch irgendwie so: die Klubs sind sehr risikoavers und scheuen es auf Teufel komm raus unerfahrene (= junge) Spieler wirklich einzusetzen, da man damit ja eventuell schlechtere Ergebnisse (und sonstige adverse Effekte) einfahren und letzendlich finanzielle Einbußen hinnehmen könnte. Das anders zu lösen traut man sich offensichtlich nicht (und das mag durchaus sinnvoll sein). Wenn ich jetzt eine Prämie dafür zahle zwinge ich niemanden das zu tun (weil uU ist es einfach richtig), aber ich verändere das Optimierungskalkül der Klubs ein bissl und federe eventuelle negative Auswirkungen von "sich trauen den Nachwuchs einzusetzen" ab. Damit belohne ich die Klubs die das tun (direkter Effekt). Indirekt werden das auch die sein, die gute NW Arbeit machen, da diese sich ja von Haus aus leichter tun Nachwuchsspieler (weil gut ausgeblidet und wettbewerbsfähig) einzusetzen.
    Wie man die Einsatzminuten von NWspielern gewichtet um zum Auszahlungsschlüssel zu kommen könnte man dazu noch beliebig ausdefinieren und von x Dingen abhängig machen (Spielstand, Verteilung der Minuten über Spieler, Altersprofil der Mannschaft, Anzahl Imports....) und so die Anreizwirkung weiter steuern. Damit gibt's keine Ge- oder Verbote mit denen man implizit aufoktroyiert welchem Zweck das Agieren der Klubs zu dienen hat. Das sollen die schon selber entscheiden. Aber wenn es einen Konsens gibt, das zB NW Ausbildung was Gutes ist und das von irgendwelchen Anreizbeschränkungen behindert wird, dann wäre mein erster Weg dieses Problem zu lösen ein besseres Anreizsystem zu schaffen.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 2. Oktober 2014 um 12:52

    1) Punkteregel abschaffen
    2) Try-out Phase ca. 10 Spiele ab Saisonbeginn, danach fixer Kader mit höchstens 22 Spielern Ü20; Max. 3 Spielertäusche für den Rest der Saison;
    4) Ausschüttung der zB TV Gelder, Mittel des Ligasponsors an mit realen Einsatzzeiten von jungen Spielern (U22) gewichteten Schlüssel koppeln (benötigt Implementierung eines Ice Time Tracking Systems...kostet sicher was aber kann so schwer ja auch nicht sein)

  • Red Bull U20 in der MHL

    • RexKramer
    • 25. September 2014 um 09:09
    Zitat von Grisu the little Dragon

    Na geh, wegen der 10 Zeitzonen die dazwischen liegen (okay, jetzt während unserer Sommerzeit nur 9) :D

    wären's mit der Sommerzeit nicht gar 11? Wie auch immer, richtig weite Wege ;)

  • Red Bull U20 in der MHL

    • RexKramer
    • 24. September 2014 um 23:03

    Bist du gelähmt, Amur Tigers, Sachalin Sharks, das ist auch nicht grad ums Eck. Aversion gegen das Fliegen darfst da auch nicht haben.

  • Der große Budget und Spielergehälter-Thread

    • RexKramer
    • 18. September 2014 um 23:11
    Zitat von nordiques!

    Ist das nicht eh oft dasselbe? :P

    weiß nicht, hab weder mit dem einen (glaub ich) noch mit dem anderen (hoff ich) erfahrung ^^

  • Der große Budget und Spielergehälter-Thread

    • RexKramer
    • 18. September 2014 um 22:18
    Zitat von nordiques!

    Welch hehrer Anspruch :D

    Sollte natürlich Wahnsinn heißen 8|

  • Der große Budget und Spielergehälter-Thread

    • RexKramer
    • 18. September 2014 um 20:45
    Zitat von VincenteCleruzio

    Dass die Frage der materiellen Steuerlast im Detail nicht trivial ist, war nicht Gegenstand des Diskurses hier. Die Steuerinzidenz hast erst Du ins Spiel gebracht (und Dir einen Keks gegen die Juristen gegönnt, die sich damit schwer täten), selbst aber auch keine "detaillierten", sondern so allgemein gehaltene Aussagen getroffen, die sogar der königliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger verstanden hätte, den Ludwig Thoma in seiner Kurzgeschichte "Der Vertrag" beschrieben hat mit: "Er war ein Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand."

    Bis zu Deinem Beitrag ist - jedenfalls dem Inhalt nach und ohne auf präzise Begriffe zu achten - über Löhne der Spielers gerätselt und das Verhältnis der Nettolöhne der Spieler zu den Bruttolöhnen diskutiert worden, die die Vereine jeweils aufzustellen haben. Aber nicht über die ökonomische "Lastenverteilung" zwischen Spielern und Vereinen im Hinblick auf lohnabhängige Abgaben.

    Einspruch! Ganz konkret habe ich meinen Einwurf zu @nots Aussage von weiter oben

    Zitat

    Der Verein oder Arbeitgeber bezahlt da gar nix, das fällt zu Lasten des Angestellten - der nutzt es ja auch - irgendwie logisch oder?

    bezogen. Da geht es 1) sehr wohl darum um die Verteilung von Lasten wenn ich mich nicht grob täusche und 2) wird hier von @nots unterstellt, dass die formal-rechtliche und die ökonomische Belastung zusammenfallen, was -das ist mein Punkt- nicht notwendigerweise so sein muss...aus genannten Gründen.
    Zudem finde ich, dass Fragen von Marktmacht von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Lohnnebenkosten und deren tatsächliche Verteilung zwischen den Marktseiten für die Ökonomik einer professionellen Eishockeyliga in einer Marktwirtschaft von großer Bedeutung sind und im "großen Budget und Spielergehälter Thread" keine Themaverfehlung darstellen. Kann mir also nicht vorwerfen etwas aufs Tapet gebracht zu haben, was hier nicht hergehört und weise deinen impliziten Vorwurf diesbezüglich zurück. Und nicht nur das, angesichts der Fred Titels und des Themas finde ich deine Kritik an meiner Erweiterung der zur Diskussion stehenden Inhalte für unzulässig und nicht geeignet eine höhere Weisheit zu erlangen (und dazu ist diese Forum, finde ich zumindest. da).

    Bezüglich des "Keks" gegen die Juristen bekenne ich mich schuldig. Aber nachdem ich wusste, dass diese hier von einem der ihren in dem das Feuer der Peperoncini Kalabriens brennt wortgewaltig vergewalt, verteidigt werden nehme ich mit diesen Untergriff nicht übel. Immerhin kommen wir zwei so wieder einmal dazu uns länger auszutauschen und -wie früher gelegentlich beim EC Nuovi Venuti am Eis die Bastoni- die verbalen Klingen zu kreuzen.

    Zitat von VincenteCleruzio


    Dass sich "ein guter Teil" der WiWi-Studenten damit schwer getan haben, glaub ich Dir sofort (ich möchte gar nicht wissen, wie es dem "schlechten Teil" ergangen ist). Aber Du wirst es ihnen hoffentlich bis auf vier Stellen nach dem Komma vorgerechnet haben.

    Jusstudenten hätten da sicher keine Chance gehabt, die tun sich aber auch lieber mit den anderen, für sie wichtigeren Dingen schwer. Wir werden hier in Riggiu die Volkswirtschaft im neuen Bachelor- und Masterstudium "Wirtschaftsrecht" deutlich zurückfahren, weil sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass sie im Berufsleben nicht eine so große Rolle spielt wie all die anderen Fächer.

    Frage: Verstehst Du immer, welche Marktseite jeweils wie viel einer Steuerlast wirklich trägt? Wie präzise ist sie jeweils - ex ante oder auch nur ex post - zu berechnen?

    Danke für das amüsante Fortführen meines völlig unbewußt formulierten Wortspieles erstmal. Der gute Teil (quantitativ verstanden) der WiWi Studenten war (qualitativ) der schlechte (im WiWi Bachelor Studium, im VWL Master war dem nicht so). Die guten Leute haben das sehr wohl behirnt, die grosse Masse (hauptsächlich Betriebswirt), hatte mit formal abstrakten Konzepten wie du sagst durchaus zu kämpfen. Dass das über den Tellerrand schauen in der universitären Bildung (was bedeutet noch mal "universitas"??) leider immer mehr zurückgedrängt wird halte ich für problematisch, ich würde es begrüßen, wenn die Wirtschaftsjuristen eine solide VWL Ausblifdung bekommen, und umgekehrt würd's den WiWi Studis durchaus guttun etwas Recht zu lernen, da gibts genug Dinge (v.a. Grundlagen, die durchaus relevant und spannend sind). Ich hab zB im Studium die Law & Economics Kurse sehr geschätzt...

    Zu deiner Frage: Mitnichten weiß ich das immer...aber ich verstehe zumindest die Theorie dahinter ganz gut und weiß daher wie man sich der grundsätzlich trivialen Problematik der Steuerinzidenz nähern kann, welche Tücken in dieser Annäherung an die Realität durch Bildung eines Modells lauern etc. Das ist denke ich mal die Grundlage, wie's dann tatsächlich läuft ist vermute ich typischerweise eine empirische Frage und das bringt wieder ganz eigene Probleme mit sich.

    Zitat von VincenteCleruzio


    Also dem Legisten im BMF, den ich gut kenne und der als Hilfskraft der Politiker zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Abgabengesetze formuliert, traue ich schon zu, dass er weiß, was "Preiselastizität" bedeutet - er hat aber auch ein WiWi-Studium absolviert und nicht nur ein REWI-Studium. Ebenso den Juristen, die sich in den Parlamenten für die Steuerdinge engagieren. Ob sie alle freilich wissen, wer jeweils auf Grund der von ihnen formulierten bzw beschlossenen Abgabengesetze wie viel Steuerlast wirklich zu tragen hat, das kann ich nicht beurteilen: Dass sich die Legisten und die seriösen Politiker dieser Frage jeweils stellen, davon gehe ich allerdings aus.

    Na dein Wort in des höchsten Wesen' Ohr. Ich habe in meiner beruflichen Tätigkeit nach dem Abgang aus dem Elfenbeinturm der Universitá von Riggiu doch öfter die Erfahrung machen müssen, dass die Legisten und Vollzieher der Gesetze über das Wesen dessen, was sie juristisch bearbeiten nicht immer in der nötigen Tiefe Bescheid wissen und Dinge tun, die zwar juristisch "passen" mögen aber ökonomisch wenig Sinn haben. Und blöderweise wissen das diese Leute nicht oder sie wissen es, holen sich aber dennoch keinen Rat bei Leuten, die's uU besser Wissen. Dieses Problem haben auch andere Ökonomen, die viel mit dem von Juristen dominierten Verwaltungs- und Behördenapparat dieser Republik zu tun haben. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass die nächsten Generationen von Wirtschaftsjuristen aus Riggiu, die dann in die Ministerien und Behörden strömen noch weniger Ahnung von Ökonomie haben bekomm' ich ein ungutes Gefühl.

  • Der große Budget und Spielergehälter-Thread

    • RexKramer
    • 18. September 2014 um 13:15
    Zitat von VincenteCleruzio


    Deshalb sind wir Rechtsverdreher auch so froh, dass uns Betriebs-, Volks- und andere Wirte mithilfe der "tax liability side equivalence" und der "verblichenen Getränkesteuer" (gemeint sind die bis 2001 eingehobenen Getränke- und Speiseeissteuern der neun Bundesländer) selbst so banale Erkenntnisse zu vermitteln imstande sind, dass die Last einer Abgabe, wirtschaftlich betrachtet, dank Überwälzung nicht notwendig von dem zu tragen ist, der sie an das Finanzamt abführt. Sensationell!

    Ich Trottel hab´ zu Ostern noch echt geglaubt, als der Media Markt in Riggiu mein Kaufinteresse für einen Fernsehapparat geweckt hat mit der Ansage: "Jetzt spart ganz Kalabrien die Mehrwertsteuer! Wir schenken Kalabrien die 22 % Mehrwertsteuer!", dass dieses Unternehmen die imposta sul valore aggiunto nicht nur zahlt, sondern auch wirtschaftlich trägt, sonst hätte es mir beim Kauf des Fernsehers an der Kasse die 22 Prozent vom Kaufpreis ja nicht abziehen und schenken können.

    Naja, im Detail ist das nicht so trivial wie du tust lieber Vincente und alleine die Diskussion hier, in der nicht wirklich hinterfragt wurde, ob den Arbeitgeberbeitrag zur SV auch der Arbeitgeber ökonomisch trägt etc., lässt mich glauben, dass der Einwand was die Steuerinzidenz trifft druchaus seine Berechtigung hatte. Die Details welche Marktseite wie viel von einer Steuerlast wirklich trägt unterstelle ich verstehen die wenigsten Juristen wirklich. Zumindest hat sich ein guter Teil der Wirtschaftsstudenten, denen ich das und ähnliches an der Universität von Riggiu zu lehren hatte, damit durchaus schwer getan...aber vielleicht haben ja die Juristen mehr Talent und Willen das zu verstehen als die eigentlich darauf spezialisierten Volk-, Betriebs- und sonstigen Wirte. Bin diesbezüglich aber eher skeptisch. Wäre mal interessant die Juristen, die in der Gesetzgebung dafür verantwortlich sind auszbaldowern wer formal wie viel wofür besteuert wird, abzutesten, ob sie wirklich wissen was das für die Realität bedeutet. Ich wette, dass die allermeisten nicht mal wissen was Preiselastizität bedeutet. Und wenn dann höchstens nur situationselastisch.

  • Der große Budget und Spielergehälter-Thread

    • RexKramer
    • 17. September 2014 um 20:35
    Zitat von nots

    Du bist ein ganz schlauer....

    Wenn du Angestellter bist und ein Firmenfahrzeug zur Verfügung gestellt bekommst dann bezahlst DU dafür den Sachbezug. Hier gibt es 2 verschiedene Regelungen:

    1. du führst ein Fahrtenbuch und darfst pro Monat 500km privat fahren - Kosten 0,8Promille vom Anschaffungswert
    2. du kannst privat fahren soviel du willst und brauchst kein Fahrtenbuch - Kosten 1,6 Promille vom Anschaffungswert.

    Dieser Betrag wird dir brutto monatlich zum Gehalt dazugerechnet (am Papier) und dafür bezahlst du die Steuer. Bei Dienstwohnungen - ebenfalls ein Sachbezug - verhält es sich ähnlich.

    Der Verein oder Arbeitgeber bezahlt da gar nix, das fällt zu Lasten des Angestellten - der nutzt es ja auch - irgendwie logisch oder?

    Kleine Anmerkung zum letzten Satz: wer eine Steuer abführt (d.h. die Zahlung ans Finanzamt macht) ist nicht notwendigerweise der die Steuerlast auch ökonomisch trägt. ZB die verblichene Getränkesteuer haben zwar die Wirte (Anbieterseite auf diesem Markt) abgeführt, ökonomisch getragen haben die Steuerlast aber die Konsumenten (Nachfrageseite), da die Steuer eingepreist wurde. D.h. wenn du als Arbeitnehmer eine starke Verhandlungsposition hast kannst du Steuerlasten in einem gewissen Ausmaß in deine Gehaltsforderung einpreisen, sodaß am Ende der Arbeitgeber die steuer zahlt obwohl sie von deinem Konto abgezogen wird. Geht natürlich auch umgekehrt, das ganze ist eine Frage der Preiselastizität von Angebot und Nachfrage, das Phänomen nennt sich "tax liability side equivalence" (d.h. wem bzw. welcher Marktseite die Steuer formal aufgebummt wird ist egal, welche sie wirklich trägt bestimmt sich anders). Die Ökonomie hat ein paar Gesetzmässigkeiten, die sich nicht um kodifizierten Regeln wer was zu zahlen hat kümmern (Juristen zB tun sich da oft schwer damit).

  • Vorbereitung Graz 99ers 2014/15

    • RexKramer
    • 11. September 2014 um 21:15
    Zitat von SMG99

    Das war relativ schnell wieder Geschichte. Bericht

    Alles klar, Danke sehr!

  • Vorbereitung Graz 99ers 2014/15

    • RexKramer
    • 11. September 2014 um 18:00
    Zitat von SMG99

    Unfortunately, there is no live stream available. You can just follow the game via live scoring on erstebankliga.at or eishockey.at or via live ticker on laola1.at
    Only TV games will be broadcast on laola1.tv or servustv.com. Schedule

    What about the "gamecenter" web tv coverage of all EBEL games the league has announced in spring...has this project been quietly laid to rest?
    Irgendwer eine Ahnung?

  • Was wird aus Andre Lakos

    • RexKramer
    • 9. September 2014 um 12:54

    Einer sehr gut informierten Quelle zufolge werden Andre Lakos und Oliver Setzinger einen Kurzauftritt für Dunarea Galati im Finale des rumänischen Pokalwettbewerbs am kommenden Wochenende machen.

    [SARCASM]Danach steht ein Engagement in der usbekischen Liga im Raum[/SARCASM]

  • Saisonprognosen 2014/15

    • RexKramer
    • 8. September 2014 um 11:29

    RBS > BWL, VIC, HCB > ZNO, VSV, DEC > KAC, G99, AVS > OLL, HCI
    BWL
    VIC
    HCB
    ZNO
    VSV
    DEC
    KAC
    G99
    AVS
    OLL
    HCI

  • Transfergeflüster: SAPA Fehervar AV19 2014/15

    • RexKramer
    • 13. August 2014 um 09:30

    Kein Transfergeflüster, aber ein Testspielergebnis:

    SAPA Fehérvár AV19 - HC Nové Zámky (MOL) 7:4 (1:0, 3:3, 3:1)
    1:0 - 05.08 István Bartalis (Kóger, Banham)
    1:1 - 21.44 Erik Caladi (M.Stefanka)
    2:1 - 22.17 Jeffrey Lovecchio (Maino)
    2:2 - 25.45 Miroslav Stefanka (Caladi) PP1
    3:2 - 30.49 Andrew Sarauer SH1
    3:3 - 31.53 Jakub Hrudik (O.Stefanka) PP1
    4:3 - 32.40 Dániel Kóger (Register, Banham)
    4:4 - 47.48 Marek Dubec (Huba)
    5:4 - 49.44 István Bartalis(2) (Banham)
    6:4 - 51.23 Istváan Bartalis(3) (Tokaji, Szirányi) PP2
    7:4 - 57.21 Andrew Sarauer(2) (Lovecchio, Register)
    PIM: 6x2 - 7x2 SOG: x-x Att: 2000

    Székesfehérvár: Robinson Joshua (29.25 Rajna Miklos); Hetenyi, Ejdepalm, Nemes, Sziranyi, Bartalis, Marino, Varga, Kovacds, Nemeth, Toaji, Erdely, Banham, Register, Sarauer, Orban, Koger, Kiss, Lovecchio, Magosi, Sarpatki
    Nové Zámky: Krajcovic Pavol (28.16 Exner Jiri); Dubec, Kovac, Lesko, Fiala, Mocik, Podstavek, Huba, Puchovsky, Stefanka, Dubec, Hrudik, Stefanka, Kral, Cseres, Caladi, Siska, Duris, Kropac

  • TsaTsa erklärt Vincente die Schweiz

    • RexKramer
    • 8. August 2014 um 11:36
    Zitat von TsaTsa

    Da hast du vollkommen recht, das normale volk, also die mittelschicht muss hart arbeiten um sich ein wenig luxus zu gönnen, sofern er das braucht. Klar sind die verdienste hier höher als vielleicht sonst in europa, gleicht sich aber mit den hohen preisen bei lebensmittel, arzneien, bekleidung, krankenkassen, wohnungen usw. wieder aus. So steht denke ich, die schweiz nicht besser da als einige europäische länder.

    hier noch ein interessanter artikel aus dem vergangenen jahr gefunden, betreffend schlaraffenland, wobei die CH weit davon entfernt ist.

    http://www.pi-news.net/2013/08/willko…enland-schweiz/

    Ob ein Artikel des mMn klar rechtsextremen (mit Aufhänger Islamkritik) Blogs zu dem du verlinkt hast eine gute Basis für die Diskussion ist bezweifle ich und es sollte zumindest darauf hingewiesen werden wie sich "pi-news" politisch einordnet: http://de.wikipedia.org/wiki/Politically_Incorrect

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 5. August 2014 um 14:30

    Im Forum wimmelts ja nur so von zweit- und drittklassigen Postings! Es muss was passieren. Wir brauchen, um die Posting- und ForumsGüteklasse aufrechtzuerhalten, sofort eine Beschränkung der nicht-erstklassigen Postings, vor allem aus dem Ausland.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 23. Juli 2014 um 15:18
    Zitat von remington.style

    Umm... Do not agree
    Kenne einige Beispiele von Jungfussballern, die in der Schulzeit schon ordentlich dazuverdient haben und auch von solchen, die sich noch jahrzehnte lang in diversen Regionalligen ein ordentliches Zubrot verdienen konnten.

    Prinzipiell stimmts sicher, dass der Prozentsatz der vom-Sport-mal-leben-könnenden sehr gering ist, aber 'jede Sportart, jedes Land' ist so sicher nicht richtig.

    Ich habe das gar nicht so sehr als Vergleich zwischen verschiedenen Sportarten gemeint, sondern über die Verdienstmöglichkeiten im Sport ganz allgemein (verglichen mit "was ordentliches lernen"). Insofern war meine Aussage eher so zu lesen: der Barwert ( im Sinne von abdiskontierten zukünftigen Verdiensten als Athlet) von Investitionen in eine sportliche Ausblidung in der Jugendzeit ist im Durchschnitt sehr niedrig (= negativ). Klar gibt's Sportarten wo mehr zu holen ist als in anderen (auch bereinigt um die Konkurrenz die da jeweils herrscht) aber insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit jemals als Sportler irgendwas zu verdienen unabhängig von der Sportart so niedrig, dass es wenn man nur auf die Rendite abzielt keinen Grund gibt überhaupt mit dem Sport anzufangen. Die Kicker, die sich selbst in den unteren Ligen immer schön was dazuverdienen gibt's wohl, aber für jeden davon gibt's dutzende die nie soweit kommen und auch Kosten dafür aufgewendet haben....

    Zitat von remington.style

    Aber sind diese Systeme mit unserem vergleichbar? ZB in Nordamerika gehen sehr viele Sportler wenn sie nicht mit 18 schon Profiliga-Superstar-Niveau haben den Weg übers College. D.h. die haben 'was gelernt', unabhängig davon wie sich die Sportlerkarriere weiterentwickelt.

    Nein, die Systeme sind sie nicht unbedingt vergleichbar würde ich sagen, das ändert aber denke ich nix an meinem Argument. Mein Punkt ist, dass es in NA (oder anderen großen Hockeyländern) im Vergleich zu Ö behaupte ich eine überproportional große Anzahl an Nachwuchseishacklern gibt, die nie auch nur in die Nähe einer Karriere, mit der sich was verdienen lässt, kommen und die dennoch einen Aufwand mit dem Sport treiben, der mit dem eines typischen Ö-Nachwuchscracks vergleichbar ist. Spieler, die im College auf höherem Niveau (NCAA DI, zT DIII, CIS in Kanada) eishackeln und somit eine Möglichkeit nutzen, die es bei uns nicht gibt sind doch auch schon nur mehr die Spitze des Eisberges und selbst von denen schaffen es nur sehr wenige zum Profi. Den überwiegenden Rest sieht man halt einfach nicht, der ist aber Riesengroß und im Ende hast ein Verhältnis von Spielern die mit Hockey was verdienen zu Spielern gesamt das weit kleiner ist als bei uns. Und trotzdem (oder gerade deshalb) funktioniert es eine Spitze auszubilden.


    Zitat von remington.style

    Erm....
    Jein

    Leben muss man auch davon können. Und nicht nur während.
    Ich finde es eigentlich lobenswert wenn sich ein (junger) Sportler über solche Dinge Gedanken macht und nicht davon ausgeht, dass sich dann mit 25 - 35 Jahren 'eh irgendwas finden wird'.
    So wie früher die Fußballer, die sich eine Tankstelle oder Trafik zusammengespart haben gehts halt (und vA im Hockey) nicht mehr. Und nach der Sportlerkarriere ins elterliche Geschäft einsteigen und so was werden geht halt auch nicht für jeden.

    Wennst mit 23 bei den Caps kein Leiberl mehr kriegst, wirst auch als Quotenösterreicher anderswo in der EBEL nicht mehr lange unterkommen und dann hast halt nur noch die jedes Jahr wieder wacklige INL in der man sich noch für ein paar Jahre verdingen kann ohne Chance da etwas für die Zeit danach anzusparen oder aufzubauen.
    Natürlich kann mans aus Leidenschaft für den Sport drauf ankommen lassen, aber ob das wirklich gescheit/wünschenswert ist?

    Natürlich musst leben können, aber in Ö sind wir in der glücklichen Situation, dass ein sehr großer Teil der jugendlichen Bevölkerung sich der Ausübung eines Sportes verschreiben kann und deshalb trotzdem nicht hungern muss. Die meisten Eltern können es sich leisten den Junior neben der Schule oder sogar noch neben einem Studium eishackeln zu lassen. Das ist denke ich in den seltensten Fällen ein Hinderungsgrund.
    Für das Leben nach einer EVENTUELLEN (Profi-)Sportkarriere, die aus Perspektive der allerallermeisten Jugendlichen aus 1000 Gründen sowieso alles andere als "aufgelegt" ist, muss man, wenn man nicht völlig dämlich ist, ohnehin mittels einer vernünftigen Ausbildung sorgen. Dabei sehe ich schon ein systematisches Problem, da wir die Institutionen, die (Spitzen)Sport und (Schul)Ausbildung leicht miteinander vereinbar machen nicht wirklich haben. Dass ein Jugendlicher sagt er stellt den Sport zurück, weil die Schule als Hauptbaustein einer späteren beruflichen Lebensgestaltung wichtiger ist und sich beides aus welchen Gründen auch immer nicht gut vereinbaren lässt ist ja gut und schön (und vernünftig), aber wenn der Sport zurückgestellt wird, nur weil die subjektiven Aussichten später mal was zu verdienen als zu schlecht eingestuft werden ist es für mich Zeichen einer etwas falschen Einstellung. So nach dem Motto, "wenn ich nicht reich werd damit oder zumindest eine zeitlang gut davon leben kann interessierts mich nicht". Das ist Bullshit und von der Rechnung her ist Leistungssport EX-ANTE nirgendwo ein gutes Geschäft. Insofern, wennst als Qutenösi ein paar Jahre in der Show mitmischen kannst, uU auch deine 15' Ruhm bekommst und dich danach in der INL verdingen musst/kannst...soll was schlimmeres geben für die Jahre zwischen 20 und 25. Dass nebenbei für die Zeit danach Vorkehrungen zu treffen sind (Studium nebenbei, was auch immer) kann einem sowieso keiner abnehmen, ein Recht auf einen Arbeitsplatz als Profisportler gibt's nicht. Das ist überall so und drum gibt's auch genug kanadische Ex-Profis, die ihre Hockeykarrieren als Feuerwehrmänner beenden...auch ein ehrbarer Beruf.

  • Kommentare zur österreichischen Justiz und Polizei

    • RexKramer
    • 22. Juli 2014 um 21:30

    Echt ein Wahnsinn was das Gericht da abzieht, unglaublich. Wenn er vorne in der Demo dabei war muss er zwangsläufig Gewalt gegen die Polizisten angewandt haben, eh klar. Dann aber bitte sofort alle anderen Demonstranten, für die das auch gilt, ebenfalls sofort anklagen....

    Für mich ist klar, die Polizei will ein Exempel statuiert haben und das Gericht macht sich zum Erfüllungsgehilfen. Hoffe es wird Berufung eingelegt.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 17. Juli 2014 um 15:57
    Zitat von DiMauro15

    Wenn er als anzulernender Feuerwehrmann mehr verdient, sagt das leider alles über den Stellenwert/die finanzielle Ausstattung des österreichischen Eishockey's aus. Ofner und Polizei war ja das selbe... Mitten unter seiner bis dato besten Saison....
    Man müsste ja eigentlich jeden Jugendlichen abraten die Energie ins aktive Eishockey zu stecken. Die Chance, dass man überhaupt in der Liga spielt sind sehr gering und dann auch noch ein sehr bescheidener Verdienst. Dafür hab ich aber ab 13, 14 Jahren alles dem Sport unterzuordnen. Die Wahrscheinlichtkeitsrechnung dazu sieht nicht gut aus.

    Und du glaubst in großen Eishockeyländern sieht die Kosten-Nutzen Rechnung aus der Perspektive eines beliebigen 13, 14-jährigen besser als bei uns? Ich glaube das ist ein Irrtum und die Einstellung, die hinter so eine Überlegung steht, ist mMn eine Ursache warum bei uns wenig weitergeht.
    In Kanada sind zB weit über 500.000 (männl.) Hockeyspieler unter 18 Jahren registriert, in Österreich sind es unter 5000 (kommt mir sehr hoch vor, k.A. wie verlässlich diese Zahl ist). In Ö gibt es derzeit 8 Profimannschaften, d.h. um auf das selbe Verhältnis von Teams und damit potentiellen Arbeitsplätzen zu potentiellen Profispielern zu kommen müsste es in Kanada über 800 Profiteams geben. Das geht sich vermutlich ganz knapp nicht aus....

    Fazit: aus der Perspektive eines beliebigen Jugendlichen sieht die Rechnung erwartetes zukünftiges Einkommen als Profi versus Kosten der Ausübung des Sportes um soweit zu kommen in jeder Sportart in jedem Land sehr schlecht aus und ich bin fest davon überzeugt, dass gerade in Ländern, die in einem gewissen Sport sehr gut sind diese Rechnung im Schnitt ganz besonders schlecht ausschaut. Der einzige Schluss daraus kann nur sein, dass die Einkommenserwartung kein notwendiger Faktor für ein System ist gute Athleten zu produzieren...
    Die Motivation im Sport gut zu werden und das dafür notwendige Investment auf sich zu nehmen muss sich mMn intrinsisch geben, d.h. es zu tun weils Spass macht, eine Herausforderung ist, der man sich stellen will, einen die Community anspricht etc. Wenn Geld ein notwendiger Antriebsfaktor ist kann man's gleich vergessen.

  • Inl 2014/15

    • RexKramer
    • 14. Juli 2014 um 21:20
    Zitat von silent

    Liebr RexKramer - hast du auch Ahnung wie das in Österreich mit dem Sport und den Verbänden funktioniert. Ich fürchte fast nicht, bei den Sachen die du von dir gibst.

    Ja, lang und nahe genug...
    Aber ich bin ganz Ohr, wenn du mir erklärst wie das mit dem Sport und den Verbänden in Österreich funktioniert. Vielleicht habe ich ja was übersehen.

  • Inl 2014/15

    • RexKramer
    • 14. Juli 2014 um 21:15
    Zitat von nordiques!

    NHL Teams sind nicht Mitglieder von Hockey Canada. Ein ganz simpler Unterschied, aber so Kleinigkeiten scheinen Dich in Deiner Argumentation zugunsten des pseudo-freien Marktes wenig zu interessieren. Genauso wie Du Pflichtmitgliedschaft mit freiwilliger Interessensgemeinschaft verwechselst und weiter behauptest, der Vergleich würde nicht hinken.

    Aber ich hab' jetzt echt keine Lust mehr, Dir zum x-ten mal zu erklären, dass es an den Mitgliedern liegt, ihren Verband so zu gestalten, wie sie ihn gerne haben möchten. Oder ihn eben zu verlassen. Nochmals: ich teile Deine Kritik an den Verbänden voll und ganz, nur den Weg dorthin und den Weg dort weg seh ich komplett anders als Du.

    Ja klar sind die NHL Teams nicht Mitglieder von Hockey Canada, darum -wer lesen kann ist klar im Vorteil-_ habe ich "wenn Hockey Canada die NHL Teams unter seine Fuchtel zwingen wollte..." geschrieben. Aber jetzt frag dich mal warum die NHL ihre eigene Interessensvertretung ist und sich nicht einem Verband unterwirft/unterworfen ist in dem Funktionäre das Sagen haben, die u.a. auch von den Klubs aus der WTFHL gewählt worden sind. Davon ausgehend, wenn die Konstruktion der Verbände mit ihrerer Sanktionsgewalt so lässig ist haben sich die EBEL Teams so weit es nur irgendwie geht vom OEHV emanzipiert? Und warum gibt's Hockey Europe? Weil die Verbände die Interessen der Profiklubs so gut vertreten?
    Und zum Gestalten der Verbände durch die Mitglieder ein herzhaftes Lachen meinerseits...die Führung der Verbände wird in mehr oder weniger sauberem Prozedere per Abstimmung/Wahlen von den Vereinen gewichtet mit ihrer Mitgliederzahl bestimmt, da gibts Hausmachten, alle Arten von politischen Abhängigkeiten usw. wenn du meinst eine kleiner Teil der Mitglieder (die Vereine, die blöderweise von einer natürlich dem Allgemeinwohl dienender Zwangsmaßnahme des Verbandes betroffen sind) könnte so einen Mißstand locker flocking innerhalb der Institutionen des Verbandes verändern bist leider am Holzweg. Keine Ahnung, ob die schon mal näher mit dem Verbandswesen zu tun hattest, scheint nicht so....

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