ZitatOriginal von Mitch Buchanan
Zitat von Marling:Das ist m. Mng. n. völlig richtig.
In Kärnten gibt es seit heuer das Landesleistungszentrum Kärnten, in dem die talentiertesten Nachwuchsspieler der kleinen Clubs zusammengefaßt werden und das mit einer eigenen Mannschaft recht erfolgreich an der österreichischen U12-Meisterschaft teilnimmt. Dieses prinzipiell gute Projekt soll nächstes Jahr auf die U14-Meisterschaft und in weiterer Zukunft auch noch auf die U16 ausgedehnt werden.
Und da spießt es sich: für wirkliche Top-Nachwuchsarbeit braucht man eben schon ab August Eis und nicht erst ab Oktober, wie bisher immer in den kleinen Eishallen. Womöglich scheitert alles nur an so einer Frage.
Gute Nachwuchsarbeit im Eishockey braucht eben einen hohen Aufwand, den man sich nicht überall leisten kann (oder will).
Zu wenig Infrastruktur (sprich Hallen) würde ich nicht sagen aber teilweise falsch zugeordnet. IN OÖ zB gibts gar nichtso wenige Hallen aber die Vereine in Wels, Steyr, Gmunden kriegen halt nicht wirklich was auf die Reihe. Und dafür gibts an anderen Orten sehr bemühte Vereine, die gute Arbeit leisten und halt seit Jahr und Tag wegen Fehlens einer Halle auf der Stelle treten (Paradebeispiele für mich Bregenzerwald und Mödling).
Das Kärntner Projekt (unter Leitung von Pöck, oder?) ist super, das Potential in den Anfängern/Kindern der kleinen Klubs muss genutzt werden. Nur wenns irgendwie in Richtung Leistungssport gehen soll muss jedes Talent halt mit spätestens 12 weg vom Dorfklub. Aber wenn dann selbst in so einem "Bündle die Kräfte" Projekt erst ab Oktober Eis zur Verfügung steht kann man's auch wieder vergessen.
Eine gute Strategie wäre mMn bei den Dorfvereinen das Training mit den ganz Kleinen (U10) zu unterstützen (Eislauftrainer etc..) und den vorhandenen Talenten dann mit Ende der Volksschule in Stützpunkten die Möglichkeit geben in einem Hockeyinternat den Sport professionell (an einen "Großverein angeschlossen oder vom Landes- Bundesverband selbst betrieben) weiter auszüben. So was fehlt kommt mir vor. Wenn bei einem Talent aus einem kleinen Verein nicht die Eltern völlig fanatisch sind ist die Decke der sportlichen Entwicklung recht niedrig.