Zunächst einmal Gratulation den Capitals zu einem überaus verdienten Sieg, das Nachfolgende soll euren Erfolg in keiner Weise schmälern.
Kowalzyk ist eine Zumutung sondergleichen, die wie von anderen angemerkt nichts, aber auch absolut nichts in der EBL verloren hat. Dafür hat er aber zumindest die dem österreichischen (und internationalem) Eishockey bisher unbekannte Strafart 2+2+2 Minuten (auch von der Caps-Homepage übernommen) eingeführt.
Mich würde es nicht verwundern, wenn die Innsbrucker gegen die Wertung (wohl vergeblich) Protest einlegen würden: Immerhin hat MacNeill gespielt, obwohl er eigentlich auf der Strafbank sitzen hätte müssen (Ähnlichkeiten zu einem anderen von Hrn. Kowalzyk geleiteten Spiel sind unbeabsichtigt und rein zufällig). Als er dann drauf kam, gab er MacNeill weitere 2 Minuten für vorzeitiges Verlassen der Strafbank und eine 2-Minuten-Strafe für das Team - interessanterweise folgte trotzdem ein 5:4 Powerplay anstelle eines 5:3...
Überhaupt hat mich die neue #5 der Caps nicht überzeugen können und ich würde die Headline auf der Caps-Homepage dahingehend abwandeln, dass die Capitals trotz und nicht mit MacNeill den ersten Sieg über die Haie feiern konnten. Außer mit (unnötigen) Härteeinlagen (entgegen den meisten Berichten wurde die Aktion mit Periard sehr wohl von der #5 durch Stockschläge ausgelöst) und eklanter Unkenntnis der Eishockeyregeln ist Mr. MacNeill während des gesamten Spieles nämlich überhaupt nicht aufgefallen. Positiv aufgefallen ist nur die 1er Linie der Caps, die heute wahrlich in Höchstform agiert hat.
Auch der vielgepriesene und -besungene Walter Bartholomäus hat bei dem 2. und 3. Treffer der Haie alles andere als souverän ausgeschaut - aus meiner Perspektive hat er sich beim 2. Innsbrucker Tor den Puck sogar selbst ins Netz gehaut.
Aber wie gesagt, dennoch haben die Caps, vor allem dank der 1er-Linie und einem überragenden Kevin Mitchell verdient gewonnen.