Beiträge von gm99
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Ja, aber es war definitiv keine "open hand", wie eigentlich in der Regel verlangt, und Cuylles Hand war am Schläger.
Das stimmt, er erweitert den Anwendungsbereich von "open hand" auf die gesamte Hand bzw alles, was vom Handschuh bedeckt ist. Diese Interpretation scheint mir grundsätzlich noch innerhalb des äußersten möglichen Wortsinns von "Handpass" zu liegen. Beim Rest des Arms habe ich nach wie vor meine Zweifel.
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Die meisten Refs legen das wohl so aus (siehe oben Jackson), das jede dementsprechende Bewegung mit dem Arm zum Puck sanktioniert wird, egal mit welchem Teil des Arms dann schlussendlich der Puck zum eigenen Mann weiterbefördert wird.
Das entnehme ich dem Tweet von Jackson eigentlich nicht: Er stellt vielmehr darauf ab, dass die Weiterbeförderung in diesem Fall mit dem Handschuh erfolgt sei und vertritt offenbar die Ansicht, alles was vom Handschuh bedeckt sei, zähle zur Hand - was nicht ganz unplausibel ist - , daher Handpass. Dass ein Kontakt mit einem anderen, nicht vom Handschuh bedeckten Teil des Arms ebenfalls zu einem Handpass führt, lässt sich daraus nicht zwingend ableiten.
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Das gilt, genau genommen, bei uns nur für die Anwendung des Strafrechts. Und dort auch nur, wenn sich des Ergebnis der Auslegung zum Nachteil des Beschuldigten auswirken würde (im angelsächsischen Rechtskreis dagegen gibt es diese strenge Bindung an den/einen Gesetzeswortlaut nicht, dort soll die umfassende Laiengerichtsbarkeit ("Jury") den Beschuldigten vor (hohen) Strafen schützen).
Außerhalb des Strafrechts wäre aber auch bei uns (und im angelsächsischen Rechtskreis sowieso - Stichwort IIHF) Analogie zulässig, um eine (vermeintliche) Regelungslücke zu schließen und unter dem Begriff "Hand" in diesem Zusammenhang auch den "Oberarm" zu subsumieren, die Du aber mit Hinweis auf die Regeln über das "Kicken" des Pucks mit dem Fuß ins Tor verneinst. Vielleicht gibt es aber auch noch andere, gegenteilige Argumente.
Ja und nein. Bei der Wortauslegung gilt natürlich auch im Zivilrecht das weitestmögliche Wortverständnis als Grenze der Auslegung, die auch mit den sonstigen Interpretationsmöglichkeiten nicht überschritten werden darf (RS0008788 [T1]; RS0016495; P. Bydlinski in KBB7, § 6 ABGB Rz 3).
Darüber hinaus kommt eine Analogie gemäß § 7 ABGB in Betracht, die aber, wie du eh schon ausgeführt hast, aber eine Regelungslücke und damit eine planwidrige Unvollständigkeit voraussetzt. Die Analogie ist aber unzulässig, wenn der Gesetzeswortlaut und die Absicht des Gesetzgebers in die Gegenrichtung weisen (P. Bydlinski aaO § 7 ABGB Rz 2 mwN). Nun hat der IIHF-"Gesetzgeber" (warum dieser trotz Sitz in der Schweiz dem angelsächsichen Rechtskreis zugehörig sein soll, erschließt sich mir im Übrigen nicht) konkrete Regelungen zu "Hand" und "Fuß" getroffen. Da ich einmal davon ausgehe, dass der IIHF bekannt ist, dass der menschliche Körper daneben noch aus anderen Teilen besteht, würde ich ihr nicht unterstellen, dass sie auf diese "planwidrig" einfach vergessen hat. Und selbst wenn, bliebe völlig offen, welche Regelung auf welchen Körperteil analog anzuwenden wäre - auf den Oberarm die Regel zur Hand, auf den Oberschenkel die zum Fuß?
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Bei Metzler sehe ich halt irgendwie die Gefahr, dass er ein Senna Peeters-Schicksal erleiden könnte (wobei Peeters beim HCI noch stärker war als Metzler bei den PIV). Ob wir den unbedingt brauchen?
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Die juristische Auslegung von Gesetzen findet ihre Grenze im äußersten möglichen Wortsinn.
In der IIHF-Regel 79 ist immer nur von "Hand" die Rede. Die Hand im anatomischen Sinn ist (der unterste) Teil des Arms; der Oberarm ist eindeutig keine Hand, schon weil er keine Finger hat.
Eine systematische Interpretation führt zu keinem anderen Ergebnis: Nach Regel 49.2. ist das Kicken des Pucks in allen Zonen erlaubt; nur wenn der Puck entweder aktiv in das Tor gekickt wird oder der gekickte Puck vom Körper eines anderen Spielers in das Tor abgelenkt wird, zählt das Tor nicht. Geht der gekickte Puck hingegen vom Schläger eines beliebigen Spielers (außer des Tormanns) in das Tor, zählt der Treffer (ich glaube, Rossi hat letztes Wochenende einen solchen "Kick-Assist" geliefert). Warum sollte der Regelurheber zwar solche mit einer absichtlichen Kickbewegung assistierte Tore erlauben, nicht aber welche, bei denen der Assist mit dem - grundsätzlich schwerer als der Fuß zu kontrollierenden - Oberarm gegeben wird?
Ich sehe da ehrlich gesagt keine Grauzone, sondern für mich ist das ziemlich eindeutig, dass ein Puck, der von einem Körperteil mit Ausnahme der Hand auf den Schläger eines Mitspielers und von dort ins Tor geht, zu einem regulären Treffer führt.
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Wenn Salzburg jemanden haben will, dann bekommen sie ihn in der Regel auch (außer vielleicht Michi Raffl während des letzten Lockouts). Wie schon geschrieben wurde, kann da niemand in der Liga mithalten, weder finanziell noch von den Trainingsmöglichkeiten oder den Chancen auf sportlichen Erfolg. Diesbezüglich würde ich dem VSV keinen Vorwurf machen.
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Innsbruck hat durchgehend 1500 oder darunter. Sind das auch schlechte Zuschauerzahlen oder passt das?
Auch mit meinen bescheidenen Mathematik-Kenntnissen glaube ich, dass man mit durchgehend 1.500 oder weniger Zuschauern nicht auf einen Schnitt von 2.100 kommt.
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Drei Tore in drei Spielen ist halt nicht berühmt. Aber das Problem zieht sich eh schon seit der Olympia-Qualiikation hin, dass wir kaum Tore aus unseren Chancen machen.
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Ja,war dann leider nicht dabei. Pech, muss ich halt nochmal hin.
Irgendwann in den nächsten 30 Jahren wird es sich schon ausgehen

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Der Wimmer ist komplett für die Fisch
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Sehr schöner Shorthander!
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Die slowakische Liga ist so stark, dass sogar die Champions Hockey League vor ihr Angst hat und den Startplatz lieber an die Polen gegeben hat, bevor die Slowaken alle düpieren

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mein learning daraus war, alles nur noch über die Polizei
denn wir hatten sogar die Polizei gerufen aber die anderen waren eh geständig und sich ihrer schuld bewusst und wollten es gleich am nächsten Tag melden aber wollten sich die 40€ für die Polizei sparen, da sie mir leid getan haben hab ich das dann privat laufen lassen
Wobei die Beiziehung der Polizei keinen Einfluss auf die Dauer der Abwicklung mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung hat. Die Meldung muss ja trotzdem der Versicherungsnehmer machen. Und auch die Entscheidung der Versicherung, ob sie einen SV vorbeischickt, ist in der Regel nicht davon abhängig, ob es eine polizeiliche Aufnahme des Unfalls gegeben hat oder nicht.
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Nur mit den Übertragungen vom ORF bisher die ich gesehen habe, kannst es gleich lassen. Bild, Wiederholungen, etc. unter aller Sau
Der ORF-Deal ist überhaupt super: Da stolpert vielleicht tatsächlich einmal jemand beim Zappen über eine Übertragung, findet es gut und würde das nächste Mal gerne wieder dabei sein. Bis dann in einem Monat das nächste Spiel übertragen wird, hat er es blöderweise nur schon wieder vergessen

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btw: wie ist das mit dem 3er package(wie im klagenfurter artikel beschrieben) in villach fürs kommende derby eigentlich gemeint?
Wohl so, dass man die Derbytickets nicht einzeln, sondern nur in Verbindung mit zwei anderen Heimspielen kaufen kann. Da nach dem Derby nur noch ein Heimspiel im GD ist, würde ich annehmen, dass man dann das vorherige Spiel (BWL) und das darauffolgende (Asiago) kaufen muss, wenn man zum Derby will. Sowas ähnliches gab es ja mWn schon einmal, mit dem Derby-Action-Doppelpack.
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Auf die Schnelle habe ich als letztes zweistelliges Ergebnis zuhause ein 10:1 gegen die Caps im November 2006 (!) gefunden. Gab es seither noch was? Fünffacher Torschütze damals übrigens Dany Bousquet, der - und so schließt sich der Kreis - seine Europakarriere in Asiago begonnen hat.
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Ich bin in der Halle und ich habe diese Saison noch keine Niederlage live miterlebt

Serie verlängert

Was mich fast mehr freut als die zehn Tore heute (wann haben wir eigentlich zuletzt daheim zweistellig gewonnen?) ist, dass wir in den letzten drei Spielen immer nur zwei Gegentore kassiert haben und uns endlich in der Verteidigung gefestigt zu haben scheinen.
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War wohl nix 😂
Lehrjahre sind halt keine Herrenjahre

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Asiago ist ein bisschen eine Wundertüte heuer. Und letztes Jahr sind Siegen gegen Salzburg meist miserable Partien gefolgt. Andererseits: Ich bin in der Halle und ich habe diese Saison noch keine Niederlage live miterlebt

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Defensiv war das heute eine unserer besten Partien heuer, auch von JP.
Gut, dass wir gewonnen haben und uns die Diskussion über den "Handpass" sparen können.
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Muss diese Aussage sein, weil ich sehe darin eine Provokation die mich trotzdem nicht provoziert, will es nur gesagt haben.
(Ich wurde für weniger schon mal verwarnt!)
Wieso, ist ein "Norslowene" nicht das, was rauskommt, wenn sich Aksel Lund Svindal und Tina Maze paaren? Das kann doch keine Provokation sein

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ich persönlich würde Sektor i und den Fanclub sektor zusammenlegen.
da hast immer zwei Stimmungen... die einen mit und die andere halt ohne trommel, dass ist mir aufgefallen beim Spiel gegen Linz...
Und dann hätte man wieder eine größere Fraktion Steher die Stimmung machen.
Ich glaub aber das Sektor I reservierte Steher sind, oder?Nein, i ist der "normale" Stehersektor im Eck (dort, wo zu Zeiten der Steherwand der Auswärtssektor war).
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ich finde coatta aktiver als Scherbak, der gibt gas und fährt jedem Puck nach, erinnert mich immer wieder an Oleksuk. und coatta hat kein Einstellungsproblem...
Coatta ist halt der Tomazevic-Ersatz. Bei dem haben sich alle aufgeregt, dass er für einen Legionär zu wenig bringt. Er hatte bei uns rund 0,5 PPG, Coatta hält momentan bei 0,3.
Wenn man zusätzlich noch berücksichtigt, dass Coatta dem Verein sicher teurer kommt als Tomazevic, der meines Wissens nach zB keine Wohnung in Villach gebraucht hat, war das wohl keine Verbesserung.
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Wir haben uns gestern noch rechtlich informiert. Es wäre tatsächlich Vertragsbruch und man könnte das einklagen (mit potentiell recht hohem finanziellen Schaden für den Beklagten). Deshalb habens dann anscheinend entschieden alle KAC-Fans mit Tickets für Sektor K, in den AW-Sektor reingepresst. War recht kuschelig. Passieren hätte nicht viel dürfen.
So damit hab ich zu diesem Thema auch genug gesagt. Nächstes Mal wirds das eh nimmer so geben, wurde uns von einem Mitarbeiter des VSV mitgeteilt.Die Konsequenz wird vermutlich die sein, dass es hinkünftig keinen online-Verkauf für die Derbys mehr geben wird und man sich wie früher für die Karten bei der Halle anstellen wird müssen. Da werden die Klagenfurter dann wahrscheinlich wieder als erstes aufschreien, dass das voll diskriminierend sei, und dass man das sicher einklagen kann
