Abgesehen davon, dass nunmal der sportlich Erfolg im Vordergrund stehen muss, wenn manche Mitarbeiter damit Probleme haben, dann müssen sie halt gehn, that's Business.
Wär halt nicht so schlecht, wenn sich der sportliche Erfolg auch einmal einstellen würde. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass in den beiden Jahren mit Ryan/Hughes mehr drin hätte sein müssen als ein Viertel- und ein Halbfinale.
Derzeit hat man schon eher das Gefühl, der wirtschaftliche Erfolg des Fanshops müsse im Vordergrund stehen. Case in point: Dem VSV gelingt es zwar unter der Saison hervorragend, mir an meine bei Aboabschluss bekanntgegebene e-mail-Adresse regelmäßig Informationen über ach-so-tolle Fanshop-Aktionen mitzuteilen und mich zu erinnern, ja das Abo für die Play-Off-Spiele aufzuladen, auf Nachricht, wann ich mein vor drei Monaten bezahltes Abo abholen darf, warte ich auf diesem Weg aber vergeblich. Aber macht ja nix, das erste Spiel ist ja erst in vier Tagen...
Auch das, was hockey71 angesprochen hat, geht in diese Richtung: In meiner Schulzeit waren wir oft nach der Schule beim Training, und es war das Größte, einen zerbrochenen Schläger vom Zopfn oder gar - das war quasi der heilige Gral - Kenny Strong geschenkt zu bekommen. Heute bekommen die Spieler ärgste Probleme, wenn sie ihre kaputten Schläger Kindern geben, statt sie brav abzuliefern, damit man im Fanshop vielleicht doch noch ein paar Euros herausquetschen kann.
Natürlich kann man das jetzt als Gesudere, dass früher alles besser war, abqualifizieren - aber irgendwie habe ich schon das Gefühl, dass bei meinem Verein in den letzten Jahren etwas gravierend in die falsche Richtung läuft. Deswegen sehe ich der kommenden Saison auch nicht ganz mit der Euphorie entgegen, die mich sonst ab Anfang August beschleicht.