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  3. MacReady

Beiträge von MacReady

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 1. Dezember 2010 um 11:48
    Zitat von Henke

    erzähl keine märchen. er hat keine 120.000.

    und 80% spieler denen das dress komplett blunzn is findest in allen sportarten und teams.

    gunslingers and hired hands the most of them. und recht haben sie.

    Das Märchen kommt von Mion und ich glaub nicht, dass das so unwahr war, oder doch?

    Ich finds überhaupt schon bedenklich, wenn Spieler bei uns mehr verdienen als in Schweden. Ist dann wohl auch eine Erklärung, warum wir zur Zeit so wenige Legios haben. Es sind ja in der Liga (vor allem eben bei RBS) nicht grad wenige Spieler, die sicher keine Probleme hätten, sich in einer stärkeren Liga zu behaupten. Zufall?

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 1. Dezember 2010 um 11:33
    Zitat von RoterBulle84

    Hier wird aber so getan, als ob Spieler wie Brandner, Kalt, Kaspitz, Lukas, Rotter und Co. um ein Butterbrot spielen.

    Die werden aber auch ca. gemäß ihrer Leistung entlohnt. In Salzburg sind mindestens 50 % des Gehalts ein Geschenk. Brauchst dir ja nur mal anschauen, Raffl hat in Schweden 60.000 EUR verdient, bei RBS sinds 120.000. Das ist einfach nur irre, was da abgeht!!

    Und dann spielen nicht wenige im Team noch mit 80 %, weil ihnen der Klub selbst eh egal ist ;)

  • Saison 2010/11

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 19:15

    Naja, dementiert wird da ja nur, dass dieser "letter of interest" nicht der Wahrheit entspringt. Das heißt ja noch lange nicht, dass Peluga das Team nicht trotzdem kaufen möchte.

    Mann, wär das geil, ein Team, bei dem man sich dann auch wirkliche Hoffnungen auf Free-Agent-Signings und dann eventuell auch mal auf einen Cup machen könnte...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 17:44

    Mir gehts nicht darum, die EBEL schwächer zu machen, sondern sie nur an die Realität anzupassen. Österreichs Eishockey ist ganz einfach nicht besser und auch nicht so gut, wie es die EBEL verkauft, und basta!

    Wenn dieses Farmteamsystem zwischen EBEL und Nationalliga funktionieren sollte, dann kann es nur so funktionieren, dass beide Spielklassen ein gesundes Niveau haben und vor allem ein Niveau, welches der aktuellen Stärke unseres Hockeys entspricht. Eine heimische Liga kann nur so gut sein wie die heimischen Spieler plus ein paar Legios. Wenn die EBEL mit so einem Niveau spielen würde, wäre das Niveau der Nationalliga nicht viel weiter hinten nach und die Nationalliga wäre tatsächlich eine Ausbildungsliga, weil dann vermutlich in gewissen Linien schon richtiges EBEL-Niveau gespielt wird.

    Wenn man unbedingt Eishockey auf höherem Niveau sehen möchte, dann muss man auch das Eishockey einer besseren Hockeynation schauen wie das österreichische Eishockey.

    Alles andere ist Realitätsverweigerung!

  • Saison 2010/11

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 17:33

    Schaut gut aus! Wer weiß, vielleicht ziehen die Sabres dann nächste Offseason das eine oder andere dicke Kaliber nach Buffalo. Dass es nicht soviele Veränderungen braucht, um ein Top-Team zu werden, hat man schön bei den Flyers gesehen. Das eine Jahr noch schlechtestes Team in der Liga, dann Briere, Timonen, Pronger usw. geholt (neben ein paar anderen), dazu noch den einen oder anderen toptalentierten Draft-Pick und schon sinds ein Topteam.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 17:17
    Zitat von Henke

    ich würde hiezu mal gerne von macstay wissen, ob er sich um den kac nachwuchs genau solche sorgen macht wie um den unsrigen.

    Nein, ehrlich gesagt nicht, weil auch wenn hier einige der Meinung sind, dass dort amateurhaft gearbeitet wird (vielleicht ists auch wirklich so), kann man es nicht von der Hand weisen, dass der KAC in regelmäßigen Abständen EBEL-Leistungsträger rausbringt und diese, vor allem, auch an EBEL-Niveau langsam heranführt.

    Ich hoffe sehr, dass dies in den nächsten Jahren bei RBS auch der Fall sein wird, die Hoffnung ist noch nicht ganz aufgegeben, der Glaube daran verschwindet aber mit jeder Woche mehr.

    Den Grund dafür seh ich eben in der zu großen Niveaudiskrepanz zwischen EBEL und Nationalliga. Die Nationalliga ist in der jetzigen Form keine Ausbildungsliga für die EBEL, weil sie ganz einfach zu schwach dafür ist. Oder besser gesagt ist nicht die Nationalliga zu schwach, sondern die EBEL zu stark. Wenn nur mal hypothetisch eine Legiobeschränkung der Anzahl 5 bestehen würde, würde das heißen, dass jedes österreichische Team ca. 3 Österreicher aus der Nationalliga EBEL spielen lassen müssten. Das wären insgesamt 18 zusätzliche Spieler, durch welche das Niveau in der EBEL auch dementsprechend sinken würde. Dadurch würde auch das Niveau in der Nati sinken, aber insgesamt würden sich die Niveaus zueinander anpassen. Dann wäre die Nationalliga spielerisch nicht mehr so weit hinter der EBEL und dann würde diese Farmteamstruktur durchaus Sinn machen, weil eben diejenigen, die es nicht auf Anhieb in die EBEL schaffen, sich auf einem halbwegs vergleichbaren Niveau verbessern können, bis sie wirklich so gut sind. Zur Zeit ist es aber so, dass man selbst als Nationalliga-Leistungsträger noch lange nicht gut genug für die EBEL ist. Und auch wenn das manche hier herinnen nicht glauben, die Schnelligkeit und Intensität, die in der EBEL gespielt wird, das muss genauso trainiert werden wie alles andere. Man muss die dafür notwendige Konzentrationsaufbringung trainieren, um eben auf so einem Niveau spielen zu können. Und da kannst Nationalliga spielen solange du willst, das wirst in dieser Liga nicht lernen, das lernt man eben nur in der EBEL.

    Genau deswegen ists auch wichtig, dass in der ersten Spielklasse ein Niveau gespielt wird, das nicht über dem aktuellen Entwicklungsstand liegt, sondern diesen eben entspricht. Dann hätte man nicht so einen großen Niveauabfall zwischen EBEL und Nationalliga und die Grenzen zwischen diesen beiden Ligen wären fließend und nicht so megasprunghaft wie es jetzt ist. Nur solang die EBEL auf diesem Zuchtniveau spielt, wird die Nationalliga nie eine Ausbildungsliga sein können, weil sie dafür einfach zu schwach ist. Das ist ungefähr das gleiche, als wenn in der NHL die Farmteams nicht in der AHL, sondern ECHL spielen würden. Da würden sich auch keine Spieler zu NHL-Spielern entwickeln, die nicht schon vorher das Potenzial dazu gehabt haben, weil eben das Niveau in der ECHL zu niedrig ist...

  • Hobby-Eishockeyverein in Wien sucht Spieler

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 15:54

    Wie? Die Capitals sind schon wieder auf der Suche nach neuen Spielern??? :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 15:50
    Zitat von RexKramer

    Nachdem Trainer aber meistens gefeuert werden, wenn sie über längere Zeit nicht erfolgreich sind haben sie einen Anreiz diesen Fehler nicht zu machen und Spieler, die dem Team am Eis weiterbringen auch wirklich einzusetzen (weil wenn sie das nicht tun und unterperformen werden sie gefeuert und ein Konkurrent übernimmt). Insofern, wie kann dieser von dir angenommene, systematische Fehler, der von Fanseite so leicht zu konstatieren ist, in der Realität so persistent sein, obwohl es am Trainersektor Wettbewerb gibt und die Klubs normalerweise erfolglose Trainer schnell feuern?

    Naja, das Problem liegt, wie schon vorher erwähnt, mMn eben darin, dass bei uns die Nachwuchscracks auf einem Niveau ausgebildet werden, die dann ganz und gar nicht mit dem Niveau der Liga mithalten können. Und wenns eben kein Ausnahmetalent ist, dann muss ein Nachwuchsspieler noch in den ersten Jahren in der Kampfmannschaft herangeführt werden und da liegt meiner Meinung nach das Problem. Weil, wie du richtig sagst, die Trainer zu kurzfristigem Erfolg verdonnert sind, verzichten sie lieber auf einen Nachwuchsspieler, der 2 Jahre lang so gut wie nix bringt und erst nach diesen 2 Jahren einen Impact aufs Team hätte und lassen stattdessen lieber einen Legio spielen, mit dem der kurzfristige Erfolg eher gewährleistet werden kann. Trainer eines Teams zu sein ist meist eher ein kurzes Arbeitsverhältnis und ob der Verein dann in 2 Jahren mit einem anderen Trainer erfolgreicher ist oder nicht, wird dem aktiven Trainer ziemlich egal sein, er will nur seinen Job behalten.

    Du brauchst dir doch nur mal die Statistiken von relativ jungen Spielern anschauen, die nun zu Stammspielern herangereift sind, die brauchen fast alle mindestens an die 50 (wenn nicht sogar 100) Spiele in der Liga, um wirklich regelmäßig zu scoren zu beginnen. Und diese Geduld hat eben fast kein Trainer.

    Ich verlink mal jene vom KAC, da ist das mMn schon ganz gut ersichtlich:

    http://www.eliteprospects.com/player.php?player=16059 (Hundertpfund, und wenn dir anschaust, was der heute für Qualitäten hat, dann frag ich mich schon, ob ihn ein anderes Team nicht vielleicht schon früher fallengelassen hätte, bei den Statistiken, die er davor vorzuweisen hat?)
    http://www.eliteprospects.com/player.php?player=15825 (Pirmann, ist zwar etwas schneller in die Sprünge gekommen, hat aber auch mehrere Saisonen als Bankerlwärmer verbracht)
    http://www.eliteprospects.com/player.php?player=15643 (Schellander, hat lange gebraucht, im in Schuss zu kommen, bei ihm muss man aber auch sagen, dass er wieder stagniert, warum auch immer)

    Das sind nur ein paar Beispiele. Aber im Grunde kannst fast bei jedem Österreicher mittleren oder jüngeren Alters, die nun Stützen ihrer Mannschaften sind, sehen, dass es einige Zeit gebraucht hat, bis die Spieler dem Verein etwas zurückgeben konnten.

    Und dieses Problem, dass die Spieler nicht noch an EBEL-Niveau in der Kampfmannschaft herangeführt werden, hängt mMn schon mit der hohen Anzahl an Legios zusammen und natürlich auch, dass es keine Beschränkung mehr gibt (siehe Linz-Bsp, oder auch Wien voriges Jahr).

    Ist ja auch nur logisch, dass es Nachwuchsspieler umso schwieriger haben, je höher das Niveau der Liga ist. Und bei uns ist es nunmal so, dass wir ein Niveau in der Liga spielen, dass nicht dem Entwicklungsstand unseres Hockeys entspricht. Die Spieler werden für Qualitätslevel X ausgebildet, in der Liga herrscht dann aber Grundvoraussetzung X*2, um überhaupt ein Leiberl zu haben. Das bedeutet, dass in der jetzigen Situation mit diesem Niveaulevel die Nachwuchsarbeit eigentlich noch nicht vorbei ist, wenn der Spieler zu alt für die Nachwuchsmannschaften wird, sondern noch in der Kampfmannschaft weitergeführt werden muss, sonst werdens nämlich nur die absoluten Ausnahmetalente schaffen, von denen wir nicht soo viele haben.

    RBS ist doch ein gutes Beispiel. Da kommt auch nix raus, weil sie denken, dass die Nationalliga stark genug ist, dass die Spieler sich dort soweit entwickeln, dass sie dann EBEL-Niveau haben. MMn ein völliger Irrglaube, da der Unterschied zwischen Nationalliga und EBEL einfach zu groß ist, hauptsächlich deswegen, weil die EBEL zu stark und nicht die Nati zu schwach ist. Das Problem in Salzburg ist, dass man sich nicht auf die besten Nachwuchscrack festlegt und diesen die Chance gibt, regelmäßig zu spielen.

  • Transfergeflüster: Liwest Black Wings 2010/2011

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 15:32

    Ich vermute mal, dass seine Eiszeit aufgrund der ausbleibenden Erfolge gegen Null tendiert ist? Kann mich aber auch täuschen...

  • Transfergeflüster: Liwest Black Wings 2010/2011

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 14:10
    Zitat von Powerhockey

    schön, dass dies letztes jahr beim KAC auch so gesehen wurde... :rolleyes:

    Ich habs nie anders gesehen. Letztes Jahr schmerzten die Ausfälle beim KAC auch mehr, weil man eben nicht so dicht besetzt war.

    alekhin: Mir ist schon klar, was du sagen willst. Ich hab nur gemeint, wenn ein Team meint, dass sie 3 Spieler durch einen ersetzen müssen, weil sie dann glauben, mehr Erfolg zu haben und dann bei Verletzungen das Gegenteil eintrifft, weil man eben zuwenige Spieler hat, dann ist es kein Pech, sondern eigene Schuld. So wars gemeint...

    Dass jede Verletzung eines Leistungsträgers das Team schwächt, ist ohnehin klar.

  • Transfergeflüster: Liwest Black Wings 2010/2011

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 12:29
    Zitat von cinderella

    ich werd dich daran erinnern, sollten (gott bewahre...) beim kac shantz und craig verletzungsbedingt den rest der saison ausfallen.. :rolleyes: :whistling:

    Ja gerne! Würde zwar die Spielstärke vom KAC ein wenig schmälern, aber dann spielen halt einfach Stürmer Nummer 13 und 14, die dann wohl Pirmann und Schellander (kannst dir 2 Junge aussuchen) heißen.

    Es gibt halt Teams, die Ausfälle besser kompensieren können als andere und wenn die Linzer meinen, sie müssen 3 Spieler abmelden, damit sie einen neuen anmelden können und dann durch Ausfälle kaum mehr ein Team aufs Eis bringen, dann ist es ihre eigene Schuld und die Ausfälle brauchen dann auch nicht als Ausrede herangezogen werden. Das gilt übrigens immer: Ausfälle sind kein Grund, die eigene schlechte Leistung rechtzufertigen. Mit einem besseren Kader wären die Ausfälle nicht so schmerzhaft...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 12:21
    Zitat von WiPe

    manchmal versteh ich div. user einfach nicht.

    Wo ist das Problem damit das Leute die ihre Leistung (oder den erhofften output) für den Verein(Betrieb) nicht bringen ausgetauscht werden?

    Wenn ein Legio nicht die Leistung bringt wird er auch ausgetauscht ...

    Und die gleichen Leute die hier für manche Leute eine "Pragmatisierung" fordern hauen dann auf Beamte usw hin weil die ihren sichern Job haben.

    Was bringt es dem vielzitierten Österr. Eishockey wenn ich diese Leute "mitziehe"?

    Die entscheidende Frage hier ist aber, ob die besagten Herren tatsächlich zu schlecht für österreichische Verhältnisse oder die Liga nicht zu stark ist für österreichische Verhältnisse. Ich versteh nicht ganz, warum man in Österreich in der Liga zwanghaft ein Niveau spielen muss, welches nicht dem Entwicklungsstand des österreichischen Eishockeys entspricht. Das ist mMn mehr als bedenklich, weil unsere Eishockeyspieler nunmal auf einem Niveau ausgebildet werden, das bei weitem nicht dem Niveau der Liga entspricht. Da bist als Spieler in diversen Jugendteams überdurchschnittlich und planst eigentlich dein Leben als Eishockeyprofi (selbst wenn es dann letztendlich nie zum Nationalteam reicht) und hast dann als Erwachsener einfach keine Chance, den von dir erlernten Beruf auszuüben, weil dieser in der Heimat durch eine Flut von Legios, die in ihren Ländern alle eine bessere Ausbildung genossen haben, auf einem künstlich so hohen Niveau gehalten wird, dass man als Durchschnittsösterreicher (der bei einem dem tatsächlichen Entwicklungsstand entsprechenden Niveau sehr wohl eine Daseinsberechtigung hätte) durch den Rost fällt. Findet ihr es nicht auch zumindest gleich ungerecht, dass Leute, die in Amerika geboren wurden und deshalb eine bessere Hockeyausbildung erhalten haben hier bessere Chancen haben als die österreichischen Spieler, nur weil diese nicht das Glück hatten, in Amerika geboren worden zu sein? Schaut doch mal die diversen Nationalteams im Jugendbereich an und dann werdet ihr sehen, dass es teilweise sogar Spieler gibt, die in allen Altersklassen fürs Nationalteam gespielt haben, aber den Durchbruch in die EBEL doch nicht schaffen. Und sorry, liebe Leute, aber allein daran sieht man, dass beim österreichischen Hockey irgendwas nicht ganz in Balance ist, weil solche Spieler in einer Liga, die der aktuellen Stärke des österreichischen Eishockeys entspricht, einen Fixplatz hätten, und zwar ohne wenn und aber (mit ein paar Ausnahmen, die zu wenig Ehrgeiz vorweisen).

    Ihr habt schon recht, wenn ihr meint, ein Ibounig wäre nie ein Kandidat fürs Nationalteam. Aber er ist ein Beispiel für all die jungen Nachwuchsspieler, die nicht die besten, aber trotzdem noch überdurchschnittlich in den Jugendteams sind. Die sehen am Beispiel Ibounig, dass sie keine Perspektive als Eishockeyprofi in Österreich haben und entscheiden sich unter Umständen, es bleiben zu lassen und den sicheren Weg der Bildung einzuschlagen. Und es gibt auch Spätzünder, Thomas Koch zb war in seiner Jugend alles andere als eine wirkliche Stütze, da gabs wesentlich mehr und bessere beim KAC.

    Was sind das außerdem für Argumente, dass Ibounig, Reisinger und Ecker gehen mussten, weil eben jemand da ist, der besser spielen kann. Vielleicht habts es noch nicht gemerkt, aber jeder Österreicher kann noch von einem Amerikaner übertroffen werden, heißt das nun, dass alle Klubs nur mehr mit Legios spielen dürfen, weil diese ja besser sind als die Österreicher? Die Herkunft darf doch keine Rolle spielen, es zählt doch nur die Leistung, oder? Dann könnten wir ja überhaupt eine Liga mit Österreicherbeschränkung spielen, im umgekehrten Sinn nämlich, jedes Team muss zB mindestens 5-Alibi-Österreicher im Kader stehen haben. Die können dann die Aufgabe des Bankerlwärmers in der Kühlbox übernehmen, wenn das Team eine kleine Bankstrafe nimmt.

    Alle sagen immer, Spieler X war eben zu schwach für die Liga, ich behaupte aber, dass sie stark genug fürs österreichische Hockey sind und nur nicht stark genug für eine künstlich hochgezüchtete Liga sind, die uns allen was vorgaukelt. Das Niveau in der Liga muss sich früher oder später dem Entwicklungsstand des österreichischen Hockeys angleichen, alles andere ist von Haus aus schon eine ungesunde Konstellation. Und dann muss man versuchen, das Niveau zu heben, indem man das Niveau der Österreicher hebt und nicht dadurch, indem man einfach die Legiozahl erhöht.

    Und ich weiß jetzt wirklich nicht, wo das Problem liegen sollte, wenn jetzt zB jedes Team 3 ihrer Legios durch die stärksten Österreicher aus der Nationalliga ersetzt. Glaubt ihr wirklich, dass das Niveau soviel schlechter wäre, dass es der Großteil hier herinnen überhaupt merken würde?

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 11:52
    Zitat von R.Bourque

    wenn das wer tun, muss, dann der ÖSTERREICHISCHE verband, da es der liga als multinationales konstrukt total wurscht sein kann, wie das Österreichische nationalteam qualitätsmäßig dasteht.

    Falsch! Die Liga hat sehr wohl ein Interesse, dass das Niveau in der Liga besser wird, meinst nicht? Im Grunde haben Liga und Nationalteam dieselben Ziele, das Problem ist nur, dass die Vereine nicht aufspringen, weil keiner von ihnen ernsthaft fürn Nachwuchs investiert. Und genau da müssten sich Verband und Liga zusammensetzen und eben Strukturen schaffen, die den Erfolg eines Klubs nur über die eigene Nachwuchsarbeit ermöglichen.

    Vereine investieren in Nachwuchsarbeit --> Spieler werden besser --> Liga wird besser --> Nationalteam wird besser --> Österreichs Eishockey entwickelt sich nach vorne...

  • Transfergeflüster: Liwest Black Wings 2010/2011

    • MacReady
    • 30. November 2010 um 11:44
    Zitat von R.Bourque

    eine verletzung in der art (also von einem spieler ähnlicher stärke) von hecimovic bei zagreb wäre jetzt allerdings massiv bitter.

    Nein, wärs nicht, da die eigene Schuld. Also ich hätt kein Mitleid, wenn ihnen nun die Spieler ausgehen...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 18:10
    Zitat von Henke

    @macstay: jedem club sein gentleman, ihr habt ja auch einen :whistling: ;)

    Na beim KAC gibt es sogar mehrere solcher Kandidaten! :D

    Aber zumindest der Coach ist ein Gentleman in meinen Augen.

    Könnte man theoretisch den Vereinen vorschreiben, dass sie einen gewissen Prozentsatz ihres Budgets für Nachwuchsarbeit reservieren müssen? Und vor allem: Könnte man dies auch vernünftig überprüfen?

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 18:05
    Zitat von avatar

    Auch damals war nicht Eu Konform aber nach dem Ligacrash wollte man ein ähnliches Debakel verhindern und die Vereine haben sich daran gehalten. Wer es hätte kippen wollen, hätte damit kein Problem gehabt. Schmid war ja der erste der das Ganze kippen wollte, um mit "günstigen Slowaken" spielen zu können :wall:

    Tja, Gentleman-Agreement ist halt schon schwer durchzusetzen, wenn "Gentleman" ala Schmid und Page in der Liga vertreten sind. ;)

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 18:03

    Wie auch immer es umgesetzt wird, die Liga muss sich überlegen, wie man Strukturen schaffen kann, welche die Vereine dazu zwingen, gute Nachwuchsarbeit zu verrichten, weil selber checkens es offensichtlich nicht.

    Auf diese Weise würden sich Liga und Nationalteam in dieselbe, und richtige Richtung entwickeln. Die Klubs bilden bessere (und auch mehrere) Spieler aus, dadurch steigt zwangsläufig das Niveau in der Liga (ohne künstliche Niveauhebung durch die Legios) und auch die Qualität im Nationalteam.

    Eventuell sollte man mal einen Systemtheoretiker damit beauftragen, sich das ganze genauer anzusehen...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 17:49
    Zitat von Henke

    wenn wir dann noch geltendes recht negieren, könnte das klappen.

    Ich sehe keinen Grund, warum es nicht funktionieren sollte. Wir hatten doch vor Einführung der Punkteregel auch eine Legiobeschränkung, die eigentlich gegen EU-Recht verstoßen hatte. Und in Finnland (wenn ich mich nicht täusche) spielens auch mit einer inoffiziellen Legiobeschränkung.

    Außerdem weiß ich nicht, ob die Liga nicht selbst entscheiden kann, wie sie durchgeführt werden möchte. Eine Legiobeschränkung verstößt ja an und für sich nicht gegen EU-Gesetz, weil EU-Bürger eh noch als Legio anheuern dürfen. Es sind halt nicht beliebig viele, ob das nun auch schon gegen das Gesetz verstößt, da bin ich mir nicht so sicher.

    Ich würde gerne mal Argumente hören, warum es ungesetzlich sein sollte. Und wie war es dann möglich, dass wir jahrelang mit einer Legiobeschränkung gespielt haben?

  • Welcher VSV Legionär enttäuscht bisher am meisten ?

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 17:42

    Thomas Raffl hat heuer enttäuscht! ;)

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 16:29

    Punkteregel weg, Legiobeschränkung her und saftige Ablösen bei Wechsel einheimischer Spieler von einem Verein zum anderen (auch wenn diese dazwischen im Ausland spielen). Auf diese Weise sind alle Vereine gezwungen, in ihren eigenen Nachwuchs zu investieren und jene die es nicht tun, müssen schön an jene brennen, die es tun.

    Am wichtigsten in Österreich ist, dass man Strukturen schafft, welche die Vereine zur Nachwuchsarbeit zwingen, weil diese offensichtlich zu dämlich sind, zu kapieren, dass man damit immer noch den größten Erfolg hat. Man braucht sich nur die erfolgreichen Klubs in Österreich ansehen...

  • Transfergeflüster: Liwest Black Wings 2010/2011

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 16:26
    Zitat von Fan_atic01

    du hast aber lange gebraucht... :rolleyes:

    Tja, hab nicht immer soviel Zeit ;)

    @seanton: Ja, es ist legitim, bedenklich finde ich es trotzdem. Wie kommen die 3 Herren dazu, dass ihr Vertrag aufgelöst wird, nur weil das gesamte Team erfolglos ist?

    Also entweder schaffens die Punkteregelung ab oder aber das Abmelden wird unterbunden. Ich find das ja sowieso lächerlich, während einer Saison die halbe Mannschaft auszutauschen. Man hat einen Kader und wenn man den falsch zusammengestellt hat, ist man selbst schuld. Alleine deswegen hätte der erste Rauswurf Collin heißen müssen, weil wenn er meint, dass gewisse Leute ihre Leistung nicht bringen, dann ist es seine eigene Schuld.

    Wofür gibts eigentlich noch Verträge, wenn man diese auflösen kann wie einen schlecht gebundenen Knoten?

    Was hätten die Linzer jetzt eigentlich gemacht, wenns noch eine Legiobeschränkung geben würde? Die Liga wird eigentlich immer mehr lachhaft, am Tage der Transferdeadline werden die Caps auch wieder 2 Legios holen und dafür einen oder zwei Österreicher abmelden, weil sie die Hosen vor den POs wieder mal voll haben werden.

  • Transfergeflüster: Liwest Black Wings 2010/2011

    • MacReady
    • 29. November 2010 um 16:00

    Das Abmelden von heimischen Spielern für die Verpflichtung eines Legios muss verboten werden. Ist doch ein Witz, dass nun 3 einheimische Spieler arbeitslos sind, nur weil die Vereinsführung denkt, dass der Kader, und nicht Collins am Debakel schuld ist.

    Viel weiterhelfen wird Keller auch nicht, das Viertelfinale ist heuer für die Linzer ohnehin das höchste der Gefühle...

  • Saison 2010/11

    • MacReady
    • 26. November 2010 um 17:05

    Na so wichtig wär das nun auch nicht. Wichtiger wärs, dass der Andi über die ganze Saison seine Leistung konstant bringen kann, dann ist er nächstes Jahr gesetzt...

  • Saison 2010/11

    • MacReady
    • 26. November 2010 um 15:58
    Zitat von elmatze

    Hab grad gelesen das er eine unglaubliche shot/goal percentage hat. 31.6 % Damit ist er 7 bester Spieler in der NHL.
    Das nenn ich mal super Leistung.

    Vor ein paar Spielen hat er diese Wertung sogar mal angeführt oder war in den Top3, kann mich nicht mehr genau erinnern...

  • Welcher Verein, Trainer macht am meisten für das öster. Eishockey, inkl. Nationalteams

    • MacReady
    • 26. November 2010 um 11:08
    Zitat von ECS17

    meiner meinung nach Salzburg, Wien und Villach

    Die beste Antwort aller Zeiten!

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