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Beiträge von VincenteCleruzio

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 17:38
    Zitat von MacStasy


    ... Der Hund liegt da wohl eher schon in den Regeln begraben, nämlich, dass der Strafsenat nur bei Matchstrafen von sich aus tätig werden muss.

    steht in welcher bestimmung der

    Grundregeln für die Durchführung der Meisterschaft der
    Erste Bank Eishockey Liga
    Gültig ab der Saison 2010/11 ???????

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 17:07
    Zitat von Eiskalt

    Also so wie ich das im Replay auf servus TV seh schlägt Banham im Affekt nach dem aus der Perspektive nicht eindeutig fairen/unfairen Check Richtung Kniekehle linkes Bein und trifft Reichel am Eisschuh rechtes Bein. Der Hieb, auch wenn fast im Liegen ausgeführt ist auch keineswegs eine Liebkosung.

    unterschreibe alles, bis auf den "nicht eindeutig fairen/unfairen check" von reichel: reichel hält seinen stock mit beiden händen und stößt ihn von hinten kommend in den rücken von banham, worauf banham zu boden geht: ein crosscheck, wie aus dem lehrbuch. den stockschlag von banham hätte ich, weil ein revanchefoul, mit fünf minuten plus spieldauer geahndet.

    Zitat von Eiskalt

    Reichel dreht sich um zieht voll durch und trifft seinerseits Banham in der Region Ellbogenschutz, sicher nicht direkt am Körper und unter Umständen am Unterarm. Das er es im Affekt macht ist aus meiner Sicht ein Milderungsgrund. Bei einer Verletzung Banhams wäre zweifelsohne eine Strafe fällig.

    reichel zieht beidhändig voll durch und zielt und trifft den im aufstehen begriffenen und noch am boden knieenden banham exakt auf die hand: für solch einen heftigen, noch dazu, revanchestockschlag kann es nur die matchstrafe geben - gleichgültig, ob banham jetzt verletzt ist oder nicht.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 16:23
    Zitat von Haxo

    Sehr gute Entscheidung des Strafsenats, man wahrt somit eine gewisse Konsistenz bei den Entscheidungsfindungen über die Saison gesehen, und Banham ist ganz einfach selber schuld, Reichel handelt ja nur im Affekt. Und wenns einen Villacher treffen würde, würdns wieder schön jammern, die blauen Gnome!


    du bist durchschaut, @schnackselhaxl! z´wegen der stimmung war´s, dieses posting, gib´s zua!

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 16:14
    Zitat von sohngottes21


    ...


    "Der Grund dafür ist, dass der Schiedsrichter das Vergehen im Spiel bestraft hat und es daher zu keiner zusätzlichen Strafe für den KAC Verteidiger kommt."
    https://www.hockeyfans.at/c/6/hockeyfans…er-reichel.html


    danke, aber das ist keine offizielle aussendung des strafsenats, der sich - aber das ist jetzt nur eine interpretation meinerseits - laut dieser "pressemeldung" gesagt haben dürfte,

    weil zagreb keine anzeige erstattet hat,muss sich der strafsenat deswegen nicht mit der sache nicht befassen, und

    weil reichel im spiel ohnedies bestraft worden ist, bedarf dieses foul von reichel - handverletzung banhams hin oder her - nach dem "pflichtgemäßen ermessen" des strafsenats keiner (zusätzlichen) disziplinären maßnahme - konsequentes vorgehen schaut insbesondere nach der in der heurigen saison eingeschlagenen linie des strafsenats anders aus.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 16:00
    Zitat von Goose

    Also für mich ist das jetzt nicht ganz nachvollziehbar

    da versucht man sich als Strafsenat zu etablieren, und dann sowas, (und blöderweise triffts auch einen österreichischen Verein ;))

    Und die Begründung ..... echt lächerlich.

    Kann da echt nur den kopf schütteln


    wo kann man "die begründung" nachlesen? bitte, danke.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 15:38

    Übrigens: Stockschlag ohne Verletzung ist im Strafenkatalog mit "2 bis 8 Spielen" Sperre bedroht; Stockschlag mit Verletzung mit einer Sperre von "4 bis 16 Spielen".

    Weiß jemand, ob Banham verletzt ist?

    Zitat von w.p.14

    ganz ehrlich.
    dem schiri oder den schiris kannst die schuld nit geben.
    die haben nicht die möglichkeit unserer vielen wiederholungen, ich habs in der halle auch nicht genau gesehen obwohl ich freie sicht in die ecke habe.

    und, damit ich die vielen villacher hier beruhigen kann, ich wäre sehr dafür das der strafsenat in einem solchen fall trotzdem einschreiten kann.
    reichel gehört für die aktion gesperrt - keine frage.
    das dies jetzt nicht passiert liegt an den statuten - die wurden aber nicht für den kac gemacht - das sei hier auch erwähnt.

    zeig mir bitte die statuten, und zwar ganz genau, in denen angeblich steht, dass der strafsenat hier nicht einschreiten darf/kann/soll/muss. Danke im Voraus.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 15:29
    Zitat von R.Bourque


    haha.


    die 16 spiele sperre für rotter waren definitiv nicht an der untergrenze des strafenkatalogs (8 bis 32 spiele strafrahmen).

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 15:13
    Zitat von R.Bourque

    unagenehme fragen? von wem? von der zahlreichen kritischen journaille?....

    ich hab da eher an andere EBEL-Vereine gedacht, deren Spieler vom EBEL-Strafsenat heuer schon zT exemplarisch abgestraft worden sind wie an Ljubljana, Linz und die Capitals.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 15:03
    Zitat von R.Bourque


    pflichtgemäß wird der unbezahlte strafsenat gepflegt drauf scheissen, allfällige "und wenn wir's anzeigen"-Anfragen von Zagreb mit einem lächelnden, "Dann sperren wir euch den banham auch" beantworten und sich hinter "Dos homma mir noch nie gmocht, ein tahtsahhenentschediung (sic!) eines Referees zu overrulen" verstecken. Ich habe gesprochen. Und mir ist reichle sowas von wurscht , aber unter diesem Umständen ist die EBEL einfach nicht mehr anzuschauen, wenn am boden liegende Spieler ohne konsequenzen mit dem schläger verdroschen werden dürfen. das ist unwürdig.

    ich wäre mir da nicht sicher, dass da noch im laufe des heutigen tages oder der heutigen nacht "nichts mehr kommt" vom strafsenat. dieses foul war "das thema" in der SERVUS TV nachbetrachtung des spiels kac - khl zagreb und damit einer breiten öffentlichkeit vorgestellt: wegschauen geht definitiv nicht, ohne sich nicht unangenehme fragen gefallen lassen zu müssen insbesondere in richtung "konsequenz" während der gesamten meisterschaft - der level an sperren für ähnlich derbe fouls ist heuer ja, und meiner meinung nach auch zu recht, deutlich nach oben gesetzt worden.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 14:29
    Zitat von Meandor

    @Vincente
    Blind bin ich aber noch nicht. ;)


    bist du dir da ganz sicher? ;)

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 14:23
    Zitat von KönigAllerClubs

    Meinen Infos zufolge kann keine Sperre mehr gegen Reichel ausgesprochen werden, da das Foul bereits geahndet wurde.
    Morgen gibt es angeblich ein Shakehands zwischen den beiden. Hat er nochmal Glück gehabt der Reichel Jo.

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    deine angaben sind tatsächlich ohne jede gewähr.

    der umstand, dass gegen reichel während des spiels bereits eine strafe ausgesprochen worden ist, hindert nur die anzeige durch zigzag zagreb: siehe oben das posting # 116 von cinderella, die dankenswerterweise, aber wieder einmal vergeblich die einschlägige und auch gar nich sooooooooo schwer zu verstehende bestimmung, nämlich § 33 der "grundregeln der ebel" abgedruckt hat.

    "§ 33 Zusätzliche Disziplinarmaßnahmen


    (1) Es liegt im pflichtgemäßen Ermessen des EBEL-Strafsenates nach Abschluss eines Spieles jeden im Verlauf dieses Spieles sich ereignenden Vorfall zu untersuchen und Ermittlungen anzustellen sowie zusätzliche Strafen gegen EBEL-Vereine und Spieler auszusprechen.

    (2) Anzeigen eines Vereines sind nur möglich, wenn Vergehen vom Schiedsrichterteam nicht geahndet worden sind.

    (3) Ab Beginn des Halbfinal-Playoffs sind Anträge auf Ergreifung zusätzlicher Disziplinarmaßnahmen nach Regel 510 des Regelbuches des IIHF nicht mehr möglich."

    Die Bestrafung von Reichel während des Spiels ändert nichts daran, dass nach § 33 Abs 1 Grundregeln der EBEL-Strafsenat auch diesen Vorfall "nach pflichtgemäßem Ermessen untersuchen muss und Ermittlungen anzustellen und zusätzliche Strafen (gemeint: "disziplinäre Maßnahmen" wie Sperren) auszusprechen hat".

    bin schon neugierig, wie "pflichtgemäß" der EBEL-Strafsenat dieses Ermessen ausüben wird.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 11:29
    Zitat von Nussi

    Sollte normalerweise das Saisonende bedeuten, mit dem Stock derart hinzudreschen und das nach dem Spielende geht gar nicht.


    das waren noch zeiten, als ein ressmann für seinen legendären von weit über dem kopf nach unten durchgezogenen "bihänder" to the head or neck area von sedlac in den play offs satte "4 spiele" ausgefasst hat.

  • Auweh, Uwe...

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 01:04
    Zitat von quasidodo

    Leider führt dieser ORF-Artikel nicht aus, aus welchen Gründen die Korruptionsstaatsanwaltschaft das Verfahren gegen unseren Uwe gern aus dem Lande Kärnten hinausverlegt haben will.
    Auch wenn nicht allzuviel Phantasie nötig sein dürfte um sie zu erraten, kann man solche Anträge einsehen?

    http://steiermark.orf.at/stories/501182/


    nur wer das recht hat, die akten einzusehen, kann auch den antrag der korruptionsstaatsanwaltschaft sehen. nach der entscheidung des für diesen antrag zuständigen oberlandesgerichts graz werden wir vielleicht durch eine pressemitteilung erfahren, aus welchen gründen der delegation zum landesgericht graz zugestimmt oder eben nicht zugestimmt worden ist.

    die öffentlichkeitsarbeit der justiz ist stark verbesserungsbedürftig. frau minister b.o. hat bereits angekündigt, den einschlägigen erlass zu überarbeiten und mehr information für die öffentlichkeit zu ermöglichen.

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 28. Februar 2011 um 00:51
    Zitat von seanton

    der strafsenat war zum zeitpunkt des fouls aber schon im vipclub bei der nachspeise ;)


    ja, dann steht der hinrichtung von reichel am dienstag in zagreb nichts mehr im wege.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 27. Februar 2011 um 21:48

    Neue Details: Welche Rolle die Ressorts von Schüssel und Grasser beim dubiosen Westenthaler-Deal spielten.

    Gute Zusammenfassung der Affaire um die "Bundesliga-Million" im heutigen KURIER

    "1. Der getäuschte Nationalrat: Dem zur Begutachtung ausgesandten Entwurf eines Budgetüberschreitungsgesetzes (Ende November 2003) mit 34 Punkten wird überraschend und ohne besonderen Hinweis darauf nach offensichtlich erfolgreichem Lobbying von Westenthaler beim Finanzminister Grasser von KHG ein Punkt 35 hinzugefügt, der zusammen mit den anderen Punkten am 3.12.2003 vom Nationalrat beschlossen wird - kein Nationalratsmitglied hat diesen Coup bemerkt und auch die eine Million Euro zur angeblichen "Jugendförderung" abgenickt.

    2. Nach dem Beschluss auf die "Förderung der Jugendfußballer" mit einer Million Euro weigert sich der für den Sport zuständige Staatssekretär Schweitzer, den bereits vom ÖFB-Boss Stickler unterschriebenen Antrag auf Auszahlung der einen Million Euro für den zuständigen Sportminister, Bundeskanzler Schüssel, zu unterschreiben. Weil er weiß, dass sein Parteifreund Westenthaler die Jungedmillion zum Stopfen von Budgetlöchern der Bundesliga stopfen will?

    Schweitzer: "Ich habe gesagt, da mache ich nicht mit! Westenthaler war bei mir im Büro. Er hat sich nicht fein aufgeführt. Aber bei mir hat er auf Granit gebissen". Dann sei Westenthaler zu Schüssel gegangen. Und Schüssels höchtster Sportbeamter schreitet zur Unterschrift. Sektionschef Pelousek unterzeichnet den Vertrag "für den Bundeskanzler". Schüssel lässt dazu "lediglich ausrichten, er habe zur Unterschrift keine Weisung gegeben".

    3. Im Sportministerium ist die Endabrechnung der dubiosen Fußballförderung verschwunden. Einzig vorhandener Nachweis über die angeblich widmungsgemäße Verwendung ist eine gefälschte Liste von 88 jungen Fußballern, die zwar förderungswürdig gewesen wären, aber nicht gefördert wurden.

    Westenthalers Nachfolger an der Spitze der Bundesliga rudern mittlerweile zurück. Zeugen haben ihre anfänglichen Aussagen vor den Korruptionsermittlern korrigiert."

  • 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 27. Februar 2011 um 21:03
    Zitat von open ice


    ... Das mit der Spieldauer is mWn im Playoff hinfällig, also gut möglich das ser Strafsenat aktiv wird.


    hinfällig mit den play offs ist, aber das ist eh schon zig mal durchgekaut worden hier in diesem forum, nur die zulässigkeit einer anzeige durch einen verein - der strafsenat kann auch und gerade in den play offs von sich aus tätig werden und zB solch sinnlose fouls wie das von reichel mit "disziplinären maßnahmen" ahnden.

  • 1.R.: EC Rekord-Fenster VSV-Liwest Black Wings Linz (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 27. Februar 2011 um 19:52

    verdiente 2:0 führung, das zweite tor sowohl vom assistenten, als auch vom vollstrecker sehr schön gemacht.

    linz bisher zu recht ohne torerfolg. einen so "lauwarmen" start in die play offs habe ich nicht erwartet.

  • Mission Playoffbart

    • VincenteCleruzio
    • 27. Februar 2011 um 19:43
    Zitat von christian 91


    ich erweitere das angebot: zu einem gepflegten bart gehört mmn auch noch zusätzlich ein stattlicher bierbauch - sprich wampi ;) wer macht mit :P [prost] ??

    bin dabei (aber ohne bart).

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 27. Februar 2011 um 11:15
    Zitat von VincenteCleruzio

    Wie alte Freunde der Hypo aus der Patsche halfen und wieviel sie dabei verdienten.

    und weiter geht es mit unserem inzwischen beinahe täglichen seminar "wirtschaftsstrafrecht für eishackler".

    im jahr 2004 leidet die hype bank alpe adria unter besorgniserregender kapitalschwäche - die eigenkapitalquote sinkt dank hoher verluste im gesamten bereich der hypo alpe adria group und wegen der ständigen ausweitung des geschäftes unter die marke, die für die erhaltung der bankkonzession erforderlich ist.

    also muss eine kapitalerhöhung her. und zwar bei der tochter "hypo leasing holding". und zwar in höhe von 100 millionen euro. ....

    wohl bekomm´s!

    "DER STANDARD"

    "Die Kapitalerhöhung der Kärntner Hypo über Vorzugsaktien brachte der Bank kein Geld, sondern Schaden, sagen Forensiker Rechtsabteilung und Tilo Berlin beschäftigten sich intensiv damit, wie man das Problem loswerden kann.


    Wien - Das Thema Kapitalerhöhung der Hypo Alpe Adria bzw. Hypo Leasing 2004 und 2006 dürfte das nächste sein, das die Kärntner Richter beschäftigt. Wie berichtet haben die Vorzugsaktionäre ihren Einstieg zunächst mit Krediten der Hypo-Tochter Liechtenstein finanziert und einen Superschnitt gemacht. Ein Kreislauf, der anders als in den Bilanzen dargestellt, kein Eigenkapital geschaffen hat, so der Verdacht der Justiz. Die Betroffenen reagieren mit Privatgutachten und weisen die Vorwürfe zurück. Die Notenbank hat das Vorgehen damals kritisiert, konnte aber die Mauer des liechtensteinischen Bankgeheimnisses nicht durchbrechen.

    Harter Tobak ergibt sich auch aus der "forensischen Prüfung der Ausgabe von Vorzugsaktien der Hypo Alpe Adria Leasing", das die KPMG Linz erarbeitet hat und der Staatsanwaltschaft von der Hypo als "Zwischenbericht" vorgelegt wurde. Der Prüfer kommt zum Schluss, dass der Hypo durch die Kapitalbeschaffungsaktion 29,358 Mio. Euro Schaden entstand. Die Hypo geht davon aus, dass der Schaden noch höher sein könnte.

    Die erste Tranche im Sommer 2004 (100 Mio. Euro; Sonderdividende: 6,25Prozent) wurde an zehn Vorzugsaktionäre veräußert, von denen sieben Kredite von der Hypo Liechtenstein bekamen. Zudem hatte die Hypo das Recht, die Vorzugsaktien ab 2009 zurück zu kaufen (Call-Option).

    Auch bei der zweiten Tranche 2006 war "die gruppeninterne Finanzierung ... angedacht". Diesmal kam es aber nicht dazu, "wegen negativer medialer Berichterstattung". Im Juli 2006 waren erst drei Mio. Euro platziert, also griffen die Banker zu Appetitanregern. Sie schlossen laut KPMG "Put-Optionen bzw. Rücknahme- und Dividendengarantien". Die Hypo verpflichtete sich also, die Aktien zurückzukaufen, was der Eigenschaft von Eigenkapital (das ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen muss) entgegensteht.

    "Eher spärlich informiert"

    In der Bank lief das alles sehr diskret ab; nur wenige waren eingeweiht. Aus einer Einvernahme von Ex-Hypo-Leasing-Chef Josef Kircher: "Die Informationen waren eher spärlich. ... Erst Ende 2006 wurden die näheren Umstände bekannt, als wir zur FMA (Aufsicht, Anm.) in Liechtenstein beordert wurden."

    Im August 2008 - damals war bereits Tilo Berlin Hypo-Chef - übersiedelte das Thema Vorzugsaktien von der Hypo Leasing ins Konzernrechnungswesen und in die Rechtsabteilung, wo man auf die Probleme aufmerksam wurde.

    Wie sich aus dem Mail eines Managers der Rechtsabteilung erschließt, hatte sich Berlin nach strafrechtlichen Konsequenzen erkundigt: "Wir sollen für Dr. B. die strafrechtliche Seite beleuchten. Was, wenn wir nichts tun? Was, wenn wir jetzt 'sanieren' und 'callen' ohne jemanden zu informieren? Was, wenn wir dabei 'erwischt' werden, wie soll die Dokumentation aussehen etc.?"

    Fragen, die dann in einem Aktenvermerk der Rechtsabteilung vom 19. September 2008 so beantwortet wurden: "Festzuhalten ist, dass durch die eingangs dargestellte Vorgangsweise ein Verstoß gegen ... Sorgfaltspflichten erfolgt ist und unter Umständen auch der strafrechtlich relevante Vorwurf der Bilanzfälschung erfüllt sein könnte. Angesichts dieser Situation sollte überlegt werden, sämtliche Vorzugsaktien zum frühest möglichen Zeitpunkt (15. Jänner 2009) zu callen (zurückzukaufen, Anm.). ... Man muss sich jedoch bewusst sein, dass diese Vorgangsweise gerade in Anbetracht der angespannten Eigenmittelsituation die FMA auf den Plan rufen und diese Ermittlungsschritte setzen könnte."

    Die Idee, die Aufsicht "über die nicht korrekte Vorgangsweise" zu informieren, streifte die Banker nur: "Dabei sollte auch bedacht werden, .... dass die FMA auch jederzeit eine Strafanzeige einbringen könnte und man unter Umständen gezwungen wäre, die Bilanzen 2004 bis 2007 neu aufzurollen." Das geschah also nicht.

    Tatsächlich kündigte die Hypo den Rückkauf der Aktien und die Dividendenzahlung Ende 2008 per Wiener Zeitung an und kaufte die Vorzugsaktien "trotz angespannter finanzieller Situation" (KPMG) im Jänner 2009 zurück. Zur Erinnerung: Im Dezember 2008 bekam die Hypo 900 Mio. Euro Partizipationskapital vom Staat.

    Für die Hypo war die Vorzugsgeschichte damit gegessen. Im Zwischenbericht liest sich das so: "In Bezug auf Falschausweis der Vorzugsaktien bzw. Nichtanrechenbarkeit der Eigenmittel in den Vorjahren wurden jedoch keine Handlungen unternommen."

    ####

    Nachhilfe für die damaligen Juristen aus der Rechtsabteilung der Hype Alpe Adria Bank:

    Der strafrechtliche Verdacht geht nicht nur in Richtung der mit einer relativ milden Strafdrohung versehenen "Bilanzfälschung", sondern in Richtung (schwerer) Untreue (Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren ab einem Schaden von mehr als 50.000 Euro), weil die Liechtensteiner Banktochter den "Vorzugsaktionären" für den Kauf der "Vorzugsaktien" Geld geliehen hat zu niedrigeren Zinssätzen (4,5 %) als den Dividenden, die diesen "Vorzugsaktionären" garantiert worden sind (6,25 %).

    Die rund 30 Millionen Euro Schaden, von denen im "Zwischenbericht" die Rede ist, dürften dieser Zinsdifferenzschaden sein und der Schaden, der durch den ebenfalls garantierten Rückkauf der Vorzugsaktien zu wiederum garantierten fixen Preisen (unabhängig vom Marktkurs) sein.

  • TV-Serien

    • VincenteCleruzio
    • 26. Februar 2011 um 14:17

    recht schräge Krankenhausserie, mit EDIE FALCO, die auch Toni Sopranos Ehefrau gespielt hat, in der Hauptrolle - ORFEINS, montags um 22:40 uhr.

  • 1.R.: EC Rekord-Fenster VSV-Liwest Black Wings Linz (Spiel 1)

    • VincenteCleruzio
    • 26. Februar 2011 um 13:59

    statistik hin oder her, schaue gerade gaaaaaanz tief in die eben geleerte flasche von jakob daniels und erkenne auf dem boden klar und deutlich den schriftzug:

    "Halbfinale:EC VAU ESSE VAU versus KHL MIAZIAGNDEMKACDIEHOSNAUS ZAGREB"

    schaut also gar nicht gut aus für die linzzzzzza, diese saison. aber vielleicht ist es auch nur der alk, der meinen blick trübt.

  • Auweh, Uwe...

    • VincenteCleruzio
    • 26. Februar 2011 um 10:24
    Zitat von Senior-Crack


    Naja, das wäre wohl so das Mindeste, was man dann von ihm erwarten könnte...


    westenthaler (fpö/bzö) und winter (fpö) und ihre "Parteiführer" Bucher und Strache sehen dieses "Mindeste" nicht: beide sind sie trotz rechtskräftiger verurteilung wegen falscher zeugenaussage vor gericht bzw wegen verhetzung immer noch gut bezahlte abgeordnete im nationalrat.

    da lob ich mir das andere "Urbuberl" des zerschellten, den "bar aufs Handerl" Meischberger (FPÖ), der nach seiner verurteilung wegen abgabenhinterziehung sein amt als stellvertretender klubobmann der fpö-fraktion im nationalrat und sei nationalratsmandat im februar 1999 noch während des nationalratswahlkampfs auf öffentlichen druck zurück gelegt hat.

    zwei monate später, nach zurücklegung der mandate durch andere neugewählte mandatare, wäre der Meischberger auf grund der nationalratswahl im april 1999 wieder berechtigt gewesen, in den nationalrat einzuziehen und war drauf und dran, das auch zu tun - sein motiv dafür war, dass ihm noch ganze 39 tage gefehlt haben auf 10 jahre zugehörigkeit zum nationalrat und damit zu einer fetten politikerpension -, aber die fpö hat ihn deswegen aus der fpö ausgeschlossen und ihn mit einem batzen geld dazu "überredet", das nicht zu tun: so konnte er den so sehr begehrten pensionsanspruch nicht erwerben: das ist damals vom zerschellten abwärts so kommunziert worden, dass es einem fpö-politiker auf so etwas nie und nimmer ankomme, das würden ja nur die ausgeschamten kollegen von den "systemparteien" tun.

    ganz leer ausgegangen ist der meischi aber doch nicht, wie wir inzwischen auch dank der telefonüberwachungsprotokolle wissen: in der kanzlei vom nachmaligen justizminister böhmdorfer ist ihm ein "Sparbuch" mit 2,5 millionen ATS übergeben worden, als ausgleich für den verzicht auf den anspruch der politikerpension, den er auch als aus der fpö ausgeschlossener "wilder abgeordneter" erwerben konnte (ein kleiner anteil "schweigegeld" dürfte auch dabei gewesen sein).

    und hat der wegen abgabenhinterziehung verurteilte und jetzt erneut wegen abgabenhinterziehung (buwog euromillionen; wirksamkeit der selbstanzeige mehr als fraglich) verfolgte meischi diese "2,5 millionen ats" versteuert (schenkungssteuer? einkommensteuer?)?

    ah, geh, diese 2,5 millionen ats auf dem (überbringer)sparbuch gehören doch nicht ihm, sondern der fpö, sind also nicht in seinem eigentum, hat er sich verantwortet, das ist ja nur ein "PFAND" der FPÖ, das er wieder verliert, wenn er sich nicht an den deal hält, nie wieder in den nationalrat einzuziehen.

    wenn der geschätzte leser diese logik nicht nachvollziehen kann, dann soll er sich keine sorgen um sich machen. und auch nicht um den meischi: es gibt blöde ausreden und ganz blöde; und diese.

    von der "urbublerpartie" des zerschellten sind im laufe der jahre rechtskräftig von strafgerichten verurteilt: rumpold wegen körperlertzung durch eierpecken bei einem rechtsanwalt, meischberger wegen abgabenhinterziehung und westenthaler wegen falscher zeugenaussage vor gericht.

    die kriminalitätsbelastungszahl der mitglieder der "urbuberlpartie" des zerschellten liegt noch weit über der kbz der übrigen politiker mit blaubraunem miktionshintergrund, und was will was heißen. und es ist nicht ausgechlossen, dass sie in absehbarer zeit erneut steigen wird.

    für alle gilt, eh schon wissen, die föhnwellenvermutung.

  • Auweh, Uwe...

    • VincenteCleruzio
    • 25. Februar 2011 um 23:31
    Zitat von VincenteCleruzio

    ein paar juristische anmerkungen zu "uns uwe".

    ... 2. dass "uns uwe" ein völlig reines gewissen hat, wenn er "5 bis 10 prozent" der investitionssumme für das kärntner bzö - fik fordert, glaube ich ihm gerne. nur interessiert dies niemanden, schon gar nicht die korruptionsstaatsanwaltschaft ...

    KURIER

    Zur Erinnerung:

    "Wenn der Investor beispielsweise fünf Millionen Euro investiert und das Projekt umgesetzt wird, dann ist die Staatsbürgerschaft, no na net, part of the game."

    "Ich tät' mir halt wünschen, dass auch ein bisschen was für die positive Zukunft des BZÖ überbleibt. Ich will, falls der Investor kommt, in irgendeiner Form davon auch profitieren können für die Partei. In Form einer Spende (. . .) irgendwo in der Größenordnung zwischen fünf und zehn Prozent."

    der nächste fpö/fikler, der sich vor einem strafgericht zu verantworten hat - die kriminalitätsbelastungszahl (zahl der ermittelten tatverdächtigen pro 100.000 wohnbevölkerung) der politiker mit "blaubraunem miktionshintergrund" dürfte die kbz der andersfarbigen politiker um ein vielfaches übersteigen.

    "Scheuch, für den die Unschuldsvermutung gilt, meint, er fühle sich unschuldig. Sollte er verurteilt werden, würde er aber "sofort zurücktreten".

    [Blockierte Grafik: http://images.derstandard.at/t/12/2011/02/25/1297851861998.jpg]

  • Rechtschreibakrobaten

    • VincenteCleruzio
    • 25. Februar 2011 um 22:52
    Zitat von Grabner


    Standard: Sie werden Ende März erstmals Vater. Thomas Vanek hat Ihnen das schon mehrfach voraus. Werden Sie sich Tipps holen?

    Grabner: ... Ein Freund hat mir Bücher gekauft, aber ich hab' sie noch nicht gelesen. Ich will lieber selber herausfinden, wie das funktioniert.

    grabner scheint echt anzunehmen, dass es beim zweiten kind anders funktioniert als beim ersten, und lebt ganz offensichtlich nach dem motto "probieren geht über studieren!"

  • Rechtschreibakrobaten

    • VincenteCleruzio
    • 23. Februar 2011 um 23:04
    Zitat von Meandor


    ... Ich kann mich noch gut erinnern, wie die eigenen Fans den Manny lünchen wollten ...


    ja, die fans des 29fachen rekordmeister sind keine luschen wie die des ec vau esse vau: wenn die leistung des trainers nicht passt, wird nicht wochenlang herumgesudert, sondern auf der stelle zum farbeimer gegriffen und der coach mit tünchen bedroht (übrigens mit "te" und nicht mit "el" geschrieben, so viel zeit muss sein).

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