1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. eishockeyforum.com
  2. Mitglieder
  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Innsbruck in der EBEL

    • VincenteCleruzio
    • 2. Januar 2012 um 16:14
    Zitat von kac glen

    ad vincente:
    danke für die mühe die aktuellen kaderspieler der ibk´er herauszusuchen.
    mir geht es ohnehin nicht um die gegenwart sondern ausschließlich um die zukunft.
    sollte in 5 oder auch 10 jahren nur ein einziger a-nationalteamspieler geformt werden, dafür lohnt es
    sich schon zu arbeiten.
    ....


    nachwuchsarbeit wird es bei den haien geben, ob die senioren in der serie a spielen oder nicht. und selten, aber doch wird einer, vor allem wenn er von einem vater gezeugt worden ist, der nicht einmal dabei die hockeyschuhe auszieht, auch den weg in die höchste spielklasse und ins nationalteam finden.

    der öehv wird nicht so bescheuert sein, die junghaie aus den nationalen jugendbewerben auszuschließen, nur weil die senioren gegen seinen willen in italien spielen. die junghaie werden auch weiterhin den anderen austriakischen nachwuchsmannschaften zur verfügung stehen.

  • Innsbruck in der EBEL

    • VincenteCleruzio
    • 2. Januar 2012 um 15:31
    Zitat von kac glen

    sollte ibk gehen wollen, gerne. der nachwuchs sollte aber in österreich bleiben, schon alleine hinsichtlich nationalmannschaft.

    keine rede davon, dass auch die jugend italienisch werden soll. und dass der verband die haiejugend nicht aus dem öehv ausschließen wird, sollten die senioren ohne öehv-segen in italien spielen, davon ist auszugehen.

    aber selbst wenn es anders sein sollte, für die jugendnationalmannschaften österreichs wäre der verzicht auf die haie zu verschmerzen.

    schauen wir einmal, glen, wieviele haie in den aktuellen kadern der nachwuchsnationalmannschaften vertreten sind.

    laut http://www.eishockey.at/nationalteams/

    U 20: kein einziger
    U 18: mit pittl christian ein einziger
    U 17: mit lindner philipp und witting marcel ganze zweie (strobl andreas lernt inzwischen bei rbs)
    U 16: mit witting marcel ein einziger
    U 15: mit ostermann thomas ein einziger

    für jüngere teams fehlen auf dieser site die aktuellen kaderlisten

  • Innsbruck in der EBEL

    • VincenteCleruzio
    • 2. Januar 2012 um 14:16
    Zitat von eisbaerli


    ps: was mich wundert ist dass diese aktion noch keiner als säbelrasseln eingestuft hat

    Warum "Säbelrasseln"?

    1. Hat der Hanschitz keinen Säbel, mit dem er rasseln könnte.

    Der mit Unfinanzierbarkeit argumentierte Ausstieg des HCI aus der EBEL hat genau "NULL" Eindruck auf die EBEL gemacht, die Show geht dort auch ohne die Haie flott weiter, irgendwelche kostendämpfende Maßnahmen sind meines Wissens seither nicht getroffen worden.

    Und so wird es auch jetzt sein. Landet der HCI in der Serie A, was ja noch lange keine beschlossene Sache ist, wird die Nationalliga auf bekannt tiefem Niveau weiterwursteln - dass es ohne die Haie noch tiefer werden wird, wage ich zu bezweifeln.

    Holen sich die Haie in Italien einen Korb, wird sich auch nichts ändern. Außer dass sie wieder brav in der NL mitspielen werden und mit dem "Kanton übrig" den Kosenamen "übrig" teilen müssen.

    2. Was will Hanschitz mit dieser Drohung, sollte sie wirklich als solche gedacht sein, bewirken? Dass die EBEL jetzt kostendämpfende Maßnahmen ergreift, damit die Haie dort wieder mitspielen? Dass in der Nationalliga besseres Eishockey gespielt wird, damit mehr Leute in die TWK zum Zuschauen kommen? Das Experiment mit der Teilnahme der zu jungen Prügelknaben der NL ist ja eh schon abgesagt für nächstes Jahr, oder irre ich in diesem Punkt?

  • Innsbruck in der EBEL

    • VincenteCleruzio
    • 31. Dezember 2011 um 11:26
    Zitat von mibal

    beim lesen des LAOLA1 Artikels , hat man das Gefühl, daß sich der Verband "unschuldig" an der Situation fühlt.....

    Dieses "Gefühl" habe ich nicht bei den Worten des - sonst wird ja niemand zitiert - Verbands-Vizepräsidenten (und Innsbrucker Taxlers) Schramm.

    Anstatt auf die EBEL zu schimpfen: "Ich verstehe Innsbruck. Die EBEL ist nicht leistbar und auch sportlich nicht das wahre Ziel." und "Dass ein österreichischer Verein lieber ins Ausland geht als in der heimischen Liga zu spielen, sollte vor allem der EBEL zu denken geben"

    und sich auch sonst als jemand zu outen, der immer noch noch kapiert hat, dass die EBEL keine nationale österreichische, sondern eine internationale europäische Liga ist: "Es wäre unser Herzenswunsch, dass die Liga wieder zu den wahren Werten des österreichischen Eishockeys zurückkehrt. Derzeit bestimmen die Ausländer das Hockey."

    und darunter auch noch zu leiden, insbesondere weil: Dort treten derzeit sechs österreichische und fünf ausländische Vereine an, was wie zuletzt in der 20. Runde dazu führen kann, dass kein einziges der fünf Spiele einer Runde in Österreich stattfindet,

    sollte uns dieser Eishockeyfunktionär aus der späten Steinzeit des ÖEHV einmal darüber aufklären, was er denn konkret unter den "wahren Werten des österreichischen Eishockeys" versteht und welche Beiträge er höchstpersönlich während seines Wirkens innerhalb des ÖEHV zur Entwicklung und Aufrechterhaltung dieser "wahren Werte österreichischen Eishockeys" geleistet hat (Eishockeyhelme mit echten Gamsbärten, Hockeysticks aus Wurzelholz und Leibchen aus biologisch angebautem Flachs und Lederhosen?).

    Eines muss man dem ÖEHV-Vize allerdings zugestehen: Der Mann versteht es, den alten Karl Kraus Kalauer zu leben, der da lautet: "Es genügt nicht, keine Idee zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken".

  • Innsbruck in der EBEL

    • VincenteCleruzio
    • 30. Dezember 2011 um 10:20
    Zitat von WiPe


    ... die Nationalliga wie sie jetzt ist ist sicher keine Liga für den HCI


    auch nicht für die anderen guten teams. wer will eine liga verfolgen mit mannschaften, die nach 22 runden ein negatives torverhältnis von 108 bzw 79 toren haben, und mit ergebnissen wie 19:2?

    der hci in der seria a? warum nicht! besser als die heurige nationalliga allemal.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 22. Dezember 2011 um 13:32

    DER STANDARD

    "Für die Kanzlei Marxer & Partner war der Vorgang legal: Ein Partner der Kanzlei habe die Unterlagen "im Zuge einer bewilligten Akteneinsicht behoben und unserem Mandanten unverzüglich gegen Quittung ausgehändigt". Nach Gesprächen mit der Staatsanwaltschaft "haben wir unseren Mandanten bewogen, diese Unterlagen dem Gericht freiwillig zur Verfügung zu stellen, sodass sie im neuen Rechtshilfeverfahren zur Verfügung stehen", heißt es in der Stellungnahme.

    Das Vorgehen des Anwalts habe keine strafrechtlichen Vorschriften verletzt, denn der Rechtsgrund für die Einbehaltung der Unterlagen durch das Gericht sei weggefallen, so die Kanzlei. Die Unterlagen stammten von einem in Liechtenstein ansässigen Wirtschaftsprüfer, der in dem Verfahren nicht Beschuldigter sei und von Marxer & Partner vertreten werde. "Über Beschwerde des Wirtschaftsprüfers hat das Fürstliche Obergericht die Beschlagnahme und auch die Leistung von Rechtshilfe unter anderem wegen Verletzung des Berufsgeheimnisses für unzulässig erklärt; die dagegen von der Staatsanwaltschaft eingebrachte Revisionsbeschwerde hat der Oberste Gerichtshof verworfen. Damit fiel der Rechtsgrund für die Einbehaltung dieser Unterlagen durch das Gericht weg. Diese Unterlagen wären - ohne Wenn und Aber - unverzüglich auszufolgen gewesen", heißt es."

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 22. Dezember 2011 um 11:21
    Zitat von baerli1975

    unglaublich, wenn man sich das so durchliest.

    Es wird immer besser:

    Am 12. April 2011 finden in Österreich, in der Schweiz und in Liechtenstein bei Grassers und seinen Steuerberatern, Geschäftspartnern und bei Banken Hausdurchsuchungen statt wegen des Verdachts strafbarer Handlungen des KHG in den Causen BUWOG und MEINL (Untreue, Amtsmißbrauch).

    Die dabei in Liechtenstein beschlagnahmten Unterlagen vor allem über KHGs Stiftungen und über Geldflüsse auf Konten dieser Stiftungen werden versiegelt und nicht nach Österreich geliefert. Die Stiftungsräte (= Verwalter der KHG-Stiftungen), darunter ein Rechtsanwalt aus der Großkanzlei Marxer und Partner und stellvertretender Landtagsabgeordneter der "Fortschrittlichen Bürgerpartei" (sie stellt auch die Justizministerin des Landes), legen mit Erfolg Rechtsmittel dagegen ein, dass diese Unterlagen im Wege der Rechtshilfe nach Österreich geschickt werden: Hausdurchsuchungsbefehle sind zeitlich befristet, die Frist war im Zeitpunkt der Hausdurchsuchung bereits um 11 Tage abgelaufen.

    Nachdem der Oberste Gerichtshof Liechtensteins am 7. Oktober 2011 die Übermittlung der beschlagnahmten Unterlagen nach Österreich letztinstanzlich wegen des "Formalfehlers" Fristablauf untersagt hatte, stellte die Staatsanwaltschaft Wien unmittelbar danach ein neues Rechtshilfeersuchen an Liechtenstein auf Ausfolgung der Unterlagen.

    Daraufhin eilt der Stiftungsrat, Rechtsanwalt und stellvertretende Landtagsabgeordnete am 19. Oktober zu Gericht, um in den Akt eines Mandanten Einsicht zu nehmen: Sein Mandant war Managerkollege von KHG bei der Meinl International Power. Bei dieser Akteneinsicht entfernt der Stiftungsrat, Rechtsanwalt und stellvertretende Landtagsabgeordnete Teile der beschlagnahmten Unterlagen und nimmt sie an sich - es geht dabei insbesondere um die 500.000 Euro, die KHG für seine damals noch Schwiegermutter in spe in bar in mehreren Fahrten nach Österreich geliefert und nicht für sich selbst, sondern als ihr Treuhänder für sie bei Tilo Berlins Hype-Alpe-Adria Zwischenschnittchen investiert haben will.

    Dieser "Aktendiebstahl" wird von einer Justizmitarbeiterin bemerkt und bereits am 20. Oktober wird ein Ermittlungsverfahren gegen den Stiftungsrat, Rechtsanwalt und stellvertretenden Landtagsabgeordneten eingeleitet. Zwei Hausdurchsuchungen bei ihm sind erfolglos, erst Ende November gibt er die Akten zurück: Ob er sie inzwischen manipuliert hat - handschriftliche Vermerke sollen durch Abdecken und Kopieren der Dokumente "verschwunden" sein - oder nicht, wird untersucht.

    Und heute tagt die Regierung Liechtensteins in einer außerodentlichen Regierungssitzung, wohl um eine Sprachregeleung für diesen ungewöhnlichen Vorgang zu finden: Das Vorhaben des Landes Liechtenstein, nicht mehr das "Schmuddelkind" Europas zu sein beim Verstecken von Geldern zweifelhaften Ursprungs, wird durch solche "Aktionen" jedenfalls nachhaltig gestört.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 20. Dezember 2011 um 11:45

    Der STANDARD

    Während Meischberger (FPÖ) als Zeuge im von KHG (FPÖ, ÖVP) angestrengten Medienprozess gegen Profil und seinen ehemaligen Kabinettsmitarbeiter Ramprecht ("Die Buwog Privatisierung war ein abgekartetes Spiel") kein Erinnerungsvermögen mehr hatte, von wem er den Tipp über die Höhe des Konkurrenzangebots (960 Millionen Euro) der Gruppe rund um die CA erhalten hatte, den er via Hochegger an den nachmaligen Sieger der Ausschreibung weitergab, worauf die Gruppe rund um die Immofinanz um 1,19 Millionen (oder 0,12 Prozent) mehr geboten und den Zuschlag erhalten hatte,

    trumpfte gestern der unter strafbewehrter Wahrheitspflicht stehende Zeuge Ernst Plech (Förderer und Fan des Zerschellten; damals Aufsichtsratvorsitzender der BUWOG und Mitglied der BUWOG-Vergabekommission, in beiden Funktionen installiert von KHG; heute Mitgesellschafter eines Unternehmens zusammen mit KHG) mit sensationellen Aussagen auf, um zu erklären, dass auch die rund 2,5 Millionen aus dem Provisionskuchen von rund 9,6 Millionen Euro, den Meischberger und Hochegger steuerfrei kassiert hatten, und vom dem nach Abzug des Hocheggeranteils der Restkuchen in Höhe von 7,5 Millionen Euro vom Hocheggerbriefkasten in Zypern via Delaware (USA) zu drei gleichen Teilen auf drei Konten in Liechtenstein gelandet sind, nicht ihm, sondern dem Meischberger selbst gehören (genau so, wie die 2,5 Millionen Euro, die die Staatsanwaltschaft Wien dem KHG zurechnen).

    1. Es stimmt zwar, dass die 2,5 Millionen auf einem Konto gelandet seien, das er (Ernst Plech) in Liechtenstein eingerichtet hatte und das ihn als "wirtschaftlich Berechtigten" ausweise, letzteres sei aber beim Errichten des Kontos "im Eifer des Gefechts" irrtümlich passiert - auch ich fühle mich auch immer im Kriegszustand, wenn ich in Liechtenstein ein Konto errichte: Plech hat, ihm zufolge, das falsche Kastel angekreuzt und irrtümlich sich selbst als wirtschaftlich Berechtigten angegeben, statt der Bank gegenüber offen zu legen, dass er nur Treuhänder des wahren Kontoberechtigten Meischi sei.

    2. Auch über das zweite Provisionskonto, auf das ebenfalls 2,5 Millionen Euro geflossen ist, ist er (Plech) zeichnungsberechtigt, aber auch diesbezüglich ist es so, dass in Wahrheit der Meischberger der wirtschaftliche Berechtigte auch dieses Kontos sei und nicht der KHG(warum Plech nicht auch Treuhänder für das dritte Provisionskonto Meischbergers ist, sondern der Meischi selbst, das hat man im Eifer des Gefechts gestern vor Gericht genau so zu fragen vergessen, wie, warum das Geld dann zu drei gleichen Teilen auf drei Konten aufgeteilt worden ist - vermute, man wollte der Bank mehr Spesen zukommen lassen).

    Und zwar deshalb ist der Plech Treuhänder Meischbergers über zwei der drei Meischbergerbuwogprovisionskonten: Der Meischi hat nämlich beim Plech ein "mündliches" Testament errichtet ("Du Ernst, wenn i die Patschn aufstelln sollte, gibts ois meine Kinda und meiner jeweiligen Lebensabschnittspartnerin! Sei so guat!"") und den Plech mündlich auch noch zu seinem Testamentsvollstrecker ernannt. Beides mündlich, versteht sich, unter Ehrenmännern wäre Schriftliches nichts als das verkörperte Mißtrauen. Mit den 2,5 Millionen, die der Plech von dem von ihm eingerichteten Konto, äh, vom für seinen Treugeber Meischi eingerichteten Konto abgehoben hat, hat der Plech Immobilien gekauft, die samt und sonders auf ihn (Plech) als Eigentümer lauten. Und nicht auf den Meischi, der ein besonderes Geheimhaltungsinteresse hat und dem sie als Treugeber des Treuhänders Plech in Wahrheit gehören. Auch dafür gibt es nichts Schriftliches, weil auch das wäre unter Ehrenmännern nichts als Mißtrauen.

    Warum der Meischi weder als wirtschaftlich Berechtigter der Konten in Liechtenstein, noch als Eigentümer der Immobilien in Grundbüchern aufscheinen will und warum statt dessen der Plech als Aufsichtsratsvorsitzender der BUWOG während der Privatisierung und als Mitglied der BUWOG-Vergabekommission als Treuhänder für den Meischi sich in ein "schiefes Licht" rückt?

    Dafür gibt es zwei völlig plausible Gründe: 1. Weil das Licht noch schiefer wäre, wenn er (Plech) der wirtschaftliche Berechtigte der Konten und der Eigentümer der mit 2,5 Millionen Euro BUWOGprovision gekauften Immobilien wäre; und 2. Weil das Licht noch schiefer wäre, wenn er (Plech) der wirtschaftliche Berechtigte der Konten und der Eigentümer der mit 2,5 Millionen Euro BUWOGprovision gekauften Immobilien wäre.

    Deshalb völlig unverständlich die milieubedingten Unmutsäußerungen der Richterin im Medienprzess:

    "Richterin Baczsak wunderte sich über Plechs Aussagen: "Für mich klingt das absurd, dass Sie als Buwog-Aufsichtsratsvorsitzender Provisionsgelder aus der Buwog-Privatisierung veranlagen". Habe er sich da nicht Gedanken gemacht? Plech widersprach: Er sei ja nur mehr "einfacher Aufsichtsrat" gewesen, nicht Aufsichtsratspräsident. "Ist das nicht seltsam, Sie sind Eigentümervertreter der Republik bei der Buwog, und da kassiert ein Freund von Ihnen acht Mio. Euro bei der Privatisierung als Provision?" hakte die Richterin nach. Plech teilte diese Bedenken nicht, er sei ja im Aufsichtsrat gewesen und nicht in die Privatisierung involviert."

  • ET- Finaltunier in Salzburg/Wien vom 16.-18.12.2011

    • VincenteCleruzio
    • 18. Dezember 2011 um 22:51

    einfach nur noch klasse !!!!!! congratulatione red bulls salzburg !!!!!

  • ET- Finaltunier in Salzburg/Wien vom 16.-18.12.2011

    • VincenteCleruzio
    • 16. Dezember 2011 um 21:42

    das spiel von goalie turco ist echt ein wahnsinn - den würde nicht einmal eine scharfe handgranate aus der ruhe bringen.

  • Stellungnahme des KAC "Fankoordinators" Mario Winkler

    • VincenteCleruzio
    • 13. Dezember 2011 um 11:37
    Zitat von quasidodo


    Aus den vier Sargträgern damals wurden übrigens 3 o.Profs und ein Primar, mal schauen wann der Schnitt das nächste Mal erreicht wird.


    Und da wundert sich noch einer über den Niedergang der Hohen Schulen und der Medizin in Österreich! 8o

  • 30.R.: EC Rekord-Fenster VSV-Klagenfurter AC

    • VincenteCleruzio
    • 11. Dezember 2011 um 17:21
    Zitat von Adlerblut


    ... dazu kommt, dass der Strafsenat doch eigentlich nicht an Wochenenden arbeitet? Ein neuer Mercedes oder ein paar schöne Scheinchen am Konto bewirken wohl auch bei diesem Senat Wunder, hat die Heidi mal wieder (verfrühtes) Christkind gespielt.

    Braucht sich keiner mehr wundern, dass diese Liga international ein Witz ist.

    Genau: International bringst mit einem neuen Mercedes oder ein paar Scheinchen kein Christikind dazu, am Wochenende zu arbeiten. Kein Witz.

  • Empfehlenswerte Bücher

    • VincenteCleruzio
    • 10. Dezember 2011 um 09:34

    Bravo: Dave Schuler erhält den Kärntner Lyrikpreis. Interessantes Interview im heutigen Standard - http://derStandard.at/1323222672030/Da-kann-man-zeigen-was-man-auf-dem-Kasten-hat

  • 30.R.: EC Rekord-Fenster VSV-Klagenfurter AC

    • VincenteCleruzio
    • 9. Dezember 2011 um 21:03

    spielkultur setzt sich immer durch - 0:3, noch schöner als das 0:2

  • Provokation oder übertriebene Amtshandlung? Oder beides?

    • VincenteCleruzio
    • 8. Dezember 2011 um 22:54
    Zitat von jaykay


    danke, allwissende müllhalde...

    danke für das nette, auch wenn schon etwas altbackene kompliment!

    auch wenn es dich wahrscheinlich intellektuell überfordert, es geht hier nicht darum, ob polizisten einen gefährlichen beruf ausüben oder nicht - bergleute, bauarbeiter und vor allem waldarbeiter leben weit gefährlicher und der gefährlichste job, den polizisten ausüben, ist die fahrt mit dem pkw zur und von der arbeit -,

    sondern darum, was polizisten tun dürfen und was nicht. bürger ohne rechtsgrundlage aufzufordern, ihre identität preiszugeben, dürfen sie nicht, weil polizisten in ihrem verhalten strikte an das recht gebunden sind.

    die weit überwiegende mehrheit der polizisten hält sich auch an die gesetze und deeskaliert kritische situationen. so viel gute und kluge polizisten, wie heute, hat es meiner erfahrung nach noch nie gegeben. ein grund dafür ist auch, dass sich bürger heute auch von polizisten nicht mehr so viel gefallen lassen wie früher.

  • Provokation oder übertriebene Amtshandlung? Oder beides?

    • VincenteCleruzio
    • 8. Dezember 2011 um 17:58
    Zitat von cappin0

    @remington style - ich möcht auch wissen wieviele " einzelfälle" sich in den letzten zehn jahren ereignet haben.
    du tust so als ob jedes jahr solche dinge passieren. Frage: bist ein polizistenhasser?

    nur die ganz bekannten polizeiübergriffe der letzten jaher:

    omofuma (erstickt)

    mike brennan (krankenhausreif geprügelt)

    bakary j. (scheinexekution)

    cheibani wague (erdrückt)

    yussuf khassim (krankenhausreif geschlagen)

    und so weiter und so weiter (siehe zB den bericht von amnesty international aus dem jahre 2009 http://www.amnesty-polizei.de/d/wp-content/u…iadtsch0409.pdf)

  • Provokation oder übertriebene Amtshandlung? Oder beides?

    • VincenteCleruzio
    • 8. Dezember 2011 um 14:08
    Zitat von quasidodo


    ... Und deshalb meine Frage, weil ich das gern wüßte um mir eine Meinung zu der Aktion bilden zu können.

    Gegen klassisches Waidwerk gut ausgebildeter und trainierter Jäger unternehmen Tierschützer idR keine "Jagdstörungen" durch Anwesenheit und Filmen usw (auch wenn radikale Tierschützer die Jagd aus vielen Gründen ablehnen).

    "Jagdstörungen" werden gegen "Jagdveranstalter" unternommen, die zB gezüchtete Fasane zum Abballern aussetzen oder Wildschweine in umzäunten Gehegen von (meist neureichen) Dilettanten "beschießen" und wegen der mangelhaften Schießkünste oft genug quälen lassen und daraus ein Geschäft machen.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 7. Dezember 2011 um 21:37

    Nicht nur die Hype Alpe Adria auch die Hype Calabria hat versucht, im leichtfertig vergebenen Krediten zu expandieren, die jetzt nicht mehr zurückgezahlt werden (können): Rund 10 % der in Italien vergebenen Kredite fallen aus, die für die Auswahl des Spitzenpersonals im Management und im Aufsichtsrat verantwortlichen (ÖVP-)Politiker schwafeln von kriminellen Machenschaften krimineller Betrüger im Tiefen Süden Italiens und fernen Osten Deutschlands, die niemand hier heroben bzw hier herüben an Etsch und Inn durchschauen hätte können.

    Und dann schauen die Gewinne (+) und Verluste (-) laut eigenen Bilanzen so aus:

    1999: + 1,5 Millionen
    2000: + 1,5 Millionen
    2001: + 1,5 Millionen
    2002: + 1,6 Millionen
    2003: + 1,6 Millionen
    2004: + 1,6 Millionen
    2005: + 5,1 Millionen
    2006: + 4,6 Millionen
    2007: + 4,6 Millionen
    2008: + 1,5 Millionen
    2009: + 4,4 Millionen
    2010: + 2,1 Millionen (Bilanzgewinn)
    2010: - 55 Millionen (Partizipationskapital)
    2011: - 110 Millionen erwartet

    Zwischen 1999 und 2010 insgesamt Gewinne in Höhe von 32,6 Mio Euro, davon hat der Eigentümer, das Land Kalabrien, 16,5 Millionen an Dividende erhalten.

    Schon letztes Jahr mussten wegen Kreditausfällen in Italien und wegen eines leichtfertig vergeben Großkredits in Deutschland bereits 55 Millionen Euro als Partizipationskapital vom kalabrischen Steuerzahler nachgeschossen werden und für heuer wird wegen der Kreditausfälle in Italien ein Bilanzverlust in Höhe von 110 Millionen Euro erwartet. Die Zuschüsse an die Hype Calabria waren brutto also 165 Millionen Euro, zieht man die Gewinne ab, dann beträgt der Verlust der letzten 12 Jahre lächerliche 134,4 Millionen Euro.

  • Provokation oder übertriebene Amtshandlung? Oder beides?

    • VincenteCleruzio
    • 7. Dezember 2011 um 19:23
    Zitat von weile19

    ...Warum der Tierschützer aber seinen Ausweis nicht zeigt, weiß er auch nur allein.

    1. Weil er es nicht muss, wenn die Polizisten keinen Grund für eine Identitätsfeststellung haben.

    2. Weil der Tierschützer so verhindern will, dass ein Jäger und Grundbesitzer, für den Geld keine Rolle spielt im Gegensatz zum Tierschützer, so von seiner Identität erfährt und ihn dann als "identifizierten Jagdstörer" (durch Filmen!) mit einer Besitzstörungsklage und ähnlichem zivilrechtlichen Firlefanz fertig zu machen versucht.

    Die Tierschützer sind gebrieft in diesen Dingen, die wissen genau bei "Jagdstörungen" und dem Filmen dabei, wie weit sie gehen dürfen, um keine Verwaltungsüebrtretung oder gar eine gerichtlich strafbare Handlung zu begehen, und wie weit die Freunde aus dem Innenministerium gehen dürfen.

    Ich empfehle den eben angelaufenen Film "Der Prozesss" (über den Tierschützerprozess in Wiener Neustadt), der auch dieses Thema behandelt und sehenswerte Szenen zeigt, ähnlich der oben gezeigten Szene, wo auch Bedienstete des Innenministeriums versuchen, mit Drohgebärden ohne gesetzliche Grundlage Mitglieder der Zivilgesellschaft einzuschüchtern; und dann, weil die mit Mumm und Intelligenz ausgestatteten Mitglieder der Zivilgesellschaft sich nicht von diesen Polizisten einschüchtern lassen, den Kürzeren ziehen und sich davon schleichen wie begossene Pudel.

    Hier http://www.derprozess.com/ ist auch der TRAILER zu sehen mit einer ähnlichen Szene wie oben. Die Wirkung der Szene mit dem Polizisten auf das Publikum bei der Premiere dieses Films in Kalabrien letzten Donnerstag war sensationell: So laut gelacht worden ist wohl nicht oft im Leokino.

  • Provokation oder übertriebene Amtshandlung? Oder beides?

    • VincenteCleruzio
    • 7. Dezember 2011 um 18:47
    Zitat von Philipp K.-K.

    Selbstverständlich genügt für eine derartige Amtshandlung der bloße VERDACHT (ein Gericht kann ja nicht auf die Schnelle bemüht werden). Deshalb existiert im österreichischen Verwaltungsrecht der Terminus der "unmittelbaren verwaltungsbehördlichen Befehls- und Zwangsgewalt".


    Den Verdacht in Richtung welcher Verwaltungsübertretung oder gerichtlich strafbaren Handlung haben denn die zwei Polizisten gehegt, um die Identität der zwei (Tierschützer) feststellen zu dürfen, lautete die Frage. Und nicht, was eine "faktische Amtshandlung" ist.

    Oder anders gefragt:

    Was haben denn die zwei filmenden Tierschützer "angestellt", damit die zwei Polizisten gemeint haben, ihre Identität feststellen zu dürfen?

  • Provokation oder übertriebene Amtshandlung? Oder beides?

    • VincenteCleruzio
    • 7. Dezember 2011 um 15:57
    Zitat von Philipp K.-K.


    Und: Im übrigen gibt es in Österreich sehr wohl eine Pflicht, seine Identität zweifelsfrei belegen zu müssen, und zwar ab dem Zeitpunkt, ab welchem gegen eine amtszubehandelnde Person der Verdacht besteht, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben (hier hätte man beispielsweise die "Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit" geltend machen können, da sich ja anzeigende Personen von den Filmern belästigt gefühlt hatten....

    "Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit" dadurch, dass sich "anzeigende Personen" von den Filmern "beläsigt gefühlt" hatten? Wie bitte? Kommt es darauf an, ob sich ein Anzeiger "belästigt fühlt" oder was?

    Du meinst also wirklich, dass das Filmen von Personen in der Öffentlichkeit bei einer Tätigkeit wie beim "Jagen" den Tatbestand einer Verwaltungsübertretung verwirklicht? Irgendeine Entscheidung eines Höchstgerichts zu einem ähnlichen Sachverhalt parat, die diese Rechtsauffassung stützt?

    Zur Ausweispflicht: Frage: Ausweispflicht in Österreich? posting 7

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 2. Dezember 2011 um 18:50

    Ganz gutes "Menschen und Mächte Spezial" über 250 Jahre Rechnungshof und Korruption in Österreich - nachzusehen bis nächsten Donnerstag:

    http://tvthek.orf.at/programs/17040…Maechte-Spezial

  • Welche Musik hört ihr momentan?

    • VincenteCleruzio
    • 20. November 2011 um 13:41

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 20. November 2011 um 12:48
    Zitat von Senior-Crack


    ... Dietmar Mascher (Stellvertretender Chefredakteur der OÖN) schreibt heute in einer Analyse:

    Wieder einmal KHG. Immer wieder poppen Ermittlungsaktoren auf, die den Verdacht nähren, der ehemalige Finanzminister der Republik sei in das eine oder andere Schmiergeldgeschäft, in Untreue oder sonst einen strafrechtlich relevanten Tatbestand involviert gewesen.
    Hier weiterlesen: Grasser hat viel verdient – auch Gerechtigkeit

    und hier die Analyse Grassers von Peter Rabl im KURIER von heute:

    "Für die auf B- und C-Prominenz abonnierte Society-Journalistik war dieser Tage Karl-Heinz Grassers erster Auftritt bei einem Gesellschaftsereignis nach Monaten der Abstinenz eine große Story. Für die Vertreter des seriösen Aufdeckungsjournalismus war zur gleichen Zeit die Enthüllung eines für KHG vernichtenden Berichtes der Korruptionsstaatsanwaltschaft das wirklich relevante Thema.

    Ergebnis für den Konsumenten beider journalistischer Zugänge bleibt eine Erkenntnis: Der einstige politische Superstar und Massenliebling ist nur noch ein Ritter von der traurigen Gestalt.
    Er kämpft vergeblich gegen den totalen Ansehensverlust in der Finanzwelt und in der wirklich guten Gesellschaft. Und er kann sich nur noch mit letzten Tricks vor einer Anklage wegen des Verbrechens der Bestechlichkeit wehren.
    Juristisch gilt selbstverständlich die formale Unschuldsvermutung, politisch und moralisch ebenso selbstverständlich die reale Schuldvermutung.
    Bei einer Galaveranstaltung präsentierte sich das Ehepaar KH und Fiona in gewohnter Manier. Er mit neuen Gschichterln von Menschen von der Straße, die ihm immer noch höchste Sympathie bezeugten.
    Sie mit nicht nur liebes-trunkenen Schmuse-Attacken. Ein peinlicher öffentlicher Auftritt mehr.

    Logik und Indizien

    Im Kriminalfall des KHG spricht alle Logik gegen die Unschuld Grassers.
    Aber vor Gericht gilt nicht die Logik, sondern nur der Beweis. Den zu erbringen hindert eine mit hoher Energie gebaute Konstruktion von weltweit verstreuten Dutzenden Konten und zwei Stiftungen in Liechtenstein, in denen Grassers unerklärlich hohes Millionenvermögen herumgeschoben und dann geparkt wurde.

    Diese Konstruktion und darauf basierende Rechtsmittel von Grassers Anwalt kostete die - anfangs auch eher zögerlich, inzwischen mit Volldampf recherchierenden - Staatsanwälte die lange Untersuchungszeit. Dass sich das KHG-Team über diese lange Verfahrensdauer ständig beschwerte und auch jetzt wieder einen raschen Abschluss der Untersuchung fordert, ist klassische Chuzpe nach Art des Beschuldigten.

    Alle bisherigen Untersuchungsergebnisse der Staatsanwälte, deren zusammenfassenden Zwischenbericht der KURIER in der vergangenen Woche in Serie veröffentlichen konnte, sprechen gegen Grasser. Und dafür, dass er im Zusammenspiel mit seinen Spezis Meischberger und Plech (Unschuldsvermutung) bei der Privatisierung der BUWOG Millionen kassierte. Die Beute wurde schön gleichmäßig auf drei Konten aufgeteilt. Zwei davon gehören eindeutig Meischberger und Plech. Das ominöse dritte nach allen Indizien Grasser.

    Gewiss, wir haben derzeit schwerste wirtschaftliche Probleme. Der größte Korruptionsfall der Republik darf deshalb aber nicht aus dem politischen Fokus verschwinden. Korruption gefährdet die Demokratie genauso wie die immer schlimmer werdende Krise."
    ###

    Die Serie im Kurier letzte Woche war wirklich gut: Zwar nichts Neues, aber gut zusammengefasst.

    Gut möglich, dass Grasser ungeschoren davon kommt, wenn auch das derzeit damit befasste Liechtensteiner Höchstgericht das Rechtshilfebegehren der Republik Österreich insbesondere nach Kontoöffnungen der beiden Grasser Stiftungen ablehnt - von dieser unerschütterlichen Verschwiegenheit insbesondere lebt schließlich dieses versiffte Land.

    Wäre Grasser nicht Finanzminister gewesen, sondern stünde er im Verdacht, ein Geldwäscher oder Drogendealer zu sein, dann säße er bei der ihn belastenden Verdachtslage längst hinter Schloß und Riegel. Und zwar nach einem längst rechtskräftigen Urteil.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 17. November 2011 um 17:57
    Zitat von Senior-Crack

    Es gibt nicht wenige Österreicher .... schlecht machen. Ob zu Recht oder Unrecht, das ist eine Frage ,,, von gerichtlich bewiesenen und beurteilten Fakten. Ebenso verhält es sich mit dem einst vielfach beliebtesten Finanzminister Karl-Heinz Grasser.

    zwar noch nicht gerichtlich bewiesen, daher mit der Unschuldsvermutung versehen der Standpunkt der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption im heutigen FORMAT. APA dazu via Giornale Calabrese:

    "Geschenkannahme

    Das „Format“ zitiert aus einer Stellungnahme der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) vom 6. Oktober 2011, in der die Anklagebehörde zum Antrag von Grassers Anwalt Manfred Ainedter auf Einstellung des Verfahrens Stellung nimmt. Darin werden die bisher vorliegenden Verdachtsmomente in den seit Herbst 2009 laufenden Ermittlungen zusammengefasst. Grasser wird demnach des „Verbrechens der Geschenkannahme durch Beamte“ verdächtigt. Vorgeworfen wird ihm die „parteiliche Vergabe der Bundeswohnbaugesellschaften“ im Jahr 2004 sowie der „parteiliche Abschluss eines überteuerten Mietvertrags hinsichtlich des Terminal Towers Linz“. Walter Meischberger, Peter Hochegger und Ernst Karl Plech wird jeweils Beihilfe an der mutmaßlichen Ministerbestechung vorgeworfen. Insider vermuten einen Prozess bis Ende 2012, so das Magazin.

    Untermauert wird der Verdacht laut „Format“ durch Geldflüsse und Kontobewegungen: Grassers Freund und Geschäftspartner Meischberger hatte die Provision des siegreichen Bieters für die Buwog-Wohnungen von Zypern aus über Umwege nach Liechtenstein bringen lassen und dort auf drei Konten zu fast gleichen Teilen aufgeteilt. Die Zahlungen flossen in Raten auf die Konten „Natalie“ (insgesamt 2,192.961 Euro), „Karin“ (2,506.462 Euro) und „400.815“ (2,506.461 Euro). Während Meischberger beteuert, alle drei Konten hätten ihm gehört, wurde das Konto „Karin“ laut Medienberichten vom Immobilienmanager Ernst-Karl Plech eröffnet.

    Fülle an Indizien

    Das Konto „400.815“ sei vermutlich Grasser zuzuordnen, so die Ermittler: „Aufgrund der Zusammenhänge zum Konto der Mandarin Group bei der Raiffeisenbank Liechtenstein ist davon auszugehen, dass die (...) am Konto ‚400.815‘ veranlagten Beträge einem weiteren Komplizen zuzurechnen sind. (...) Aufgrund der Fülle an Indizien liegt der Verdacht nahe, dass diese dritte Person Grasser ist“. Grasser selber hat stets alle Vorwürfe zurückgewiesen, er habe von der Buwog-Provision oder von irgendeiner anderen Provision profitiert. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.

    Während Meischberger darauf poche, dass auch das „400.815“-Konto ihm zuzuordnen sei, habe er den Ermittlern seine Motivationen für die Investitionen nicht plausibel erklären können. Bei den größten Aktiendeals des Kontos wird auffällig oft in Unternehmen mit Grasser-Naheverhältnis investiert. Demnach wurden zwischen 8. August 2007 und 6. Oktober 2008 exakt 872.000 Euro in Papiere der Meinl International Power Ltd. investiert, wo Grasser als Manager tätig war. Der zweitgrößte Kauf betraf Meinl European Land Ltd., wo zwischen 27. August 2007 und 20. März 2008 Papiere um 654.000 Euro erworben wurden.

    Auffällig auch der Kauf von C-Quadrat Investment-Papieren um 251.000 Euro am 25. April 2007. Am 24. April 2007 wurde bekannt, dass Grasser den Aufsichtsratsvorsitz bei C-Quadrat übernimmt. Auch Magna International war Anlageziel des ominösen Liechtensteiner Kontos: In die Papiere des ehemaligen Grasser-Arbeitgebers flossen am 14. und am 21. Dezember 2006 insgesamt 318.000 Euro. Und auch in Böhler-Uddeholm-Aktien wurde laut dem Bericht investiert, und zwar in einer „heißen“ Phase: Am 19. März 2007 berichtete das Unternehmen von einem Übernahmeangebot des Finanzinvestors CVC. Einen Tag darauf, am 20. März 2007 wurden am Konto „400.815“ Böhler-Papiere um 198.000 Euro verbucht.

    Weitere Veranlagungen gab es unter anderem in Aktien der teilstaatlichen OMV sowie die Blackstone Group. Im Juni 2006 wurden von dem Bankkonto „400.815“ OMV-Papiere um 203.000 Euro gekauft - damals war Grasser übrigens noch Finanzminister und in dieser Funktion auch Eigentümervertreter gegenüber der Staatsholding ÖIAG, die die Interessen der Republik bei der OMV vertritt. 2008 wurden Papiere der Erste Bank, voestalpine und Citi Group erworben. (APA)"

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™