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Beiträge von VincenteCleruzio

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 15. September 2011 um 18:18

    Das muss man sich einmal vorstellen. Ein Weltkonzern wie EADS will einem arabischen Land den TYPHOON ("Eurofighter") vorstellen, in der Hoffnung, ihn dort verkaufen zu können.

    Damit die Präsentation dieses Fliegers in die Gänge kommt, fällt den Managern von EADS kein anderes Unternehmen als "Türöffner" ein, als die "Scheibner Business Development GmbH" mit Sitz in Kramgergasse 9/5 in Wien, deren Geschäftsführer der Herbert Scheibner ist und der dann für die angeblich von ihm aufgemachte Tür zur Präsentationen des Flugzeugs in Summe 60.000 Euro kassiert.

    Diese Geschichte ist fast so gut wie die der einen Schwiegermutter, die die Anlagekünste ihres jung vermählten Schwiegersohns testen wollte und ihn daher mehrfach mit Koffer voll Geld aus der Schweiz nach Österreich zum Spekulieren mit Tilo Berlin geschickt hat.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 15. September 2011 um 12:11

    DER STANDARD

    Die Staatsanwaltschaft Wien hat gestern auf Grund einer Geldwäschereiverdachtsmeldung einer RAIKA vom Nationalrat die Aufhebung der Immunität des BZÖ-Abgeordneten Scheibner verlangt, damit untersucht werden kann, wofür das private Unternehmen "Scheibner Business Development GmbH" des Ex-FPÖ/BZÖ-Verteidigungsministers, unter dessen Regentschaft die Eurofighter angekauft worden sind, ausgerechnet von der "Eurofighter Jagdflug GmbH" seit Anfang 2010 Monat für Monat 5.000 Euro erhält. Es soll auch um weitere "unklare Geldflüsse" gehen.

    Die "Eurofighter Jagdflug GmbH" ist Vertragspartner der Republik Österreich und wickelt die mit dem Eurofighterlieferanten EADS vereinbarten "Gegengeschäfte" ab, die zur Kompensation des rund 2 Milliarden teuer Eurofighterkaufs vereinbart worden sind.

    Heftige Ergänzung vom Nachmittag im KURIER

    "Auslöser war eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien vom 30. August. Dem KURIER liegt das Auslieferungsansuchen der Justiz an den Nationalrat vor, in dem der Verdacht auf Geldwäsche im Detail begründet wird.

    Demnach hat Scheibner schon 2009 ein Konto für eine Firma Namens S.I.T. FZE eröffnet - diese hat ihren Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Scheibner ist Geschäftsführer und Gesellschafter. Auf besagtem Konto sind mehrere verdächtige Zahlungen eingegangen: 29.449,88 Euro vom Munitionsproduzenten Saltech; 350.000 Euro von der Alpine Bau Deutschland; und, seit September 2010, monatlich 5000 Euro von der Eurofighter Jagdflugzeuge GmbH - also jener Firma, die beim Eurofighter-Ankauf im Jahr 2002 Vertragspartner der Republik Österreich war.

    Verdächtige Abbuchungen

    Verdächtig schienen der Bank offenbar auch einige Abbuchungen: im März und Mai 2011 wurden insgesamt 108.267 Euro an die zyprische Tussonia Ltd. überwiesen. Und im gleichen Zeitraum noch einmal so viel an die Colonial Trading Ltd mit Sitz auf den British Virgin Islands.Seit Juli 2010 habe Scheibner außerdem 229.995 Euro vom Firmen-Konto auf ein auf ihn selbst lautendes Konto überwiesen.

    Die Bank hat Scheibner laut Auslieferungsantrag "aufgefordert, zu diesen Transaktionen und den dahinter stehenden vertraglichen Beziehungen Stellung zu nehmen" . Dies sei jedoch "nur unzureichend" geschehen, "sodass die Kontenbeziehung aufgekündigt wurde."

    Gibt das Parlament grünes Licht (die SPÖ hat bereits angekündigt, Scheibners Auslieferung zuzustimmen), ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachts der Geldwäsche. Die Ermittler wollen auch einen "allfälligen Zusammenhang mit militärischen Beschaffungsvorgängen" aufklären.

    Scheibner, für den die Unschuldsvermutung gilt, wies in einer Pressekonferenz am Donnerstag alle Vorwürfe zurück. Er habe sich zu "hundert Prozent" an die Gesetze gehalten. Er habe den Vertrag auch nicht direkt mit Eurofighter abgeschlossen, sondern lediglich mit dem neuen Geschäftsführer des Unternehmens, der zur Zeit der Fliegerbeschaffung in Österreich noch nicht einmal für die Firma tätig gewesen sei. Zudem habe er gar nicht für die Einführung des Eurofighter in diesem Land lobbyiert sondern dafür gesorgt, dass dem Unternehmen eine Präsentation ermöglicht wurde. Aus dem Auftrag sei für Eurofighter letztlich nichts geworden."

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 11. September 2011 um 23:56

    PROFIL - jetzt erst verstehe ich den (Hinter)Sinn des wirklich knallhart geführten investigativen Interviews mit Mensdorff-Pouilly im heutigen KURIER. Die Telekom hat 2007 und 2008 für drei Jagden auf den Gütern des Grafen im Burgen- und in Schottland, an denen Telekommanager, Politiker und hohe Ministerialbeamte vor allem aus dem Innenministerium teilgenommen haben, nicht weniger als 170.000 Euro an den Grafen springen lassen.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 9. September 2011 um 23:12
    Zitat von Weinbeisser

    Dazu passend war heute der "Werbeclip" auf Ö3 für das neue Spiel "DKT - Das korrupte Talent" ! Gibt's den Clip irgendwo im iNet?


    hörst du hier: http://static2.orf.at/vietnam2/files…0909_160428.mp3

  • Flugzeug von Lokomotiv Yaroslavl abgestürzt

    • VincenteCleruzio
    • 7. September 2011 um 21:47

    Der Flughafendirektor sagt, dass das Flugzeug - aus welchen Gründen auch immer - zu wenig Geschwindigkeit aufgenommen und zu wenig Höhe gewonnen und daher einen Antennenmasten gestreift hat und dann abgestürzt ist.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 7. September 2011 um 16:11

    DER STANDARD
    "Wien - Im Hauptausschuss des Nationalrats hat Finanzministerin Maria Fekter zu den Sorgenkindern unter den Banken, Hypo Alpe Adria und KA Finanz (also zur Kommunalkredit-Bad-Bank), aufhorchen lassen. Fekter schloss nicht aus, dass die Hypo-Rettung für den Steuerzahler noch teurer wird. Vom Vorstand wird ein neues Sanierungskonzept erwartet.

    Probleme gebe es vor allem mit der Hypo-Alpe-Adria-Bank, die die Steuerzahler bisher 1,5 Mrd. Euro gekostet habe, wird Fekter in der Parlamentskorrespondenz zitiert. Weitere Kosten konnte die Finanzministerin nicht ausschließen.

    Wie Ende voriger Woche nach einem OeNB-Gutachten berichtet, braucht die Hypo Kärnten bis März 2012 einen zusätzlichen milliardenschweren Eigenkapitalpuffer. Dazu hatte sich Fekter bis heute nicht im Detail geäußert. ..."

  • Flugzeug von Lokomotiv Yaroslavl abgestürzt

    • VincenteCleruzio
    • 7. September 2011 um 15:54

    Jakowlev heißt der Produzent des abgestürzten Flugzeugs, eine Jak 42.

    Die Eishockeymannschaft heißt Lokomotiv Jaroslawl, war letzte Saison 1. des Westens im Grunddurchgang und ist im Halbfinale des Cup Gagarin ausgeschieden.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 7. September 2011 um 15:37

    laut NEWS an

    EX-FPÖ-Chef und EX-Infrastrukturminister Reichhold: Letzte Woche sind 72.000 Telekomeuronen für das Jahr 2005 ausgeapert, diese Woche weitere 10.012,50 Euro. Wofür auch immer.

    Und was gibt es Neues vom Mensdorff-Pouilly? Dessen M(nesdorff)P(ouilly)A(dolphe) Handelsgesellschaft GmbH hat von Hocheggers Valora AG im Jahr 2008 21.800 Euro erhalten. Wofür auch immer.

    Besonders nett die nächste ÖBB-Schmonzette: Der EX-Geschäftsführer der in Auflösungs befindlichen ÖBB Dienstleistungs GmbH und damit der ehemalige oberste Personalchef der ÖBB, Franz Nigl - bisher bekannt vor allem durch die illegale Sammlung der Krankenstandsdiagnosen der ÖBB-Mitarbeiter -, überweist alleine im Jahr 2007 für Leistungen der Hochegger Agentur "Hochegger.Com" 575.000 ÖBBeuronen. Im selben Jahr zahlt Hochegger an die Ehefrau Nigls 21.600 Euro. Was war ihre Leistung? Ein Tipp: Sie ist "Farbstilimageberaterin". Richtig: "Farbberatung" für Hochegger war die Gegenleistung für die 21.600 Euro.

    Die 500.000 Telekomeuronen, von denen die Nationalratabgeordnete Moser (Die Grünen) letzte Woche berichtetet hatte, sind laut dem EX-BZÖ-Vizebürgermeister von Klagenfurt und Ex-Austria-Präsidenten Mario Canori ohne jede werbliche Gegenleistung zu Gunsten der Telekom für den Ankauf von Eintrittskarten zu Spielen des Spielzeugs des Zerschellten verwendet worden (die dann der Zerschellte und seine Helfershelfer unters Volk gebracht haben) - klarer Fall von § 153 StGB würde ich sagen, der dafür verantwortliche Manager der Telekom kann sich bereits jetzt warm anziehen.

  • Transfergeflüster: HC TWK Innsbruck 2011/2012

    • VincenteCleruzio
    • 7. September 2011 um 11:48
    Zitat von Whaler

    Mal eine Frage an die fundierten Juristen - zb vincente:

    Wie schaut es eigentlich (zivil-)rechtlich aus: in Dornbirn hat man wohl einer einvernehmlichen Trennung zugestimmt, weil Fox aus familiären Gründen nach Deutschland wollte. Jetzt unterschreibt er beim Ligakonkurrenten IBK - von Deutschland weit und breit keine Spur, ausser unsere Tiroler Freunde würden in jüngster Zeit Anschluss-Gedanken hegen ;) . Könnte Dornbirn nun von Fox auf Einhaltung des Altvertrages pochen oder anderweitige Regressansprüche anmelden? Die Vertragsauflösung kam ja nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu Stande....

    1. angenommen, fox hat den arbeitgeber ec dornbirn tatsächlich getäuscht und nur deshalb ist der gültige arbeitsvertrag einvernehmlich aufgelöst worden:

    ja, die täuschung wäre ein tauglicher grund, die beendigung des arbeitsverhältnisses mit aussicht auf erfolg anzufechten (bis zur rechtskraft dieser entscheidung ist die nl-saison 2011/2012 vermutlich längst vorbei, das aber nur der vollständigkeit halber).

    dann besteht also wieder das zwischen fox und dem ec dornbirn eingegangene arbeitsverhältnis. der ec dornbirn könnte fox allerdings auch dann nicht (mit dem exekutor) zum spielen zwingen (dafür bräuchte der ec dornbirn die dienste eines kalabrischen spezialunternehmens): zwangsarbeit ist auch im falle eines aufrechten vertrags verboten.

    im falle der arbeitsverweigerung könnte der ec dornbirn dann die mit fox vereinbarte gage einbehalten. und fox dürfte dann wegen des im vertrag mit dem ec dornbirn vermutlich vereinbarten und wegen des im nationalligaregelwerk statuierten konkurrenzverbots in der saison 2011/12 nicht beim ligakonkurrenten hci spielen.

    2. fox könnte infolge der durch täuschung erwirkten, und deshalb von ihm rechtswidrig und schuldhaft herbeigeführten vertragsauflösung dem ec dornbirn gegenüber schadenersatzpflichtig werden. dazu müsste der ec dornbirn aber nicht nur einen vermögensschaden erlitten haben, sondern diesen schaden auch beziffern können. beides dürfte wohl nur schwer möglich sein.

  • Welche Musik hört ihr momentan?

    • VincenteCleruzio
    • 6. September 2011 um 17:10

    Gepflegter Swing aus "Kansas City" von Robert Altman, dem Jazzfan unter den Filmregisseuren

    "Moten Swing"

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    und eine der schönsten Versionen von "Solitude" ever, als Filmabspannmusik zelebriert vom Großmeister des Kontrabassspiels, Ron Carter (zusammen mit dem Bassisten Christian Lee McBride). Lange möge er leben!

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  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 5. September 2011 um 23:46
    Zitat von Powerhockey

    Andreas Koller ist ohnehin nuts in der medienlandschaft :thumbup:

    der letzte absatz ist auch zitiert oder von dir? ;)


    alles ist von koller.

    in welcher bedeutung von "nuts" soll koller sein?

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 5. September 2011 um 12:08

    Die Unschuldsvermutung ist obsolet geworden

    Von Andreas Koller am 29. Aug 2011

    Bestechung und Bereicherung: Österreich erweist sich als Paradies für Korruptionisten. Es gilt die Schuldvermutung.

    Nur äußerst blauäugige Zeitgenossen werden es für plausibel halten, dass internationale Telekomunternehmen für die Abwicklung ihrer Geschäftstätigkeit der Expertise eines burgenländischen Landadeligen und eines Wiener Agenturbesitzers bedürfen. Dennoch haben Alfons Mensdorff-Pouilly und Peter Hochegger Millionen für angebliche Beratungsleistungen eingestreift.

    Ebenso absurd ist die Annahme, dass ÖBB, Porr und Immofinanz nur dann unternehmerische Initiativen setzen können, wenn sie zuvor von einem einstigen Tiroler Tankstellenpächter Ezzes einholen. Dennoch hat sich Walter Meischberger im Umfeld dieser Firmen eine goldene Nase verdient. Ähnlich wie der Kärntner Heizungstechniker Gernot Rumpold, dessen Expertenwissen dem Eurofighter-Lieferanten EADS 6,6 Mill. wert war.

    Auch werden nur ausgemachte Naivlinge die Behauptung schlucken, die Telekom habe dem ehemaligen Infrastrukturminister Hubert Gorbach aus purer Nettigkeit eine Sekretärin bezahlt. Oder die Behauptung, Karl-Heinz Grasser könne sich seinen Lebensstil dank seines ebenso erfolgreichen wie ehrlichen Wirkens in der Hochfinanz leisten.

    Der Stehsatz: „Es gilt die Unschuldsvermutung" hat seine Berechtigung verloren. Längst gilt für alle Beteiligten die Schuldvermutung. Wer zwei und zwei zusammenzählen kann, muss unweigerlich von drei Tatsachen ausgehen. Erstens: In der Ära der schwarzblauorangen „Wende"-Regierung erlebte der Tatbestand der Bestechung eine Hochblüte. Zweitens: Einige Privatpersonen haben sich damals ungeniert an öffentlichem Eigentum vergriffen. Es herrschte eine Goldgräberstimmung wie einst in den aufstrebenden ex-sowjetischen Staaten Osteuropas, wo ebenfalls gewissenlose Großkorruptionisten den goldenen Schnitt machten.
    Drittens ist davon auszugehen, dass etliche der mutmaßlich gestohlenen Millionen in den Kassen der damals regierenden Parteien gelandet sind. Eine bananenrepublikanische Gesetzeslage erlaubt es den Parteien, ihre Spendenflüsse zu verschleiern. Wie wäre es mit einer freiwilligen Offenlegung der Parteikassen? Samt Vorfeldorganisationen?

    Wenn die Erinnerung nicht trügt, war ein gewisser Wolfgang Schüssel in der fraglichen Zeit Bundeskanzler. Wo schweigt dieser Mann derzeit eigentlich? Ein Parlament, das auf sich hält, würde ihn vor einen Untersuchungsausschuss zitieren.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 5. September 2011 um 11:35

    Neues Ungemach droht Mensdorff-Pouilly aus den USA. Die Börsenaufsicht SEC interessiert sich für die Zahlungen der Motorola im Zusammenhang mit der Digitalisierung des Funks der Blaulichtorganisationen beim Projekt TETRON an ihn.

    Aus dem PROFIL von heute:

    "Die Vermutung, wonach bei der Vergabe an das Motorola/Alcatel/TA-Konsortium nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist, bekommt durch das bei der Staatsanwaltschaft aufliegende Rechtshilfeersuchen neue Nahrung.

    Börsennotierte Konzerne in den USA unterliegen den U.S. Generally Accepted Accounting Principles, also den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und damit der SEC. Bilanzfälschungen werden nicht nur strafrechtlich verfolgt, sondern zusätzlich von der US-Börsenaufsicht. Daher setzten sich auch die SEC-Ermittler auf den Fall.

    Mensdorff, so die Erkentnisse der US-Behörden, war als Motorola-Lobbyist in mehreren europäischen Staaten und im Mittleren Osten aufgetreten. Auf Basis so genannter „Representa­tive Agreements“ sollte der Lobbyist im Auftrag Motorolas in diversen Ländern die jeweils politische Gemengelage analysieren, Konkurrenten beobachten und politische Entscheidungsträger für Motorola günstig stimmen. Möglicherweise auch durch „unzulässige Zahlungen“, wie es in dem bei der Justiz aufliegenden Sachverhalt heißt. ...

    ... Mensdorffs Engagement wurde, wie profil recherchierte, gräflich belohnt.

    Zwischen 10. Mai 2006 und 30. April 2007 fütterte Motorola ein Bawag-Konto in Österreich häppchenweise mit Beträgen zwischen 12.000 und 99.000 Euro an. Die Bankverbindung läuft auf die MPA Handelsgesellschaft in Wien, deren Alleingesellschafter Alfons Mensdorff-Pouilly ist – und die Zuwendungen addierten sich im genannten Zeitraum auf exakt 383.589,39 Euro.

    Doch das ist nur ein Bruchteil jener Summe, die Motorola ab April 2004 in die Einflusssphäre des Grafen verschoben hat.

    Auch die in Ungarn ansässige MPA Budapest Kft sowie die in Panama angesiedelte (und in der Schweiz treuhändisch verwaltete) Briefkastengesellschaft Valurex International SA – beide stehen im Einflussbereich Mensdorffs – waren mit Zahlungen bedacht worden, welche sich in Summe auf 2,2 Millionen Euro be­laufen. Geld, das nicht für nichts bezahlt wurde: Beim Durchforsten der Motorola-Bücher stellten die US-Ermittler Beweise sicher, wonach Mensdorff politische Entscheidungsträger zumindest mit Aufmerksamkeiten und Gratisreisen gesponsert haben soll.

    Also: Der US-Elektronikkonzern Motorola zahlte Mensdorff-Pouilly über Jahre hinweg in Summe 2,2 Millionen Euro, um Politiker und Beamte zu seinen Gunsten gnädig zu stimmen. Um die Zahlungen zu verschleiern, bediente sich Motorola auch einer Gesellschaft in Panama. Und um die Zuwendungen auf geschäftlich zu schminken, wurden „Representative Agreements“ abgeschlossen, also Beraterverträge mit schwammigen Pflichten.

    Das Strafgesetzbuch hat dafür unmissverständliche Begriffe: Geldwäsche (Paragraf 165) und Bestechung (Paragraf 307). Diesem Verdacht gehen jedenfalls die ­österreichischen Behörden nach.

    Mit den Erkenntnissen der US-Ermittler schließt sich freilich auch der Kreis zum österreichischen Blaulichtprojekt. Die zwischen dem US-Konzern und Mensdorff abgeschlossenen und sichergestellten „Representative Agreements“ sind mit Dezember 2004 beziehungsweise 2005 datiert – beide wurden also fixiert, nachdem das Konsortium um Motorola den Auftrag aus dem Innenministerium erhalten hatte. Auch jener Vertrag, mit welchem sich Mensdorff in den Dienst der deutschen Niederlassung von Motorola stellte, war ein so genanntes „Representative Agreement“ und im Juli 2005 abgeschlossen worden.

    Wie profil in der Vorwoche berichtete, handelte es sich hierbei um einen „Folgevertrag“ zum Blaulichtprojekt, welcher der in Panama ansässigen Briefkastengesellschaft Valurex übertragen wurde. Valurex sollte Motorola-Endgeräte „aktiv promoten“, die Zufriedenheit bei den Blaulichtorganisationen erheben und Motorola in „ökologischen“, „rechtlichen“ und „administrativen Fragen“ beraten. Dem nicht ­genug: Der Briefkasten sollte auch PR-Dienstleistungen erledigen und die „Kommunikation“ zwischen dem österreichischen Innenministerium und Motorola managen sowie „Präsentationen“ mit dem Ministerium abstimmen.

    Im Gegenzug erklärte sich Motorola bereit, Valurex für jedes verkaufte Endgerät mit bis zu fünf Prozent zu ­beteiligen, wobei die Gesamtprovision 2,6 Millionen Euro exklusive Umsatzsteuer nicht überschreiten durfte.

    Klar ist: Ein Erfolgshonorar muss nicht unbedingt in jenem Land ankommen, wo die „Lobbyingaktivitäten“ erbracht wurden. Und das Geld muss nicht unbedingt dort bleiben, wo es hingeflossen ist.

    Wie viel also von diesen 2,6 Millionen aus dem Folgeauftrag, wie viel von jenen 2,2 Millionen aus den USA bei Mensdorff blieb – und ob und wie viel davon möglicherweise auch bei österreichischen „Entscheidungsträgern“ landete, untersucht die Staatsanwaltschaft. Weder die Justiz noch die FMA, noch Mensdorffs Anwalt Harald Schuster wollten gegenüber profil eine Stellungnahme abgeben.

    Die in Panama registrierte Valurex ­International SA ist der heimischen Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit ­mutmaßlichen Schmiergeldzahlungen mittlerweile durchaus ein Begriff. Die Briefkastengesellschaft stand offiziell im Einflussbereich von Mensdorffs verstorbenem britischem „Wahlonkel“ Timothy Landon. Mensdorff selbst stand bei Valurex ab 2005 unter Vertrag. Über das Verhikel sollen nach Kenntnisstand der Ermittler über Jahre hinweg bis zu zweistellige Millionenbeträge verschoben worden sein. Und dies stets nach demselben Muster: Die Summen sollen von Valurex ausbezahlt, teilweise von Mensdorff bar übernommen und an unbekannte Empfänger weitergereicht worden sein. Gegenüber der Staatsanwaltschaft hielt Mensdorff stets an derselben Geschichte fest: Er habe das Geld lediglich im Auftrag seines Onkels an Investoren weitergeleitet. Eine Gefälligkeit unter Verwandten also, und das sei ja wohl erlaubt.

    Der bisherige Verdacht, wonach die Konten der Valurex nicht nur der Rüstungsindustrie als Umverteilungsvehikel gedient haben, besteht nun auch für Motorola.

    Nur: Bei Motorola stand nicht der Brite Landon unter Vertrag, sondern Mensdorff selbst."


    Vielleicht besänftigt Motorola aber die Börsenaufsicht SEC mit so viel Geld, dass ihr "Lobbyist" Mensdorff-Pouilly dort ebenso außer Strafverfolgung gestellt wird, wie im Vereinigten Königreich, wo der britische Rüstungskonzern BEA mit 280 Millionen Pfund Strafzahlungen das Serious Fraud Office ruhig gestellt hat.

    Eine interessante schwedische Dokumentation auch über den Waffenlobbyisten Mensdorff-Pouilly hier.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 2. September 2011 um 18:51

    Laut einem ungenannten Bereichsleiter der Telekom in Kärnten soll das Lieblingsspielzeug des Zerschellten, der FC Kärnten, in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt 500.000 Telekomeuro erhalten haben. Vereinspräsident war damals der Zerschellte. Irgendwelche Reklameaktivitäten für die Telekom auf den Leiberln der Fußballer usw, die diese Ausgaben betriebswirtschaftlich rechtfertigen hätten können, sind nicht erkennbar.

    Die Observierung und Telefonüberwachung von Eurofighterlobbyisten im Juni 2011 soll belastendes Material zu Tage gefördert haben: Laut Format sollen nicht weniger als 100 Millionen Korruptionseuro geflossen sein bei der bis dato teuersten Bundesheerbeschaffung.

    Ganz gute Zusammenfassung des "harten Kerns" der in die derzeit diskutierten Korruptionsfälle hier im FORMAT

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 31. August 2011 um 14:59

    Auf der Liste der Empfänger von Telekomzahlungen in Höhe von insgesamt 9 Millionen Euro, deren Leistungen nicht erkennbar sind, weshalb vom derzeitigen Telekomvorstand und von der Staatsanwaltschaft Wien geprüft wird, wofür diese Zahlungen wirklich geleistet worden und wohin sie letztendlich geflossen sind, standen laut NEWS nicht nur, wie schon verlautbart,

    der ÖVP-Generalsekretärinnen- und -ministerinehegatte Alfons Mensdorff-Pouilly (1,1 Mio Telekomeuro),
    der Ex-FPÖ/BZÖVerkehrs- und für die Telekom zuständige Minister Gorbach (264.000 Telekomeuro),
    der Ex-FPÖ Nationalrat und Telekomsprecher der FPÖ und Roma- und Sintieinsurer Wittauer (18.000 Telekomeuro pro Monat, maximal 432.000 Telekomeuro),
    an die FPÖ/BZÖ-nahe Projektentwicklung Werbeagentur Schmied GmbH (600.000 Telekomeuro)
    usw, usw

    sondern, und das ist neu, auch

    der Vorgänger von Gorbach, der FPÖ-Verkehrsminister und nachmalige Stronachweltraumexperte und nachmalige ASFINAGexperte Mathias Reichhold (72.000 Euro für die Beatung der Telekom während der - laut Rechnung - Zeitspanne "11+12/05"; doppelt so hohe Monatsgage wie der bisherige FPÖ-Abstauber-Kaiser Wittauer);
    und der "NAZI-Buchstabierer" und FPÖ-Nationalrat, Reinhart "don´t drink and drive" Gaugg (schwache 30.000 Telekomeuro)

    und

    die Fraktion Christlicher Gewerkschafter mit insgesamt 80.000 Telekomeuro (2006: 15.000 und 2007: 65.000)
    der ÖVP-Bund ÖAAB mit 15.000 Telekomeuro (2007:15.000)

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 27. August 2011 um 13:45

    "Protokoll einer misslungenen Intervention: wie der Kabinettschef des Innenministeriums erst versuchte, die Rolle des Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly in der Telekom-Affäre unter der Decke zu halten, indem er auf den Telekom-Vorstand Druck ausübte – und die ÖVP schließlich alle Hebel in Bewegung setzte, um diesen Vorfall zu vertuschen." im neuen PROFIL

    Aber warum soll der Kabinettschef Kloibenmüller im Innenministerium (einer aus der Buberlpartie des Ex-Innenministers Strasser, ÖVP) "Druck" ausüben wollen auf den aktuellen Telekom-Vorstand, der vor zwei Wochen einen 400 Seiten Bericht über interne Untersuchungen zur Korruption durch frühere Telekom-Manager an die Korruptionsstaatsanwaltschaft bergeben hat, und ihn vor weiterer "offensiver" Kommunikation warnen wollen bezüglich dem Ehemann der Ex-ÖVP-Ministerin und Ex-ÖVP-Generalsekretärin Rauch-Knallhart, Mensdorff-Pouilly ?

    2002: ADONIS, das Mega-Projekt der Digitalisierung des Funks der österreichischen Blaulichtorganisationen (Investitionen weit jenseits 300 Millionen Euro), wird nach Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens von Innenminister Strasser (ÖVP) an das Konsortium "master-talk" (Siemens, Wiener Stadtwerke, Raiffeisen und Verbund) vergeben.

    2003: Innenminister Strasser entzieht "master-talk" den Auftrag wegen zahlreicher angeblicher Mängel.

    2004: Nach Neuausschreibung des jetzt so genannten Projekts "TETRON" erteilt Innenminister Strasser den Auftrag an ein Bieterkonsortium bestehend aus Alcatel und Motorola. Die Telekom Austria soll die Netzinfrastruktur liefern.

    2004: Der Rechtsstreit zwischen "master-talk" und dem Bundesministerium für Inneres wegen Entzugs des Auftrags durch Strasser endet für uns Steuerzahler mit einem teuren Vergleich: Die Republik Österreich muss der angeblich unfähigen "master-talk" 30 Millionen Euro zahlen.

    Und was hat die Neuvergabe dieses Auftrags mit dem Mensdorff-Pouilly zu tun?

    Steht auch im neuen PROFIL und hat ihm nicht, wie bisher angenommen, nur 1,1 Millionen Euro von der Telekom gebracht, die ihm Kronzeuge Schieszler 2008 überwiesen hat dafür, dass mit seiner Hilfe der Auftrag von Strasser 2004 neu ausgeschrieben und dass daraufhin auch die Telekom zum Zuge gekommen ist und bis dato einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro gebracht hat.

    "Doch das ist nur der eine, kleine Teil der Geschichte. Denn Mensdorff-Pouilly könnte in Zusammenhang mit dem Tetron-Geschäft zumindest noch ein zweites Mal abgesahnt haben. Und zwar beim Telekom-Konsortialpartner Motorola. profil hat diese Verbindung bereits im Februar dieses Jahres beschrieben, sie bekommt durch die jüngsten Ermittlungsergebnisse neue Brisanz. Im Juli 2005, also ein Jahr nach der Auftragserteilung durch Innenminister Strasser, schloss eine deutsche Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Motorola-Konzerns einen mehr als sonderbaren „Vertretungsvertrag“ mit einer panamaischen Briefkastengesellschaft: Valurex International SA.

    Über Valurex sollen einst Millionen an Provisionen des Rüstungskonzerns British Aerospace (BAE) international verteilt worden sein. Alfons Mensdorff-Pouilly stand lange Jahre im Sold von BAE. Und noch so ein Zufall, Valurex gehörte offiziell Mensdorffs „Wahlonkel“ Timothy Landon, einem 2007 verstorbenen britischen Entrepreneur.

    Der Vertrag zwischen Valurex und Motorola liegt profil vor. Demzufolge sollte der panamaische Briefkasten Motorola-Endgeräte bei Österreichs Feuerwehren, Rettungsdiensten und Sicherheitsbehörden „aktiv promoten“, die „Kundenzufriedenheit“ bei den Abnehmern erheben und Motorola obendrein auch noch in „ökologischen“, „rechtlichen“ und „administrativen Fragen“ beraten. Und nicht nur das: Laut Vertrag sollte auch die „Kommunikation“ zwischen Innenministerium und Motorola über Valurex laufen sowie „Präsentationen“ mit dem Ministerium abgestimmt werden.

    Im Gegenzug gestand Motorola Valurex eine Provision von bis zu fünf Prozent pro tatsächlich verkauftem Endgerät zu, wobei die Gesamtprovision den Betrag von 2,6 Millionen Euro exklusive Umsatzsteuer nicht überschreiten durfte. In dem auf Englisch abgefassten Vertrag heißt es: „The entire compensation to be paid … is limited to a maximum of 2.600.000,00 EUR (in words two million sixhundred thousand EURO). Value Added Tax ist not included.“

    Also: Die panamaische Briefkastengesellschaft von Alfons Mensdorff-Pouillys britischem „Wahlonkel“ Timothy Landon bekam von Tetron-Konsortialpartner Motorola 2005 den Auftrag, den Aufbau des österreichischen Behördenfunknetzes zu begleiten, die Technologie flächendeckend zu vermarkten und nebenher auch noch dem Innenministerium in Wien regelmäßig zur Verfügung zu stehen – und das um ein Honorar von bis zu 2,6 Millionen Euro. Wie viel Valurex schlussendlich tatsächlich von Motorola kassiert hat, ist vorerst unklar. Dass Alfons Mensdorff-Pouilly bis heute so tut, als hätte er mit Tetron und Valurex nichts zu tun, entbehrt angesichts der Indizienlage und der ÖVP-internen Aufregung nicht einer gewissen Chuzpe. So könnten allein beim Tetron-Deal bis zu 3,7 Millionen Euro in Mensdorffs Hemisphäre gewandert sein. Ob sie dort blieben, wird die Staatsanwaltschaft klären – sofern man sie lässt."

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 26. August 2011 um 12:52

    Bin schon neugierig, welche "Gegenleistung" die Telekom für die umgerechnet 5,9 Millionen ATS vom gelernten Schlosser und geprüften Landwirt Wittauer erhalten hat. Eine zehnseitige Powerpointpräsentation über das "Kaltlöten von Glasfaserdatenkabeln"? Über das "Festnetztelefonverhalten von Kühen ab 2020"? Über das Vertreiben von "Roma und Sinti von Telekomgrundstücken mit Güllespritzen"?

    Nein, ÖSTERREICH hat eine erste Antwort::

    "18.000 Euro im Monat für Ex-Nationalrat

    Die Telekom Austria zahlte nicht nur an Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach viel Geld, sondern auch an dessen Parteifreund Klaus Wittauer.

    Schlosser, Landwirt, Hinterbänkler für die FPÖ im Nationalrat (bis 2006) und gescheiterter Landesobmann des BZÖ Tirol: Klaus Wittauer (51) hat nicht den klassischen Lebenslauf eines Top-Unternehmensberaters. Dennoch erhielt er mit 1. Mai 2007 einen lukrativen, auf zwei Jahre abgeschlossenen „Beratungsvertrag“ der eTel Austria.

    Fusion

    Die Telekom hatte das 1999 in Dublin gegründete Unternehmen Anfang 2007 gekauft und brauchte nun ausgerechnet die Hilfe Wittauers. „Der Kunde beauftragt den Berater mit der Integration der eTel Austria AG in die Telekom Austria AG“, heißt es in dem vierseitigen Vertrag, der ÖSTERREICH vorliegt.

    432.000 Euro

    Dafür gab es 15.000 Euro netto im Monat, zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer, also 18.000 Euro brutto. Für zwei Jahre sind das 432.000 – deutlich mehr als die 264.000 Euro, die Gorbach kassierte. Rechnungen, die ÖSTERREICH ebenfalls vorliegen, belegen, dass das Geld auch tatsächlich geflossen ist, zumal der Vertrag im ersten Jahr unkündbar war.

    Finanzprobleme

    Wittauers Qualifikation für den Job: Er war im Nationalrat Telekom-Sprecher der FPÖ gewesen. Nun konnte er das Geld der Telekom gut brauchen: Er hatte im Frühjahr 2007 in Nassereith, im Tiroler Oberland, das örtliche Wellness Spa gekauft, das bereits damals finanzielle Probleme hatte. Anfang 2011 folgte dann die endgültige die Pleite.

    Kitz-Wochenende

    Auch über den „Beratungsvertrag“ hinaus war die Telekom großzügig zu Wittauer: So bestätigte ein Nobelhotel in Kitzbühel dem „lieben Klaus“ die Buchung von insgesamt sieben „sehr schönen“ Suiten für das Hahnenkamm-Wochenende 2008. Bestellt hatte die Zimmer, für die eine Anzahlung von 6.000 Euro ­notwendig war, eine Telekom-Mitarbeiterin. Für das Beachvolleyball-Turnier 2008 am Wörthersee gab’s abermals eine Buchungsanfrage für „7 Doppelzimmer de luxe“ für sieben Nächte.

    Ausgetreten

    Wittauer, der als „Landwirt“ im Telefonbuch steht, war gestern unter keiner seiner vier (!) geheimen Mobilnummern für eine Stellungnahme erreichbar. Es gilt die Unschuldsvermutung. Aus dem BZÖ Tirol betonte man gegenüber ÖSTERREICH, der Ex-Landesobmann sei vor etwa zwei Jahren ausgetreten."

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 26. August 2011 um 11:56
    Zitat von Senior-Crack


    ... Das mag schon sein, aber ich kann es nicht recht glauben....


    Dann glaubst Du das also nicht recht, von dem Du annimmst, dass es so ist? ;(

    Richtig ist, dass die (Bundes- und Landes)Rechnungshöfe trotz Anzeigepflicht sehr selten Strafanzeigen erstatten, wenn sie gerichtlich strafbare Handlungen entdeckt haben - keine strafgerichtliche Verfolgung wegen des Unterlassens formeller Strafanzeigen und weil die Staatsanwaltschaften die Rechnungshofberichte nicht lesen und wenn schon, nicht eingreifen, weil "Politiker" verwickelt sind, an denen die "Kavallerie der Justiz" nicht gerne "anstreift", das stimmt tatsächlich. Auf Strafanzeigen verzichten die Rechnungshöfe übrigens, weil sie zu Recht befürchten, dann in Zukunft weniger Informationen aus den Verwaltungseinheiten selbst zu erhalten, die unverzichtbar für ihre Arbeit sind. Eine grundsätzliche Interessensabwägung zugunsten des Informationsflusses hin zum Rechnungshof.

    Sonst aber hat die Tätigkeit der Rechnungshöfe meist und zum Teil gravierende Konsequenzen, die freilich nicht immer die "Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit" in dem Maße erregen, wie spektakuläre Strafverfahren: Verantwortliche werden intern abberufen und in Abteilungen versetzt, in denen sie keinen Schaden mehr anrichten können, und/oder diszipliarrechtlich zur Veranwortung gezogen; Verfahrensabläufe werden optimiert, damit die Verwaltung in Zukunft besser funktioniert, Gesetze werden geändert usw.

    Begleitende Kontrolle? Ja, sofort! Aber dafür bräuchten die Rechnungshöfe viel mehr von dem Personal, das sie selbst exzellent und lange ausbilden: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 25. August 2011 um 12:46
    Zitat von Senior-Crack


    ... Der Rechnungshof kritisiert und prangert die Verschwendung von Steuergeldern an - und was sind dann die Konsequenzen? Ja, richtig: 0! ...

    das ist eine "stammtischweisheit", die oft genug falsch ist. rechnungshofberichte haben meistens konsequenzen.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 24. August 2011 um 16:48
    Zitat von Heartbreaker

    In meiner Kanzlei fällt mir gerade keine ein. Im FPÖ/FPK/BZÖ-Wonderland wid das wohl part of the game sein.


    genau, part of the game wird möglicherweise gewesen sein, dass der "HUBSI" in den zwei Jahren nach seinem Ausscheiden aus der Politik die 264.000 Euro von der Telekom kassiert und davon unter anderem seiner Sekretärin das branchenübliche deutlich niedrigere Gehalt gezahlt hat.

    PS: In Erinnerung sei gerufen: "Nach seinem Ausscheiden aus der Politik ging Gorbach in die Privatwirtschaft und wurde Manager in jener Unternehmensgruppe, an das sein Ministerium die ÖBB-Bodenseeschifffahrt verkauft hatte. Nach nur vier Monaten verließ er die Gruppe des Tourismusunternehmers Walter Klaus jedoch wieder und gründete in seinem Heimatort Frastanz (Vorarlberg) die Unternehmensberatung "Gorbach Consulting GmbH".

    PS 2: News berichtet in seiner morgigen Ausgabe weiters, dass die Telekom dem BZÖ via dem BZÖ-Unternehmen "Projektentwicklung Werbeagentur Schmied Gmbh" 600.000 Euro gezahlt hat. Bei der Werbeagentur wurde von Ermittlern des Bundesamtes für Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention bereits eine erfolgreiche Hausdurchsuchung durchgeführt." Dabei ist laut ORF Mittagsjournal die Rechnung über die 600.000 Euro und der Leistungsgegenstand sichergestellt werden, für den die Telekom die 600.000 Euro bezahlt hat: Eine wenige Seiten umfassende Powerpoint-Präsentation.

    "Das BZÖ sagt in einer ersten Reaktion, dass die heutige Führung des BZÖ unter Josef Bucher, die seit April 2009 im Amt ist, keinerlei Verantwortung für die damaligen Aktivitäten habe. Das Bündnis verweist auf den damals zuständigen Generalsekretär Uwe Scheuch. Das BZÖ fordert volle Aufklärung."

    Übrigens: Die "Projektentwicklung Werbeagentur Schmied GmbH", die von der Telekom für diese kleine Power-Point-Präsentation 600.000 Euro verlangt und erhalten, war in Bürogemeinschaft mit welchem Werbefachmann aus dem blau-orangen Dunstkreis?

    Ein paar Tipps: Er ist wegen Eierpeckens vorbestraft und hat von einem Flugzeughersteller für die Abwicklung von (Werbe- und Lobbying)Aufträgen rund 6,6 Millionen Euro erhalten, die er zusammen mit seiner tüchtigen Frau und seiner tüchtigen einzigen Angestellten erledigt hat.

    Unter anderem hat er für die Veranstaltung einer Pressekonferenz über 90.000 Euro verlangt und kassiert: Und das Strafverfahren gegen ihn wegen der EADS Aufträge ist vor kurzem eingestellt worden.

    Übrigens mit exakt derselben Begründung, mit der die Staatsanwaltschaft Klagenfurt das Verfahren in der Causa Birnbacher eingestellt hatte, der von "KÄRNTNER LANDESHOLDING" für seine sechsseitige Expertise 12 Millionen Euro verlangt und dann nach seinem großzügigen "Patriotenrabatt" 6 Millionen Euro erhalten hat: Für die jeweils zuständige Staatsanwaltschaft war nicht erweislich, dass hier keine entsprechend geldwerten branchenüblichen Leistungen für das viele Geld erbracht worden wären.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 24. August 2011 um 14:32

    NEWS - und wieder war KHG-Kumpel Hochegger dabei

    "Schwere Vorwürfe gegen Gorbach
    In der Endphase von Gorbachs Tätigkeit als für die Telekoms zuständiger Minister wurde demnach die Universaldienstverordnung, die regelt, welche Leistungen sich Telekoms untereinander wie verrechnen, unter Gorbach den Wünschen der Telekom angepasst. Die Telekom erzielte dadurch Mehreinnahmen von mehr als zehn Millionen Euro pro Jahr.

    Nachdem Gorbach aus der Regierung ausschied und Unternehmer wurde, zahlte die Telekom über die Firma des Lobbyisten Peter Hochegger 264.000 Euro für die Sekretärin des Jungunternehmers Gorbach, Gabriele K.

    Die Zahlung erfolgte in Höhe von 33.000 Euro pro Quartal für den Zeitraum von acht Quartalen. Der Zahlungsfluss selbst ist auch durch die NEWS vorliegende Buchhaltung der Hochegger-Firma belegt.

    Am Freitag der vorvergangenen Woche wurde Gorbach bereits von Ermittlern des Bundesamtes für Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention befragt. Gorbach hat dabei die Vorwürfe vehement bestritten."

    PS: Frage: Wer kennt eine Sekretärin eines Einzelunternehmers wie die Gorbachs, die pro Jahr eine Gage von (4 X 33.000) = 132.000 Euro erhält?

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 22. August 2011 um 11:39

    Kurier

    Haiders "last minute"-Millionen-Deal

    Wie Jörg Haider mit zwei "verkauften" Einbürgerungen die Schulden aus seinem Formel-1-Abenteuer getilgt haben soll.

    Vorgeschichte
    Sekretär Koloini, Landeschef Haider: 197.000 Euro flossen auf Koloinis Konto – einen Teil davon soll Haider in bar bekommen haben. Zeit und Geld - beides fehlte Jörg Haider in den ersten Tagen des Jahres 2007. Fast eine Million Euro stand auf dem Spiel - und um diese zu sichern, musste Haider in den letzten Tagen der schwarz-orangen Regierung zwei "verkaufte" Einbürgerungen finalisieren. Der Deal gelang - dank Haiders Intervention bei der Bundesregierung. Wäre Haider noch am Leben, stünde er wohl ab Oktober vor Gericht - mit zwei eingebürgerten Russen und seinem Ex-Sekretär Franz Koloini. Der Strafantrag der Korruptionsstaatsanwaltschaft, der dem KURIER vorliegt, zeigt, wie schon 2005, lange vor der Scheuch-Affäre, Pass gegen Geld in Kärnten offenbar "Part of the game" war.

    Die Causa begann 2005, als Haiders Versuch, den jungen Kärntner Patrick Friesacher in der Formel 1 für Kärnten werben zu lassen, floppte: Zur Saisonmitte wurde Friesacher mangels Sponsorengelder vom Minardi-Rennstall gefeuert. Die Hypo Alpe-Adria hatte Friesachers Mitgift von zwei Millionen Dollar vorgestreckt, nachdem Haider dem Vorstandsdirektor "eine Regelung" versprochen hatte. Rund die Hälfte, 702.000 Euro, fehlte aber auch noch eineinhalb Jahre später, im Jänner 2007. Dabei hatte Haider zahlungskräftige Russen anwerben können. Im Gegenzug für deren Sponsor- Millionen sollte Haider, dessen BZÖ mit der ÖVP koalierte, für ihre Einbürgerung sorgen (Länder schlagen vor, der Bund beschließt).

    Ministerrat beschloss Einbürgerung

    Eine Million floss - ohne schriftlichen Sponsorvertrag - schon 2005. Weitere 900.000 Euro sollen die Russen laut Zeugen Haider "persönlich zugesichert" haben. Weil sich die Regierung aber mit den Staatsbürgerschaften zierte, floss auch kein Geld - und das Konto bei der Hypo blieb im Minus. Laut Strafantrag wurde das der Bank offen kommuniziert: Der heutige FPK-Finanzlandesrat Harald Dobernig, damals Haiders Büroleiter, habe der Bank mitgeteilt, dass "für die endgültige Erledigung der Angelegenheit ein Beschluss des Ministerrates" fehle. Das Wirtschaftsministerium hatte sein ursprüngliches Veto gegen die Einbürgerungen bereits Ende 2006 aufgegeben. Der damalige Minister Martin Bartenstein sagte den Ermittlern, dass "es gut sein könne", dass Haider ihn darauf hingewiesen habe, dass "Eile geboten sei, dass das alles ausgemacht ist".

    Das Innenressort aber zierte sich, auch noch am 5. Jänner 2007. Die Zeit drängte, die Tage des BZÖ in der Regierung waren gezählt: Am 11. Jänner sollte Rot-Schwarz angelobt werden. Also bat Haider am 9. 1. schriftlich Noch-Kanzler und (nach Liese
    Prokops Tod) Interims-Innenminister Wolfgang Schüssel, "in der morgigen Ministerratssitzung, wie ursprünglich vereinbart, die Einbürgerung zu behandeln".

    Und siehe da: Prompt wurde im Innenressort die Vorbereitung der Staatsbürgerschaftsakten angeordnet. Tags darauf beschloss der Ministerrat die Einbürgerung - in der letzten Sitzung der ÖVP-BZÖ-Koalition. Nun endlich wurde auch Haiders Deal vollendet: Am 31. Jänner flossen 900.000 Euro auf Friesachers Formel-1-Konto. Am 5. Februar verlieh Haider die beiden Staatsbürgerschaften. Zwei Fragen sind bis heute offen: Wieso gab die Schüssel-Regierung in ihren letzten Tagen Haiders Drängen nach? Und: Was geschah mit den knapp 200.000 Euro, die nach der Tilgung der Formel-1-Schulden übrig blieben?

    37.000 soll Koloini sofort behoben, einen Teil Haider bar gegeben und laut Staatsanwaltschaft "mindestens 2000 Euro für sich" behalten haben. Den Rest, 160.000 Euro, verteilte er auf anonyme Sparbücher. Schüssel wollte sich auf KURIER-Anfrage nicht äußern, ebenso Koloinis Anwalt.

    Manfred Ainedter, der die beiden Eingebürgerten vertritt, weist die Vorwürfe gegen seine Mandanten zurück: Sie hätten die Sache als "ganz normales Investment" gesehen. "Natürlich mit dem Ziel, die Staatsbürgerschaft zu bekommen. Es hat aber niemals persönliche Gespräche mit Haider gegeben." Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 20. August 2011 um 21:13

    vom Feinsten aus der Welt der nimmersatten Leistungsträger - und auch hier sind die KHG Kumpels Hochegger und Meischberger mit von der Partie:

    "Der frühere Telekom-Manager Gernot Schieszler hat gegenüber der Justiz ein umfassendes Geständnis abgelegt – und dabei die einstigen Konzernvorstände Heinz Sundt, Stefano Colombo und Rudolf Fischer schwer belastet: wie er im Auftrag seiner Vorgesetzten den Aktienkurs manipulieren ließ."

    siehe PROFIL

    aber vielleicht verleumdet Schieszler die Ex-Vorstände auch nur, um seine Haut zu retten: Die neue, seit heuer geltende "große Kronzeugenregeleung" zum ersten Mal auf dem Prüfstand.

  • Transfergeflüster: VEU Feldkirch 2011/12

    • VincenteCleruzio
    • 8. August 2011 um 23:14
    Zitat von eisbaerli

    dabei sprac hwer vor einigen wochen er hätte ihn no nie so fit gesehen.

    sign. vincente wird den tränen nahe sein wenn sein geliebter signore eimo die schuhe an den nagel hängt ;)


    Io sono scioccato! Una terribile perdita! Spero di sopravvivere!

    Grazie, mille, Sig. Eimo per tutti serate piacevoli in Riggiu. E tutti i migliori con tui materassi!

  • Inhalte und Ausdrucksweisen und ihre Verharmlosung im Forum

    • VincenteCleruzio
    • 21. Mai 2011 um 19:29
    Zitat von sebold


    marksoft
    ich denke @vicentes eintrag ist keine kritik an dir oder den anderen forumbetreibern, sondern zeigt nur auf, welcher weg hier gegangen wird, der ist aber eh 1:1 auf die gesamtgesellschaft umzulegen.
    @vicente
    ich kenne leider auch die andere ausführung bzgl der geste von djokovic, er ist aber bei weitem nicht der einzige serbische sportler, der denn serbischen nationalismus schürt.


    ad 1: ich habe diesen thread schon deshalb eröffnet, damit von den forumbetreibern endlich etwas unternommen wird gegen die eh immer gleichen, wenigen user, die das forum in den dreck ziehen mit ihren forumsregelwidrigen "zündel"postings mit politbegriffen und -inhalten am "rechten rande des politischen spektrums" (meine bezeichnung "rechtsextrem" dafür im Threadtitel ist ja bereits gelöscht worden).

    die internen diskussionen, die deswegen bereits geführt worden sind, sind mir bekannt. ebenso die schwierigkeiten, dieser user herr zu werden. ich werde, so wie du, zu solchen postings allerdings nie schweigen.

    ad 2: dass es sich um eine geste serbischer nationalisten handelt, war mir bewusst, ich habe sie zum ersten mal auf fotos von den kriegen nach dem zerfall jugoslawiens gesehen, allerdings eine, wie ich heute gelernt habe, falsche erklärung für diese geste erhalten. gesten serbischer nationalisten fallen aber, um auf marksofts diesbezüglichen posting zurück zu kommen, nicht unter das österreichische verbots- oder ein anderes strafgesetz.

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