Beiträge von VincenteCleruzio
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PROFIL: "Nur Bares ist Wahres"
"Er soll als Finanzminister (Februar 2000 bis Jänner 2007) systematisch die Hand aufgehalten haben. Bei der Privatisierung des Dorotheums im Jahr 2001 etwa, beim Verkauf der Bundeswohngesellschaften 2004, beim Umzug der Finanzlandesdirektion Oberösterreich in ein neues Gebäude 2006, für eine (erfolglose) Gesetzesinitiative zugunsten des Glücksspielkonzerns Novomatic, ebenfalls im Jahr 2006."
"Wie profil-Recherchen ergaben, waren Bargeldtransporte von und zur Meinl Bank bei KHG eher die Regel denn die Ausnahme. Zu seiner Zeit als Finanzminister. Und auch danach. Laut einem vorliegenden internen Bericht der „Soko Constantia“ vom September 2011 rätseln die Ermittler über insgesamt 18 Bargeldflüsse, die zwischen Oktober 2005 und August 2007 zu und von Grassers privatem Girokonto bei der Meinl Bank – Nummer 471250 – liefen. Die entsprechenden Ein- und Auszahlungsbelege liegen profil ebenfalls vor. Sie sind allesamt auf den Namen Karl-Heinz Grasser ausgestellt.
Am 17. Oktober 2005 etwa wurden auf genanntes Konto 10.000 Euro cash eingezahlt, am 27. Februar 2006 waren es gleich 149.000 Euro, bis zu seinem Abschied aus der Politik am 9. Jänner 2007 langten noch je 20.000 Euro (einmal am 29. Juni und einmal am 6. November 2006) auf dem Konto ein. Wieder in bar. In Summe also 199.000 Euro. Aus seinem laufenden Ministereinkommen – knapp unter 18.000 Euro brutto, das 13. und 14. Monatsgehalt anteilig eingerechnet – kann er die Einzahlungen unmöglich bestritten haben. Woher also kam das Geld?
Im Jahresverlauf 2007 wurden weitere 77.000 Euro auf das Konto 471250 eingezahlt. Verteilt auf fünf Tranchen, wieder ausnahmslos in bar. In Summe konnten die Ermittler zwischen 2005 und 2007 neun Bareinzahlungen über insgesamt 276.000 Euro rekonstruieren."
"Dass die Gelder aus einem Verbrechen stammten, ist vorerst durch nichts belegt. Es ist auch nicht ganz klar, ob und wie die Einzahlungen mit mehreren Überweisungen von Grassers Familie in Zusammenhang stehen, von denen das Magazin „Format“ im September des Vorjahrs berichtete. Demnach hätten namentlich nicht genannte Angehörige zwischen 2005 und 2010 einen Betrag von insgesamt 800.000 Euro von einem Konto der damaligen Raiffeisen Bezirksbank Klagenfurt auf Grassers Meinl-Konto transferieren lassen. Dabei soll es sich laut KHGs Anwälten unter anderem um Erträge aus der „Auflösung von alten Sparbüchern“, respektive aus „dem Verkauf einer Wohnung“ gehandelt haben – „alltägliche Bankvorgänge“, wie es heißt."
Die tatsächliche Herkunft des Geldes bleibt also vorerst ungeklärt.
Das gilt so übrigens auch für den Verbleib jener rund 775.000 Euro, die das vorgebliche Schwiegermutter-Investment in die Hypo abwarf (500.000 Einlage plus 275.000 Gewinn). Belegt ist, dass am 3. Februar 2009 ein Betrag von 784.000 Euro (aus dem Hypo-Geschäft zuzüglich kleinerer Erträge aus anderen Veranlagungen) vom Ferint-Konto bei der Meinl Bank auf ein Liechtensteiner Konto der karibischen Mandarin Group Ltd. überwiesen wurde.
Auch dieser Briefkasten mit Sitz in Belize wird von den Ermittlern Grasser zugerechnet. Vom Liechtensteiner Mandarin-Konto wanderte das Geld schließlich in die Schweiz, auf das Konto eines weiteren Briefkastens bei der St. Gallener Kantonalbank: Catherine Participation Corporation. Ab da verliert sich vorerst die Spur.
Folgt man Grassers Darstellung, dann müsste hinter dieser Catherine Participation Corp. die Schwiegermutter stehen. "
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schreibt DIE KLEINE über den Dicken: Morgen noch Aktenverlesungen und die Plädoyers und dann das Finale. Wenn´s wahr wird.
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"Die rauchende Pistole in der Causa Grasser. Marina Giori-Lhota widerspricht ihrem Schwiegersohn. profil veröffentlicht ihr vertrauliches Schreiben an die Behörden. Wie KHG seine Familie instrumentalisierte, um mutmaßliche Buwog-Schmiergelder zu rechtfertigen.
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Am 22. Dezember 2006 wurden vom Konto der Schweizer Ferint AG – Nummer 49.214-0 – bei der Meinl Bank 500.000 Euro an Berlins Investorenvehikel überwiesen und dafür ein so genannter Genussschein erworben. Im August 2008, die Hypo war mittlerweile an die Bayerische Landesbank verkauft, wurde der Genussschein aufgelöst, ein Erlös von insgesamt 774.588 Euro dem Ferint-Konto gutgeschrieben. Der unversteuerte Gewinn aus dem Geschäft mit Berlin betrug also exakt 274.588 Euro....
profil liegt ein internes Dossier der Korruptionsstaatsanwaltschaft vom 6. Oktober des Vorjahres vor. Darin heißt es wörtlich: „Mag. Grasser erklärte … bezüglich des Hypo-Genussscheins zusammengefasst, er sei Treugeber der Ferint AG bzw. Treuhänder für seine Schwiegermutter Marina Giori-Lhota gewesen. Er habe von Marina Giori-Lhota im Mai oder Juli 2005 anlässlich eines Besuchs in deren Wohnung EUR 100.000,– in bar zur Veranlagung übernommen. Im November oder Dezember 2005 habe er weitere EUR 330.000,– … erhalten. Marina Giori-Lhota habe hiedurch die Geldveranlagungsfähigkeit von Mag. Grasser als damaligen Bundesminister für Finanzen testen wollen. Die beiden Barbeträge seien in der Folge von Mag. Grasser nach Österreich eingeführt … und im Safe von Mag. Grasser verwahrt worden. Im Jänner oder Februar 2006 seien Mag. Grasser noch einmal EUR 70.000,– in bar übergeben worden. Diesen Betrag habe Mag. Grasser Heinrich Schwägler (ein Schweizer Treuhänder und Partner von Julius Meinl, Anm.) in Zürich übergeben, welcher das Geld am Konto der Ferint AG einbezahlt habe.“Zu diesem Zeitpunkt existierte die Kontoverbindung der Ferint AG mit der Meinl Bank bereits mehrere Jahre. Nach Erkenntnissen der Justiz wurde dieses Konto im April 2002 eröffnet.
Mit der Investition in den Hypo-Genussschein will KHG indes nichts zu tun gehabt haben: „Mag. Grasser habe eine Veranlagung seines eigenen Vermögens in Genussscheine aufgrund seiner politischen Funktion abgelehnt.“Die Ermittler glauben das nicht. Sie qualifizieren Grassers Aussagen als „äußerst unglaubwürdig“ und „nicht nachvollziehbar“. Auch deshalb, weil dieser bis heute keine brauchbare Erklärung für die Herkunft der 500.000 Euro liefern konnte. Erst behauptete er, es gäbe einen „mündlichen Vertrag zur Vermögensverwaltung“ mit seiner Schwiegermutter. Dann präsentierte er Kopien zweier Schriftstücke: einen mit 21. Oktober 2005 datierten „Treuhandvertrag“ zur Ferint AG, in welchem er selbst als „Treugeber“ aufscheint. Interessant: Der Vertrag wurde am Tag vor der Eheschließung mit Fiona aufgesetzt. In der Präambel dieses Treuhandvertrags heißt es unter anderem: „Die Familie von KHG beabsichtigte ab Frühling 2005 bei der Meinl Bank AG Wien Kapitalanlagen zu tätigen, wollte aber die Anlagen im Interesse der Diskretion nicht im eigenen Namen halten und das Konto/Depot auf den eigenen Namen eröffnen“.
Zusätzlich legte KHG den Ermittlern einen mit 15. Jänner 2009 datierten „Zusatz zum Treuhandvertrag“ vor, in welchem Marina Giori-Lhota als so genannte wirtschaftlich Berechtigte geführt wird. Dieses Dokument könnte nach Stand der Ermittlungen inhaltlich falsch sein. Das legt auch die Rechtfertigung der Schwiegermutter gegenüber der Finanz nahe: „Ihre Frage, wie der zweite Absatz der Präambel des Treuhandvertrages, lautend ‚Die Familie von KHG …‘ zu interpretieren ist bzw. welche Personen vom Begriff Familie in diesem Zusammenhang umfasst sind, kann ich leider nicht beantworten, weil dieser Treuhandvertrag ohne mein Zutun und ohne mein Wissen abgeschlossen wurde.Zusammenfassend heißt das: Karl-Heinz Grasser hat, mutmaßlich um die Buwog-Zuflüsse zu rechtfertigen und eine Veranlagung in die Hypo Alpe-Adria als Minister zu verschleiern, ein Treuhandverhältnis mit seiner Schwiegermutter kons­truiert – hinter deren Rücken. Und er ­dürfte überdies versucht haben, diese Behauptung mittels mutmaßlich falscher Beweismittel zu untermauern. profil hat Marina Giori-Lhota vergangene Woche um eine Stellungnahme ersucht. Die Antwort des für den Swarovski-Clan tätigen Innsbrucker Rechtsanwalts Hermann Holzmann: „Aufgrund des laufenden Verfahrens wollen wir keine Stellungnahme abgeben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.“
PS: Die 274.588 Euro Spekulationsgewinn aus dem Hype-Alpe-Adria-Tilo-Berlin-and-friends-Schnittchen, den sich die Schwiegermutter damit auch nicht zurechnen lassen will und den sie weder in ihrer österreichischen, noch schweizer Einkommensteuererklärung deklariert hat, wird sich jetzt wohl der damals beste Finanzminister aller Zeiten zurechnen lassen müssen. Wetten, dass er diesen Spekulationsgewinn in seiner Einkommensteuererklärung für das Jahr 2007 deklariert hat.
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Feine Kombination.
so isses - blitzsauber! -
Der Einsatz für das Tilo-Berlin-and-friends-Zwischenschnittchen (Kauf von Hype-Alpe-Adria-Aktien und Weiterverkauf an die Bayrische Landesbank), die 500.000 Euro, die KHG von seiner Schwiegermutter zum Testen erhalten, ob er denn ein geeigneter Geldanlegeschwiegersohn sein werde, und die er als Finanzminister in mehreren Lieferungen in Kuverts als Geldbote aus der Schweiz nach Österreich transportiert haben will, und die seiner Schwiegermutter in vier Monaten einen Gewinn von an die 278.000 Euro gebracht haben sollen, entpuppen sich als glatte Lüge des zu bestesten aller Finanzminister aller Zeiten.
Tja, wenn seine Liechtensteiner/Schweizer Konten zu sprechen beginnen, dann gehen sogar solche rührseligen Geschichten in die Knie: Vorbericht des Falter von morgen hier im STANDARD.
Wenn die 500.000 Euro aber nicht von der Schwiegermutter stammen, woher kommen sie dann? Und warum dann diese Schwiegermuttergeschichte, Karl-Heinz?
Hier der Originalbericht im Falter
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bist du gelähmt, diese 100prozentigen ins leere tor von divis zu versieben, das musst du auch erst einmal können.
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bjornlie und auch insana nicht dabei!
das ist bitter -
ein augenschmaus, das linzer hockey!
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NEWS:
90 Telekom-Fleck für die Roadshow des KHG
Die geheimen Financiers des BZÖ - NEWS: Telekom unterstützte BZÖ-Wahlkampf 2006 mit 960.000 Euro
So zahlte die Telekom nicht nur 720.000 Euro über die BZÖ-nahe Projektentwicklungsagentur Schmied an das BZÖ, sondern auch 240.000 Euro für den Vorzugsstimmenwahlkampf der damaligen Justizministerin Karin Gastinger.Hälfte des Geldes für BZÖ Tirol
Wie aus den NEWS vorliegenden Ermittlungsakten hervorgeht (unter anderem packte der Werber Kurt Schmied umfassend aus), spielte der Tiroler BZÖ-Abgeordnete Klaus Wittauer (im Bild mit BZÖ-Chef Josef Bucher) die zentrale Rolle bei der Beschaffung der Telekom-Gelder für das BZÖ. Rund eine halbe Million Euro der Telekom-Gelder wurden folglich auf für den Tiroler Nationalratswahlkampf des BZÖ verwendet. Eine wichtige Rolle auf Ebene der Gastinger-Mitarbeiter spielte ihr damaliger stellvertretender Kabinettschef Norman S., der im Kabinett Gastingers für Strafrecht zuständig war.Zudem existieren offenbar weitere BZÖ-Financiers, da weitere Gastinger-Inserate in Tageszeitungen geschalten wurden, die nicht mit dem Telekom-Geld bezahlt worden sind. Gebucht wurden diese Inserate von der Firma "mediaselect", einer Tochter der "Omnimedia", die im Eigentum von Telekom Post, PSK und Lotterien steht.
Das BZÖ bestätigt diese Geldflüsse nicht. Für das BZÖ als Partei seien diese Fakten neu, sagt der orange Fraktionsführer im Korruptions-U-Ausschuss, Stefan Petzner. Er betont, dass das BZÖ für "volle Aufklärung" stehe und daher Gastinger und Wittauer sowie alle anderen involvierten Personen in den U-Ausschuss laden wolle. Petzner spricht von "Altlasten", die mit dem BZÖ von heute nichts zu tun hätten."
Und was gibt es neues vom Lobbyisten Grafen?
Nichts. Dass er ein Profi ist, das haben wir immer schon gewusst! Der Graf schreibt keine Tagesbücher wie der Meischi, die dann bei Hausdurchsuchungen gefunden werden.
"Mensdorff-Pouilly: 1,1 Mio. Euro für Behördenfunk? - Die Ermittler bringen ein hohes Beraterhonorar von der Telekom mit der Vergabe des Behördenfunks Tetron in Verbindung, berichtet das "Format".
"Wos woa mei Leistung?" Diese Frage beschäftigt die Staatsanwaltschaft nicht nur beim Ex-FPÖ-Spitzenpolitiker Walter Meischberger, sondern auch bei der millionenschweren Beratungstätigkeit des Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly für die Telekom Austria. Wie das Nachrichtenmagazin "Format" am Donnerstag vorab berichtet, hat Mensdorff-Pouilly vor den Ermittlungsbehörden nicht erklären können, welche Unternehmen er für die Telekom Austria auf eine mögliche Übernahme geprüft hat.
Die Unterlagen über seine 2000 Stunden Arbeit habe er vernichtet, nachdem seine Beratung im Herbst 2008 nicht mehr gefragt war. Dokumente habe er der Telekom zuvor nicht übergeben. Für die knapp fünfmonatige Suche nach Übernahmekandidaten soll der Lobbyist der teilstaatlichen Telekom 1,1 Millionen Euro verrechnet haben."Ist doch kein Wunder, dass man sich bei dieser Mörderhackn an nichts mehr erinnern kann: 5 Monate lang jeden Tag etwas über 13 Stunden und das sieben Tage die Woche zu 500 Euro die Stunde buggeln, da soll man sich drei, vier Jahre danach, wenn man alle Unterlagen geschreddert hat und auch der Auftraggeber keine hat, noch daran erinnern können,
wen man als Übernahmekanditaten für den Auftraggeber ins Auge gefasst und
dann unter die Lupe genommen
und dem Auftraggeber zur Übernahme empfohlen hat. -
"Ein eMail erhärtet den Verdacht, dass bei der Errichtung des Finanztowers in Linz eine illegale Provision an Walter Meischberger geflossen ist.
Seit zweieinhalb Jahren werde bereits gegen seinen Mandanten ermittelt. Das Verfahren müsse endlich eingestellt werden, fordert Manfred Ainedter, Anwalt von Karl-Heinz Grasser. Doch die Justiz wird diesem Drängen nicht nachgeben. Im Gegenteil: Für Grasser wird es enger.
Erst vor wenigen Tagen hat die Justiz in Liechtenstein entschieden, dass die im Fürstentum beschlagnahmten Unterlagen zum BUWOG-Komplex (in dem auch gegen Grasser ermittelt wird) nun doch an die österreichischen Behörden ausgehändigt werden sollen. Wegen einer versäumten Frist gab es Verzögerungen.
Und im Zusammenhang mit dem Terminal Tower Linz („Finanztower“) wurden nun via Presse Details publik, die einen KURIER-Bericht vom 13. November 2011 untermauern.
Zur Erinnerung: Der Terminal Tower wurde von einem Konsortium (Porr, Raiffeisen OÖ und Raiffeisen Leasing) errichtet. In dem Wolkenkratzer ist neben der Pensionsversicherungsanstalt auch die Finanzlandesdirektion OÖ untergebracht.
Aus Ermittlungsunterlagen geht hervor, dass das Projekt nur deshalb durchgezogen werden konnte, weil die späteren Mieter vorab zugesagt haben sollen, sich in dem Hochhaus niederzulassen.
Das wäre noch kein Problem, gäbe es nicht eine Zeugenaussage und einen Aktenvermerk, die darauf hindeuten, dass eine Provision geflossen sein dürfte. Der Beleg für die Leistung dazu fehlt. Wie berichtet, heißt es in dem Aktenvermerk (er wurde bei der Porr sichergestellt), dass im Zuge der Verhandlungen über den Mietvertrag (mit dem Finanzministerium bzw. dem Bund) zwei Varianten zur Auswahl gestanden sind: Variante 1: 9,50 Euro/ Nutzfläche; Variante 2: 9,90 Euro/ plus „Dotierung eines einmaligen Betrages von 700.000 Euro zugunsten der Finanz bzw. allenfalls namhaft gemachter Dritter“. Eingefädelt haben soll den Deal Grasser-Freund und Immobilienmakler Ernst Plech. Grasser war damals Finanzminister und für die Vergabe des Mietvertrages politisch verantwortlich. Weil zum höheren Mietpreis abgeschlossen wurde, wird KHG der Untreue und der Geschenkannahme verdächtigt.
Die Justiz konnte zwar bis dato keine Beweise finden, dass 700.000 Euro Provision gezahlt wurden. Es gibt aber Belege, dass 200.000 Euro geflossen sind – und zwar an die zypriotische Firma Astropolis des Lobbyisten Peter Hochegger. Das, „obwohl von der Astropolis (...) keine Leistung erbracht wurde“ . Zwar ist auf der Rechnung von der „Erstellung einer Studie “, die Rede, „hinsichtlich der Projektentwicklung im Bereich Hotel, Büro, Logistik und Einkaufszentren in Rumänien“ . Doch die Studie war unauffindbar.
180.000 Euro sollen dann via Zypern auf die drei aus der BUWOG-Affäre bekannten Konten „Natalie“, „Karin“ und „Walter“ bei der Hypo Investment Bank in Liechtenstein gelandet sein. Das Konto „Natalie“ wird Grasser-Freund Walter Meischberger und das Konto „Karin“ Ernst Plech zugerechnet. Beim Konto „Walter“ bestehen laut Staatsanwaltschaft „Indizien, die auf Mag. GRASSER als faktischen Kontoinhaber hinweisen“ .
Eine eMail (eines Porr-Managers an Raiffeisen OÖ und Raiffeisen Leasing), das in der Presse veröffentlicht wurde und dem KURIER vorliegt, untermauert die Verdachtslage. Darin heißt es, dass „als Ergebnis des Mietvertrags mit der Finanz eine Vermittlungsprovision an Herrn Meischberger in Höhe von EUR 200.000,- zu zahlen “ sei. Raiffeisen OÖ und Raiffeisen Leasing betonen, dass sie keine Provision bezahlt haben.
Dementis
Meischberger ließ eine KURIER-Anfrage unbeantwortet. Hochegger erklärt: „Die Firma Astropolis war niemals in einem Projekt namens Terminal Tower Linz involviert.“ Grasser-Anwalt Ainedter sagt: „Mein Mandant hatte keinerlei Kenntnis von einer Provision und hat auch keinerlei Zahlungen erhalten. Ebenso wenig ist ihm irgendeines der liechtensteinischen Konten zuzuordnen.“ Plech weilt auf Urlaub und war daher nicht erreichbar. -
Open-ice-Hits verbieten, Checks im neutralen Drittel verbieten!? Was bleibt dann noch vom Eishockey über? ....
Für den Feinspitz genug! Und ganz Kapfenberg spricht mir aus der Seele!Tomanek: "Aber gerade in so einer sensiblen Zeit, in der ein genialer Spieler wie Sidney Crosby aufgrund einer Gehirnerschütterung mittlerweile schon ein Jahr lang quasi auf Eis gelegt ist, gerade in einer solchen Zeit, sollte man umso mehr an die Eigenverantwortlichkeit der Spieler appellieren. Und damit meine ich nicht, dass man Open-Ice-Hits in der neutralen Zone auslässt, um seinen Gegenspieler zu verschonen, damit meine ich lediglich, dass man keine Kopfverletzung vortäuschen sollte, wenn eine solche nicht vorliegt."
Mit Logik hat Tomaneks "Appell an die Eigenverantwortlichkeit" des Checkers" nichts mehr zu tun, wenn dieser Apell nicht die Schonung des Gegners in der neutralen Zone bedeute, sondern das Unterlassen des Simulierens durch den Gecheckten. Sinnfreies Geschwurbel.
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"Weitere Anklagen
Martinz deutete bei dem Pressegespräch an, dass neben ihm auch die beiden Landesholding-Vorstände Gert Xander und Hans-Jörg Megymorec sowie Dietrich Birnbacher, dessen Sechs-Millionen-Honorar die Ermittlungen der Justiz überhaupt ausgelöst hat, auf der Anklagebank Platz nehmen werden müssen."Erwarte baldigen Richterspruch"
Martinz hofft darauf, dass der Prozess noch vor dem Sommer - natürlich mit einem Freispruch - abgeschlossen sein wird. Dann werde er wieder in sein Amt als Landesrat zurückkehren. Sollte sich die juristische Auseinandersetzung länger hinziehen, müsse über die weitere Vorgangsweise bzw. seine Rückkehr noch einmal beraten werden.
Honorar für Birnbacher
Birnbacher wurden von Martinz und dem damaligen Landeshauptmann Jörg Haider zwölf Millionen Euro als Honorar zugesichert. Da die beiden den Villacher, der nebenbei auch der Steuerberater von Martinz war, privat beauftragt hatten, stieg die Kärntner Landesholding nachträglich in die Vereinbarung ein. Das Honorar für Birnbacher wurde zwar in der Folge auf sechs Millionen halbiert, ein vom Gericht bestellter Gutachter bezifferte den tatsächlichen Wert der Arbeit Birnbachers allerdings im Sommer 2011 mit lediglich 200.000 Euro. (Anm: zwischen 100.000 und 200.000 Euro sagte der Gutachter, so viel Zeit muss sein!)
Zweimal hatte die Justiz die Ermittlungen gegen Martinz eingestellt, nach einer Anzeige der Grünen wurden sie ein drittes Mal aufgenommen. Es geht dabei um die Beauftragung des Villacher Steuerberaters Dietrich Birnbacher, den Verkauf der Kärntner Anteile an der Hypo Alpe Adria Bank an die Bayerische Landesbank zu "begleiten". Es sei ihm zwar immer noch völlig unverständlich, wie es zur Anklage kommen habe können. Seine Begründung: "Mein Kollege raste in den Tod, ich habe jetzt einen Schauprozess am Hals,"sagte Martinz bei einer Pressekonferenz." -
eigentlich recht deutliche worte von karl linter (Verbandsboss in Italia):er heißt die haie herzlich willkommen - so viel höflichkeit muss sein -, moniert aber die patscherte vorgangsweise von hanschitz, der sich vorher das ok des österreichischen verbands hätte holen sollen - das will hanschitz schon nächste woche erledigen -, zeigt verständnis für den österreichischen verband, sollte er "njet" sagen, weil er das auch sagen würde, wenn seine zweite liga durch abwanderung von mannschaften ins ausland zerstört werden würde, und gibt zum schluss zu bedenken, dass in der serie a1 vereinbart ist, dass eine mannschaft in die zweite liga ab- und eine mannschaft aus der zweiten liga aufsteigt und und dass man auch dann wieder 10 mannschaften in der serie a1 hat.
die haie als 11. mannschaft kann sich linter daher nicht vorstellen. deshalb endet der bericht denn auch mit der schnapsidee, dass der hci ja außer bewerb der italienischen meisterschaft eine eigene serie gegen mannschaften aus der serie a1 ausspielen könnte, so wie in der alpenliga selig.
und haie-boss hanschitz scheint schon das "njet" des österreichischen verbands zu ahnen, weil er bereits jetzt seinem unverständnis über den double standard ausdruck verleiht, sollte der öehv den haien den weg nach italien verweigern, den es südlich des brenners eh nicht gibt, und gleichzeitig ausländische vereine in der ebel dulden.
das ganze kristallisiert sich als der ziemlich matte versuch des hanschitz heraus, "die italienische karte" zu spielen, die mangels platz für die haie in der serie a1 keinen wert zu haben scheint, um "irgendwie" die ebel, den verband, das land kalabrien oder wen sonst auch immer dazu zu zu bewegen, die haie doch bitte, bitte mit mehr knete auszustatten oder die teilnahme an der ebel irgendwie "billiger zu machen", damit auch die "haie mit der leeren tasche" dort wieder mittun können.
mit dem ausstieg aus der nationalliga zu drohen, ist nicht übermäßig klug, wenn die anderen wissen, dass hanschitz nichts zum drohen in der hand hat. und sich gleichzeitig auch noch über die teilnahme ausländischer klubs in der liga zu beschweren, in die er eigentlich will und aus der er vor drei jahren ausgestiegen ist, weil er sie dank seiner fehlentscheidungen finanziell nicht mehr derstemmt hat, obwohld der hci - so hanschitz - wie dornbirn ein "finanziell gesunder" verein wäre, deutet auf steuerung durch die software hin, mit der sonst "unguided missiles" sicher in ihr ziel gelenkt werden.
mir ist das verächtliche zucken der mundwinkel des EBEL-geschäftsführers Christian Feichtinger beim talk aus hangar 7 am 2. jänner nicht entgangen, als zum ersten mal name "Hanschitz" gefallen ist.
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Das man die strafe im Eifer des Gefechts und ohne Zeitlupe geben kann, bestreitet ja niemand. Das dir Aktion eine unsportliche sauerei Hagers war, darum geht es.
es gibt weiter oben schon ein paar poster, die keinen kniecheck gesehen haben. -
... Und weil hier plötzlich die SlowMo-Diskussion aufkommt - von Sek 17-22 nimmt (wie schon 2x erwähnt) Martinovic voll die Fahrt raus, da schneit es mehr von den Eisschuhen, als es in Wien in diesem Winter bisher geschneit hat.
ich hab die szene im stream live und bei normaler geschwindigkeit als astreinen "Kniecheck" ("initial contact") und den unmittelbar darauf folgenden face-palm des eigenen trainers als ausdruck gegen seinen spieler wahrgenommen - leider hat laolllala dieses foul nicht im programm, sondern nur den darauffolgenden ausgleich durch den kac, dort kann man sich das foul also auch nicht in normaler geschwindigkeit anschauen.der "Schnee von den Eisschuhen" kann auch - die slow motion verhindert hier ein klareres urteil - von der richtungsänderung kommen, die nötig gewesen ist, um hager doch noch zu erwischen, der den check kommen gesehen und der deshalb gebremst und sogar einen schritt zurück versucht hat.
für mich: zuerst war ein klares foul (kniecheck). und danach war nur noch der sterbende schwan hager.
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http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zcHlrs4sLo4#
He should be ashamed of himself. Is it possible for league to ban him after the match for faking?
any idea, why the foul is shown in slow motion only?
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... das is nämlich a augenauswischerei. wieso kann der strafsenat eine 2min strafe nicht verlängern (tatsachenentscheid), nimmt sich aber das recht, den schiri zu overrulen, wenn es für diesen im spiel KEINE strafe war (auch tatsachenentscheid). ENTWEDER es werden NUR matchstrafen angeschaut und dementsprechend behandelt, oder gleiches recht für alle situationen."können" im Sinne von "dürfen" täte er nach dem disziplinarstatut beides.
er tut es aber nicht, wenn das foul im spiel zB mit 2 minuten geahndet worden ist, weil er sonst die "Büchse der Pandora" aufmachen würde und jede fragwürdige 2-minuten-strafe auch darauf hin überprüfen müsste, ob nicht doch 2 plus 2 oder gar 5 minuten oder eine matchstrafe usw angebracht gewesen wären: das wäre dann zu viel arbeit und die schiris haben das foul immerhin eh geahndet, auch wenn 2 minuten zu wenig gewesen sind, und damit zum ausdruck gebracht, dass es ein regelverstoß gewesen ist.
anders ist die situation, wenn die schiris - aus welchen gründen auch immer, und sei es nur, weil sie das foul nicht gesehen haben - keine sanktion verhängt haben, nicht einmal 2 minuten, dann fehlt die feststellung: das war ein regelverstoß!
diesen fall greift der strafsenat, selten, aber doch "von sich aus" auf, wenn er zB wegen der verletzungsfolge des im spiel ungesühnten und zB machtstrafwürdigen fouls eine zusätzliche disziplinärenmaßnahme", vulgo eine sperre zu verhängen gedenkt.
damit will er
1. das ungesühnt gebliebene foul, ahnden, durch das ein spieler verletzt und sein team geschädigt worden ist (ungeahndete fouls mit verletzungsfolgen sollen nicht zu wettbewerbsverzerrungen führen) und
2. allen spielern und schiedsrichtern klar machen, dass es ein regelverstoß gewesen ist, auf dass sich in zukunft spieler wie schiedsrichter an die regeln halten. und
3. damit die linzzza-fans zwischen korrekten checks und ctthnas unterscheiden lernen ("Fanbildungsauftrag des Strafsenats"). -
und nun?
der strafsenat war heute tatsächlich konsequent. reichel ist ja im gegensatz zu keller im spiel bestraft worden, deshalb hat der strafsenat damals im sinne seiner von dir zitierten "Büchse-der- Pandora-Rechtsprechung" von den im regelwerk vorgesehenen und immer möglichen "zusätzlichen disziplinären maßnahmen" abgesehen (und ohne "rechtsgrundlage" den handshake angeordnet).mein kommentar dazu war damals übrigens:
weil reichel im spiel ohnedies bestraft worden ist, bedarf dieses foul von reichel - handverletzung banhams hin oder her - nach dem "pflichtgemäßen ermessen" des strafsenats keiner (zusätzlichen) disziplinären maßnahme - konsequentes vorgehen schaut insbesondere nach der in der heurigen saison eingeschlagenen linie des strafsenats anders aus. -
und so kam es auch.
wenn der strafsenat also konsequent ist, dann wird keller woger die hand schütteln müssen. und sollte keller doch mehr ausfassen, dann wird iceman das darauf zurückführen, dass keller keine rote jacke im schrank hat. -
"der strafsenat greift nach seiner bisherigen "rechtsprechung" nur dann ein "foul" von sich aus auf, wenn es - wie hier - im spiel nicht sanktioniert worden ist."ja. das tat er. aber nur, wenn es eine Anzeige gab, und ich kann mich erinnern, dass diverse strittige SItuationen nicht an den Strafsenat verwiesen wurden, weil es tatsachen entscheidungen waren, die zwar nicht geahndet, aber vom betreffenden Verein nicht angezeigt wurden -und demnach auch nicht verhandelt wurden. Argumentativ verteidigt wurde das stets ( und oft auch von mir) dmait, dass der strafsenat ja ehrenamtlich arbeitet etc. Dass er jetzt auf einmal auf Zuruf agiert, ist das denkbar schlechteste. Wenn es denn eine Sperre gibt. Eine Verurteilung zu einem handschlag stünde ja auch immer noch im Rahmen des möglichen.
vor nicht einmal einem jahr ist auch die frage, wann der strafsenat "von sich aus" eingreift, ausführlich diskutiert worden mit erhellenden inputs von cindarella, eiskalt, R.Bourque usw, und zwar hier ab posting 116 von @cindarella: 1.R.: Klagenfurter AC-KHL Medvescak Zagreb (Spiel 1)
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ich versteh nicht, wieso der Strafsenat plötzlich auf Zuruf agiert, während er sich zuvor jeden Zuruf mit dem Hinweis auf Tatsachenentscheidungen (Zitat: nicht Pandoras Büchse öffnen) verwehrt hat.
der strafsenat greift nach seiner bisherigen "rechtsprechung" nur dann ein "foul" von sich aus auf, wenn es - wie hier - im spiel nicht sanktioniert worden ist.
seitz, der ref beim spiel - alles ist sich einig der check geht okay.;)
aber nein, der strafsenat meint aktiv werden zu müssen.
das ist eine der aufgaben des strafsenats, nämlich "mögliche" fehlentscheidungen der schiris von sich aus aufzugreifen und zu überprüfen, die - weil die schiris das foul nicht gesehen, nicht richtig gedeutet usw haben - im nichtahnden eines fouls bestehen.
woger spielt eishockey und das nicht das erste mal in seinem leben. ein puckführender spieler hat damit
zu rechnen gecheckt zu werden.
nach dieser "logik" sollte die iihf die regeln unter der überschrift: "der puckführende spieler ist freiwild" dahingehend ändern: "jede strafe gegen den spieler, der einen puckführenden gegnerischen spieler auf welche art auch immer checkt, ist unzulässig (, weil er ja damit zu rechnen hat, dass er gecheckt werden darf)."
und jetzt sieh dir das video an - er sieht keller kommen, er richtet sich nicht
auf, nein, er geht mit dem kopf noch ein stück runter. in meinen augen einfach ein klarer fall von selber schuld.noch einmal zum mitschreiben: nach den derzeit geltenden regeln ist ein "cthna" - egal wie hoch oder tief der kopf des gegnerischen spielers getragen wird - verboten. und zwar, wie dir jeder mediziner bestätigen wird, mit guten gründen. ob woger eine (kurz, lange, ewig dauernde) verletzung davon getragen hat, spielt "nur" eine rolle bei der wahl der sanktion.
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ja bitte. 32 spiele sperre ... und bitte auch gleich alle anderen blackwingsspieler die am eis waren sperren weils den keller nicht aufgehalten haben. klare beihilfe: mindestens 20 spiele sperre ... und auch bitte daum von seinen pflichten als nationatrainer entbinden weil er sicher keller dazu angestiftet hat .... und natürlich auch die schiris sperren: ganz klare begünstigung
ich verstehe nicht wirklich, warum Du versuchst, das ganze jetzt auch noch ins lächerliche zu ziehen. keller hat vorgestern in graz scheiß gebaut und soll die in den regeln vorgesehenen konsequenzen, die es voraussichtlich für ihn und sein team geben wird, akzeptieren und ohne mimimi oder larifari tragen. detto die linzza-fans.
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es tut mir leid für woger dass er sich dabei verletzt hat, aber das ist nunmal eishockeyoben im posting 56 hat @baerli das wesentliche geschrieben:
kanns leider nur am handy ansehen.
keller richtet sich vor dem check auf, ober er die schuhe vor dem check das eis verlassen, aknn ich am smartphone nicht sagen.
trefferfläche ist der kopf. es ist kein abgleiten in richtung kopf, sondern der kopf ist haupttrefferfläche.
die frage ist, wie shanahan es sagt: hat der kopf unmittelbar vor dem check eine andere position eingenommen, sodass der check als full-body-check angesetzt war und dann aber der gecheckte spieler eine unerwartete position eingenommen hat.
woger hat nie, auch nicht (im letzten moment kurz vor dem hit) den kopf weggedreht, keller hat nicht zuvor die brust etc von woger getroffen und ist dann abgeglitten zum kopf von woger. keller hat seinen hit punktgenau in die "trefferfläche kopf" gelandet. er ist woger mit dem (angelegten, aber das spielt bei einem check gegen den kopf genau so wenig eine rolle, wie der umstand, ob er abgesprungen ist oder nicht) ellbogen ins gesicht gefahren.dieses foul muss und wird eine sperre für keller geben.
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und anders gesagt du begründest dein urteil ohne regelwerk, sondern es hat einfach so böse böse ausgesehn das MUSS einfach eine strafe sein
amüsant
ich habe von einem "check gegen den kopf" geschrieben (keller fährt mit angelegtem ellbogen ins gesicht von woger). mehr begründung braucht nur, wer keine ahnung vom regelwerk hat.