... Ich schreib normal nicht zu diesem Thema, da ich kein "Experte" bin und eher auf mein Bauchgefühl höre.
Und ich habe auch keine Lust mich von den "Rule Book Postern" hier im Forum anmachen zu lassen.
@Stef! Ich verstehe nicht, warum Du Dich als "angemacht" betrachtest, wenn auf Regeln aufmerksam gemacht wird, die es nun eben einmal gibt im Hockey und die nicht vom Himmel gefallen sind, sondern die genau deshalb geschaffen worden sind, um solch gefährliche Fouls wie das von Lamoureux zu verhindern und zu sanktionieren.
Ich weiß nicht, ob sich das DOPS mit diesem Foul beschäftigt hat. Wenn ja und wenn es dann keine Sperre verhängt hat, dann finde ich das weit schlimmer als die Fehlentscheidung der Schiedsrichter, die Lamoureux nicht auf der Stelle mit einer Matchstrafe unter die Dusche geschickt haben. Weil das DOPS hat das Video zum Spiel studieren können im Gegensatz zu den Schiris auf dem Eis.
Ok im grunde ist es egal weil ähnliches auch für boarding undche k von hinten gilt. Also hätts dann laut rulebook wohl mindestens spd geben müssen.....weil bei boarding und check von hinten gibts auch die regel: mit verletzungsfolge= spd oder matchstrafe
Aber gut was können wir dafür wenn die refs es anders entscheiden. Für mich ist es trotzdem kein check zum kopf. Weil dafür hätt der kopf doch der initial point of contact sein müssen.....
Du hast die Regel, so scheint es, immer noch nicht ganz verstanden: In der ersten Alternative des CTHNA, beim (direkten) Check gegen den Kopf muss der Kopf der "Initial Point of contact" sein; nicht aber in der zweiten Alternative, da genügt es, dass der Kopf des gegnerischen Spielers (auch indirekt) in das Glas über der Bande "gestoßen oder gedrängt" wird.
Und im IIHF-Rulebook steht im letzten Absatz des Art 540: "c) Diese Regel tritt an die Stelle der Regeln 520, 522, 525, 526 und 537 bezüglich derjenigen Handlungen die unter Buchstaben a) und b) beschrieben sind."
Das heißt: Bei einem Check gegen den Kopf mit Verletzungsfolge ist die Matchstrafe die einzig mögliche Sanktion. Und "diese Regel tritt an die Stelle" auch des von Dir angesprochenen Bandenchecks (520), der bei Verletzungsfolge auch "fünf Minuten plus Spieldauer" erlaubte, freilich auch die Matchstrafe ermöglichte.