Jarosch, Vereinigung österr. Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, in einem Profil-Interview zu den Schwierigkeiten bei der Verfolgung von Wirtschaftsstraftaten (Planstellen nicht besetzt, zu wenige taugliche Kriminalbeamte, zögerliche Rechtshilfe mit Liechtenstein usw)
Beiträge von VincenteCleruzio
-
-
Am Mittwochabend fuhren zwei Burschen (17 und 18 Jahre alt) auf der SS 110 in Richtung Monasterace. Die beiden schalteten ein Blaulicht ein und platzierten es auf dem Dach ihres Autos bzw. hinter der Windschutzscheibe. Zufällig waren sie dabei jedoch hinter einer Zivilstreife der Polizia Stradale. Die Beiden unternahmen nicht den Versuch, das Fahrzeug vor ihnen anzuhalten. Dennoch, so die Polizei, wollten sie wohl vortäuschen, selbst eine Zivilstreife und im Einsatz zu sein. Die richtigen Beamten im Fahrzeug vor ihnen unternahmen deshalb ihrerseits eine Amtshandlung und hielten die Hobbypolizisten an.
Der vorsätzliche Missbrauch eines "in den Verkehrsvorschriften festgesetzten Notzeichens" (Blaulicht ein "Notzeichen"!) ist gerichtlich strafbar und mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten bedroht.
-
Kojak, verdienter Ausgleich. Assist: Ltd. Crocker.
Danke für die Berichterstattung.
Kojak??? oder Kozek?
Wenn das obere Posting sinnerfassend gelesen hättest, hättest Du Dir die darunter stehende Frage sparen können. Einen Assistenten namens Crocker hat nämlich nur einer.
@piccolo orsino polare: Line up? Wegen der vielen Unterzahlspiele und wegen des vom Trainer angesagten und dann auch durchgeführten Linienbingo kann man von ständig wechselnden Line-ups sprechen. Es durfte jeder mit jedem.
Flo Pedevilla haben diese ständigen Wechsel freilich entnervt, er ist nach Ende des zweiten Drittels duschen gegangen und nicht wieder aufgelaufen.
-
Dann 1:4, wieder durch Kojak (präzise, trocken). Endstand 3:4.
-
Das pp2-killing der ersten vier Minuten des letzten Drittels war nicht so gut: 1:3.
-
Kojak, verdienter Ausgleich. Assist: Ltd. Crocker.
-
Olsson hat für das erste Drittel extensives Penaltykilling üben lassen, das erfolgreich absolviert worden ist.
-
Der Calabreser Weg: 1:0 durch die 10.
-
... Rumpold vier "Kaaszettel" präsentiert und sie kreativ "Präkonzepte" genannt und behauptet, dass seine (damals noch nicht Ex)Ehefrau und andere Mitarbeiterinnen seiner Agentur unglaublich viel Arbeit in diese ... die Ex-Frau vom Rumpold soll kurz vor der Vernehmung an eine dieser Ex-Mitarbeiterinnen kurz vor deren Vernehmung als Zeugin in der Hauptverhandlung gegen Rumpold zwei SMS geschickt haben.Diese Zeugin in der Hauptverhandlung gegen Rumpold: "Sie wollte mich erinnern, dass wir viel an dem Konzept gearbeitet haben. Aber daran erinnere ich mich jetzt nicht" (und zwar an das Konzept für ein Gewinnspiel namens "Tele-Champion", das Rumpold zuvor bereits zwei Medienverlagen angeboten hatte und in das laut Zeugin lediglich zwei bis drei Tage Arbeit investiert worden seien)...
DER STANDARD - Sechs Monate bedingt für den Versuch der Bestimmung zur falschen Zeugenaussage, geht eh.
Kurz bevor die Zeugin Ö, die das Konzept für das Gewinnspiel "Tele-Champion" als freie Mitarbeiterin alleine ausgearbeitet und dem Unternehmen Rumpolds angeboten und dafür 1.300 Euro erhalten hatte - Rumpold hat der Telekom AG für dieses Konzept zum Schein mehrere 10.000 Euro in Rechnung gestellt und erhalten -, erhält die Zeugin Ö einen Anruf von der (damals noch nicht EX Rumpolds) Daniel, den sie nicht entgegen nimmt, und dann eine SMS mit dem Inhalt: "Wir haben viel und intensiv zusammengearbeitet", schrieb ihr Daniel unter anderem. Und: "Wir haben wochenlang an 'Tele-Champion' getüftelt." Diese SMS und die Hartnäckigkeit - kurz danach eine zweite SMS mit der Bitte um Rückruf - hat das Gericht als Versuch der Bestimmung zur Falschaussage gewertet.
-
Interessantes Interview mit dem NSA-Aussteiger Bill Binney im DER STANDARD über die Datensammelwut der NSA und die dadurch bedingte Erfolglosigkeit bei der Abwehr von Terroranschlägen (Schutz der Privatsphäre).
-
KURIER - "Lobbyist" Hochegger zeigt Verantwortliche der TELEKOM AG bei der Staatsanwaltschaft an, weil sie im gegen Hochegger geführten Insolvenzverfahren "Honorar-Rückforderungen von 9,058 Millionen Euro" zugunsten der TELEKOM AG angemeldet haben, die von Hocheggers Unternehmen bei 15 Projekten ohne jede Gegenleistung kassiert worden seien. "Es handle sich um Scheinrechnungen".
"Die Telekom weiß, dass sie durch wissentlich falsche Argumentation Forderungen geltend macht, die ihr nicht zustehen", heißt es in der Strafanzeige. "Die Telekom hat alle Leistungen erhalten, die sie beauftragte."
Wer in einem Insolvenzverfahren zu Unrecht eine Forderung geltend macht, kann wegen "Umtriebe im Insolvenzverfahren" mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden.
-
...der Umbruch fand halt statt weil der von vielen zurückgewünschte Familybetrieb in 2011/12 voll abgackt hat...
Jetzt fehlt gerade noch, dass die Stadthalle, Tirolerstraße 47, 9500 Villach, seither vom eigenen Anhang als "Family-DIXI" bezeichnet wird. -
leider kenne ich keinen grund, hab aber schon von mehreren seiten gehört dass ...
Danke, also genaues weißt Du auch nicht.
-
... brown durfte noch das sommertraining leiten und wurde dann rausgeworfen...
Kennst Du den Grund für den Rauswurf? -
Gras wirkt. Die Sozialistische Jugend fordert von Minister Böhmdorfer die Freigabe von Cannabis. knil
-
... Was ich halt wirklich nicht versteh ist, dass jemand von außen, der ja sogar vor ein paar Jahren (dem hörensagen nach) glühender KAC Fan war, nun unseren Verein führen darf!
Der Widitsch ist die Antwort des Rekordmeisters auf Felfernig, Ress- und Biedermann. Was ist daran so schwer zu verstehen? -
Also bei aller Bescheidenheit: das sind volljährige Menschen - ein Minimum an Hirn- und Urteilsvermögen muss ich auch von einem Fußballer verlangen können. Wenn bei einem Kicker in Ritzing nicht die Alarmglocken klingeln, wenn er seinen Vertrag mit einer slowakischen Firma abschließt oder als Hilfskraft eingestuft wird, dann hält sich bei mir das Mitleid in Grenzen.
Da ist gar kein Mitleid angesagt, es gibt eh den Insolvenz-Entgelt-Fonds, der Spielern selbst dann hilft, wenn sie an scheinbar niedrigen Bruttoentgelten dank unlauterer Wege und damit an zu niedrigen Arbeitgeberbeiträgen (0,55% des Bruttoentgelts) an diesen Fonds mitgewirkt haben.
... Kann man eigentlich bei einem Beschiss mittun und dann die ausstehende Kohle aus diesem Beschiss einklagen? ...
Im Prinzip "ja", würde Radio Eriwan antworten, die Spieler haben ja ihre Arbeit abgeliefert. Wenn aber nichts mehr zu holen ist nach einer Insolvenz, nützen Exekutionstitel auch nichts. -
Interessant, Sekulic weg, Prohe weg und jetzt noch Brown... Das ist sicher kein Zufall...
Zu Peintner: Nix gegen Peinte, aber als Co hätte ich lieber einen ... Herbie Hohenberger gesehen...Der HeHo ist doch schon im Betreuerteam. Nur eine Frage der Zeit, bis dieses Alpha-Tier mehr zu bzw das Sagen hat. Und dann wird die "Resse - Dieta - Diskussion" zu Klagenfurt im Sommer 2014 als laues Sommerlüfterl zitiert werden.
-
Tiroler Tageszeitung: "Die Akte Ritzing: Keine Gehälter, Scheinfirmen und hohe Schulden" -
"holte aber zahlreiche Spieler aus höheren Ligen. Angemeldet wurden diese jedoch - nach eigenen Angaben und der APA vorliegendem Lohnzettel - nicht im Verein, sondern bei der „Intrepid GmbH“ - als Arbeits- bzw. Hilfskraft, wie in den Verträgen steht."
„Erstmals kamen im Sommer 2012 Klagen von Spielern, dass sie ihr Geld nicht erhalten haben. Spieler haben ihre Verträge damals mit slowakischen Firmen ausgemacht. Da ist klar geworden, dass es sich um Scheinarbeitsverträge handelt“
"Die Spieler selbst berichten von zurückgehaltenen Löhnen, Prämien seinen nicht ausbezahlt worden. Freiberger fordert nun über die AK laut eigenen Angaben 20.000 Euro vom Verein. Er hat inzwischen seine Wohnung verloren, das Geld in von Intrepid ausgestellten Lohnzetteln sei nie überwiesen worden, wie seine Bank ihm mehrmals bestätigt habe. Club-Obmann Reiszner sei praktisch nicht greifbar, als Ansprechpartner im Verein fällt immer der Name Robert Hochstaffl."
"Der Tiroler, einst Manager des FC Tirol, als dieser in eine Millionenpleite geschlittert war, bekleidet im Verein keine offizielle Funktion in der Clubführung, sondern nur die des sportlichen Leiters."
„Hochstaffl macht alles. Er ist es auch, der vor die Mannschaft tritt“, erklärte dagegen Freiberger. Hochstaffl habe die Spieler bei fehlenden Gehältern mehrmals vertröstet." usw usw usw,
-
Hier geht´s zum steiermärkischen Jugendgesetz - steht alles drinnen, was man für diesen Fall braucht.
Kurier: "Was aber sehr wohl in die Anzeige mitaufgenommen wurde, ist, dass der Vater mit seinen Kindern um 22.30 Uhr noch "unterwegs" war. "Wir sind nicht diejenigen, die das bewerten. Das wird das Jugendwohlfahrtsreferat Bruck/Mürzzuschlag machen", heißt es seitens der Polizei."
Da scheinen wieder einmal besonders eifrige und rechtlich überforderte Mitarbeiter des BMI im Einsatz gewesen zu sein. Auch wenn sie sich für die der (juristische) Bewertung des Sachverhalts nicht kompetent erachten, zum Schreiben einer Anzeige reicht es allemal.
-
Damit sie, weil sie zu unserem Praktikum gehört, nicht spurlos an uns vorübergeht: In Graz findet gerade die Hauptverhandlung gegen Sanel Kuljic, Dominique Taboga und acht weitere Angeklagte im Wettskandal statt. DIE KLEINE ZEITUNG berichtet regelmäßig hier.
Was bisher geschah?
Die Vertreterin der Anklage: "Der Wettbetrug lief immer gleich ab: Vor dem Spiel war der Ausgang vereinbart worden, teilweise sogar mit genauen Ergebnissen oder Tordifferenzen, erklärte die Anklägerin. Dann wurden Wetten platziert, und zwar vorwiegend bei asiatischen Wettanbietern. "Die Spieler mussten dann die Ergebnisse so unauffällig wie möglich herbeiführen", so Heidinger. Dafür gab es Bestechungsgeld von zunächst 7.000 Euro pro Mann, später sollen es bis 40.000 Euro gewesen sein. Außerdem führt die Anklage noch Drohungen und Nötigungen an, mit denen sich die Beschuldigten teilweise gegenseitig zum Weitermachen zwingen wollten."
Taboga macht einen auf Kronzeuge: " Als Taboga Angst um sich und seine Familie (seine Frau war beim Prozessauftakt am Freitag auch im Publikum) bekam, ging er zur Polizei, gab an, er werde von Kuljic und zwei weiteren Personen erpresst und packte aus".
Kuljic: "Ganz anders die Ausführungen des Verteidigers von Sanel Kuljic, der die Theorie aufstellte, sein Mandant sei in den meisten Fällen nur zur Ablenkung von Taboga beschuldigt worden. Tatsächlich schuldig fühle sich Kuljic nur in drei Fällen, als er für den SV Kapfenberg spielte. Im Übrigen, so der Anwalt, seien zehn von 18 Spielen aus Sicht der Manipulatoren schief gegangen."
Zweiter Verhandlungstag (Montag, 11.8.2014): Taboga schildert Spielmanipulationen im Detail hier ("Er wurde" - welche Überraschung als Ursache für kriminelles Verhalten - "immer wieder vom selben Kollegen angesprochen, dieser war spielsüchtig, und zwar nicht in Bezug auf Fußball, sondern bei Automaten und Internetwetten.").
Dritter Verhandlungstag (Dienstag, 12.8.2014) hier
-
Na, ja, auf einen HC Bolzano in der derzeitigen "Besetzung" wäre eh keiner neugierig gewesen.
Da wird die Partie der Füchse in zehn Tagen in Turku sicher viel spannender sein.
-
Eine Antwort darauf könnte Dir der Jusstudent und Zeit seines Lebens von Schulden geplagte Großmeister der französischen Literatur, Honoré de Balzac, geben in seinem, wie er es genannt hat, "Lehrbuch des Handelsrechts" mit dem Titel: "Die Kunst, seine Schulden zu zahlen und seine Gläubiger zu befriedigen, ohne auch nur einen Sou selbst aus der Tasche zu nehmen".
-
Mir ist nicht verborgen geblieben, worum es Dir gegangen ist. Ich verstehe trotzdem Dein Problem nicht mit meinen Fragen: Was ist "so daneben" zu fragen, was macht eigentlich einen (guten) Co-Trainer/-Coach aus und was qualifiziert Peintner für diesen Job? Und warum soll er Brown ablösen?
-
Keine Ahnung, was Dein Problem ist. Ist auch völlig irrelevant.
Was kann Peintner, so er Co wird, was Brown nicht (mehr) kann? Oder wollte sich Brown verändern und man hat eben einen Nachfolger gesucht?