Beiträge von VincenteCleruzio
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Danke, aber ist, wie mir ein native speaker heute erklärte, der medienrechtliche Begriff “Gegendarstellung“.
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Kann mir jemand, der der Sprache der Schweizer mächtig ist, sagen, was eine (phonetisch) "Gackadarstellung" ist. Habe das in einer Nachrichtensendung im Fernsehen gehört.
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Das technische Museum wäre als Asset aber wesentlich höher zu bewerten, als es zu Buche steht. Genau das ist der Punkt bei der Bewertung der Assets in Kärnten, bei dem ich einhaken möchte. Der reale Veräußerungswerte würde wahrscheinlich wesentlich über dem Buchwert der Assets liegen.
Hoffen wir, dass das so ist, damit Kärnten so wenig assets wie möglich verkaufen muss.
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so weit so logisch. mir ging es aber darum, wie es sein kann, dass viele bundesassets zu niedrig bewertet in den büchern stehen.
es ist ja nicht wirklich nachvollziehbar, zu behaupten, dass der wert aller ÖIAG-Beteiligungen bei 1,5 Mrd. liegen. Ähnlich das Beispiel mit dem Technischen Museum.
Der Wert der ÖIAG-Beteiligungen in der im Standard-Artikel zitierten Eröffnungsbilanz der Republik ist nichts anderes - deshalb steht im Artikel auch, dass diese Aufgabe für Fekter und ihre Mitarbeiter leicht zu lösen war - als die Summe der "Reinvermögen", die in den Bilanzen der Unternehmen ausgewiesen werden, an denen die Republik via ÖIAG beteiligt ist. Du müsstest also fragen: Warum sind die Reinvermögen in den Bilanzen der OMV und der Post AG und der Telekom Austria AG und all der anderen Unternehmen, an denen die Republik via ÖIAG beteiligt ist, niedriger als die Börsenwerte dieser Unternehmen. Auf die Erstellung und Prüfung dieser Bilanzen hat die ÖIAG de jure keinen Einfluss, das geschieht in den Unternehmen selbst.Dass der Wert des Technischen Museums in Wien um das Hundertfache niedriger angesetzt wird als der Wert einer vergleichbaren Immobilie in seiner Nähe, überrascht mich jetzt nicht wirklich: Im Gegensatz zur Vergleichsimmobilie, die zB als Vermietobjekt einen erheblichen Zinsgewinn abwirft, ist das Technische Museum wegen des wissenschaftlichen und bildungspolitischen Interesses an seinen Schauobjekten eine unverkäufliche Immobilie, deren Betrieb sogar einen nicht unbeträchtlichen jährlichen Zuschuss der öffentlichen Hand braucht.
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Wäre mir fast lieber. 2 Monate gutes Hockey gegenüber 6 Monate Grottenkick und das seit Jahren brauche ich nicht mehr.
Ich werde einfach "KACler gegen Inkompetenz im Grunddurchgang Austria" oder kurz KACGIGDA gründen. Wir werden dann Spaziergänge zur Stadthalle machen und schreine: "Wir sind die Fans!"Wenn sich die Bewegung dagegen richtet, dass im Grunddurchgang wieder so ein Scheiss zusammengespielt wird, dann sollte sie doch wohl “KACler gegen Inkontinenz im Grunddurchgang Austria“ heißen.
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Feldkirch.

Die Meldung der Woche! Congratulatione!
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Dank des Standard-Artikels habe ich kapiert, was Du meinst.
In der Fekterschen “Eröffnungsbilanz“ der Republik wird, so wie sich das für jede Bilanz gehört, das Reinvermögen (net assets) = die positive Differenz zwischen dem ausgewiesenen Vermögen (Aktivseite) und den ausgewiesenen Verbindlchkeiten (Passivseite) der Bilanz dargestellt. Beim Bilanzieren ist auch das Vorsichtsprinzip zu beachten.
An das aber halten sich gerade diejenigen nicht immer, die ihr Geld in Aktien(derivative) investieren, weil sie ja auch dem Prinzip Hoffnung auf steigende (oder seltener auch sinkende) Kurse frönen.
Dass deshalb der Börsewert eines Unternehmens nicht übereinstimmt mit dem Reinvermögen der Bilanz, was nur idealtypisch vorkäme, ist üblich. Und dass das Reinvermögen der Bilanz einen niedrigeren Wert aufweist als der Börsewert, deutet daraufhin, dass, so wie es sich gehört, vorsichtig und daher korrekt bilanziert wird. Wäre es umgekehrt, so ist das entweder ein Indiz, dass der Börsenmarkt ausgehungert ist; oder aber und in der Regel, dass die Bilanz das Unternehmen überbewertet und daher falsch ist.
Nachtrag zur Frage, warum die Bilanz der HETA nach der Neubewertung der assets so viel schlechter ausschaut als die vorherige Bilanz (Lücke von 5,1 bis 7,6 Milliarden): Ein Unternehmen, das (auch als Abbauvehikel) noch eine Zukunft mit gewissen Gewinnaussichten hat, ist besser zu bewerten als ein Unternehmen, dessen baldiges Ende bereits beschlossen ist.
Trotzdem müssen die vorherigen Bilanzen zu positiv gewesen sein, eine Abwertung um fast 50 % ist mit allein realen Wertverlusten nicht erklärbar.
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Aber wie kann man sich die Unterbewertung von ÖIAG-Anteilen dann erklären? Im Endeffekt sind mit den Anteilsscheinen gewisse Stimm- und Sperrrechte verbunden (was sie wertvoller macht, als der einfache Kaufpreis), weiters wurden sie seit ewigen Zeiten nicht mehr wertangepasst. Ist das "wo kein Kläger da kein Richter"?
Sorry, das verstehe ich jetzt nicht. Die ÖIAG "verwaltet" für die Republik die Beteiligung der Republik an zB der OMV, Telekom Austria AG, Österreichischen Post AG, Schöller-Bleckmann GmbH usw. Inwiefern sind diese Anteile "unterbewertet"?
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hab ich heut auch schon geschmunzelt.
ad buchwert: wollte es nur ergänzen. ich gehe davon aus, dass dir dieser unterschied bekannst ist. gerade bei öffentlichem eigentum in österreich sind unterbewertungen von assets an der tagesordnung. ich weiß garnicht ob der staat hier zur allzu genauen bewertung verpflichtet ist.
Art 51 Abs 8 B-VG: "Bei der Haushaltsführung des Bundes sind die Grundsätze der Wirkungsorientierung insbesondere auch unter Berücksichtigung des Ziels der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern, der Transparenz, der Effizienz und der möglichst getreuen Darstellung der finanziellen Lage des Bundes zu beachten."
Wie das in den Bundesländern ist, dazu habe ich jetzt keine Zeit es zu suchen. Wahrscheinlich ähnlich. Und selbst, wenn es keine ausdrücklichen gesetzlichen Anweisungen gibt, die Sorgfaltspflicht eines "ordentlichen Kaufmanns", die aus der gesamten Rechtsordnung in vielen Gesetzesbestimmungen hervorleuchtet, muss auch für die Beamten des Bundes und der Länder und der Gemeinden gelten, die in der Finanzverwaltung dieser Gebietskörperschaften tätig sind. Für "kreative Buchführung" und "kreative Bewertung" ist da nur Platz für Desperados. Davon gibt es freilich, das sei zugegeben, in der Republik Österreich jede Menge.
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Caro avvocato, die Verunstaltung des Riechkolbens hat sich der slowakische Watschenbaum eingefangen.
Danke und sorry, das kommt davon, "wenn man so viel im Kopf hat" (Originalzitat eines ORF-Sportreporters, der die ersten drei Toto-Ergebnisse drei Mal falsch angesagt und dann aufgegeben hat).
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"Buchwert"
So wie der Bund die ÖIAG-Anteile durchgehend unterbewertet, wäre auch hier viel mehr drin, als drauf steht.
Alles, was in einer Bilanz wie dem "Rechnungsabschluss des Landes Kärnten" steht, ist immer ein "Buchwert", der freilich dem realen Wert so nah wie möglich kommen sollte ("Gebot der Bilanzwahrheit"). Und selbstverfreilich gibt es sowohl für Über-, wie für Unterbewertungen immer Motive und kommen daher im realen Leben vor. Seriöse unabhängige Wirtschaftsprüfer sollten beim Testieren der Bilanzen darauf achten, dass es nicht zu Über-/Unterbewertungen kommt.Ich steige ab nächsten Donnerstag in den Ring des Landesgerichts Feldkirch, da geht es um einen "Buchwert" in Höhe von 19 Millionen Euro und um die finanzbehördliche Anerkennung der körperschaftssteuermindernden Abschreibung dieses Werts, den eine Gutachterin vor Einbringung des Werts in die Gesellschaft mit "19 bis 42 Millionen Euro"; und die im Auftrag der Staatsanwaltschaft agierende Großbetriebsprüfung einige Jahre später mit "0 Euro" bewertet hat.
Latest News: Die Finanzmarktaufsicht scheint sich nicht lange mit Verhandlungen mit den Gläubiger der HETA (ehemals Hype Alpe Adria) aufhalten, sondern ohne sie und ganz alleine bestimmen zu wollen, wie die "haircuts" der einzelnen Gläubiger ausfallen sollen. Für Unterhaltung ist gesorgt. DER STANDARD.
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Wäre bitter, wenn Jaques einen doppelten Nasenbeinbruch hätte.
Eines muss man zu ihm aber schon auch sagen: Gleich zu Beginn der Partie hat er nach einer Spielunterbrechung beim Hinausfahren der Spieler zur Spielerbank einem Tschechen mit dem Schläger von hinten aufs Wadl und in die Kniekehle geklopft und diese Prozedur, als sich das Opfer zunächst ungläubig umgeschaut und dann wieder weitergefahren ist, wiederholt. Gut möglich, dass er in diesem Stil weiter gemacht hat und dass dann der Kochtopf einmal den Siedepunkt erreicht hat.
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Heute in der Kleinen gibts eine Aufstellung aller Assets ca 5 milliarden, davon die Hälfte Asphalt, good luck im Abtragen
Danke für den Tipp. Interessant, die Zahlen im Artikel in der Kleinen Zeitung.Was früher von den freiheitlichen Landespolitikern eher "aufgeredet" worden ist ("Kärnten ist reich"), wird jetzt von der Finanzlandesrätin Schaunig eher "klein geredet".
Es wäre aber trotzdem einiges vorhanden, das man "verwerten könnte", um die Haftungszusagen wenigstens zum Teil einzuhalten und die Forderungen der Gläubiger wenigstens zum Teil zu befriedigen:
Für die Verwertung der 20.000 Landeswohnungen könnte man sogar auf den in diesen Dingen erfahrenen KHG zurückgreifen, der sich beim Verkauf der 60.000 BUWOG-Wohnungen um 861 Mio Euro - trotz gegenteiliger Beteuerungen - noch über den Tisch ziehen hat lassen (ein Jahr danach hat der Käufer diese Wohnungen um den fast doppelten Wert in seiner Bilanz ausgewiesen und durch Weiterverkauf/-vermietung ein Bombengeschäft gemacht
Noch einmal passiert ihm dies sicher nicht. Und KHG könnte sich auch gleich um die Verwertung der Landesimmobiliengesellschaft mit ihren 80 Immobilienobjekten und 3,6 Millionen Quadratmeter Grund kümmern. Und als gelernter Autoverkäufer fiele es ihm leicht, den Fuhrpark der Landesstraßenverwaltung an den Mann zu bringen usw. Die Schneepflüge könnten dann ja vom neuen Investor geleast werden.Auch die Kärntner Energieholding mit ihrem 51-Prozentanteil an der KELAG würde sicher einen Abnehmer finden (400 Millionen ist dieses "asset" laut Kleine Zeitung wert). Der Kelag-Anteil am Verbund ist 230 Euro Wert, beim Verkauf, der auch nicht schwer fallen würde, stünden mindestens 120 Mio Euro für die Gläubiger der Hype Alpe Adria zur Verfügung.
Dann noch die angeblich 500 Millionen aus dem "Zukunftsfonds"
Und von den Landesstraßen im Bilanzwert von 2,43 Milliarden Euro muss auch nicht der "Asphalt" abgekratzt werden, die können an einen gierigen Investor um ein paar (Hundert?) Millionen Euro verkauft werden, der daraus mautpflichtige Straßen macht, um sein "Investment" hereinzuholen.
Kurzum: Der Phantasie der Investoren beim "Abstirln" von Klammen sind in dieser kapitalistischen Welt keine Grenzen gesetzt. Denke ich mir jedes Mal wieder, wenn ich von einem Flughafen in der Nähe Londons mit einem (meist abgefuckten) Vorortezug in die City rattere: Ich schreib mir immer schon beim Einsteigen auf, welche "Limited" den Zug betreibt, damit ich dann weiß, wen ich klagen soll, so ich zB durch einen Achsbruch zu Schaden komme, um mir das Schadenersatzurteil wenigstens an die Wand hängen zu können.
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@blauwurzen: Welche Assests? Die Immobilien des Landes (Wald, Wiesen, Gebäude), Beteiligungen des Landes an Unternehmen (Kelag ...), der “Zukunftsfonds“ (angeblich 500 Mio €) und was sonst noch im Eigentum des Landes steht und versilbert werden kann, ohne die öffentliche Sicherheit und Gesundheitsversorgung zu gefährden.
Den Anlegern Garantien in Form einer Ausfallshaftung einer Gebietskörperschaften (nicht einer zB Limited) zu geben (und dafür auch noch vom Schuldner Haftungsprovisionen zu kassieren) und dann, wenn diese Haftung schlagend wird, den Anlegern zu sagen, des mit der Haftungszusage war ein Schmäh, verzupft's Euch ihr gierigen Säcke, weil ihr habt's eh gewusst, dass wir sie nicht einmal teilweise einhalten werden, das wäre genau das, was den künftigen Darlehenswerber Kärnten so richtig attraktiv macht für potentielle Geldverleiher und die Kreditzinsen nach unten drückt.
Und niemand hat den Landtag des Landes Kärnten gezwungen, die Landeshaftung auf das Mehrfache des Landesbudgets auszuweiten, um so die Expansion der Hype Alpe Adria zu ermöglichen (Wettbewerbsvorteile durch günstigere Refinanzierung wegen der Landeshaftung).
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....Kärnten auflösen, (Oberkärnten wird Kärntengau und Teil von Salzburg, Unterkärnten wird Kärntenmark und Teil der Steiermark) Damit gibts den Schuldner nimmer, man spart sich die Hypomilliarden ...
Das wäre dann eine betrügerische Krida, wenn man die “assets“ den Gläubigern auf diese Weise entzieht.Die Abwertung der Bonität Kärntens durch Moody's auf beinahe Ramschstatus zwingt Kärnten jetzt wegen der dadurch deutlich gestiegenen Zinsen dazu, die für heuer erforderlichen Kredite über die Bundesfinanzierungsagentur aufzunehmen. Die Kollateralschäden aus der Hypo-Pleite werden immer größer.
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Der Jaques braucht definitiv ein neues Jersey.
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3:4 Sedevy, auch glücklich
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Lundmark “Traumtor“ 2:4, das beinahe keiner gesehen hat